Indiana Tribüne, Volume 29, Number 29, Indianapolis, Marion County, 26 September 1905 — Page 3
Jnblana Müne, September
Kl
Wüte
c risst in aller Stille in
mitBlilow.
Die Ungarn geben dem Kaiser-König nicht nach. Der Vertrag zwischen Schwe den und Norwegen zu Karlstad vereinbart. Merkwürdiges aus der deutschen Kolonialpolitik.
Deutschland. Witte angekommen. " Berlin, 25.SeptZ ReichSkanZ' ler v. Bülow kam heute von Baden nach Berlin und empsing Herrn Witte. Sie sprachen über eine Stunde zusammen. Herr Witte nahm das Frühstück mit Baron v. Richthofen, dem Sekretär der auswärtigen Angelegenheiten, ein; der russische GeschüstZtrüger Bon latzel war ebenfalls anwesend. -Vom Bahnhofe hatte sich Witte mit seinen Begleitern zu Fuße nach feinem Hotel begeben. Eine große Menschen menge hatte sich vor dem Hotel ange sammelt um Witte zusehen. Sieben odachtete außschließlich die ankommen den Wagen und so erreichte Witte imgesehen seine Gemacher. Sonderbare Zustände. Berlin, 25. Sept. Die neueste Nummer 'von Maximilian Harden'S .Zukunft veröffentlicht zahlreiche, 05her nicht zur allgemeinen ttennwiß ge. brachte Telegramme deS Generalleut. nantS V.Trotha, Höchftkommandiren. den der Truppen in Deutsch.Südwest. afrika. Aus diesen Depeschen geht her. vor, daß der General schon früher ver.
gebenS genau das nämliche Programm sgg. in Borschlag gebracht hat, auf Grund nt Volksmenge vor dem UnaDdessen der neuernannte Gouverneur hzngigen Club bereitete den Führern von Deuifch.Südweftafrika, Hen v. der Opposition Franz Kossuth und Lindcquift demnächst vorgehen will und $raf Albert Apponvi große Ova.
dessen Hauptpunkte schon früher gemeldet wurden. Die Depeschen beweisen, daß Gene, ral v. roiya ,cyon vor geraumer Jen den maßgebenden Gewalten in Berlin empfahl, ihn mit dem Häuptling Ja. . r r . 1 . cob Morenga als anständigem Gegner Frieden schließen zu lassen, wenn dieser oiz ancn uwj inpcot. rrr . ex tr r.r ..v "-... cYr:.v i iung aus einer e,ervanon weil im ?k? ttRImm 9ftrA frnlhrt tnn&i I p V r . . s . 1 1 i ... i jiwuuiji.mm -M,v.m.w, ck-vmI . mxi wie -iiuüiHmi y yui, ni wHHua, die HeroroZ, mit Ausnahme der für vogelfrei erklärten Führer, zu amne' stiren und sie auf Reservationen unter I strenger Polizekaussicht anzusiedeln. Bezüglich der WitboiS gleicht das Pro. gramm TrothaS demjenigen Linde quiftS ebenso genau. Dank der italienischenRe gierunganBerlin. B e r l i n, 15. Sept. Der hiesige italienische Geschäftsträger überreichte heute dem Oberbürgermeister Kirschner den schriftlichen Dank seiner Regierung für die Spende Berlins an dle Noth. leidenden in Kalabrien. Die Stadt hat bekanntlis, am sechzehnten September (wie damals gemeldet) zweltausend Dok. lars zur Uvterstützung der von den Erd beben in Italien Heimgesuchten bewll ligt, einen gleich hohen Betrag, wie ihn der Kaiser auZ seiner Vrivatschatulle hergegeben hat. DerachtzigfteGeburtötag. München, 25. Sept. Der Ge. neral der Infanterie z. D. Wilhelm v. Staudt hat die Feier seines achtzigsten! Geburtstags begangen. Er war ehe malZ Chef deS Generalstabs der bayeri schen Armee. Arbelterheer ausgesperrt. Berlin, 25. Sept. Wenn nicht em Kompromiß zu Stande komm, dürfte die Aussperrung der Arbeiter der m . . I hiesigen elektrischen Fabriken bis Mitte nächster Woche allgemein werden. Das Heer der wider Willen Feiernden wächst von Tag zu Tag und wird bald 50,000 fwi nr.pi.?. I Mann uoernelgen. C h o l o r a. Berlin, 25. Sept. DaS heute herausgegebene Bulletin gibt an, daß bis heute Mittag von den letzten 24 Stunden 2 neue Cholerasälle und 2 Todesfälle angemeldet waren. Im Ganzen find es zetzt 246 Fälle mit 85 Todesfüllen. OpferderRache. ' Berlin. 25. Sept. Aus Wilhelmöhaven wird ein blutiger Racheakt zweier soeben aus der Haft entlassener Marlnereservmen gemeldet. Die Bei den überfielen letzte Nacht zwei Offiziere, ?inen reaattenkavltän und einen Lieutenant und richteten dieselben durch
Berlin ein und konscrirt
Messerstiche entsetzlich zu. Der Kapi tän schwebt im Lazareth zwischen Leben und Tod. Offenbar war die brutale That sorgfältig geplant. f R u d 0 l f D a u m b a ch. B e r l i n, 25. S?pt. In Meiningen ist Rudolf Baumbach, der be rühmte Dichter der Wanderlieder, we nige Tage vor Zurücklegung seines 65. Lebensjahres plötzlich gestorben. (Baumbach, geboren 23. September 1840 zu Kranichfeld in Thüringen, studirte Naturwissenschaften in Würz, bürg, Frelburg, Leipzig und Heidel. berg. und lebte seit 1835 als Hosrath in Meininaen. Sein Talent wurde ö0n Scheffel'S Gedichten geweckt, aber cS wurzelte nicht im Studentenleben, sondern in der Wanderlust. Oesterreich'Ungarn. UngarischeAgitation. Budapest, 25. Sept. Das Fxekutiv.Komite der verbündeten Op. vositionSparteien im ungarischen Ab. eordnetenhause beschloß auf den 3. Oktober eine allgemeine Konkeren, au berusen um eine Vereinbarung über die Antwort zu erreichen, die auf die Be. dingungen des Ka'fer.KönigL erfolgen Honen. Wihe trmalmlen da Nnlk f sitr und innerhalb der Gesetze zu handeln. Die Sozlallsten versuchten die Sprecher zu unterbrechen und dies führte zu einer Keilerei, welche das Einschreiten der Polizei nothwendig machte. Kamvf um das allgemeine S t i m m r e ch t. m, : . os: er., s?:. ?... 1 uiiinuij . m..,...... n ..Minis.- m.. VVll OCllltlllll UUU UjlUlliliyCll -ÜCl bindungen in Oesterreich hat einftim mig beschlossen, einen Protest an die arbeitenden Klassen zu erlassen, in wel chem gegen die Haltung deS österreichi schen Ministerpräsidenten in der Frage deS allgemeinen Stimmrechts pro testlrt, Sympathie mit den Ungarn in ihrem Kampfe um Wahlreform auSge sprechen wird und die österreichischen Arbeiter aufgefordert werden, ihren Kampf um das allgemeine Stimmrecht fortzusetzen Krakehl im Nahen Osten Wien, 25. Sept. Wie bereits ge meldet, sind die diplomatischen Be Ziehungen zwischen Griechenland und Rumänien abgebrochen. Der rumän ische Gesandte hat heute Athen verlas, m und die Beschulung der Interessen seines Landes der italienlickien Gesandt schast übertragen. Die' Ursache dc5 KrakehlS zwischen den beiden Ländern ist die Weigerung Rumäniens, den griechischen Unterthanen, deren Häuser bei den neulichen Unruhen geplündert wurden, ihren Schaden zu vergüten. sowie Genugthuung für die Verbren nung der griechischen Flagge durch ei nen Pöbelhaufen zu geben. Der Ver treter Griechenlands in Bukarest trat infolge dessen vor vierzehn Tagen Ur lauo auf unoeiummtt Jett" an uno mit der Abberufung deS rumänischen . m OT , r w i m w Gesandten am griechischen Hofe ist der Bruch nun vollständig geworden. Daß es zu Feindseligkeiten kommt, wird jedoch nicht befürchtet. Nrankreick. V e n ez u e l a F r a g e. Paris, 25. Sept. In offiziellen Kreisen hier glaubt man, daß in der VenezuelaAngelegenheit erst weitere Schritte zu erwarten sind, nachdem Richter Calhoun, der Spezialkommissär derlöereinigten Staaten und Botschaf her Jusseranv zu Washington angekom men sind. j,ftl,tu I ciir: cy t s s s a y r t ö . o n g r e ß. M a i l a n d, 25. Sept. Der inter nationale Schifffahrts.Konarek wurde in Gegenwart des Königs und der Kö nigin eröffnet. ES waren 36 Länder vertreten.
Slufekarrt. Oelregion entvölkert. St. Petersburg, 25. Septbr. Die Oelregion im Kaukasus ist von
völliger Entvölkerung bedroht. Die Regierung hat 15,000 Perser aus der Gegend von Baku ausgewiesen und die Russen und Armenier verlassen daS verwüstete Gebiet zu Tausenden, um in Gegenden Arbeit und Brod zu su. chen, wo sie vor der Mordluft der Tar. micn siqer siuo. KongreßderZemftwoS. i rr i rzuv. i V?kn 2.,. ?-r Kn. arek der Redräsentanten deremsswoS. c,,,; d, Znn.n Ruklands. der polnischen und lithauischen Prohhn, fimann hmi in, Nalai deS Fürsten Tscherlatoff unter Vorsitz des Grafen Heyden. Ein Vertreter deS KeneralaouverneurS Durovo war an. wesend mit dem Austrage die Verhand lungen zu schließen wenn die Bedingungen unter denen die Versammlung ge- " stattet wurde, nicht eingehalten würden. Diese Bedingungen bestimmen, daß die Verhandlungen nicht öffentlich sind, k. 9nXRk.M ?,! mkk .?,,. I uuö u u gen von den Punkten, die tm Pro-
gcarnrne anzegebm sind duldet und daß Ut Bundesarmee, welcher wegen Bedie Redner keine Bemerkungen machen, ügereien bei den Hasenbauten zu
oie anenyav enlstmmen lohnen. E h o l e r a. Lodz. Polen, 25. Sept. Drei neue Eholerafälte wurd:n heute hier entdeckt; im Ganzen find eS jetzt 13. St. Petersburg, 25. Sept. ES wird offiziell berichtet, daß bis zum 14. September im ganzen Reiche nur 27 Fälle asiatischer Cholera vorgekommen sind von denen 17 tödtlich Verliesen. Spanien. NeutraleZone bei Ceuta. Madrid, 25. Sept. Gen. Ber. nal, Kommandant der spanischen Gar nison zu Ceuta hat sich mit den hiesigen Ministern in Verbindung gesetzt, wegen der neutralen Zone zwischen Ceuta und Marokko. ES ist dle Absicht Spanien um eine Ausdehnung der Zone sich zu bemühen. Cuba. Regierung siegreich. ' 95 ct nz. n. ständigen Wahlberichte ergeben, daß m, nrnMnrt. hr wntrt i ihr wMfn - wtt. ....a , , i Provinz siegten; sie verloren auch nicht einen Platz von Bedeutung. Der Sieg ist so vollständig, daß damit auch die Wiederwahl des Präsidenten Palma im Dezember gesichert ist. Schveden'Norvegen. Stimmen überden Ver trag. Stockholm, 26. Sept. Die schwedische Presse nimmt mit Befriedi. gung Kenntniß von der erreichten Ver einbarung zwischen den schwedischen und norweakicken Kommissären tu Karlstad. Premierminister Lundeberg, welcher einer der Kommissäre war, sagte: Ich bin überzeugt, daß das Resultat der Konferenz! für Schweden befriedigend sein wird, da wir mit Ausnahme einiger Kleinigkeiten Alles erreichten, was der Reichstag verlangte. Auch Norwegen kann zufrieden sein, da ihm NUN vte unavyangtge sleuunz ge- ..- . ? sichert ist. die das Äiel aller Norweger war. Die Zugeständnisse, welche die norwegischen Kommissäre zu Karlsbad machten, waren nothwendig, um dieses Resultat zu erreichen. Christiania, 26. Sept. Im AUgememen mmmr man vter vleer' einbarung der Kommissäre zu KarltU9,8 rocn" uq n nc ilmmen oeyuuplen, oic norwegiscyen Kommissäre hätten Schweden zu große Zugestündnisse gemacht. In den Land diftrikten ist die öffentliche Meinung für die Vereinbarung. Der Vertrag zurAuflö sung der Union. Stockholm, 25. Sept. Der Text des Vertrages der von den schwe. h?Mm iinh tistrmfrtiffm t?rtmrnlssstrn ",, "--""UMT" II über Auflösung der Union vereinbart wurde, vorausgesetzt die Einwilligung des RickSdag und Storthing ist nun mehr bekannt geworden. Der Vertrag enthält 5 Artikel mit 35 Klauseln. Der erste Artikel bestimmt über ein Schiedsgericht, der zweite über eine neutrale Zone und die Schleifung der Befestigungen, der dritte über Renn thierwelden, der vierte über Zwischen Handel und der fünfte über gemeinsame Wasserwege. Die Veinbarung bestimmt, daß alle Streitigkeiten, ausgenommen Angele genheiten von LebenSinteresse vor das
Haager Schiedsgericht gebracht werden müssen. '' y -
Httttseinfturz Dutzend Menschen verletzt.
B u f f a l o, N. Y., 25. Sept. Mit einem Krachen, das Blocks' weit gehört werden konnte, stürzte an West Terry Straße heute Nachmittag ein im Bau begriffenes dreistöckiges Backfteinge bände ein und riß 30 Backsteinmaurer mit in die Tiefe. jvuqviv ccijciocn wuroen er letzt, 8 davon ernstlich. Letztere sind: ilm cri. .. w vr.TL.. ... . v .. HaY Crmg, Robert Deitchman. Jo Lander, Benj. Holbel. Ed ward Flower, Francisco Jacoboni, Frank Vmm und Charles Popzehle Die übrigen Leute erlitten Quet lchungen und Beulen waren aber, im Stande sich nach ihren Wohnungen zu oegeoen. Daß nicht mehr Unheil angerichtet wurde, ist dem Umstände zuzuschreiben, ba& noch kein Dach auf dem Hause war W W . k L f . W rtrtrt & iwi . " S"se ane oes cauer Werks nach außen auf die Straße fiel E x . C a p t. C a r t e r. C h i c a a o. 25. Sept. - Oberlin c rf f w..: Savannah 5 Jahre Zuchthaus ver büßen mußte, bemüht sich nun Eigen thum und Geld wiederzuerlangen, das von der Bundesregierung befchlag nahmt wurde. Die Anzelegenhelt steht in Verbin dung mit Prozessen, welche die Bun deSregierung gegen Carter und einige Verwandte desselben angestrengt hat. um Gelder wiederzuerlangen. Reserent Wyman wird ZeugenauZnahmen ent gegennehmen und Bericht erstatten. Eigenthümliche Droh, b r i e f e. New N o r k, 25. Sept. Nellie Nußbaum, 15 Jahre alt, wurde heute unter der Anklage verhastet, ihrem Vater Drohbriefe geschrieben zu haben. in denen Geld verlangt wurde. Die Briefe waren die schwarze öand" unterzeichnet. Der Vater übergab die Briefe der Polizei und diese fand aus, daß Nellie die Verfasserin war. Sie geftlkn'o, die Vliese zum Spaß" geschrieben zu haben. Belgien. Kongreß der Polar forsch er. M o n S, 25. Sept. Der interna tionale Kongreß für ökonomische Ex panston naym heute etnen Plan an. daß Polarforschung unter inter nationale L.eitung gestellt werden solle. Ein diesbezüglicher Antrag wurde von dem Herzog der Abruzzen. dem Herzog von Orleans, Dr. Charcot, Leut. Gerlache, Dr. Nordenskjold und anderen bekannten Nordpolsahrern un terzeichnet. Schweiz. Gesandtschaften er richtet. Bern, 25. Sept. Der Bundeörath v w t . m . . w wwi r . . w .. x . m -. . . yal oie Veneral'omu,aie IN NUßlllno und Japan zu Gesandtschaften ge macht. Lalt-Lall. National-Liga. Vittsbura. 25. Sevt. Purg 002001010- 4 m 5 0 0 0 0 0 0 3 2-10 Batterien Phillippe und Gibson; Mathewson und BreSnahan. -Chicago,. 25. Sept. Erstes Spiel. Chicago 00 0000 00 0 0 Brooklyn 0010010 00 Batterien Reulbach und O'Neill; lricklett und Bergen. I I 0iH8 ChitI p Chicago 100100001 Brooklyn 01000010 02 Batterien Weimer. BriaaS und Kling; McJntyre und Bergen. -Clncinnati, 25. Sept. Erstes Spiel. Clncinnati ... .0 0 0 1 0 0 3 1 5 Boston .0000 00 000 0 Batterien Ewlng und Street Wilhelm undÄeedbam. Zweites Spiel. Cimlnnati'. ...00400000 Boston 0 0 012 0 0 0 03
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X Sein Ersatz. Bei der Auktion des Bestandes eines Cirkus erstand ein Mann, der äugenscheinlich vom Lande hereingekommen war und den Nremand kannte, zu augemeiner Verwunderung einen Tiger, dessen Prels schon ziemnch yocy gerneben war. Der frühere Besitzer, der den Fremden schon lange mißtrauisch beobachtet hatte, ging mtt der rage aus thn zu: Entschuldigen S:e meme ttugier, wenn ich frage, woher Sie kommen?" Vom Lande. .Saben Sie mit irgend einer Schaustellung zu thun?" . Nein. Kaufen Sie das Thier in Jemandes Auftrag?" Nein, für mich. Nun." meinte der Cirkusmann zö gernd, wenn Sie der Kauf etwa reut. so können Sie :hn rückgängig macyen; es sind v:ele Leute hier, die den iger gern nehmen." Ich will ihn mcht berkausen. .Warum in aller Welt kaufen Sie aber so eine 'Bestie, wenn Sie selbst nickt Sckauunternehmer sind-odev einen Auftrag dafür haben?" Well, das will ich Ihnen lagen, erwiderte der Käufer. Meine Frau ist vor drei Wochen gestorben wir haben zehn Jahre zusammen geieor und und ick füble mich so einsam. sie fehlt mir." Hier wischte er sich eine Thräne aus dem Auge und suyr sor:: Und da kaufte ich den Tiger." Ich verstehe btt, ajpt ver im kusmann bewegt und drückte ihm gerührt die Hand, behalten Sie ihn!" Der zerstreute Professor. Professor Lehmann in Königsberg war ebenso berühmt durch seine Gelehrsamkeit wie durch seine geradezu an's Unglaubliche grenzende Zerstreutheit. Daß er eines Mogens, als seine Wirthschaften ihm denKaffee brachte, in der Stubenecke stand und den Regenschirm über Nacht m's Bett gelegt hatte, wird ihm nachgesagt, ist aber nicht verbürgt; verbürgt dagegen ist folgendes Geschichtchen: Der Professor begegnete auf dem Wege zum Abendschoppen einem Bekannten, den er seit mehreren Monaten nicht gesehen hatte, und wunderte sich, den Mann, der stets ganz helle Anzüge zu tragen pflegte, völlig fchwarz gekleidet zu fehen. Was ist denn los, lieber Berger?" fragt der Professor, ich habe Sie ja so lange nicht gesehen, und- warum sind Sie denn so schwarz angezogen?" Ich war ein paar Wochen krank, Herr Professor, aber es ist wieder vorüber. Sckwarz trag' ick heute, weil ich eben vom Begräbnisse des Herrn Schmidt komme den kannten sie ja auck?" So fo, ist der todt?" Der arme Schmidt, nun aus Wiederjehen, lieber Beraer." Alsbald aber war bei dem Herrn Vrofessor die gewohnte Gedankenversckleimuna" eingetreten. Der Berger ist gestorben." begrüßt er die Freunde am Stammtisch. Was Sie sagen? Der war doch gestern noch ganz gesund! Woher xd sen Sie das denn?" klang es durch einander. ?ta. warten Sie mal . nun dachte der Herr Professor nach nhir nein . na. er wird mir' dock nickt am Ende selbst erzählt ha ben; ja, ja, er hat mir's soeben selbst erzahlt." BeimSchminken. Neulich bat mick mein' Eduard mit einem Gemälde verglichen - wenn er wüßte, wie recht er hat!" '
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