Indiana Tribüne, Volume 28, Number 301, Indianapolis, Marion County, 11 August 1905 — Page 4

Jndtana Tribüne

, 11. August 1905.

Indiana Tribüne. Hnaulgeaeien von d udrg Ts. Indianapolis, Ind. vsny O. Thndlum Präsident. Veschäftöloealt No. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE L6J. Ki.tered at the Pott Off.ee ot Indianapolis second dass matter.

Die Temperenzwelle. Daß eine solche über das ganze Land fegt und täglich Kraft gewinnt, ist nicht mehr fortzuleugnen. In beinahe sämmtlichen Staaten hat die Belegung Erfolge errungen und zwar anscheinend müheloZ und ohne jeden Versuch einer Abwehr. Das große liberale Bürgerthum van St. Louis muß unter anderem sich die größten Demüthigungen durch Ein fchrünkung seiner Bürgerrechte gefallen lassen, denn Folk, der Gouverneur de Staates, der durch die BudelVerfol gungen sich Ehren und Ruhm erroor den hat, istlvom Temperenzkoller befal len worden.. ES war nur natürlich, daß das poli tische Streberthum, welche weder Prinzipien nochZGewissen hat, sich nicht da mit begnügt Folk'S Kampf gegen die Budler überall nachzuäffen sondern nun auch von jenem Temperenzkoller ange steckt wurde. Viele derselben, denen der persönliche Muth fehlt gleich ihm, der Korruption entgegenzuarbeiten, glauben einen Schimmer fernes Ruhmes erHaschen zu können, wenn sie nun eifriger als ihr Vorbild den Zeloten und Temperenz lern in die Hände arbeiten. Sie fühlen sich darin ganz sicher, denn das Phlegma des liberalen Bür gerthumö ist ihnen bekannt, während der fanatische Eifer der Temperenz apostel keine Ruhe kennt. Sie find eSzgewohnt, daß der libe rale Bürger einZbi-chen brummt, aber doch am nächsten Wahltag gemüthlich für fein Partei'Ticket stimmt, ohne sich darüber Gewißheit verschafft zu haben, ob die Kandidaten liberal denkende oder enzherzigeiMenschen sind. Sehen die Liberalen dann, daß sie Heuchlern und Unduldsamen die Regierung deS Staates in die Hände gegeben haben, dann wird wohl wieder etwas ge brummt, eZZ werden, wenn'Z hoch kommt, ein paar. JndignationS'Ver sammlungenlabgehalten und dann bei der nächsten Wahl wieder wie gebräuch lich. ohne Erklärung von den Kandi daten über ihre Stellungnahme zur Temperenzfrage, mit der Partei ge stimmt. So ist eZ nur natürlich, daß die fanatische Minderheit über die liberale Mehrheit siegen muß. Als die Wahlenzizur letzten LegiZ. latur vorlagen, erhielten die Kandida ten für Senat und Haus von dem hiesigen TempsrenZ'Organ der RewS" die peremptorischeZAufforderung, sich in deren Ossicekeinzufinden und Angaben über ihre Stellung zu diesen Fragen zu machen. Nur wenige derVorgeladenen" wag ten eS dem Drucke deZ Augenblicks zu widerstehen und eine Folge davon war die Drangsalirung der Liberalen durch widerfinnige Gesetze. Wenn da liberale Element Vertre tung seiner Gesinnungen in der gesetz gebenden Körperschaft erlangen will, so muß eS ebenfalls bindende Versicherun gen durch die lKandidaten haben und wenn dieselben nicht zu erlangen find, muß nichts unterlassen werden, um die Niederlage deSiBetressenden herbeizu führen. . ES ist durchaus nothwendig, daß die Convention deS StaatSVerbandeS in EvanSville'.kunzweideutung in diesem Sinne öeschließt. Wenn die Kandidaten sür öffentliche Aemter erst einsehen, daß der Tempe renzkoller stets politischen Tod im Ge folge hat, werden fie fich schon in Acht nehmen. Die Trinkfrage hat mit der Sache nichts zu thun. Wenn man kein Bier oder Wein in der Wirthschaft kaufen kann, so legtZman fich mit größter Ge müthSruheZFlaschenbier und Wein ein. Den St. Louisern Brauereien erwächst wohl kaum lein Schaden durch den ' SonntagSschluß, denn der Flaschenbier Verkauf durchl die Groceristen hat fich dort seither mehr als verdoppelt. Hier handelt eS fich um das einfache Prinzip der bürgerlichen Freiheit. Soll e den mit dem Temperenzkoller be hasteten Wenigen fernerhin gestattet sein, ruhigen und alle vernünftigen Gesetze respektirenden Bürgern Vor schriften über ihre Lebensweise oder die Art ihres Lebensgenusses zu machen?

Soll der Gesunde fich von den Kran km seine Diät vorschreiben lassen? Das liberale Bürgerthum, der Kern dieser großen Republik, vertritt ge fünde, die Temperenzfanatiker dagegen krankhafte Ansichten.. ES ist in der That recht weit gekommen, wenn die Letzteren zu den herrschenden gemacht werden. Wenn ein Gouverneur, der auf strikte Einhaltung der blauen Sonn tagSgesktze besteht, dem Arbeiter das Vergnügen raubt, einem Ballspiele oder einer Theater-Vorstellung beizu wohnen, sich selbst aber nicht entblö det, eine Truppenschau am Sonntage abzuhalten, so ist er ein Heuchler der schlimmsten Sorte und macht sein Amt verächtlich. Solche Leute vom öffentlichen Leben und von jeder Machtbefugnis fernzu halten ist Pflicht des liberalen Bürger thumS. ES ist eine der ernsten Auf gaben der deutschen Presse, deS Ratio nal'BundeS und der StaatSOrgani sationen. Man mache eZ derartigen Heuchlern klar, daß man sie als rückständig de trachtet und daß sie deshalb keinen An spruch auf Aemter haben, die ein fort schrittliches Bürgerthum zu vergeben hat. Die 60 Cents EaS Bewegung hat nun das Ansehen einer Marrott(e) anscheinend verloren. Sein schwarzes Kabinett mit vom Staale bezahlten Gehiimbeamten hat also Hanley. Gut Wetter ist Alles, was wir für den Deutschen Tag brauchen, der Enthusiasmus ist da. Der Polizei ist entschieden zu viel Spielraum in der Festsetzung von Bürgschaften gelassen. Die Gesetzvor schriften darüber find leider so unbe stimmt, daß Polizeiwillkür freies Spiel hat. La belle France und John Bull haben wieder mal dreitägige Freund schaft geschlossen, denn länger dauert sie auf keinen Fall. Der Wankelmuth der Franzosen und die britische Treulosigkeit sind gut dasür. Nun die Vorstellungen der Frie denL.Emissäre beendet sind, hat die wirkliche Vorstellung, von welcher ehr geizige Correspondenten gern den Vor hang ziehen möchten, begonnen. Das riesige Blech, welches die amerikanischen Zeitungen dem Lesepublikum über die FriedenZbedingungen, Interviews :c. auftischen, wird gläubig gelesen, ob gleich Jeder wissen müßte, daß Alles erlogen ist. Unser Nedaktions . Papierlorb seufzt unter der Last der ungedruckten Correspondenzen über die Geheimnisse der FriedenSVerhandlungen. Aber wenn auch seine schon durch Alters schwäche morschen Rippen zu bersten drohen, so können wir dem alten treuen Möbel nicht helfen. Jede Correspon denz über Frieden oder Kriegs Aus sichten wird nach wie vor hineinwan dern, so lange sie nicht untrüglich offi ziell ist. ES ist zwar schade um manche der recht hübsch ausgeklügelten Phantasie beider, aber wir kennen unseren Leser kreiS und wissen, daß wir ihm nicht zu muthen dürfen, den gleichen erlogenen Blödsinn zu verdauen, der nun einmal die tägliche Kost der Leser der englischen Zeitungen ist wenn'S auch einen neuen Papierkorb kostet.

gefährlicher Bettler. Ein Bettler, der an einem Abende um sieben Uhr in einem Hause in Frankfurt a. M. um eine Unterstützung bat. zog, als ihm diese verweigert wurde, einen Revolver hervor und tödtete den Wohnungsinhaber durch einen Schuß in die Schläfe. Der Mörder floh darauf in das Nachbarhaus, wo r von herbeigerufenen Schutzleuten na) harter Gegenwehr er feuerte noch drei Schüsse ab überwältigt und verhaftet wurde. Hübsche Schillerstiftung für Schüler. Das für die Schillerfeier am 9. Mai d. I. in der Kolonie Grunewald bei Berlin eingesetzte Konnte hat jüngsthin der Gemeinde Grunewald txn Kapital von 2000 Mark überwiesen, das zinsbar angelegt werden soll. Aus den Zinsen sollen jährlich die Schüler und Schü lerinnen der obersten Gemeindeschul klaffe ein Exemplar von Schillers Gedichten erhalten mit dem Hinweis daiauf, daß am Ende des Schuljahres ein öffentlicher Wettbewerb im Deklami ren veranstaltet wird, zu dem die durch ihr Betragen und ihre Leistungen sich auszeichnenden Schüler und Schülerirnen zugelassen werden. Die Preise & stehen in einer Sparkasseneinlad.. Schillers Werken und einer Schrift über Schiller.

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. . . verschiedene Btikarlkn. ' Der lusgleich zwischcn elektrischen Lp an, ungen uns die Wirkungen. Unter Gewitter verstehen wir den Ausgleich zwischen elektrischen Spannungen der Wolken unter einander oder zwischen Wollen und Erdoberfläche. Die Entstehung von Gewittern fällt durchaus nicht, immer mit dem Vorhandensein hoher Temperaturen zusammen; es beweisen das die allerdings seltenen Wintergewitter. Dieser Ausgleich elektrischer Spannungen kann auf verschiedene Weise erfolgen, erstens in Form er Funker.entladung. welcre lyrerseitS m Gestalt des Funken-, Flächen- oder Kugelblitzes in Erscheinung treten kann, zweitens in Form der sogenannten stillen Entladung, dem Sankt Elms-Feuer. Die letztere Form gibt zur Schädigung von Mensch und Thier keine Veranlassuna. der Flächenblitz ist der Ausgleich zwischen den elektrischen Spannungen zweier Wolken. Der Kugelblitz ist eine ungcmein seltene und in ihren eigenthümlichen Wirkungen noch wenig aufgeklärte Entladungsform. Man beobachtet eine, von den Gewitterwolken sich ablösende, in phosphoreszirendem Lichte erglühende, iz bis 6Z Fuß im Durchmesser haltende Kugel, welche sich in relativ langsamem Tempo auf die Erdoberfläche zu bewegt, um schließlich mit donnerähnlichem Geräusch an irgend einem Gegenstände der Erdoberfläche scheinbar zu platzen. Ist dieser Gegenstand ein lebender, thierischer Organismus, so sind die Erscheinung gen dieselben, wie wenn ein Funkenblitz herniedergefahren wäre. Die Wirkungen eines Blitzes auf bvz Menschen zerfallen in drei Gruppen, i:: mechanische, thermische und Nerven Wirkungen. Die mechanischen Wirkungen bestehen in Zerreißungen von Haut. Muskeln, Knochen und inneren Organen, wie Leber und Herz, und sind in dem letzteren Falle naturgemäß tödtlich. Die thermischen Wirkungen manifcstiren sich in mehr oder wenige? oberflächlichen, gewöhnlich auf die Ein- und Austrittsstelle des Blitzes beschränkten Verbrennungen oder Verkohlungen. Im geringsten Stadium führen diese Verbrennungen zur Bildung der sogenannten Blitzfiguren. eigenthümlich baumartig verzweigter, röthlich oder bläulich unterlaufener Gebilde der Haut, welche zu der Sage Anlaß gegeben haben, daß sich die dem Erschlagenen nächststehenden Bäume auf der Haut abbildeten. Die bei Weitem eingreifendste Wirkung des Blitzes besteht in der Affektion des Nervensystems. Es kann zu plötzlichem Nervenchok kommen, welcher sofort den Tod herbeiführt, oder aber zu allgemeinen Lähmungserscheinungen, welche erst nach Minuten oder Stunden unter heftiger Athemnoth das Ende herbeiführen. Da sofort eine Lähmung des Bewußtseins einzutreten Pflegt, so sind dem Befallenen die Todesqualen erspart. Tritt der Tod nicht ein, so ist gewöhnlich ein vollkommener RückganZ der Lähmungserscheinungen sicher, so daß dauernde Schädigungen kaum zu lonstatiren sind.

Ällcltt sÄlafcn. Die Londoner Lancet" behauptet, daß nichts das Nervensystem so störe. als die Gewohnheit, mit einer andern Person, die Nerdenkraft anzieht, die ganze Nacht im selben Bette zu liegen. Letztere schlafe fest und erwache frisch, während erstere sich ruhelos umherwerfe und am Morgen matt, müde und entmuthigt erwache. Es sollten nicht zwei Personen, wer dieselben auck sein mögen, beständig zusammenschlafen, die eine wird zu-, die andere dagegen abnehmen. Eine ältere Person und ein Kind sollten nie im selben Bette schlafen. So groß auch die Freude der Großmutter sein mag, ihren kleinen Schatz" bei sich im Bette zu haben, so ist es doch eine Freude, welcher sie, wenn sie weise ist, um des Kindes willen gern entsagen wird. Erst kürzlich kam ein Fall solcher Art zur Kenntniß des Schreibers. Er traf zwei Schwestern im Alter von 15 bis 17 Jahren. Die jüngere war ein Bild wahrer Jugendkraft, thätig und fröhlich, während die ältere, obgleich nicht gerade krank, doch mager, bleich und recht abgemattet, war und sich wie eine alte Frau über Kleinigkeiten ereiferte. Es ergab sich die Thatsache, daß die Mädchen nicht nur im selben Bette schliefen, sondern daß auch Elsa, das ältere Mädchen, so an ihrer Schwester hing, daß sie seit Jahren nicht habe einschlafen können, wenn sie nicht die jüngere mit ihren Armen umschlungen halten könnte. Der Arzt bestand darauf, daß die Schwestern von jetzt ab allein schliefen. Die Folge davon war. daß' die ältere nach Verlauf von sechs Monaten bedeutend frischer und gesunder aussah und nach 18 Monaten ein glückliches. mit heiterem Temperamente gesegnetes junges Mädchen war und beträchtlich an Gewicht zugenommen hatte. Langlebige, gesunde Familie. Eine Seltenheit repräsentirt die Familie Wanser in Walten, Tirol. Sie besteht, nachdem die Eltern vor Jahren in hohem Alter gestorben sind, aus neun Geschwistern in nachstehendem Alter: Johann 64, Stephan 80, Michael 78, Andreas 74, Anna 72, Magdalena 70. Philomena 67. Gertrud 65. Anton 63 Jahre. Die Geschwister sind alle gesund. Ledia geblieben ist nur Pbilomena; alle übngen sind verheirathet oder verwittwet.

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