Indiana Tribüne, Volume 29, Number 33, Indianapolis, Marion County, 30 September 1905 — Page 3
Jndiana Tibüne, 30. September 3
Ein Taifun
Richtet große Berhecrung
Tie Cholera in Polen. Die Balkan-Frage. Trennung von Schweden. Stürmische Sitzung im österreichischen Rcichsrath. Sprengungen im Kanal. Ein neuer Trcibund. Viele Schiffsunfälle.
Philippinen. Taifun. M a n i l a, 29. Sept. Einlaufende Nachrichten melden großen Verlust an Menschenleben und Eigenthum durch den jünsten Taifun. In den Gewäs. fern um Samar und andern Inseln, sind viele Küstenfahrzeuge zu Grunde gegangen; 11 Amerikaner und 24 Eingeborene ertranken. Bei dem Orte Sorsogore allein ertranken 15 Einge borene. Der. Schaden an Hanfplan tagen wird auf $1,000,000 geschätzt. Der Armee'TransportoamPfer Juan Radnguez ist bei LegaSpi gestrandet. Im Innern der Insel Samar sowie auf vielen andern Inseln find Tau sende von Eingeborenen obdachlos ge worden. Auch die Militärpoften auf den südlichen Inseln stnd zerstört. Zivil.und Militärbehörden schaffen so schnell wie möglich Lebensmittel und Zelte nach den heimgesuchten Distrikten. Da da-Telegraphensystem zerstört ist. laufen nur magere Berichte ein. M a n i I a, 30. Sept. Man fürchtet, daß der seit 36 Stunden übersällige Dampfer Ehang Cha" der eine An zahl amerikanische Passagiere an Bord hatte, in dem Taifun verunglückte. Nutzland. Die Cholera. St. Petersburg, 29. Sept. ES wurde officiell bekannt gemacht, daß in russisch Polen vom 20. bis 27. Sep. tember 50 Cholerafälle gemeldet wur den. 23 derselben Verliesen tödtlich. Warschau, 29. Sept. 3 Ch?' lerafälle wurden bis jetzt hier entdeckt. Italien. Valkanfragen. Rom, 29. Sept. . Nach hier einge laufenen Berichten handelte es sich in der Unterredung zwischen Minister Tittonie und Kanzler v. Bülow um die Krisis auf dem Balkan. Witte. St. Petersburg, 29. Sept. Witte fuhr heute mit einem Boote ab, um den Zaren Nikolaus zu treffen,' der noch mit seiner . Jacht im Finnischen Meerbusen ist. Er wird denselben bei dem stillen Hafen Bjoerke treffen, wo auch die Zusammenkunst des Zaren mit Kaiser Wilhelm stattfand. Der Zar sandte gestern ein Schiff um Witte ab zuholen, da er begierig ist deffen Bericht zu hören. Oesterreich'Ungarn. Sturm im Reichsrathe. Wien, 29.' Sept. Im Reichs. rathe kam es heute zu stürmischen See nen, an denen die Gallerie sich bethei ligte. Die Sitzung mußte suspendirt werden, bis die Gallerien geräumt wa ren. Die Ruhestörungen wurden durch Conflicte zwischen den Socialisten und den Antisemiten während einer Erklä timq der Premierministers Gallisch von Frankenthurn hervorgerufen. Bessere Aussichten. Budapest, 29. Sept. Die Sachlage beginnt sich zu klären. We nigstenS zeigt es sich, daß die Führer der Coalition und der Kaiser sich Mühe geben einen Ausweg aus den Schvie riakeiten zu finden. Man erwartet nun, daß Baron Jejervary wieder als Premiermmister berufen wird und zwar mit der Vollmacht, die Wahlen auf der Platform des 'Allgemeinen Wahlrechtes zu führen, und dadurch die Unterstützung des ungarischen Parla mentS zu gewinnen. 'Die Ruhe in der Stadt ist wieder hergestellt. Busineß before pleasure. Wien, 29. Sept. Kaiser Franz Joseph hat es aufgegeben feine gewöhn ten Herbftjagden im Gebirge zu halten; er muß fich mit ungarischer Politik be schäftigen. Norwegen. Trennung von Schweden. . C h r i st i a n i a , 29. Sept. Das Svecial'Comite des Storthing?, an welche? die Frage verwiesen war, ha mit 12 gegen 6 Stimmen entschieden. dem Parlamente die Annehme des Ge setzentwurfeS zu empfehlen, welcher den
aus den Philippinen an.
Trennungsvertrag zwischen Schweden und Norwegen enthält, der zu Kärlstad abgeschlossen wurde. Aegypten. Sprengung im Kanal. P o r t S a i d, 29. Septi Der vördere Theil deö Wrackes des britischen Dampfers Chatham", das gestern ge sprengt wurde, ist vollständig vcr fchwunden, am Hinteren Theile müssen noch weitere Sprengungen vorgenommen werden. An der Stelle, wo das Wrack lag, ist ein 115 Fuß tiefes Loch. Canada. Schiffsunfälle. Victoria, B. C., 29. Sept. Der gestern ongekommene Mionera bringt Nachrichten über verschiedene SchissSun fülle. Der größte Schoner, der in Amerika gebaut wurde der Roanoke, Kapitän AmeZbury verbrannte bei Nehoue, Neu Kaledonien. Nachdem der Roanoke 5085 Tonnen Chromerz geladen hatte, brach im Vordertheile Feuer aus. Die 32 Mann von Roanoke suchten, unter stützt von den Bemannungen deS am rikanischen Schiffes SuZquehana und der norwegischen Barke Arabia das Feuer zu löschen. Die fich entwickelnden Dämpfe machten den Löschmann schaften viel Beschwerde und die Ar betten mußten aufgegeben werden. Das Schiff ging vollständig verloren. Der Schoner Joneö BrotherS zer schallte nahe der Newcaftle, nachdem er von dem Schleppdampfer Helen Nicoll losgerissen worden war. Sieben Mann ertranken. Frankreich. DeBrazza'SLeiche. Marseilles, 29. Sept. Die Leiche des Grafen De Brazza, welcher in 15. Sept.. zu Dakar, Senegambien, starb, kam mit dem Dampfer Alpia hier an und wurde mit großen militärischen Ehren an Land gebracht. Das Leichenbegängniß toftd Mon tag in Paris stattfinden. Bald wieder hier. Paris, 29. Sept. Äaron Speck von Sternbern befindet sich hier, er wird am 10. Oktober fich von Bremen aus nach Amerika einschiffen. 'Deutschland. Ein neuer Dreibund? Berlin, 29. Sept. In einer Besprechung deö Besuches Witte'S er klärt der Lokalanzeiger" anleitender Stelle, daß ein deutsch'französisch-rus fischer ' Dreibund beinahe- als fertige Thatsache betrachtet werden dürfe. Das Blatt sagt wörtlich: Eine solche neue Tripel . Allianz ist' seit Jahren der Traum des Kaisers gewesen, weil sie den Weltfrleden auf Jahrzehnte hinaus sichern würde. Witte ist bekanntlich, wie einst BiSmarck, der Ansicht, daß Rußland und Deutschland Hand in Hand gehen sollten, und in Paris weiß man, daß die franzöfisch-englische En tente nicht von langer Dauer sein kann. Man kann ruhig annehmen, daß in Rominten der Grundstein zu einem neuen Dreibund gelegt worden ist. Komplett wird derselbe wahrscheinlich beider demnächstigen Begegnung zwi schen dem Kaiser und dem Zaren." Dr. Alsred Zimmermann, der lange Jahre im deutschen diplomatischen Dienste stand, schreibt dem Lokalan zeiger": Der Krieg in Ostasien und das neue Bündniß zwischen England und Japan haben die Beziehungen zwl schen Rußland und Deutschland voll ständig verändert. Da )t Spitze der britisch japanischen Allianz in erster Linie gegen Rußland gerichtet ist, muß der Zar Anschluß an eine starke 'Macht suchen und um die Freundschaft Deutschlands werben. Dieses braucht den russischen Nachbar angesichts der gespannten. Beziehungen zu England gleichfalls, denn die einzigen Achilles Ferse deö britischen Weltreiches in In dienund dieser verwundbaren Stelle t.. , k.n W c k ... u s oeilliug u iu nußtunv oeizuioulmeii.
Amerikanische Versiche
r u n g. Berlin. 30. Sept. Die deutsche Regierung beobachtet die New Yorker VerficherungS'Untersuchung mit größter Aufmerksamkeit. Wie die Kölnische Zeitung" mittheilt, hat die Verfiche rungS'Behörde die Regierung der Ver. Staaten um genaue Information er sucht. Man glaubt, daß den noch in Deutschland thätigen amerikanischen VersicherungS-Gesellschaften die Konzes fionen gekündigt werden. Selbstmord eines Oberst l e u t n a n t s a. D. Karlsruhe, 29. Sept. In Lörrach hat Oberstleutnant a. D. Flachsland, welcher sich während des deutsch'franzöfischen Krieges in dem Ge fecht bei Dijon am 30. Oktober 1370 in der badischen, zu Werder'S KorpS gehörenden Diviston hervorragend aus zeichnete, Selbstmord begangen. Der Beweggrund der That ist unbekannt. Bevorstehende R e i ch S f i n a n zR e f o r m. Berlin. 29. Sept. Die Reichs finanzreformVorlage wird, wie aus verläßlicher Quelle verlautet, dem Bun deSrath sofort nach seiner ersten Sitzung zugehen. Der BundeSrath beendet Anfangs Oktober feine Ferien. Ueber den Inhalt der Vorlage, bei der eS fich um eine Vermehrung der eigenen Ein nahmen des Reiches und um Crfchlie ßung neuer Einnahmequellen handelt, ergehen fich die Blätter nach wie vor in Muthmaßungen, da die amtlichenKreise fich hartnäckig ausschweigen'. Allgemein macht man fich aber dar aus gefaßt, daß Tabak und Bier höher besteuert werden sollen. Schon bei den Handelsvertrags. Verhandlungen lehnte die deutsche Regierung eine Bindung der Tabak und Bierzölle, die von ver schiedenenVertragSstaaten verlangt wor den war, entschieden ab im Hinblick auf den bereits damals bestehenden Plan, beide Artikel finanziell mehr auSzu nutzen. Schiffsaufträge von China erwartet. Kiel, 29. Sept. Vier hohe chk nefifche Offiziere haben mit Erlaubniß des Kaisers die im dortigen Hafen lie genden Kriegsschiffe und die Reichswerft besucht. Auch statteten sie der Germa niaWerst einen Besuch ab. Als Folge der Visite werden große Bestellungen von der chinesischen Re gierung erwartet. Witte'S Besuch. Berlin, 29. Sept. DeBe such des russischen Staatsmannes Witte beim Kaiser Wilhelm in Rominten ist hier in höchst aufmerksamer Weise ver folgt worden und wird auf das Lebhaf teste besprochen. OfficiöS wird erklärt, die Folge werde nicht nur ein engerer Anschluß Rußlands und Deutschlands sein, sondern auch eine vertragsmäßige Sicherstellung ber beiderseitigen Jnter essen. Die Einbeziehung Frankreichs gelte als erwünscht, müßte aber der russischen Einwirkung überlassen blei ben. Wesentlich gefördert werde eine Wiederannäherung zwischen Deutsch land und Frankreich durch dsS völlige Einverständniß in der MarokkoFrage, das durch Witte'S Einfluß in Paris beschleunigt worden sei. Die Veröffentlichung deS englisch japanischen Vertrages am Tage von Witte'S Besuch in Rominten dürste nach hiesigem Dafürhalten einen ganz bestimmten Zweck haben. Der Termin ist dem Anschein nach absichtlich ge wählt, um der deutsch russischen En tente ein Paroli zu bieten. Die natür liche Wirkung wirdnach der Anficht hlefiger tönangebender Kreise sein, daß Deutschland und Rußland um so ra scher zu den durch die Erweiterung deS englisch japanischen Vertrages geän derten Verhältnissen Stellung nehmen und fich zu wechselseitigem Schutz eng verbünden. Minister v. PodbielSki bleibt im Amte. Berlin, 29. Sept. Der preu ßische LandwirthschaftSminifter, Gene ral.Leutnant z. D. v. PodbielSki, läßt durch ein agrarisches Blatt auf das Ent schiedenste alle Gerüchte über seineu an geblich bevorstehenden Rücktritt demen tiren, die bekanntlich in seiner anftößi gen Haltung gegenüber der .Fleisch theuerung ihren Ursprung hatten. Selbstmordversuch deö Leutnants d. Lekow. Berlin, 29. Sept. Aus Lissa wird berichtet, daß Leutnant v. Lekow vom dortigen 2. . Posen'schen Feldar tillerieRegiment No. 56, der in ange
trunkenem Zustande den Haushälter Rösch erschoß, Selbstmord zu begehen versuchte. Er wird jetzt streng bewacht und auf feinen Geisteszustand be obachtet. Der Streik in den Elek tricitäts Werken. Berlin. 29. Sept. Die Aus dehnung des Streiks in den Elektrici tätS.Werken auf die Licht-Centrale wir! befürchtet, wenn nicht bis zum SamS
ag noch eine Beilegung der Differenzen erzielt worden ist. Die Berliner Allge meine ElektricitätS Gesellschaft, Sie j menS & Haltte und SiemenS'Schuckert j haben für jenen Tag bekanntlich eine I Schließung ihrer sämmtlichen Fabriken angedrohl, wodurch 35,000 Arbeiter brotlos würden. Gestärkt werden die Striker in ihrer Haltung durch Tele gramme von Angestellten derLondoner SiemenZ'Fabriken, welche fich zu einem Sympathiestreik bereit erklären. Der Vorwärts-, das socialdemolra. tische Hauptorgan, erkennt an, daß eS sich um eine große Kraftprobe zwischen der organifirten Arbeit und den orga nisirten Arbeitgebern handle. Besuch d e ö' ru s si s ch e n Fried enSbevoll m S ch t i g t e n. 33 1 t U n, 29. Sept. ES unter liegt - keinem Zweifel, daß der Besuch deS russischen Friedensbevollmächtigten und MinisterrathS.Präsidenten hier und auf dem kaiserlichen Jagdschlosse Ro uiinten von großer politischer Be deutung war. Was die nächsten Folgen der Kon ferenzen deS zur Zeit allmächtigen ruf fischen Staatsmannes mit dem Reichs kanzler Fürst Bülow, dem Staats sekretär des Auswärtigen. Freiherrn v. Richthofen, und dem Kaiser selbst sein werden, entzieht fich der Berechnung, aber sicher ist, daß Frankreich eine Ent tauschung erlebt hat. Als Witte von Paris abreiste, er klärten die dortigen offiziösen Zeitun gen, er werde einen Versuch machen, Deutschland für das Marokko Pro gramm deS französischen Ministerpräfi denten Rouvier zu gewinnen. DaS ist nicht nur nicht geschehen, sondern der Vertreter deS Zaren hat im Gegentheile die nachdrückliche Erklärung abgegeben. daß Rußland fich jedweder Einmischung in die deutsch'franzöfischen Beziehungen enthalten werde. In seiner Unter dung mit Bülow erklärte er, wie die Nationalzeitung" zu berichten weiß, Rußland habe absolut kein Interesse an der MarolkS'Affaire und sei der Anficht, daß Deutschland und Frank reich ihre Differenzen unter fich erledi gen müßten.' Der Besuch Witte'S in Rominten debnte fich länger auS, als erwartet worden war. Auf Ersuchen deS Kai serS blieb der berühmte Russe über Nacht. Morgens begleitete ihn der Herrscher persönlich nach dem Bahnhof und unterhielt fich mit ihm, biS der Sonderzug, der ihn nach Wirballen trug, abdampfte. Mysteriöse Geldanweisungen. Einem von Berlin ausgehenden raffinirten Betrüge ist die Postbchör de in Shaiau zum Opfer gefallen. Am 19. Juni tarnen zur vcacytzeit, aus dem Wcae über BrcSlau, drei telegra phifche Geldanweisungen aus Berlin unter der Adresse Herrn Emil xan re, Viehhändler in Urarau" an, eme der Anweisungen lautete auf 700, die beiden anderen auf je 800 Kronen. Einige Tage spater, am 20. Jum, meldete sich der Adressat auf der Post, mit aeliöriaer Legitimation versehen. und erhielt auch anstandslos die 3300 Kronen ausbezahlt. Kurz darauf er wies sich bei einer Revision, daß die schriftliche Bestätigung zener drei An weisunaeii fehlte. Die Krakauer Post Behörde setzte sich mit der Berliner in Verbindung: da auf dem Berliner Postamt, auf dem die Anweisungen aufaeaebcn sein sollten, keinerlei Be lege zu finden waren, ergab sich, dab ein schlau eingefädelter Betrug vor laa. Das Krakauer Postamt ist wohl im Besitze der Anweisungen, woher sie iedock in Wirklickleit 1 lammen uno wie sie mv Vost gelangt sind, ist bis her nicht zu ermitteln gewesen. Allem Anscheine nach muß em mit dem an geblichen Viehhändler Danke in Ver bindung stehender 'Telegraphenbeam ter bei der Aufnahme der telegraphi fcken Anweimnaen seme Sano un spiele haben. Wahrscheinlich haben die Schwindler auch in Berlin einen Seliersbelier. Eine dritte Veruoi aebt dabin, dan ein Betrüger sich im Krakauer Telegraph enbureau mit dem Aufnahmeapparat m Verbindung zu setzen aewukt und die Tepe!äMsal schuna begangen hat. Für diesen Fall käme der gefälschte Aufgabeor Berlin ganz auer Frage. Trotz eif ngster Nachforschungen , m auen ,n Betracht kommenden Städten ist man bisher der .Aufklarung des geheim nißvollen Schwindels nicht näher ge kommen.
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Der ,,tmtniaum" Es aibt einen Butterbaum, einen Vrotbaum; aber ein Baum, welcher Hemden liefert, durste doch noch undekannt sein. Dennoch existirt ein solcker Baum in den Wäldern der Orinocolandschaft, und zwar gehört er der so reichen und interessanten Familie der Palmen an. Man braucht indessen nicht zu glauben, daß die Hemden m diesem glücklichen Lande fix und fertig zum Anziehen an den Zweigen hängen, es bedarf noch einiger Vorbereitungen, und die Eingeborenen fangen es folgendermaßen an, um sich dieses unerlätzliche Kleidungsstück zu verschaffen: Sie fällen eine Seepalmenart, die ganz besonders reichlich in dieser Gegend wächst und mit einer sehr Widerstandsfähigen Rinde bedeckt ist. Aus dem Stamm des Baumes schneiden sie eine Klobe von 23 Fuß. die sie geschickt von ihrer Rinde befreien, wobei sie sorgfältig darauf achten, daß sie diese nicht zerreißen. So erhalten sie eine cylinderförmige Röhre, in-die sie nur Einschnitte zu machen brauchen, um die Arme hineinzustecken, - und ein etwas rauhes und grobes Hemd, das aber trotzdem für ihre Zwecke ausreicht,ist fertig. Ausgiebige Galanterie. Darf ich den Damen meinen Platz anbieten?" Galgenhumor. Lebenslänglich Verurtheilter' (bei Einlieferung.in's Gefängniß): Na, wann's mir g'fallt, bleib' i hier! - Kleines Gespräch. S waren nicht Soldat, Herr Doktor?wurde kürzlich ein Berliner Literat gefragt.' Nee," lautete die Antwort, ich habe als Militärschriststeller die. nen wollen, aber sie haben mich nich jenommen - Die ehrgeizige Köchin. Hausfrau: Anna, Ihre Leistungen sind' wirklich vorzüglich." K o ch i n: Ach ja! Aber leider kann man sich ja doch nicht ins Conversa tionslexikon hineinkochen."
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