Indiana Tribüne, Volume 28, Number 303, Indianapolis, Marion County, 14 August 1905 — Page 3

AATV f m.mw ? ACUCII

iii. Fm m -I T1111 .

Kühle Aufnahme Finden die Erklärungen des dentschen Kaisers gegenüber den Polen beim Zentrum.

Das Tarlehen deutscher Banken an den Unwetter in Mittel'Tcutschland. Teutschland. Der Kaiser und die Polen. Berlin, 13. Aug. Der Besuch de5 Kaisers in Posen steht noch immer im Vordergrund deö allgemeinen Intereffe. ES wird nachträglich bekannt, daß der Kaiser, als er sich zum Chef des Jäger.RegimentS No. 1 ernannte, vor der Posener Garnison eine An spräche h'elt, deren AuSsührungen aus den gleichen Ton gestimmt waren, wie die schon mitgetheilten Reden in Gnesen. Der Kaiser bemerkte, der Empfang durch die gefammte Bevölkerung habe ihn überzeugt, daß er eS mit loyalen Unterthanen zu thun habe. Angesichts der Versuche, Zwietracht zwischen den Bürgern deutscher und polnischer Na tionalitüt zu süen, sei eS sein ernster und unerschütterlicher Wille, an der Ostmarken'Polltik festzuhalten. Die CentramSblütter behandeln die Redendes Kaisers üußerst kühl. Die polnischen Zeitungen werfen dem Kaiser vor, daß er trotz seiner angidlichen Liebe für die Polen sich nicht die Zeit und Mühe genommen habe, den kran ken Erzbischof von StablewSki aus sei nem Landsitz in Gostyn bei Kröben zu besuchen. Das Darlehen an den Sultan von Marokko. Berlin, 1ö. August. Die neuerlichen Pariser Behauptungen anlätz lich des bereits gemelkten Darlehens . von $2,500,000 seitens Berliner Ban kierS an den Sultan von Marokko ha ben hier eine offiziöse Entgegnung ge. funden. ES wird erklärt, die deutsche Regierung habe mit den Privatabma chungen deS Sultans von Marokko nichts zu thun. Das AnleiheArrange ment mit deutschen Firmen sei als eine reine Privatsache zu betrachten. Die TranSaction sei bereit eingeleitet ge Wesen, ehe daS Marokko Abkommen vom 8. Juli zwischen dem Ministerprü fidenten Rouvier und dem deutschen Botschafter in Paris, Fürsten Radolin, perfect wurde. Seit jener Zeit habe sich Deutschland, seinem Versprechen gemäß, jeglicher Beeinflussung zu Gunsten von deutschen Bewerbern um ma rottanische Concessionen enthalten. Ob diese ossiziöse Versicherung den in Paris geäußerten Unwillen be schwichtigen wird, bleibt abzuwarten. Könia Edward'S bevor stehende Reise. Berlin, 13. August. Amtlich ist über eine eventuelle Begegnung des Kaisers Wilhelm mit dem König Cd ward noch immer nichts Näheres be kannt. Eine Wiener Meldung besagt, König Edward werde den Kaiser Franz Jo seph etwa am 15. August in Jschl be suchen. Bekanntlich begiebt sich der König nächstens zur Kur nach Marien bad. Furchtbare Unwetter f ch ä d e n. Frankfurt a. M., 13. Aug. Furchtbare Uuwetter und Hagelschauer haben die Ernte in Rheinhessen, Baden, Elsaß bis nach Französisch'Lothrlngen vernichtet. Die Gegend von Sedan ist besonders schwer geschädigt worden. Die telegraphische Verbindung mit Straßburg ist unterbrochen. Der Bahn Hof in Appenweier, Baden, ist in einen Trümmerhaufen verwandelt worden. Mannschaften vom Badischen Pionier Bataillon No. 14 in Kehl wurden auf einen dringenden Hülferuf hin in einem Cztrazug abgesandt. Kamerun'Zwifchenfall vorläufig beigelegt. Berlin. 13. August. Der Kamerun'Zwischenfall, der Zusammenstoß einer Abtheilung der deutschen Schutz truppe unter dem Hauptmann Scheune -mann mit finegalesisch französischen Soldaten an der Grenze von Kamerun und dem französischen Schutzgebiet ist vorläufig durch die Entlassung der von den Deutschen gefangen genommenen französischen Soldaten beigelegt worden. LEnde September wird eine deutsch französische Kommission nach Kamerun

Sultan von Marokko. Furchtbare Venezuelas Kriegsrüstungen.

reisen, um die Grenze festzulegen und damit der Wiederholung derartiger un liebsamer Zmischensälle möglichst vor zubeugen. Währung unter den sächsischen Bergardeitern. Dresden, 13. Aug. Wie von hier berichtet wird, find die Bergleute im Königreich Sachsen höchst unzusrie den mit ihrer derzeitigen Lage und den Lohnverhältnissen. Ihre Führer ha. den auf den 3. September einen Dele girtentag nach Oelsnitz im Voigtlande einberufen und an die Regierung, so wie das Beraamt in Freibera Ein adungen erlassen, fich an den Ver Handlungen zu betheiligen. Otto.HeinrichS.Bau in Gefahr. Heidelberg, 18. August. Große Aufregung hat die Nachricht hervorgerufen, daß fich die Fassade des Otto-HeinrichS'BauS um drei Cent! meter gesenkt hat. Der namhaite DreS dener Architekt Paul Wallott, der Er bauer deS deutschen ReichStagSpalaiS, ist als Sachverständiger telegraphisch berusen worden. Der Geh. Oberbaurath Eggert in Heidelberg hatte vor nicht gar langer Zeit auf Grund neuerer Untersuchun gen erklärt, daß der OttoHeinrich-Bau durch unsichtbare Konstruktionen auf der Rücksei?e der Fassade für unabseh. bare Zeit erhalten werden könne. (Der Otto.HeinrichS.Bau, 15561559 er baut, mit drei Stockwerken und rei chem Skulpturenschmuck, besonders an dem schönen Portal, ist ein Meisterstück der deutschen Renaissance.) Amerikanische Millionen e r d s ch a f t. Wiesbaden, 13. August. Im Taunus ist fünfundzwanzig arme Fa mitten eine Erbschaft von angeblich sech zig Millionen Mark zugesallen, die ein in San FranciSc? gestorbener Ver wandter Namens Jlger hinterließ. Prof. Wilhelm Oncken f. Gießen, 13. Aug. Der bedeu tende Geschichtsforscher Prof. Wilhelm Oncken au der hiesigen Universität isi im Alter von 67 Jahren gestorben. (Am 19. Dezember 1833 in Heide! berg geboren, besuchte er die Univsitü ten Heidelberg, Göttingen und Berlin, habilitirte sich 1862 als Privatdozmt der Philologie und Geschichte zu Hei delberg, ward 1866 außerordentlicher Professor daselbst und 1870 ordentlicher Professor der Geschichte an der Univer fität Gießen. Seiner fruchtbaren Fe der entstammte eine Reihe bedeutender Geschichtswerke, darunter: Athen und Hellas", Stadt, Schloß und Hoch schule Heidelberg-, Oesterreich und Anthony Fiala, der

j - . J ' S' &Xr . "'L . . Js . yV

Preußen im Befreiungskriege", Da? Zeitalter Friedrichs des Großen" und Neuere Geschichte bis zum Zeitalter deS Kaisers Wilhelm I ") Ehren fürGeneralkonsul M a f o n. Berlin, 13. Aug. Die hiesige amerikanische Kolonie giebt demnächst dem scheidenden Generalkonsul Mason, unter Betheiligung von amerikanischen Konsuln in Deutschland, ein Abschieds ban?ett. Der amerikanische Botschaf ter Tower wird auf dem Bankett den Vorsitz führen, und der Amerikanische Gewerbe und Handels'Verein" wird dem Generalkons il ein Ehrengeschenk überreichen. Die leidigen Russen Sammlungen." Berlin, 13. Aug. Nach lan gem Hin und Her hat die preußische Regierung fich in dem Kampfe gegen die Rugen'Sammlungen" als besiegt erklärt und der Triumph der Sozia listen kennt keine Grenzen. Die Rothen haben nämlich im Laufe des letzten Jahres ganz bedeutende Summen für die russischen Deserteure und deren Familien gesammelt. DaS Geld findet über Krakau seinen Weg in'S heilige russische Reich. Daß deS Zaren Regierung gegen diese Bewe wegung protestirte und preußischerseitS einen Riegel vor diese Thür sozialisti scher Nächstenliebe erwartete, ist seit Monaten offenes Staatsgeheimniß. Guter Information zufolge war die preußische Regierung bereit, Väterchen den Gefallen zu thun, aber das dumme Gesetz ließ dieS nicht zu. Und nun wird in allen offiziellen Blättern proklamirt, daß die deutsche Regie rung der russischen schon längst klar gemacht hat, sie besitze kein Mittel, um solche Sammlungen zu verhindern." Die Kölnische Zeitung fügt hinzu: Die Forderung, diese Sammler zu bestrafen, ist leichter gestellt als rechtlich begründet. Zwar wird es guten Pa tristen nicht schwer werden, diese Sammlungen als feindliche Handlun gen gegen einen befreundeten Staat zu charakterisiren, aber Voraussetzung

bei diesem Strafparagraphen ist, daß in dem anderen Staate dem deutschen Reiche die Gegenseitigkeit verbürgt ist. Und dies scheint nun doch nicht der Fall zu sein. Friede im sächsisch. thür in gischen Streikgebiet nahe. Leipzig, 13. Aug. Aus Glau chau, einem der Centren des großen FärbereiarbeiterStreikeZ wird gemel' det, daß die zwischen Ardeitgebern und Arbeitnehmern im Gange befindlichen Unterhandlungen den Frieden endlich nahe bringen. Die Führer der Strei ker wollen jetzt die Vorschlüge der Unternehmer ihren Leuten zur An nähme empfehlen. Jene Vorschlüge sind bekanntlich daZ Ergebniß ein gehender Verhandlungen des Weberei verbände und der Fürberkonvention. Beide Verbünde find zu einer einheit lichen Regelung der Lohnverhältnisse für den gefammten fächfifch.thüringi. schen Jndustriebezirk erbötig und haben gewisse Lohnerhöhungen zugestanden, die wenigstens einen Theil der Forderungen der Arbeiterschaft decken. gerettete Nordpolforscher,

Der Mädchenhandel und

Amerika. Berlin, 13. August. Seitens des Comites, das den internationalen Kampf gegen den Mädchenhandel auf genommen hat, sollen in nächster Zu kunft Schritte gethan werden, um die Vereinigten Staaten in den Kreis fei ner Agitation zu ziehen. Man deab fichtigt die Errichtung von Centralftel len in Deutschland, Oesterreich, Frank reich, England, der Schweiz, Bulga rlen, Serbien, Rumänien, Rußland und Schweden, und in den letzten Be richten wird recht deutlich darauf hin gewiesen, daß ohne Hilfe amerikanischer Philanthropen nicht viel auszurichten sei, da viele der Opfer über den großen Teich geschleppt und dort verschachert werden. Prinz Heinrich'S plötzliche Abreife von München. M ü n ch e n, 13. Aug. Hier wird die am Mittwoch erfolgte plötzliche Ab reise deS Prinzen Heinrich von Preußen auf's lebhafteste kommentirt. ES ver lautet, daß ein plötzliches telegraphi fcheS Verbot deS Kaisers, an dem dor tigen Automobilrennen theilzunehmen, den Prinzen veranlaßte, nach Kiel zu rückzureisen. Nach sanderer Version behagte daS einfache demokratische Be nehmen deS Prinzen, mit dem er sich die Herzen der Süddeutschen gewann, dem Kaiser nicht, der mit seiner Unfehl barkeitStheorie dort noch wenig An klang findet. Speck von Sternburg besser. Frankfurt. M., 13. Aug. Aus Bad Homburg v. d. Höhe wird berichtetet, daß der deutsche Botschafter in Washington, Baron von Sternburg, der seinen Urlaub in Deuttchland ver lebt, fich auf dem Besserungswege be findet und als vollkommen genesener Mann seine Pflichten wieder aufzuneh men imstande sein wird. DaS Tele gramm dementirt auf's Entschiedenste die aus New York gekabelte Nachricht, daß v. Sternburg'S Karriere ihrem Ende nahe sei. SportparkfürBerlin. Berlin, 13. Aug. Nun erhält Berlin dennoch seinen langersehnten, modernen Sportpark. Bekanntlich hat die Residenzstadt in diesem Jahre auf jeden erstklassigen Radrennsport ver zichten müssen, nun aber hat eine Ge sellschaft ein sehr günstig gelegenes Terrain in Biesdorf erworben und wird dort einen großstädtischen, allen modernen Anforderungen ensprechenden Rennplatz einrichten. Das Kaiserpaar in Stettin. Berlin, 13. August. Am 29. dieses Monats wird das Kaiserpaar dem Stapellaufe des RiefenPassagier dampferö .Auguste Victoria" auf der Vulkanwerst in Stettin beiwohnen, und laut guter Information beabsich tigt die Kaiserin, die Taufe persönlich zu vollziehen. Natürlich wird von re aierunaSfeindlicker Seite - diese der Hamburg'Amerika Gesellschaft zuge dachte Auszeichnung scharf kritisirt, das Programm dürste aber deshalb keiner Aenderung unterzogen werden. Schachkongreß. Barmen, 13. August. Heute wurde hier der allgemeine Schachkon greß eröffnet. Venezuela. KriegSrüftungen. Caracas, 13. Aug. Die Re gierung hat für 81,000,000 Geschütz bei der Schneider Co. zu' Creuzot, Frankreich, bestellt. Behauptet unschuldig zu sein. CrawfordSville, 13. August. Nachdem er vor drei Wochen angeblich flüchtig geworden war und gleichzeitig entdeckt wurde, daß in der Darlington Bank $5,000 fehlten, wurde Harry HaaS, der bisherige Buchführer der ge nannten Bank, gestern hier eingelie fert. Er hatte sich in Franitdale, Ala., aufgehalten. Dort hatte er im vorigen Sommer 3 Monate zugebracht und war dem Redakteur W. S. Gilmore be kannt, auf dessen Anzeige hin er jetzt in Hast genommen wurde. Er wartete die Ausstellung von Auslieferungspa Pieren nicht ab, sondern folgte freiwil lig seinem Häscher. Er behauptet, von den Fehlenden $5,000 nichts zu wissen und nichts da mitzuthun zu, haben. Sein Vater stellte Bürgschaft im Betrage von $7,000 für des Sohnes späteres Erscheinen zum Prozeß.

4 BmöM

und zurück. Fahrkarten Jährliche C-Leursion Zuge verlassen Indianapolis um 7.30 und mtt dem 11.30 Uhr Vorm. Zug.

GREAT CENTRAL EXCffRSIQNS, Sonntag, 20. Aug. Cirxoiixiaati Deoatur .61.50 ...Rundfahrt... 1,50 Sl. 50 Nundsahrt 91.50 81.28 Hamilton,' $1.00 Rushville Jeden Zonnf9. Und CvNNersville. etattone Ion Indianapolis tii Bloomivadale Sfttt ep'zialzüge fahren um 6.80 und 7 Uhr $100' loomingdale lü Hame. $1.25. . ' etourfalzrt von mnnnati um er Zu fahrt 7 Ub? Morgen ab. Retour 6.20 UJ)x veno . fahrt von ecatur nm 6.30 Uhr dend.

SI..-Lakc Maxinkuckcc und zurück-Si. Knnntcrg, den 27. Arrgnst. Abfahrt von Indianapolis um 7 Uhr Morgens ; Rctourfahrt von Maxinkuckee um 6 30 Uhr Abends.

Vom Auslande. Mit vier Kindern zu? Waffenübung eingerückt isi der in Bösegründl bei Leitmeritz wohnhafte Tagearbeiter Julius John, ein Wittwer. Er erhlt kürzlich die Einberufung zur Waffenübung. Da er Niemand hatte, dem er seine vier kleinen Kinder hätte anvertrauen können, nahm er sie kurz entschlossen nach Leitmeritz mit, wo er sich mit ihnen zum Antritt der Waffenübung beim 9. Landwehr - Infanterieregiment melbete. Der Hauptmann, welcher die Meldung des Reservisten entgegennahm, war über dessen Begleitung überrascht und veranlaßte, nachdem er jedes der Kleinen mit einer Krone beschenkt hatte, daß die Kinder der Leitmeritzer Polizei übergeben wurden. Nach Einholung von Erkundigungen wurde John beurlaubt. Leider wirkten diese Vorgänge so ungünstig auf die armen Kinder ein, daß eines von ihnen erkrankte und' nach kurzem Leiden starb. Eine internationale Heirathsschwindlerin ist in Köln verhaftet worden. Die etwa 50 Jahre alte Frau, die als Wittwe Roth polizeilich gemeldet war, hatte in mehreren Fällen in Aristokrätenkreisen Verbin- , n . cmn vungen angelnupsl, um angeoncy -mu lionenpartien zu vermitteln. Einem der Betrogenen, der Offizier in einem vornehmen Regiment ist, hatte Frau Roth die Heirath mit einer franz'ösischen Prinzessin in Aussicht gestellt, die über 170 Millionen Francs besitzen sollte. Der Offizier hatte bereits eine stattliche Summe a conto der Millionenheirath an die Roth abgeführt, aber Wochen vergingen, ohne daß der Geprellte auch nur seine Braut" zu sehen bekam. Schließlich verlor der Offizier die Geduld. Dieser Tage suchte er die Schwindlerin auf und erzwäng durch die Vermittlung der Kölner Kriminalpolizei die Rückgabe der als Provision ausbedungenen Summe. Als sich die Polizei nun etwas näher mit der Dame befaßte, ermittelte sie, daß Frau Roth seit Langem bereits von den Behörden in Bonn und München wegen gleicher Heirathsschwindeleien gesucht wird. Daraufhin erfolgte die Verhaftung der Frau, die sich fälschlich den Namen Roth beigelegt hatte. Die Schloßkirche in Oels, deren Protektor der deutsche Kronprinz ist. und die sich an den nördlichen Flügel des Kronprinzlichen Schlosses anschließt, ist zum größten Theil eingestürzt. Die im frühgothischen Stil erbaute Kirche, duen Gründung auf das 10. Jahrhundert zurückqeführt wird, bestand aus einem Mittelschiff und zwei von diesem durch je sechs Pfeiler getrennten Seitenschifseit, die sich von Westen nach Osten hinzogen. Die seit Jahren schon an vielen Stellen recht baufällige Kirche wurde einer umfangreichen Restauration unterzogen. Nachdem bereits ein bedeutender Theil der Renovirungsarbeiten beendet war, stürzten 'das Haupt- und das südliche Nebenschiff in sich zusammen. Interessant ist es, daß sich die ungeheuren Pfeiler, welche die Kirche trugen, hohlgemauert erwiesen und nur mit Schutt angefüllt waren. Aus dem trostlosen Bilde arger VerWüstung ragt von dem herrlichen Wahrzeichen altehrwürdiger Baukunst auf dem östlichen Flügel der über 60 Meter hohe Thurm sowie der Altarräum mit der angebauten Fürstengruft, der, wie es scheint, keinen nennenswerthen Schaden erlitten hat, empor. Die an die Fürstengruft nach Westen anstoßende Vorhalle scheint auch nur wenig beschädigt zu sein.

R0XJTTE

Vttn ptork Ventral Linien. M$9 gültig für 10 Tage. Montag 21 August 11.30 Uhr Vormittags. Parlor.WagqonS H. M Bronfon, A. G. P. Ä. 7.00 Rundfahrt $7,00 Niagara Falls vienstag, den .August 1905 vi GREAT CENIRAL & WABASH RT. durch Snd oder Detr?it nnd D & S. Dampfer. iflia Ke6enau8pnae ach Toronto. Thofand Irland, Montreal. Ticket? giltig für 12 tagt. Der epezialzug be. ehend au ouriften. peise- und Schlaf Waggon erlügt Indianapolis um 10.40 Uhr Vormittag;. Sichert Such ecblafVaaaonptttze lntig. R. P. Alge,. D. P. . NordZNichiganRcsorts Schnell und bequem erreichbar, via Penn sylvania Linien und Grand RapidS und Jndiana Eisenbahn. Kein Waggonwechsel. Der Northland Limited" Zug, taglich nach Grand RapidS, Ottawa Beach, MuLkegon, Cadillac, Traverse City, Northport, Petos key, Bay Viem, Wequetonsing, Hardor Cprings, Charlevoix, St. Jgnace, Mackinac und anderen Punkten. Durchlausende Schlaf- nnd Speise-WaggonS. Sonntag, 25. Juni, um 7.20 Uhr Abend?, die Schlafwacaon-Linie wird etablirt von Indianapolis via Richmond und der G. R. & I. Eisenbahn, (The Fishing Line). Für Schlafwaggon Reservation wende man sich an die Ticket-Agenten oder W. W. Richardson, A. G. P. A. Indianapolis. Züge ersten Ranges Schnelle Zeit!,' Zu bequemen Stunden ! Il Züge zwischen Indianapolis und It Cincinnati. IQ Züge zwischen JndianapollS und L Dayton. 6 Züge zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. 6 Züge zwischen Indianapolis und Decatur, Illinois. 4 Züge zwischen Indianapolis und Springfield, Illinois. Parlor Waggon an a?en Tage! und Echlas aaggon? an allen Nacht-Zügen. Indianapolis Office : Union Bahnhof und 8 Nord Illinois St. R. P. Algeo, D. P. A. IM ERIE & VESTERIi R.R. .... Fahrzeit der Züge . " bsahrt nkuns loledo. lzicago und Mchigan krrreß 7.15 tltUI Eoltbo, Xetroit und Chicago Ein 11.10 t Vichigan ittz, Mnnrit u.Lafayetteeplf 7.S0 slv. tt glich Conntafil. t ausgenommen Carl Pleschner, Händler in-Pserde-Gefchirren, Sätteln, Koffern, u. s. v., u. s. v. ' bestndel sich jetzt in seinem neuen Lokal 5to. 311 Ost Washington Gi. 1 teil die beste vaaren i den kdrigpen Preise.

m

"