Indiana Tribüne, Volume 29, Number 10, Indianapolis, Marion County, 4 September 1905 — Page 4

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Indiana Tribüne. Hnaul2adtn vou d utntdra Indianapolis, Ind. Can O. Thudwm Präsident. m in.ru n ninn nr.tjijii.nnruu-i-n.nrrrr VeschästSloealt 5Zo. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.

Kntcred rnt the Pott Office ol IndUnapoli a i econd clais matter. Der Arbeitertagi Heute ift Arbeitertag, die Schaaren der Gewerkschaftler feiern die Würde der Arbeit in geziemender Weise. Die Stadt, der Staat und das Land feiert mit ihnen und ift mit Recht fiolz auf d!e kernige Arbeiterschaft, die die Industrien im Hoosier Staat zu so großer Blüthe bringen halsen und ein tressliches Einvernehmen mit den Arbeitgebern zu bewahren wußten. Die gesammte Bürgerschaft im Staate nimmt Theil an der Festfreude der Arbeiter.Genossenschasten, die sich in diesem Staate mit weiser Müßigung in manchen vexirenden Fragen benahmen und eö vorzogen, im Wege Vernunft gemäßen Uebereinkommens ' etwaige Differenzen mit den Beschäftigern zu regeln, anstatt große industrielle Stö rungen, unter denen nicht nur die bei den Parteienlsondern auch die unbe theiligten Bürger fchwer leiden müssen, herbeiführen. Wird auch die Bevöl keruxg von Chicago dem Arbeitertage solche allgemeine Sympathie entgegen bringen ? Wir bezweifeln eö und find auch der Anficht, daß die große Menge der Chicagoer Ge werkschaftler mit gemischten Ge fühlen den Tag begeht. Die dort!' gen Ereignisses während des Streikes der Fuhrleute, der so entmuthigend für die Gewerkschaftler verlief, hat Zustünde so entsetzlicher Art enthüllt, daß das Vertrauen der Gewerkschafter zu den Leitern in ihrer Organisationen aus lange Jahre hindurch erschüttert sein muß. Gewissenlose Buben haben eS verstanden, die Gewerkschaften, diese Einrichtungen deS fortschrittlichen Geistes, lnZ gemeinster Weife zu ihrer eigenen Bereicherung auszunutzen und die Dupirten wie Blutegel auSzusau gen. Sie haben muthwillig Tausende der ihnen blindlings Vertrauenden um ihre sicheren Existenzen gebrachz, wüh reud fie selbst in Völlerei schwelgen. . Mögen die Gewerkschaftler von In dianapoliö stets mit weisem Vorbedacht ihre Führer aus den Reihen Derer wählen, deren Ehrlichkeit und brave Gesinnung die Sicherheit bietet, daß fie der Corruption keinen Einlaß in- ihre Organisationen gewähren. Dieser Festtag der Arbeit sollte in den Herzen aller Gewerkschaftler den Entschluß befestigen, mit ihrem auch stets das allgemeine Wohl wahren zu wollen, und sich so die Freundschaft aller Bürger, die ihnen heute so äugen scheinlich bewiesen wird, zu erhalten; denn der kümpst am besten für sein Recht, der die Rechte Anderer achtet. Mit frohemZHerzen feiert heute das gesammte Bürgerthum und sieht mit -Stolz die Münner mit der schwieligen Hand und dem ehrlichen Sinne unter den wallenden Bannern ihrer Genossen schalten im Feftzuge durch die Straßen marschiren. Die Russen begrüken'den Frieden deshalb so theilnahmlos, weil ihnen nun diese Aussicht auf innere Freiheit, in weite Ferne gerückt ist. Zum heutigen Arbeitertage sind Freilkgrath'ö herrliche Strophen wohl am Platz: Ruhm und Ehre jedem Fleiß! Ehre jeder Hand voll Schwielen! Ehre jedem Tropfen Schweiß Der in Hütten füllt und Mühlm! Ehre jeder nassen Stirn Hinter'm Pfluge! Doch auch dessen. Der mit Schädel und mit Hirn Hungernd pflügt, sei nicht vergessen! Die englische Kanalffotte die bei Swinemünde liegt, angeblich um eine Demostration in'S Werk zu setzen, spielt wie die Depeschm melden, eine nahezu klägliche Rolle gegenüber dem schmucken Kreuzer Geschwader, welches Kaiser Wilhelm, selbstverständlich ganz ab. sichtSloS dorthin schickte. Der Kaiser hat wieder einmal augenscheinlich bösen Absichten eine Parole gebogen, wie dazumal in Marokko. Der .Indianapolis Sunday Star" bringt auf der 1. Seite. 7. Spalte,

eine Korrespondenz von einem GaSCx perten, die so manchen Enthusiasten für billiges Heizgas Stoff zum Nachdenken giebt. ES wird darin behauptet, daß Heizgas für weniger als einenDollar per 1000 Fuß nicht hergestellt werden kann. Der Korrespondent erklärt, daß aus die semGrund ' östlicheKapltalisten kein Geld in dem neu geplanten Indianapolis GaS Unternehmen anlegen würden. Wir hoffen, daß der Korrespondent die Sache etwas zu pessimistisch ansieht und, daß die neue Corporation mit aller Energie, die einmal gefaßten Pläne ausführt und zum glücklichen Ende führt. Wie fast nach jedem Kriege im Often,erfcheint auch diesmal dieCholera, um das entsetzliche Vernichtungswerk, in dem die Menschen innehielten, um Frieden zu schließen, fortzusetzen. Die Seuche ift über die russische Grenze nach Preußen verschleppt worden und hat schon jetzt, obwohl sie noch nicht epide misch aufgetreten ist, eine Anzahl Opfer gefordert. Die preußischen Ge sundheitöbeamten beklagen sich darüber, daß in Rußland nicht die geringsten planmäßigen Vorkehrungen in sanitä rer Hinficht getroffen werden, um der Seuche mit wissenschaftlichen HilsSmit. teln entgegenzutreten. Da ift es wirk lich an der Zeit, daß die Regierungen der benachbarten Länder nachdrücklich von Rußland Abhülfe verlangen. Der Diktator von Venezuela ist auf dem direktesten' Weg, das Schick fal herauszufordern. Nachdem er vor wenigen Monaten bei einer italieni schen Firma sünf Torpedoboote und bei der Firma Schneider in Creusot Geschütze im Werthe von $1,000,000 bestellt hatte, wird nun gemeldet, der Congreß in Caracas habe für Vermeh rung von Heer und Marine eine noch nicht dagewesene große Bewilligung von S2.500.000 gemacht. Und das Interessanteste dabei ift die Versiche rung von zuverlässiger Seite, diese ttriegSrüftungen feien nicht etwa ge gen Venezuela'S alten Feind, Colom bia, sondern gegen die Ver. Staaten bestimmte Castro scheint noch nichts von Roosedelt's big stick gehört zu haben. ' (Westliche Post.) DaS Census'Bureau hat soeben das Bulletin eine analytische Unter, suchung deS Professors Walter F. Will cox von der CornellUniversitüt bezüg lich der CenfuZ.Statiftik des Lehrer. ftandeS veröffentlicht. Unter der An nähme, daß das Schulalter sich vom 5. bis zum 14. Lebensjahre erstreckt, stellt der Bericht fest, daß im Lande im an zen im Durchschnitt ein Lehrer auf 71 Schüler entfällt, oder 140 auf je 10.. 000. Aus der Berechnung ergiebt sich, daß die Zahl der Lehrer im Verhältniß zu ' den Elementen der Bevölkerung, welche die Schule besuchen, sich während der letzten 30 Jahre mehr, als verdop. pelt hat, und die Zahl der Lehrer be läuft sich höher, als die der Geistlichen, der RechtSanUälte und Aerzte zufam. mengenommen. Im Jahre 1909 hatte Nevada verhältnißmäßig am meisten Lehrer, dann kam Vermont, dann Maine und die vierte Stelle nahm Iowa ein. Verhältnißmüßig am geringsten war die Zahl der Lehrer in einigen Süd staaten. . Während der letzten zehn Jahre ist das Verhältniß in allen Staa. ten und Territorien gestiegen, am mei sten im Staate . Washington. Die Staaten des Nordens' und Westens zeigten wieder eine stärkere Zunahme als die Südstaaten. Das Verhältniß der Zahl der Lehrer zu der Bevölkerungszahl ist kleiner als in England und Wales, aber größer als in Deutschla-d, Frankreich, Ca nada, Mexico und Cuba. Unter der eingewanderten Bevölkerung befinden sich verhaltnlßmäßig weniger Lehrer als unter der Negerbevölkerung. Die Kinder von EingZwanderten haben sich aber dem Lehrerberuf in dem Maße gewidmet, daß das Verhältniß der Leh rer unter den Erwachsenen dieser Klasse das Verhältniß unter den Kindern von eingeborenen Weißen Eltem überragt. In den kontinentalen Ver. St. besteht, wie in allen Ländern.derenZuhlenanga ben erlangbar sind, der größte Theil der Lehrkräfte in Frauen. Der Ueber schuß der Zahl der Lehrerinnen über die Lehrer ift aber hierzulande größer, als irgend sonftwo. In den größeren Städten in allen Landestheilen der kontinentalen Ver. Staaten sind vier Fünftel der Lehrkräfte oder 80 Pro. zent Frauen, während, die Frauen auf dem Lande nur von 59.5 Prozent in der südlichen Central'Dlvifion bis 77.2 in der nördlichen atlantischen Division stellen. . '

September Wetter. WaS Wetterprophet HickZ für diesen Monat in Aussicht stellt.

Nach den Berechnungen des bekann ten Wetterpropheten Jrl R. HkckS hat die erste Sturm, oder besser Störung? Periode des Monats September ihren Höhepunkt am 3. und 4 erreichl. Weite Strecken des Landes erhalten um diese Zeit Regen. Zuerst darf man auf recht warme Temperatur rechnen, dann kommt gevitterartigeS Wetter mit Blitz und Donner, und darauf in raschem Wechsel Westwind, höherer Barometer stand und schließlich bedeutend kühleres Wetter. Dieser reaktionären Periode folgt die erste regelmäßige deS Monats vom 7. bis 11. Am 9.. 10. und 11. darf man nach HlckS auf niedrigen Baro meterstand, Eewltter und Erdbeben rechnen, da der Erdäquator um diese Zeit dem Nordpol der Sonne näher kommt und dadurch eine Krisis in den magnetischen und elektrischen Zustän den auf der Erde und in der Atmo sphäre hervorgerufen wird. Die Zustände mögen auch bis in die folgende altiona Periode, vom 13. bis 15., dauern, die den vollen Einfluß der herbstlichen Tag und Nachtgleiche verspürt. Besonders um den 13. herum machen sich die Störun gen dieser Zelt bemerkbar. ' Zuerst im Westen und dann am 14. und 15. in Form von schweren Regengüssen im Innern des Landes. Auf diese Störungen folgt niedrigere Tempera tu?. Die vierte, eine regelmäßig wieder kehrende Sturinberiode, dauert vom 19. bis 23. und bringt uns zuerst sehr warmes Wetter. Dann sinkt das Ba rometer im Westen und Regen und Wind verbreiten sich nach Osten hin über das Land. Vom Süden her ziehen um 'diese Zeit .Aequinoctial stürm? herauf und stoßen auf Gegen stürme aus dem Nordweften, fodaß man auf allgemeine Störungen rechnen darf. Die Reaktion macht, sich vom 27. bis 29 bemerkbar, besonders am Golf und n der Atlantischen Küste. West, indische Stürme und Erdbeben sind zu befürchten. Nicht wenig erstaunt wär gestern Nachmittag H. S. DaviS, -03 Nord Plne Str., der mit seiner Fa. milie auf der Veranda im Sonnen schein saß, als plötzlich von allen Richtungen die Wagen der Feuerwehr an gerasselt kamen, bei ihmHalt machten, und mit Leitern und Schläuchen sich daran machten, bei ihm auf's Dach zu steigen. ES ergab sich, daß ein Dach brand ausgebrochen war, der nur no mlnellen Schaden anrichtete. Angeb lich hatte die Familie im Ofen ein Feuer angezündet, um das Haus ein wenig zu durchwärmen und Funken aus dem Schornsteine sollen auf daö Dach gefallen fein. Grundeigenthurus Uedertragungen. Sarah E. Schildmeier an Anthony F. Hartman, Theil des südwestlichen Viertels, Saction 21. Township 16, Range 6, 17.37 Acres, Warren Tp., $1,700. Central Trust Co. an T. B. Lay cock Manufacturing Company, Lots 29 bis 49, Block 1, nördlich von Brook, side Park Addition, östliche Seite von Cale Str.. zur 20. Str., 35,250. Willaughby G. Walling an Henry Keller, Loj 23, Allen u. A. N. Wood lawn Add., nördliche Seite von English Ave., östlich von Spuce Str., $500. Peter Psisterer an Harry C. Orme Lot 47, Brown'S Süd Meridian Str.. Addition, 31 bei 111 Fuß, vacant. Nordoft.Ecke von Regent und Union Straße, $500. Evanöville, 3. Sept. In un serer Stadt und dem ganzen südlichen Jndiana fand geftem der stärkste Regen fall statt, kwie wir ihn seit Monaten nicht gehabt haben. In zwei Stun den sielen fast zwei Zoll Regen, der ganz bedeutenden Schaden anrichtete. Auch durch Blitzschläge fanden Zer ftörungen statt. iii-q Wie eine junge Dame zu einem Orden kommen kann, hat ein Fräulein Vonella in Constantino pel erfahren. Fräulein Bonella, eine Oesterreicherin, befand sich am letzten Freitag unter den Zuschauern Ulm Selamlik und wurde bei der Bombenexplosion leicht verletzt. Der Sultan beeilte sich, um sie mit ihrem Schicksal zu versöhnen, ihr die zweite Klasse deS Schefakat FrauenordenZ zu derleiEeiu - -.-.. .

. Polizeiliche PrioalMse. Tie Wach- und Schließgrsellschaften in deutschen Städten. :

Entstehung und Llusbreitung der Organisaion -Ihre mfassenöe Thätigkeit Poli;eii Hunde uud Kontrolleure Abnahme der Kriminalität -Städtische Nnterstüyungen. - In Deutschland ist in den letzten Jahren für polizeiliche Privathilfe eine Organisation entstanden, die sich immer mehr ausdehnt und heute schon alle namhaften Städte TeutschlandZ umspannt. Es ist dies die bis auf's Kleinste subtil durchdachte Institution der Wach- und Schließ-Gesellschaften. Die erste derartige Gesellschaft bildetc sich unter dem Zwange der mangelhaften Sicherheitsverhältnisse in Köln a. Rh...und ihr beispiellos rasches und glänzendes Emporblühen ermuthlgte die Begründer, auch in an deren Städten Schwestergesellschaften in's Leben zu rufen. Solche Gesellschaften wirken jetzt mit ähnlichem Erfolg wie in 'Köln an circa 30 Orten, von denen sich besonders diejenigen in Berlin, Bonn. Vreslau. Düsseldorf. Elberfeld-Barmen, Halle a. S Ham-burg-Altona, Heidelberg, München, Posen, Stettin. Swinemünde, Würzbürg infolge ihrer geschickten und intelligenten Leitung auszeichnen und zu großer Bedeutung gelangt sind. Die Beamten der Wach- und Schließ-Gesellschaften beschränken ihre Thätigkeit keineswegs auf die äußere Bewahrung der Gebäude und auf ihr Schließeramt. Sie dehnen ihre Wachsamkeit auch auf das Innere der Häuser aus, gehen die Treppen ab, rcvidiren die Keller, die Böden, die Höfe, Fa-brik-und Lagerräume und melden Gas- oder Brandgefahr, wenn sie nicht selber gleich helfend eingreifen können, an zuständiger Stelle. Sie hindern das nächtliche' Rücken" fauler Miether und nehmen verdächtige Personen fest. Sie suchen die Kammern und Stuben abwesender Sommerfrischler, Neubauten, Kanal- und Eisenbahnbauten ab. Sie bewahren den Abonnenten nicht nur vor Feuer, Einbruch und Diebstahl, sondern schützen ihn auch gegen die tausend Gefahren, die Leben und Gesundheit des ahnungslosen Schläfers ständig bedrohen. Diese sämmtlich aus dem 'Militärstande hervorgegangenen und für ihr Amt gründlich vorgebildeten Wächter sind an vielen Plätzen auch militärisch mit Seitengewehr und, Revolver bewaffnet; hier und da werden sie sogar von den neuerdings so bewährten Polizeihunden begleitet, die derart dressirt sind, daß sie dem gehorchen, der die Wächter-Uni-form trägt. Radfahrende Kontrolleure durcheilen die Stadt und halten darauf, daß der Dienst der Wächter vorschriftsmäßig und pünktlich gethan wird. Wie außerordentlich geschätzt die Wach- und Schließ-Gesellschaften sind, bcweist die Thatsache, daß fiskalische wie städtische Gebäude in großer Zahl ihnen anvertraut werden. So wird z. B. in Stettin der Freihäfen, m Würzbürg das königliche Schloß Nachts von der Wach- und Schließ-Gesellschaft bewacht, und in Heidingsfeld ist sogar die Bewachung der Stadt unter Entlassung der alten Nachtwächter den Beamten der Würzburger Wach- und Schließ-Gesellschaft unterstellt. ' Desgleichen uniersieht in den Ostseebädern Heringsdorf, Misdroy und Ahlbeck der Polizeischutz einer Wach- und SchließGesellschaft. Statistisch erwähnenswerth ist, daß von den Wächtern der Gesellschaften im vorigen Jahre nicht weniger als rund 1300 Einbrecher und Eindringlinge festgenommen und gegen 500 Feuermeldungen erstattet und Brände gelöscht wurden. In Elberfeld hat die Zahl der nächtlichen Brände im ersten Thätigkeitsjahr der Gesellschaft um 22 Prozent abgenommen. Auch ist die Kriminalität, seitdem diese Gesellschaften organisirt sind, in erheblichem Maße zurückgegangen. Das ist auch leicht erklärlich, denn abgesehen von der außerordentlichen Sorgfalt der Wächter und der scharfen Kontrolle, der dieselben unterworfen sind, scheint die Schneidigkeit der Beamten den Verbrechern einen heilsamen Schrecken eingejagt zu haben. Wo die kleinen Emailschilder der Wach- Und Schließ-Gesellschaften aus dem Dunkel hervorleuchten, sucht sich lichtscheues Gesinde! lieber andere Gegenden zum Schauplatz seiner unheimlichen Thatigkeit aus und meidet- vorsichtig diese Distrikte. Die Beamten der Wach- und Schließ-Gesellschaften dienen in vielen Fällen auch anderen Zwecken als dem bloßen Nachtdienst. In Hamburg zum Beispiel sind dieselben auch als KonZollbeamte bei den Rennen angestellt, in Berlin haben sie wiederholt bei den verschiedenen Regatten, bei Ausstellungen und sonstigen Veranstaltungen aller Art erfolgreich ihre Dienste geleistet. Die polizeilichen und städtischen Behörden in Bonn, Vreslau. Halle a. S., Heidelberg, München, Posen haben das auch in weitgehendster Weise anerkannt, indem sie die Beamten der Wach- und Schließ-Gesellschaften ihren eigenen Beamten völlig gleichstellten und sie fortgesetzt in jeder Beziehung unterstützen. Ueber 5000 Personen, von denen man niemals wieder etwas hört, verschwinden . alljährlich in den Wer. Staaten. . . , . -

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