Indiana Tribüne, Volume 29, Number 27, Indianapolis, Marion County, 23 September 1905 — Page 4

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Indiana Tribüne. Qctaulataeltn ton bet uteg Es. Indianapolis, Ind.

gany O. Thudlum Präsident. OeschäftSloeal: 5Zo. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. Kntered it the Peit Office ol Indianapolis sccond dass matter. Als Mitglied des Schulrathes US Herr Joseph Keller der richtige Mann am richtigen Platz. Richtet Euch nach meinen Worten, aber nicht nach meinen Thaten scheint die Devise deS Gouverneurs Hanly zu sein. - Mit der.Ersparnib beim Stratzen reinigen ist eZ wieder mal Essig. Jetzt soll die Geschichte schon $6000 mehr kosten und die Straßen find dreckig. Hatte l5)anly ehe er Gouverneur vurde unserem Staate solche -Dienste ATlfll ; StrtT? fcrn &lnni ?TI?lffniiri V.w wr W r w mwmwm-m als er noch ttrelsanwalt war, so würde nan ihn milderlbeurtheilen. Aber er hat ebenZnur dessen Verschrobenheiten, die bei Sott verzeihlich find, nachzu. ahmen verstanden. Von einem bedeu tenden Menschen läßt man sich wohl etwas drangsaliren, einem Hanly aber fteht's nicht zu. ,, Der richtige Mann. Hoffentlich wird es Thatsache, daß Flotten'Selretür Bonaparte zum Nach folger des GeneralAnwaltS Moody auZersehen ist. Moody meint'S jeden falls gut aber als Justizminister ist er sowenig am Platze wie sein Vorgänger Philander Knox. Herr Bonaparte hat bei Untersuchung der BcnningtonZ Katastrophe gezeigt, daß er keineiBeschönkgungen zuläßt wo Schuld vorhanden ist, daß er keine Rücksicht aufiRang oder gesellschaftliche Stellung in Sachen der Rechtsprechung nimmt. Er ist gerade jetzt, da die Ad miniftration lern ernsten Willen zu haben scheint denZUngesetzlichkeiten der großen Korporationen ein Ende zu machen, der .rechte Mann für den Posten des BundeSGeneralanwalt. Die Depesche aus Chicago die in dürren Worten mittheilte, vag der Fleischtrust-Magnat Weil mit lächeln dem Munde! die Strafe von 325,008 die der Bundesrichter ihm und seinen Kumpanen für .Verletzung der Trust Gesetze auferlegte, bezahlte, muß von jedem Gerechtigkeit liebendem Menschen mit dem Gefühl großer Unbehaglichkelt gcieien rooroen jcm. .-.v r.i Nach langem juristischem Kampfe war eZ der Regierung gelungen vier Mitglieder.': derZ Millionen . Firma, Schwarzschildck Sulzberger zu einem Eingeftändniß der Schuld, das Antitruft Gesetz durch'. Verschwörung umgangenZzu haben, zu veranlassen. .Alle nur möglichen Kniffe, welche geriebenen Anwälten uud Millionären zu Gebote stehen, lwurden in'S Treffen ge führt, umZdie Beschuldigten reinzuwa schen. Zeugen, die unbequem waren, bestach manZmit großen Summen, den Continent zu ive,lassen. Andere Zeu gen wurden durch den reichlich angebotenen Mammon anderweitig! beeinflußt. Aber trotzdem wurden die Beschuldigten dazu gedrängt, sich schuldig zu befenmn. Ein schöner SiegödeS Rechtes, aber unfruchtbar gemacht durch die aufer legte Strafe, welche diese Schuldigen mit verächtlichemZ Lächeln der Regie rung wie ein Trinkgeld hinwarfen. Als die Schuldigen in dem Rorth Western Merger" zur Verantwortung gezogen und, nachdem schuldig besun den, ebenfalls nursmit einer Geldstrafe v . x. . v . i r. . rn v . r. c ... oeoaql wuroen, oa yosiie man, oav oer damalige Ober - BundeZanwalt Knox .deSbalk so milde war. weil er date. " -7 I ' r w r daß die erste. Verurtheilung unter dem AntiTrust.Gesktze ein so großer Sieg war, daß er Gnade walten lassen könne, aber gesonnen sei, bei einem zweiten Prozesse die härtesten Strafen in An Wandung zu bringen. Der Prozeß gegen den Fleischtruft begann noch während er im Amte war, zog sich aber dermaßen in die Länge, daß ihn sein Nachfolger, Herr Moody, weiterführen mußte. Die Bundesregierung siegte in dem Falle gegen Schwarzschild aber wiederum wurde dieser Sieg durch das unverantwortlich milde Strafurtheil hinfällig. Für die Leute, die im Erfolge gehen, scheint also das Zuchthaus nicht gemacht zusein.

Freiheitsstrafen werden anscheinend

nur über solche Leute ausgesprochen denen ' eigentlich ihr Verbrechen schon die Strafe bringt, nicht aber über solche, die durch Verbrechen florlren oder Erfolge erzielen. Man schickt Bankprüsidenten in'S Zuchthaus, die durch ihr Verbrechen selbst ruinirt wurden, aber viele Ban kierS, die gleiche Schuld auf sich luden, denen es aber glückte", sind geehrt und sitzen im Klee. Man schickt den armen Tagelöhner, der einer augenblicklichen Versuchung unterliegt, in'S Gefängniß für an sich geringe und spontane Missethat und stürzt nicht nur ihn, sondern auch Frau und Kinder, die auf seinen kargenTage lohn angewiesen sind, in'S Elend. Einen Mann, der dem routinirten StaatSanwalt, der ja für jede Verur theilung einen wrake off kriegt, ohne RechtSbeiftand, oder was noch schlimmer ist, mit einem Winkeladvokaten gegen übersteht. Leute aber, wie Weil und Konsor ten, welche Jahraus Jahr einen Advo katen hoch besolden, um Knisse und Pläne auszuschnüffeln, wie man das Volk urch Fleischtrustmethoden auS saugen und denGesetzen deS Landes, die dieses Verbrechen mit Zuchthaus und Geldstrafe belegen, ein Schnipp chen schlagen kann, solche vorbedachte Verbrecher werden vom Justizdeparte ment, dem sie durch Technikalitäten, Be stechung und Entfernung von Zeugen ein Jahr lang Hohn boten, mit für sie lächcrlich'geringen Strafen bedacht. Strafen, die sie grinsend zahlen Ionnen, denn es ist ja nur ein verschwin dend kleiner Theil der Frucht ihreS Verbrechens.. Soll das Volk ganz zu dem Glauben bekehrt werden, daß der erfolgreiche Missethäter über dem Gesetze steht, dann find Männer wie Knox und Moody am rechten Platze. Ein Mann wie Bonaparte aber würde, wenn er Juftizminister des Landes wird, dem Volke den Glauben an Gerechtigkeit wieder geben. Unter der Spitzmarke Parla mentariömus unter rother Lupe' schreibt die New Bork StaatSzeltung: In Jena findet die diesjährige große Heerschau der ssozialdemokratischen Par tei statt. Wieder giebt eZ eine Reihe brü derlicher Auseinandersetzungen, welche von Jahr zu Jahr an Schärfe des In haltS und mehr noch an Uurwüchfig keit der Form zunehmen. Aber wieder wird derAuSeinandersetzung dieGemein samkeit der Beschlüsse und ein womög lich noch strafferes Anziehen der üuße ren Bande folgen, um, mit den Wor ten KautSkyS, diesen ungeheuren und mannigsaltigen Körper zusammenzu halten zu einheitlichem Thun." Man hat diesmal die Erledigung der persön lichen Auseinandersetzung durch die Ueberweisung an einen Unterausschuß der Oeffentlichkeit entzogen. ES find auch nicht daS Gezänk der verschiedenen Richtungen in der Partei, noch die per sönlichen Anrempeleien, welche an dem sozkaldemokratischen Parteitag beson derS interesfiren. Eine andere Frage steht auch für nicht sozialistische Kreise im Vordergrund, die Frage, wie der moderne Parlamentarismus sich unter rother Lupe ausmacht. Nach dem Dreimillionen Wahlsieg des Jahres 1903 jubelte der -Vor wärtS", das Centralorgan, die Welt. wende" wäre angebrochen. Aber die nicht unbeträchtlichen Verluste, welche die sozialdemokratische Partei bei den Nachwahlen erlitten hat, mußte diese Jubelftimmung bedeutend herabfetzen. Die Verluste waren um so ärgerlicher, als fie eine Partei betrafen,für die schon Stillstand Rückschritt bedeutet, und wie sehr diese Gefthr gewürdigt ist, geht aus den mannigfachen Ver suchen, den Stimmenverlust zu erklären, hervor. Bei diesen Versuchen ist es denn zu persönlichen Reibereien gekommen, bis heute fich folgende Erklärung als allein maßgebend in den Vordergrund gescho ben hat. Die große Masse ist deS Par. lamentarismus überdrüssig geworden. Jti einer endlosen Artikelserie wirft Mehring in der Leipziger VolkSzeitung" dem Vorwärts" nicht nur Ber Wässerung der Prinzipien und Unfähig keit, die Massen aufzuklären, sondern auch Ueberschätzung dcZ Parlamen tariSmuS vor. In gleicher Länge und mit nicht weniger entschiedenen Aus drücken hat KautSky das Thema in sei ner Wochenschrift, .Die neue Zeit", besprochen. Die wachsende Mißachtung deS Parlamentarismus im Proletariat aller kapitalistischen Staaten, uch Deutschland, ist ihm eine bemerkenö

werthe Erscheinung und ein Symptom

davon der Rückgang der sozialdemokra tischen Stimmen bei den Nachwahlen zum Reichstag. Diese Erklärung bedeutet mehr, als ein fadenscheinige- Mäntelchen, mit welchem man momentane Verluste ver schleiern'möchte. Die politische Sozial, demokraiie steht heute augenscheinlich an einem Wendepunkt. Aber nicht im Sinne der MauserungS.Jllufionlsten, welche den Sieg der RevifionS Bewegung vorausgesagt haben. Im Ge gentheil. Man scheint seitens der gro. ßen Massen den trockenen Ton der Re Vision nunmehr völlig satt zu haben. Aber auch daS Parlamenteln". und auch das Literatengezänk" und die Literatenmätzchen." Der revolutionäre Character der sozialdemokratischen Bewegung soll wle der in den Vordergrund der Betonung und der Bethätigung gestellt werden. Und alS Mittel der Bethätigung gilt der politische Generalstreik. Die Mas. sen brauchen wieder ein Schiboleth. Die Verelendung" hat ihre azitato rische Kraft verloren, die Revision" hat den Massen niemals imponirt, das Parlamenteln" welches Wort Lieb. knecht geprägt hat, um die Arbeit der Schweitzer und Genossen verächtlich zu machen ist trotz aller Dreimillionen. Siege fast zum Ekeln geworden. Da soll es jetzt der Generalstreik" thun. Der sozialdemokratische Parteitag in Jena wird den Generalstreik als ge meinsameö Banner entfalten, unter welchem fich wieder alle Richtungen in nerhalb der Partei sammeln können. Neuheiten und Spakartikcl in der RaritätenBude auf der Kirmes. Detektiv verhastet. Durch Richter Whallon aber befreit. Eine recht summarische Behandlung mußte am Donnerstag Abend Edward L. Greiner. ein Detektiv der Union Detektiv'Agentur von Seiten der Po lizei erfahren. Der Mann wurde nämlich verhaftet, trotzdem er eine Bescheinigung seines Chefs, sowie auch ein Begleitschreiben vom Polizeirichter Whallon in der Hand hatte. Er-. remonstrlrte mit dem ihn verhaftenden Polizisten, rief später sei nen Chef an und dieser remonstrirte, indem er fich an den Polizeisuperinten denten persönlich wandte. Trotzdem man alles gethan, der Polizei begreif lich zu machen, daß hier ein Geheimbe amter in der Ausübung seiner Pflicht verhastet wurde, ließ fich die Freiheit des Mannes nicht erwirken, erst Poli zeirichter Whallon, dem der Fall vorge legt wurde, sorgte dasür, daß Greiner auf freien Fuß gesetzt wurde. Greiner wurde gestern vor Gericht gebracht und dort natürlich prompt entlassen. Die. Anklage, welche man gegen Greiner erhob, Bummeln", ist näm lich eine häufig angewandte, welche man dann erhebt, wenn fich keine Schuldbeweise gegen einen Verhafteten auftrumpfen lassen. Schon mancher Unschuldige hat im Polizeiverließe un ter dieser Anklage schwitz: müssen, bis der Polizeirichter ihn später ehrenvoll entließ. Greiner war im Dienfie. Als ein Beweis von Greiner's legiti mer Beschäftigang Wurden Homer King, No. 320 Hamilton Avenue, ein Druckerelbefitzer und John Patent, 327 Douglaß Straße, ein Shipping Clerk der Beveridge Paper Co., später in Verbindung mit dem obengenannten Falle verhaftet. Anklüger HolmeS und der Chef der Union Detectlv Co. nahmen die Ver Haftung vor. King ist des Großdieb, ftahls und der Hehlerei, Parent des GroßdiebftahlS angeklagt. Schon seit längerer Zeit soll die Comgagnie bemerkt haben, daß Dieb. stähle stattfanden, und zu diesem Zwecke wurden die Privat.DetektivS engagirt. Greiner war beauftragt worden, die Wohnung KingS zu überwachen, und diesem Austrage kam er nach, als er von der Polizei verhastet wurde. Wäre nicht Richter Whallon für den Mann eingetreten, hätte derselbe unschuldig während der ganzen Nacht im Polizei, verließe gesessen. Glizer Dale, 622 West Court Straße, dem vor einiger Zeit eine Notiz gesandt wurde, sein Anwesen zu säubern, wurde verhastet. Er soll der Aufforderung nicht Folge geleistet haben. Naucht die B0NANZA.

Gcncral-Consercnz

Der Deutsch'Lvangelischen node von Nord.Amerika, Welche in Nochester, N. ?)., tagt. In der Salemökirche, Pastor I. F. W. Helmkamp, in Rochester, N. Y , wurde die l General-Conferenz der Deutschen Evangelischen Synode von Nordamerika in Gegenwart einer gro. ßen Anzahl von Pastoren und Ge meinde Delegaten mit einem Gottes dienst eröffnet, bei welchem Herr Pastor F. Vuesser von Papinen den Altar gottesdienst und Herr Pastor E. Huber von Baltimore die Synodalpredigt hielt. Nach demselben sand eine kurze Ver. sammlung statt, in welcher an Stelle deS in Folge einer Knöchelverrenkung darniederliegenden Herrn Pastor I. F. W. Helmkamp Herr Vikar Theodor Schmale die Delegaten mit herzlichen Worten begrüßte, worauf Herr Pastor I. Pister, Präses der Synode, im Na. men der Tonferenz antwortete. Dann erstattete der Präses der Sy. node, F. I. Pifter von Clncinnati, ei nen sehr eingehenden Jahresbericht, welcher mit außerordentlicher Sorgfalt ausgearbeitet war. Er wies in dem selben auf das kolossale Wachsthum der Kirche feit der letzten vier Jahre hw, und berichtete, daß die Kirche zur Zelt 970 Pastoren mit 1125 Gemein. den zähle, also einen Zuwachs von 55 Pastoren und 73 Gemeinden seit der letzten General Conferenz im Jahre 1901 erfahren habe. Die Zahl der Schüler in den verschiedenen Gemeinde Schulen sei um 25 Prozent gestiegen. Für WohlthätigkeitS. und Mission?. zwecke wären ungefähr $130,000 verausgabt worden Die NachmittagS'Sitzung schloß um 5 Uhr. Die Frauen'Hülsö'Gesellschast der SalemSKirche servierte um 6 Uhr Abends den Delegaten ein feines Abendbrot in den GefellfchaftSräumen der Kirche. Um3 Uhr-fand die Abend.Andacht statt, welche Herr Pastor I. C. PeterS, von Jndianapo l i S, leitete. Nach derselben hielt Direktor Pastor W. Becker. D. D., Rektor deS theologischen. Seminars in St. Louis, einen Lehrvortrag, in wel chem er das Thema Unsere Bekennt nisse" iu höchst interessanter Weise behandelte. Dr. Becker wies in seinem Bortrage auf die Prinzipien bei der Gründung der Kirche hin, welche sich auf die AugS burger Confession und darauf sich gründenden Glaubensbekenntnisses stützen. ES ist ein Bekenntniß, wel cheS in systematischer Form die Prin zlpien der neunundfünfzig Thesen Martin LutherS verkörpert, welche an der Kirchenthüre zu Wittenberg ange schlagen wurden. Im Weiteren er klarte der Redner, daß die Basis der Bekenntnisse der KirchenGemeinschast die göttliche Inspiration der Bibel sei. Er sprach ferner über die Erklärun gen der Bibel, von denen eS korrekte nd irrthümliche gebe, aber die Aus einandersetzung, welche von seiner Kirche gegeben werde, sei die richtige und nothwendige. Die deutsche evang. Synode halte fest an den Lehren,, welche den Führern der Reformation theuer gewesen seien und unter Wahrung der vollen Bedeu tung des ErlösungSwerkeS. Sie weist alle Entwickelungen des Dogma'S und anderer kirchlicher Praktiken zurück, die keine specifische biblische Autorität be. fitzen. Hierauf Schluß. Die Sitzungen am folgenden Tage wurde durch eine von Pastor P. All rich, von St. Charles, Mo., geleitete Andacht eingeleitet, worauf zu den obligaten Geschäften übergegangen wurde. Der Vorfitzende stellte der Conferenz Herrn Dr. Kriete Professor am Seminar in Franklin, WiS., vor, welcher als Delegat der General Sy. node der reformirten Kirche der Gene. ral'Konferenz der deutfchevang. Kirche die herzlichsten Grüße und Segens wünsche überbrachte. Dr. Kriete sprach darüber, daß auch die GeneralKonfe renz fich bald mit der Sprachenfrage beschäftigen müssen werde, und daß seine Kirche heute schon mehr englische Gemeinden in ihrer Mitte zähle, als deutsche. ' Seine Kirche sei aber zur Erkenntniß gekommen, daß die deutsche Kindern ziehung, wie fie von der deutschen evangelischen Kirche gepflegt werde, die einzig richtige und nachhaltigste sei, und daß die reformirteleneral.Synode

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Telephones: 5Ieu dieselbe empfohlen habe. Nach einer nochmaligen Wiederholung der Wünsche für die Konferenz überreichte er dem Synodal.Präseö den Jahresbericht sei ner Kirche, den derselbe mit herzlichen Dankesworten für die freundlichen Wünsche und Grüße entgegennahm, und selbe für die resormirte Kirche erwiderte. Hierauf wurde der Antrag gestellt, am Nachmittag keine Sitzung abzuhal. ten, um den Comites Zeit, zu geben, ihre Arbeiten und Berichte zu erledigen; derselbe wurde einstimmig angenommen, worauf Direktor Becker ein Refe rat über seinen gestrigen Vortrag Unsere Bekenntnisse" erstattete. Am Abend leitet Herr Pastor Alfred Meyer den Gottesdienst. Unabhängige Telephon Association. Wie C. S. Norton von der New Long Distance Telephone Co. und Se kretär der Jndiana Jndependent Telephon Association und Jesse Weile, einer der Direktoren der New Long Distance Telephon Co., welche gestern von der Konvention der Southern In diana Telephon Co. zurückkebrten, an geben, zeigen die Berichte' von allen Theilen des Staates ein zufriedenstellen des Wachsen der unabhängigen Tele phon.Jnteressen. Grundeigenthums Übertragungen. Henry C. FiSk an Robert H. Gor don, jr., Block 7, Town Malott Park. $3500. Linton A. Cox an Edward H. Leib, Theil Lot 31, OSgood'S Meridian Park Add., 50 bei 143.8 Fuß, vac.. Südseite 32. Str., östlich von Merl dian Str. 31800. Albert P. Hummel an Emma B. Hottell, Lot 53, Meyer'S 2. Add.. 34 bei 125 Fuß, verbessert, Nordseite Pro spect Str., östlich von St. Paul Str. $2025. Statham JameS an Walter EhlerS, Lot 16 in BoSwell'S Grandview Addi tion, 47.46 bei 155 Fuß, verbessert, Westseite von Ashland Ave., nördlich von 29. Str. $3500. JameS Renihan an Timothy P. D'. Connor, östliche Hälfte von Lot 40, Bate's Subdivision. Outlot 89, 43 bei 95 Fuß, vacant, Südwest'Ecke von Marylrnd. und Davidson Str., $600 Hugo O. Pantzer an John G. Pantzer :c., Lots 11 und 12, Seiden, fticker & Naltner's Subdivision, 74 bei 150 Fuß, verbessert, Südost.Ecke von East. und Lincoln Str., $5000. Oliver Bond an Sarah Borchert, Lot 40 in !N. Sharp's Addition von Dennlson Park Addition, 37.50 bei 101.5 Fuß, , verbessert, Nordseite der 27. Straße, östlich von Illinois Str. $2500. Emma Brado an William Painter, westliche Hälfte der Lot 120 in Flet cherö u. A. Subdivision, 30 bei 193 Fuß, verbessert, Südseite der gleicher Avenue, östlich van der Cedar Straße. $2000. Martha NeighborS u. A. an John Masters, Lot 34 in GatlingS Subdi Vision der Außenlot 117, 41 bei 150 Fuß. verbessert, Westseite der Union, nördlich von Poplar Str. $3750. Bauerlaubnißscheine D. B. Capllnger, Wohnhaus, 23. und Bellefontaine Str., $2,006. W. E. Dreber, Wohnhaus, 2221 Wheel Str., $1,000. Launnce Logödon, Wohn Haus, 1109 Churchman Ave., $2,000.

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