Indiana Tribüne, Volume 29, Number 48, Indianapolis, Marion County, 19 October 1905 — Page 4
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Zndiana Tribüne. Hnaugeadn vo der tba Indianapolis, Ind.
Hnry O. Thudinm - Präsident. Geschäfts locall No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. m. .tered t the Pott OEce ot IndUoapolii as tecond dass matter. Politik nnb Grast sind derartig verwachsen, daß die Wähler schließlich dazu getrieben werden' eine Operation vorzunehmen. Alte Kriminalisten haben stets ein wachsames Auge auf-die, welche am lautesten Dieb" rufen'. Wer Schmutz angreift besudelt sich", das sollten News" undStar" in ihr Album schreiben. Wenn die beiden Mayors'Kandi daten so schlimm find wie die englischen Zeitungen schreiben, so wäre das Volk in übler Lage. Sind Holtzman oder Bookwalter nur halb tfo lchuftig wie die englische Presse sie malt, dann sollte man beide zum Kukuk jagen. ' Die unflathige Art und Weise in lwelcher News" und Star" für ihre Mayors-Kandidaten in'S Feld zie hen, dürfte unserer Stadt den Ruf ei er very mean city" geben. Bei unseren beiden religious daileys" scheint sich die Milch der frommen DenkungSart in gährend Drachengift zu verwandeln, sowie ihr persönlicher Vortheil in'S Spiel kommt. Wenn die englische Heiren Kollegen den Schmutz, mit oem sie sich bewerfen, in den Straßen aussuchten, würden sie ein höchst wirksames Straßenreini gungS'System betreiben. , Da von nun an nur alle vier Jahre Mayoröwahl ist so wird der politische Geifer, der sonst auf zwei Jahre der theilt wurde, einfach'condenfirt. Daß der Ruf der Stadt unter den schmach vollen Angriffen leidet scheint den fon derbaren Patrioten Pomade zu sein. Die Krisis des Buches. - ES unterliegt keinem Zweifel, daß der Büchermarkt sich in Frankreich, England und Deutschland, also den drei hauptsächlichen BücherproduktionS ländern der Welt, mehr oder weniger im Zustande einer Krisis befindet. Die Ursache dieser Krisis ist im letz, ten Sinne in allen .drei Ländern die selbe: nämlich die literarische Ueber Produktion. ES wird an Büchern daS Vielfache von dem veröffentlicht, was die Lesewelt braucht, und daS Schlimmste dabei ist, . daß die Berge schlechter und mittelmäßiger Bücher der Minderzahl guter Werke den Weg ver sperren. Diesem Mangel könnte nur eine sehr, zweckmäßige Organisation und eine sehr strenge Handhabung der literari schen . Kritik abhelfen; indes auch ldie Kr'.tik wird von der Bücherfluth er stickt und ist der Produktion nicht mehr gewachsen. Dazu , kommt, daß an den Raum einer modernen Zeitung so außeror dentlich große und mannigfaltige An spräche gestellt werden, daß sie für ein gehende literarische Kritik bei weitem nicht den Raum mehr übrig hat, wie in früheren, einfacheren Zeiten. ES kommt heute . häufig vor, daß die Kritik einem großen Bucherfolge eher nachhinkt, als daß sie ihn selbst herbei führt. Neben der Ueberproduktlon ist tS natürlich der Preis des Buches, der eine bedeutende Rolle spielt. In dieser Hinsicht liegen die Ver Hältnisse in den drei bezeichneten Lün dern freilich sehr verschieden. DaS französische Buch muß im Ganzen als recht billig bezeichnet werden. Der französische Normalroman kostet 3 Francs und der Band eines neuen Ge fchlchtSwerkeS schweren KaliberS- kostet etwa 7 Francs, während dasselbe Werk in England allerdings gebunden vielleicht 1513 ih, in Deutschland vielleicht 1215 Mark kosten würde. Und dennoch ist eS gewiß, daß gerade in dem Lande, der billigen Bücher am wenigsten gelesen wird. Selbst die französischen Romane, die eö noch im mer zu den höchsten Auflagen bringen. würden dies nicht erreichen, wenn nicht das Ausland viele Tausende von Käu fern für diese Klaffe. von Büchem lle ferte. ES -mag ein hartes Wort sein.
wenn man gesagt hat, daß die unge heure Mehrzahl der Franzosen nichts lese, als ihre Zeitung, und ihr Witz, blatt; aber im Großen und' Ganzen dürfte dies Urtheil doch zutreffen, und jedenfalls ist die Krisis deS BücheS" nirgends so akut, wie gerade in Frankreich. Der Leihbibliotheken entbehrt Frank reich ganz; die Organisation deS Volks bibliothekswefenS ist unvollkommen, und so bleibt dem Franzosen, der neue Bücher lesen will, nichts Anderes übrig, als sie zu kaufen. DaS thut er aber, wie bemerkt, nur in sehr beschränktem Umfange. ' In England, wie in Deutschland
werden nach dem übereinstimmenden Urtheile aller Sachkenner Verhältniß, mäßig erheblich mehr Bücher gekaust, als in Frankreich, obwohl die Bücher in diesen Ländern theurer sind und ob wohl das Institut der Leihbibliotheken in beiden sehr ausgebildet ist. Die Leihbibliotheken wirken eben doch inso fern vorteilhaft aus tt.i Bücherver. kauf ein,, als sie jedem wichtigeren Werke einen festen Stamm von Exem plaren verbürgen und durch die Zirku latiod auch wieder werbend wirken. Das englische Buch hat den Vortheil' daß ihm durch die Weltherrschaft der englischen Sprache ein Riesenmarkt er öffnet ist. In Deutschland darf der Verleger für wissenschaftliche Werke ge wisser Gebiete auf einen Absatz in gro ßen Theilen der zivilisirten Welt rech nen, weil die deutsche Literatur in eini gen Fächern der Wiffenschaft als füh. rend und unentbehrlich anerkannt ist. Zwischen bem englischen und dem deutschen Büchermarkte besteht vielleicht der Unterschied, daß in England mehr Bücher gekauft und weniger gelesen, in Deutschland weniger gekauft und mehr gelesen werden. Wenn die wohlhabende englische Familie eS als eine AnstandS Pflicht betrachtet, bedeutende zeitge nösßsche Werke von nationaler Wichtig keit zu erwerben so wird dies Gefühl in Deutschland gewöhnlich vermißt. Wenn in den englischen Landfitzen die Library zu den typischen Veftandthei len deS Hauses gehört, so findet man diese Gewohnheit in Deutschland nur ausnahmsweise. Allein sehr csi trifft man in solcher Library ganze Reihen prächtiger und werthvoller Werke, in denen ersichtlich noch keines Menschen Hand je geblättert hat und die offenbar nur für die Zwecke der Repräsentation da find. Die ungeheure Ueberproduk tion billiger und schlechter Novellen bil det für daS Lesebedürfniß deS eng lifchen Volkes ein Verhöngniß. Diese gedanken und geistlosen Sachen wer den verschlungen, während gediegenere Arbeiten nicht genug Kaufer und noch weniger L eser finden. In Deutschland ist vielleicht der Kreis für gute Volks thümliche Literatur größer, als irgend wo sonst, aber die Freude an dem Be fitze des Buches, der Sinn für feine würdige Ausstattung und das Ver ftändniß dafür, daß ein gewisser jähr licher Aufwand für Bücher unter keinen Umständen am Budget eines guten HaufeS fehlen dürfe, find dort noch mangelhaft entwickelt. Terre Haute. 13. October. W. H. Albrecht'S Schnittwaaren.Ge schäft wurde heute Nachmittag durch Feuer schwer geschädigt. Der Verlust, durch Versicherung gedeckt, wird auf $35,000 bis $40,000 geschützt. DaS Neuer entstand im 5. Stockwerke und sraß sich bis nach unten durch. B l u f f t o n, 18. Oct. Ben'amin B. King, ein Clinton County Farmer, der erst .kürzlich feine Farm verkaufte. und dann verschiedene Reisen unter aym um na) elne ueue Farm zu suchen, wird, seitdem er sein Geld, etwö $2245 gezogen und eine noch nicht fäl lige Note für $1000 zu sich gesteckt hat, vermißt. F o r t W a y n e, 18. Oct. Wegen Uebertretung der Poftgesetze er soll einen unziemlichen Brief an die 15 jährige Tochter deS Franklin Harris in Columbia City geschrieben haben wurde der 16jährige Barley W. Sie llng von hier verhaftet und unter $500 Bürgschaft festgehalten. Er leugnete nict, den Brief geschrieben zu haben ' Bauerlaubnißschein e. Helen McCune, Wohnhaus. 2323 Hoyt Ave., $750. Cynthia Morgan, Wohn Haus, 32. nahe 'Clifton, $1000. Frank Bremmerman, 1213 West 31. Str., $1400. R. I. Shaw, Repara turen, 1814 Oft 12. Str., $500. Devote Realty Co., Cottage, Clifton nahe 34. Str., $1300. Addle 3L Moorman, DoppelWohnhauö, Belle fsntawe nahe 29. ßtr., - $4463.
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Van R. Low an ThomaS Rule, Lot 11, MinkerS Wilmoth Place Add., 34 bei 117.9 Fuß. westliche Seite von Minker Str.. südlich von New Bork Str. $3000. Lawrence JoneS an John M. Rich' ter, Lot 20, Block 21, BeatyS Add., 37.6 bei 137 Futz. westliche Seite don Napoleon Str., . südlich von Iowa Str. $800. Blanche C. Baldwin an Mary I. Hunt, Lot 204. Ogle u. A. East Park Add.. 40 bei 125 Fuß. östliche Seite von Tacoma Ave., nördlich von Wash ington Str. $1820. Paul Rahn an Otto H. Simon, nördliche Hälfte von Lot 9, Square 3, üdöstliche Add., 33 bei 181.6 Fuß, westliche Seite von Laure! Str., süd. ich von Prospect. $2000. Frederick C. Heeb an Marion Motor Car Co., Lot 7, WaldrouS Central Ave. Add., 52 bei 134 Fuß. westliche Seite von Central Ave., südlich von 30. Str. $1000. George W. Stout anEdwin Wright, Lot 671. StoutS New York Str. Add., 35 bei 131.41 Fuß, westliche Seite von Miley AveZ, nördlich von Astor Str. $1000. Harry H. FranciS u. A. an John W. FranciS, Lot 14 in Chenoweth'S Subd. von Theil von Birkemeyer'S Add.. 26 bei 105 Fuß. Verbessert, Westseite der Shelby, nördlich von Orange Str. $1,100. Herman Weinberger an William Wiegel. Lot 54 in McCarty'S Subd. von Outlot 24, 26 bei 140 Fuß, ver bessert, Ostseite der Pennsylvania, nördlich von Merrill Str. $3,500. State Plaza Company an Mary E. Haller, Lot 82 in State Plaza Add., 45 bei 100 Fuß, vacant, Ostseite der Parkway Ave., nördlich von New York Str. $900. John W. Gladden an Edward C. Power, Theil vom nordwestlichen Vier tel, Section 9, Tp. 15, Range 2, 37. 89 Acres, Wayne Tp. $3,400. Willis C. Perry an John W. Ter. man, Trustee, Lot 38, Block 31, Nord Indianapolis Add., 30 bei 125.9 Fuß, verbessert, nördliche Seite der Roache Ave., westlich von Annette Str. $1, 080. George Keßler u. A. an David M. Jsgrigg. Trustee. Lots 1 bis 4, Har lan & Keßler'S Northern HightS Ho$. 212.5 bei 205 Fuß, vacant, nordweft. liche Ecke der Bnram Ave. und 38. Str. 1,256.14. William Bosson. Trustee, an Minnie Belle Harty, Theil des nordwestlichen Viertel, Section 24, Township 16, Range 3, Washington Township. $3, 600. LewiS C. Robinson an Jesfie I. Pettinger, Lot 246, West Park Add., östliche Seite von Addison Str., nöro lich von der Washington Straße, $1,526. Eugene C. Thompson an NicholaS S. Martz, nördliche Hülste Lot 3, MisflinS Sub., Square 14, westliche Seite von Illinois Str.. südlich von Michigan Str., $10,000. JameS V. StanSbery an William W. Löwe, Lot 7, Bloä 10, westliche Seite von JandeS Sttaße, nördlich von 23. Straße, Lot 5, Square 12, Fletcher'S nordöstliche Addition, öst liche Seite von Columbia Avenue, nördlich von 19. Str., $3,100. Nancy I. Privett an Jeremiah Gen try, Lot 4, TheineS' Subdivifion. Block 34, zweite Brookfide Addition, 34 bei 104 Fuß. Verb., Südostecke 18. und Brookfide Ave. $4000. Jeremiah Gentry an William E. Stevenson u. A., Lots 319 und 320, McCarty'S Zachte Westseite Addition, Dreieck, Holly und Marion Ave., Verb. $6000. Anna Whitaker an Kate Baughman u. A., Lot 142, Spann & Co.'S erste Woodlawn Addition, 30 bei 125 Fuß, verb., Südseite der Fletcher Ave., öst lich von Olive Str: $2300. Samuel E. PerkinS an Anna M. LewiS :c, Lot 8, Hord'S West MiSi gan Str. Subdivision, 30 bei 120 Fuß, verbesseri. Südseite von Michi gan Str.. westlich vom White River, $1000. K. D. Hawley an Lawrence C. Hartman, Lot 569, Armstrong Park Addition. 35 bei 145 Fuß, vacant, Südseite von 33. Straße, östlich von BarneS Ave., $600. Amazi Dodd an Frank Jeter :c, Lots 2 und 3 und Theil von Lot 1, Block 3, West End Addition, 102 be 155 Fuß, verbessert. Südseite von Michigan Str.,. östlich von Tremont- ! Avenue, $4500. .
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R. S. RecordS an George Alig Jr.
:c, Theil des nordwestlichen Viertels von Section 13, Township 16, Range 4, Lawrence Township, $3500. John B. Cromer an Bertha Bötcher, Lot 372, Armstrong Park Addition, 40 bei 173 Fuß, vacant, Südweft.Ecke von Cliston und 34. Straße, $700. John M. Paver, Trustee, an Sa muel Falender it., Theil von Outlot 124, 47 bei Fuß, verbessert, West eite von Eddy Str., südlich von Mer rill Str., $10.000. William L. HigginS an John Car lon, Lot 1, Allen'S Subdivifion, Out lot 131, 40 bei 55.8 Fuß, verbessert, Oftseite von College Ave., südlich von Pratt Str., $6300. Emma R. KuhnS an Anna K. Staf ford, Lots 13' und 14, Reynold & Co.'S Add., Haughville, 63 bei 145 Fuß, verbessert, westliche Seite der Reynolds Ave., nördlich von 10. Str. $1,050. Thomas H. Richards un Melissa E. Sloan, Lots 325 und 390, Jackson Park Add, bei 121 Fuß, verbessert. und vacant, an Hovey und Sheldon Str., nahe 23. Str. und 24. Str. $1,300. Berliner Ilrajzcnkchrcr. Ihre Uniformirung, Bezahlung uud Popn larltat-Actnitche Stadt. Zu den originellen Figuren des Berliner Lebens gehören die Kolonnen der Straßenkehrer, die Nachts, wenn alles schlaft, die Strafen durchziehen und ihre Pflicht erfüllen. Sie verrichten ihre Arbeit aeräuscklos. Dem müd:n Wanderer, der, heimwärts strebend, d!e Leipziger und nriedrichstratze Nackts um zwei Uhr passirt, mcgcn sie manchen Gewlijensbin uder sein nachtscheues Thun verursacht haben, wenn er steht, wie sie in unverdrossener PflichterfüllunZ lyrer nicht leichten Arbeit nach gehen, um wieder in Ordnung zu bringen, was an der Toilette Berollnas in Unordnung ist falls er nicht etwa schon so des süßen Meines roll ist. daf. er sie für Nachtphantome aus de;u Friedhofe seiner Ideale ansieht. Dazu konnte nämlich iür Kostüm verleiten. das in einem langen grauen Kittel besteht, mit einer Müke. der ein blanleZ Blechschild etwas Beamtenmäßiges verleiht. Die Straßenkehrer genießen in Werlin eine gewine Popularität. Man hat Kouplets auf sie aemacht. ja man kat ein ganzes Ballett von Straßenkehrern im Apollotkeater auf die Buhne gebracht, wo sie mit Schaufel und Blhschild auftreten wie im Leben. Die jüngeren Straßenlehrer besonders. Beruner engels, denen Schchrn.,elt e.n unbekannter Bezriff ist. entpuppen sich häufig, was Schnoddrigkeit und frech: Witze anbetrifft, als wahre Erben bei berühmten Schusterjungen, der im Heutigen Berlin rangst ausgestorben ist. Di: Arbeiter der Berliner Strcßenreiniger werden verhältnißmäßig gut bezahlt Sie erhalten rund 3 Mark den Tag. die Vorarbeiter 4 Mark. Wenn man bedenkt, daß die Stadt Berlin etwa 2000 Arbeiter beschäftigt, so kann man daraus ersehen, daß ein? saubere Toilette auch einer Weltstadt etwas kostet. Erst seit 1875 besorgt eine eigene von der, Stadt angestellte Direktion die Reinigung der Straßen. Um diese gründlicher zu machen, setzt man. auch die großen Kehrmaschinen in Thätigkeit, deren es über 80 gibt. Ein: leichte Arbeit ist das nicht, denn die Länge der Straßen, die in Berlin täglich zu reinigen sind, beträgt zusammen 304 englische Meilen. In die angeführten Kosten nicht mit eingerechnet sind die Ausgaben für die Schneeabfuhren. In gewöhnlichen Wintern kosten die Schneefälle der Stadt Berlin vielleicht 20.000 bis 30,000 Mark extra; es kommen aber beträchtliche Steigerungen vor, so hat der Winter von 1899 zu 1900 über 600,000 Mark gekostet. Ein paarmal 100.000 Mark muß die Stadt ferner jährlich für Straßensprengung ausgeben. Dafür hat Berlin auch den begründeten Ruf, eine der saubersten Städte des europäischen Kontinents zu sein. Paris galt noch im Jahre 1850 als sehr schmutzig, und es steht noch heute in Bezug auf Reinlichkeit hinter Berlin zurück. Die Reinlichkeit hat überhaupt ihre nationalen Formen; in den Städten Hollands wird z. V. der Reisende mit Erstaunen beobachten, 'wie' sauber die Häuser und wie unsauber oft die Straßen sind. . Seltener Fund. In ver Umgebung von New Ulm, Minn., fand neulich der Turnlehrer H. Hein versteinertes Holz in Form von acht Holzscheiten, von denen eines 200 und das andere 235 Pfund wog. Man vermuthet, daß die Petrefakte von einer Kalkbrennerei herrühreo, die sich vor vielen Jahrzehnten an dem Fundorte befunden haben soll. Bier floß in Strömen. In St. Paul, Minn., wurden jüngst 32.000 Gallonen Ale und Porter in den Fluß laufen gelassen. Das Getränk gehörte zu dem Vorrath der Jmperial Brewing Co.," welche kürzlich ihren Betrieb einstellte. Die Kompagnie war nicht willens, die Inlandsteuer auf das Getränk zu bezahlen, und wurde deshalb die Flüssigkeit mit den Fluthen des Mississippi gemengt.
Ueberall WM
find die Biere öer 0W6 Brewing Co.
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Eiue weile Frau." Eine Teufelsbeschwörung, die sei: mehreren Jahren mit bedeutendem finanziellem Erfolg an einer reichen Bauernfamilie in Nägelstedt, Provinz Sachsen, vollzogen wurde, ist jetzt an's Tageslicht gekommen. Schlimme Träume und kleine Unglücksfälle hatten die Familie zu der Ueberzeugung gebracht, daß der Teufel in ihrem Hause sein Unwesen treibe. Es wurde eine weise Frau" aus Langensalza zu Rathe gezogen, die sich auch erbot, die Familie von dem Bösen" zu befreien. Das wurde folgendermaßen gemacht: Ein neuer irdener Topf, in den ein ansehnlicher Geldbetrag versenkt worden war. wurde um Mitternacht auf dem bei Nägelstedt gelegenen Erbsberge vergraben. Dort werde der Teufel den Mammon' holen und dafür die bedrängte Familie verschonen, sagte die weisef5rau." Damit auch nicht die leisesten Zweifel an der Gediegenheit dieser Handlung aufkommen könnten, mußten die betheiligten Bauern der geheimnißdollen Vergrabung beiwohnen. Als die Prozedur beendet war und der Heimweg angetreten wurde, flogen von der Stelle, wo der Tovf lag, einige Feuerwerkskörper in die Luft, und mit Pathos verkündete die weise Frau den von eisigem Schauer ergriffenen Bauern, daß nun der Teufel fort sei. Wohl fühlten die biedern Landleute sich einige Zeit erleichtert, es dauerte jedoch nicht lange, da mußte die w.eiselFrau" Wieder zu Hilfe gerufen werden. Das wiederholte sich sehr oft. und jedesmal wurde den Besessenen" der Rath zu Theil, etwas mehr Geld für Beelzebub in den Topf zu legen, dann werde er ganz verschwinden. Schließlich wurde den Bauern die Sache zu kostspielig. (s erfolgte Anzeige, und die weise Frau" , von Langensalza" wurde mit mehreren Angehörigen verhaftet. Die Summe, die die besagte Familie für die Vertreibung des Bösen" aufgewandt hat, soll $17,500 beiragen. Sehnsucht blieb ungestillt.' In Hazleton. Pa., ist kürzlich Rudolph Hauslohner, ein' verbannter Offizier der österreichischen Armee, im Alter von 65 Jahren gestorben, als er eben seine alte Heimath wieder besuchen wollte, nachdem sein Verbannungstermin abgelaufen war. Er hatte in einem Duell einen Mitoffizier erschossen und wurde für 20 Jahre verbannt. Hauslohner fand in diesem Lande eine zweite Heimath, gründete sich ein Geschäft und brachte es in Hazleton zu großem An-sehen.
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000 einen solch großen Vorrath von t Diamanten. Kaufraarm. Z TÄ'1 " Linien. den 22. October. Terre Haute Q1.OO Rundfahrt. Greencastte iTSo Rundfahrt. Spezialzug: Verläßt Indianapolis 7.30 Uhr Vorm. Verlaßt Terre Haute 7 Uhr Abends. Europäisches epartemzÄ, Wechsel. Kreditbriefe. Postanweisimgeu, auf alle Städte Europas. chtsssschetKS von und nach Europa. Um und Verkauf audl&nzh schen Geldes. F '.No. 35 Süd Meridian Str. Züorokants National Bank. en vielen Fremden welche fortwahrend nach Indianapolis kommen entbieten wir eine freundliche Einladung unsere Gesellschaft zum Depositorium Ihrer Ersparnisse zu machen. Mit unseren vorzüglichen Facilitäten sind wir in der Lage die vorzüglichsten Dienste zu leisten. Es macht unS keinen Unterschied wie klein daS erste Deposit fein mag, es'sindet darum uicht geringere Würdigung. Depositen und Zurückziehungeu können zu irgend einer Zeit, zu irgend einem Betrag gemacht werden. Zinsen werden zu der Rate von drei Prozent erlaubt, halbjährlich verrechnet am Mai und November den ersten. Mio InSiaua ?ru8t Co., Kapital $1,000,000.00 Ueberschuß 275,000.00 QkHmann & Orabhorn, .Fabrik! do sei. Qchau-Säften. - OlaH Ladentische uud Eiganen-Tischf. CZ3 C3 Oshwgtou Cte3. ' i .' . ;.i's . , Reun Telephon b7. 7..
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