Indiana Tribüne, Volume 29, Number 43, Indianapolis, Marion County, 13 October 1905 — Page 6

Judiana Tribüne, 13 Oktober 1905

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Europäische Nachrichten.

Sbefen'gaxmfiabt. Darmstadt. Der Oberstleutnant Frhr. v. Bieberstein aus Darmstadt war mit seiner Eauipaae in Begleitung seiner Gemahlin und zweier Offiziere nach Auerbach gefahren. Auf der Heimreise scheuten die Pferde, wobei die Insassen au? dem Wagen geschleudert wurden. Freifrau v. Bieberstein trug eil schwere Gehirnerschütterung davon, während die Herren mit leichteren Verletzungen davonkamen. Mainz. Der Dachdeckermeister Weidmann siürzt.e in der Lotharstraße von einem' Dache und verstarb bald darauf im Hospital. Im hiesigen Hauptbahnhof erplodirte im Acetylenwerk einer der Acetylenkessel. Der Arbeiter Hornung aus Bodenheim wurde schwer am Kopfe, der Brust und beiden Armen verbrannt, während ein Ingenieur und ein anderer Arbeiter, die sich in dem Raum befanden, leichter verletzt sind. Bei der Explosion wurde das Dach des Gebäudes zerstört, eine Mauer von ziemlicher Dicke hinausgedrückt und Thüren, Fenster u. s. w. gründlich demolirt. Ottenbach., Die 11jährige Rosa Lücker zog gleichzeitig mit ihrem Onkel, dem Kassirer des "Neuen Vereins Ceres," Fleck, in der Biedererstrafte Mitgliederbeiträge ein. Fleck, der sich immer in der Nähe seiner Nichte hielt, bemerkte, daß das Mädchen nicht mehr auf. der Straße erschien, und als es auch zu Hause sich nicht zeigte, wurden Nachforschungen nach dem Verbleib des Kindes angestellt. Es stellte sich heraus, daß das Mädchen zuletzt im Hause Biedererstraße 69 bei dem Glaser Lotz kassirt hatte, der dort eine Mansarde bewohnt. Hier fand man die Leiche des Mädchens auf dem Boden unter dem Dache; es war erwürgt und beraubt worden. Der Verdacht lenkte sich sofort auf W etwa 30jährige Frau des Glasers Lotz, die verhaftet wurde und die furchtbare That balo eingestehen mußte. Der Mord war durch Erdrosseln mit einem Handtuch geschehen; etwa 87 Mark, die sie dem Mädchen geraubt hatte, fand man bei der Mörderin. .U r b e r u ch. Eine grauenhafte That, der einMenschenleben zum Opfer fiel, hielt die hiesige Einwohnerschaft in höchster Aufregung. Die LandWirthe Mich. Groh und Gg. Seib von hie? bewohnen, seit Jahren eine Doppelwohnung mit gemeinsamem Hofe. Zwischen Groh. und Seib bestand seit langer Zeit tiefgehende Feindschaft. Die beiden feindseligen Nachbarn geriethen aus geringfügiger Ursache wiederum in Streit, der bald in Thätlichleiten ausartete. Im Verlaufe desselben ergriff der ca. 33 Jahre alte Groh eine Hacke und führte mit derselben einen solch furchtbaren Schlag nach dem Kopfe seines 57 Jahre alten Gegners. daß derselbe sofort mit eingeschlagenem Schädel bewußtlos zusammenbrach. löanero. München. Erzbischof Dr. v; Stein feierte sein 50jähriges Priesterr m . I cm. r - iuuuaum. Zum nenor ncagniwcus der hiesigen Universität für das kommende Jahr 19051906 wurde der ordentliche Professor-für biblische Hermeneutik, neutestamentarische Einleitung und Exegese, Geistlicher Rath Dr. Otto Vartenheber gewählt. Augsburg. Kürzlich waren 25 Jahre verflossen, seit das nach Iahren älteste Mitglied der Redaktion der Augsburger Abendzeitung," Karl

Klopper, in die Augsburger Abendzeitung" eingetreten ist. Bad Reichenthal. Dieser Tage hat sich im benachbarten Kirchholz nächst Leopold'sthal der 26jährige Goldschläger Georg Adolf aus Feucht bei Nürnberg zwei Revolverkugeln in die rechte Schläfe gejagt. Er wurde in die Dr. v. Heinlethsche Klinik hierher verbracht, wo die eine Kugel entfernt wurde. Das Motiv der That ist unbekannt. Adolf befand sich auf der Reise und kam von Oesterreich. D a ch a u.' Hier hat sich die Malerin Mathilde Zuwulaska mit Opium getödtet. Ebern. In einem Getreidefeld unweit der Stadt fanden Bauersleute die Leiche des seit, einiger Zeit abgängigen verheirateten Basaltarbeiters Hans Neupert von Maroldsweisach. Neupert hat sich erschossen. Er sollte sich als Angeklagter vor der Strafkammer des Landgerichts Bamberg wegen schwerer Körperverletzung verantworten. Im November 1904, hat er einen Arbeiter des Vokkawinder Werkes angeschossen, als der Mann heimging. H a r b u r g. Letztens wurde in ihrem Austragshäuschen am Vühlhose die 62jährige Austragswittwe Margaretha Braun todt in ihrem Bette aufgefunden und zwar unter Begleitumständen, die auf ein an ihr verübtes Verbrechen schließen ließen. Es liegt zweifellos ein Verbrechen vor, die Baarschaft von 20 Mark,, welche die Ermordete besessen hat, fehlt bis auf einige Pfennige. Nürnberg. Letztens wurde der AushelZer Friedrich Weihermann infolge Ausgleitens beim Aufspringen auf den Dienstwagen überfahren und sofort getödtet. P o i k a tu Vor einiger Zeit ist die Hirtenstochter Maria Harfold in der Donau ertrunken. Rosen he im. Der Pächter des

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tersheim im Rhein als Leiche aufgefunden. ' Ludwigshafen. Letztens wurde zu Worms die Leiche des Realschulabsoloenten Welker von hier gelandet. Ter unglückliche junge Mann machte sich allerlei Gedanken darüber, daß er nicht gleich seinen Mitschülern eine schöne Stelle bekam. Er. soll übrigens ein körperliche? Gebrechen gehabt haben, das ibm hinderlich im Wege stand. Das Examen hatte er sehr gut bestanden. ' R o d a l e b e n. Dieser Tage hielt der Militärverein Donsieders seine Fahnenweihe ab, wobei mit Böllern geschossen wurde. Es wurde dabei dem 8 Jahre alten Ludwig Loreth durch Unvorsichtigkeit das ganze rechte Gesäß abgeschossen. JmGericht zu Sioux Falls, S. D., wird die Frage zum Austrag kommen, ob Farmer das Recht haben, Jägern das Betreten ihres LandeZ zu verbieten, wie es in den Jagdgesetzen vorgeschrieben ist. Farmer von Aurora County ließen zwei Jäger verhaften, die sich nicht nur geweigert hatten, sich aus den verbotenen Feldern zu entfernen, sondern auch noch freche und gemeine Reden geführt hatten. Die Jagdliebhaber sind auf die Entscheidung über Jagrechte gespannt. Als vor einigen Abenden Frau I. P. Cochran von Delaware nach Galena, Kent County, Md., zurllckkehren wollte, sprang ein Neger an einer dunklen Stelle aus einem Busche und hielt den Zaum des Pferdes fest. Frau Cochran hatte' sich aber vorgesehen; sie zog ohne Weiteres einen Revolver hervor und erklärte dem Manne, wenn er nicht sofort mache, daß er wegkomme, werde sie ein Sieb aus seinem Körper machen. Der Schwarze fiel vor Schreck nahezu um und verschwand schneller, als er gekommen war. Die Texas Bremers' Association hat gegen einen Tingel-Tangel-Besitzer in Galveston Klage eingereicht, weil derselbe Bier und andere Getränke in seinem Theater" verkauft hat. ohne dazu berechtigt zu sein. Er hat nämlieh keine Lizens für das Theater, sondern nur eine für seinen nebenan lie-' genden Saloon. Diese Klage ist als eines der Kampfmittel anzusehen, welche die Association gegen anrüchige Lokale in Anwendung zu bringen gedenkt. Der Verband hat einen förrSlichen Feldzug gegen diese Lokale beschlössen, um dadurch eine der Hauptbeschuldigungen der Prohibitionisten gegen das Wirthsgewerbe zu entkräften. DieSkelette einesMannes und einer Frau wurden in Garfield, bei Newark, N. I., von Arbeitern gefunden, welche Ausschachtungen für den Keller einer neuen Fabrik machten. Sie lagen ungefähr vier Fuß runter der Erdoberfläche nebeneinander. Sie waren nicht eingesargt und hatten dort offenbar schon seit vielen Jahren gelegen, obgleich die Knochen noch sehr gut erhalten waren, namentlich die der Frau. Ein Kirchhof ist an der Stelle nie gewesen. Das Land jst dort bisher nur als Wiese und Weide benutzt worden. Jetzt fängt man an, es zu bebauen. Die Skelette sind den Behörden übergeben worden, da möglicher Weise ein Verbrechen vorliegt. Vielleicht haben die Beiden auch gemeinsam den Tod .gesucht. ' Um Moderflecke aus Geweben zu entfernen, hängt man die Stoffe einige Zeit' bei trockener Witterung an die Luft; hilft dies nicht, so bestreicht man die Stellen mit 10 16fach durch Wasser verdünntem Sal-miakgeist.

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Erdkeben in SiMnficii. Tie jüngste v?rhrcrrnde Katastrophe in Kclabrien. Gestcige'.te eruptive T!?iitigkeit von Vulkanc -Eködcökn i:: Zrüycrcr Zcit-Mcnscht: und ? igciil.'zurnsvcrluilc nnvcrbarc Nct-tunzc:l-Zm italiknisckzcn Cchüttcrgedicte. Es darf, so schreibt ein Fachmann, n-it Sicherheit angenommen werden, daß die verderbenbringenden ErdteLen, die unlängst Kalabrien im südlichen Italien erschütterten und sich sozar nördlich Lis Florenz bemerkbar machten, in einem engen Zusammenhang mit der gesteigerte eruptiven Thätig!eit des Stromdoli auf der Insel glcichen Namens und des Vesuvs bei Neapel standen. Mögen indeß die Nachrichten, die in der letzten Zeit aus Süditalien kamer:, auch noch so erschütternd sem in sei nen Wirkungen reich! dieses Erdbeden doch noch lange nicht an die verheerende Gewalt des Erdbebens vom 9. bis 11. Januar 1693 heran, das vornehmlich Sizilien hart betraf, zugleich aber auch in einigen anderen GeJendcn von Europa, unter anderem auch in Deutschland und Holland, empfunden wurde. Nach Berichten der Zeitgenossen wu? den nicht wenizer als 60 Siädte und Dörfer dabei zerstört und gegen 60.600 Menschen unier den Trümmern begraben. Eine auffällige Folge dieses Erdbebens war eine erhebliche Senkung des Meeresbodens um Sizilien. Gleichzeitig fand ein Ausbruch des Aetna statt. Eine zweite Katastrophe, die in gleiehern Maße Verderben brachte, war das kalabrische Erdbeben von 1783. Dies nahm am 5. Februar feinen Anfang und hielt die Erde während mehrerer Monate in immerwährender Bewegung. Auf meilenweitcn Strecken Kalabriens rissen ' tiefklaffende Erdspalten auf und verschlangen Häuser und Menschen. Ganze Ortschaften, die am Rande hoher Thalwände standen, stürzten in die Tiefe der Thäler und Flüsse hinab. Tausende von Bewohnern unter ihren Trümmern begrabend. An anderen Stellen wieder wurden ganze Landgüter übereinander geschoben, oft so sanft, daß Bäume. Häuser und Menschen unverletzt den Transport überstanden. So wird von einem Bauern erzählt, der gerade seinen Acker bestellte, als er plötzlich mitsammt dem Pflug, den Ochsen und seimm ganzen Acker auf die andere Thalsei'e hinüber versetzt wurde, und bei der eingestürzten Stadt Seminara, deren Schuttmassen das tiefe Thal ausgefüllt hatten, gelangte seine Besitzung in so wunderbarer Weise auf das gegenüberliegende Ufer, daß der ganze, mit Orangebäumen reich besetzte Garten, das Haus und sogar ein auf einem de: Bäume sitzender Mann unversehrt die ungewöhnliche Reise überstanden. Zwischen den Gemeinden von Cosoletto und Sinopoli dagegen liefen die Güter so durch- und ineinander, daß man schließlich gar nicht mehr wußte, wem sie gehörten, und um Oppido herum wurde der Boden derartig durcheinanderzeschüttet, daß allein schon der Verlust an Landgütern, ohne die Häuser, auf 100.000 Dukaten ($240.600) geschätzt wurde. In der Meerenge von Messina zog sich das Meer plötzlich vom Ufer zurück, so daß man bei Scilla den Meeresboden auf mehrere Fuß weit vom Wasser entblößt 'sehen konnte. Aber nur- kurze Zeit dauerte das. dann kehrte ein: hohe Fluthwelle mit unHeimlicher Eeschwindigleit zurück und fegte die große Menschenmenge fort, die sich aus ihren vom Einsturz bedrohten Häusern an die Küste geflüchtet hatte. Tie Verwüstungen, die das kalabrische Erdbeben von 1783 anrichtete, waren gewaltig. Ueber 300 Städte und Dörft? wurden zerstört, und mehr als 30,000 Menschen fanden den Tod. Weniger verheerend war das Erdbeben von Jschia und Casamicciola im Juli 1883. Immerhin fielen ihm gegen 3000 Menschen zum Opfer. Leichtere Erdstöße sind im italienischen Schiitteraebiete eine alltägliche Erscheinunz und werden von der Bcvölkerung meist gar nicht beachtet. Allein für die Zeit vom Dezember 1873 bis zum November' 1874 zählte de Nosst für Italien 725 und für das Jahr 3876 sogar 1273 Stöße. .Fahrradbcdarf der Schweiz. ' Der Fahrradbedarf der Schweiz wird zum kleinsten Theile durch die Inlandöproduktion gedeckt. Während der letzten 5 Jahre sind 74.500 Räder im Werthe ron 5Z3,280.vc0 in der Schweiz importirt worden. Der Haupilleserant ist Deutschland mit 49.5O0 Rädern, dann folgen Frankreich mit 12,500, die Ver. Staaten mit 6000 und England mit 17O0. Ten stärksten Import weist das Jahr 1903 auf. nämlich 17.170 Maschinen. Vor weniger als 10 Iahren noch war England d Hauvtlieferant; jetzt ist die Einfuhr von dort gleich Null, während die deutsche Einfuhr von Jahr zu Jahr steigt. Auch die 'Ersatz- und Bestandtheile (Schlüssel, Glocken, Laternen, Oelkannen u. s. w.) kommen fast ausschließlich aus Deutschland. Ungeheure Lager-vou Asphalt sind in der Gegend von Sufl'uno im Kaukasus entdeckt worden. ' Professor Mendelyeff hat die Ablagerungen untersucht und berichtet, daß der Asphalt von ausgezeichneter Qualität fei.