Indiana Tribüne, Volume 29, Number 8, Indianapolis, Marion County, 1 September 1905 — Page 4
Jndtana Tribüne, ?1. September mos.
Indiana Tribüne. Cttaulstgeten von bet eutntlctft G. Indianapolis, Ind.
Csu) O. Tlzudwm Präsident. SeschäftSlocalt S!o, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE Jgg. Ente red &t the Pott Office ot Indianapolis ai econd clait matter. Die Dementierung einer Monarchenbegegnung. Der Sommer dieses Jahres ist be. sonders reich gewesen an Begegnungen europäischer Staatsoberhäupter im Westen wie im Osten, im Süden wie imNorden. Die Reise deS Königs von Spanien nach Paris und London, das Zusammenströmen vieler Fürstlichkeiten in Berlin infolge.der Hochzeit deö deut schen Kronprinzen, die Begegnungen deS Deutschen Kaisers mit den Königen von Schweden, Dänemark und dem Zaren in den Häfen der Oftsee werden lange in Erinnerung bleiben. Zuletzt bildete die Kur des Königs von Eng' land in Marienbad eine vollkommene Gelegenheit, dem ehrwürdigen österrei chischen Kaiser, der soeben sein 72. Le benöjahr vollendet, persönlich in Jschl die besten Glückwünsche zu überbringen. An diese Reise hat sich zuerst in Ma rienbad und in der englischen Presse die Erwartung geknüpft, daß der englische König bei selnerZFahrt d'urch deutsche Gebiet die Gelegenheit wahrnehmen werde, mit seinem kaiserlichen Neffen durch einen Abstecher von Frankfurt zusammenzukommen. Diese Vermu thung lag so nahe, "daß" sogar darüber debattirt wurde, ob unter den Umftän den einer solchen Begegnung deS Deutschland durchreisenden Königs von England mit dem Deutschen Kaiser eine politische Bedeutung beigemessen wer den dürfe. Als passendes Zeichen da. für,.daß)die so laut gefeierte Verbrüde rung der englischen und französischen Flotte keine speziell gegen Deutschland gerichtete aggressive Intention bedeu tete, wurde blt Nachricht von dieser Be gegnung nicht nur in der englischen und deutschen, sondern auch in der französischenIPresse freudig begrüßt. Wiederum haben aber die Neuig keitSkrkmer die Erfahrung machen müs. sen, daß eS immer das Unerwartete ist, das Wirklichleintritt. Wie die Begeg. nMrg des Zaren mit dem Kaiser bereits vollzogene Thatsache war, ehe die Presse an ihre Möglichkeit glaubte, so hat sich jetzt die allgemein geglaubte Nachricht von einer im August ftattsindenden Be gegnung König Eduard'S mit Kaiser Wilhelm als falsch erwiesen. Die durch ihren deutschfeindlichen Fanatismus und geschmacklosen Ton bekannte Daily Mail- hat von Lord KnollyS, dem Sekretär deS englischen Königs, das Dementi erzielt, die in der ausländischen Presse aufgetretene Nach richt von derlAbsicht deS Königs, Kai' fer Wilhelm aus der Durchreise nach Mariendad zu besuchen, sei völlig un begründet. Diese telegraphische De mentirung war unglücklich formulirt, weil sie nicht auf den ersten Blick erken nen ließ, daß sie sich nur gegen die von der Daily Mail- vorgelegte Notiz in einem kleinen dentschen Winkelblüttchen, dem Kronberger Tageblatt-, richtete, die Friedrichshof als den Ort der er warteten Monarchenzufammenkunft be zeichnet hatte. Da bis dahin weder von Seiten der Gesandtschaften, noch von Seiten der beiden Höfe irgend welche Aeußerung vorlag, so wurde diese partielle Dementirung auf den ganzen Nachrichtencomplex über die Be. gegnung bezogen'und als eine Verwah rung dagegen aufgefaßt, daß die aus lündische, speciell die deutsche Presse eine solche Idee aufgebracht habe. Da aber die ganze Sachlage so klar vor aller Augen liegt, so ist der Ur. sprung der falschen Nachricht auf eng lische Zeitungen, die zuerst von Ma rienbad bedient wurden, mit Leichtig keit zurückzuführen. Daß die deutschen Zeitungen die ihnen von Jenseits des Kanal; zugekommene Nachricht über nahmen, ist ihnen nicht zum Vorwurf zu machen; denn da die Initiative zu einem solchen Besuche vom König von England auSgehenZmußte, so war eS nur natürlich, anzunehmen, daß die englische Presse über ein so wahrschein licheS Ereigniß zuverlässig informirt war.In den Beifall, den die Ankündigung der nunmehr als vorläufig aufgegeben zu betrachtenden Monarchenbegegnung in der ernsten Presse Englands, Frank reich? und Deutschlands fand, konnten alle Friedensfreunde begeistert einstim
men. An der eigenthümlichen Art, in der das Dementi erfolgte und in der jingoiftischen Presse Englands auSge beutet wurde, können nur kriegliebende, monarchenfeindliche und skandalsüchtige Kreise eine kurzsichtige Freude haben.
Präsident Noofevelt wird, wenn er den Stoß von GlückwunschDe peschen sieht, die er alle beantworten soll, wünschen, daß er die Unterseefahrt in dem Plunger etwas verlängert hätte. Der Freiheit, die wir Deutsch' Amerikaner meinen, wurde in EvanS ville von berufener Seite aus beredter Ausdruck gegeben, und hinter dem Vor fichtsberg hat sich Niemand niederge duckt. Das Ducken- hat sich auf Mucken" solange gereimt, daß eS den Delegaten ungereimt vorkam, noch län ger hinter dem Berge zu halten, und daher wurde die Katze aus dem Sack gelassen, in dem sie schon zu lange ge lassen worden war. Muthig und im erschrocken reckte der junge Riese, der StaatZ.Verband, Um Glieder, und da Knacken wurde in Indianapolis vernommen. Muthig wurde für Prin zipien eingetreten, die von den alten Achtundvierzigern verfochten, uns von der Konstitution gewährleistet und vom Gouverneur angefochten wurden. Die englische Zeitungen, nicht in Fort Wayne freilich, aber in großen Stüd ten, nahmen die Beschlüsse der Konven tion als das, was sie sind, als den Wil len des Deutsch'Amerikaner, der nun lange genug unterdrückt wurde und der nun auch ein Wort mitsprechen will in der Gesetzgebung, der nun auch seine Ansichten vertreten haben will und der nun auf'S Allerentschiedenste in nicht mißzudeutender Sprache erklärt hat, was er will Freiheit. Freiheit im Denken, Freiheit in der Erziehung der Jugend unbeengt durch hemmende Einflüsse, die auf den Lehrer einwirken, freie Entwicklung des wach senden Körpers, getreu dem Satze: Mens sana in corpore gano! Und die zu diesem Zwecke vorgeschlagenen Mit tel sind durchweg zu billigen. . Hossent lich ist der Tag nahe, an dem der zu künftige Gesetzgeber durch das deutsch amerikanische Votum gezwungen wird, sich darüber m äußern, ob er auf der Seite 'der Unterdrücker, der Mucker steht,. oder auf der Seite der Liberalen, ob er die Ansichten seiner in ihn ver trauenden Wähler vertreten will, oder ob ihn der Unterr?ck regiert, .ob einige Mucker, die nur blutwenig zu seiner Wahl beitragen, ihn dazu veranlassen können, die Interessen derjenigen, die ihn wirklich erwählen, zu verrathen, oder nicht. BegrüßenSwerth, wie daö in EvanSville stattgehabte Ereigniß, das seine Schatten voraus wirft, ja ist, noch begrÜßenSmerther ist die That fache, daß die Konvention in so männ licher Sprache, offen wie eS dem Deut schen geziemt, sich auSsprach und damit allen Duckmäusern einen Riegel vor schob, die nur zu gerne die Temperenz frage und damit die Frage der persön lichen Freiheit als ein noli me tangere betrachten. Männliche Worte waren eS, die in EvanSville gesprochen wur den, und Anklang werden sie finden in jedem deutschen Herzen; mögen die kräftigen Akkorde, die dort auf der deutsch amerikanischen Leier angeschla gen wurden, weiter klingen und ihren Wiederhall finden in jedem deutschen Herzen, das treu für Freiheit und für daSneue Vaterland schlägt, das wir gesucht, jedoch nur sehr thellweise hier im Lande gefunden haben. Fort Wayne Freie Presse. " In Konflikt nit Unele. am". Unter der Anschuldigung, einen un passenden Brief durch die Poft versandt zu haben, verhaftete Hills 5 - Bundes marschall Rankin gestern Law Copple von hier und führte ihn dem Bundes Kommissär Joung vor, der den Fall bis morgen vertagte, um wei!.'re Zeu gen vorzuführen. Copple bestreikt, den Brief geschrieben zu haben. , Unter der Anklage, Lotterieloose ver trieben zu habeu, wurde John T. Woodard von HülfSBundeSmarschall Boyd verhaftet und dem BundeS'Kom missär Vounglvorgeführt, der ihn unter $1000 Bürgschaft stellte, ihn aber gegen sein Wort, sich zur Verhandlung zu stellen, entließ. - Woodward ist schon oft mit den Be hörden in Konflikt gewesen, immer aber wieder rückfälligZgeworden. HH D ie Jndiana pol iS GaS Co. wird an der LangSdale Avenue, nahe den Big Four Geleisen in Kürze ein neueS GaShanS errichten.
Vom künftigen Sangerfest in Lo-
gansport. Die Sängerbrüder in Loganöport scheinen mit aller Energie an die Vor bereitungen zum Sängerfefte deS In diana und ' Ohio Sängerbundes zu gehen, das nächstes Jahr in Logans Port abgehalten werden wird. So ist'S recht. iMit den Vorbereitungen kann gar nicht früh genug begonnen werden, um das Fest zu einem Erfolge zu gestalten. Der dortige Gesangverein hat schon in der am letzten Sonntag abgehalten nen Versammlung vie FestBehörde für das nächste Sängerfeft erwählt und be steht dieselbe aus den folgenden Herren: Fest.Präsident, John Day; Fest.Vize Präsident, Henry Bachmann; Fest Sekretär. Jakob Maier; Feft-Dirigent; Prof. Robert RohrbergFest.Schatz. meiste?, Georg Wiegandt. Correfpondenzen sind an Herrn Ja kob Maier in Loganöport zu richten. Wir wollen hoffen, daß das SSngerseft in Logansport ein schlagender Erfolg wird und daß daS deutsche Lied in der hübschen Stadt neue Triumphe feiert. Der Monat September. Die für den Monat September wäh rend der letzten 34 Jahre vermerkten Temperatur und WitterungZ'Unter schiede, welche vom Wetterbureau ge sammelt wurden, und aus denen das selbe ein Mittelmaß gewann, ergeben folgendes Resultat : Die mittlere Temperatur betrug 67 Grad. Den wärmsten September hat ten wir im Jahre 1831, mit einer Durchschnittötemperatur von 74 Grad; den kältesten September mit 60 Grad Durchschnittötemperatur wies das Jahr 1870 auf. Der 6. September 1399 war während der Periode von 34 Iah ren der heißeste Tag, die Temperatur wurde mit 93 Grad bemeffen. Der 30. September desselben Jahres wies den kältesten Septembertag auf. Das Thermometer registrirte 30 Grad, also 2 Grad unter dem Gefrierpunkte. Der Durchschnitts Niederschlag (Regen oder Schnee) beträgt 3.35 Zoll, doch wies der Monat September 1895 volle 7.46 Zoll Regen auf, während das Jahr 1891. in welchem nur 0.66 Zoll zu verzeichnen sind, den trockenstes SeptemberMonat hatte. Im Jahre 1890, in der Nacht vom 10. 11: September hatten wir den größten Regenfall, den je ein Septembertag uns brachte, 3.35 Zoll. Im Durch schnitt giebt der Monat uns 12 unbe wölkteTage, 7 bewölkte, windige Tage', und 11 theilveise bewölkte Tage. Die Windrichtung ist aus dem Süden vor wiegend. Die größte Windgeschwin digkeit hatten wir am 11. September 1900, wo ein Südweftfturm mit einer Geschwindigkeit von 43 Meilen in der Stnnde über Stadt und Land hinweg fegte. Rene Inkorporationen. Folgende Gesellschaften reichten beim Staatssekretär ihre JncorporatlonS Papiere ein: . Die LaneSville Water Company-,-LaneSville, Harrison County; Capital L6,000; Directoren: Rev. A. PeckS camp, A. M. Eisert, sr., Peter Loew,' LoulS P. Zabel und Harry Zabel. Die JameS L. Taylor Dredge Ma nufacturing Co-', Royal Center, Caß County; Capital $100.000; Directo ren: JameS L. Taylor, William Grundrum und Wm. I. Goodrich.' The Raben Company-, St. Wen dells, Pofey County; Capital $10,. 000; Direktoren: Louis LouigS, Henry H. Raben, Elizabeth Mann und ChaS. N. Raben. m ,, , Bauerlaubnißschein e. Frau Sharpe, Reparaturen, 629 Ost 13. Str., $850. John Winter, Wohnhaus, 3124 Central Ave.. $2.. 315. Uaron Cohen, Cöttage, Sta tion Str. nahe 26. Str., $300. Andrew Habig, Wohnhaus, 1523 AS bury Str., $1000. Emma Smith, 3 Ccttages, Minerva nahe New York Str $3,300. Iran W. F. Lan derö, Wohnhaus, 922 West 31. Str., $2.600. Mlnnle Schrowe, Wohn haus, Hamllton Ave. nahe 10. Str., $950. SS. Peter und Paul Kirche, 14. und Meridian Str., $118.992. K. G. Tangret, Wohnhaus, 264 Süd Ritter Ave., $600. Fred Clkne, Wohnhaus, Alabama und 23. Str., S5 000.
Polizeiliches.
William Risse! wurde von den DetectiveS Gerber und Trimpe verhastet und die Anklage, ein Policy. Spiel- betrieben zu haben, wurde ge gen ihn erhoben. LuluGordon, 555 Kentucky Ave., erschien gestern Abend in einem Restaurant an der West Washington Str., um ihren Ehrengaiten, der dort angestellt ist, zum Verlassen seiner Stellung zu bewegen. Der Mann weigerte sich und wurde von Lulu ver bauen. Die Radler Vernauer und Kitzmiller stellten die Ordnung her. Missouri Mann am am aus Kansas City, die auf der Durchreise nach Chicago sich hier einige Augen blicke aufhielt, wurde durch die Detek tivS Lewa und Lancaster verhaftet. Aus Kansas City lief nämlich die Mel dung ein, die Frau, sowie auch ihr Reisegepäck zu halten. Vase-Sall. Am ericanAssociation. MinneapoliS, 31. Aug. MinneapoliS ..0 0000000 0 0 Columbus 000101000 2 Batterien Siever und Marshall; Hart und Ryan. St. Paul, 31. Aug. Erstes Spiel. St. Paul 2 001 02 0 0 1 6 Toledo 0 0 00 0 02 00 2 Batterien ttilroy und Sullivan; Camniß und McAlseese. " Zweites Spiel. St. Paul ....10107 9 Toledo.;..... 00 00 0 0 Batterien Slagle und Sullivan; O'Brien und McAlseese. Kansas City, 31. Aug. Kansas City. ...0001001 02 LouiSville 1 1 03 1 000 6 Batterien JustuS, Zearfoß uud Butler; Ferguson und Shaw. National. Liga. New York, 31. Aug. New York 0 0000004 15 Philadelphia. ..040000 103 8 ' Batterien Wiltse. McGinnity und Broönihan; Pittinger, NicholS und Dooin. r . PittSburg, 31. Aug. Erstes Spiel. PittSburg..! 00000 0 000 12 St. Louiö. 1 0 0 00000000 1 Batterien Pbillippe und Gibson; Ryan, Brown und Leahy. Zweites Spiel. PittSburg ....40020130 10 St. LouiS'....0 0 1 1 2 00206 Batterien Cafe, Flaherty und Peitz; Thielman, Leahy und Grady. !- Gestörte Vorfreude. In einem Güterbahnhof in New Aork lenkte dieser Tage ein köstlicher Duft von Huhn mit Bratkartoffeln" die Aufmerksamkeit zweier Detektivs auf einen leeren Waggon in der Mitte eines langen Zuges. Sie öffneten die Thür und fanden zwei Männer und einen Knaben in malerischer Gruppirung un: einen eisernen Eimer, in welchem ein Kohlenfeuer brannte, während einer der Männer auf eine Pfanne aufpaßte, in welcher ein Huhn und ein Dutzend Kartoffeln auf dem improvisirten Ofen schmorten. Die Beamten waren höchlichst amüsirt über die Epikureer von der Landstreicherzunfi und versuchten, dieselben ein wenig ausuhorchen. Nachdem die Detektivs eme Zeit lang den Erzählungen der Männer, die sich für verkappte Millionäre ausgaben, gelauscht, erklärten sie das Trio für verhaftet. Die beiden Aelteren gingen auch ganz autwillig nach der Wache, der Junge aber schlug und strampelte um sich, daß ihn einer der Geheimen" schließlich auf seine Arme nahm und ihn so-nach der Wache trug. Er dankte blos. Ohne sich in irgend einer Weise für den Finder seiner Werthpapiere zum Werth von 82,000,000 erkenntlich zu zeigen, nahm jüngst Richard Cullen. Präsident der Duluth Jron Manufacturing Comvany. aus den Händen des Polizeichefs in Jersey City. N. I.. sein Eigenthum entgegen. Cullen verlor in New York seine Brieftasche mit den Werthpapieren, die von einem gewissen Peter McGovern von Jersey City gefunden wurden. Da er aus den Papieren den Eigenthümer ersehen konnte, setzte er diesen von dem Funde in Kenntniß. Der Finder verlangte angeblich eine Vaarbelohnung, indem er eine Offerte von 51000 werth von den Sekuritäten ablehnte. Er übergab dann die WerthPapiere der Polizei, die sie dem Eigenthümer nach erfolgter Jdentifizirung aushändigte. Danke Ihnen," war Alleö, was er sagte, worauf er fort ging, ohne eine Belohnung für den Finder zu hinterlassen.
i Ueberall Willkommen
sind Sie
Rom
Schmackhaft StSrkeud Absolut rein. . Ofsice-Telejzhon 1060. AuH in Flaschen durch daö Flaschen-Devsrtemen zu beziehen. TepheveS: tteu 1030 N!t 1050.
000000000000000000000000000 L ...Eßt... Q
arooiar9 chausgebackenes Brod
o o
S Sie sparen über 10 Prozent Ihrer Brodrechnung und erL halten das wirkliche Hausgebackene Brod. 5 000000000000000000000t0ff000t0
-?- -',-?..r....1i,tT...T....T,r, - -- - , , f . ... . .--.-z-t" t-.-t-.-j' Haus, Höf und Knd f j-..'.t..nmM:.'..'..,,.,..l.-f- - ' ... r4 ii,r Gefüllte Schweinsrippen. Man nehnie ein Stück Schweinsrippe, lege Pflaumen und .Apfelschnitze darauf, schlage dieEnden zusammen, nähe sie zu; dann lege man dasselbe in eine Bratpfanne, streue ein wenig Salz darauf und lasse es langsam braten. ES gibt ein sehr schmackhaftes Gericht. Kartoffeln, gebacken auf französische Art. Große mehlige Kartoffeln werden roh geschält, die Quere nach in Scheiben geschnitten und in reichlicher, sehr heißer Butter, welche man mit Fett vermischt hat, unter öfterem Umschütteln goldgelb gebacken. Nach dem Herausnehmen bestreut man sie erst mit Salz. Gebläuter Zucker soll nicht zur Bersüßung des Beerenweines benützt werden. Man verwende nur reinen Rohr- oder Rübenzucker feinster Raffinade; Fruchtzucker kann ebenfalls genommen werden; jedoch muß der Wassergehalt, welcher durchschnittlich 23 Prr-ent des Gewichtes beträgt, vom Gcsammtwasserzusatz in Abrechnung gebracht werden und dementsprechend der Zuckerzusatz eine Erhöhung erfahren. Fensterscheiben zu rein i g e n. Wenn Maurer an einem Hause gearbeitet haben, so sind, wenn es besonders längere Zeit gedauert hat, die Fenster sehr schwer wieder blank zu bringen. Durch Anwendung von Bürsten oder sehr kräftiges Scheuern mit groben Lappen werden die Glasscheiben leicht zerkratzt: wenn man sie aber mit scharfem Essig oder verdünnter Salzsäure benetzt, so werden die grauen, matten Stellen, welche sonst gar nicht weichen wollen, von selbst verschwinden, und nach Abspülen mit reinem Wasser wird das Glas wieder rein und durchsichtig erscheinen. Ein einfaches und bill i g e s Mittel gegen Wanzen ist Ammoniak. Es wirkt sicherer als alle Tinkturen, welche zum Anstreichen der Möbel u. s. w.' bestimmt sind, weil das Gas leicht in die feinsten Spalten eindringt. Man stellt in einem infizirten Zimmer mehrere flache Tassenschälchen mit etwas Salmiakgeist hier und da auf, hält das Zimmer mehrere Tage fest verschlossen, worauf man dann durch Oeffnen von Fenster und Thüren für Wiederherstellung reiner Luft forgt. Wenn der Verdacht auf. Wanzen begründet war, d. h. wenn wirklich welche da waren, so wird man wohl zwar todte, aber keine lebende mehr finden. Sind mehrere Zimmer infizirt, so setzt man dort das Verfahren fort. Ameisen vertreibt man aus Zimmern und Speisekammern am schnellsten, wenn man Honig. Sirup oder aufgelösten Zucker mit etwas Hefe oder Sauerteig vermischt, in Untersätze von Blumentöpfen thut und diese an solche Stellen setzt, welche am meisten von den Ameisen aufgesucht werden. Mit dem Verschwinden der süßen Flüssigkeit aus den Untersätzen werden auch die Ameisen fortgehen, denn die Hefe ist für sie ein tödtlichcs Gift. Ein anderes gutes Mittel ist Benzin, daS man im Hause in die Ritzen und Fugen des Holzes und im Garten in die AmeisenHaufen gießen muß, um die lästigen Gäste fast augenblicklich zu tödten. Nicht weniger gut soll eine Mischung von gleicken Theilen Naphthalin und frischem Insektenpulver sein, die man im Hause in die von Ameisen bewohnten Fugen und Löcher zu streuen hat. Letzteres Mittel verdient sogar noch vor Benzin den Vorzug, weil es nicht feuergefährlich ist. Naucht die BONANZA.
Biere öev.
6 Brewing Co.
o o HAnropäisches separiern Wechsel. Kreditbriefe, Postanweisungen, auf alle Städte Europas. chiffsscheins von und nach Europa. An- und Verkauf auslättd scheu Geldes. No. 35 Süd Meridian Str.,, Mercliants National Bank. Wie Perfeet Oao Nange wird zum Koftenpreise verkauft, abgeliefert und aufgestellt ohne Unkosten. Der sparsamste Ofen für Kunftgaö. Sprechen Sie vor uud sehen Sie dieselben im Gebranch. TUE INDIANAPOLIS 6AS CO., 49 S. Pennsylvania Str. Politische Ankündigungen. John N. einlein. empfiehlt sich den Steuerzahlern und Stimm gebern der 5ten Ward als Kandidat für vtadtrath, unterworfen der demckratifchen Nominu tionS t Konveti?n. John Heidenreich, Der Florift", Ecke Spplegate und Iowa Straße, npsiehlt sich den Stimmgebern der 13. Ward als Kandidat für vtadtrath, Unterworfen der Entscheidung .der demoka tischen NominationS Convention. ZNichael Vinci, ConrnisflonS Händler, 122 Süd Delaware Straße, empfiehlt sich den Sttmmgebem der Uten Ward als Kandidat für den Vtadtrath für diese Ward. Unterworfen der Entschei dung der demokratischen RominattonS'Zkov dentton. a 1 , S t r e l l i tz. Hier vernichtete eine Feuersbrunst drei Bauerngüter. Der Besitzer Plescher und ein Arbeiter wurden lebensgefährlich verletzt. T e t s ch e n. Im Traum zum Fensier hinausgesprungen ist hier der Bahnarbeiter Richter. Er träumte, von Räubern verfolgt zu werden, sprang im Halbschlafe aus dem Bett und stürzte vom offenen Fenster mehrere Meter tief ab, wobei er den Ztozs ten Fuß brach.
t ' " ' ' 7 k,?
n : i .
taßl Brnta
X UUUVA ViVUlUmj
