Indiana Tribüne, Volume 29, Number 8, Indianapolis, Marion County, 1 September 1905 — Page 3

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Die

Verbreitet sich liom Wcichsclgcliictc über verschiedene

T!

!heilc Norddeutschllinds. -

In den meisten Gegenden Rußland's scheint man sich doch über den Frieden zn freuen. Stapellauf der Kaiserin Auguste Victoria". Kaiser Wilhelm an Botschafter Towcr. Die ZZriedcnsbed'mgungen in Japan nur theilweise bekannt.

Rußland. Offizielle Mittheilung. St. Petersburg, 31. Aug. Die Regierung hat eine Mittheilung über den Verlauf der FrieoenZverhand' lungen erlassen. Dieselbe enthält eine historische Darstellung ohne besonderes ReueZ zu erzwingen. Sie erkennt dankbar die Bemühungen des Prästden ten Roosevelt an. Moskau. 31. August. Rußkoi Slovo", welcher die größte Verbreitung in Moskau hat, veröffentlicht heute eine zweispaltige Lobrede auf Prüsident Roosevelt und seine Bemühungen während der letzten 3 Monate. Die liberalen Zeitungen von Moskau verbergen durchaus nicht ihre Freude über den Friedensschluß. ChaSkou, 31. Aug. Die Fm densbotschaft erregte unter der hiesigen Bevölkerung große Befriedigung. Die Leute auf den Straßen gratuliren sich gegenseitig. War schau, 31. August. Die Ge. schäftsleute begrüßen mit Freuden den Friedensschluß, da eine Besserung de? Handels erhofft. Die Presse gibt ebenfalls dieser Hoff, nung Ausdruck und ist zuversichtlich, daß Rußland sich nun den Verbesserungen im Inneren zuwenden wird. R o st o w am Don, 31. August. Die Nachricht vom Friedensschlüsse wurde hier mit großer Freude empfan gen. Die Mobilisirung von Truppen geht ruhig voran. S m o l e n S k , 31. August. Die Bevölkerung hier jubilirt über den Friedensschluß. Elizadethgrad, 31. August. Allgemeine Freude herrscht hier über die FriedenSnachricht, die Frauen und Verwandten von Soldaten an der Front umarmten und küßten sich auf der Straße. Aehnliche Nachrichten kommen aus vielen Orten Rußlands. Sonderbare Menschen. St.PeterSburg, 31. Aug. Nach den Auslassungen der Zeitungen über den Frieden mag eS scheinen, daß das Volk, wenn auch erfreut über die Einstellung des Blutvergießens, sich nicht über den Verlust von Gebiet trösten kann, so gering eS auch tst. Der Nationalftolz ist durch die Abtretung eines Theiles, der Insel Sachalin verlktzt. Das Volk sprich! von einer Schande. Mit weniaen Ausnahmen sind die Zeitungen ebenfalls mit den Frieden? bedingungen unzufrieden. St. Petersburg, 31. Aug. Fortdauernd laufen Nachrichten ein über die Plünderzüge der Bauernbe völkerung, welche viele der großen 2it genschaften gebrandschatzt hat, nament lich in der stark von Deutschen besiedel deten Provinz Kurland. Der Mit tagS Zeitung" zufolge plünderten Bau ern das Postamt in DomenaeS, Kur land, mißhandelten die Beamten auf barbarische Weise und steckten, nachdem sie eine große Summe Geldes erbeutet. das Postamt tn Brand. In den um Warschau liegenden Distrikten macht .die Landbevölkerung energische An strengungen, da? dort hausmde Diebs gestndel auszurotten. Am 26. August tödleten die Einwohner des Mionzowna Distriktes elf Zugehörige einer solchen Diebsbande und verwundeten 50 der selben, wofür deren Spießgesellen in Warschau Rache schworen und mehrere Dorfschaften brandschatzten. Teutschland. Kaiser Wilhelm an T o w e r. Bad K i f f i n g e n, 31. Aug. Der amerikanische Botschafter Tower erhielt heute von Kaiser Wilhelm fol gende Depesche : Potsdam, 31. Aug. Ich wünsche meine große Freude über den glänzenden Erfolg des Präsidenten auszudrücken. Ich bin so froh, daß feine unermüdlichen Anstrengungen zu einem so edlen Zwecke ein solches Re fultat gehabt baben. Die Ausdrücke unbeschränkter Bewunderung und Be

Cholera

friedigung, mit welcher er von allen Seiten überhäuft wurde, sind in jeder Beziehung wohl verdient." Wilhelm, I. R. Cholera. Berlin, 31. Aug. Die Auöbrei. tung der Cholera von 2 Orten an der Weichsel vor 5 Tagen auf 12 Orte mit 29 Füllen, die von der Oftsee biZ zur Warthe zerstreut sind, und das Auftre. ten der Seuche zu Hamburg hat in der deutschen Bevölkerung Beunruhigung hervorgerufen, denn eS mag einen lan gen umständlichen Kampf kosten, wie in den Jahren 1892 und 1893, 'um die Krankheit unter Kontrolle zu bringen. j Die preußische Regierung ist sich der Ge. ahr vollständig bewußt, die entstehen önnte, aber noch nicht vorhanden ist. Ein Komite, bestehend aus den Mini stern des Innern, der öffentlichen Ar beiten, des Medizinalwesens und des Handels, hat die Leitung der Borbeu gungSmaßregeln. Zahlreiche Bakterio ogen sind in die infizirten Distrikte ge chickt worden, um bei Ueberwachung Cholerakranker zu helfen. Hamburg, 31. Aug. Die Be hörden fordern die Bürger auf, sich nicht durch die Cholerafalle in Schrecken agen zu lassen; es fei alles geschehen, um einer Gefahr vorznbeugen. Einlage, Weftpreußen, 31. Aug. Schiffe, Floße und Schiffer aus Ruß. and dürfen die hiesigen Schleußen nicht pasfiren. Alle Ankommenden müssen drei Stationen Passiren. Auf dec ersten Station ist ein Cho erakranker, auf der zweiten Station, ür Verdächtige, ist auch ein Mann, aus der dritten Station, für Solche, die der Anstecküna auSaelekt waren. sind 30 Schiffer. Marienwerder, 31. August. ES wurden 26 Personen, die in Be. rührung mit Cholerakranken gekom men waren, hier unter Quarantäne gestellt. Gegen Cholera. Berlin, 31. August. Möglicher Weise wird die Regierung den Getreide. Handel mit Rußland auf der Warthe und Netze verbieten, um zu verhindern. daß russische Schiffer nach Deutschland kommen. In Folge des AustretenS der Cholera in Zantocb baben die Behörden die Bevölkerung vor dem Ge brauche von Flußwasser zu irgend wel chen Zwecken gewarnt. Alle Badehäu ser, die Flußwasser gebrauchen, sind geschlossen worden. Großbritannien. Allianz. Vertrag. L o n d o n, 1. Sept. In dem alten Allianzvertrag war die Bestimmung, daß eine Macht die verbündete unter stützen müsse, wenn sie von zwei an deren Mächten angegriffen würde. Der neue Äertraa bernmmt. van Unter! stützung erfolgen muß, wenn die ver bündete Macht auch nur von e l n e r anderen angegriffen wird. Fast ganz PeckelSheim in Flammen aufgegangen. Minden, 31. Aug. Von einer furchtbaren Brandkatastrophe ist Pe ckelsheim im Regierungsbezirk Minden heimgesucht worden. Der rund sech zehnhundert Einwohner zählende Ort ist fast ganz eingeäschert worden. Auch daS Postamt ist in Flammen aufge. gangen, und große Getreidelager sind zerstört. Die Noth urUer der um ihr Obdach und ihre ganze Habe gebrachten Bevölkerung ist groß. GefahrdeS Scheiterns der Friedens. Abmachun gen in Essen. E s s e n 31. Aug. Die Vertreter der Bauarbeiter Organisationen ha ben mit sehr geringer Mehrheit die Vor schlüge der Essener EinigungS'Kommis. ston gutgeheißen. Die Ortsversammlungen nehmen morgen ihre Abstimmungen vor, und eS läßt sich nach verläßlichen Nachrich ten annehmen, daß die Gefahr eines Scheiterns vorhanden ist. Mit der Vereinbarung des Friedensprotokolls und de? neuen ArdeitSvertrageS, welche am 25. August, wie ich Ihnen damals kabelte, zwischen den Delegaten der

Bauarbeiter und dem Arbeltgeber.Ver.

band zu Stande gekommen war, hatte man den Streik, bezv. die Aussperrung der Bauarbeiter für den rheinisch-west tit x rr! n! i rx t..V.l n 2 L nT mu . m; 0ciuuutuy nurc naq auc. ravezu eme Kalamität ,cyanen. S t a p e l l a u f. Berlin, 31. August. Zu einer überaus glänzenden und eindrucksvollen Feierlichkeit gestaltete sich auf der Vul kaN'Werft in StettinTcedow der Sta pellauf deS neuen RkefendampferS Kaiserin Auguste Viktoria-, welchen im Auftrage der tzamburg.Amerika Linie gebaut worden ist. Der Cere monie wohnte das Kaiserpaar mit zahl reichem Gefolge bei. Die- Kaiserin, welche die Pathen schaft bei dem Prachtschiff übernommen hat, vollzog den Taufakt, indem sie eine Flasche Schaumwein am Bug zer trümmerte und dem Fahrzeug den Na men gab. Wider allgemeines Erwar ten hielt aber nicht der Kaiser die Tauf rede, obwohl dies vor zehn Tagen mit aller Bestimmtheit angekündigt worden war. Statt des Kaisers redete der zweite Bürgermeiser Hamburgs, Dr. I. H. Burchard, welcher sich der ihm im letzten Augenblick zugefallenen Auf gäbe mit großem Geschick entledigte. Der neue Dampfer hat eine Länge von 700 Fuß, ein Deplacement von 12,500 Tonnen und wird eine Fahrge. rl!, . ... " ww,! " etmne emwmem. CinMärchenzerstört. Berlin, 31. Aug. Präsident Roosevelt'S Anerkennung von Kaiser Wllhelm'S Mitwirkung znr Herbei führung des Friedens wlrd hier allge mern als derste Beweis erklärt, daß das Märchen unwahr ist, das noch im mer im Auslande zirkulirt, wonach der deutsche Kaiser versucht hat, den Fr den zu verhindern.

DeS rumänischen KönigSihr seine Photographie mit eigenhändi

Geschenk. Metz, 31. August. Hier beging das 1. Hannoverfche DragonerRegi ment No. 9, dessen Chef König Karl von Rumänien ist, die Feier feines sil bernen Jubiläums. König Karl wird bei dem festlichen Anlasse durch den Ca vallerieOberften Socec vertreten fein. welcher in seinem Namen einen kostba ren silbernen Tafelaufsatz mit den Bild nlssen der drei deutschen Kaiser und sei nem eigenen überreichen wird. Den Tafelaufsatz flankiren ein deutscher und ein rumänischer Dragoner mit Stan darte. Eine Abordnung deS Metzer Drago ner.RegimentS wird auf Befehl deS Kaisers nach Bukarest gehen nd dem Könige für das Geschenk dankend Sckweden und Normeaen. 9WfrtAttt.ßifcifttrt " Karlsbad, 31. August. Die erste Sitzung der Delegaten Schwedens uno umwzvn, er "e eomgungen der Auflösung der Union berathen sollen, fand heute hier statt. ES wurde vereinbart, daß jede Delegation ihren eigenen Vorsitzenden wählen solle. Diese werden abwechselnd prüsidlren. Canada. Elihu Root. S t. I o H n s . N. F., 31. Aug. Elihu Root, der amerikanische Staats sekretär, kam mit dem Poftdampfer von Qrtf.rW itftrf rnX Mt nach New York welter. Root war von mw.mwv 5irn tuv vtiii. ututt juuj dem Friedensschlüsse sehr erfreut, Er glaubte, daß derselbe den Interessen der ganzen Welt diene. oo: war von emer Ael e nas La .. . . . brador sehr befriedigt. Er hatte sehr fÄ.S Wlf.v.H kW Frevel. Versuch ein Reservoir zu sprengen. , S t. Marys, O., 31. Aug. Den Leuten, welche das DynamitAt tentat gegen die südliche Schleuse deS Wasserreservoirs verübten, glauben die Behörden nun auf der Spur zu sein, Jsaac Brandon und W. B. Bennett, Farmer, die aus der Südseite deS Re jervotrs woynen, lotete ber Schmied JoS. W. Peterie von Montezuma wur denverhastet. Die Staatsbeamten behaupten zetzt öffentlich, daß die Farmer in der Nach. varsqast ber Südseite des Reservoirs eine geheime Gesellschaft bildeten und mehrere hundert Dollars aufbrachten, VI , ' a W mm . vte von Nttey und Parker ÄZrtght von Celina bezahlt wurden, welche die M m im m m a)ieu,e zerstören sollten, sodaß vas Wasser ausströmen konnte. Die beiden Lebteren Leute find be reitö verhastet.

Bericht Der Kanal'KommissiJN.

Washington, 31. Aug. Der Scri4l ber Ingenieure, welche entsche!. sn, ob der Kanal auf dem Meeresspiegel oder mit Schleusen ge haut werden soll, wird morgen hier zu sammentreten. Dieser Beirath besteht aus Armeeofsizieren und hervorragen den Ingenieuren des In und Aus landeS. Diese Behörde wurde durch Exekutiv Ordre des Präsidenten im letzten Juni geschaffen. Sie wird der Kanal-Kommission gewisse Vorschläge machen, die diese an den Präsidenten berichten wird. Die Generale Geo. W. DaviS, HainS, Admiral Endicott nnd Major Harrod, Mitglieder der Kanalkommis. sion, hielten heute eine vorberathende Versammlung für die morgige Sitzung. Sie werden dem Beirathe das Material vorlegen, das die Kommission in Hän den hat, um dessen Arbeiten zu erleich tern und zu beschleunigen. Dieses Material besteht aus Berichten, Kar ten, Vermessungen usw. Oesterreich'Nngarn. Franz Josef bewacht. W i e n . 31. Aug. Um die persön liche Sicherheit des greisen Kaisers Franz Josef scheint man gegenwärtig s.. f.w h1l .rtB" . lehr besorgt zu sein, wenigstens toa nd seiner Anwesenheit bei den Ma növern in Tirol. 3nei iunae Mün er, die Verdacht erregten, wurden fest genommen. Einer derselben, der sich Jerl nannte, war mit zwei Revolvern bewaffnet und trug ein Explosivstoffe enthaltendes Kiftchen aus Eisenblech mit sich. Als der Kaiser durch Bozen reifte, empfing er Frau Proctor in Au dienz, eine Amerikanerin, welche von dem Tiroler Patrioten Speckbacher stammt. Kaiser Franz Josef schenkte ger Namensfertigung. - Jamaica. Amerikaner angeklagt. Kingston, 31. August. Dr. Franklin Clarke von Boston wurde heute procesfirt, weil er photographische Aufnahmen der Befestigungen von Port Royal gemacht hatte. Die Ge. schworenen konnten sich nicht einigen und Clarke wird einen zweiten Proceß durchmachen müssen. Großbritannien. Sonnenfinsterniß. London, 31. Aug. Ein Tele. gramm von Sir Norman Lockier, Chef der Expedition, welche die Sonnen finfterniß zu Palma auf der Insel Majore beobachtete, sagt : Die Resultate waren in Folge deS I 4a(mRIaM afIl4iA 4fAf4t " wiiiiuc uutuu. Nrnk. fStinfi llall.ndar BtiAM hott ih,n, d, w ab, ZNalencia. Spanien, daß die dortigen Beobachgünstig warm, 8 m " " upllll. Gleichgültigkeit deS : Volkes. T o k i o, 31. Aug. 'Das Publi kum hier kennt noch immer nicht die Bedingungen des FriedenSvertrageS, nald,m fr9 J?rfr5ttiffMhiftmifl be tnm Mnh mir h!f .Zst, nn Sackalin , ...... a.k m. 5U 0 i , . , . . . r lvanl,cye egierung roe,eniuqe Juge stündne gemacht ya: und eryeven ve reitö Einwände. Wenn es sich nicht berausgellt. dak die Bedinaunaen i- " " k.ss,. d l man ramsbnt. wird w.. m..... f.. ..-h.m, r., -""""U lV- mVV I"" " I w.- cn-.tr- ti v üüll vzi pitc uaic vvn uiui -vutiu tage, der in nächster Zeit eine kurze Sitzung hält, bitter angegriffen wer den. . Die radikalen Elemente erklären, daß Aenderungen im Kabinet unvermeidlich seien. Die Masse deö Volkes verhält sich iajt. Unfragllch ist dieselbe froh, daß die Feindseligkeiten zu Ende gehen und die Leute der großen Armee sich wieder friedlichen Beschäftigungen zuwenden können. Paraden. Feuerwerk oder andere sonst übliche Zeichen einer Feftstimmung gab eS nicht. JacobMueller. C l e v e l a n d, O., 31. August JacobMueller. seiner Zeit ViceGou verneur von Ohio und General-Confu I lVL Frankfurt, a. M.. unter Cleveland'S tltx Administration, starb heute hie I an einem Schlagftusse, 83 Jahre alt Er 'kam im Jahre 1857 von Deutsch land hierher und war ein erfolgreicher ! GeschästSmann.

So ein bißchen Iran ö.lscy. Der Offiziersbursche H. hatte so

erzählt man sich in Deutschland reu vel fernem Herrn, dem Haupt mann v. W. ausgehalten, bis letzterer bei Sedan fiel. In der v. W.'schen Familie blieb H. in gutem Andenken und als kürzlich die Gräber in Feindesland geschmückt wurden, schickte man H. nach Frankreich. Sem fran zösischr Wortschatz entsprach den Brocken, die außer dem Hexenschuß ftsft iVir fTihiT TVifffrfii rtit2 VVW rVVVV WVM.VV UMiV Frankreich mitgebracht. Mit dem feten Vorsatz, nunmehr gegen die Franzosen sehr höflich zu sein, fuhr H. in der Eisenbahn über die Grenze. Der erste Passagier, der sich zugesellte, wurde mit biederem: Bongschuhr" begrüßt, worauf er ebenso antwortete. Auch No. 2 bekam sein ..Bongchuhr , das von beiden Fremdlingen erwidert wurde. Dann saß man sich wieder stumm gegenüber. So ein Franzose ist, wenn er ruhig dasitzt, auch so gut Mensch wie wir, und da einer eine Cigarre herausbrachte und n allen Taschen nach einem Streichholz suchte, so war diese internationale Bewegung leicht zu errathen.' H. in einem Hoflichkeitsdrang, obgleich es nicht französisch ging, frug gut deutsch: Konnte ichJhnen wohl mit em bischen Feuer aushelfen?" Da würden Sie mir einen großen Gefallen thu jagte der andere, und auch der Dritte sprach deutsch weil alle drei Deutche waren und noch dazu Knegskameraden ... Ein seltsamer 5?all von Unterschlaauna besckäftiate kürZilich das Schöffengericht in Erfurt. Eine Zsrau hatte Nch don einem 5Zabntechmker ein falsches Gebiß anfertigen lassen, das sie in Raten bezahlen sollte. Vo? kurzer Zut gerieth sie jedoch mit ihren Abzahlungen ins Stocken, so daß der Zahntechniker sich veranlakt sab. die ??rau zu verklaaen. Das Gericht erkannte auf Herausgabe des Gebisses an den Geschäftsmann. Als der Gerichtsvollzieher, in der Woh nung der Frau erschien, um das Urtheil zu vollstrecken, verweigerte sie die Herausgabe des Gebisses,, das sie selbstverständlich im Munde trug. Da die Anwendung irgend welcher Ge waltmittel in diesem Falle nicht wohl anging, zog der Beamte unverriKteter Dinge wieder ab. Auf die Anzeige die seö Vorfalles wurde die ??rau weaen Unterschlagung zu 20 Mark oder vier Tagen Gefängniß verurtheilt. Einen furchtbaren Kampf gegen Wasser und ??euer hatte die Mannschaft des englischen Schiffes Ägnes" zu kämpfen, das, von Smelds nach Valparaiso unterwegs, in der Nähe von Kap Horn Feuer sing. Es war Anfang April, als man die Ent deckung machte, daß im Innern des Schiffes Feuer ausgebrochen war. Der Rauch war gleich so stark, daß die Leute betäubt wurden, die man hinunterschickte, um das Feuer r: loschen. Da man nicht daran denken konnte, die Flammen direkt zu bekämpfen, so suchte die Besatzung wenigstens einen Theil des Schiffes zu vertheidigen, wahrend der andere nach sechs Tagen bereits glühend roth war. Schließlich trat noch eine Explosion ein, und so blieb der Besatzung nichts weiter übrig, als die Boote klar zu machen und sich trotz des hohen Wellenganges denselben anzuvertrauen. Man segelte zuerst zulammen dem anoe zu. aber ern Schneesturm trennte die drei Boote schnell. Ein Boot wurde gefunden urCS nach San Francisco gebracht, aber von den anderen hat man bisher noch Nichts gehört. I m zoologischen Gart e n. Sagen Sie 'mal, Herr Direktor, wir mochten uns gern für unseren neuen Automobilklub ein Wappen anfertigen lassen. Kennen Sie uns mcht ein recht charakteristisches Wappenthier empfehlen?" Na, da nehmen Sie doch einen Stinkdachs." whmilom New Vor! Central Linien. ..Exeursionen.. Sonntag, 3. September. Latvrenccburg, Aurora und Zvischenkationen. Rundfahrt $, 00 oder weniger Spezialzüge verlassen Indianapolis um 7.00 Uhr Morgens; Retourfahrt von Au rora um 7.20 Uhr Abends.

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