Indiana Tribüne, Volume 28, Number 300, Indianapolis, Marion County, 10 August 1905 — Page 6

Jndiana Tribüne, 10 August 1905

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v , I Anfdcr Stönmc rjagö . z v x x V V M .n 5 siumorcskc von A. Thrinert. x artiiijJiUrfijiQiVcÄvio Die Geschichte wird mir jetzt Zu bunt; ich kann nicht länger schweigen. Der Schein mag gegen mich fein, thatsächlich aber fühle ich mich frei von jeder Schuld. TaZ Geschwätz alberner Klatschbasen, weiblicher und männ licher, würd: ich ianorirt haben, wenn aber Leute, auf deren Meinung ich einigen Werth lege, und sogar die eigene . . m T I zrau ml? mit Mißtrauen zu regegnen ansangen, dann dürfte es denn doch geboten sein, mit einer wahrheitsgetreuen Schilderung des SachverhaltcZ hervorzutreten. Ohne den verwünschten Katarrh, der am Tage vor dem Müller'schen Hauslau bei meiner Frau zum Ausbruch kam. hätten wir zusammen der für dieses Fest an uns ergangenen Einladung tfclge gemstct, so aber mußte ich allein gehen, denn da es gewohnlich stark an Frau, die ihr leichtes Unwohlsein nicht als qenügcnde Entschuldigung für mein Taheimbleiben gelten lassen wollte. Was konnte ich thur? In Fragen gesellschaftlicher Etikette ist meine Frau immer eine Autorität für mich gewesen; ich bin daran gewohnt, in solchen Din- . '.' ' - i gen mich ihrer Ent,cheldung zu unter- . P . x, v' r i w l. r I

tan.ibereiten Herren mangelt, hatte schirten mit den Hunden ab, ihnen Müllers mein Ausbleiben verstimmen schlössen stch die Reiter und diesen ie können. So meinte wenigstens mein? auf die eiaenen Vedale angewiesenen

werfen, rnurjie ao oa iytt ?e- schreibend, seinen Lauf ruhiger fortzusuchen, und ich besuchte es, aber wohl- hb?n

verstanden unter Protest. In der bei Müllers versammelten, weit über hundert Personen zählenden gesellschaft bemerkte ich mehrere Herren und Damen die nicht unserer Leiaiiniia;aTi ange?orlen uno mir ganzlich fremd waren. Daß ich einer dieser Damen, einem Fräulein Liebgern, von unserer Wirthin vorgestellt wurde, war ohne Zweifel in der besten Absicht geschehen. Die bereits etwas , reife Schöne und ich haben nämlich eine ge meinsame Schwache für die Schriftstellerci. Meine Genossin in Apoll ist die Verfasserin etlicher Novellen, die bereit gedruckt worden Z:nd; und in im P . i . t i .. Manuskripte, m denen sie den höchsten uno eoelnen iLeoanlen ihrer reinen Mädchenseele Ausdruck gegeben hat. Zur Veröffentlichung sind diese Poe sten noch nicht gelangt; die realistiscye Geschmacksrichtung unserer Zeit würde ihmn nicht Sympathie genug entgegen. i &j?Xa1 v. rk4tiM r'Xvr' l"ulyraule n icogern wr zu rau cuuer ihrer ennonZfreundln, aus rer efloenz zu ezua) ge:ommen, um uv ii uuf itiu uiilt nz iraui zu mallzen uno um aleriai für ihr neuestes Werk, das eine SportNovelle werden sollte, zu sammeln. All' das erfuhr ich während der ersten Quadrllle. die ich mit ihr tanzte. Aus purer Gutmüthigkeit habe ich mich dann der Dame, die gerade keine, begehrt? V V k M A V ; ' Kirr Z . f l , . rv V I v I . , V , , H I l-,lliu uv.l l'U. fcy -,l.v4Jlt l'llcris :v? i"i2"r 'r:;1;: zjll suv keme Veranlassung. ftti Vet V.r M).':ss.'k : . VUl i UUrt .1'- - - uern unseres Krelzes eme Fischotterhah E"Ä:J2: - -.w L ' . rm t ji rr- ir i r, Jltf n-Ittiri fthtfi trr.t rn IVrtFrrtf aftjrt Ml'rA, " daran gedacht, der Dame vorzuschlagen oder gar ste einzuladen, der Hatz ebensaus beizuwohnen. Ich darf mit gutem Gewissen be haupten, daß ein Rendezvous mit Fräulein Liebgern meinen Gedanken durchaus fern lag. als ich am Morgen nach dem Feste, na Schlafe, mich daran nur iurzem rnaaj.c, lUviue , . schwersten Stiefel und abgetragensten zueicer anzulegen, um sur cen zu erwartenden Marsch durch nasse Wiesen und Büsche und über frisch gepflügte Ackerfelder wohl gerüstet zu sein. Den Bahnhof erreichte ich nur wenige Se künden vor Abgang des Zuges. und,es blieb mir knapp Zeit, mich in 'ein Abtheil zu stürzen. Wer sonst von Bekannten noch mitfuhr, wußte ich nicht. und nicht wenig überrascht war ich. beim Betreten des Bahnsteigs in Holderbruck Fräulein Liebgern dem Zuge tntstelgen und mit ausgestreckten Hän den auf mlch zukommen zu sehen. Da sind Sie ja!" rief sie. Sie haben mir gestern so viel Unterhaltendes und Belehrendes über Otteriagden er zählt, daß ich dem Verlangen, eine solche mitzumachen, nicht widerstehen konnte. Ich bin heimlich von Müllers fort und stelle mich nun vertrauensvoll unter Ihren Schutz m , Zr i Höflichkeit zu verletzen, hatte ich mich Ohne die Gebote der gewöhnlichsten uiqi apicijncnu cuucii u iuc, ij . 5 , V. . . 1 1 " . :

vnitiu vinviuicKiii uuujc lyic suiciu- i :,x r:. nn ... r- ? ?.? v . I lu llc UJl.

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rjl 47 ' würden Sie mit solcher Fußbekleidung llVm ?tl?mi et.fll3n. durch Aecker und Wie en kon?men." ffirL & ü'n ll Sie wollen mich nur nicht mitneh2&?Ä 7,?Ä men," schmollte sie Sie suchen nach ' w s ftf Wff '' einem Vorwande mich los zu werden." Nichts gethan diezen Glauben zu Qut b f'0 Sie." erwecken. Ich konnte a meiner auf ;C0r43 mLff, c;, ;

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Vauc yiuu.cin icigcEii vav v r siStiffefjf wil ftsf;;; r.: v,.- r c-::; UIlü wucfna;fca i.u

.uuu viiui , , uüu, m '' nach fünf Minuten gründli beginnenden Jagd als Zuschauer an- .-iA.: ' ft,s,,s.;n

wd rM, ao Sto fitsn mernet u? S r,meiicke 'gh ge. Ciaenschcist als solider Edemann uno ' -:5 r, or,.. fLi.Lj,i v.s ,.e v. r,uflra;. brauchen. Sie und gewiß eine Auton Anbetracht des auf der Schatten elte m J M . n" der Dreißig zu suchenden Alters meines " W , : if ..stms, ,.,z. nein, da bin ich Nicht: wer lN' Schützlings, mit bestmöglicher Grazie " .

in die Situation. 3 Dutte n Des

irrn sn frimtfr stT?, Vrt3 5Tosh'im h?r ÄÄÄ, i.ut vjiuiviv.-iu.i "O o0 l" und dem Start" beizuwohnen. Denn Fräulein Liefern trug ein leichtes, Helles Promenadenklcid, dessen stürze Geleaenbelt bot. einen Streuen ickarlacirotber Strümpfe zu bewundern, di: nach unten in feinen Hzlbstieselchen mit erstaunlich honen Absätzen verfchwanden. Waren diese Schuhe schon für eine gewöhnliche Landstraße kaum die g:eiqnete Fußbekleidung, so mußte der Gedanke, in ihnen pfadlose Wiesen und Aecker zu durchschreiten, geradezu als eine Verrücktheit erscheinen. Sonderlich beunruhigt war ich ao M . . vorläufig noq nicci, ovwoui es mir nicht entging, daß auf dem Wege vom Bahnhofe nach dem nahen Wirthshause, vor dem die zu Pferde und in ihren eigenen Equipagen angekommenen Jager und Zuschauer bereits versammelt waren, einige Damen und Herren meiner Bekanntichaft mich und meine Be aleiterin mit sehr fragenden Blicken musterten. Die Piqueure ließen die Meute aus dem improvisirten Zwinger und maraur die eiaenen yieoaie anaewie Zuschauer an. Fräulein Liebaern und ich bildeten den Nachtrab. In zehn Minuten war die Stelle erreicht, wo das Srlüncfien wirbelnd und rauschend di;rck einen enaen Vrückenboaen fien : i i zwängt, um unterhalb in dem weiter werdenden Bett sich auszudehnen und. einen scharfen Bogen nach links be- ' ' . . . - Die Narole ..stromabwärts" wurde zeaeben. die roiben Röcke des aadmer3 und seiner Trabanten ver swanden runter der die eine Seite der Landstraße einsäumenden Hecke, und Taute2 Vlätsckern ver ündete. tan die Hunde in's Wasser gesprungen waren. Die Zuschauer beeilten sich, der Hatz zu folgen, ich aber zögerte, bis der ganze Troß die Flußbiegung erreiast hatte n dnrck NI?ume und Büscke dem Auge entrückt war; dann wandte ich mich meiner Begleiterin zu und bot ihr Qn x,' s?e werden mick, tki ents,,;., ???ünspZn Piment Teder? I " " C'"t U i) ' Wir sind tq nur zehn Äiivon der Station entfernt und n.4 Vinr r,sfTflif vr f lTsi(N l?ilIN!? ivmi vv vit v.t. . , v . . ' . ' t rin ff vorbei." Sie sah mich ganz erstaunt an und V o erwiderte: Ich habe geglaubt. Sie wollten die Jagd mitmachen?" Das liegt auch in meiner Absicht. .Und ich will auch dabei sein. Sie versprochen unter i' ' Ihren Schutz zu nehmen. lber. anädiaes Kraulein wendete d t fe rden doch nicht in diefem Anzüge gehen wollen? In fünf Minuten würden Sie durch und durch naß sein." O. ich habe mich so darauf gefreut. Was hat denn auch mein Anzug zu bedeuten! Oü de? naß wird oder nicht, ist mir ganz egal." Aber Ihre Schuhe! So bedenken Sie doch nur! Keine zwei Kilometer dch ich Sie gewarnt und. auf die zu ..u,l.nV.n llti YriuhmlitiJn u, Nierlsam gemacht habe." VlIUlUllltLlli UliUHI..liltlUIUItlll VI' ' ' Sie sagte nichts weiter und folgte . yJAi0 w,nhW, ?n Ka fvir ... . der Zenseits lieqenden Wiese. Schwacher Reif war über Nacht gefallen, und . ' z,rW, m' I wivti.w ivu l W4 v i iv vt vmivschen streiften bei jedem Scheit, einen von den Strümpfe ßten schon ch durch- ' rtf rtti'ti I Utiu.. uit, u.uunk.i vuui.it uvit muv I . ' ' V QfZfa- llf,.f,slrt?na irnh rnnr schirte entschlossen weiter. Die Meute V . IV i vj v r v w Hatte einen so großen Vorsprung ge Wonnen, daß wir eine Gangart einschlagen mußten, bei der jede UnterHaltung ausgeschlossen war. Erst als wlr nach Durchquerung mehrerer zie iinh ???Id?? Wv tnnr in seifst f?; tnrnfir, npTlirtrtf.-rmt t.-fi hrr3 miw I ..., .....Ml 7 V. - f Iinm fim trrtr jnr Seite. V4tV V M.UV v Sind Sie böse auf mich?" fragte s:e in balb klaaendem. bald bittendem Tone. Vöse? Ganz und gar nicht." entaeanete ich. .Warum sollte ich böse sein? Ich Habe nur gemeint, meine Gesellschaft sei Ihnen nicht angenehm. lispelte sie, die Augen niederschlagend. Wenn Sie sich nicht vor einer vollständigen Durchnäuung fürchten und das Nistko laufen wollen, sich einen Fuß zu verstauchen, dann kann es mir nur Vergnügen machen, Ihr Begleiter zu sein," gab ich äußerlich noch sehr höflich. innerlich aber die alte Jungfer in Z Pfefferland wunschend. zurück. O, meine Knöchel sind sehr kräftig. finden Sie nicht?" Ich wollte auf diese delikate Frage nicht weiter eingehen und wechselte das ejprachstyema: Dort vruven mug man auf die Fährte gestoßen sein, ein r . V 0 ' u UUU. tJJUHVW UlkUI nUUl( Q-.tt . . m,-,?. rr,. VVWV. V . VUj'VIV lv (fUUW U

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deß wie ich auf dem Lande lebt, de? nimmt ein natürliches Interesse am Jagdsport." Wie gern würde ich auch auf dem Lande leben!" seufzte sie. Vielleicht würden Sie mir dann bei der Ausarbeitung meiner Novelle helfen." Ich würde mich glücklich schätzen.

das zu thun, wenn ich mich irgendwie nützlich erweisen kann, erwiderte ich galant. rw rn,m c;; n?rft rt,,n? .r iwmi.il iviiniu i'"" wie gütig! Neben mir sitzen, wenn ich fArrihf mnon a,nnUn friste Wn, mmsl ntUn irnh mfo thntn KnrUUn ?5 v vl V ' v i lasten was ick, aeschrien?" ch daQte. dan meine -rau mii . I einem solchen Programm vielleicht nicht unbedingt einverstanden sein dürste, l c r-i i . l i wuroe aoer oer colywenoigieil einer Antwort überhoben, denn wir hatten inzwischen die Gesellschaft erreicht und ' i. i rr i. it..i.. . n oracyen oie iniereanie unieryaiiung ab. Der Auaenrichtunq einiger Damen folgend, die mit dem Ausdruck belustig ten Erstaunens den Blick über meine Gefährtin gleiten ließen, bemerkte i) erst jetzt, in welcher Verfassung diese sich lii v u uiiu v iivii befand. Der dünne Stoff des leichten Sommerkleides hing in schlotterigen Falten um ihre Hüften. Die Strümpfe zeigten eine satte Purpurfärbung, die da. wo der aufgelöste Lack der Stiefel das Gewebe durchtränkt hatte, in's Schwarze überging. Eine bestechende Erscheinung war Fräulein Liebgern in diesem Ausluge wabrlich nicht und ich konnte mich des ungalanten Gedankens, an eine Vogelscheuche nicht erwehren. Herzlich froh war ich, als es sich herausstellte, der Fischotter sei nicht in seinem Bau, und die Suche müsse von Neuem aufgenommen werden. Was!" rief Fräulein Liebgern aus. Geht es wirklich noch weiter? is iviituui vw ivvum i Es ist ganz gut möglich, daß noch I J - . - y . . ' I Stunden vergehen, ehe man des Fisch otters habhaft wird," erwiderte ich in der Hoffnung, sie werde nun genug haden und umkehren. Aber nein! Einem kurzenZaudern folgte der heroische Entschluß, die Sache bis zum Ende mitzu g" v.w .....z machen. Ein viertelstündiger Marsch. in WffMt RptTsliif mir nnmHIirr imfprpn alten Ärrieregardeposten wieder eingeTJ. ,,a n vfä tlCJlWllll UU14vtlf VUUtV UIIW V4l fc'V4 I rth i,ns-n TOm frmmfc WtiSrnt6 v v uimvvii wku v iy ivvm ein weithin gestrecktes Zaungatter, das für einen Mann sehr leicht und wohl auch 'für em einigermaßen gewandtes weibliches Wesen ohne große Schwie rigkeit zu überwinden war. Zaghaft näherte sich Fräulein Lieb gern dem Zaune, sah mich auf die an W &,Ti TM i.nd ksckwo? Nck hoch und theuer, dieser Aufgabe nicht aewacMen zu sein, ck kann mckt " iammerte sie. Ich weiß, ich kann's nicht! Ich würde zu Tode fallen! Mein Gott, was soll ich thun?" Vielleicht könnten Sie zwischen zwei Riegeln durchschlüpfen," schlug ich vor. Jch will's versuchen, aber es geht gewiß nicht. Nachdem die Dame den Zaun eine iuuivviii v.w Hu.tkv vv. . iuuii vii m.;s. hrfir,sii,rAAWfftHnrA5K W... v.u viiv vii.uwivt uv..v, v...ivivv I . ' I ic sich für eine ihr geeignet erscheinende iCsf .rfirtt st tnnrn WtffritiS Nicht wissend, was sie von mir erwar- ' ' 1 ' 1 . I VtVUV 444IV V.W4 I-4 IIVIIV V v -v 4rl , forrtn itnS inrtr rnrfit llil, t.UI ikM . ktUU UIIV VV. IVVHIU I ,rfmmt nia fnf, wie fit fick bückte " ' ' r ' 7 i r.? vnS C;MTIrn ,w,s,n hörn 44.. V IIIVL UIIV JIVI V"U I irnfin imvi hrttfn bnn unttn .s k-v,i,is.s; z hr orffi vvV,vv, vv.rnu,v.,w ... " d.iL lipTirTiif naffuiiiien? so aver mnlTff ßirf?Ati nickt ckt eben. und sie lichtete sich wieder auf. "" " " I "1 " V " ...i ' 3' i Ich kann nicht!" erklärte sie. Ich komme nicht durch! Ich deutete möglichst zart darauf hin, daß sie es wahrscheinlich bequemer finden würde, mit einem Fuße den Anfang zu machen. Meinen Sie?" rief si lebhaft. Aber dann müssen Sie wegsehen wirklich, das müssen Sie." Ich gehorchte. Plötzlich cm Schrei. Hilfe, Hilfe!. Ich bin gefangen Ich kehrte mich um und hatte ein tti.sv. w. fTN. rv' interessantes Blld vor mr. Der Korp der Dame steckte llständig fest. ihr Gesicht w roth vor Injttengung. Ich beeilte Mich zu yelsen, aoer leicht war das nicht. Die Eingeklemmte herwärts duchzuziehen. erwies sich al unausführbar, sie mußte also zurück geschoben werden. Der gelinde Druck, den ich zuerst zur Anwendung brachte. genügte nicht, und ich mußte ihn mehr und mehr steigern, bis der Widerstand endlich nachgab, und die Be reite mit einem Aufschrei in's hohe Gras purzelte. Ich kletterte rasch hinüber und half ihr auf die Beine, indem ich theiln,fimnfc frnni nfc fi- stA Ki-K. Kr, JKuz in toni intAat muh " antwortete sie mit sauersüßer Miene. Fühlen Sie sich stark genug, nach Vm Wrtiinfnf ?n.rpelliri7ichi!er7 " ' .Nach den, Bahnhofe? Wie können ' ' ' Sie nur so unfreundlich sein! Sie haden mir versprochen, Mich mltzuneb men, und jetzt versuchen Sie mich los zu werden. Ich ignorirte den Schlußsatz und fragte nur kurz: Sie wollen also wirklich noch weiter mitkommen? Mmih wZN Zck das " rvniW !?- kau e?Z, mt. i?iw fc t

sieigen lassen, dann könnten wir jetzt lzn JC' ieogern, längst bei den Anderen sein." benehmen sich wie em Kmd. Entweder Aber, Fräulein Liebgern." pro- stehen Sie augenblicklich auf und matestirte ich, ich dächte, Sie selbst wären wsem Unstnn n Eie, oder ich

9pvv V IUMII es gewesen, die das Kletterkunststück für unausführbar hielt will's aber versucken. Zck tniH!' erklärte sie, und wie um diesen Ausdruch ütler Laune abzuschwächen, fügte sie mit ihrem bezauberndsten Lächeln bei: Und Sie werden mir hinüber fc.tf, r.it mnfir. das werden Sie?"

Seldltverständlich! Erklären Sie

mir nur, was ich thun soll, und dann wird sich die Sacke wohl machen lassen." Zuerst müssen Sie wieder ubersteigen. Jch that so. Jetzt nehmen Sie meine Hände." Ich gehorchte, und sie. kletterte auf den dritten Riegel. o, nun yeoen &it micy herunter. Ich faßte sie um die Taille, sie r Y.1 o f schlang ihre Arme um meinen Hals, und so konnte ich meme süße Bürde glücklich abstellen - y. . , l w"i'""c etwa fünfhundert Schritte entfernter. VII M M M M W .u. dicht bewaldeter Hügelrücken, den wir ersthinter uns bringen mußten, ehe wir k? Vm.!. W!o CN W ! fTlCl . .. i zu bekommen. Eine Umgehung des Höhenzuges war nicht möglich, da er mit sei"TftA ItvnfiiU X'it i - i ü-- i vcui viunoerie auflieg. iir erreickten den Maldsaum irn horchten. Stille ringsum. Meine Begleiterin war sichtlich erschöpft, aber an eine Umkehr schien sie immer noch nicht i . vv , 3 denken; und da alle meme diesbeZuglichen Vorschlage abgelehnt worden waren, wollte ich mm ,hr selbst die Entscheidung überlassen wann dies unteres. ante Aben euer eiiden sollte, , "Wo ist die Gese.ischaft nur hmge'.tti -konnten wir n einer anderen Stelle aus den luh besser uberscben?" "NZcht eher.' als bis wir durch den Wald nd. Ist's noch weit?" Nicht sehr weit; aber einen Pfad gibt's nicht, den müssen wir uns brewen. Sie machte ein langes Gesicht. Und das ist alles, was Sie mir zeiaen? , . i y i r r . t chts ! welter. nachdem Sie mir so viel hnn Viarr )I!4rrtriuftn itna. tTif. von dem Vergnügen einer Fischotter hetze erzahlt haben? Ich gelobte mir hoch und heilig, nie wieder einem welblicaen Wesen etwas derartiges vorzuplaudern und antwor tete möglichst unbefangen: Ich bin i s-...fK c c. ri. uv. fi? ww. )1 lCVC öfllV" ic aber das Gluck noch welter versuchen wollen, dann stehe ich zu Diensten." , , m, l X." t f f. JW stNV Stt XMX Wiedtt DOfC. Ich r t t l ci i ri eben immer m der Stadt gelebt und mcht gelernt, über Zaune zu klettern.' Ich fühlte, daß mir die Galle überlaufen, der arg gespannte Geduldfaden reißen wollte, aber ich beherrschte mich und sagte: Wir verlieren Zeit. Wenn Sie weiter wollen, gehen wir, weirn nicht dann wssen Sie uns ohne s miun. Aber ich will nicht umkehren. O, wenn Sie heute doch nur halb so freundlich wären, wie Sie's gestern Abend waren, wie gern würde ich weiter mit Ihnen wandern. Ich schwieg und betrat den Wald: Fräulein Liebgern folgte. Bald hörte das ebene Terrain auf, der Ausstieg an . ri f , r Pdem steilen Hange wurde in Angriff T r"f i c 9 rrtinr. llr nn lfnnrt KrT- "V iUtl.V-,Uil" V"3 JüUl'UUälüIIuacu mvöiiu;ii zu cuciu; . Y f 1 V V CY ;"N, oemuyie iy Mill). zromoeerranIltM 4tX I JlUtUU MAV1tlUmVMIlM ui U( tu mcvnuiiumtvwi, . y r V 3 wir waren aber noch Nicht tief m das luivui viiiuCuiuiiutJi, Ui iiu uus cr;;,i s, v,? ff. . fX. T , Fllpp-Fllpp der nassen Rocke Nicht mehr hinter Mir horte und Mich umwandte. 0 tS-jL-ill. ,1frr,rf vr.rl. d- b1"" i Dame in emer Haltung hoffnungslosester Resignation, scheinbar unfähig, mir zu folgen. Wenn Ihnen auch nur em ganz klein wenig an mir gelegen wäre, dann wurden Sie mir hier hinauf helfen, seufzte sie. Ich ging hin und bot ihr die rucke meines Stockes. Wenn Sie sich da festhalten wollen," sagte ich ruhig, wird's gehen. Sie griff zu, und mit ihr im Schlepptau strebte ich langsam der CaA 4i fcvttr4"ii itrrirt V Vt 1 fSffy Juiiu mvuuc iückiuc. ich, uuu mein Mnr0i' MÄ" .W. r- . rW ü? der! nehmbare Fall eines gewichtigen Körpers, und Fraulern Liebgern lag am Boden. Was hat's gegeben?" fragte ich. .Haben Sie sich den Fuß vertreten?" Keine Antwort. Bon dem sehr uniSwh mm Wacholderbusch weinend und $1"$ den Oberkörper hin und her wiegend, tXlt MODCmC Nl0ve. Dieser reizende Zustand dauerte ein Jaar Minuten. Endlich ließ der WemZS., $$FmtfiR schluchzte: D, mein Gott, mein Gott! ß ?e so S'uu,-, ,e. wmuvu v" I tM sX V 4 A AM Ä V A M iU -K A mich mitgenommen und nun sprechen Sie kein Wort mit mir. Gehen Sie nur, gehen Sie und lassen Sie mich hier allein sterben. Das ging mir denn doch über allen Spaß, das war mehr als ich ruhig hin nehmen konnte. Ich faßte sie an den Armen, zog ihr die Hände vom Gesicht nrmeli. zog und sagte in entschiedenem Tone: I m f, m, Y iUc " vit Zurück. Mein bestimmtes Austreten wirkte. Sie trocknete ihre Thränen, erhob sich und sagte ganz demüthig: Verzeihen Sie. es hat mich überwältigt, aber ich wm 9CB V ia?1 ""ver weinen, Fünf Minuten nach diesem Jnter

mezzo hatten wir den Hugelrücken und

nff?n?2 mhIstnh trrtch Yrf sAsliile stromabwärts. Von der Jagd keme I I " j.. v 7 7 pur. Jeyt eilt fiel mir em, van ver Fluß kurz vor der Stelle, wo der Hüael dicht an's Wasser herantritt, sich gabelt und der vor uns liegende der beiden Arme von einem Siege überspannt wird. Die Jaau mochten diesen Stea benutzt haben und dem anderen Arme gefolgt sein. Als ich meiner Begleiterin diese Muthmaßung mittheilte, fragte sie erschrocken: Wie sollen wir ::n dahin kommen? Wir müssen doch nickit etwa wieder durch den Wald zurück?" Wenn wir bis zur Mitte der vor uns liegenden .ieie gehen, erklärte icy, iznn tonnen wir den anderen Wasser1 f c .5 r nuT uceronaen uno eriennen. 00 es ficn der Muhe verlohnt, der Gefeufchaft zu folgen. Sie stimmte bei, und wir setzten uns wieder in Bewegung. Der Wiesenabhang war weniger steil als der bewaldete und verlief am Ufer des Flusses. oer mer einen ogen um oen ugei icschreibt, in einen schmalen Streifen ganz ebenen Terrains. Dieses Stück Land wur': von einem Zaune eingegrenzt, durch den eine schmale Pforte den Zugang zu einer die Flußufer verbindenden langen Planke vermittels Als wir so weit gekommen waren, daß Hügel und Wald den Blick nicht mehr hemmten, erspähte ich am Ufer des anderen Flußarmes eine Anzahl Berittener, womit der Beweis für die Richtigkeit meiner Annahme erbracht war. Als ich Fräulein Liebge:n darauf hinwies, gab sie endlich zu. daß jede weitere Versolgunz zwecklos sei. Ich schlug vor, auf der Planke den Fluß zu Lberschreiten, dem linken Ufer entlang Hügel und Wald zu umgehen, dann über den von mir vorhin übersehenen Steg das rechte Ufer wieder zu gewinnen und auf dem nachten Wege nach Holderbruck zurückzukehren. Meine Gefährtin erklärte sich freudiz mit meinem Vorschlage einverstanden, sie ver,chwiea nicht langer, daß sie sehr erschöpft sei, und äußerte Zweifel darüber, ob ste im Stande sem wurde, den Bahnhof zu Fuß zu erreichen. Ich offerirte ihr meinen Stock als Stütze. sie nahm ihn aber nicht, lächelte mich an und sagte: Ich glaube, ich würde noch besser vorwärts kommen, wenn Sie mir Ihren Arm bieten wollten. Ich willfahrte ihrem Wunsche und hatte das Vergnügen, einen guten Theil ihres Gewichtes den Grasabhang hinunter zu schleppen, ein Arrangement, das ihr hohe Befriedigung zu gewähren schien. Ihr Glück sollte nicht von langer Dauer sein. Ein dumpfes Gebrüll er tonte hinter uns. Ich wandte mich um. Am Waldrande, kaum hundert Schritte von uns entfernt, scharrte ein mächtige? Stier den Loden mit den Vorderhufen und musterte uns mit tückischen Blicken. Fräulein Liebgern pregte heftig mei nen virm und sließ emen gellenden Schrei aus. Netten Sie mich! O. retten Sie mich!" riet sie kreischend. Still!" herrschte ich. Lassen Sie meinen Arm los!" isie gehorchte, halo aelahmt vor Furcht. Gehen Sie so rasch als Sie können nach der Pforte, aber rennen Sie nicht, oder er ist im Augenblick hinter Ihnen her. Ich will versuchen, ihn so lange wie möglich aufzuhalten, ffort jetzt!" Was! Sie verlassen?" rief sie händeringend. Sie dem Untergänge preisgeben? Nie nie niemals! Nehmen Sie Vernunft an und thun Sie, was ich Ihnen sage. Wenn Sie nicht selber dem Unielganae preisgegeben sein wollen, wie Sie's nennen. dann haben Sie keine Zeit zu verlie ren. Fort! Er kommt!" rr. i i rv i , y i? ifrTin vinrt nernn Tn a. wünschten Erfolg. Sie warf mir noch 4W v V ft V V( V V einen unbeschreiblichenBlickzu und setzte i . . vt i . . - rj t r i c i iiu m neivegung. a) svigie, oen ?!ier nicht aus den Augen lassend und lang sam rückwärts schreitend. Eine Weile beobachtete der Stier, dann stieß er ein zweites kurzes Gebrüll aus. avanzirte und stand wieder still. Ein Blick über die Schulter zeigte mir, daß Fräulein Liebgern die Pforte nahezu erreicht hatte, und ich rief ihr ermunternd zu. Der Stier mochte meinen Ruf für eine Herausforderung nehmen. er antwortete m:t einem dritten Gebrüll und attackirte. Laufen Sie! Laufen Sie und schlie ßen Sie das Thor hinter sich." rief ich. mich zur Flucht wendend, nachdem ich vorher noch rasch meinen Rock dem Ver solger entgegengeschleudert hatte. Wenige Sekunden nur hielt er sich damit auf, auf dem Kleidungsstücke herumzu trampeln, dann stürmte er wieder hinter mir her. Rasch rückwärts schauend. sah ich den zum Stoß gesenkten Kopf nur noch wenige Schritte von mir ent fernt noch einen Augenblick, und über einen Maulwurfshügel stolpernd.. EinSchrei nach dem anderen entrana flrfi ben 9imnen btr erttffhhn rtTiirfTtHh I 7 - - ...i.y.v.., w.v.. hinter dem Zaune gesicherten Dame, Damit that sie unbewußt das beste, was sie thun konnte. Die Wuth des Stieres wandte sich dem neuen Gegenstände zu, auf den er blindlings losjagte, bis das solide Hindermn des Zaunes ihm Still stand gebot. Ich sprang, eiligst wieder auf die Fuße, lies im Nucken des Unge thums in schräger Richtung nach dem Zaune, ttetterte Hinüber und sank athemlos ins Gras. Sobald die empfindsame Jungfrau gewahrte d ich geborgen war, eilte sie an mein- Seite und überschüttete mich

stürzte ich. zu Boden, überschlug mich ltclci; JJiZin ö.lvj -"" und blieb halb betäubt liegen während Held! Wie soll ich Jh.cn dan en? Ich der Stier in vollemRennen weiter raste, schulde Ihnen mein Leben-eo soll hre; jc.? c . n neWriren "

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