Indiana Tribüne, Volume 29, Number 47, Indianapolis, Marion County, 18 October 1905 — Page 3
Jndlana Tibüne, IG Oktober 1905
König
Wird nach München aus
Noch immer Enthüllungen über die englischen Intriguen gegen Deutschland. k?treittrawall zu St. Petersburg. Setzerstreik in Warschau beendet. Arbciterwirreu zu Düsseldorf.
Teutschland. König AlfonS' Braut, fahrt. München, 17. Oct. Mit immer größerer Bestimmtet treten die Ge rüchte auf, daß mit der nahe bevor stehenden Deutschland-Reise deS Königs AlfonS von Spanien die Brautfahrt des jungen Monarchen verbunden wer. den wird. Aus München kommt die Nachricht, daß König AlfonS nach seinem Besuch in Berlin, der für die Tage vom 6. bis 12. November in Aussicht genommen ist, um die Mitte des nächsten Monats dort eintreffen und sich um die Hand einer Tochter des Prinzen Ludwig, des Sohnes des Prinzregenten Luitpold bewerben wird. Wie es in dieser Meldung weiter heißt, galt die jüugste Anwesenheit spa. nifcher Minister in der bayerischen Hauptstadt diesem HeirathZprojekt und eS sollen die Präliminarien für den Ehebund bereits festgestellt fein. Welche von den Töchtern des Prin zen Ludwig als die zukünftige Königin Spaniens auZersehen ist, weiß Frau Fama bis jetzt nicht zu melden. Während einerseits behauptet wird, daß die am 10. November 1834 ge dorene Prinzessin Wiltrud die Er wühlte deS Königs AlfonS ist, heiß! es andererseits, daß dessen Wahl auf iher um ein und ein halbes Jahr jüngere Schwester Helmtrudis fiel. ' Noch immer Enthüllungen. Berlin, 17. Oct. Die in der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" erschienene halbamtliche Erklärung über die Enthüllungen deS Pariser Matta" haben erklärlicher Weise allgemeines Aufsehen erregt. Aufsehen und zumeist Befriedigung. Die Konftatirung, daß die maßgebenden Kreise Frankreichs zu den gewiß verblüffenden Enthüllungen deS Pariser BlatteS über das angebliche HülfSanerbieten Englands an Frank. reich für den Fall eines KrieaeS mit Deutschland in keinerlei Beziehungen gestanden haben, wie die Bestätigung, daß die englische Regierung aus freien Stücken sich zu einer Erklärung Deutschland gegenüber verstanden hat, hat allgemein befriedigt. Die Wichtig seit der ganzen offiziellen Mittheilung geht aber aus folgenden zwei Erklärun gen hervor: Erstens, daß den Enthül lungcn jede Bedeutung für die letzthin erzielte freundlichere Gestaltung deS BerhältnisszS zwischen Deutschland und Frankreich genommen ist. Und zwei tenS, daß England der deutschenRegie rung vertraulich mitgetheilt hat, daß weder die Frage eines BeiftandSAnge botS feiten Englands an Frankreich entstanden fei, noch Frankreich jemals bei England um Beistand gegen Deutschland nachgesucht habe. Auf diese Erklärung der englischen Regierung gründet sich die Konftati rung der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung", daß durch die Enthüllungen keine Art von Zwischenfall in den dip lomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und England hervorge rufen worden sei. Aus der weiteren Mittheilung, daß alle Behauptungen, Deutschland habe von Frankreich und England Erklä rungen verlangt unrichtig seien, geht hervor, daß die deutsche Regierung der ganzen Angelegenheit von Anbeginn an nicht die Bedeutung beigelegt hat, mit welcher sie seitens der hiesigen Presse umkleidet worden ist. Allerdings würde die Aufklärung eine nachhaltigere und vollständigere gewesen sein, wenn auch der Wortlau 'der vertraulichen" Erklärung Eng. land's bekannt gemacht worden wäre. Sternburg bleibt. B e r l i n, 17. Oct. Die deutschen Blätter bringen amtliche Dementis des Gerüchtes, daß Freiherr Speck von Steinburg aus Anlaß eines Gesund heitSzuftandeS wahrscheinlich von seinem Ämt als deutscher Botschafter in den Ber. Staaten zurücktreten werde. Die ffraae eine BotschafterwechselZ in
Alfonso
die Vrautschau gchcn. Washington ist überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden. DaS Aussehen deS Freiherrn von Sternburg war nie besser. Er wird heute vom Kaiser Wilhelm in Audienz empfangen werden und am 24. Octo ber auf dem Kaiser Wilhelm II." die Reise nach den Vereinigten Staaten antreten. Die Freifrau von Sternburg, die sich am 6. Oktober einer Operation ihres Fußgelenkes unterzogen' hat, be findet sich auf dem Wege der Genesung. Lie Operation war offenbar in jeder Beziehung erfolgreich. A r b e i.t e r w i r r t n. Düsseldorf, 17. Oct. Der Streik der. Arbeiter der Firma Dürkopp droht, die gesammte Nähmaschmen-Jn dustrie in Mitleidenschaft zu ziehen. Wie gemeldet wird, halen die ActienGesellschaften Dürkopp, Hengftenberg und Koch, die Firmen Bär und Hem. pel, sowie andere Nähmaschinenfabri anten sich gegenseitig zum solidarischen Kampfe gegen die Arbeiter verpflichtet. Sie haben beschlossen, am 23. October hre Betriebe vollständig zu schließen, alls die Arbeiter von Dürkopp nicht bis dahin die Arbeit wieder aufnehmen. Bilse ist nicht so dumm. Berlin, 17. October. Aus Brunnen in der Schweiz ist hier die Nachricht eingetroffen, daß der ehema ige Forbacher Train-Leuwant Bilse, Verfasser des seinerzeit vielgenannten MilitärRomanZ AuS einer kleinen Garnison", dort lebt. (Mit dieser Meldung wird daS auch das vom Eorresvondenten der New Vorker StaatZzeitung" gekabelte Ge rücht, dem zufolge Bilse Selbstmord begangen haben oder ermordet worden sein sollte, widerlegt.Großfürst Cyrill. G o th a..17. Oct. Großfürst Ey rill beabsichtigt angeblich das hier in der Nachbarschaft belegene Gut eines Herrn Rückert, Enkels deS Dichters, zu kaufen und das Leben eines Land edelmanncS zu führen. Spanien. AfrikanischeRiffpiraten. Gibraltar, 17. Oct. Der britische Torpedobootzerstörer Eher well" meldet, daß gestern Abend, als er zwischen Ceuta und CereS vor Anker lag, von Mauren mit Gewehren be schössen wurde. Mehrere Kugeln durch bohrten den Schornstein. Verletzt wurde Niemand an Bord. Marolko. Zwei Offiziere ent f ü d r t. Tanger, 17. Oct.' Zwei briti sche Marineoffiziere, die Reparaturen an einem Schiffe in der Tetuan'Bai beaufsichtigt hatten und nach Ceuta zu rückkehren wollten, wurden von dem AnjeraStamme entführt. Großbritannien. Southamptonaufge geben Plymouth, 17. Oct. Dem Vernehmen nach beabsichtigt der Nordd Lloyd Southampton als Anlaufhafen aufzugeben und statt dessen künftig fein Schisse nach Dover zu schicken. Argentinien Streik. Buenos AvreS. 17. Okt Die Streikbewegung ist im Abnehmen im Hafen find fast alle Leute wieder an der Arbeit. Rußland. Streikkrawall. St. Petersburg, 17. Oct Bei einem Zusammenstoße der Polize mit streikenden Setzern wurden 40 Per sonen verletzt.Streik. St. Petersburg, 17. Oct Die neuen Streiks zu Moskau scheinen wieder die ganze Bewegung in Gang gebracht zu haben. Heute werden Streiks aus den verschiedensten Orten gemeldet. Setzerftreik beendet. . Moskau, 17. Oct. Der Setzer, streik wurde heute hier beendet. Alle
Zeitungen werden heute wieder er
scheinen. F r i e d e nS v e r t r a g. St. Petersburg, 17. Octbr. DaS Kriegsministerium hat die Nach, lcht von der Ratlnkatlon des tfne denSvertrageS an Gen.' Linevltsch ge andt. mit der Aufforderung, daß er die Zurückziehung der russischen Truv II i o iii-r pen aus der Mandschurei innerhalb 13 Monaten bewerkstellige. Information in Ost afien. St. Petersburg, 17. Oct. Nachdem aus Tokio hier die telegra phische Nachricht eingelrossen war. daß ui n umil uicaunmi yuuc, UUUUU uijiiu mit China hinsichtlich der Mandschurei Verhandlungen anzuknüpfen, sprach der Korrespondent der Agociirten Presse" bei einem angesehenen rusfi chen Kaufmann, der nach langem AutUrflii iuuuiuuur Wfc. iiuiy uiiyvui . entha.lt in Nord-China .hier zu einem kurzen Besuch weil, vor und befragte bn über Javan'S bevorstebende Schritte, um in den Angelegenheiten des ckinesiscken ReickeS überwieaenden ve azmeniaien Jtetcge uverwiegenven Anthm und Emfluß zu gewinnen. Der
Kaufmann, der zu eingehenden und zu Einbildungskraft nicht erhcht, sonst arverläsfigen Mittheilungen über die beitet diese in Form von wirren Träu-
ernöstlichen Angelegenheiten auSge ..s;?:.:.. in" . :. elchnet quallnzut ist, gab die folgenden Darlegungen: ' Die nationale FortschrittSbewegung n China, welche ein aktives Ent. wickelungSstadium von zehn Jahren durchgemacht-hat, bildet heute im Reiche der Mitte einen sehr mächtigen Faktor, mit dem die Japaner im voll sten Umfang rechnen. - " Die Bewegung hat ihren Ursprung m.k.;..s.nr..k.. hi, n den alten Geheimg sellschften, die orooy uniloynaul,, nne sremoensklno. ich und welche auf die schlechte Vermal una '.der Central-Reaieruna und die Uh,rrm mnr,,r Wilffnn,- sniZ, 7 . 7 7, 7 7 anderer ausländischer Bewohner von Aufstand vom Jahre 1901 war ein er. streckender Beweis für das Vorbanden, sein dieser fremdfeindlichen Stimmung, z. m... kt ,. Die Bewegung hat sich langsam und stetig entwickelt, indem sie über die
alten Geheimgesellschaften hinauSge und der indischen Negierung einen derwachsen ist und diese in den Hinter, tigen Umfang genommen, daß zur ' ' ' m tr r i . (V
gründ gedrängt hat. Indem sie dem
CVV f . p. f . v , . , . , vvt uivvilll fltvn Ideal von der chinesischen Solidarität venemschaften nöthig ist. Die Bengaund nationalen Einheit immer näher len opponiren solcher Theilung auf das
rückte, ist sie heute von ihrem Ursprung vollständig losgelöst und steht für sich allein da. Die jüngsten-Erfolge von c ,cvf ii w c t wi m Japans Flotte und Heer haben die Po. pularität ldieser Idee erhöht und ihr . . . . Die gegenwärtige stärke und Blüthe verliehen. Oefterreich'Ungarn. Gautsch'S Rücktritt er wartet. an : - - i n nii mm -:v .r. wlIU xt w sicher angenommen, daß der öfterreichi. scbe BremlerminlNer Baron Gautscb von rankentburn in näckgen Taae.t seine Demission einreichen wird, weil er gegen daS allgemeine Stimmrecht ist. das in Ungarn eingeführt werden soll. Frankreich. Dynamitattentat ge plant. Paris, 17. Oct. Dem Ml Blas- wird von Madrid gemeldet, daß die Polizei eine Quantität Dynamit unter Blumen verborgen fand, das
allen Anzeichen nach, bei dem bevor. gjerung ist exn ertrag ein n.5.. m.r.,5. K. ?,k. bart worden, dem zufolge Neutral Mostehenden Besuche deS französischen Prä. reZnpi nj ÄiT?ll6.n fslns,n
sidenten zu einem Attmtate verwendet werden sollte. R ü st ü n a e n 1 "öt , Cherbourg, 17. Oct. ES werden hier Reserveschiffe in Dienst gestellt, um für alle Entwicklungen in
der Venezuela.Frage gerüstet zu sein. no T?cnr afn r m t 1 .. w i ar im t große Gebiet, das etwa 3400 EiNwohIm Arsenal und in den. Artillerie. ,Asm sLs sT gfi,TTftft h0m
Werkstätten herrscht rege Thätigkeit. Der Kreuzer Desair-, welcher oe gern Abend 'von bier abkubr. nabm ' ' m?.,ttkLk. n M b IMItlMVIWltUIUi Uli (IUUJ ' Fort de France auf der Insel Marti nique. Luftballon Im tt r i e gS' dienfte. Toul, 17. Oct. Heute stellten Offiziere weitere Versuche mit öuab Lebaudy'S Luftballon an. Sie ließen w ' auf Befestigungen kleine Projektile
fallen und stellten fest, daß es im Ernst, dortigen Allgemeinen Friedensratfalle möglich sei, Befestigungen von nigung" aus den Säbeln einer Anzahl Luftballons aus zu zerstören. ' amerikanischer Offiziere hergestellt
i!f hfmßATAAH.TK. " - ' t n i) 8 0 II t 3, Pa., 17. Oct. 94.jni1Taiil ul rr.CT.. t. i lellkiuurulillllll .oanre uno anoere bervorraaende Militärs tnatm beute hier. um auf dem Schlachtfelde die 1 i Marksteine für die verschiedenen Trup. , tlt.If . c m ?
möiciiunacn zu veplmmen.
Das Schlaftnclkym der KinÄcr.
kZorbkdingungcn für eine erquickende un) stärkende LZachtruhe. Vom Schlasenzehen will die jüngste 5luaend selten etwas wissen, und allabendlich wird eigensinnig und tapfer gegen Bett und Sandmann" angekämpft. Kinder brauchen aber viel Schlaf, damit sie ordentlich gedeihen und nicht nervös und reizbar werden. or! . ! . rW c m Dienen ayre souen oie aitu neu aucn nammlllaas icniaien uns schwächliche Kinder auch später noch. aber selbst nack dieser 3eit benötbiqt das Kind noch zehn bis zwölf Stunden Schlaf, der bei der Jugend fest und tief sein muß, denn nur dann erquickt er. Es ist unaesund und nervenlckädch. wenn Kinder lange nicht einschlafen und dann aufgeregt und unruhig frfcsiTmmor, tS N,,. l-s5l IrÄiim. Das läßt den Organismus nicht ruhen! und die geistigen Funktionen werden nicht ausgeschaltet, wie dies der Fall Um fallt. w,u SSrrf1 m?n rnilsl?!, bis ysf?ns,?srf1 si inunnen und -Mahlzeiten des Kindes in diesem Sinne geregelt werden, or dem Zubettgehen sollen keine aufregenden fltli gemacht oder allzu anregende bespräche gesuhlt werden. Das Kmd biz fpeIcn nnb cine m-schäfli-m getheilt bekommen, welche die n Dann noen rcener. um paar leimie. turnerische Freiübungen und eme kühle afA ' , Mrnhm r? fluk. Die Abendmahlzeit soll leickt verdaulich fein und aus Gemüse, Milchspeisen, wenig Fleisch und evenI V -niT n . n . itv .flwun leicni jjojx ceneyen. as fe-W: ißen und muk ihnen, wenn dies schon geschehen sein scllte. ehestens abgewöhnt werden. Das 'Einsingen" ist schon . i j- rs . "Zus unjchmoiger aber glelAsaus überflüssig. Kinder sollen ohne Nachtmven schlafen und sich an die Dunfcllcit gewöhnen, damit die Augen völ lig ausruhen. " Waareuboykottirung in Indien. Gegen 50.000 Bengalen haben sich r.rr : w' cr.i ctni Iiuiftiia) in utiji -ctnift; uuu jvuuyvyui, Indien, zusammengefunden und bei der Göttin Kali (der Gattin Schiwas. emer der höchsten indischen Göttinnen) ffi " 1 Bytii wit lutuvtiiUiiy -ouiyuiui boykotten. Die Verwaltung der Provinz hat nach Ansicht der englischen Bewältigung der Arbeit die Trennung hur Wlrnhtni in aVnt Wittnnntisiinif s leidenschaftlichste, weil sie in ihr einen Versuch, die Bevölkerung auseinander??mun tat zu schwachen, erblicken. In vielen Massenversammlungen hat die Bevölkerung die Unterstützung des Boykotts m C f 's vejcyloljen, uno nun yaven ncy auaz Sie Priester zu dessen Gunsten erklärt. Die Szene, welche sich im Tempel von Kalighat. dem größten Bengalens. abspielte, war äußerst eindrucksvoll. Die vielen Tausenden leisteten den Eid: Vr Keilinen )snttiifnfMt her Köt"O" 7...a... , Kali sick zu verpflichten, keine sremden Waaren-zu gebrauchen, noch Waaren m den Laden oer Auslanoer zu kaufen, wenn solche in , einheimischen t wenden, welche von unseren Landsleu lunvti qu iiyviiv vitifc ivui o vkten verrichtet werden kann. Der Oberpriester heftete dann ein Symbol von rotber ftarbe an die Stirn eines jeden der Theilnehmer. Die ausländischen Firmen beginnen bereits den Einfluß des Boykotts tmvfindlich zu fühlen. Das Ende Moresnets. Zwischen der belgischen und preußibisher zu Belgien gehörigen Streifen Landes bei Eupcn in den Besitz von Belgien gelangt. Damit hat die selbstständige leisten, des kleinsten Ländchens von Europa aufgehört. Moresnet liegt zwischen der belgischen Provinz Lüttich und den preußischen-Kreisen 16. uni 1816 bis 1841 unter gemein I IMVJ. lMV WI rS r ww samer preußischer und belgischer Hohm: 1841 wurde dem Lande von bei i v ri . i n . ' i ' . . ; cn vw varaniic uaaicn eine eigene cc- . , v 1 I n"' ri I tnAliinv Hiirtrmiu1' luunuuy uui(l (.lutiil ouiytn4ii.in. emem und einem Rath von zehn Mitgliedern zugestanden. Pflug aus Säbeln. Wäh-, rend des kürzlich in Luzern. Schweiz. versammelten 14. Friedenskongresses war im dortigen internationalen . . - f riegs- unSFrleoensmuieum emPsmg I .3ri.fri V z lX, 1.. - "1 0s l 1 V.. . ward. Der Vtlua wuroe ipater oer 5?laol lens UNO oem genfer Ävile gec m c srt P rvk . rx , . . . . ..r.ri.rYi iweit uno in oem uale uusgeneul. in dem seiner Äeit das Schiedsaericht I ( C ' ruet r i . rr. ri i in oer yjianömaTraae iaaic. jer wen fer Staatsrath hatte den Pflug nun bic 3: SriebenMongteifeÄ bern I Oit i.m. Nir,.r.,., 4 sN.vk,,,, ai. A. I I"
Goldschah in Pommern. löcrthvoUe Münzen in Keller eineS Hanse auögegraben. Ein unverhoffter Schatz ist einem gewissen Ferdinand Kronheim in Falkenberg in Pommern zugefallen. ' Ein Arbeiter. der im Keller des Kkonheim'schen Hauses die Erde ausschachtete, fand eine Urne, die ihm verdächtig vorkam. Er zerschlug sie mit der Schippe, und gleißendes Gold blinkte dem Manne entgegen. Der Arbeiter hatte keine
Ahnung von dem Werth der 60 Münzen, die er in der Urne fand. Da die Münzen aber doch gar zu feurig leuchteten, nahm er sie zum größten Theil als Spielzcuq für seine Kinder mit nach Hause. Einige andere warf er mit Sand und Erde vermischt in den Keller zurück. Auch die Kinder scheinen des Spielzeugs bald überdrüssig geworden zu sein. Schließlich ließ der Arbeiter seinem Hunde eine Goldmünze an der Halskette befestigen. - Mit dem neuen Schmuck stolzirte der Koter stolz in alle Häuser, und auch zu .Kronheim, der noch keine Ahnung von dem Schatz in seinem Hause hatte. Kronheim erkannte sofort den Werth der Münze. Es gab eme Untersuchung. Im Keller wuxbt sofort nachgeforscht, und es fanden sich auch noch gegen zwölf Münzen, die sämmtlich aus der Mitte des 17. JahrHunderts stammen. Alle waren prächtig gehalten und sind von vorzüglichem Gepräge. Sie sind wie alle Eoldmünzen aus iener Zeit den heutigen sehr unähnlich. Dünn wie Blech, groß und unregelmäßig am Rande sind ihre Hauptmerkmale. Die eine Münze stammt seltsamerweise aus Amerika, eine andere aus England. Die meisten sind deutsche Goldfüchse aus den Iahren 1654 und 1653 und zeigen fast alle einen Ritter in voller Rüstung, der in der einen Hand ein Schwert und in der anderen em Bündel Feuerstrahlen hält. Kronheim machte sofort Eigenthmasrechte geltend. Deutschlands größte Tannen. Unweit der Neckarquelle im württemberqischen Schwarzwalde bei Schwenningen befindet sich Deutschlands größte Tanne, der sogenannte Hölzlekönig." An ihrem Stamme ist zu lesen: Gesammthöhe einschließlich der noch stehenden Seitengipfel 42 Meter (1 Meter gleich 100 Eentimeter gleich 3 Fuß 3 Zoll). Die Höhe bis an den 1876 abgerissenen Gipfelstumpf 33 Meter. Umfang bei 1.30 Meter Höhe 600 Eentimeter gleich 96 Eentimeter Radius; Umfang bei 30 Meter Höhe 360 Eentimeter gleich 57 Eentimeter Radms: Kubikinhalt des Stammes 41.2 Festmeter; Kubikinhalt sammt Aesten und Wurzelanlausen 53 Festmeter; Alter etwa 360 Jahre." Hundert Schritte vom Holzlelomg ent fernt, steht die sogenannte Hölzlekönigm, evensaus ein stattlicher aum. Dem berühmten Waldkonige haben übrigens in öen letzten Jahrzehnten Wettersturm und Alter bedeutend zugesetzt; sein Ende ist nahe.' In jungster Zeit ist nun eine Kommission zusammengetreten, um zu berathen, auf welche Weise dem altersschwachen, ge brechlichen Riesen noch das Leben verlangen werden könne. Im übrigen scheint dafür gesorgt zu sein, daß im Schwarzwalde die Äaum komge Nicht aussterben, denn noch vor dem Ende des alten Holzlekomg meldet sich 'in der Nachbarschaft ein würdiger Thronpratendent und verlangt die Krone. Es ist dies die sögenannte Ahne" im Waldmössinger Gemeindewald. Ihr Stamm hat in 10 Meter Hohe 420 Eentimeter Umfang. ihre Höhe ist 50 Meter, ihr Alter wird auf über 200 Jahre geschätzt. Ter Riese ist jünger, schlanker, aber höher, als der Holzlelomg. Umzug einer Bibliothek. Die Heidelberger Universitätsbiblio thek, die seit undenklichen Zeiten in den alten Räumen im sogenannten Heren xhurm untergebracht war, hat ein neues Heim erhalten. Die Reinigung der 700,000 Bände vom Staub geschah in folgender Weise: In dem Hofe des neuen Gebäudes war ein Vacuum-Rei-niger-Apparat aufgestellt. Wenige Fards davon entfernt stand eme etwa 49 Fuß lange Tischreihe, worauf die Bücher abgeladen wurden. Vier Mann, welche das Abstauben besorgten, saßen am Ende der Tischrelbe, nahe am Fahrstuhl. Jeder Arbeiter .hatte einen Bücherschlauch, an dessen Ende eine mnen hohle Bürste angebracht war. Damit strich er über me Schnittseiten jedes einzelnen Buches. Der Staub. der durch das Bürsten leicht aelockert wurde, verschwand sofort,- durch die Saugluft fortgeführt, nach dem Kesse der Maschine. Falsche Zehn-Dollar-Rote. Ehef Wilkie vom Bundes-Ge-heimdienst warnt vor einer neuen, falschen Zehn-Dollar-Note (Buffalo-Se rie). Die erwähnte Note gehört der Serie von 1901 an, Eheck-Buchstabe V., mit der Unterschrift von Lyons als Register und von Roberts als Schatzmeiste?. DaS Falsifikat, eine befonders gelungene Reproduktion, ist aus zwei Stücken Papier, zwischen welche blaue und rothe Seidenfädchen gestreut sind, zusammengeklebt. Kenntlich ist das Falsifikat daran, daß es fast Z Zoll länger ist als die echte Banknote, ferner ist die Nummerirung dunkler gehalten, das Siegel ist etwas dunkler und die Rückseite der Note zeigt ein z dunkles lFrün.
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..Grabsteinen.. und' . k 1 .nonmenteiL
Diener,
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