Indiana Tribüne, Volume 28, Number 306, Indianapolis, Marion County, 17 August 1905 — Page 3
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Jndiana Tibüne, 17. Augufl 1905 i o
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Friedcils-Bcrhandlllngen
Machten heute zu Portsmouth, R. H., anscheinend günstige Fortschritte. Die ZeilungSleute mit den japanischen Kommissäre unzufrieden. Botschafter Congcr in Washington. 50 Soldaten von Fort Snelling, Minn., desertirt. Keine Hoffnung auf rasche Unterdrückung des gelben Fiebers.
Friedensvermittlungen. PortSmouth, N. 16. Aug. Herr Sato von der japanischen Friedenökommisston gab heute Abend folgende Erklärung zur Veröffent lichung. In der NachmittagZsitzung wurden die Artikel 7 und 8 berathen. Artikel 7 wurde im Prinzip angenommen. Artikel 8 wurde einstimmig angenommen. Die Friedenskonferenz vertagte sich bis morgen früh 9:30 Uhr." ES wurde weiter offiziell mitgetheilt, daß keine Differenz bezüglich Artikels 7 bestehe, sondern daß nur ein einzelner Punkt noch auszuarbeiten fei. Dieser Artikel 7 behandelt die Ad. tretung des Zweiges der chinesischen Oftbahn von Harbin nach Süden und nach Artikel 3 kann Rußland den Theil der Bahn durch die nördliche Mandschüre! nach Wladiwostock behalten. Revolution unter Zeit u n g S l e u t e n. PortSmouth. N. H., 16. August. In den Kreisen deS Feder. Volke?, welches die FriedenScommission umlagert, herrscht eitel Unzufriedenheit über die Knappheit der Nachrichten, welche aus der heißumworbenen Eom Mission herauszuholen find. Die russischen Emissäre gewinnen Freunde, die japanischen schaffen sich Gegner. Mit wenigen Ausnahmen waren alle hier versammelten Vertreter der Presse bislang japanfreundlich; sie find eS nicht mehr, soweit persönliche Empfindungen in Frage kommen. Sie haben gefunden, daß die japanischen Emissäre hier einfach unmöglich find. Komura macht keine Bekanntschaften. Kein Mensch kann ihn erreichen. Er ist im Hotel Wertroorth dem gesell, schaftlichen Leben so fern, wie er eS in Tokio war. Die Zeitungsleute, die sich in diesem Lande, in England und auf dem Comment als warme und einflußreiche Freunde Japan? zeigten, werden behandelt, als ob sie Feinde wären. ES giebt überhaupt gar keine Bezie hungen. Die japanischen Emissäre sind wie kleine Nippsiguren, die nicht sprechen. Der Gesandte Takahira von Washington, der die Amerikaner besser kennen sollte, ist wie jener argwöhnisch bis zur Lächerlichkeit. Sie trauen Nie mandem, der nicht eine gelbe Hautfärbe hat. Baron Komura weist alle Gesuche um Audienzen ab; er sagt er wolle Niemanden kennen lernen, er sei hier, um seine Arbeit zu thun und er gebe nichts drum, was die Zeitungen sagen. Wenn die Russen zu den ZeitungZleuten sprechen wollten, möchten sie es thun. Japan werde schweigen. Diese Zurück Weisung diese brutale Geringschätzung, diese Angstmeierei, dieser Mangel an Entgegenkommen hat Japan viele Freunde in Amerika gekostet. Botschafter Conger auf Reisen. W a s h i n g t o n, 16. Aug. Bot schafter Conger kam heute von Mexico hier an und hatte eineConferenz mit dem stellvertretenden Staatssekretär Adee; später fragte er auch bei Präfi dent Roosevelt an, wann eZ demselben genehm sei, ihn zu empfangen. Ueber seine künftigen Pläne wollte Conger nur sagen, daß er sich an Staatspolitik in Iowa nicht mehr aktiv betheiligen wolle. Herr Conger hat gegenwärtig zum ersten Male seit vier Jahren Urlaub. i 50 S oldaten desertirt. St. a u l, 16. Aug. Von Fort Snelling sind 50 Gemeine desertirt. ES wurden dort Erd arbeiten am Schieß platze vorgenommen. . Die Arbeit bei der Hitze in letzter Zeit sagte den Leu ten nicht zu und sie nahmen franzöfi fchen Abschied. Gelbes Fieber. New Orleans, La., 16. Aug. Officiell waren bis 6 Uhr Abends an meldet: 66 neue Fälle, insgesammt 1146; Todesfälle 4, zusammen 176. Kampf gegen gelbes Fieber. ' New Orleans, 16. Aug. Dr. White vom Bundeshospitaldienste setzte heute mit Ruhe und Energie seine Maß
regeln gegen das gelbe Fieber fort. Wie leicht verständlich, bietet fich oft Gelegenheit zu peinlichen Szenen mit Kranken und selbst Aerzten, die Fieberfälle verheimlichen. Dr. White geht in schonendster Weise vor und sucht vor allen Dingen das Vertrauen der Beoölkerung zu gewinnen. Professor A. L Metz von der Tu.
ane-Univerfität wurde heute mit Organifirung des JnfpektionSdienfteS be auftragt. Er wird Abtheilungen von Inspektoren nach den Wohnungen neh men und sie belehren, worauf fie zu achten haben, und wenn fie vollständig! ausgebildet find, werden fie den Aerz en in den einzelnen Bezirken zugetheilt werden. Als der Marinehospitaldienft die Controlle übernahm, berechnete man, daß derselbe bei vollem AuSbruche deS Fiebers etwa 1200 Mann brauchen werde; jetzt find 600 angestellt und ihre Zahl wird allmählich vermehrt. Aufternhändler in Be. . s o r g n i ß. In schwerer Sorge find die Austern Fischer und Händler ob der Epidemie. Staats Gesundheitsbeamter Sauchon hat jedoch die StaatS.Nustern'Commis fion benachrichtigt, daß er AlleS thun werde, was in seiner Möcht stehe, um Hindernisse sür Eröffnung der Austern Saison am 1. September wegzu räumen. Bericht des Marine Ho spi tald ienste s. Washington, 16. Aug. In dem soeben veröffentlichten Wochen berichte deS Marine Hospitaldienstes werden die Zustände zu New Orleans wie folgt beschrieben: Offenbar hat die Seuche sich weit verbreitet und ist nicht aus ein paar StadtblockS beschränkt, wie man an fänglich hoffte. Ohne Zweifel herrschte das Fieber schon einige Zeit in der Stadt, ehe eS entdeckt wurde. Die lokalen Verhältnisse find für eine Aus breitung günstig. ES ist osfiziell be hauptet worden, daß in der Stadt 70 000 Zisternen find. Die Kanalifirung und Wasserversorgung sind durchaus unbefriedigend. Allerdings ist eine neue Wasserleitung, ein neues Kanal sygem usw. im Bau begriffen. Obgleich jedes Hilfsmittel benutzt wird, das die Wissenschaft bietet oder die Erfahrung anräth, ist eS nicht un wahrscheinlich, daß der Kampf gegen die Seuche sich hinausziehen wird. Bei dem energischen Suchen nach Füllen und Seuchenherden ist eS sogar zu er warten, daß die Zahl der KrankheitZ. fälle in nächster Zeit anscheinend steigen wird. Wenn der Ausbreitung der Seuche nach den umliegenden Staaten Einhalt gethan werden kann und ihre Beschränkung in der Stadt gelingt, so wäre dies schon ein großer Erfolg. Dr. Guiteraö. New O r l e a n S, 16. Aug. Dr. GuiteraS sagte heute, nach dem, waS er gesehen habe, betrachte er die Lage als günstig. Er glaube die Fieberseuche könne unter Kontrolle gebracht werden, wenn eS auch stets schwierig sei die Krankheit auszurotten, wenn dies nicht bei ihrem Beginn geschehe. Dr. GuiteraS meint, wenn mit Ein tritt der kälteren Witterung die Krank heit aushöre, solle der Marine-Hospital Dienst doch die Kontrolle der SanitätS maßregeln behalten, um den Kampf gegen einen neuen AuSbruch nn nächsten Jahre zu führen. Mangelhafter Poftdienst. Zahlreiche Beschwerden werden über den mangelhaften Postdlenft laut Postmeister Woodward, erklärt, die Sache stehe nicht unter Kontrolle der hiesigen Poftoffice. Die Verspätungen seien eine Folge der Quarantainemaß regeln und deS Umstände?, daß die Ei senbahnen sich genöthigt sahen, Züge eingehen zu lassen. Venezuella muß zahlen Northfield, 331., 16. Aug. Referent Frank Plumley von hier, welchem die Entscheidung über Förde rungen in der Gesammthöhe von 650,000 Francs, welche die französische Regierung gegen die Regierung von
Venezuela geltend machte, übertragen
werden war, hat die Ansprüche der französischen Regierung anerkannt. Die Entscheidung Herrn Plumley's wurde heute den Vertretern der genannten Regierungen, Grasen Periti de la Rocca und Dr. Jose de I. Paul, bekanntge geben. Von den vorgebrachten 8 For derungen hat Herr L. Plumley zwei ab gewiesen und eine als nicht berechtigt erkannt. Die betreffenden Forderungen stammen aus EntschädigungSansprüchen französischer Staatsbürger her, welche infolge der Revolution von 1901 in Venezuella kommerzielle Verluste er litten hatten. Herrn Plumley's Cnt scheidung ist als endgültig anzusehen. Skandalgeschichten. L a Crosse, WiS., 16. Aug. Der Stadtrath hat einstimmig beschlossen, den städtischen Ingenieur Frank C. Powel aufzufordern sein Amt nieder zulegen oder ein Verfahren auf Amts entsetzung zu gewärtigen. Powell soll bei städtischen Kontrakten betheiligt gewesen sein. Den unmit telbaren Anlaß zu dem Vorgehen bil det jedoch ein Familienskandal, in des sen Verlauf Powell L. P. Philipp! auf $10,000 Schadenersatz verklagte, weil derselbe ihm seine Frau entfremdet habe. Die Frau beging Selbstmord. A l l enD e n k m a l. Bus hingt on, Vt.. 16. Aug. Heute wurde aus der Farm, auf wel cher Elhan Allen, der Held aus der Revolutionszeit Vermont's, den größe ren Theil seines Lebens zubrachte, ein Denkmal feierlich enthüllt. Der Hauptredner des TageS war ChaS. W. FairbankS, Vizepräsident der Ver. Staaten. Trans. Mississipi-Kon greß. Portland, Ore., 16. Aug. Heute wurde hier der TranS'Misfis fippi'Kongreß eröffnet. Hunderte von Delegaten find in den letzten Tagen angekommen. Starke Delegationen find eingetroffen von California, Utah, Colorado, TexaS, Montana und ande ren Staaten westlich vom Misfisfippi. Der größere Theil der heutigen Si tzungen war Begrüßungsreden u. s. w. gewidmet. PräsideytRoosevelt. Oyster Bay, 16. Aug. Präsident Roosevelt empfing heute zum Gabel frühstück den österreichischen Botschafter. Baron Hengelmüller, Senator Dryden von New Jersey, JameS M. Beck, früher HilsZ.Generalanwalt des Justiz Departements, ChaS. H. Keep, HilfS schatzamtssekretär und den Schriftsteller Robert BridgeZ. Senator Dryden und Beck sind hier. um mit dem Präsidenten Versichc rungöverhältnisse zu besprechen. Erste rer ist Präsident der Prudential In surance Co. der letztere einer der Advo katen der Equitable Life Insurance Co. Reciprocität?. Kongreß. Cbicaao. 16. Aua. Auf der NachmittagSfitzung des ReciprocitütS. kongresseS wurden folgende angesehene Persönlichkeiten . als Beamte borge schlagen: Permanenter Vorsitzer, der achtd. S. B. Packard von Iowa, 1. VizeVorfitzender Wm. C. Mayberg. Mich.. 2. Vize.Vorsijender, I. T. Prior, Tex., 3. VizeVorfitzender, An drew G. Webster, Mass., Sekretär. Wm. R. Corwine, Iowa, Hilfö.Se kretär, Fred. Larribea, Iowa. Vorsitzer Packard stellte BundeSsena tor Cullom als Redner vor. ES wurde der Antrag gestellt ein Komite zu ernennen, welches Vor schlüge für bessere Handelsbeziehungen mit dem Auslande machen solle. Der Vorschlag wurde rn das Komite für Beschlüsse verwiesen. L Swenbündiger ange fallen. C l a r k S v i l l e, Tenn., 16. Aug. Während einer Vorstellung in einem Zirkus wurde der Bändiger ChaS. Duncan aus LouiSville, Ky.. von einem Löwen überfallen und schwer an de? Schulter verletzt. Den übrigen Angestellten gelang eS mit glühenden Eisen den Löwen von seinem Opfer wegzutreiben. LoomiS' Rückzug. S p r i n g f i e l d, O., 16. Aug. Thomas B. LoomiS, HülfSStaatL sekretär, erklärte heute, als ihm der Bericht gezeigt wurde, daß Col. W. C. Sanger HülfSSekretär werden würde. wenn Root das Portefeuille über nehme, er werde wahrscheinlich seinen gegenwärtigen Posten aufgeben und einen diplomatischen übernehmen; in welchem Lande wisse er allerdings noch nicht.
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Ueber die eiaenartiae Wirkuna eineBlitzstrahlZ berichtet die Metzer Ztg.: Lei einem schweren Gewitter, das über l'ietj und Umgegend niederging, ichlug oer Zdlltz unter fürchterlichem Geprassel in eine der bei St. Catberme am Gorzebach siehenden mächtigen Graupappeln. Die Krone des Baumriesen blieb ganz unberührt, der Stamm wurde ersl ln etwa dreiviertel Höhe getroffen und von da in der Längsrichtung nach unten, bis in die Wurzel hinein gezwei-. theilt. Die der Wetterseite zugekehrte Hälfte des Baumes wurde in tausend Fetzen und Splitter auseinandergerissen und abgesprengt. Große zerfetzte Holzstücke wurden reichlich hundert Schritt weit bis auf die Noveanter Straße geschleudert, wahrend andere weit entfernt inmitten der zu einem reinen Holzlaaer Gewordenen Wiese Zaunpfählen gleich metertief in daErdreich sich einbohrten. Auf einen lc Meter entfernten Nachbarbaum sprang eine Verzweigung des elektrischen Strahles ebenfalls über und warf, ohne den Baum sonderlich zu beschädigen, im Niederfahren ein mächtigeStück Ufergelände in die hoch aufschäumenden Wasser des Gorzebaches. Die Gewalt der elektrischen Entladung war so groß, daß sie sich auf Kilometerweite hin noch deutlich fühlbar machte. In der Nähe weilende Personen waren zu Tode erschrocken. Bei l in inen Änd.. HJ'SsI m:. n.nywi uujjtm IU flC iUlUUlilJ UlS Wetterstrahls in ganz absonderlicher Weise. Eine Frau, die mit ihren Kindern des Weges kam. erzählte, daß letztere nach dem gewaltigen Schlage wie aufgescheuchte junge Rebhühner auseinanderstoben und nicht mehr zusammenzubnnqen waren. Ein Analer, de? in der Nähe auf Forellen gefischt hatte. langte noch wahrend des Gewitters nn! einem der größten H'olzsplitter auf der Schulter ganz verstört im Städtchen an und wußte durchaus nicht mehr an. zugeben, wo er Fang und Garn gelassen. Noch drolliger gebardete sich eine Arbeitsfrau, die unter einer nahen Ulme Schutz vor dem wolkenbruchartigen Regen gesucht hatte. Laut schim psend und polternd fuhr, wie ein Augenzeuge berichtet, die ihre 250 Pfund wiegende schwerfällige Person erbos! aus ihrem Versteck heraus, blieb aber zehn Schritte davon entfernt plötzlich im strömenden Regen regungslos auf dem Felde stehen und fand erst nach geraumer Zeit Bewegung und Sprache wieder. Von einem Fuhrwerke scheu, ten hochaufbäumend die Pferde, um im nächsten Augenblick mit hängenden Köpfen wie angewurzelt neben dem gleichfalls erstarrten Fuhrmann zu verharren. Aehnlich wie diesem erzino es auch noch andern Leuten, die nicht wußten, wie ihnen geschah und sich späte? auf rein gar nichts mehr besinnen konnten. Später pilgerte jung un alt hinaus zu der Stelle des elementaren Ereignisses, als fei's zu einen: Wallfahrtsort. Keiner aber kam inrück, ohne einen größern oder kleiner? Fetzen des zersplitterten Pappelbaumes als Andenken mit nach Hause zu nehmen. Der Abenteurer Nikolai Tawin alias Graf de Toulouse-Lautrec", nach dem so viele Gerichte diesseits und jenseits des großen Wassers'' verlangend ihre Hände ausgestreckt haben und noch ausstrecken, laßt wieder von sich hören. Die Abenteuerlust ist in dem alten Jrrfahrer noch ungebrochen Er taucht in einer Zuschrift an eine russische Zeitung mit einem neuen hochabenteuerlichen Plan auf. Er nennt sich einen verlorenen Sohn Rußlands", spricht aber mit Stolz von seinen ruhmvollen Vorfahren. Dann kommt eine Aufzählung der Sawins. die sich in den Kriegen ausgezeichnet haben; zuletzt er, Nikolai Sawin selbst, der eine so ruhmvolle Vergangenheit hat. War er doch sogar Prätendent auf den bulgarischen Thron. Seine Thronkandidatur im Jahre 887 hab: zwar durch feine Verhaftung in Kon-' stantinopel und durch seine Abführung durch Gendarmen nach Petersburg ein Ende gefunden, aber der damalige Minister des Innern habe sein aufrichtig ges Bedauern ausgesprochen, daß die Sache nicht ausgekommen" sei. Doch der erfindungsreiche Nikolai Sawin hatte bald darauf ein zweites großartiges politisches Projekt" ersonnen, das ebenfalls nicht verwirklicht wurde, aber von dem Weitblick" des großen Sa win beredtes Zeugniß ablegt. Dieser zweite Plan war die Einnahme von Korea im Jahre 1893. Eine Besltzergreifung ä la Jermak Timofejewitsch vermittels einer Schar von Vagabonden und Zwangssträflinaen!" Leider brachte dem großen Patrioten sein kriegerischer Elan damals nichts weiter ein als verstärkte Polizei aufsicht, was den Gekränkten bewog. nach vmenka zu crnignren . Nikolai Sawin Graf Toulose de Lautrec will Rußland aus seiner gegenwärtigenKriegslage retten und an den heim. tückischen Japanern Rache nehmen. Mein Plan ist sicher, verlangt sehr geringe Opfer, und ich nehme das gan je Wagniß auf mich. Mehr als das! Ich hafte mit meinem Kopfe für seine Verwirklichung! Ist Rußland nach ei nigen Monaten nicht siegreich, so mag man mich erschießen! . . . Denken Sie was Minin. was Jeanne d'Arc gethan haben!" . . .'. Leider bildet aber der kolossale Plan des großen Sawin nl?ch ein Staatsaeheimniß" das er nur höchststehenden"Personen anvertrauen will. . . . .
Big Fötus Route Uetu Uorlr Central Salrnott
Die ofgzitlle Bahn zum Nat. Feldlager der G. A. N. 1 W. N. C.
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nach von Indianapolis. Entsprechende
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Parlamc,,tsm'.ts!k. Im Küchrnkomite" dos englischcn Parlaments steht gegenwärtig der seltsame Vorschlag in Berathung, die Annehmlichkeiten des zeitgmössischen Parlamentarismus durch Einfügung emes ausgedehnten Mniltprogramms in die Tagesordnung beider Häuser zu erhöhen. Ein irischer Abgeordne tcr, ein Mitglied jener Partei, welche kurzlich wahrend einer Obstruktlons Sitzung die Langeweile der Nacht durch Abflnguiig von Mannerchorei: erfolgreich verscheucht hatte, ist der Vater des Gedankens," dem holien Hause ein regelrechtes Streichorchester beizugcbcn, welches die Aufgabe hätte, mit geeigneten Tonwrken wsnn auch nicht die Sitzungen, so wenigstens die dem Speisen und der sonstigen Erho lung der Teputirten gewidmeten Zwi schenpausen angenehm zu beleben. Mr. Patrick Josef O'Vrien wünscht auf der berühmten Thcmse'Terrasse des Parlamcntsgebäudes eine Musii kapelle ständig etablirt zu sehen, wel che nach Art der in London und ande ren Großstädten üblichen Speiseorche ster während der Thee- und Diner Stunden des Nachmittags undAbends die Tafelmusik zu besorgen hätte. Der Proponent dieser originellen Neuein führung behauptet, daß das englische Parlament ohnedies gegenüber den gesetzgebenden Körperschaften mancher Kolonien, namentlich der australi schar, überaus rückständig sei. Dort werden nicht bloß parlamentarische Gartcnkonzercte veranstaltet, sondern es sei auch den Erwählten des Volkes die Möglichkeit geboten, im Inneren des hohen Hauses nach Herzenslust Billard zu spielen und imParla mentsarcale allerlei Freiluftsport zu betreiben. Wenngleich dieses Ideal einer Volksvertretung m London der aeit nicht erreichbar scheint, so wün schen wenigstens die musikliebendcn Homemler, bei den Mahlzeiten auf der Tbemsetcrrasse einige Aufholte rung von der Trübsal der Opposition zu erfahren. Die erste approbierte AerzlM rn Pommern ist Fräulein Marie Ballieu in Greifswald. Die Dame bestand daZ medizinische Staatseramen mit Auszeichnung. Erst 23 Jahre alt. hat sie ihre Ausbildung in Leipzig unter Leituna ts Kraulern Dr. KätheWind. scheid erbalten und seit 1900 in Leip. zig. Heidelberg und Greifswald stu diert. Fräulein Dr. Ballien gedenkt sich dem Spezmlfache der Frauenkrank hciren zu widmen.
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