Indiana Tribüne, Volume 29, Number 29, Indianapolis, Marion County, 26 September 1905 — Page 4
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önry O. Thudln Präsident. OeschSftölocal: lo. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. ttntered at the Pott Office ei Indianapolii aa accond dass matter. Aus der Vunveshauptstadt Die Amerikanerin . im Allgemeinen darf sich einer tüchtigen Portion von gesundem Menschenverstand rühmen. Wenn eö aber erft im Oberstübchen der Amerikanerin zu .roppeln beginnt, so geräth sie sehr bald außir Rand und Band. Nirgends in der Welt laufen mehr hysterische Frauenzimmer herum als bei uns. Nirgends ist auch die moderne'Jrauenbewegung, deren gute Seiten wir ganz gewiß nicht verkennen, mehr ausgeartet, als in den Vereinig ten Staaten. Neulich hat zum Bei spiel eine Vereinigung, welche sich die Woman'S .Christian Socialist Party nennt, eine Konvention abgehalten und Resolutionen angenommen, worin sie er klärt, daß das sogenannte starke Ge schlecht sich als völlig regierungZun fähig erwiesen habe und daß eS die höchste Zelt sei, daß die amerikanische Frau nach Washington gehe und dem Manne die Zügel der Regierung ent reiße. An der Spitze dieser Ver elnigung, welche sich selbst furchtbar ernst zu nehmen scheint, steht eine Frau Annie RogerS, welche zur nühe ren Erläuterung jener merkwürdigen Resolution der Chicago Tribune" einen Brief geschrieben hat, worin sie ihr versichert,, daß .Präsident '.Roose. velt und alle seine Grafter die politische Entthronung deS Mannes nicht zu ver. hindern vermöchten." Auch die Woman'S Christian Tem perance Association", eine Vereinigung, welche ohne Zweifel schon viel Gutes gethan hat, derZössentlkchm Wohlfahrt aber noch weit besser dienen würde, wenn sie sich mehr auf das Feld be schränkte, welches die Natur nun ein mal der Frau als ihren Wirkung?. kreis angewiesen hat,, geräth leider im mer mehr unter die Kontrolle von überspannten! und fanatischen Frauen zimmern, die ihrellNasen in alle mög lichen Dinge stecken, welche sie nicht das mindeste angehen, und damit das schwerste Unheil anrichten. Vor ein! ger Zeit schickte eine Brauerei in Michi gan dem Präsidenten eine Kiste Bier. Wahrscheinlich wollte sie ihm damit nur eine Aufmerksamkeit erweisen. Sie erhielt denn! auch von dem Sekretär des Präsidenten das übliche Dankschreiben, obwohl Her? Roosevelt vermuthlich nie auch nur eine Flasche von dem edlen Gebräu zu sehen, geschweige denn zu kosten bekommen hat. Die PittSbur ger Loge IderM. C. T. U. hörte von der Geschichte und regte sich so fürchter. lich darüber auf, daß sie den Beschluß faßte, den Präsidenten zur Rechenschaft zu ziehen und lvon ihm Auskunft zu verlangen, was aus dem Bier geworden sei. Die W..C. T. U. trügt bekanntlich die Hauptschuld daran, daß unser fei ger und waschlappiger Kongreß aus Angst vor dem prohibitioniftischen Vo. tum die Militärkantintn abgeschafft hat. . Dafür! hat ihr nun jetzt der General Frederick D. Grant, welcher in der BundeSarmee das sogenannte Departement deS Ostens befehligt, ganz gehörig auf die Finger geklopft. In seinem jüngsten Bericht konstatlrt Gen. Grant, das 175 Prozent aller kriegS. gerichtlichen.Prozesse in seinem Departement auf den Genuß von schlechtem Schnaps zurückzuführen .feien. . Und dieses elende Zeug erhielten die Sol daten 'ln den gemeinen Spelunken, welche feit derZAbschaffung d Kan tlnen in der unmittelbaren Nähe der Forts und Militärlager entstanden seien. ..ES ist tief zu beklagend sagt der General zum .Schluß, .daß die Prosperität dieser niederträchtigen Sp lunken eine direkte Folge der Vemühun gen wohlmeinender, aber irre geleiteter Bürger ist, welche die Abschaffung der Kantinen in der Armee durchgefetzt ha den." In ihrer nächsten Konvention wird die W. C. T. U. jetzt jedenfalls dem Gen. Grant mit geharnischten Entrüstungöresolutionen zu Leibe gehen. ' In diplomatischm Kreisen zerbrach man sich seit über eine Woche die Köpfe darüber, wie die Associlrte Presse in den -Besitz des zum Theil wortge. treuen TerteS , des rufsifch.japanischen FriedmttertrageS gekommen fei, vel
cher - am .6. September gleichzeitig in Paris und den Ver. Staaten publizirt wurde. Sowohl Herr Dennifon, der Rechtödeistand der japanischen Kom Mission sowie die russischen Sekretäre, Plancon und De MaartenS, welche die französische Version deS historischen Dokumentes absaßten, beftritten auf'S Entschiedenste, daß sie dabei die Hand im Spiele gehabt hätten. ' Jetzt stellt eS sich heraus, daß der Gewährsmann der Presse kein Geringerer als Herr de Witte selbst gewesen sei. Dieser ließ am Sonntag den 4 September den Korrespondenten des Slovo", einer Petersburger Zeitung, zu sich kommen und diktirte ihm mit Weglassung von Nebensächlichkeiten den Inhalt des Ver träges. Irgend ein anderer Kor respondent würde natürlich nichts Eill gereS zu thun gehabt haben, als sofort an seine Zeitung' zu depeschire'n, nicht so der Russe. Er hatte mit der Zensur zu rechnen und mußte besürchten, daß sein Kabelgramm dem .Slovo" von dieser vorenthalten werden würde. Als daher der Korrespondent des Pariser .Matin" ihm beim Luncheon sagte, er würde gern 1000 Francs für einen Einblick in den wirklichen Ver trag zahlen, entgegnete er ihm: Den Vertrag selbst kann ich Ihnen zwar nicht zur Verfügung stellen, wohl aber ein Resume desselben, das mir von Herrn de Witte selbst diktirt wurde.Die Beiden vereinbarten dann, daß der Franzose einer von dem Russen zu bezeichnenden wohlthätigen Anstalt 1000 Francs zahlen und eS außerdem mit dem .Matin" arrangiren solle, den Inhalt des Vertrages sofort von Paris aus an den Slovo" zu depeschi ren, da zu hoffen war, daß auf diese Weise die Wachsamkeit des Zensors ge. täuscht werden könne. Letzterer war aber offenbar unterschätzt worden, denn bie vom Malta" gesandte Depesche wurde so lange aufgehalten, daß sie erft am Tage darauf im Slovo" er scheinen konnte. Darüber ist eS seit dem zwischen den beiden Korresponden ten in PortZmouth zu einer heftigen Szene gekommen, welche wahrscheinlich zu einem Duell geführt haben würde, wenn nicht besonnenere Freunde sich ta'S Mittel gelegt hätten. Die Attaches der beiden Kommisstonen find froh, daß endlich der wahre Sachverhalt be konnt geworden und sie von dem Ver dachte, die diplomatische Etikette verletzt zu haben, befreit worden find. Herrn Hanly in'j Stamrabnch: Wer sich auf den Markt stellt, sei ge wiß, daß. man prüfe seines Wuchses, Gradheit oder Schiefe.
Wenn auch Jemand nicht gerade ein Spktzube fein muß um einen Spitz buben zu fangen, so muß er doch we nigft ebenso schlau sein wie dieser. Der arme Nockefeller! Seinem eigenen Zugeständnisse zufolge, hat er nie eine Stunde fröhlicher Ausgelassen heit genossen, sondern nur gespart und gehäuft wie ein Hamfler armer rei cher Mann. ' Eine schöne Festeusgabe hat die Portland Deutsche Zeitung für den dort begonnenen Deutschen. Tag heraus geqeben, ebenso die Deutsche Zeitung von Terre Haute, ein erfreuliches Zei chei? deutsch-amerikanischer Regsamkeit. Ein Deutschamerikaner sollte in dan Schulrath gewühlt 'werden, das war die Ansicht der zahlreichen guten Bürger, welche Herrn Joseph Keller, den geschätzten Präsidenten des Staat. Verbandes, baten, für dieses Ehrenamt zu kandldiren. Ihre Wahl konnte auf keinen der Stellung würdigeren Mann fallen. SSiffsnachrichten. New York: Minneapolis-. von Lon don; Ryndam" von Rotterdam; Astoria" von Glasgow. Gibraltar: Romanik" nach Neapel. Glasgow: Numidian" von NewDork. Liverpool: Caledonian" nach Boston; .Southwark von Montreal. Bremen: Mata" nach New York. Antwerpen: Belgian" von New Orleans. , London: Bu noS AyreS" von Quebec. Hamburg: Moltke" von New York.' Moville: Furnessia" von New York nach Glasgow. Boulogne: .Pennsylvania" von Ham bürg nach New Jork. (Zottlieb Leukhardt, ! .Die gemüthliche Lc?e." . . Be Noble rmd Nerke! Gtr.
Zlachtmusik.
Sin Geschtchtchen auS Ungarn. Von Hanna Katicza. Skaktornay Miska, ' eifriger Tennisspieler und noch so nebenbei Zönig licher Stuhlrichter, hängt nicht ohne schadenfrohes Lächeln eine kleine schwarze Blechtafel mit einer leuchtend weißen Y an den dazu bestimmten Stab. Die Gegenpartei, die nur eine II aufzuweisen hat, beräth sich. . Jlonka von Malnay beschwört ihren Partner,' einen kleinen Husar, jetzt seine Kraft zusammen zu nehmen und die Partie zu gewinnen. Der Tennisjunge sammelt die Valle und überreicht drei Stück einer jungen, blonden Dame. Play!- ruft diese, und ein Ball fliegt, das Netz streifend, flach zu Boden. flet ertönt's von der Gegenpartei. SchÄf servirt. kaum aufspringend, ist die zweite Ball in den feindlichen Court geflogen. Geschickt nimmt ihn der kleine, behende Husar an; sein Nacket kracht, so fest schlägt er ihn zurück. Der letzte Ball ist im Spiel. Die drei Ungarn sind aufgeregt und unsicher. Ellen steht am Netz. Ihr Racket hält sie dem ansausenden Ball etwas schief entgegen, und todt liegt er auf feindlichem Terrain. amt and sei!" ruft sie jubelnd, ihren Schläger in der Luft schwingend. Es dunkelt bereits stark, deshalb finden die Revanchegelüste des geschlagenen Husars und seiner Partnerin keinen Anklang. Langsam schlendern die beiden Freundinnen Arm in Arm dem Gutshause zu. Die lustige, kleine Jlonka hat ihren Kummer, den ganzen Nach-, mittag geschlagen worden zu sein, schon verschmerzt. Die beiden Herren folgen eifrig diskutirend über die letzte Partie. Man ist nun in die direkt aufs Wohnhaus führende Akazienallee eingebogen. Das einstöckige Gebäude mit der breiten, säulengeschmückten Terraffe wirkt einfach und vornehm. Ein Diener in knapper, dunkelblauer, verschnürte? Livree meldet Jlonka von Malnay, daß Gäste aus Hete und Begany angekommen sind. Rasch eilen die Mädchen in ihre Zimmer, um alsbald in hellen, eleganten Toiletten in den Salon zu treten. Unterwegs meint Jlonka: Jetzt mach die Guckerl. auf, da drinnen ist unsere Gentry versammelt. Auf Dein Gesichterl freu' ick mich schon." Sie lacht leise vor sich hin. Aha, da kommen die Sportladys," ruft man ihnen entgegen. Jlonka begrüßt mit vielen Küssen und Umarmungen die Damen, und lustig neckt sie sich mit den Herren. Frau von Malnay, eine etwas zur Fülle neigende Dame mit viel falschem rothem Haar, nimmt Ellen bei der Hand und stellt sie vor. Die Damen küssen sie und nennen sie du". Ellen hört ein Dutzend Namen. Das ist die liebe Tante Kighy, der Onkel BlaskovicS usw." Siehst, du darfst alle 'Damen mit neni" (Tante) anreden und die Herren mit basci" (Onkel). Wenn wir Ungarn unter unseresgleichen sind, ist daö so Sitte." Ellen ist zuerst etwas befangen über die Riesenverwandtschaft, aber mit der Leichtigkeit der Rheinländerin , sich in allen Situationen zurecht zu finden, redet sie dann die Damen neni" und die Herren basci" an. Unter ein paar hohen Palmen steht der Theetisch. Dort hat sich die Juoesd versammelt. Ein paar tiefe, nirrige Ruhesitze werden herbeigeschoben, jeder findet sich zusammen mit der gewissen jeden". Man plaudert lustig ir.ib angeregt. Ellen ist umlagert von jungen Herren, von denen alle des Lobes voll sind für ihren Muth, ins uncivilisirte Ungarn zu kommen. Nur Horvath Lacie, ein sehr blasirt i i aus eyencer Junauna mit emett Schmachtscherbe im Auge, die er selbst im Dampfbad aufbehält, wie gute Freunde erzählen, bekümmert sich nicht um die junge Daitsche". Er hat gerade wieder mal sein Herz entdeckt und ist zum 35. Male in diesem Jahre ver liebt. Seiner jetzigen Angebeteten bleibt er nun auf jeden Fall treu, das ist sein Vorsatz. Csaktornay, Ellens Tennispartner, sitzt etwas abseits. Seine schwarzen blitzenden Augen verfolgen unausgesetzt die junge Deutsche, manchmal ruhen sie auch vergleichend auf den hübschen Schwestern Giza und Terka von Mikes aber scheinbar wirkt doch die blonde Ellen mehr auf das Herz des Stuhlrichters. Man ist ausgelassen und lustig und überhört erst ganz die Aufforderung der Hausfrau, die, in die Hände klatschend, ruft: Kommt's zu Tisch, Kinder, 's giebt 'ne Mordshetz, seit gestern ist die neue Köchin da, und die paprizirt alles!" Uebermüthig schnalzt sie mit der Zunge. Ellen denkt unwillkürlich an ihre stille Mutter. Csaktornay bietet ihr den Arm. Man setzt sich zwanglos zu Tisch. Das große getäfelte Eßzimmer ist von Kerzenlicht Uberfluthet. Auf dem Tisch brennen vielarmige Leuchter. Gute Porträte derer von Malnay in dreiten Goldrahmen schauen auf die lustige Gesellschaft hinab. , 7 DaS Souper ist lang und reichhal-
tlg. Alle möglichen setten, .fcharfgewürzten Gerichte, die nur ein ungarischer Man verträgt, muß Ellen probiren. Sie hustet und schluckt oft tüchtig. Es wird viel getrunken. Die Glaser jedoch immer nr kaum halb gefüllt. Bei jedem Trunk wird angestoßen mit einem Rezei csokolum" oder ServuS baratom" (Prost Freund, Küss' die Hand). Die Blumen werdett aus ihren Vasen genommen, und die Herren schmücken ihre Damen damit. Ellen steckt ein paar Klematis in ihr blondes Haar, die reizend darin ausse hen. Nach Tisch findet sich alles im Salon und auf der Terrasse zusammen. Man hört ein paar verlorene Takte eines ungarischen Volksliedes. Eine junge Dame singt ein paar Worte mit, dann eine zweite, ein Herr fällt ein und schließlich singen sie alle alt und jung. Es ist was Erhebendes um so ein Volkslied in einer stillen Sommernacht. Auf der Treppe sitzt lauschend Ellen, die fremdartigen Worte klingen schmeichelnd an ihr Ohr. Plötzlich wird die Stimmung jäh unterbrochen. Man hört Pferdegetrappel und Räder rollen. Wirklich, es kommen trotz der vorgerückten Stunde noch Gäste. Ein paar ältere Herren aus der Komitatsstadt und Ivan von Malnay, der Hausherr. Jubelnd und lachend werden sie begrüßt. Oberst Török. der zuletzt Ellen vorgestellt wird, betrachtet sie ein bischen mißtrauisch, als er hört Daitsche". Lachend sagt ihm der Hausherr: Ja, aber Reichsdeutsche." Wie sich des Alten Gesicht aufklärt und er ehrerbie. tig Ellens Hand küßt. Reichsdaitsche," denkt er, ja das ist ganz was anders." Das Jahr 48 können die Ungarn halt nie vergessen. Wie finden Gnädige unser Land, ist's wirklich nur von Zigainecn. Czikos und Grundbesitzern bewohnt, wie die böse Welt da draußen erzählt?" Ellen findet alles natürlich übertrieben und kann nicht genug Ungarn loben. Schmunzelnd hört ihr der Oberst ZU. Ja, Gnädigste, wir reiten das Fleisch nicht mehr weich unter denSätteln, nein, wir haben sogar Leute unter uns, die mit Messer und Gabel essen." . Nachdem die Herren ein kleines Abendessen zu sich genommen haben, wird ein Tisch mit einem Zimbal auf die Terrasse gebracht. Der Oberst, ein guter Zimbalspieler, . läßt sich lange bitten. Horch, wie er drauf los hämmert und dann rasch wieder die flache Hand auf die Saiten legt, daß die Töne leise verklingen. Jetzt spielt er eines der beliebtesten ungarischen Volkslieder und übersetzt Ellen leise flüsternd den Text: Nur ein schönes Mädchen giebt's auf dieser Welt, die mir vor allen am besten gefällt usw." Dabei blickt er sie verlangend an. Ein schlichtes, liebes Lied," meint Ellen auf seine Frage hin, wie es ihr gefiele. Wollen Gnädigste es heute noch einmal Hören von Zigeunern?" Gewiß, lvenn das möglich wäre," lächelte Ellen ungläubig. Gut, Sie sollen's hören." Erstaunt sieht sie den Sprecher an, ist es doch fast Mitternacht. Allmählich fahren die verschiedenen Herrschaften nach Hause.. Csaktornay und der Husar gehören mit zu den Ersten. Bitte nicht zu fest heuteNacht schlasen," flüstert Csaktornay beimAbschied Ellen zu. Kopfschüttelnd sieht sie ihm nach, wie er und sein Freund auf ihren Wagen klettern. Pfeilschnell, von zwei kurz geschwänzten Juckern gezogen, fliegt er dahin. Später, als Ellen allein auf ihrem Zimmer, fällt ihr wieder die merkwür dige Bitte Csaktornays ein. Jlonka kommt noch zu ihr und berichtet, daß ihr Horvath Lacie beim Abschied gestanden habe, daß er nur ein Mädchen liebe, und das sei die blonde aranyos nemet!" (goldene Deutsche). Mit einem herzlichen Gutenachtkuß macht dann das Plappermäulchen endlich Schluß. Ellen hat die Fenster weit geöffnet.' Die duftschwere Julinacht strömt herein. Ein leiser Wind bewegt die Blätter der Akazien. ' Lange noch liegt sie da, mit offenen Augen träumend Dann aber schläft sie ein. Plötzlich schreckt sie auf fuhr da nicht ein Wagen durch die Allee? Aber alles bleibt nun ruhig; schnell ist sie wieder eingeschlummert. Sie träumt von einem Ball. Wie wonnig sich'Z nach diesen ungarischen Weisen tanzen läßt! Ach, da spielt ja sogar jemand Zimbal; ganz deutlich vermeint sie's zu vernehmen. Ja, was ist denn das sie öffnet die Augen, träumt sie denn noch? Jubelnd singen's die Geigen: das alte Volkslied. Sie setzt sich im Bette auf. Leise, zart klingen die Töne werbend an ihr Ohr. Sie vernimmt unterdrücktes Lachen unter ihrem Fenster eine kurze Pause, und dann ertönt ein bestrickender Czardas. Sie steht auf, tritt an's Fenster; von den Falten des Vorhanges verborgen, blickt sie hinaus. Da stehen dicht unter ihrem Fenster schwarzbraune Burschen und ein weißhaariger Zimbalspieler. Lustig fideln sie drauf los, von ein paar dunklen Gestalten immer wieder zu neuem Spiel ermuntert. ' Ellen erkennt lächelnd Csaktornay und den kleinen Husar. Gott, wie schön ist eine solche Musik in einer solchen Nacht! Da pocht jemand leise an die'Thür und Jlonkas Stimme ruft: Gratulire zur ersten Nachtmusik!"
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