Indiana Tribüne, Volume 29, Number 45, Indianapolis, Marion County, 16 October 1905 — Page 4
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Hndiana Tribüne. CtTauljtsjeleiitoK bet utrg 0. Indianapolis, Ind. Harry o. Thndlnm . . . . yrifidcut. veschäftSlocal: No, 31 Süd Delaware Straße.
TELBPHONE 269. k-i-tcred t the Pott Office ot Indianapolis aa : accond dass matter. Das Versammlungsrecht. AIS im September d. I. die Sozia listen von St. LoulZ zwecks Agitation für die städtischen Wahlen eine öffentliche Versammlung auf einem großen, häufig für solche Zwecke von anderen Parteien benützten Platze abhalten wollten, wurde das angesammelte Pud likum durch die Polizei in brutalster Weise mit Knüppelhieben auseinander getrieben, obwohl die beste Ordnung unter den Versammelten vorherrschte. Die Redner wurden von dem proviso risch hergestellten Rednerpodium herab gerissen und nahezu 25 Personen ohne Weiteres in Polizeigewahrsein ge schleppt. - Proteste . gegen die ungerechtfertigte Brutalität der Polizei wurden von allen Bevölkerungsklassen laut. Die sozialistischen Führer dadurch ermuthigt, beriefen darauf für letzten Frei tag eine neue Versammlung auf dem selben Platze ein. Sie kamen beim Bürgermeister, Herrn WellS, um sicher zu gehen, um einen Erlsubnißfchein ein, obwohl der betreffende öffentliche Pla traditionell ohne irgend welche Weitläufigkeitenlvon den verschiedenen Parteien zu Versammlungen benützt worden war. Der. Mayor wandte sich nun an den städtischen RechtLbeiftand. Herrn BateS. um seine Ansicht und das juristische Mistbeet, vulg?IGehirn, dieses politi schen Rechtsgelehrten trieb die folgende Blüthe; Der .Mayor hat kein Recht, einen ErlaubnißscheinZ zur Abhaltung einer öffentlichen Versammlung auf irgend einer unserer 'Straßen oder sonstigen öffentlichen Verkehrswegen auszustellen. Unter unserer Verfassung hat das Volk oder irgend ein Theil desselben das gesetzliche Recht, öffentliche Ver sammlungen abzuhalten, woimmer ihm daS Recht zusteht, sich überhaupt zu versammeln, und unter unserer Ver fassung ist daß Recht der freien Rede, unterworfen der Verantwortlichkeit für deren Mißbrauch, Allen garantirt. 'ES bedarf keiner offiziellen Erlaub, niß zur Abhaltung öffentlicher Ver sammlungen zum Halten öffentlicher Reden. i Die einzige Beschränkung besteht da rin, daß öffentliche Versammlungen an Plätzen abgehalten werden müssen, die nicht zu anderen Zwecken ausdrücklich durch das Gesetz bestimmt find. Die öffentlichen Z Verkehrswege find aber hauptsächlich zum Verkehr bestimmt, außerdem für öffentliche Nutzbarkeit, wie KanalisationS und Wasserröhren, Straßen und Eisenbahn, Telegraphen und Telephon Leitungen, und keine öffentliche Behörde hat das Recht, fie diesen Zwecken zu entfremden. 'Die Abhaltung von öffentlichen Ver sammlungen auf einem öffentlichen Verkehrwege bringt nothwendkgerweise, wenigstens bis zu einem gewissen Grade, Störungen in dem freien und uqgehindertenZVerkehr mit sich, und bis zu! diesem Grade find öffentliche Ver sajnmlüngen auf den Verkehrswegen ebenso ungesetzlich, wie fie auf privatem Grund und Boden, ohne Zustimmung des Eigenthümers, wären. Ein Gesetz, das einem Exekutiv beamten gestattet, durch Ausstellung eines Erlaubnißscheines oder auf sonst irgend eine Weise Obstruktion der öffentlichen Verkehrswege zu erlauben, besteht nicht.Zum . Schluß erklärte Herr BateS, daß der Polizei auf Grund verschiedener Gesetze und städtischer Verordnungen (die er 'wörtlich anführt) daS Recht zu steht, Personen, welche den freien Ver kehr behindern, zu verhaften." Der Anficht deS Herrn BateS Zufolge -ist also das durch die Verfassung ge währleistete Versammlungsrecht auf die Jnnenräume vorf Gebäuden beschränkt. Versammlungen - in Städten unter freiem Himmel find ungesetzlich. Dieser Meinung giebt er selbst ange fichtö derThatsache Ausdruck, daß er selbst ht politischen Versammluugen und Campagnen,', bei denen er persön lich interesfirt . war, auf öffentlichen Plätzen Reden hielt. Unter seiner Be gründung konnte irgend ein .Bürger
durch einen Einhaltöbefehl die Sper rung der öffentlichen Straßen bei dem jährlichen Umzug der Verschleierten Propheten in St. LoulS verhindern. DaS herrliche Ereigniß einer Turnfest Eröffnung, wie eS hier stattfand, wäre nach den Begriffen des Herrn BateS ungesetzlich.
In einer Stadt, in der die Straßen wiederholt au große Corporationen verschachert wurden, werden nun d:n Bürgern, denen dieselben wirklich ge hören, die Rechte freier Benutzung ver sagt, weil dies vielleicht den politischen Ambitionen des Bürgermeisters, der für Wiederwahl kandidirte, hinderlich fein könnte. Aber trotz ) : .Opinion" deS Herrn BateS fand Freitag die sozialistische Versammlung auf derselben Stelle statt. Die einzige Folge war, daß an statt der Hunderte, welche der durch die Polizei zersprengten Versammlung im September beiwohnten, eine nach Tau senden zählenden Menschenmenge an wcsend war. Mayor WellS ist groß und BateS ist sein Prophet, aber die Verfassung der Vereinigten Staaten steht über ihnen. Wie der deutsche Tag unter den Auspicken deS National - Verbandes triumphirend seinen Weg durch die Gauen deS Landes nimmt, geht'auS einer begeisterten Beschreibung der deut schen Ta-Feier in Californien hervor, welche unS, der hier wohlbekannte Herr C. RuckelhauS einsandte. Die Feier fand am 8. Oktober in LoS Angeles statt. Sie bestand in einem großartigen Umzug der über eine Stunde brauchte um einen be stimmten Punkt zu pasfiren, und dann in einem Volksfest lm ChuteS Park, bei welchem 25,000 Personen anwesend waren. Ansprachen vom Bürgermeister der Stadt und vom Präsidenten des Ver bandeS vervollständigten neben den Massenchören die großartige Feier. Der Umzug bestand aus 4 Divisionen, deren Täte eine Abtheilung berit tener Polizei bildete. Dann kamen die Mitglieder der 14 Vereine und drei große Schauwagen. Die Amerikaner in Los AngeloS feierten mit. Der Figaro" schreibt über das englisch -japanische Bündniß: .Man kann nicht sagen, daß daS englisch'japanische Bündniß Rußland bedrohe, wenn wirklich der Friede von PortSmouth ernsthaft und aufrichtig ist. UebrigenS hat Rußland auf lange Zeit hinaus noch anders zu thun, als im äußersten Osten eine schwierige Genugthung zu suchen. Wir jeden falls werden eS nicht dazu ermuthigen. weil wir dadurch, daß es feine Rolle in Europa aufgab, schon so viel gelitten haben." .Daß das englisch'japanische Bündniß auch nach Indien, Persien und Vorderasien hinüberreicht, über sieht der Figaro- und darüber, daß Frankreich durch den Vertrag nicht be günstig wird, sucht er sich lächelnd hin wegzutrösten. Bei unserer so em pfindlicheu, so beweglichen und so ununterrichteten öffentlichen Meinung", sagt er, ist eS sogar nicht zu bedauern, daß die Frage der Sicherheit unserer Colonien unö stets gegenwärtig bleiben muß. Wenn wir in dieser Hinsicht keine Besorgnisse zu hegen Hütten, so würde die Partei, die uns in das Fahr wasser Deutschlands- hineinziehen wollte, uns bald mit England über worfen haben. So aber dürfen wir, wenn wir unser Colonlalreich behaup ten wollen, die Wichtigkeit der englischen Freundschast nicht verkennen." Die Republique Francaise faßt sich ziemlich kurz: Frankreich sieht in dem Vertrage eine Bürgschaft für seine Be sitzungen in Jndochina, und Rußland scheinen von England Entschädigungen im näheren Osten angeboten zu sein. Die Abmachung spricht nicht von dem Status quo in Türkisch'Afien, und Nikolaus der Zweite wird eine Genug thuung für Llaoyang und Mulden vielleicht auf einem künftigen euro päischeu Congreß finden, der ihm mit Hülfe Englands die freie Durchfahrt der Kriegsschiffe durch den Bosporus und die Dardanellen zugesteht." -
Angreifer l c b e n S g e füh r lich verwundet. C l i n t o n, 15. Oct. Tom Doo ley wurde von dem Polizisten John Piazzo durch einen Schuß in die Brust lebensgefährlich verwundet. . Der Polizlst suchte einen Streit, den Dooley mit Wm. und John Ryan hatte, bei zulegen; als Dooley ihn dann nieder schlug,, schoß der Polizist, während er am Boden lag, in Selbstvertheidkgung. i -
Turnerisches.
Der Bundesvorort beschloß in seiner letzten Sitzung, daß die nächste Bun deötagsatzung vom 8. bis 12. Juli 1906 in.Newark. N. J., abgehalten werden soll. Dieser Tagsatzüng geht der Turnlehrertag voraus, welcher am 6. und 7. Juli ebenfalls in Newark stattfindet. An die Tagsatzüng schließt fich ein SpezialkursuS für Turnle ,rer, 12. bis 26. Juli. Dieser Kursus um faßt Fechten, Gilbertfche Tänze, Mas sage und physiologische Vortrage. jr. H. Kuhr, ein Mitglied der deutschen Riege auf unserem Turnfest, schreibt in der deutschen Turnzeitung u. A. fol gendeS:. In Nachahmung veS griechischen' Volkes, welches bekanntlich bei seinen großen festlichen Vereinigun. gen fich in gleicher Weise dem mufi. schen, d. h. geistigen wie dem gym nastilchen, bez. turnerischen Wettstreit hingab, strebt man auch im Nord amerikanischen Turnerbund mit bewunderungSwürdiger Energie darnach. den Mitgliedern eine umfassende menschliche Erziehung zutbeil werden zu lassen, bei welcher die Ausbildung des Körpers zwar in vorderster Linie steht. aber unzertrennlich verbunden ist mit Förderung und Befriedigung der geistigen Interessen und Anlagen, denen der Einzelne huldigt. ' Daß zur) Erreichung dieses hohen und edlen Zieles die Erbalt.iNg deS DeutschthumS, deutsche Sprache, Sitte und Kultur ein Hauptmoment und Grundmotiv ist,' scheint mir . außer Zweifel zu sein." Nachdem er dann den geistigen Bestrebungen in allen Abtheilungen die größte Anerkennung ge zollt, schreibt er weiter: Es liegt wohl auf der Hand und ist nicht allzu ge wagt, wenn man behauptet, daß auf diese Weise ein regeS, ernsthaftes, gei stigeS Streben in den Vereinen geför dert wird, welches fich über das ge wöhnliche Niveau deS Vereinslebens zu erheben sucht und welches den Gefahr der Verflachung, der VergnügungS sucht. deS Alkohols und Kartenspiels mit Erfolg entgegen zutreten vermag. i Unter den Auspizien deS Sozialen Turnvereins findet im November der zweite Vortrag im Auditorium des Deutschen HauseS statt. Prof.- Dr. Otto Heller von der Washington Uni verfity. St. LouiS, wird einen Bor trag halten über das Thema: Vor züge und Mangel amerikanischen We senS. Auch der Papst Piu? X. ist unter die Turner gegangen. Innerhalb des Vatikans findet demnächst ein gym naftischer Wettkampf statt, an dem fich die verschiedenen kath. Turnvereine von ganz Italien betheiligen wollen. D?r Papst ist der Anficht, daß die römische Kirche zu Spielen ur.d gymnastischen Uebungen anhalten soll, wodurch die Jugend vor schlechten Sitten bewahrt werde, indem fie fich die Herrschaft über Körper und Geist sicherte. Alle Kardinäle hat der.Papft schon bewogen, sich turnerischen Uebungen zu widmen. Sie werden dadurch um 50 Jahre jünger", soll er ihnen gesagt haben. Sämmtliche Abiturienten des Turn lehrerSeminarS des Nordamerika!' schen TurnerbundS, Kursus 190405, haben Stellen erhalten. Flüuleln Seifert erhielt Anstellung in der Lin coln High School, Cleveland. Im Kursus 190506 befinden fich 20 Zög linge, 13 männliche und 7 weibliche. In kritischer Lage Befindet sich der kleine Willie Denker. Der kleine Willie Denker,welcher am Samstag Nachmittag unter dem ein stürzenden Erdreich beim White River begraben und jo schwer verletzt wurde, befindet fich laut Aussagen des ihn be handelnden Dr. Deitfch in kritischer Lage. Die eineSeite deSKleinen ist völ lig gelähmt, die einenSchädeliiruch oder einen durch geronnenes Blut auf das Gehirn ausgeübten Druck vermuthen lassend. Es wird mehrere Tage nehmen, ehe fich mit Gewißheit der Verlauf der Folgen des Sturzes feststellen lassen wird. Die elf Jahre alte Mabel. welche am Rüögrae und an den Schultern ver letzt wurde, befindet fich auf dem Wege der Besserung. ottlted L eulhardt. .Dk gemüthliche Ecke,Lcke Noble und Market Str.
Betrunkene Kinder
Werden von der Polizei gesucht Schon wieder lief eine Beschwerde ein, daß 14.jührige Kinder in betrunkenem Zustande aufgefunden wurden. Die Radier Hull und Shine wurden gestern Nachmittag nach der 30. Str. gesandt, um diese Beschwerde zu unter suchen. W. C. Reagan. 1314 West 30. Str., und R. M. Vernon. 1017 West 31. Str., meldeten, daß Roy Vernon, der 14 Jadre alte Sohn des letzteren und Wm. Reagan, der 15 Jahre alte Sohn des ersteren, von zwei Männern nach einem Roadhaule mitgenommen und derartig mit geistigen Getränken traktirt wurden, daß die Kinder selber in Schlägerei geriethen. ' 1 Herr Reagan, der die Knaben heim holen wvllte, soll von den Begleitern derselben fortgejagt sein, worauf alle beim Kanal wieder nördlich gingen. Die Radler kehrten unverrichteter Sache zurück. Ein Knabe an der Udell und 30. Str. wurde gleichfalls als betrun ken der Polizei gemeldet. Polizeiliches. John F e e n y, 815 W. Pratt Str., der beschuldigt ist, eine Anzahl Morgenzeitungen gestohlen und mit denselben einen Handel angefan gen zu haben, wurde gestern durch die Radler Hull und Shine verhaftet. Feeny soll die Zeitungen zum halben Preise verkaust haben. I s a a c B.' Stipp, ein Eisen bahN'Angestellter aus Bloomington, Zlls., der beschuldigt ist, aus einem Frachtwaggon, der auf den Geleisen der Gürtelbahn stand, eine Quantität Leder gestohlen zu haben, wurde DetectivS Simon und Manning verhaftet. Wegen Schlägerei wur den gestern Nachmittag William Larri more. 306 Coricordia Str. und Henry Robertson, 203 Detroit Str.. . ersterer ein Weißer, lktzterer ein Neger, verhaf tet. Robertson hatte eine Wunde am Kopfe, welche angeblich Larrimore ihm beibrachte, indem er ihm einen Hieb mit eimem Stuhlbeine versetzte. Ro bertson sagt, Larrimore habe ihn be schuldigt, der Frau desselben Beleidi, gungen zugerufen zu haben. Der Schwarze bestreltet zegllche Schuld. b a r r v L. B l a s i e r und Da vid Murphy. welche vor einigen Ta gen unter Verdacht, etwa? Über die Sprenguna. de? Geldschrankes in einem Clayton Geschäftshause zu wiffen, ver haftet waren, wurden vor Gericht von dem Verdachte befreit. Beide wurden wegen kleinerer Vergehen bestraft, zahl ten ihre Strafe und gingen ihrer Wege. Auf entsetzliche Welse sein Leben verloren hat in Brooklyn der 21 Jahre alte I. Garland. Er gerieth in ein Schwungrad der Dampfmaschine am Dock der Westend Dry Dock Co." am Fuße der 27. Straße, und jeder Knochen in seinem Leibe wurde gebrochen. I. Kelly, welcher die Barke April" in's Trockendock brachte, hatte sich mit einem Arbeiter nach den Schleusen begeben, um das Wasser abzuschließen; dann gab er Garland' den Auftrag, die Pumpen arbeiten zu lassen und das Dock zu heben. Plötzlich' blieb die Maschine stehen. Garland gab auf Kelly's Rufe keine Antwort und dieser ging dann nach oben, wo das Maschmenhäuschen steht, und sah zu seinem Entsetzen Garland's Leiche zu Brei zermalmt im Schwungrad, das stehen geblieben war und die Maschine zum Stillstand gebracht hatte. Wie Garland in das Rad gerieth, ist nicht aufgeklärt. Eine Wette mit folgender strafrechtlicher Anzeige hatte im Essex-Market - Gericht in New York Magistrat Cornell ,u entscheiden. Der Fall war in Kurzem folgender: Donato Bolizi hatte mit Emil Stola gewettet, daß ein gemeinschaftlicher Freund, den ste besessen, gestorben sei. Die Wettsumme in Höhe von zwanzig Dollars war in die Hände von Bincenzo Steana "gelegt, und der Zeitpunkt, an dem die Wette abgelaufen sein sollte, auf den 30. August bestimmt worden. Da an diesem Taae der gemeinschaftliche Freund nicht seiber zur Stelle gebracht worden war, behauptete Bolizi. die Wette gewonnen zu. haben, während Stola die Wette für nicht eher ausgetragen hielt, alk bis des gemeinschaftlichen Freundes Leiche produzirt sei; so daß tt persönlich sich bon seinem irdischen Ableben überzeugen könne. In der nun folgenden Diskussion kam es zu Thätlichkeiten, in welchen Bolizi den Kürzeren zog und nunmehr Strafantrag wegen Angriffs stellte., Magistrat Cornell aber sagte: Ich freue mich, zu hören, daß. in einer Auseinandersetzung zwischen Italienern daS übliche, Stilett keine Rolle spielte, sondern man die Angelegenheit mit den Fausten ordnete; ich spreche vayer den Angeliaglen r.: ltl.
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