Indiana Tribüne, Volume 29, Number 6, Indianapolis, Marion County, 30 August 1905 — Page 3

Jnviana Tibüne, SO. Tlugufl 1905

C o

ongreß zu

Bringt

Richard Bartholdt, dem Vorsitzer, eine Ovation dar.

Freude in Europa üöer die Verciubarung zu Portsmouth. Doppelzüngige Cbinelen. Filipinos in Händen amerikanischer Politiker. Deutsche verbünden sich in den Ostmarken gegen Polen.

Belgien. Interparlamentarischer rr ....... T. o n ß x t p. Brüssel. 29. August. Der Interparlamentarische Congreß nahm heute wieder die Berathung deS ameri kanischen Vorschlage für Errichtung eines permanenten internationalen Parlamentes an. Graf Avvonvi. der Vertreter Oester reich.UngarnS. war im Principe für v . rv l -r I .... oen ameruanliazen Plan, oeuieie aoer daraus hm, daß dte Mcyttgkett oes Planes so groß sei, daß reifliche Ueber leauna angebracht wäre. Der Plan eines internationalen Parlaments habe keinerlei Aussicht auf Annahme seitens w tTrnhtf(jhn T?rt?nntt ftirnt r in r. , i Wider pruch mit ihrer Souverümtüt , und UnabbSnaiakeit sei. Die Macht. besuanisse deS voraeschlaaenen nationalen Parlaments müßten deßhalb genau geprüft und mtt der UnabhäN' aiakeit der Parlamente der verschiedenen Mäckite in Einklana aebracbt werden. - Avvonvi stellte schließlich den Antrag. den Vorschlag an ein Comite zu ver. w!., ' ' I . rrt r t . ... r , . I ten solle. TOnnn hnn ZN,nnl5lt,anZ,n und Wald. UClICll, VU9 tlUUJ Ui(t VvilUtCii V(iiUJ I fogle von New York sprachen mit Eifer für den amerikanischen Plan. Militi 6tan5nd,. Narlam,nt?mi,. glied, sprach im Namen der Mitglieder des englischen Unterhauses für Verwei fung des Planes an ein Comite und wurde darin von den französischen De legaten unterstützt. Congreßmann Bartholdt von Mls.

fouri erklärte sich unter dem Beifalle Filipinos überfüllt, die für Unabhän. L m-r . m. oJ?,"

vi. ;uummiuiiB, Hu wvu.s. uiMm m h. m,Mn n ..... .M. .a emvernanoen, moem er oemerue, me 1 . -ii ir x fT.t l nrxi. I amciuanimm eiegaien isuniqun eine grunouqe Prüfung lyres or . m v r ? i m n r ... rr . I iluges. . daraus joig vie erweijung an . . , , l . an . .r I ein Comite von Spezialistin aus den Parlamenten der verschiedenen Na tionen. China. D i e schlauen Chinesen. S h a n g h a i, 29. Aug. Chang Chm, welcher vom Ministerium zu Pttlng aoge,cylal rouroe, um um icnenoc slBgtin zur Mlegung ot r rr w rvn .f . m w . I oycolis zu crgreiscii. oerics ycu oie großen Importeure zu pch. Er begann seine friedliche Mission damit, daß er gewisse Händler wegen angeblichen Bruches des Boycottes um 1000 20.13 strafte. Er befahl dann (. cn . i je I Auen eine neremoarung zn umerzeicy. nen, durch welche sie sich verpflichten, ffjc rrn x. . . reine ameriianiiqen paaren meyr von au-ianoi,qen ausiemen lrgenoemer Nationalität zu kaufen. Er verkündete leme Avqi für ,oicye paaren, oie vor dem Boycott bestellt wurden,Märkte im Inneren zu eröffnen. Diese Waa ren müssen aber gestempelt werden und werden erst mit diesem Stempel zuge lassen werden. ES sollen in33HandelSzentren Aemter errichtet werden. durch welche so gestempelte Waaren zugelassen werden. fnrw .Z. hm, 200,000 TaelS. welche Importeure von Shanghai aufbringen müssen, um lyrem nnanziellen Rmne zu entgehen. Dies bedeutet einen organifirten oycoir gegen amerlianilqe paaren von egierungsieue uns vie Be'schaffene Administration kann gegen die m. .r... v... 1. r v. lnsvyr zeoen unseren anoes äugen T1i41l& hiH(VI VnavXat WttXm viL.uy vktivuuv vfcvfc.. Mupuvmi Itb bie Stemuns b. ringt füfittm Waaren .ebenfalls f na 4 et - wu gleichkommt " M n m w n i-i n mm m wmm w ii m OAOT mrauii N e k i n q. 29. Aua. Der Rakcott flrnrnfslnifr mtinrtrt hrstnn fnft Interesse kür die riedensunteandlun. oen in den Hintergrund. Shanghai ist der größte Einfuhr. yasen, nacy lym kommrlemnn !Ur Amerika in Betracht. Die Regierung wies aus oie zorneuungen oes amerl kanisckZM Gesandten Rockbill die Vro.

dZn,ialr,.iik?n.n an Wnhrnü ,i,JNdeUtfch.NSti0NaleM

-..ij..'..t.ntig.i( wmm j v f mrmm 0 ttnlrSvn?n hl.T Kf.f. M.,,. v.MMt, wvv vvv vvuiutm nehmen ach früheren Erfahrungen an,

Brüssel

daß die Regierung diese Instruktionen nur unter ausländischem Drucke er lassen habe und selbst den Boycott wünsche. Reformen. Peking, 29. Aug. Die fremden Gesandten wohnten einem Bankette bei, welches Prinz Chin zu Ehren der Kommission gab, die im Auftrage der Reaieruna eine Reise um die Welt an tritt. Der Hauptzweck dieser Kommis. n . . . I u , I r non tN, den ParlamemartSmus tm Auslande zu ftudiren, da die Kalserm' Wittwe beabsichtigt, am Neujahr ein Dekret erlassen, durck welcbeS die Errichtung eines Parlamentes zwölf Jahre später angeordnet wird. m. n xtr. .v t m.i s;ic nornrninuic iceruen einen monai iMim! nh hnn dnr Lw b,, toter-L,trb, t,rWn ,.,. fchlleßungSges.tze gegen Chinesen nicht durch die Ver. Stackten, sondern durch an , mp L. .r., I WVUJ UUIU UC9 lUlUU UU 14U L.r.t. U 4 I U V UV Vfc . - - m .tRflrt x . Die ttommlspon wird mit großem nr . ;p 1 1 Si5 Ut Einsührung deS Parlamen "3 f irb Regierung .zahlreiche Stu denken nach dem Auslande IQ tarn, um das Volk bei ihrer Rückkehr für parlamentarische Regierung vorzubereiten. Pyttlpplnen. Schwärmen fürUnab h ü n g i g k e i t. Manila. 29. Aua. Der Mar. morsaal des Stadthauses war heute mit aiaicii iqwurmen. le roatrn con niZ.u... cm-:..i ....w-. iiuuüc cumemue i rooroen -lyre e,qioeroen gegen o - - . . t.tjx bmv wr n..MW!.. c A I irnuu uuu -uic uiivkuiuiiU uui v n ..tf ...1 ... i V : . I oen ongrevieulen zu eroilern, oie ge. genuit U c,ur ,inv. . I Die Versammluna wurde von Sen. Scott von West Virginia zur Ordnung gerufen, der auch als Vorsitzer sungirte. Alle Redner waren für Unabhängig, kell. Ewer behauptete für diese seien die FilivinoS besser aeelanet. wie die Grie Bulaaren und Peruaner. Die Filipinos wünschten Unabhängigkeit UZ,... ttmm amttilamlAm aßtötelio- ' I xate er ein System permanenter Neu. .ralitSt. das van den N. Staaten üiit Wm kAkakmSckikn arranakrt werden könnte. w-s-, 5l.,. nur rmM, h?, Kin? mit in,m von Fragen und brachten diesel- " T ' n in Verwirrung. Die Kongreß lcute anmfirten sich darüber und Kongßmann Eooper erklärte später pri. lm mit Uebeneuauna. daß an Un abhängigkeit für die Filipinos noch nm m htnUn r.. ...1..-. livztutttzzett. Japaner gepriesen. London, .29. Aug. Da die mei sten höheren Beamten außerhalb der Stadt find, ist eS schwierig die richtige Meinung der Regierungskreise über den Friedensschluß zu PortSmouth zu erM. DU Zeitungen preisen im Allgemeinen dieGroßmuth der Japaner. Deutschland. Cholera. D a n z l g, 29. Aug. Ein zweiter mt zu Einlage entdeckt worden. her die Cholera hat. ES find daselbst 47 tute und Flößer unter Quaantüne. I T h 0 r n 29 Äuauü tn Calnt 4 nm naWt gefunbm Bot.1 bt in bm zzs. er Nenau. unb - echönf je einer. Kurz und bündig. 1 Berlin. 29. August. JapSN einen großen moralischen Sieg, Rußland einen diplomatischen Erfolg erfockten und VräiZdent Rooledelt wird lünfti8 0l5 großer Staatsmann dafte. h. das M eö. was Berlin über den AuSgang der FriedenS-Conferenz zu PortSmouth denkt.' i ! S l N N k. Berlin, 29. Aug. Die Erwar

tung, daß die vor einigen Monaten er folgte Gründung deutscher Katholiken Vereine in der Provinz Posen auf die Förderung deS deutschen SinneS in der Ostmark befruchtend einwirken würde, bestätigt sich. Auf dem VerbandZtage der deutschen Katholikenverelne in Kro toschin hat der Zweigvereln Hohenfalza den Antrag gestellt, ein Einvernehmen mit dem Kriegerbund zur Errichtung eines katholischen KriegerwaisenhauseS anzubahnen. Dieser Antrag beweist, daß sich in der Gesinnung der deutschen Katholiken der Provinz Posen eine bedeutsame Aende rung vollzieht. Früher war, wie bei den Polen allgemein, auch bei ihnen vielfach der Kriegerbund perhorreSzirt, und unter dessen Mitgliedern fanden sich verhältnißmäßig wenig Katholiken. Kooperiren die deutschen Katholikenver eine mit dem Kriegerbund, so werden die bisherigen Schranken fallen und die nationalen Bestrebungen eine mächtige

oroerung eryauen . . f . F i s ch e r mobil gemacht. Berlin, 29. Aug. Immer ent schieden wird die Action zur Beseiti gung der drückenden Flelschnoth. Jetzt tn aüt üieiiajmncinei im ymaje mo bil gemacht werden, um mit vereinten - - , raiirn nuT oie noiöuna hinzuarbeiten. Der Vorstand der

Verbünde der Fleischermeifter hat einen

Aufruf an sämmtliche Meister Deutschimn dl inaurnc an einem vent erlassen, der Anfang September in Berlin zur Wahrung ihrer Interessen . , abgehalten werden foll. Auf dieser matn)txammm soll nar gemaq: L.,rv,n hrt6h,r nmhfktinn m,. triebe unvermeidlich sei, wenn die Re .Zeruna nicht in lbrer Politik der Grenz Ms V V r m w mm w sperren eine Aenderung eintreten lassen werde. Fahnennagelung. B e r l i n, 29. Aug. Im Lichthofe der Ruhmeshalle vollzog sich heute eine imposante militärische Feier, die Nage lung und Weihe neuer Fahnen und Standarten für Truppentheile des . . Vr , V ! der Ceremonie die Gegenwart achten Armeekorps. Besonderen Glanz u... k,.,s... . :r..k s,,, bc5 Kaisers und der Kaiserin, sämmt mx 5prinjen des königlichen Hauses m-n.z. srk wn Ni V Ms W huföliomn irrfmiflfti Truvvenibeile. . ' mlg)t nmn Feldzeichen be firth h fi.fnHtt hior, !" fl U I "T"" h, Von den alten Fahnen, deren Ersatz durch neue sich als nothwendig erwie hatte, sind übrigens die Stangen rt,M?,f,,Tt itnh nur hsi8 ftfllitTfnhtA ist V V V W tv wm yj v ersetzt worden. Die Ueberrefte der alten ;?abnen werden im 5Zeuabause ux Er inneruna an die rubmreiöen Scklack ten, an denen die Truppen theilgenom. mn nh niifmafit tnhm. " 1 , 1" " Ruhr im 60. Regiment. Trier, 29. Aug. Im Füselier batalllon des hiesigen Jnfanterie.Re gimentS No. 69 ist die Ruhr epidemisch aufgetreten. Die Zahl der Erkrankungen ist so groß, doß daS Bataillon von IKi STtTttnm rtt Tart hhrtv4.fi.rts.n Kaisermanövern ausgeschlossen merden rnftFit. '.stS.T-' ... Ä"-V. , ,4"' ''. fsr "' ' lw5l! - ' ' . . ;lf j&.f

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find, ihre Steuern auf'S AeußerfteherabgedrüS zu sehen, aber von sehr wenigen

ift dies bekannt. Einer der wenigen, shall Jleld, der Chicago Schnittwaaren

Steuer-Einschätzung proteftirt hat, trotzdem er für ein Vermögen von 40 Millio-

l nen Dollars Steuern berappen muß.

f Albert C o h n. Berlin, 29. Aug. Im -Alter von über 73 Jahren ist hier der Shake. speareforscher und sehr bedeutende An tiquar Alder Cohn aus dem Leben ge schieden. Zu seiner literarischen Hin terlassenschaft gehört eine fast vollendete Shakespeare.Biographke größten Um fangS. ' Türkei Armenier erschossen. Konftantinope l, 29. Aug. Apik Undjian, ein bekannter Armeuier, wurde in der Vorstadt Galata von Ghirko Vartanian, der ein naturalisir. ter amerikanischer Bürger zu sein be hauptet, Zerschossen. Undjion wurde im Jahre 1896 als Revolutionär verhastet, löste aber dann seine Verbindung mit den Revolu

tlonären. Vartenlan lebte 10 Jahre in den Ver. Staaten, er sagt er habe den Be fehl erhalten Undjkan zu tödten. will aber nicht sagen wer ihm den Befehl gab. Die Frage ist nun ob türkische Ge richte .oder das ttonsulargericht den Mörder zu prozesstren hat. Nukland. Terroristen sind bereit. St. N-terSbura. 29. Auau. Di. russilchm R.vlu.ini Haien i. rT-rr.- .rAct iuc, cu mu ucusiHun zu inauguriren. Wie immer auch die Friedenskonferenz in PortSmouth aus fstlTm mftft totrbtn fi XnMaam. so. n I ib'd bUfelbe ,u Ende ig. Alle Vo.beuunge imo acuoiicn, uuu im iireren Wochen werden massenhaft Was. X, . ir . r t l ift. c.w a.Imu.u mV r a i fen. Munition und Sprengstoffe über die österreichische und .deutsche Grenze geschmuggelt. Für die Mitte nächsten Monats kündigen die Sozialiften einen rr ? r , nrr allgemeinen sirell oer l,enoaynarbeiter an. D e r v u u. , v , . . c A V - M I C b i c a o , 29. Aua. ttür den bkften Plan für das neue Courthouse sv.z..,..., v. vn w. vh(h itiiuurn , w rn r I VayneS & Barnett den m 5000 beseyenden ersten Preis, und die yica. ao'er Architekten öolabird und Röche, den weiten erbaltm. Trokdem wurde heule den Chicago' der Bau zuge. m ..r , sprochen. Darüber große Entrüstung seitens der St. Loulser. srsssnllnmien. n rro m. ..j m. i I New Vork:MinneapoliS von London; Kaiser Wilhelm der Große- von Bremen; Fürst Bismarck" von Hamburg; Kronprinz Wilhelm' nach Bremen; Slavonia" nach! ttium?. Liverpool: .Laureniian' nach VM und Philadelphia. Antwerpen: Kroonland" nach New York. Hamburg: Pentaur- nach San Iran ciSco. Neapel: Prinz OSkar" nach Genua. Dover: Graf Walderfee" nach Ham bürg. Liverpool: LakeManitoba nachMontreal; Saxonia" nach Boston. -X :.'7i"'iv.-,;. SS.-. 5: y . V 4 ij. . ; vv? ' vjS ' v -:7- ! ' V N2i .- r. VTs '''. . L t V , S., Fürs'S ( Y-frl " . ",' ' . ' .',, -4 j , V' V.', V. w'' ty " ' 't'sw s fr. JK. t . f a I , :.'si , " -4 , W der sich nicht um Zahlung der herumdrückt. in unserem Lande, die nicht dahinterher die in jer Weise bekannt find, ist Mar König, der noch nie wegen zu hoher

Die nnderhelrathete Scheper.

Der Begriff der unverheirateten Schwester ist durch die neue Zeit um. gewerthet worden. Früher war sie die Allerweltstante, die Htlfende, Rathznde, jeden Augenblick bereit, ihre Zeit und Kraft zur Verfügung zu fiel, len, wenn in der Familie Krankheit eintrat, oder die verheiratete Schwester für sich oder ihre Familie ihrcr bedürfte; heute ist ihre Stellung im Wesentlichen eine andere geworden. Sie hat sich erkämpft, auch ein eigenes Leben zu leben, sie hat einen Beruf erwählt, der all ihre Zeit, all ihre Kräfte in Anspruch nimmt, der ihr Äeben 'ausfüllt und ihr Befriedigung gewährt; freilich muß sie all ihr Können dazu einsetzen. Oft, wenn sie Abends heimkehrt, ist sie abgearbeitet, ruhebedürftig, und nur durch genügenden Schlaf können die verbrauchten Kräfte ersetzt, kann ihr die Arbeitsfrische erhalten werden. Dabei' haben nun manche unverheirathete Tveibliche Familienglieder keinen leichten Stand. Die lieben Angehörigen können sich nicht drein finden, daß ein junges Mädchen seine eigenen Wege geht, man macht noch immer Anfpruche an seine Hülfe, sei es auch nur in seiner freien Zeit, an Sonntagen, in den Ferien. Tragt solch eine Tante nun ein echt weibliches, fein- und warmfühlendes Herz in der Brust, so wird sie solchen Zumuthungen oft über ihre Kraft nachzukommen suchen, wird manche seltene Erholungsstunde der Familie Wen ' " " 'v i""!ranl und bülfsbedürftia wird. Ein Beruf ist nach der Ansicht Vie ler nur em mangelhafter Ersatz für vas seyiende Edeglus. unv veZyalv f..tl " rfjf '.trtJL. cn.J'fs v v v . y - ' nicht die nöthige Achtung davor, und aus diesem Mangel an Hochschätzung heraus entsteht jene Naivität, die anspruchsvoll und egoistisch über Zeit und ?nSnSS gbt. Man bedenkt nicht, daß man Ir. . ' ' . dadurch zu dem Schweren, das das Allemstehen im Berufskampf mit sich bringt, noch Schwereres hinzufügt, inIllUtV VIU Llll UlUUUA.ll lil IV - Viätt rtftn (nliXi .! JTD VmJF. ! Ovn!.. spalt mit sich selbst bringt, denn nicht ledes besitzt die gesunde Rucksichtslosig kt, derlei Zumuthungen abzuwehren, zumal wenn der Familienfriede dart.fvrKf iirV m,. nXXtyi'A vutw UVIUUVVV. 4 V Vv. Jm HU"UU lich wird man lernen, auch der nichtverheiratheten Schwester, sobald sie einem Berufe lebt, der sie nährt und be friedigt, ein eigenes Leben, zuzusprechen K L"S. VlUli flUlU XU VfcWlrVUU AUilH I Util wird man dahin kommen, dies ohne Bitterkeit als eine durch die Verhaltmsse hervorgerufene Nothwendigkeit zu f rniTT. --2 Dann wird ein junges Mädchen, wm es zum Beispiel nach kaum be standenem schweren Examen eine kurze Erholunqszeit für sich erstrebt, um die nöthige Frische zum Antritt einer Stellung zu erlangen, Nicht erst einen Kampf zu bestehen haben, weil die glücklich verheiratete Schwester für die I O . i sC&Yft.A si (aliwft fit ?Z.l ". I Wll WlilVW VIVUt UUU VVtljltlU yiuuiui wäre, wenn sie eine Fehlbitte thun würde. ' Als ob für solche Fälle nicht irgend ein anderer Ausweg gefunden werden konnte! ueberaroeüuna. vom Examen, die Aussicht auf schwere Zeiten, bis es sich m dem praktischen Be rufe eing.erichtet, ein kleines Gehalt, starke Anforderungen an die Leistungs fäbiakeit. die Sorge. M unter allen Umständen die Ausdauer und die hierZU nöthige Gesundheit zu erhalten, weil ja sonst Alles verloren ist und dazu der Neuzeit wenig Rechnung tragende Ansprüche seitens der Famuienmltghe der: das ist daS Loos so manches zun gen Mädchens, das lern Leben, sei es aus innerem Drang oder getrieben von Noth und Armuth, in die eigene Hand nimnit. Und doch ist der Gedanke, den Geschwistern vielleicht später zur Last sallen zu müssen, für iedes ' feinfühlende, gesund veranlagte Madchen trotz aller Liebe, d es mit ihnen verbindet, peinlich. Kein Wunder, wenn es mit aller Kraft danach strebt, der Zukunft frei und ruhig entgegen sehen zu können. Darum gönnt der Unverheirath?ten ein eigenes Leben. Achtet es hoch, dies Rinoen undKämpfen. Ihr Schwestern, die Ihr Gattinnen. Mütter seid! Die gelbe Gefahr". Ein kleines Geschichtchen wird in der Zeitschrift Ostasien" erzählt. Der japanische Gesandte Vakahira hat es einigen Journalisten zum besten gegeben, die sich über die gelbe Gefahrunterhielten: 'Ich hörte, wie zwei Frauen über die Japaner sprachen. Die Japaner, sagte die erste, sollten gar nicht in unser Land hereingelassen werden. Kaum, daß die jungen Leute ihrer Nation hier zur Schule kommen, beginnen sie ein regelrechtes Betrugssystem! Nun, wieso denn das? fragte die zweite. Wieso? Nun, sie bezahlen ihr UnterrichtZgeld nur für einen, und dabei lernen sie für zwei oder drei!" Eine treffliche Charakteristik des japanischen Fleißes. 'Strenge Herren... Ich llif iuM amPamaX. -Ta. AlAin vt 5 auch nicht lange rtgiert!"

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