Indiana Tribüne, Volume 28, Number 295, Indianapolis, Marion County, 4 August 1905 — Page 5

Jndlana Tribüne, s. August 1905

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Die Ltebcssemmel. - Humoreske von H. Abt. In ihrem Mädchenstübchen saß sie vor der geöffneten Commode und schaute nieder auf die ihr im Schooß ruhenden Gegenstände. Gegenstände nein, Heiligthiimer, Wahrzeichen seliger Stunden, und nun, ach! Grabsteine eines todten Glücks. Ein welkes Cotillonsträußchen, eine Ansichtspostkarte mit ein paar scheinbar nichtssagenden und doch für die Wissende so inhaltstiefen Worten, und das, worauf ihre Blicke am zärtlichsten und worauf schließlich ihre heißen. Thränen fallen eine vertrocknete, halbe Milchsemmtl. Plötzlich aber hat sie hastig die Reliquien in die Schublade zurückgethan, dieselbe geschlossen und den Schlüssel abgezogen. Doch die Semmel ist ihr im Schooß liegen geblieben. Ihr fehlt die Zeit, sie den übrigen Heiligthümern beizugesellen, und so versteckt sie dieselbe rasch hinter dem Stehspiegel auf der Commode, während Gustel Vartels 'die Stube betritt. Wie zwei scharf bewaffnetePolizisten fahren ihre Augen auf die Schwester los und Warum hask du geheult, Frieda?" fragt sie mehr geringschätzend, als zärtlich mitleidig. Gustel " sagt Fräulein Frida verweisenden Tones. Gustel lacht schnöde. Hab' ich wieder mal. die feine Form verletzt? Na, weißt du, da spar' dir nur ein für allemal die Mühe. Und überhaupt, wie kommst du denn, dazu, mich beständig erziehen zu wollen? Lachhaft! Ich weiß mit meinen, sechszehn Jahren schon lange so viel, wie du mit deinen neunzehn, und warum du wieder geheult hast, weiß ich. mich." Ohne nur ein Wort zu entgegnen, ist Fräulein Frida zur Thür geschritten und durch dieselbe verschwunden. Doch nach kurzer Zeit kommt sie voll Eile wieder zurück, allein wie angewurzelt bleibt sie stehen, als ihr Ohr von einem krachenden, knirschenden Geräusch betroffen wird und ihre Augen Gustel erschauen, die mit baumelnden Füßen auf dem Fensterbrett sitzt, etwas äußerst Widerstandsfähiges zwischen den blanken Zähnen zermalmt und plötzlich aufspringt, prustend, spuckend und sich schüttelnd Pfui Kuckuck, das ist ja total verschimmelt!" Frida hat einen erstickten Laut ausgestoßen, ist hin zurCommode gestürzt, ihre Hand tastet hinter den Stehspiegel. tastet ins Leere, ihr Blick gewahrt auf der Diele ein paar zerstreute Brotkrümel und aufschluchzend ruft sie: Mein Talisman, mein Glück du hast mir's aufgegessen, Gustel." Die Beschuldigte starrt die Schwester an, als habe diese den Verstand verloren. Dein Glück eine verschimmelte Dreiersemmel rappelt's denn bei dir. Frida?" Dieselbe denkt nicht baren, die Formlosigkeit des Ausdrucks zu rügen, noch länger etwas verheimlichen zu wollen; ganz benommen von ihrem Unglück, schluchzt sie: Meine ganze Hoffnung war's. So lange dieses Zeichen noch zwischen uns be'tand, konnte es noch eines Tages wieder gut werden. Aber nun ist alles, alles aus!" In Gustel schien allmählich ein Begreifen zu dämmern. Wär' der schimmelige Kosthappen etwa gar so'n Liebespräsent von beinem Apotheker gewesen, Frida?" Tief, tief senkt sich Frida's blondes Haupt und bekennend flüstert sie: Zum Schützenfest, da hat er, weil gerad' nur noch ein Brötchen da war, das mit mir getheilt und dabei gesagt: Jetzt haben wir das Brot miteinander gebrochen, Fräulein Frida, wissen Sie auch, was das bedeutet?" Ich bin furchtbar roth geworden, da hat er mich so angesehen und hat seine Hälfte eingesteckt und gesagt: Wollen wir unS das alö vorläufiges Symbol unserer Zusammengehörigkeit aufbewahren?" Ich hab' nichts antworten können, aber ich hab' meine Hälfte auch eingesteckt und und" Und hast ihn auch angesehen na, laß nur, den Rummel kenn' ich." unterbrach sie die vielwissende. Gustel. JLStt darauf hin hätt' er doch nun eines Tages feierlich antreten müssen und um die Ehre bitten, mein Schwager zu werden. Hat e? davor vielleicht gekniffen? Na da" Eustels Augen blitzten bedrohlich, auf, Frida aber schüttelt eifrig den Kopf. Nein, nein, er nicht das heißt, ich ja auch nicht, er faßte es nur so auf vor vier Wochen, der Manöderball ich konnte doch nicht unhöflich sein er lag doch bei uns im Quartier " Gustel stieß einen Pfiff auö. Aha. da liegt der Has' im Pfeffer! Mit unserem schneidigen Husarenleutnant hast du kokettirt und das hat deinem Pillendreher nicht gepaßt." Ja, 5 war furchtbar schlecht von mir, es hat mir Spaß gemacht, ich wollte sehen, ob er eifersüchtig war Er aber hat'S für vollen Ernst aenommtn und ich konnt' ihm 'doch nicht sagen und er war zu gekränkt und " Und da wurde die Geschichte eben schimmelig," fiel Gustel wieder ein, pflanzt sich dicht vor der Schwester auf und fragte voll Nachdruck: Nu sag' mal. Frida, ist'S dir denn nun auch richtig so UMS Herz oder hast du dich nach Uln verhimmelnden

Art nur q m oen Schwärm mnelngeduselt?" Frida schlug die blaiien Augen auf, legte die Hand aufs Herz und hauchte: Ich liebe ihn unsäglich." Doch Gustel machte ein sekeptifches Gesicht und fraate weiter: Und wenn er nun ricyllg avgejcywenrt wäre uno sich eines Tages eine andere nähme?" Es blieb eine Weile still. Frida hatte, den Kopf gesenkt und so sagte sie: Dann wäre ich sehr unglücklich." Ganz ruhig war's gesagt, ohne allen Gefühlsaufwand, aber Gustel hatte ihr plötzlich die Arme um den Hals gelegt Na, sei nur ruhig, alter Kerl, die Karre wird schon wieder zurechtgeschoben." Frida zuckte empor, ihr Gesicht tauchte sich in helle Gluth.. Gustel, wenn du mein Vertrauen mißbrauchtest, wenn du ihm auch nur mit einem Wort verriethest " Blech!" sagte Gustel lakonisch. Dazu steht mir die Familienehre zu hoch, als daß ich meineSchwester bloßstellte. UebrigenS ist mir's scheußlich übel. Mir scheint, deine verschimmelte Liebessemmel liegt mir im Magen. Muß mal einen Schnapus drauf setzen." Aber das Schnäpschen schien die gehoffte Wirkung nicht gehabt zu haben, denn ein paar Stunden später, als alles im Hause des Amtsrichters Bartels der Mittagsruhe pflegte, schritt Gustel über den Marktplatz des Städtchens, trat ein in die Apotheke und gestand dem Oberprovior Willibald Rothe, der mit gemessener Berbeugunz hinter dem Ladentisch erschien: Ich habe fürchterliche Magenschmerzen." Aber zu dem darauf folgenden Borschlage von Pfeffermünzküchel oder Baldriantropfen schüttelte sie bedenkenschwer das Haupt und meinte bedrückt: Ich wB nicht, ob das uut yelfen wird. Ich habe solche Angst nämlich sagen Sie mal, Herr OberProvisor, ist wohl Schimmel schädlich das heißt, wenn man so einen ganzen Klumpen davon verschluckt?" Einen ganzen Klumpen Schimmel. gewiß kann das schaden. Aber wie kamen Sie denn dazu, den hinunterzuschlucken?" fragte der Provisor mit erwachendem Fachinteresse. Gustel weinte beinahe. Ja, das kam eben so. Frida ist schuld daran. Und dann hatte sie sich auch noch wer weiß wie sehr und wollte mir Borwürfe machen. Als ob ich hätte wifsen können, was für verschimmeltes altes Zeug sich da in ihrer Commode rumtreibt." Willibald Rothe hatte begonnen, abgewandten Gesichts allerhand Mizturen durcheinander zu schieben, so fragte er stockend: Soll ich verstehen, daß Sie etwas, das Ihr Fräulein Schwester " Nu freilich." fiel Gustel ein, eine uralte halbe Semmel, die bei ihr lag. hab' ich gegessen und sie, wie sie's merkte, hat losgeweint sie weint ja jetzt den lieben, langen Tag als hätt' ich ihre ganze Seligkeit verschlungen." Des Provisors Haupt hatte sich gesenkt. Plötzlich stieß er voll Ergriffenheit hervor: Das ist rührend, rührend!" Gustel blickte ihn unschuldsvoll an. Ja, nicht wahr? Denken Sie nur meine armen Eltern ich getraute mich zu Hause noch nichts zu sagen es- wäre doch furchtbar für sie, wenn mir was passiren sollte. Und Frida thäte mir doch auch leid, die Vorwurfe die sie sich machen müßte und da wollt' ich doch erst mal bei Ihnen fragen. was ich vielleicht thun könnte." Als ein völlig veränderter Mann steht Willibald Rothe plötzlich vor ihr. Seine Augen leuchten, um den Mund, über dem der braune Schnurrbart sich kräuselt, liegt ein beglücktes Lächeln. Sie haben den rechten Weg gewählt, mein gnädiges Fräulein, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen für Ihr Vertrauen und hier hier" Er hat begonnen, eine große Medizinflafche aus allen möglichen Gläsern und Büchsen zu füllen, schüttelt die schwarzbraune Mischung durcheinander und überreicht sie Gustel. Hier, ich bitte, alle halbe Stunden einen Eßlöffel voll davon zu nehmen, eö ist durchaus wohlschmeckend und ich hoffe, glaube, daß bis zum Abend alles alles wieder gut sein wird." Ach. es wird schon ganz, ganz gewiß helfen," fällt Gustel ihm ins Wort und preßt die Medizinflasche sich ans Herz. Ich fühle schon jetzt ordentlich eine Erleichterung und ich danke Ihnen viel vielmals, Herr Oberprovisor." Ganz im Gegentheil, ich bin es, der Ihnen zu danken hat, und ich hoffe, ja ich glaube, oaß wirklich alles, alles wieder gut wird." Unter vielen Bücklingen ist er hinter dem Ladentisch vorgetreten und giebt Gustel Bartels das Geleit bis zur Thür, die er ihr öffnet. Sie nickt ihm dankerfüllt zu, geht und wendet sich auf der Schwelle nochmals zurück. O, ich habe ja gar nicht gefragt, was ich schuldi.. bin Aber mein gnädiges Fräulein, ich bitte ich daS hat ja Zeit darüber werden wir uns schon noch auseinander setzen." Und Gustel geht. ES ist um Sonnenuntergang. Der Septemberabend ist mild, wie imSomner und aus dem Sckükenvlan !i5a

sein sich lieblich die Bratwurou. zum Himmel empor und die Honoratioren des Städtchens lauschen dem üblichen Donnerstagsconcert. Die junge Welt geht lustwandelnd umher und Arm in Arm spazieren auch Frida und Gustel Bartels. Keinerlei Magens beschwerde ist an letzterer mehr . zu entdecken, sie blüht in Frische. Und sie ruft, auf eine Gruppe ebenfalls sehr junger Damen deutend: Ach, da drüben steckt die ganze Kränzchenbande die Köpfe zusammen, da muß ich schnell mal hören, was die ausk?cken." Und ihren Arm aus dem der Schwesier ziehend, läuft sie über den Plan. FräuleinFrida schreitet sittsam weiter, doch ob sie auch die Augen gesenkt hält, gewahrt sie doch, wie unter der Colonnade hervor, wo er bis jetzt einsam gestanden, plötzlich einer auf sie zukommt einer Sie hat hinreichend Zeit, sich für seinen Gruß vorzubereiten, dennoch zuckt sie zusammen und ist wie mit Blut übergössen, wie jetzt der Provisor Willibald Rothe vor ihr den Hut zieht und fragt: Darf ich mir gestatten, mich nach Ihrem Befinden zu erkundigen, gnädiges Fräulein?" O ich ich danke sehr " sie hat Mühe, die Thränen zurückzuhalten, ihre Stimme ist kaum vernehmbar. Seit vier Wochen ist es das erste Mal, daß er wieder zu ihr spricht! Erlauben Sie, daß ich mich Ihnen ein wenig anschließe, Fräulein Bartels?" Ihre Erlaubniß ist nur ein zitterndes Kopfnicken und so schreiten sie selbander durch die Menge, die neugierig nach ihnen hin sieht. Des Provisors Affenpinscher hüpft freudewedelnd um sie herum. Du guter Bob," flüstert Fräulein Frida und beugt sich streichelnd zu ihm hernieder, wie er an ihr emporspringt. Glucklicher Bob," flüstert derOberProvisor Willibald Rothe. Frida fühlt den Boden unter sich wanken. Der Provisor deutet auf eine Bank. Wollen wir da ein wenigPlatz nehmen?" Was sie sich erzahlt auf der Bank unter der Balsamfappel? Vierundzwanzig Stunden später nannten sie sich unter voller Autorisation von Mama und Papa Bartels Lieber Willi" und Liebe Frida" und saßen allein in Amtsrichters guter Stube, während nebenan Gustel mit einer wahren Vravour ihren Leibmarsch pfiff. Und die liebe Frida ergriff Willis Hände und sagte: Ich hab' dir ein Geständniß zu machen, aber du darfst nicht böse sein, denn wirklich, ich kann nichts dafür. Sieh, das Brötcken, 'das wir mit einander getheilt hatten und uns aufheben wollten als Glückssymbol ich hab's gehütet wie meinen Augapfel und dennoch " Du hast's verloren?" fragte Willibald Rothe tiefen Tones und nahm gleichzeitig wahr, daß nebenan der Bravourmarsch verstummte. Verloren? Nein, ach nein!" rief Frida und legte betheuernd die Hand auf's Herz. Aber es ist mir abHanden gekommen." Abhanden gekommen wie seltsam, wie sehr seltsam welch merkwürdige Schicksalsübereinstimmung" sagte Willi gedankenverloren, aber voller Hast fragte Frida: Wie, soll das heißen, daß auch du aber du hast's natürlich nur nicht aufgehoben, hast's fortgeworfen." Frida," sagt er nur, aber sie schmiegt sich vor diesem Ton gekränkter, treuer Liebe abbittend an ihn und so, über ihrem blonden Haupte, spricht, er: In meiner Fracktasche trug ich'S heim und aus ihr wollt' ich's am anderen Morgen herausnehmen, es aufzubewahren wie mein Heiligthum. Es war zu spät. Unter meinei.i Bette lag der Pinscher und fraß es gerade auf." Bob?" stößt Frida hervor. Bob," nickt Willi. Und ich konnte ihn nicht einmal züchtigen für die Missethat, denn er that nur, was ich selber ihn gelehrt. Ich habe die Ge wohnheit, ihm jeden Abend einen Wurstzipfel oder einen Knochen mitzubringen und hab' ihn darauf dressirt, daß er sich das selber aus der Rocktasche holt." Bob also" wiederholt Frida noch einmal und gleich am nächsten Morgen und ich ich war so unglücklich, als Gustel " Gustel?" fragt Willi und sieht' seine Braut an mit den allerunschuldigsten Augen von der Welt. Ach nein," sagt Frida und springt auf. Ich meinte nur, daß ich Gustel fragen wollte." Da tritt diese selber in die gute Stube und fragt, an der Thür stehen bleibend: Störe ich nicht, hochzuverehrendes Brautpaar?" Aber Gustel!" ruft Frida, ihr um den Hals fallend. Aber Fräulein Gustel, wie könnten Sie jemals stören!" ruft Willibald Rothe. Sie lieht ihn steif an. Na ich meine, wir duzen uns jetzt wohl. Du scheinst ja soweit ein ganz handlicher Mensch zu sein und es wird sich schon mit dir auskommen lassen." . Verlaß dich drauf, theuersteSchwSgerin!" ruft Willi Rothe und schlägt begeistert in GustelS ausgestreckte Rechte.

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Die hilfreichen Schutzleute. Der Hausbursche eines Gasthofes in Konstanz. Baden, hatte die Kassette seines Dienstherrn erbrochen, BrechWerkzeuge und die über 3000 Mark enthaltende Kassette in einem Rucksack verwahrt und war, also bepackt, auf dem Rade seines Herrn wohlgemuth hinaus in die Ferne gefahren. Der Diebstahl wurde alsbald bemerkt, und der Bestohlene erstattete die Anzeige. Als der Radler auf seiner Fahrt die Rheinbrücke passirte und am dortigen Schutzmannsposten vorbei mußte, schwankte das Rad und blieb an einem Gartenzaun hängen. Der Radler flog kopfüber in lzi. Karten; Rucksack und Kassette öffneten sich, und ein großer Theil deö Geldes fiel heraus. Zwei Schutzleute und ein Straßenwart nahmen sich des Verunglückten an, halfen ihm das zerstreut herumliegende Geld auflesen und steckten eö ihm getreulich in die Hosentasche. Dabei erzählte der Gauner, er sei in der städtischen Gas anstatt angestellt und müsse daö Geld in'S Wasserwerk bringen. .Gehen Sie nur einstweilen nach Haus; wenn noch mehr Geld gefunden werden sollte, erbalren Sie alles pünktlich zugestellt!" Diesen guten Rath befolgte der Bursche allsogleich, ließ daö gebrochene Rad und die Kassette zurück und entfernte sich, indem er für die Hilfe schönen Dank sagte. Erst nachträglich auf der Wachstube hörten die Polizisten von dem Diebstahl und ahnten den Ausammrnhang mit dem Unfall von der Rheinbrücke. Zwei Stunden spater wurde der Dieb in Wollmatingen verhaftet. Einen Theil deö Geldes hatte schon einem anderen zuaeiteckt. s-

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Nauöt dit Tish I Mingo.