Indiana Tribüne, Volume 29, Number 17, Indianapolis, Marion County, 12 September 1905 — Page 4
Jndtana Trlbüne, 12. September 1O0S.
Jndiana Tribüne. H,aulgtihn von b -sutetkg Es. Indianapolis, Ind. ßan$ O. Thndium .... Präsident. VeschäftSloeal: No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 2S.
Eüttred Rt the Post Office oi Inditnipoli i ccond dass matter. Llus der Bundeshauptstadt Onkel 3oc" Ganmm" beginnt schon jetzt die Vorfreuden seiner demnächst bevorstehenden Wiederwahl zum Spre cher' deö Repräsentantenhauses zu spüren. Ihm steht eine besonders schwierige Aufgabe bevor, da er einem Hause prüfidiren wird, welches eine sehr bedeutend vermehrte republikanische Majorität aufweift, und solche Majori täten sind erfahrungsgemäß schwer zu kontrolliren: Die Zusammensetzung dcr Komiteö, speziell die Auswahl der Komite Vorsitzenden und vor Allem d!e Crkürung'e!neS Führers im Hause, bieten daher leine höchst delikate, ver zwickte Aufgabe. Bon Rechtswegen und dem Herlom men gemäß ist derZVorsitzende de'S tto miteS für Mittels und Wege der Par. teiführer irnj Hause. Aber Sereno Payne von New York hat sich ziemlich traurig in dieser Rolle gemacht, seitdem er den Vorfitz in diesem Ausschuß innegehabt. Bei einer so großen Majorität, wie jdaS nächste Haus sie ausweisen wird, taugt Payne als Par teiführer gar nicht, und da Sprecher Cannon den guten, " dicken, bequemen Payne, der seit mehreren Kongressen den Vorsitz deZjKomiteS für.Mittel und Wege innegehabt hat, von diesem Posten nicht entfernen kann, ohne geradezu 'revolutionär vorzugehen, so muß er eben eine andere, leichter zu be werkstelligende .Neuerung einführen, nämlich den Vorsitzenden eines anderen der großen KomiteS als Parteiführer anzuerkennen und ihm die Leitung der legislativen Angelegenheiten zu über tragen. Dazu bietet der Umstand, daß durch die Erwählung iöemenmoy'S in den Senat der Vorsitz Im zweitwichtigften Ausschuß, dem Komite sür Bewilli gungen, vacant tgeworden ist. Nun müßte der Sprecher zwar, um dem Ge brauch treu zu bleiben, das rangälteste Mitglied des KomiteS zum Vorsitzenden ernennen, aberldiefeS Mitglied ist Ge neral Bingham vonPhiladelphia, der so anerkanntermaßen unfähig erscheint, den wichtigenZPostenZ zu übernehmen, daß Sprecher Cannon ihn bereits im vorigen Kongreß aus Gefundheits rücksichten" überging. Mithin ist der Sprecher auch vjetzt lnicht gebunden, Bingham zu berücksichtigen, und er kann frei wählenunter Erwägung der BefähigunglZdeS Kandidaten für die Rolle eines Parteiführers km Haufe. Einen Posten, wieder Vorfitz im Komite für Bewilligungen, fehlt eS natürlich nichtIan Bewerbern, und ein halbes Dutzend Aspiranten haben eS dem zukünftigen Sprecher bereits ziem lich warm gemacht. In erster Linie be werben sich McCleary von Minnesota, Burton von Ohio, Tom Watson von Jndiana, ChaS. LandiZ von Jndiana, Hepburn von Iowa, und natürlich Bingham von Pennsylvania um die be gehrte Vacanz. Letzterer ist gänzlich außer Frage. LandiS, der hartnäckigste VacanzenJägerlm ganzen Hause, hat sich dem Sprecher so Zläftig gemacht, und ist überhauptZweiter nichts als ein hohler Schwätzer 'ohne Fonds, so daß er ebenfalls ohne Weiteres von der Lifte gestrichen' werden kann. McCleary mag desgleichen auf die Hintere Bank geschoben werden, denn wenn er mög licherweise einenZpaffablen KomiteVor fitzenden abgäbe,!da erlange genug dem Hause angehörtjhat, um einigermaßen mit der Routine der Ctat'Vorbereitun gen bekannt zu sein, hat er doch nicht das Zeug für einen Parteiführer; es fehlt ihm anEnergie und dem VermS gen, eine parlamentarische Situation rasch zu erfassen und prompt zu man! pullren. JnIdieserZBeziehung steht er auf gleicher Stufe mit dem schwerfäl ligen SerenoZPayne. So bleibt dem Sprecher die engereMahl zwischen Bur ton, Hepbum und'.Watson. Wenn der Kongreß endlich in Sitzung getreten, lwird er sich auch mit der Zulassung Oklahoma's und des JndianerTerrltorlumSZ in den Staa tenbund zu befassen .haben. Sollten die Beiden gemeinsam! unter dem Na men Oklahoma Eintritt fordern, so dürfte sich in keinerderZ beiden großen Parteien eine nennenöwerthe Oppofi.
tion gegen dieses berechtigte Verlangen geltend machen. Wenn aber das In dianerTerritorium auf Trennung von Oklahoma besteht und als selbftständi ger Staat unter dem Namen Sequoyah ausgenommen werden will, so wird die Sache tn ein sehr zweifelhaftes Licht ge rückt. Wie es scheint, geht die Sezes.
fionZ'Bewegung, welche kürzlich in der Konvention zu Moökogee Ausdruck fand, von den indianischen Bewohnern aus, welche von weißen und Halbblut Politikern vorsätzlich verhetzt und irre geleitet wurden. Letztere würden in dem volkreichen und zivilisirten Okla homa keine große Rolle spielen, hoffen aber, wenn eS einen Staat Sequoyah geben sollte, dort nach Herzenslust im Trüben fischen zu können. Was den klangvollen Namen Sequoyah anbetrifft, der dem ZukunftZ staate ausgesucht worden, so ist er be stimmt, daß Angedenken einer der be deutendften Rothhäute, welche das Land gekannt, wach zu halten. Sequoyah, oder George Geß, wie er fich nannte, wenn er in zivilisirten Kreisen verkehrte, war übrigens keine richtige Rothhaut, sondern eigentlich ein Deutschamerika ner. Sein Vater war Anfangs des letzten Jahrhunderts aus Deufchland eingewandert, hatte fich später nach dem Territorium gewendet und war dort, durch Heirath mit der Tochter eines Cherokesen-HäuptlingS, ftammeSangehörig geworden. Der kleine George oder Sequoyah wuchs unter den Rothhäuten auf und feine angeborene In telligenz sicherte ihm schon als junger Mann großen Einfluß. Er war es auch, der sür die Cherokesen ein Alpha bet ersann und ihnen damit eine Schriftsprache gab. Lange Jahre stand er als Häuptling an der Spitze der Nation, welche er aus nomadisirenden Jägern zu seßhaften Ackerbauern erzog und ihnen den Ruf errang, der zivil! sirteste aller Jndianerftämme zu sein. Wenn alle spitzbübischen Beamten in Washington über die Klinge sprin gen, dürften die begehrlichsten Aemter frei werden. Für unsere Grsßgeschworenen sollte der Kuddelmuddel in der 9. Ward eigentlich reichen Stoff für ersprießliche Thätigkeit geben. Im Zuchthaus sind noch verschiedene Zellen, welche für Bankdiebe refervirt waren, sür Wahl mogler frei. Um die Befähigung des demokra tischen Kandidaten sür daö Polizei richteramt nachzuweisen, geht der .Sentinel- bis in die siebziger Jahre zurück, well dazumal der Vater des nunmehrigen Kandidaten für einge. wanderte Jrländer eine Lanze brach; das war ja lobenSwerth von dem Vater aber der ist ja gar nicht Kandidat. Daß ein Pastor Palmore in St. Louis in einer Predigt grobe Ausfälle gegen die Frauen, die mit dem deut fchen Verband in St. Louis fympathi firen und einen 3000 Unterschriften tra. genden Protest gegen den Sonntags zwang an Gouverneur Folk sandten, machte, hat das liberale Element der Stadt des Hl. Ludwig arg in Harnisch gebracht.' Naiver Weise erwartete man von einem Fanatiker seiner Art, daß er seine Worte zurücknehme. Man sollte doch wissen, daß solchem Gelichter der moralische Muth fehlt einUnrecht, selbst wenn sie eS einsehen, einzugeftehen, ge schweige gut zu machen. Ruhig schwatzen lassen und den Kerl aus lachen. Polizei-Superintendent erhebt Beschwerden. Gegen die Polizisten John McEarty und Hanford Burke erhob gestern Po lizei - Superintendent Kruger . bei der SicherheitZbehörde die Anklage der Dienst Vernachlässigung. Die bei den Polizisten sollen in der gegen William F. ttissel wegen Haltung einer Spielhölle erhobenen Anklage nicht die gerichtlichen Vorladungen prompt ab geliefert haben, jodaß bei der Verhand lung keine Zeugen anwesend waren. Die SicherheitZbehörde wird die Sache morgen untersuchen. Gleichzeitig richtete der Polizei'Supe rintendent die Aufmerksamkeit der Sicherheitsbehörde auf den Fall deö Polizisten John O'Conxer,. der wäh rend seiner Dienststunden geschlafen haben ffll und aus den Fall des Poli ziöen C. C. Johnson, der seine Pflicht vernachlässigt haben soll, indem er nicht berichtete während er seinen Bezirk ab patrouillirte.
Das goldene Jllbilaum.
feierliches Lzocbamt in der St ' Michaels.Rirche. Die GeMstS-Sihnng. Das Volks-Fest im Ehester Park. (Special-Depesche der Tribüne.") C i n c i n n a t i, 11. Sept. Der Fremdenzuzug nach unserer Stadt ist enorm. Man schätzt die Zahl der anwesenden Besucher aus etwa 20.000. Am Sonntage trafen laut Angaben der Bahnbeamten weit über 25,000 Fremde hier ein. Extrazüge langten aus allen Him melSrichtungen an und die Jnterurban bahnen konnten kaum die enorme Menschenmenge bewältigen, welche am UmzugStage die Stadt besuchte. Um 8:30 Uhr war feierliches Hochamt in der St. Michaels Kirche. Ein auSge zeichneteS musikalisches Programm wurde durchgeführt. - Nach Schluß der kirchlichen Feier nahmen die GefchäftZsitzungen in der DreifaltigkeitS-Halle - ihren Anfang. Msgr. Falconi, die Erzbischöse MaeS. McFaul, Richter, Hartley, Horstmann, Dobbing und viele andere Würden träger waren anwesend. In der Versammlung des Deut scheu Katholischen Central Vereins zur goldenen Jubiläumsfeier wurden die Berichte des Präsidenten John A. OelkerS und der verschiedenen Komiken zur Verlesung gebracht. In des Prä sidenten Jahresbericht handelte eS fich hauptsächlich um die Trennung des Versicherung? Departements von den anderen .Arbeiten der Vereinigung. Präsident OelkerS indossirte auch den Plan der Centralisirung, damit die Mitglieder fester zusammen halten und sich gegenseitig mehr helfend zur Seite stehen können, ganz besonders aber den Neueingewanderten, die sich hier eine Heimath gründen wollen, ihre Unter ftützung zutheil werden lassen können. Deswegen betonte Präsident OelkerS, auch dem Leo.Hause in New Iork mehr Interesse entgegenzubringen, um dessen Nutzen mehr zur Geltung zu bringen. In den stärksten Ausdrücken erklärte sich schließlich Herr OelkerS gegen die Ehescheidung. ES wurden verschiedene KomiteS mit folgenden Herren als Vorsitzende ernannt: ; ' - Für Beschwerden: John P. Cchmit von Montana. - Für Rechnungsführung: Hy. VoS quet von Kentucky. Für neue Vereinigungen: Peter Nußbaum von Jndiana. Für Verfassungen: ChaS. Reiter mann von Ohio. Für das Leo HauS: George A. Scherer von Illinois. Nachmittags fand der Empfang der Delegaten und 'das katholische Volksfest im Eheste? Park statt. Ehrenpräsident Nikolaus Gomar hielt die Festrede. Unter den vielen Reden, welche am Sonntag in der Jubiläumsverfamm lung gehalten wurden, ist besonders die Rede des DominicanerPater Bonaven tura aus Berlin nicht nur für die An Hänger der katholischen Kirche, sondem auch für alle Deutsche von großen In teresse. Der hochw. Herr ist eine im posante Erscheinung, er besitzt ein vor züglicheS Stimmorgan und er ist ein vozüglicher Redner, der am Schluß mit einer minutenlangen Ovation be lohnt wurde. Mit Erinnerungen an die Heimath und an Dr. Lieber, den auch in Ame rika wohlbekannten verstorbenen Cm trumLführer, begann die Rede. Dar nach führte P. Bonaventura ungefähr Folgendes aus: Er habe das Land fei ner Jugendträume, an das ihn so viele verwandtschastlicheBeziehungenknüpsen, kennen und lieben gelernt, ehe er eS in Wirklichkeit'gesehm, und sei, nachdem er eZ von Osten bis zum äußersten We sten besucht, von Staunen erfüllt über die beinahe an'S Wunderbare grenzende Schnelligkeit der Entwicklung dieses Landes der Zukunft. Gerade der Deut sche, auch der für sein Vaterland degel sterte Deutsche, müsse Amerika besondere Sympathie entgegenbringen. Amerika nisch und deutsch sagen nicht Gegensätze, sondern Beziehungen. Dieser Gedanke zog sich durch die ganze Rede, deren Dreitheilung durch ,die Worte: deutsch amerikanlsch'katholisch gegeben war. 1. AIS die Vorsehung die verschie. v . .n. ctoi:...tzixiu. u x. an umuuiuum yimiuiiiuuuicu uuuj nie i
rika rief, UM aus den Vielen ein Volk zu machen e pluribus unum da hat sie ihnen weder das Recht uoch die Pflicht abgenommen, die ihrem Volks thum eigenm Vorzüge zum Besten der Allgemeinheit beS neuen Volkes zu ver werthen. Auch die Deutschamerikaner werden einst über die Aufgabe Rechen schaft ablegen müssen. ES steht nicht zu fürchten, daß sie dieses Recht auf Kosten And:rer, insbesondere ihrer neuen Heimath, betonen. ES gehört zu seinen Eigenthümlich leiten, eher zurückzufteben, als sich vor zudrängen. Aber er darf und muß verlangen, daß man ihm die Existenzberechtigung nicht abspreche und ibm nicht das Recht verkümmere, seine Muttersprache und gute deutsche Eigenart zu pflegen, er dars erwarten, daß jeder amerikanische Gentlemen eines ift mit ibm in der vor nehmen Ablehnung Jener, die ihren Patriotismus gegen das politische Amerika am besten durch Verachtung des Landes ihrer Väter glauben zeigen zu müssen, er darf erwarten, daß kein künstlicher Gegensatz aufgestellt und ge züchtet werde zwischen Amerikanisch und Deutsch, er darf erwarten, daß jeder Amerikaner, dem das Wohl'und die zukünftige Größe feines Landes am Herzen liegt, mit ihm jenes frevelhafte Gebühren zurückweist, das Amerika und Deutschland aneinander zu hetzen sucht. EineS der wichtigsten Mittel zur Er Haltung angestammten VolkSthumeS ist gewiß die Erhaltung und Pflege der Muttersprache- ES wird in dem Jahre, da man Schiller geseiert hat, nicht der Erinnerung an die Schönheit und den Reichthum der deutschen Sprache bedür fen, aber die Mahnung sei nicht verges sen, den Kindern in der Schule und im Hause das Beste der deutschen Sprache zu bieten, damit sie dieselbe auch in ihrer Reinheit und Anziehungskrast kennen lernen. Dabei bleibe doch un geschmälert die Liebe zur Landessprache bestehen und die strenge Pflicht, sie voll kommen zu beherrschen. Ein einiges
Volk braucht eine einheitliche Sprache und der Gebrauch des englischen, das amerikanisch geworden ist, hat sich als historische Nothwendigkeit geboten. UebrigenS ift mit der Pflege der Sprache die Aufgabe des DeutfchAme rikanerS nicht erschöpft. Wenn wirk lich die Zeit kommen sollte, daß fernere Generationen das Deutsche als -lim gangSsprache verloren haben, so trügen die Amerikaner deutscher Abstammung doch deutsches Erbe und. deutsche Ver pflichtung. Teutsches Erbe ! Dem Volke entstammt, das man da? Volk der Denker und Dichter genannt hat, muß der Deutsche in Amerika durch die allge meine und gesteigerte Antheilnahme am geistigen Leben der Nation, durch Pflege und Liebe der wissenschaftlichen Berufe den Ruf zu verdienen suchen, der dem deutschen Namen geworden. Deutsches Erbe bleibe dem Deutschen der Familiensinn, die absolute Reinheit deS Familienlebens, d?r hohe Ernst der auf die Ehrfurcht und die Autorität ge gründeten deutschen Erziehung, bleibe die Tiefe deS Gemüthslebens, deutsches Lied unb deutsche Musik. Deutsches Erbe sei ihm die Verpflichtung, das Wappenschild der traditionellen Ehr' lichkeit makellos zu erhalten und das makkabäische Wort sei ihm die Devise: Moriamur in simplicitate noftra Wenn eS nicht anders sein kann, dann laßt unS zu Grunde gehen, ober wir wollen ehrlich bleiben! Deutsches Erbe sei ihm die tiefe Re ligiosttät und er thue das Seine, um den Wahn zu zerstören, als fei deutsch und religionsgleichgültig oder ungläu big dasselbe, weil eS einige Deutsche gegeben hat, die leider im Streben nach irdischem Reichthum den größten Reich thum, die Gottesfurcht verloren ha ben. Je treuer der Deutsche dieses Erbe der Väter bewahrt, desto mehr wird er Vorurtheile heben, wo solche gegen daS Deutsche bestehen, wird , Carrikaturen corrigiren und dem deutschen Namen jene Hochachtung erwerben, die ihm zwar nicht gerade der deutsche sog. Spießbürger, wohl aber der Echt und Edeldeutsche gebracht haben. 2. 3nbn h!H0Dö3 deuUcheßifie be tont', vergesse ich nicht, daß SieDeutsch Amerikaner sind. Nochmals sei eS ge sagt: ES bestehen keine Gegensätze, son dern Beziehungen. Je mehr Sie das Gute der deutschen Eigenart bewahren. desto bessere Amerikaner werden Sie sein, denn zu ihr gehört auch die deut sche Treue, die Sie unverbrüchlich hal ten heißt, was Sie dem neuen Vater lande geschworen haben. Am Patrio tismuS der Deutschen hat denn auch, glaubeich. Niemand gezweifelt. Im!
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o o o o Gegentheil: ES giebt keinen echten Deutsch.Amerikaner, der nicht mit be geistert Hingabe zum Sternenbanner stünde. Ein stürmischer nicht enden wollender Applaus lohnte den Redner. Die goldene Jubiläums gäbe. Herr John B. OelkerS, der Prüft dent deS Central-VereinS, überreichte dem Apostolischen Delegaten, Msgr. galconio, die Goldene Jubiläumögabe des Central.VereinS, sür den hl. Vater, PiuS X. Die Gabe bestand aus einem Check für $500. Msgr. Falconio nahm die Gabe in Empfang und hielt eine kurze An spräche, in welcher er, im Namen deS hl. Vaters, dessen Dank auSsprach und dem ' Central'Verein' Glück ' zu seinem Goldenen Jubiläum wünschte und die Mitglieder aufforderte auch in Zukunft fortzufahren in ihrem edlen Werke, zur höheren Ehre GotteS und zum Wohle ihrer Mitmenschen. Er. Eminenz ertheilte darauf den päpstlichen Segen. Ein aus taufenden von Kehlen schallendes .Großer Gott", mit OrchesterBegleitung, beschloß die erhabene Feier. Polizeiliches. Von den Radlerpoliziften AS kinS und Duncan wurde das Ungar paar John Greer und Frau, 918 Ost Washington Straße in die Polizei station abgeliefert. Ein ehelicher Zwist der Beiden war zu einem gegenseitigen .Angriff ausgeartet, der nicht eher zu Ende.kam, bis Blut floß und die Poli zei die Hadernden trennte und einlochte. Unter der Anklage des Groß diebstahlS, er soll angeblich eine Uhr gestohlen haben, wurde der 2. jährige Ungar Joe Drennan, ein Arbeiter, der seine Wohnung als 523 Scioto Straße angab, von den Polizisten Haley und Spann in Nummer Sicher abgeliefert. Der Farmer Joe Bray, 31 Jahre alt, von 520 S. Kiyftone Ave., wurde wegen Thierquälerei verhaftet und fein Kollege (nämlich auch ein Farmer) John Ferguson, der trotz seiner 02 Jahre sich einen Rausch angetrunken hatte, ebenfalls eingelocht, um seinen Rausch ausschlasen zu können. I a m e S M e i z n e r'aus Chicago, der vor der Thüre deS Hotels stand, wurde gleichfalls verhaftet. Die An klage lautet Bummeln. Bauerlaubnißschein e. Jndiana SavingS and Investment Co., zwei Wohnhäuser, 1418 Deloß Str., $1,200. Charles Hollowav, zwei Wohnhäuser, Minnesota und Blaine Str., $1,200. Wm. E. English, 4 Cottageö, 1424, 1426, 1140 und 1144 Deloß Str.. $2,000. Margaret ttreitz, Wohnhaus, 2512 Bellesontaine Str., $1.600. Henry Kothe, Ge bäude, New Jersey Str., $2,000. John Rheinschild, Wohnhaus, 1?., nahe Wkndfor, $2,800. Naucht die Tish I Mingo,
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