Indiana Tribüne, Volume 29, Number 7, Indianapolis, Marion County, 31 August 1905 — Page 6

0

llVtH -4IVf J- JLCTW

Warum nicht sparen beim Einkaufe Ihrer be . . . und. . . . chpiche ....sowie.... ....Garland Oesen ... und Rang;e3.i bei WILLIG' ...Möbel-Handlung... Ml West Washington Sttahc. ...Rüumungs-Vcrkaus... Anzüge aach Maß gefertigt diese Woche für $12.3 u. $15.00. Hosen für $3 und $4, die das Doppelte werth sind; dies bedeutet genau, wag es sagt. W. G. SCIISEIDER, No. 38 Monument.Plah No. 38 Carl Pleschner, H ludler iu VserdeGeschlrrett, Sätteln, Koffern, u. s. v., u. s. v. befind stch jetzt in seinem neuen Lokal Ro. 3l1 Ost Washington Si. teil die ttfttn Waaren zu den niedrigsten Preise. Dichmann Grabhorv, .. KakriZantei von sein. Schau-Kästen. iHct Ladentische und CigsrrenTtsch. W Oft Wssöwgton CtMfce. Neuer Telephon 62Z7. Auswahl von ..GraMeiM.. i f und .MUM.. VijÄ-i k y?L No. 449 Vft Washington Str. mtfun HM Office: 3333 K. Senate ,e. Neues Telephon 6485. Aerzte. Dr. J. A. SutclifTe, Wund -Arzt, KkZchZschts., Urin nnlJSectcrr Arankhsiten. mtt : i55 m Markt Str. Tel. 15fie i I tu iOBlrB.; atif Vt. Dr. Carl Q. Winter Deutscher Arzt. V,ap!t 2 faie und chronisSe X?aalit. yeöurtShülse Speatttüt. Cffittz 14 Weft Ohiö tt. gt,l&tln i ?Lo?nunz: it0 JSairJ ?d t3 il I. Vs?Ztud : 7 , SZchm. zuntagk : achm. efct?t: T3ohrnvgTrepho,k t.J IfcW Bm. t. R. ttftf 431 113 U.

jf)

Kl

j (trcj

RralHfrinm i U7A

1 ..UlUDUlUlllUUi. f . I

I ,

w

y Augt Diener,

Europaische Nachrichten.

Meckrenbnrg. G r a b o w. Von einem schweren Unfall wurden die beiden im Alter von 2y2 bezw. 5y2 Jahren stehendenSöhne des Schiffbauers Hinzmann Hierselbst betroffen. Beide betraten nach Feier abend einen Elbkahn. Dabei stürzte der Kleine ab und zog sich eine schwere Verletzung des Kopfes zu; der ältere wollte sieinemBruder zu Hilfe kommen, fiel aber auch und brach sich das Nasenbein. Rostock. Mehrere Knaben batten eine Ruderfahrt unternommen. In der Gegend von Langen-Ort nahmen alle auf einer dort befindlichen Sandbank ein Bad. Einer der Knaben, der 14jährige Schüler Kasch, ging zu weit in's Fahrwasser hinein, verlor den Grund und mußte, da Hilfe nicht zur Stelle war, ertrinken. Nach einiger Zeit konnte sie Leiche von Fischern geborgen werden. Waren. Dieser Tage feierte der frühere Rittergutsbesitzer auf Drölitz, dann auf Zie'sendorf, jetzige Rentner Jven und Frau hierselbst das Fest der goldenen Hochzeit. rdenvurg. Oldenburg. Hier ist der dreijährige Sohn des Capitäns Normann vom Dampfer Oldenburg als Leiöze am Stau aus der Hunte gezogen worden. -v. vt o x s d) a ch. Hier spielten elmge Knaben auf der Dachveranda eines Hauses, wo zwei Kamine mittelst eines Drahtes zum Wäscheaufhängen derbunden sind. Drei Knaben belustigten sich an dem Draht, was den Umstürz eines Kamins zur Folge hatte. Dabei erlitt der 10jährige einzige Sobn von X. Enzler, Arzt, beim Fall des schweren Kamins außer sonstigen Verletzungen einen Schädelbruch' dem er im Krankenhaus erlag. Zug. Die Theatergesellschaft erwarb für den Theaterneubau denPlatz Stoischen der Artherstraße und dcmSee bei der Villa Unterfrauensteig um L0,000' Francs. HosterreiH''Zlczrrr. Wien. In einem Teich des Ziegelwerkes IN am Wienerberge ist der 30jährige Taglöhner Franz Vcdnar beim Baden ertrunken. Zum Rektor der hiesigen Hochschule für Bodenkultur pro 1903 G wukde Hofrath Pros. Dr. Gustav Marchet gewählt. Der 25jährige Fleischselchergehilfe Franz Regner, Leopoldstadt, Vereinsgasse 25 wohnhaft, führte an seiner Schwägerin Marie Regner, Rauchfangkehrergehilfensgattin, ein Mordattentat aus und verletzte sie gefährlich. Der 26jährige Schlossergehilfe Karl Kurka, Nordbahnstraße 23 wohnhaft, ist beim Baden im Donauström nächst dem städtischen LagerHause im Prater ertrunken. In einer kürzlich abgehaltenen Sitzung des Professoren - Collegiums der hiesigen Akademie der bildenden Künste wurde für die Dauer der Studienjähre 1905 6 und 1906 7 der Professor Edmund Helmer zum Rektor der Akademie gewählt. Kürzlich feierte Samuel Markus, Beamter der Ferdinands - Nordbahn, sein 25jähriges Dienstjubiläum. Derselbe kam vom Militär 1880 in den Dienst der Nordbahn, wo er bis jetzt in voller Rüstigkeit seine Amtspflicht versieht. Hier ist einer der populärsten und verdientesten Generale, einer der Reformatoren der Gendarmerie, der Feldzeugmeister a. D. Giesl von Gieslingen im 84. Lebensjahre gestorben. Der 25jährige Maschinenwärter Rudolf Peterschelka ist beim Baden im Donaukanal an der Brigittenauerlände ertrunken. Kürzlich hat sich der 56jährige, Czerningasse 4 etablirt gewesene Kohlen- und Holz'händler Josef Ettel vom vierten Stockwerke des Hauses Untere Donaustraße 39 in den Hofraum hinabgestürzt. An der Leiche des Kohlenhändlers fand sich eine Strangulirungsfurche am Halse vor, die, wie es heißt, von einem von Ettel versuchten Selbstmord durch Erhängen herrührte. Das Motiv der That ist nicht bekannt. Innsbruck. In Schloß Matzen starb Oberstleutnant Ludwig Reichsritter Schnorr v. Carolsfeld. Mit ihm stirbt die österreichische Linie dieses Geschlechts aus. Zum Rektor der hiesigen Universität wurde der Professor der Pharmakognosie und Pharmakologie Dr.'Josef Nevinny gewählt. Der neue Rektor ist ein gebürtiger Prager. Königssaal. Kürzlich sind im Brunnen der Btfla Havlena" drei Personen umgekommen. Ein Taglöhner, der den Brunnen reinigen sollte, erstickte an den giftigen Sumpfgasen; der Gärtner, der ihn retten wollte, blieb gleichfalls todt -im Brunnen und der Villenbesitzer Josef Havlena, Beamter der Arbeiter - Unfall-Versi-cherungZanstalt, bezahlte den Versuch, die beiden zu retten, ebenfalls mit dem Leben. P l a n i a n. Kürzlich ist die landwirthschaftliche hiesige Aktien - Roh. Zuckerfabrik durch ein Feur eingeäschert worden das in den Fabriksmagazinen für Oele und Fette ausgebrochen war. Die Fabrik war bej der Zuckerassekuranz auf 1,476.000 Kronen versichert. Es waren keine Zu ckervorräthe vorhanden. Die Rüben w.n nicht versichert.

Die Photographie als Detektive.

So mancher Verbrecher empfindet einen kalten Schauder, wenn man in seinem Beisein das Wort Photographie ausspricht. Er verwünscht den Tag, an welchem die Photographie erfunden wurde, denn sie hat sich als der tödtlichste Feind seines Berufes erwiesen. Immer und immer wieder hat die Kamera das geheimste Verbrechen an das Tageslicht gebracht, und Dinge, die kein menschliches -Auge sehen konnte, sind durctsie zu Anklägern schwerer Verbrecher geworden. Einer der bedeutendsten Fälscher unserer Zeit war zweifellos Richard Pigott. der sich im Jahre 1882 eifrig damit bescbäftigte, Dokumente in der Handschrift des bekannten irischen Politikers Charles Stewart Parnell nachzumachen, um zu beweisen, daß Parnell mit den Leuten, die an der Ermordung des Lord Cavendish die Schuld trugen, unter einer Decke stcte. Diese Dokumente kamen in den Besitz der Times und erregten ungeheure Sensation, als sie. in diesem Blatte veröffentlicht wurden. Pigott hatte alle gefälscht, doch seineMethode wurde durch eine 'photographische Prüfung klargelegt. Nachdem er sich echte Papiere. die Parnell wirklich geschrieben, verschafft, machte 'sich Pigott an's Werk, sie zu kopiren, indem er die Originalschrift auf eine Fensterscheibe legte und die erforderlichen Worte, die er hier und da aus dem echten Briefe nahm, auf ein anderes darüber gelegtes Blatt mit Bleistift übertrug. Diese Bleististstriche wurden später sorgfältig mit Tinte nachgezogen. Photographische Reproduktionen und Beroßerungen zeigten nun die Tintenund die Bleistiftlinien, denn die Bleistiftzeichen waren nicht vollständig von der Tinte bedeckt, und außerdem hatte die Feder an einer Stelle ausgesetzt. Pigott, den man während der VrHandlungen auf freiem Fuß gelcen. entfloh nach Paris und von da nach Madrid, wo er sich eine Kugel vor den Kops schoß, als die Polizei ihn verhasten wollte und die Thür seines Zimmers erbrach. Die Times hatte später Parnell nicht weniger als 5000 Pfd. St. Entschädigung zu zahlen, obwohl sie in vollständig gutem Glauben die gefälschten Dokumente abgedruckt hatte. In einem Falle, der im Jahre 1897 in London verhandelt wurde, lieferte die Camera den Beweis, welche großen Dienste sie bei der Entdeckung von Werbrechern leisten kann. Die Frage, die der Gerichtshof zu entscheiden hatte, war, ob das Datum eines vom Januar 1884 ausgestellten Dokuments, dessen vier in eine fünf verwandelt war, nur auf einem Irrthum beruhte, oder ob hier eine Urkundenfälschung vorlag. Die Photographie bewies, daß die Vier verändert war, nachdem sie bereits mehrere Tage auf dem Papier gestanden hatte. Die Zahl war vollständig ausgeschrieben, es konnte nicht die Rede davon sein, daß der Angeklagte, wie er bebauptete. sie gleich nach der Niederschrift in eine fünf verwandelt hatte. Man sah vielmehr auf dem Abzug zwei vollständige Zahlen, und der Angeklagte wurde infolgedessen verurtheilt. Vor einiger Zeit trug die Photographie auch dazu bei, einem Unschuld!gen die Freiheit wiederzugeben. Eines Tages fand man in Paris eine Frau ermordet vor, und bei einer gmauen Untersuchung ihres Anzuges entdeckte man auf einem ihrer Arme ein kurzes, graues Haar. Man photographirte dieses Haar und verglich es mit einiaen anderen, die man dem Barte eines Angeschuldigten entnommen. Es fand sich keinerlei Aehnlichkeit zwischen ihnen, die Färbung, die Struktur waren so verschieden, daß die Polizei den Verhafteten zu entlassen beschloß. Kurze Zeit darauf fiel der Verdacht auf einen anderen, der ebenfalls derhaftet wurde. Auch seine Haare paßten nicht zu dem einzelnen Haar, das die Polizei als den Hauptschlüssel zur Lösung des Geheimnisses betrachtete. Sachverständige, die man hinzugezogen, erklärten nun, daß das entdeckte Haar überhaupt keinem menschlichen Wesen angehört hatte, und man kam zu der allgemeinen Schlußfolgerung, daß es von einem alten, gelben, kurzbehaarten Hunde stammte. Der verhaftete Mann hatte aber gerade so einenHund, man entnahm ihm ein Haar, photographirte es, und es paßte genau zu dem, das man bei der todten Frau gefunden. Der Angeklagte wurde überführt und gestand seine Schuld. Das alte Verfahren, einen mit Tinte geschriebenen Namen oder eine Zahl mittels einer Säure zu entfernen , und ourcy andere Attcyen zu ersetzen, i für den Fälscher vollständig nutzlos, wenn die Photographie angewendet wird, denn diese deckt alles auf. Die Originalworte bleiben noch bestehen, sobald sie unter die Camera kommen, und auch die Wirkung der Säure ist aus der Oberfläche des. Papiers leicht erkennbar. Ein Vergleich von Blutkugeln unter dem Mikroskop hat schon oft bei der Entdeckung oder Ueberführung von Verbrechern wichtige Dienste geleistet. Ein Sachverständiger kann leicht mit seinem Mikroskop zwischen dem Blut eines Säugethiers, eines Reptils oder eines Vogels Unterscheidungsmerkmale feststellen. DasL3lui einesSäugcthierZ indessen unterscheidet sich von dem eines anderen nur durch die Größe der Kugeln; doch wo das Mikroskop ver-

sägt, leistet die Photographie noch gute

Menste. In einem Mordfalle in Süd-Wales' war ein Mann angeschuldigt, einen anderen dadurch getödtet zu haben, daß er ihm mit einer Axt eine . schreckliche Wunde beibrachte. Der Schein war gegen ihn, doch genügende Belastungen lagen nicht vor, abgesehen davon, daß man in seinem Hause eine Axt gesunden hatte, mit der nach Ansicht des medizinischen Sachverständigen die That wohl begangen sein konnte. Es waren Spritzer darauf, und der Angeklagte gab zu, daß es Vlutspritzer waren. Ich habe eine Ziege damit geschlachtet," sagte'er. Glauben Sie, ich hätte die Axt nicht gereinigt, wenn ich einen Menschen damit umgebracht hätte?" Vor dem Gerichtshof wurde eine Photographie.von Ziegenblut und von Menschenblut beigebracht, und man sah, daß die Blutkörperchen der Ziege viel kleiner als die des ' menschlichen Blutes waren. Die Blutkörperchen auf der Axt stimmten in ihrer Größe mit denen des Menschenblutes überein; sie stammten also nicht von einer Ziege. Der Besitzer der Axt hatte also in dieser Hinsicht gelogen. Er hatte ferner gelogen, als er behauptete, keinen Versuch zur Renigung der Axt unternommen zu haben. Eine vergrößerte Photographie des Instruments bewies klar und deutlich, wie sie gereinigt worden, denn es waren an der Oberfläche des Stahls noch Streifen vorhanden. In einem anderen Falle, in welchem es sich um die Ermordung eines Polizisten Namens Cole handelte, wurde der Mörder, ein gewisser Orrock. durch das Wort Rock" entdeckt, das auf dem Handgriff eines Meißels eingekratzt war, den man neben dem Ermordeten fand. Das Wort war so schwach, eingekratzt und so verwischt, daß ein sehr starkes Mikroskop dazu gehörte, um es überhaupt zu unterscheiden. Als man es photographirte und vergrößerte, konnte ein Zeuge aussagen, daß er es selbst auf den Meißel gekratzt, als er eines Abends mit dem Mörder in einer Schenke saß. In einem ähnlichen Falle dagegen bewies die Photographie die Unschuld eines Mannes, der eines gefährlichen Verbrechens angeklagt war. Er war des Mordes eines Bekannten beschuldigt, dessen Körper man zwischen Farnkraut versteckt in einem Walde fand. Eine sorgfältige Untersuchung des Thatortes förderte eine kleine Streichholzschachtel zutage, wie sie der Beschuldigte nach Aussage mehrerer Zeugen besessen haben sollte. Er wurde verhaftet, leugnete aber heftig, etwas von dem Morde zu wissen, und ebenso heftig bestritt er, je eineStreichHolzschachtel besessen zu haben, wie sie die Polizei am Thatorte gefunden. Er hielt seine Behauptung den Zeugen gegenüber aufrecht, welche erklärten, sie hätten gesehen, wie er genau eine solche Schachtel, wie man sie bei dem todten Manne gefunden, benutzt hatte. Der Teckel der Schachtel war mit zahllosen Schnörkeln bedeckt, und man konnte annehmen, daß sich darunter auch die Umrisse einiger Buchstaben befanden, gerade, als hätte der Besitzer den Versuch gemacht, einen Namen einzukratzen. Die Schachtel wurde einem photographischen Sachverständigen übergeben, der die Oberfläche mit starkem Seitenlicht photographirte, wobei ein Name deutlich sichtbar hervortrat. Es war nicht der des Angeklagten, sondern eines Herrn, der den Wald einige Tage vor dem Morde besucht hatte. Als man ihm die Streichholzbüchse zeigte, erkannte er sie sofort als sein Eigenthum, und der unschuldig Verdächtigte wurde freigelassen. Die französischeColomalausstellung in Marseille, die im nächsten Jahre stattfinden soll, ist nunmehr gesichert, nachdem die Colonien und andere Körperschäften die nothwendigen Summen im Gesammbetrage von etwa 5 Millionen Frank zur Verfügung gestellt haben. Jndo-China betheiligt sich mit iy2 Millionen, Algier, Tunis und Ostafrika bewilligen je 400.000 Fr., die Stadt Marseille gibt eine halbe Million, der Staat 400.000 Fr. Die Grundsteinlegung einzelner Pavillons ist bereits unter der persönlichen Betheiligung der betreffenden, zufällig in Frankreich weilenden Gouverneure, erfolgt. Die Ausstellung hat vornehmlich denZweck, den colonialen Import nach Frankreich zu heben. Um aber andererseits auch den Bedürfnissen der Colonien Rechnung zu tragen, soll ein Export-Palast errichtet werden, der die Kauflust der zur Ausstellung nach Marseille kommenden Colonisten anregen soll. Dieser Theil der Ausstellung wird iniernational sein. Im Kasino. Wollen Sie wetten. Kamerad, daß ich eine Flasche Cognac in einem Zuge austrinke?" Nee. lieber nicht! Ist ja der reine Spiritual - Mord!" Uebertrumpft. Dichter (und Reklameheld): Ist etwa auch schon von Ihnen eine Büste angefertigt worden? Redakteur: Das nicht; ich habe aber einmal 'nen ganzen Monat in Gips gelegen! Scheinbarer Wider-spruch.-Warum schaut nur Kanzleirath Knicker neuerlich immer so traurig aus?" Es wird halt in seiner Familie wieder 'n freudiges Ereigniß gegeben haben."

Galant.

WB (33 51 ) f 'te.iL IV'X S.V

MJMmw

nn i l ie : v s ;v'''w.."iyi" v- b s, x

Dame: Neulich waren wir Schweflern in einen heftigen Streit mit einander gerathen." Herr: Also eine Blumenschlacht."

In höchster Noth. !? WWzck m-mMw ?M5MZ vc f ! NMZ (w.'rif ', V Aber, theuerste Emcrentia, beHerrsche Dich doch ein wenig! Du weißt ja: Zorn und Haß schaden der Frauenschönheit!" Passend. Herr: Sagen Sie, ist in dem alten Schlosse noch der alte Hungerthurm, den man seiner Zeit zeigte? Führer: Gewiß, aus dem hat man jetzt ein Restaurant gemacht! Gefährlich. Sie meinen also wirklich, Haarfärbemittel seien gefährlich" - Was soll ich Ihnen sagen! Ein College von mir, bis vor Kurzem glücklicher Junggeselle 30 Jahre, graue, färbt sie tiefschwarz keine vier Wochen vergangen, ist er verheirathet!" Fatale Wendung. 5Mo Vater d e r B r a u t: . . . Man hat mir gesagt, daß Sie heirathen wollen, weil Ihre Gläubiger ungeduldig werden!" Bewerber (verlegen): Aber, Herr . . Vater der Braut: Keine Ausflüchte da finden Sie an meiner Tochter eine vorzügliche Stütze! . . Sie sollen 'mal sehen, wie die mit diesen Leuten umzugehen weiß!". Kühner Wunsch. Schuhmacher (ein Buch von der Völkerwanderung lesend): Das .wär ein Geschäft, wenn die Zeit noch einmal käme!" Dilemma. Dreimal habe ich j?tzt schon meinen Vortrag: Wie wird man reich" angesagt und jedesmal ist kein Mensch gekommen da muß man ja verhungern!" Enfantterrible. Besuch: Also Ihr Mann, gnädige Frau, ist aus ein Jahr geschäftlich nach Indien gefahren? Der kleine Edgar: Ja, aber jetzt kommt er bald wieder 'raus. Tie korpulente Tchwicgcrmama. . . . Ihre Frau Mutter scheint nicht zu wünschen, daß Sie heirathen?" Ei warum denn nicht?" Weil sie überall erzählt, daß sie in Ihrem Alter genau Ihr Ebenbild war!" . Der Pantoffelheld. Diese Nacht kommt meine Frau von der Reise zurück; um zwölf Uhr hole ich sie von der Bahn ab. . . den Hausschlüssel hat sie mir schon geschickt!" Selbstbewußt. Gast: Haben Sie nicht noch eine andere Ansichtskarte von diesem Lokal? Piccolo: Jawohl: eine neue, wo ich mit drauf bin... die ist auch nicht theurer!

A& 5Kffii:kf

mm i

Wh W ?

mwsL

:-Elti

mvz im vv 3 ji X

Wsl Wjr?-:itL

W-ii

i

'lvtf, M W K öl

M

Deutliche Handschrift. Junge Frau eines Arztes: Lieber Alfred! Da ich soeben Deinen vor zwei Wochen erhaltenen Brief glücklich zu Ende entziffert habe, bitte ich Dich um ein neues Lebenszeichen!" Bedenklich. Köchin: Dem anä' Herrn aeht's gut im Bade?" Frau: Er schreibt, es fehlt ihm jetzt rein gar nichts!" Köchin: Mir kommt das bedenklich vor!" Frau: Weshalb?" Köchin: Nun, Sie. gnädige Frau, sollten ihm doch wenigstens fehlen!" Ein Schuldloser. Heuer ist's aber schon arg mit dem Wassermangel! Futternoth überall, kein Feuer können s' nit löschen, sogar die Schiffahrt haben s siellenweis einstellen müssen, weil s' kein Wasser nit haben. Da bin i froh, daß i nit Schuld daran bin, indem i kein Wasser nit trink!" I a so! Aber, Herr Zwiebelbergcr, wie konnten Sie nur diese alte Schachtel heirathen?" Na, wissen Sie, es war eben viel Geld darin!" Ungestört. Schwätzer: Sie würdigen alle meine Ausführungen keiner Antwort, Herr Professor. Ich erscheine Ihnen wahrscheinlich als lastiger Besucher, der Sie bloß in Jhrer Gedankenarbeit stört!" Gelehrter: O nein, keineswegs! Sprechen Sie nur ungenirt immer weiter, ich höre ja gar nicht zu!" , m m n Keine Eile. Schaffner: Sie sitzen ja in einem Schnellzug, mein Herr, wozu Sie Ihr Billet nicht berechtigt." Passagier: Lassen Sie den Zug langsamer fahren, ich hab' Zeit." Schwerer Dienst. Was hat denn 5ei Euch im Geschäft der Direktor zu thun?" Der kommt Morgens um 10 Uhr in'ö Bureau und fragt, ob etwas da ist!" Und wenn nichts da ist?" Dann geht er zum Frühschoppen!" Wenn aber etwas da ist?" Dann geht er auch zum Frühschoppen!" Mißverständniß. An einer . besonders geeigneten Stelle wird sie" ohnmächtig und sinkt in die Arme ihres verdutzten Kava liers." Um Himmels willen, meine Gnä dige, was haben Sie?" ' 80,000 Mark baar und ein vierstockiges Haus in der Goethestraße.-

feL ÄMzW' :J1 iS. "" y. .5$i?sr "rX . ULi' ' C yr V I Mi . rS vbi j'

- imh ' f MMiM I t y 5 IV

e mkPm, MW Hlvpi'; ' jM if Js&j&D