Indiana Tribüne, Volume 29, Number 14, Indianapolis, Marion County, 8 September 1905 — Page 4
Jndtana Tribüne, 8. September isos.
Zndiana Tribüne.
Ociaulaegelen Don Ux Ottttnla a ! Indianapolis, Ind. garry O. Thudmm 0 0 0 0 Prifideut. VeschäftSloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269. bntered t the Pott Office ot Indianapolis & tecond cltn matter. Der KongreK deS NationalVerbands. Wie schon siüher berichtet, find die Arrangements für den Kongreß deS Deulsch.Ammkanischen Natlonal'Bun' deS, der l der ersten Woche deS näch. gen Monats in Indianapolis zusam mentritt, getroffen worden. Die Deutsch.Amerikaner im ganzen Lande werden die Verhandlungen wäh rend dieses Kongresses mit gespannter Aufmerksamkeit verfolgen, da die Orga nisation nun derart erstarktlist, daß ihre Beschlüsse nicht nur leerer Schall blei den, sondern nachdrücklich wirken. Jeder Staat, k.deffen deutsche Vereine zur BundeZorganisation gehören, wird durch zwei Delegaten vertreten sein. Die Versammlung wird also an Zahl nicht groß sein, doch vertreten diese Delegaten das gesammte deutsche Ver einSwesen in ihren betreffenden Staa ten. ES braucht wohl nicht erwähnt zu werden, daß die einzelnen Staats verbände die hervorragendsten Kräfte aus ihren Kreisen als Delegaten zur Konvention entsenden. Deshalb wer den auch zum Kongreß in Indianapolis viele Männer von nationalem Ruf an wesend sein. Die Verhandlungen, welche aus der .ageZordnung stehen werden, find von . ! i . v im; x.Lim.iL r X. i. 1 weilgeenorr jcuiujuflieu. on jcgi langen Botschaften für den Congreß aus allen Theilen des Landes, von Küste zu Küste, ja selbst aus der Pa namaKanalzone, an. Die Augen des gefammten Deutsch AmerikanerthumS werden wieder einmal auf Jndianapo l!ö,' in dessen Mauem dieser wichtige Verband tagen wird, gerichtet sein. Da heißt eS nun, gemeinsame Hand anlegen, um den arbeitenden AuS schössen in jeder Weise bei ihren Ver anftaltungen zu einem würdigen Em pfange der auswärtigen Gäste durch Schmückung der Geschäfts und Wohn Häuser zu erleichtern. Chieago'er Streiks. (lhicags kbendpoft ) Einjährige Erfahrung ist zu kurz, um daraus allgemeine Schlußfolgerun gen zu ziehen. Ein bitterkalter Winter beweift nicht, daß eine neue Eiszeit naht, fo wenig wie ein ungewöhnlich heißer Sommer als Beweis einer gegen theiligen Klimaänderung gelten kann. So ist auch die Streikabnahme, deren sich Chicago im gegenwärtigen Jahre erfreut, noch kein Beweis, daß die Streikbewegung im Großen und Gan zen im Niedergange sei, oder daß nicht nächstes Jahr die. gewerkschaftlichen Fehden wieder häufiger sein werden. Immerhin find die Thatsachen der Be aötung werth. Wir haben, abgesehen von dem erst begonnenen und noch un erledigten Schriftsetzer Ausstände, in den verflossenen acht Monaten des lau senden Jahres nur 31 Streiks in Chl cago gehabt, gegen'90 im entsprechen den Zeitraum deS vorigen Jahres. Noch größer ist der Abstand in der Zahl der Streiker. An den vorjährigen Ausständen waren 135,000 Arbeiter bethelligt; im lausenden Jahre find nur ungefähr 10,000 der Streiktrommel gefolgt. Zieht man dabei in Betracht, daß das gegenwärtige Jahr ein viel besseres Ge schäftSjahr ist als das Vorjahr war, mehr Arbeiter Beschäftigung hatten und weniger unbeschäftigt waren und die Aussicht auf Durchsetzung - von Lohner höhungen oder sonstigen Forderungen entsprechend günstiger erscheinen mußte, so ist die Niedrigkeit der Streikziffer noch besonders geeignet, zugleich Ver wunderung und Befriedigung zu er gen. Befriedigung namentlich deshalb, als sie trotz des unglückseligen Fuhr mannsftreikS und feiner Erbitterung eine Aera guten Einvernehmens- zeigt, die nicht anders als mit Genugthuung betrachtet werden kann. Man braucht dabei nicht zu über sehen, vaS Unerfreuliches vorhergegan gen ist. Die vielen verunglückten, lsichtfinnig vom Zaune gebrochenen Strelkkämpfe der letzten Jahre mit ih ren schweren Kosten und Niederlagen haben zweifellos zur Dämpfung der
Streikluft beigetragen. Haben sie einen
Shea und seinen Anhang nicht von gleicher Thorheit abgehalten, so find fie andern, besonneren Arbeitführern eine Warnung gewesen. Eine Warnung insbesondere davor, mit kaum gegrün deten, lockeren Verbindungen und blo ßen Rekruten der Arbeiterbewegung, namentlich wenn solche zu den immer leicht ersetzbaren ungeschulten Arbeitern gehören, sich auf Kämpfe einzulassen, die ohne feste Organisation und ohne Beherrschung deS ArbeltermarkteS nicht gewonnen werden können. Doch hätten all diese üblen Ersah rungen und warnenden Beispiele nicht neue Streikmehrung hindern können, wenn mehr. Grund gewesen wäre zu streiken. ES ist undenkbar, daß ange. fichtS der günstigen Geschäftslage und des dadurch gesteigerten Arbeiterbedarfs nicht größere Mengen von Arbeitern den Versuch gemacht haben sollten, durch das Mittel des AuSstandeS eine Verbesserung irer Lage zu erzwingen, wenn sie wirklich Grund gehabt hätten zur Unzufriedenheit mit ihrer Lage. Oder, um eS anders auszudrücken: wenn das, was durch einen Streik an berechtigten Forderungen hätte durch gesetzt werden können, nicht von den Arbeitgebern schon freiwillig im Wege gütlicher Auseinandersetzung zugeftan den worden wäre. Was immer sonst dazu beigetragen haben mag, der großen Mehrzahl der Gewerke, namentlich den einst so streik lustigen Baugewerkschaften, den er sreulichen Frieden zu sichern, der da nährt, während der Unfriede verzehrt ohne die Grundlage befriedigender Ar beitSbedingungen und des darauf be gründeten fguten Einvernehmen zwi fchen Arbeitern und Arbeitgebern würde der Friede ' nicht standgehalten haben. Die große Masse der Arbeiter findet ihre Arbeit besser bezahlt als jemals zuvor und ist .ttug genug, die günstige Sachlage so lange fie währt sich zu Nutze zu machen; ttug genug, nicht in unnöthigem Streite die GanS zu tödtm, von der die goldenen Eier ge legt werden. Jedenfalls ist es ein bezeichnender Umstand, daß unter sämmtlichen statt gehabten Streiks dieses Jahres nur fie ben fich befinden, die mit der Lohn frage zu thun haben. In sechs Füllen wurde Lohnerhöhung verlangt, in einem Falles wurde gegen eine Lohn Herabsetzung gestreikt. Im übrigen wird durch die dies jährige Stnikliste ' die alte Erfahrung bestätigt, daß .die besten Streiks dieje. nigen find, die nicht angefangen wer den". ES ist verzweifelt wenig erreicht worden durch die 31 Ausstände, die stattgefunden haben. Nur acht find er folgreich gewesen, drei wurden durch Vergleiche beendet; die übrigen zwan zig find verloren worden. Als die unglücklichen aller Streiks stellen,' wie immer, die sog. Sympa thiestreikö fich dar. Von zwölf dieser Streiks find nur zwei gewonnen wor den. Selbst in diesen zwei Fällen ist, der Natur der Sache entsprechend, der Gewinn der Streiker, da diese keine eigenen Fordrrungen hatten, ein leerer Gewinn. Die daraus fich ergende Lehre bedarf keiner weiteren Auseinander fetzung. Wird die Lehre befolgt, so können wir nächstes Jahr auf eine weitere große Streikabnahme rechnen. Unfall. Unter die Maulesel des Straßenreinigungsdepartements scheint ein rebellischer Geist gefahren zu sein. Na, wenn man ab und zu die söge nannte Straßenreinigung fich recht be steht, dann ist'S auch kein Wunder. An der Weft Straße, nahe den Union Ge leisen rissen gestern ein paar der Maul esel aus und kollldlrten mit einer Ran girLokomotive. Der Fuhrmann John Miller. 1121 Madison Ave., wurde leicht verletzt. Bauerlaubnißschein. I. A. Mlnturn, Apartmenthaus, 129 Weft 22. Str., 812,000. Sarah JoneS, Wohnhaus, Kenwood Ave. nahe 33. Str., $1,750. S. L. Aughinbaugh, Anbau, 20 Weft 26. Str., S650. George W. Cochrane, Geschäftshaus, 30. Senate Ave., $600. D. N. Norman, Reparaturen, 1109 Nord Delaware Str., $1,400. Su sane Dearman, Wohnhaus, 29. und Bellefontalne, 81,700. Fannie Da viS,.Cottage, 10. und Tuxedo Str., S900. Jra Chapman, Wohnhaus, Kenwood nahe 33. Str., 82,000. H. P Wasson & Co., Reparaturen, 6 Oft Washington, 81,200. W. T. Wolf, Wohnhaus, Ewing ..nahe 11. Str., 8900.
Eine neue Nnterfnchnng "
Wird im Joseph James Falle eröffnet.. I n d e m F a l l e des am 6. Au gust auf der Treppe des Cleveland Club Gebäudes sterbend aufgefundenen Jo seph JameS hat Coroner Tutewiler dke Untersuchung wieder eröffnet. Der Mann erlag nämlich einem Gehirn schlage. Er soll vor seinem Tode im Cleveland Club Karten gespielt haben und der Coroner wird fich ernstlich be mühen, soviel nur möglich dieser Sache nachzuforschen. Keine direkten Zeugen wurden gestern vorgeladen. Die ge schiedene Frau, sowie auch die letzte Göttin deS Mannes, waren beide mit ihren Advokaten anwesend und Versolg ten da? Verhör der vom Coroner vor geladenen Zeugen aufmerksam. Bestimmte Aussagen, daß Poker ge spielt wurde, sind keine gemacht. Ein Zeuge sagte, daß die Spielenden seiner Ansicht nach Ctoch" gespielt hätten daß JameS verlor, und daß er, als er seine Karten hinlegte und die Spiel marken dem Gewinner zuschob, aus den Stuhl zurücksank und in Ohnmacht fiel. Auf dem Hausflur soll JameS nicht gefunden worden sein, obgleich dies seiner Zeit den Zeitungen so be richtet wurde, sondern er wurde, wie der Coroner sagt, von den Ambulanz Aerzten aus dem Clubzimmer abgeholt und die Treppe hinabgetragen. Der Stewart des Clubs sagte, daß er sich nicht darum kümmerte, waS die Leute spielten, da er mit dem Serviren vollauf zu thun hatte. JameS soll seit Jahren seine gesammten Gelder dort verspielt haben, so daß für die Familie häufig nur wenig übrig blieb. Heute werden die angeblichen Mit spieler verhört. Der Polizeiches sagt, daß dieselben angeklagt werden, so bald eS fich erweist, daß dieselben dort, wirk lich um Geld spielten. Grundeigenthums Nebertragungen. Edith W. Hutchlnson an Minnie E. Stuart, Lot 93, Julian ü. A. Sub Division von Jrvington, 109 bei 300 Fuß, vacant, Westseite der Arlington Ave., südlich von Oak.- 8300. Gertrude Hayeö u. A. an Eldridge T. Tolan u. A., Lot 23, Ferguson'S Hill Place Addition. 30 bei 146.6 Fuß, vacant, Nordweftecke McKim Ave. und BateS Str. 8500. William H. Orr an FranceS N. Heffner, Lot 6, Lee'S Subdivision, Theil von Henderson'S Addition, 40 bei 176 Fuß, Verb., Ostseite der Capi tol Ave., südlich von 19. Str. 85500. Herbert Kaufman an Joseph Fisher, Lot 11. Martindale'S Add., 73.9 bei 205 Fuß, verbessert .Ostseite Pennsyl vania Str., nördlich von 13. Straß?. 81,250. Abraham Kausman an Emil Stein u. A., dasselbe Eigenthum. 81,250. Caroline Wright an Annie M. Wright, Theil vom nordöstlichen Vier tel, Sec. 24, Township 15, Range 3, 5.47 Acker, Center Township. 81,500. W. G. Walling an John W. Noble, LotS 31 dis 36, Newell's North Place Add., 75 bei 225 Fuß, vacant, nord östliche Ecke von .Delaware und 44. Str. 8500. Laura F. Truckseß an Benjamin B. Cohen, LotS 19 und 20, Block 3. und Lots 39 und 40, Blcck 13, Beatys Add., 37.6 bei 136 Fuß jede, südweft llche Ecke von Le Grande Avenue und Orleans Str. und nordwestliche Ecke von Le Grande Ave. uud New Str. 81500. Albert B. Carter an Alfred W. Kuerft. Lat 30, CarterL 3. Add., 100 bei 297 Fuß. östliche Seite von Penn fylvania Str., nördlich von 54. Str. 8750. Derselbe an Denselben, Lot 31, dieselbe Add. 8750. William E.Stevenson an. Charles L. Garrison, Theil von LotS 9 und 10, Block 3. Nordyke u. A. Grandview Add., 41.9 bei 140 Fuß, östliche Seite von Bellefontaine Str., nördlich von 26. Str. 8800. Samuel H. Finblner an Frederick W. Finkbeiner, Lot 235, Lenor Place Add., 35 bei 134 Fuß, östliche Seite von Stuart Str. nördlich von 23. Str. 81300. - Boulevard Land Co. an Stella S. Cverlngham, Lot 71, Boulevard Park Add., 40 bei 130 Fuß, östliche Seite von Delaware Str., südlich von 29. Str. 8600. Ernest F. Knodel an Carl Heger, Lot 7, Knodelö Subd. 34.38 bei 134 Fuß, südliche Seite von Sanders, öft lich von Caft Str. 8750. Margaret M. Miller an Harry I.
Milligan, Lot 5. Mariette Park Add., 35 bei 15 Fuß, östliche Seite von Highland Place, nördlich von 21. Str. 83750. Writ W. Zorger an Charles E. Burrows. i vom Außenlot 187, OgleS U. A. East Park Add.. 40 bei 130 Fuß,, westliche Seite von TacomaAve., nördlich von Washington Str. 8995. William Wiegel an Mory L. Tro toky, LotS 33 und 34, Parker'S :c. Eüdwest.Addition, 80 bei 143 Fuß, verbessert, Südweft'ESe von Howard und McLäin Str., 84000. Arthur V. Brown an Elizabeth A. Castner, Lot 3, Brown'S Oft Meridian HightS Addition, 83j bei 200 Fuß, vacant, Westseite von Central Ave., nördlich von 46. Straße, 81000.' Joseph E. Blackman an Ellen A. Blackman, Lot 79 und Theil von 78, McClain'S Golden Addition, 51.53 bei Fuß, verbessert, Westseite von Sheldy'.Str., südlich von Knox Str., 81500. George W. Russell an Beecher I. Terrell zc.. Lot 1, McLeod's :c. Sub dlviston, Theil von Ritter'S Addition, Jrvington. 50 bei 180 Fuß. vacant, Nordseite von Washington Str., weft lich von Ritter Ave., 81100. Edgar O. Hunter an John Dietrich, Lot 24, Block 7, Lincoln Park Add., 40 bei 139.23 Fuß, vacant, östliche Seite der New Jersey St., nördlich von 23. Str. 81,350. Caroline Fisher an Kate S. Huri bert, Theil von Lot 8, Losey'S College Ave. Add.. 45 bei Fuß, verbessert, östliche Seite der Sutherland Ave., südlich von 27. Str. 85.000. Charles R. Lloyd an Frank W Keller, Lot 377. West Park Add., 33 bei 137 Fuß. verbessert, östliche Seite der Laura Str., nördlich von New Jork Str. .81.450. Caroline Kunemoller an William Kremiller, Lot 44, Milligan'S Park Front Addition, 36 bei 150 Fuß, ver bessert, Südseite der 12. Str., östlich von Brookside Ave. - 82500. Gerritt A. Archibald an Emmy Pantzer, Lot 83, Woodruff Place, 80 bei 170 Fuß, verbessert,. Oftseite des Middle Drive, südlich von Croß'Drive. 811.000.
, Acltcne aubmordursachc. Die Liebe tinti LelnliugS u Büchern und lit verbrecherischen Folge. j In Wien wurde jüngst der 17jährige Tischlerlehrling Franz Hejny prozessirt, der seine Meisterin, Frau Reiter, mit einem Hammer erschlagen hatte, um fie einer Summe von einigen hundert Guld?n zu berauben. Fiel schon die Jugend des Raubmörders auf, so rückten die Begleitumstände des Verbrechens die Erscheinung des Mörders in ein noch seltsameres Licht. Franz Hejny war ein sehr fleißiger, strebsamer Bursche; in der Schule hatte er fich lernbegierig gezeigt, und alle Leute, die ihn kannten, schilderten ihn als einen braven Arbeiter von sanfter Gemüthsart. Mit dem Gelde der Meisterin wollte er fich namentlich Lehrbücher kaufen, um seine technischen Kenntnisse zu mehren, und Zeitschriften über Landwirthschaft und Gärtnerei, für die er besondere Vorlieb? hatte, bestellen. Er liebte die Blumen, und Niemand hätte ihn für fähig gehalten, ein so schweres Verbrechen auszuführen. In der Prozeßverhandlung stellte sich allttdings heraus, daß er auch früher schon kleinere Diebstähle begangen hatte, aber die gestohlenen Beträge verwandte er stets auf das Abonnement seiner landwirthschaftlichen Zeitschriften. Die GerichtsPsychiater fanden ihn normal entwickelt, sprachen ihm Intellekt zu. erklärten aber.es fehle ihm der moralische Gmn. Diese Beobachtung bestätigte die Verhandlung. Der Vorsitzende fragte den Angeklagten, ob er denn keine Gewissensskrupel empfunden habe, die Meisterin zu todten, die ihm lein Leid zugefügt; ob er sich nicht der zehn Gebote und namentlich des Gebots: Du sollst nicht todten!" erinnert; ob er denn nicht mit sich selbst zu kämpfen gehabt, bevor er zur Ausführung einer so schrecklichen That geschritten. ' Die einzige Antwort auf die Frage war: Ich habe diesen Gedanken einmal gefaßt und dann auch ausgeführt." Die Geschworenen sprachen Hejny schuldig, und der Gerichtshof verurtheilte ihn mit Berücksichtigung seiner Jugend zu acht Jahren schweren Kerkers. Gegen Ungeziefer an den Pflanzen. Cigarrenstummel lassen sich in der Gärtnerei sehr gut verwerthen. Gehörig getrocknet, gedörrt und zerrieben, oder auf einer abgängigen Bohnen- oder Pfeffermühle zermahlen. liefern dieselben werthvollen Tabakstaub zur Vertreibung der . Erdflöhe und ' sonstiger Pflanzenschädlinge. Das Aufbringen deS Staubes auf die Pflanzen findet am besten statt, wenn dieselben bethaut sind, weil er dann besser hängen bleibt, als wenn die Pflanzen vorher begossen werden.
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Eigenartiger Wohnplav. . Ein Aftermiether" im buchsiäblichen Wortsinn ist ein kleines, aalförmiges und fast durchscheinendes Fischchen von der Gattung: . Fierasfer," das in dem Enddarm und den Wasserlungen von Seegurken wohnt. Diese Thiere haben die sonderbare Eigenschaft, daß sie, wenn sie gereizt werden, ihre Eingeweide ausspeien. Ter Fieraöfer dringt entweder mit dem Kopf oder mit dem Schwanz voran in die Afteröffnung des Wirthes ein und schaut dann nur noch mit dem Kopf heraus. Das Athemwasser der Seegurke, das abwechselnd ein- und ausströmt, versorgt das Fischchen mit Nahrung in Form von kleinen Krebsen, und nur manchmal, wenn es eine besonders leckere Beute erspäht hat, schießt es aus seinem Versteck hervor. Dock nicht nur bei Seegurken miethet er sich ein, obschon er in ihrer Gesellschaft am häufigsten gefunden wird; er nimmt auch Logis bei Seesiernen, Medusen (Quallen) und verschiedenen Muscheln. So besitzt das britische Museum in London einige Exemplare von Fierasfer, die aus echten Perlmuscheln stammen und die von ihrem Wirth mit einer glänzenden Perlmutterschicht überzogen worden sind. ' Fierasfer ist durchaus kein Parasit, wie man glauben könnte, in erster Linie ist es wohl ein Schutzbedürfniß, das ihn dazu treibt, ein so eigenartiges Versteck aufzusuchen. ; Merkwürdiges Gebilde. Eine botanisch interessante Erscheinung bietet der Friedhof des kleinen Dorfes Bartlin im hinterpommerschen Kreise Schlawe. Auf einem Grabe steht eine Trauerweide, zwischen deren zu Boden gesenkten Zweigen aus der Mitte der Krone sich ein Baum von gänzlich anderem Aussehen und mit volltg verschiedener Belaubung erhebt. Der drei bis vier Meter hohe nach oben strebende und mit kräftigen, auswärts gerichteten Zweigen versehene obere Baum hat große, elliptische Blätter, während die Trauerweide bekanntlich ein sehr zierliches, schmal linealisches Laub besitzt. Aber auch der obere Baum ist eine Weide, und zwar die zur Saalweidengattung gehörende graue Weide. Die Lösung des Räthsels ist ziemlich einfach: Manche Trauerweiden können durch Aufpfropfen auf andere Weidenarten vermehrt werden, und der als Unterlage dienende Stamm, hier also die graue Weide, kann nun neben den Zweigen der aufgepfropften Art ebensogut Wildlinge treiben, wie die veredelte Rose. BeiMoyersZmAostathale fand ein großer Bergsturz statt, wobei eine Anzahl Personen verunglückten. Es wurden sofort 12 Todte gefunden.
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