Indiana Tribüne, Volume 29, Number 32, Indianapolis, Marion County, 29 September 1905 — Page 4

Jndtana Tribüne, 2S. Deptember 1905;

Inbiana Tribüne.

v !raulgtzeitn dou Ux Sntendeeg Indianapolis, Ind. Hany O. Thudin Präfldeut. yeschäftSlocal: tto.31 Süd Delaware Straße. ij! TELEPHONE 2K9. hntef'ed &t the Post Office ot Indianapolis as j" second dass matter. Unsere englischen fBeitttn. Den Zweck deS Besuches des britischen KanülgeschwaderS in Swinemünde rich tig zu: stellen, ergehen sich die bedeutend flen englischenZeitungen in spaltenlange Artikel, In denen sie darzulegen suchen, daß ; an . eine Demonstration gclr nicht gedacht war, sondern daß eö sich nur um einen' freundschastlichen Besuch ge. handelt' habe. Die Erklärungen bmmen ein wenig spül. Dieselben hätten vor dem Besuch ehrlicher geklungen. Aber sie find nichts deftowe'niger zufriedenstellend. DieFrage drängt sich jedoch auf. ob dieselben Er klärungen abgegeben worden wären, weNy Deutschlands sich im Geringsten ntxm oder verblüfft gezeigt hätte. Wir glaüben'S nicht.! DerLondoner Standard betont bei dieser Gelegenheit, daß niemals die leiseste Begründung für die Annahme vorhanden gewesen sei, daß die Fahrt der englischen Flotte den Zweck habe, Englands maritime Stärke zu zeigen oder auf die zwischen London und' Berlin schwebenden Fragen ein zuwirken. Da? englische Volk sei nicht - prahlerisch, und das deutsche Volk lasse sich nicht einschüchtern. Die Flottensahit sei sofort nach der Reorganisation der Flotte beschlossen worden, Irnd eö würde zu falschen Ge züchten Veranlassung gegeben haben, wenn man , sie aufgegeben hätte wegen etwaigerMeinungSverschiedenheiten in der Marokko.Politik. Die Durchfüh. rung der Fahrt habe zu einer merkli chen Verbesserung deS Verhältnisses zwischen England und Deutschland bei getragen, da Zjede der beiden Flotten bemüht gewesen sei, die andere an in temationaler Höflichkeit zu übertreffeu. Die Zusammenkunft der beiderseitigen Offiziere berechtige zu der Hoffnung, daß der Tag für ein kordialeS Einver fiändniß zwischen . dem englischen und dem deutschen Volke kommen werde. Eine plötzliche Umwälzung der tnter nationalen Politik sei freilich trotz deS freundlichen Verkehrs in Swinemünde nicht zu erwarten. Der Weg, den England und Deutschland sich vorge zeichnet hätte, lasse sich nicht durch freundlichere Z Worte oder freundliches Empfinden, ändern. Es würde vergeblich fein, wenn man fich verhehlen wolle, daß die Ziele, die Deutschland in einiaenTheilen der Welt verfolge, nicht die Sympathie Londons besäßen, aber eö sei anderer seitS zu verstehen, daß Deutschland den vorherrschenden englischen Einfluß in anderen Theilen der Welt mit Miß behagm ' empfinde. England und Deutschland seien nothwendigerweise HandelSrivalen und in gewissem Maße Conkurrenten in der Kolonisation. Diese Rivalität müsse jedoch kemeöwegS unbedingt eine feindselige sein. DaS Blatt macht sodann darauf aufmerk sam, daß die gegenseitige Kritik, die in modernen Zeiten so üblich sei, Unheil anrichten könne. Das böse Blut, das zwischen Deutschland und England ent stand, .sei dabei mehr dem Mißver ßändniß als einer bewußten Böswillig keit zuzuschreibengewesen. Derartige Zusammenkünfte wie die von Swine münde könnten daher nur von Nutzen sein. AuS der gegenseitigen Achtung könne ' leicht dclö Gefühl der gemein samen Interessen erwachsen. Die Völ ker dürsten nicht vergessen, daß fie bei ihrem Bestreben, ausländische Märkte unter ihre Kontrolle zu bekommen, gegenseitig gute Kunden seien. Auch an den äußersten Grenzen des Reiches seien die deutschen und englischen In teressen mehr, harmonisch als diver glrend. .' Der Daily Chronlcle" nennt den Empfang der englischen Flotte als freundlich und zufriedenstellend", wenn auch nicht als enthusiastisch. Was .den 'Kaiser zu der Entsendung der deutschen Flotte veranlaßt habe, sei fraglich, aber eS shabe fich wahrschein lich lediglich um ein Compliment ge handelt. DaS Blatt kommt sodann darauf. zu sprechen, daß der Kaiser an demselben -Tage, an dem die Begrü ßung der 'englischen Flotte stattfand, in Stettin dem Stapellauf deS größten Dampfers der Welt beiwohnte, und er innert daran, daß eS Stettin war, ' wo

der Kaiser das Wort sprach daß!

Deutschlands Zukunft auf dem Wasser liege. Der Erfolg,' mit dem ei tiefem Ziel trotz aller Oppofittön und 'trotz allen HöhnenS zustrebte." heißt'' eS wörtlich, ist einer der bemerkenSwer' thesten Erscheinungen in einem in der That demerkenSwerthen LebenSlauf. Niemand kann heute, verächtlich auf die deutsche Jlotte herabblicken. ' Die deutschen Schiffe durchkreuzen alle Meere, und der zunehmende deutsche Handel dringt in jeden Hafen ein. Von allen Nationen der Welt ist die deutsche heute wahrscheinlich diejenige, die uns als Rivalin am meisten be rührt, und die unseren Handel in Märkten, dir riir noch bis vor Kurzem unstreitig als die unsrigen betrachteten. bedroht. Das ist eine Leistung, die vor dreißig Jahren noch ni5 lächerlich und unmöglich betrachtet worden wäre. und wir können alle den Fernblick und die Fähigkeit der Nation und des Herr fcherS anerkennen, die.daS erreichten. ES ist aber kein Grund dafür vorhan den, daß diese Rivalität nicht auf bei den Seiten eine freundschastliche bleiben sollte, und wir möchten wünschen, daß die Zusammenkunft der Flotten in Swinemünde als ein Zeichen dafür be trachtet werden kann, daß die Zänke reien der letzten Monate nunmehr ihren Abschluß gefunden haben." So die englischen Zeitungen. An Deutschland wird'S jedenfalls nicht liegen, wenn das freundschastliche Verhältniß zwischen den beiden stamm verwandten- Nationen gestört wird. Alle Hetzereien gegen Deutschland, die auch in amerikanischen Zeitungen er schienen, waren von London aus in die Welt geschickt worden und fanden leider eine gar zu entgegenkommende Aufnahme. Wenn diese Lügenquelle verstopft ist, wird daS beste Cinverneh men herrschen. Kein Teutscher sollte bei der Fest Vorstellung am nächsten Donnerstag fehlen. Die überführten Fleischtruü'Gau uer, welche Rabatt von den Eisenbah nen erzwängen, sollten wenigstens vol len Preis für ihre Gesetzesübertretung zahlen und von der Justiz keinen Ra batt erhalten eingelocht sollten sie werden. - -; Die Newarler Delegaten zur Na tional'Convention "die. nächsten M!tt woch hser beginnt, sind, wie berichtet wjrd, dahin inftruirt worden, für Ver ftaatlichung der Verkehrsmittel einzu treten. ES ist kaum anzunehmen, daß der Verband in dieser Frage Stellung nimmt. Dieselbe muß von den Be wohnern der Municipalitäten je nach Wunsch oder Bedürfniß aufgetragen werden. Der Nationalbund als solcher wird fich wohl kaum mit der Lösung derartiger Probleme befassen; denn sonst würde er sofort in den Kreis der Politik gezogen werden, und das ver stößt gegen feine Grundregeln. Hund als Lebensretter. Der Elektrotechniker Smaer aus Dusseldorf, Rheinprovinz, unternahm in Begleitung seiner Schwester und deZ Junsten Paul Frank eine Besteigung tkx Cima di Cavento in den Südtiroler Alpen. Nachdem die Gesellschaft den Gipfel erreicht hatte, wurde der Abstieg gegen das Val di Genova hin angetrcten. Wenige Yards unterhalb des Glpsels glltt das Fraulem an emer abschüssigen Stelle aus; ihr Bruder, der das Gefährliche der Situation erkannt hatte, faßte sie beim Arme, verlor aber selbst das Gleichgewicht und stürzte etwa vier Yards tief ab. Sicherlich wäre er V.och weiter über die Eiswand hinuntergestürzt, wenn nicht der die Gesellschaft begleitende Pudel feinem Herrn nachgesprungen wäre. Das kluge Thier stemmte seine Pfoten gegen die Schultern des Stürzenden und hielt so seinen Fall auf. Singer hatte schwere Verletzungen, an den Händen und am linken Oberschenkel erlitten, seine Schwester kam mit leichten Verletzungen davon. Die Rettung des Abgestürzten gestaltete fich äußerst schwierig. DaS Schlafzimmer. In erster Linie soll man zum Schlafzimmer ein geräumiges, trocke neZ. luftiges und auch nicht zu nud riges Gemach wählen, das womöglich nach 'Osten liegt. Das Bett werde darin so aufgestellt, daß der darin fite gende nicht gegen ein helles Fenster blickt oder dem Zuge ausgesetzt ist; nöthiaenfalls ist durch Wandschirme Abhilfe zu schaffen. Ein richtig konsiruirtes Bett muß dem Ermüdeten gestatten seinen Körper darin völlig auszustrecken, und ihm die erforderliche Erwärmung bieten, ohne die ebenso unentbehrliche Körperausdünstung zu verhindern. Zu warme Betten wirken verweichlichend, fie erschweren oder verhindern die Hautathmung, den für den normalen Stoffwechsel nöthigen,. Gasaustausch durch die Haut.

PriüzWN'Erklärnng

DeS Bundes der Braumeister. Die Prinzipien'Erklürung des Bun des hat folgenden Wortlaut: Beschlossen: 1) Daß der her vorragende Rang 'der gebrauten Produkte dieses Landes ausrecht erhalten werde und daß wir unserer Gesinnung gegen die ungerechten und feindlichen Anfechtungen gegen den guten Ruf derselben Ausdruck verleihen. Solche Verleumdungen find nicht im Einklang mit dem Prinzip der Aufrechterhaltung und Förderung der einheimischen In dustrie. ' . 2) Daß solche Bestrebungen und falsche Berichte nicht nur der Brau induftrie schädlich find, sondern auch die Landbau-, Hopfenbau, Malz., Arbeiter und sonstigen damit verknüpf. ten Interessen beeinträchtigen. Solche Anregungen und Bestrebungen find nicht amerikanisch, unpatriotisch und schaden einheimischen Industrien und Interessen, welche eine bedeutende Ka pitalanlage, eine große Anzahl Arbei ter und eine steuerzahlende Bevölkerung darstellen und welche einen bedeutenden Faktor in dem ökoncmishen und in duft'riellen Reichthum deö Landes bil den. 3. Daß die Förderung der. Brau Industrie in Uebereinstimmung mit wahren MäßigkeitS Bestrebungen ist. und daß.Beftrebungen in entgengesetz ter Richtung, anstatt die erwünschte gänzliche Enthaltsamkeit, nur Gesetzes Verachtung und Bruch, Heuchelei und heimliche Trunkenheit hervorbringen; Uebel, welche dieser Verband nur als schädigend deS moralischen Prinzips und Gefühls des Volkes dieses Landes betrachten kann. Wir erachten wahre Mäßigkeit in allen Dingen als ein hohes Ziel und wir werden in Zu kunft, wie auch in der Vergangenheit, die Erreichung derselben unterstützen und befördern. 4) Daß wir unsere Verachtung ge genüber allen Plätzen solchen Charak ters, welche Unordnung und Gesetzes vrua) yervorruien uns mti oer ourger p i . ? i f ( " t lichtn Ordnung und Sicherheit im Widerspruch find, auösprechen und daß solche Gesetzesübertreter strenge bestraft werden. 5) Daß wir die Erwirkung solcher Gesetze, welche die größte persönliche Freiheit, verbunden mit Ordnung, so wohl individuell als auch als Verband fördern werden, fodaß jedoq dieselben die moralischen Gefühle jedeS Bürgers in Betracht nehmen und daß dieselben gleiche Gerechtigkeit geben . ohne Schä digung der Rechte Anderer. DaS raufende Personal. 'Ein Klembahn-Jdyll, das-alle Er findungen der Witzblätter ' übertrifft. wird auZ Lothringen berichtet. Zwi schen der Station Püttlinaen und Mondorf wurden die Passagiere durch ein andauerndes Rütteln und Stoßen der Wagen in der Kurve aufgeschreckt. Dann hielt die Bahn plötzlich auf freiem Felde. Was war passirt? War der Zug entgleist? Nein! Das Personal auf der Lokomotive war fich in die Haare gerathen und bearbeitete fich auf der , Lokomotive gegenseitig unter Toben und Schimpfen mit Püffen und Stößen. Die Passagiere mußten den Rest des Weges bis zur Station zu Fuß zurücklegen. Als der Zug endlich puffend und fauchend in die Station einfuhr, nahmen die beiden KampfHahne auf dem festen Boden vor dem Bahnhof das Boxen wieder auf und traktlrten fich von Neuem, bis das Blut floß. Sprachlos , schauten die Passagiere dem ungewöhnlichen Schauspiel zu. Bau erlaubniß scheine Mary A. Roney, Cottage, 10.. nahe Ewing Str., veranschlagt auf $1200. tz. W. Miller, Cottage, Sherman. $500. H. W. Miller, Cottage, Su gar Grove Ave. und 21. Straße, $600. Otto Stechhan, Apartmentgebäude, No. 1523 Martindale Ave., $1725. Superior Manufacturing Co., Anbau, 3201 Ryosevelt Ave.. $500. I. L. D. Chandler, Cottage, Keygone Ave. und Washington Str.. $6000. I. L. D. Chandler. Cottage. Kedftone Ade. und Washington Str., $1000. , Al bert P. Hummel. Doppel.WohnhauS. Lexington, nahe Nelson Str., $1800. S. H. Caraway, Gebäude. 1800 Montcalm Str., $800. Georg Schaub, Wohnhaus, 221921 Brook fide Ave.. $1360 G. W. Swank. Wohnhaus, 1329 Ray Str., $1400. Äary S. Harding, Wohnhaus, Wash ington- und Bradley Str., $3300. Pope Motor Car Co., Anbau, 139 Süd Caft Str., $3000. Harry Cchofield, Wohnhaus, 1431 West Mar ket Str., $1200.

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Ustikamsche linuöcrcr. . Unheilvoller Einfluß der Zauberpriefter aus die Neger Afrikas. Der Fluch des dunklen Vrdtlieils Ter Aber, glaube und seine grähliche Folgen-Böse eister Glftordalien-Lpscr ihrer Th-r, hei. Die Veranlassung zu den unter den Bewohnern du Matumbiberge in Deutsch-Ostafrika ausgebrochenen Unruhen soll in Zauberei zu suchen sein. Wie dem auch sein möge. Thatsache ist. daß die fast in allen Ländern des dunklen Erdtheils von mächtigen ZauberPriestern ausgeübten Zauberkünste eine so große Rolle in dem Gefühls- und Seelenleben des Negers spielen,' daß man sehr wohl ihrem Einflüsse den augenblicklichen Zustand zuschreiben kann. ' In ganz Afrika ist der Glaube verbreitet, daß gewisse Menschen Zauberer, das heißt imstande sind, auf eine geheimnißvolle Weise ihre Mitmenschen zu schädigen. Sache der Zauberpnester ist es nun, diejenigen Personen herauszufinden, die einen solchen Schaden angerichtet haben. Ihre Manipulationen zur . Entdeckung des angeblichen Uebelthäters sind, ebenso mannigfaltig und geheimnißvoll wie die Strafen, die sie zu verhangen Pflegen. Geradezu unheimlich ist die Herrschaft dieser Jauberpriester, und oft wird die Jaubere: der Fluch und das Verderben ganzer Länder. Der Zauberer und bösen Etlstern wird jede Krankheit zugeschrieben, und die Leute nehmen zu einem Zaubere: ihre Zuflucht, in der Hoffnung, durch ihn den verderblichen .Einfluß beseitigen zu können, der auf sie ausgeübt ward. So. wird in Vallaballa am Kongo für 'jeden Verstorbenen) gleichviel ob Kind. Mann oder Weib. Jemand m Verdacht genommen, als habe er den Tod durch übernatürliche Mittel veranläßt, und der Nganga" wird berufen, die schuldme Person zu ent-decken.-2. Gewötmlich bält dieser sich an bxt m!t. tätlichen Wtttn

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