Indiana Tribüne, Volume 29, Number 6, Indianapolis, Marion County, 30 August 1905 — Page 6

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Aus. Diener.

Europäische Nachrichten.

Sachsen. Dresden. Der LiterarWoriler Geh. Hofrath Pros. Dr. Adolf Stern, Professor für Literatur und Kulturge schichte an der hiesigen Technischen Hochschule, ging seinen w. Geburtstag. 23 an nennt. Bor Kurzem ijt das l'jährige Söhnen des Gärknereibes'tzers Hug! in ein Wasserfaß ge fallen und ertrunken. Chemnltz. Zlurzlich it hier der Neißzeugfabrikant E. O. Richter gestörten. Als Uhrmacher begann er Anfangs der 70er Jahre im Haufe des lefciqen Mosellasaales die Herstellung von Zirkeln. Richter'sche Reißzeuge finden nicht nur m der Heiinaty flot ten Absatz, so .dern wandern in alle Länder der Erde. Treiber. Schuhmachermeisier Carl Franz Seifert feierte sein 50jähriges Bürger- und Meisterjubiläum und bezog den hiesigen Johannimarlt zum 50. Male mitSchuhwaaren. Gronenhaln. Nach 38iahrlger Thätigkeit ist der Direktor der hiesigen Stadtsparkasse, Barih, nunmehr in den Ruhestand getreten. Seitens der Stadtvertretung wurden ihm aus diesem Anlaß besondere Ehrungen zutheil. Leipzig. Geh. Hosraty Dr. Karl Lamprecht feierte sein silbernes Jubiläum als o. Professor der Ge schichte und Direktor des historischgeographischen Instituts an der hiesigen Universität. Beim Baden er trunken ist im Pleißenmuhlgraben der neunjährige Sohn des Mensdorfer Straße 60 wohnhaften Schuhmachermeisters Hößelbarth, Alfred Gotthold Hößelbarth. Meißen. In der Nähe des Bahnüberganges hat sich ein schweres Unglück ereignet. Der Kutscher Krause aus der Wetzelmühle wollte an der erstgenannten Stelle einSchulm'ädchen, das mit ihm auf dem Wagen gefahren war, berabheoen, in welchem Augenblicke aus noch nicht aufgeklärter Urfache seine Pferde scheu wurden und durchgingen. Dabei wurde Krause zu Boden gerissen und über den Unterleib gefahren. Auch das Mädchen wurde von den Radern gestreift und ihm das rechte Schienbein freigelegt und die Wade abgetrennt. Krause ist bald darauf gestorben. "2)ie Tochter des Gärtnereibesitzers Born ist. ebenfalls ihren Verletzungen erlegen. P u l s n : tz. Dieser Tage, verstarb. in der Gartenlaube sitzend, am Herzschlag der langjährige hiesige Schuldirektor Dreher im 64. Lebensjahre. Schneeberg. Durch Spielerei mit einer Sprengkapsel wurde dem 12jährigen 'Sohne der Bergmannswittwe Friedrich ein Daumen und ein Zeigeslnger weggerissen. Er erlitt außerdem noch erhebliche Verletzungen im Gesicht. W u l k n i tz. Beim Heuaufladen gingen die jungen Pferde des hiesigen Schankgutsbesitzers durch. Die alte Mutter, Frau verw. Buchmann, welche die Pferde aufhalten wollte, wurde umgerissen, so daß Pferde und Wagen über sie hinweggingen. Der Tod trat auf der Stelle ein. Zbessen-Varmstadt. D a r m st a d t. In Gegenwart des Großherzogs und der Großherzogin, sowie der Delegirten der deutschen Journalisten- und Schriftstellervereine wurde auf der Mathildenhöhe das von Professor Ludwig Habig geschaffene Denkmal für den Dichter Gottfried Schwab enthüllt. Auerbach. Als der bei der Brauerei Jean Gehrich bedienstete Fuhrmann Rothermel zwei Radfahrern ausweichen wollte, scheuten die Pferde, wodurch Rothermel vom Sitze stürzte und mit dem Kopfe zur Erde fiel. Schwer verletzt-brachte man den Bedauernstoerthen in die nahe Wirthschaft, wo er nach kurzer Zeit verschied. Gießen. Dieser Tage feierte der an Lebens- und Dienstjahren älteste aktive Lehrer an der hiesigen Universität. Professor der Forstwissenschaft Dr. Richard Heß, seinen 70. Geburtstag. Mainz. In dem Hause Löhrstraße No. 4 ereignete sich ein blutiges Familiendrama. Dort wohnte seit kurzer Zeit im vierten Stock der 34 Jahre alte Tüncher Philipp Koch mit seiner 31jährigen Frau Katharina, geb. Binner, die bei der vor vier Iahren geschlossenen Ehe einen 14jährigen Sohn mit in die Ehe brachte. Der Mann kam betrunken nach Hause und fing mit seiner Frau Streit an. Als sie ihm dann das Essen brachte, das ihm nicht schmeckte, stieß er der Frau das Messer mit großer Gewalt in den Leib. Die lebensgefährlich Verletzte wurde durch die herbeigeholte Polizei sofort in das Rochusspital gebracht, der Mann kam in Haft. . Wayern. München. Kürzlich verschied hier im fast Tizianifchen Lebensalter von 90 Jahren Johann Gottfried Steffan, ein bekannter, Wohlaugesehener Landschafter der älteren Generation. Aschaffenburg. Professor Dr. Emil Erlenmeyer, ein Schüler Lies bigs, beging in körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. Augsburg. Am hiesigen Bahn Hofe wurde der Eisenbahn-Gepäckträ-

ger Weiß von Pfersee zwischen einen von Melden einfahrenden Lokalbahnzug und einen beladenen Milchkarren eingezwängt. Der Verunglückte ist bald darauf seinen Verletzungen er-

leaen. B a m b e r g. Der hiesige Reichsbankvorstand Johann Schuster ist im Alter von 76 Jahren gestorben. F ü r t h. Kürzlich entstand ein großer Brand in der Maskengarderobe Regensburger. Die Stiege wurde sofort vom Feuer ergiffen; die Rettung der Bewohner mußte theils durch Abspringen, theils durch Anlegung von Leitern erfolgen. Die Gefahr für das angebaute städtische Leihhaus war sehr groß. H i r s ch a u. Vor kurzem kam der Gendarm Bauer hier angetrunken nach Hause und gab auf seinen Sergeanten drei Revolverschüsse ab. Er schoß dann noch durch die Zimmerthür, da sich der Sergeant und der anwesende Gendarm Röger geflüchtet hatten. Er wollte offenbar den Sergeanten, mit dem er seit einiger Zeit in Feindschaft lebte, erschießen, traf aber seinen Kameraden in's Bein. Bauer richtete hierauf die Wafsegegen sich selbst und verletzte sich am Kopfe. Er wurde nach Amberg eingeliefert. Wheinpfarz. Speyer. Die hiesige Kampsgenossenschast beging das Löjahrig: Bestehen des Vereins auf dem städtischen Festplatze unter Theilnahme von einigen Brudervereinen aus der Nähe wie der Ferne. Im Festzuge wurden 40 Fahnen getragen. Bruchmühlbach. Nach dem Verlaufe eines Wortwechsels geriethen die beiden Zimmergesellen des Zimmermeisters Brengel dahier mit einem Dienstknecht des Gastwirthes Trautmann in Streit. Nach einer regelrechten gegenseitigen Keilerei stach der Dienstknecht die beiden Gesellen mit einem Messer in den Kopf und Hals. Die Verletzung des einen soll schwerer Natur sein. Frankweiler. Vor einiger Zeit war der Ackerer Gottfried Feinde! I von hier mit Heuabladen beschäftigt, wobei er vom Scheuerboden heruntersiel. Er zog sich hierbei sehr schwere Verletzungen zu, denen er bald darauf erlag. Ktin gen münster. Auf der Burgruine Landeck stürzte am Frohnleichnamstage der Händler Michael Allmann von hier so unglücklich, daß er bewußtlos vom Platze getragen werden mußte. Allmann erlitt durch den Fall außer äußerlichen auch schwere innere Verletzungen, denen er. als er nach Karlsruhe verbracht werden sollte, um operirt zu werden, in Wörth an Rhein erlag. WUrttcinbcrg. Stuttgart. Im Alter von 69 Jahren starb nach langem Leiden , der langjährige Professor am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium Eduard Märklin. Oberstudienrath Dr. v. Oesterlen und seine Gemahlin begingen im engsten Familienkreise ihre goldene Hochzeit. Unter der großen Zahl von Ehrungen, die dem Jubelpaare aus diesem Anlaß zutheil wurden, befand sich ein herzliches Glückwunschtelegramm des Königs. Altenfteig. Der 49 Jahre alte, verheirathete Gerbereibesitzer Wilhelm Lutz hier wurde im Gasthaus zur Linde, wo er an einer Hochzeitsfeier vov Verwandten sich betheiligte, plötzlich von einem Herzschlag betroffen; er war sofort todt. G L p p i n g e n. In der Nähe der Haltestelle Faurndau ließ sich der etwa 33 Jahre . alte Metzgermeister Chr. Hummel von hier in selbstmörderischer Absicht von einem Güterzuge übersahren. Er wurde erst einige Zeit später mit abgefahrenem Arm und Kopfverletzungen neben den Schienen aufgefunden und sodann nach hier verbracht; im hiesigen städtischen Krankenhause mußte ihm der linke Arm abgenommen werden. L u d w i g's b u r g. Anläßlich seines 80. Geburtstages durfte Oberbürgermeister a. D. v. Abel, derEhrenbürger unserer Stadt, die ihm so viel verdankt, mehrfache Ehrungen in Empfang nehmen. Oberhausen. Das DoppelWohnhaus des Goldarbeiters Becht und der Wittwe Schuhmacher ist niedergebrannt. Waden. Karlsruhe.. Der frühere badische Minister Dr. Ellstätter, der Anfang 1893 von seinem Amte zurücktrat, ist gestorben. Weinhändler Fischer hier, eine stadtbekannte Personlichkeit, ist bei einem Ausflug durch Scheuwerden der Pferde verunglückt. so daß er in feine Wohnung verbracht werden mugte. evensgesayr ist nicht vorhanden. Biengen. Von einem Pferde auf den Unterleib getreten wurde der 26 Jahre alte ledige Karl Möhr, Sohn des Schloßverwalters Möhr. Er starb infolge schwerer innerer Verletzungen. D e t t i n g e n. Hier starb die 24 Jahre alte Tochter des Gastwirths Späth infolge Blutvergiftung, entstanden durch ein kleines Geschwür. Fr ei bürg. Zum Generalredakteur des .Thesaurus Linguae Latinae ist Privatdozent Lammatzsch von hier ernannt worden. Hondingen. Das hier zu Vesuch weilende 5 Jahre alte Töchterchen des hiesigen Landwirths Rheinauer I a,vieth unter ein Fuhrwerk. Es wurde

so schwer verletzt, daß der Tod alsbald eintrat. Konstanz. Geländet wurde in Mannenbach die Leiche der Jda Maurer aus Schmiechen, welche sich aus

Liebeskummer von der Rheinbrücke hier in den Rhein gestürzt hat. Erkenntlich war die Leiche nur noch an den Schmucksachen. Mannheim. Dieser Tage beging Musikdirektor A. H'änlein das Fest seiner 25jährigen Wirksamkeit als Organist in der Synagoge und Dirigent des Synagogenchors. Aus diesem Anlaß fand in der Wohnung des Hänlein eine Feier statt. Neckargemünd. Auf der hiesigen Station wollte der 60jährige Bahnmeister Wanner von Heidelberg das Geleise überschreiten, als ein Personenzug heranfuhr. Wanner wurde von der Maschine erfaßt, wodurch ihm ein Bein abgefahren und das andere am Oberschenkel gebrochen wurde. Ra statt. Mit seinem Dienftgewehr erschoß sich hier der Musketier Schüle. Die Ursache zur That ist unbekannt. Wolterdingen. Auf grüßliche Weise entleibte sich hier der 50jährige Schuhmacher Heribert Held. Er steckte den Kopf durch das Schwungrad der Futterschneidemaschine und trieb es an, wodurch der Kopf fast vollständig' vom biumpse getrennt wurde. Kurze Zeit zuvor hatten auch der Stiefvater, sowie die Ehefrau des Held Selbstmord (durch Erhängen, bezw. Ertränken) begangcn. , Ksfaß-Lothringen. Straßburg. Der Professor der Musikwissenschaft an der hiesigen Universität, Dr. Gustav Jacobsthal, ist in den Ruhestand getreten. Er ist zur Zeit der einzige Ordinarius seines Faches in Deutschland. - Bor kurzem wurde der 27jährige Raubmörder Bildhauer Emil Böhm von hier, der im Juli v. I. in Schlettstadt den Briefträger Ehret ermordete, im Hofe des Bezirksgefängnisses in Colmar hingerichtet. - M ö r ch i n g e n. In der nahen Gemeinde Harprich wurde der Taglöhner Caesar durch vorübergehende Leute in seiner Wohnung an einem Stricke erhängt aufgefunden. Obwohl man den Lebensmüden vom Stricke gleich abgeschnitten hat, war er kurz darauf eine Leiche. Der Selbstmörder ist Vater von mehreren Kindern, von denen eines bereits verheirathet ist. Furcht vor gerichtlicher Bestrafung wegen eines gewissen Vergehens soll ihn in den Tod getrieben haben.. Außerdem lebte er mit seiner Frau im Unfrieden. Mülhausen. Hier suchte die WNtwe des kürzlich verstorbenen Gütermaklers Simon Rein, die -schwer-müthig war, den Flammentod. Sie legte Feuer in ihrem Hause, nachdem sie ihre zwei Kinder zu Bekannten gebracht hatte. Der Brand wurde leicht gelöscht. Die Frau fand man als vollständig verkohlte Leiche. Rohlingen. Beim Feueranmachcn griff die Frau des Arbeiters Jostey, Mutter von vier kleinen Kindern. zur Spiritusflasche, die explodirte und die Kleider der armen Frau in Brand setzte. Trotz rascher Hilfe erlitt die Bedauernswerthe so schwere Brandwunden, daß sie wohl kaum davonkommen wird. Sie wurde in's Matbildenstift nacb Metz überführt. Einrührender Fall von Soldatentreue wird aus Petersburg mitgetheilt. Ein ehemaliger russischer Soldat, Peter Miroschnitschenko, 62 Jahre alt, erfuhr durch die Zeitung, daß sein früherer Compagniechef, der inzwischen ein großer" General geworden war, von den Japanern gefangen genommen sei. Sein altes Soldatenherz bäumte sich dagegen auf, er schwor Rache, gelobte seinen Chef zu befreien um jeden Preis. Mit vieler Mühe gelang es ihm, sich einer Abtheilung Freiwilliger anzuschließen und mit diesen auf den Kriegsschauplatz abzuziehen. Kaum dort angekommen, erfuhr er, daß seine Frau gestorben fei. Doch sein Streben geht dahin, seinen Commandeur aufzusuchen. Er befindet sich' augenblicklich in der sogenannten eisernen Brigade", wohin er vom Stab der dritten Armee dirigirt wurde. Sein Compagniechef ist General Fork. Der Handels mini ster Metcalf hat verfügt, daß jedes Dienstjahr der Beamten der Einwanderungsinsel durch einen goldenen Streifen am Rockärmel bezeichnet werden soll und je fünf Dienstjahre durch einen goldenen Stern. Major Karl Semsey hat daher jetzt seine drei goldenen Sterne und drei Streifen an seinem Aermel, was achtzehn Jahre Dienstzeit bedeuiet. Superintendent Dobler hat nun zwei Sterne und zwei Streifen, da er seit 1893 beständig im Einwänderungsdienst ist. Die Hauptmatrone Frau Regina Stücklein ist zu drei Sternen berechtigt, da sie seit fünfzehn Jahren unermüdlich für die Frauen und Kinder erst im Castle Garden und dann auf Ellis Island gesorgt hat. Land au. Letztens sind hier sämmtliche im Centrum der Stadt gelegenen Rückgebäude, als Stadel, Stallungen, Remisen, Waschhäuser, abgebrannt;' die Hauptgebäude wurden vielfach beschädigt. Zu Schaden gekommen sind u. a. der Essigfabrikant Saller, Metzger Weiß, Bäcker Raber, Lohnkutfcher Neumeier.

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I n l n nd 4-K-M-t-M-M"!' Ml M-M-M-M-!' ZahlreicheNachkommen. Jose Clark in New Richmond, Wis., ein geachteter Farmer und Brunnenbohrer, hat 16 lebende Kinder und nicht weniger als 114 Enkel- und Urenkelkinder. Clark war zweimal verheirathet. Erstickt an einet C l a m. An einer Clam erstickte eine Frau Mary Dalton in New York. Es war dies das erste Mal. daß sie die schmackhaften Seethiere aß und eines blieb ihr im Halse stecken. Eine Tochter der, alten Dame rief einen Polizisten, und dieser beschaffte eine Ambulanz. Als dieselbe eintraf, war Frau Dalton bereits todt. ' Gleichzeitig in d e n T o d. Der 88jährige Heinrich Schneider in Cumberland, Md., rief von seinem Hause aus über die Straße nach der Wohnung seiner kranken Tochter, einer Frau Dora Gertrud Moore, um sich nach deren Befinden zu erkundigen. Die , Anstrengung hatte das Bersten einer seiner Blutnerven zur Folge, und er starb auf der .Stelle. Innerhalb zweier Stunden folgte die Tochter dem Vater im Tode nach, und Beide wurden in einem Grabe beerdigt. Stier ohne Hals. Nach Pierre, S. D., brachte ein Cirkusmann einen putzigen Stier, den er auf emer Ranch fand und kaufte. Das Thier hat keinen Hals, denn der Kopf steckt ihm tief in den Schultern, und wenn es Gras fressen will, muß es sich auf die Kniee legen; es hat auch weniger Rippen wie anderes Vieh und kann gewaltig kicken, zum Gaudium der Cowboys, welche dem gelehrigen Oechslein allerlei Kunststücke beibrachten. die nun der Cirkusmann noch erweitern und verwerthen will. Folterte die Gattin. Ein gewisser Antonio Jetapsy in Hazelton, Pa., ist verhaftet und des versuchten Mords angeklagt worden, weil er seine junge Frau gezwungen hatte, vier Quart Suppe auf einmal zu essen. Die junge Frau behauptete, ihr Mann sei entsetzlich eifersüchtig und habe sich eingebildet, daß sie ihn mit einer Suppe vergiften wolle, worauf er sie gezwungen habe, die ganze Suppe auszuessen. Die Folge war ein schweres Unwohlsein der Frau und die Festnahme des eifersüchtigen Gatten. In Frauenkleidern entkommen. Der reiche Holzhändler Nick Garrison in London, Ky., der dieser Tage seinen Vetter Felix Hoskins, einen der reichsten und populärsten Männer in London, ermordet hat, entkam, als Frau verkleidet und einen Maulesel mit Damensattel reitend, aus dem County. Er ritt nach Eintritt der Dunkelheit nach London und nahm um Mitternacht den nach 'dem Süden fahrenden Zug. Garrison hatte sein Opfer zuerst mit einem Schrotgewehr geschcssen und dann mit einem Knüppel todtgeschlagen. Rettender Donnerschlag. In Cleveland, O., wurde kürzlich eine gewisse Leolo Morton durch einen DonnerschlaZ gerade zur richtigen Zeit, um ihren Vater vom Tode zu retten, aus dem Schlafe geweckt. Als der Donner krachte, sprang sie aus dem Bett und lief aus Furcht in das Zimmer ihres Vaters, fand ihn aber unter dem, Einfluß von Chloroform bewußtlos liegen. Einbrecher hatten ihn betäubt und sich mit einiger Beute davongemacht. Das Mädchen rief Nachbarn zu Hilfe, denen es nach einiger Zeit gelang, den Mann wieder zu erwecken. Ungleiches Paar. JnPhiladelphia verheirathete sich dieser Tage ein Frl. Bessie Arnold von Baltimore, Md., mit dem Chinesen Charles Ging. Der Liebespfad des Pärchens war keineswegs stets mtt Rosen bestreut. In Baltimoie hatte das Paar sich in einer Sonntagsschul: kennen und lieben gelernt. Die Angehörigen Bessies wollten nichts von dem Anbeter ihrer Tochter wissen, aber die Liebe siegte schließlich doch. Zuerst verduftete Charles aus Baltimore und bald darnach verschwand auch Frl. Arnold. Ji Philadelphia trafen sich die jungen Leutchen wieder und -ließen sich ohne Verzug in Hymens Fesseln schmieden. Teppich als Fallschirm. Ein Teppich, der als Fallschirm diente, rettete das Leben einer Frau Kate Getin in New Iork. als sie aus dem fünften Stockwerk auf den mit Cement gepflasterten Hof fiel. Sie kam mit einem Armbruch davon. Frau Getin fiel aus dem Hinterfenster ihrer Wohnung in den schmalen Hof, über den die Seile für die Familienwäsche gespannt waren. Eine. Frau, die ihm Erdgeschoß wohnt, hörte ein dumpfes Aufschlagen auf dem Pflaster und sah, wie die Ecken eines Parlorteppichs sich über Frau .Getin deckten, während diese selbst in der Mitte lag. An den hinund herschwankenden Seilen konnte man sehen, daß die Frau vom fünften bis dritten. Stock gefallen war. ohne auf ein Hinderniß zu stoßen bis sie auf den Teppich fiel, der zwischen zwei Seilen ausgebreitet war. Von dort an stürzte si mit dem Teppich, der aber im Falle sich soweit ausbreitete, oatz er den Sturz, der sonst den Tod der Frau hätte zur Folge haben müssen, wesent ltch abschwächte.

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Ausland Sonderbare Selbst entleibungsursache. In Feudenheim, Baden, erhängte sich ein 16 Jahre alter Schlosserlehrling, weil ihm sein Vater den Wunsch, ein Fahrrad zu besitzen, nicht erfüllt hatte. Turnte am Fenster. In Wien stürzte der 26jährige Student Matthias Othmar aus einem Bodenfenster seines Wohnhauses in den Lichthof, wo er todt liegen blieb. Um die rechte Hand hatte der junge Mann einen Strick gewickelt. Othmar hatte an dem Fensterkreuze Turnübungen unternommen und war dabei verunglückt. . Pflugschar als TodesUrsache. Dem Bauern Sommerberger in Miltenberg, Unterfranken, wurden beim Pflügen die Pferde fcheu; Sommerberger gerieth unter die Pflugschar, die ihm den ganzen Unterleib bis zur Brust gräßlich aufpflügte. Man hatte große Mühe, das Eisen aus der Brust des Unglücklichen herauszuziehen. Sommerberger erlag seinen Verletzungen. Todtbringender Flieg e n st i ch. Die neunjährige Elisabeth Raab in Heilscheid. Westfalen, wurde von einer Fliege am Handgelenk gestochen. Schon nach kurzer Zeit schwoll der Arm so bedenklich an, daß ein Arzt zu Rathe gezogen werden mußte, welcher Blutvergiftung feststellte. Trotz sofort angewandter Gegenmittel verschied das Kind unter den heftigsten Schmerzen. Verbrannter Sara. Der Eisenbahnwagen, der die Leiche des zu Salonik, Türkei, verstorbenen Civilagenten Müller nach Wien zur eisemma überfübren sollte, aerietb bei Bicske in Brand. Der Holzsarg verbrannte, auch der Metallsarg erlitt BeriL"Ki r:. r:jc. r.rcn .r:c lUMviguligcii. äiic .cciic uutv beinahe unversehrt. Trotz der Transportverzoaeruna konnte oie ei etzung programmmäßig auf dem Friedhof in Wien erfolgen. Hartnäckiger Selbstmörder. Der 50 Jahre alte Arbeiter Hübner aus Eibau. Sachsen, legte sich in selbstmörderischer Absicht vor einen eintreffenden Eisenbahnzug. Er war jedoch von dem Zugführer bemerkt worden, welcher den Zug noch rechtzeitig zum Halten bringen konnte. Darauf sprang Hübner auf und lief davon. Er hatte sich jedoch nur hinter einen Strauch versteckt und warf sich dann, als der Zug im Gange war, abermals vor denselben und zwar knapp vor die Lokomotive. Der Kopf wurde ihm glatt vom Rumpfe, getrennt. Kinder als Gärtner. Der Fränkische Gartenbauverein" in Würzburg. Unterfranken.- hatte im vorigen Jahre damit begonnen, an Kinder der oberen Klassen der Volksschulen unentgeltlich Topfpflanzen zur Pflege hinauszugeben, um bei ihnen den Sinn für Blumen und Pflanzenschütz zu wecken und zu pflegen. Am Schlüsse des Schuljahres werden die fleißigsten Kinde? mit aus praktischen Gegenständen bestehenden Preisen bedacht. Die Idee hat sich sehr gut bewährt. Mehrere hundert Kinder hatten sich an dem kürzlich stattgehabten Wettbewerb betheiligt; 133 wurden durch Preise ausgezeichnet. Kampf mit Zigeunern. Zur Vertreibung einer 70 Köpfe starken Zigeunerbande von Zweibrücken, Rheinpfalz, nach Niederauerbach gerieth die Gendarmerie mit dem Wandervolk in ein förmliches Gefecht. Die Weiber erhoben ein wahres Kriegsgeheul und stürmten wuthentbrannt auf die Gendarmen ein. die sich der MißHandlungen durch den Gebrauch der blanken Waffe erwehren mußten. Zur Befreiung einer verhafteten Zigeunerin rückten dann die Zigeuner 20 Mann stark an, so daß die Vertreter der bewaffneten Macht ihre Gefangene wieder freigaben und die Gewehre luden. Selber Schüsse abfeuernd, zogen sich die Zigeuner zurück, als die Gendarmerie zehn Mann Verstärkung erhielt. Damit wurde die Bande überwältigt und der größte Theil verhaftet. Sträflinge als Feuer w e h r l e u t e. In einer der Strafanstalt Stein. Niederösterreich, gegenüberliegenden Teppichfabrik entstand an einem Morgen gegen drei Uhr ein Feuer, welches rasch um sich griff. Ein durch schweren Husten wachgewordener tuberkulöser Sträfling des Anstaltsspitals bemerkte zuerst das Feuer und avisirte sogleich den Wachposten, der das Fellersignal im Strafhause sowohl als auch an die Feuerwehrcentralen in Krems und Stein abgeben ließ. Plötzlick öffneten sich die Pforten des Gefängnisses. und etwa 30 Sträflinge stürzten heraus, um rasch die Schläuche aus dem Strafhause bis zur Brandstelle zu legen und im hastigsten Laufen zu der im Hofe der Anstalt montirten Pumpe zurückzukehren, während eine ebenso große Zahl von Aussehern unter der Leitung ihres Direktors die Löschaktion zielbewußt leitete. Dank diesem rasch:n Eingreifen der Vorzuglich organisirtm Strafhausfeuerwehr gelang es. den Brand zu lokalisiren und durch das spätere Einareifen der Berufsfeuerwehren nach einstündiger Arbeit zu unterdrücken.

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