Indiana Tribüne, Volume 28, Number 292, Indianapolis, Marion County, 1 August 1905 — Page 5

Jndiana Tribüne, 1. August 1905

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Die Berfassungskrise in Ungarn. Die Opposition des ungarischen Aögeordnetenhauscs hat ihre Trohnng ausgeführt und einen Aufruf erlassen, in welchem sie das Kabinett Fejcrvary als verfoffungswidrig erklärt, - und alle gute.. Burger" auffordert, tejjen Befehlen den Gehorsam zu versagen, keine Steuern zu entrichten und keinen Militärdienst zu leisten. In dem Kampfe steht gegenwärtig bereits viel mehr auf dem spiele als die Armeesprache. Wenn das ungarische Veamtenthum, oder nur ein grohcr Theil von ihm, den Befehlen der Oppositionsführer Folge leistet, so wiro sich d'.e Krone in Kürze wohl oder üöel vor bi Nothwendigkeit gestellt sehen, die Bchören aufzulösen und mit Hülfe königlicher Kommissare die verweigerten Steuern auf dem Zwanaswege ein treiben und die Nekruten gewaltsam aushcben zu lassen. Das aber käme einer offenen Verfassur.gsrerlehung gleich und dürfte voraussichtlich den !ei denschaftlichften Widerstand entfesseln. Wozu der führen kann und mag. läßt sich nicht voraussagen. Thatsache aber ist es, daß die Geqensätze gegenwärtig auf's Aeußersie zugespitzt sind, ui daß auf ein gütliches Einlenken ler Opposition schwerlich zu rechnen ist. Die gegenwärtigen ungarischen Wirren fcegarnten im Februar als Pariamentskrise. wurden dann zum Verfassungsftreit und entwickelten sich schließlich zum offenen Kampf gegen den Ausgleich" von 1867. In den 35 Jahren ruhiger parlamentarischer Arbeit, welche diesem Ausgleicü folgten, hat Ungarn größere Fortschritte aufzuweisen als früher in Jahrhunderten. Jet wird das Land gewaltsam raiien Stürmen entgegen gefübrt. Sie mögen mit dem Siege der Krone oder mit dem Siege der UnabhängigkeitZpzrtei enden, dein Lande und Mit werden sie weder in dem einen noch dem anderen Falle ZUM Nutzen gereichen. Das soll ten die ungarischen Patrioten bedenken und beherzigen, ehe es zu spät ist. Tcr Baron aus dem Zuchthattsc. Er hieß Sir William Gordon Mac Gregor und war ein Baronet der Vereinigten Königreiche. Und es gab in seinem Dasein eine Stunde, da im ganzen Jnselreiche von ihm gesprochen wurde. Im Jahre 1879 hatte er von senem Vater den Barontitel geerbt. Er war damals erst 31 Jahre alt. aber infolge verschiedentlicher Fehlschlage verarmte er derart, daß er. zumal da er krank war, froh sein mußte, im Jubiläumshospital in Woodford Aufnahme zu finden. Nach seiner Genesung wurde er dann nach dem Westham Arbeitshause überführt. Irgend ein sindiger Reporter bekam aber damals hiervon Kunde, und mit einem Male brachten die Londoner Blätter spaltenlange Artikel über den Baron im Arbeitshause. Die Folge davon war erstens einmal, daß ihn reichliche Unterstützungen in den Stand setzten, sein Asyl zu verlassen und sich eine neue Existenz zu gründen. Dann aber reg ncte es für ihn förmlich Liebesbriefe

und Eheanträge von heirathslustigen. mehr oder weniger lunqen und scho nen Damen, die allesammt nicht nur aus Mitleid zur Feder gegriffen hatten. sondern die auch meinten, Lady MacGregor" klänge doch eigentlich gar nicht so schlecht. Sir William aber, der durchaus kein Dummkopf war. hielt sehr bedächtig und sehr vorsichtig unter den Bewerberinnen um seine schwielige Hand Umschau und entschied sich schließlich für eine Miß Alice Gulliver, die Tochter eines verstorbenen Kapitäns. Er führte sie denn auch als seine Gattin heim und hat mit ihr in Clifton bis zu seinem jetzt erfolgten Tode einen sehr glücklichen und behaglichen. wenn auch kurzen Lebensabend genossen. i " " Eine Prinzessin und ihre (Slefanten in Psändungögefahr. Im Olympia-Theater des Etablissements Venedig in Wien" tritt allabendlick die indische Prinzessin Jvone de Mayrena mit ihren drei Elefanten auf. Sie hatte längere Zeit :n einer Privatpension, gewohnt und ganz vergessen, der Eigenthümern! die aufgelaufene Schuld zu bezahlen. Diese hatte jedoch ein besseres Gedächtniß, und als sie von dem Debüt der Prinzessin im Olvmvia-Theater erfuhr, beauftragte sie ihren Advokaten mit de? ' Eintreibung der rückständigen Schuld von 1700 Kronen. Da nun keine Gewähr dafür bestand, ob nicht die Prinzessin Wien Zerlassen werde, suchte der Advokat mit der Einbringung der Klage zugleich um provisorische sicherste! Inner durck Vfänduna der drei Elefan ten an. Die Prinzessin hatte hiervon keine Ahnung, allein die VollstreckungsBeamten bangten schon davor, daß eZner von ihnen den drei Riesenthieren das aericbtlicke Amtssieael werde anle gen müssen, eine Prozedur schwieriger Art. da für Vfandunaen von Elepyan ten in der Ezekutions-Ordnung wie in hm Instruktionen für die Vollstreckungsbeamten keinerlei Vorsorge getrogen wuroe. gelangte Die indische Hoheit glücklicherweise in den Ber,h hon 1700 Kronen, die sie allerdings nicht als Zahlung verwendete, doch zur Sichersieuung depoNlrte. io van oie Elefantenpsanvung unlervtteo. Der preußische Gehelme Oberfinanzrath Richter in Berlin ist ZUM Generaldirektor des Thüringi- ' schen Zoll- und Steuervereins in Er

Goldregen in NirsHverg. Die Leute von Kirschberg in Sachsen

waren fleißig und zufrieden. Sie bestellten ihren Acker und ainaen .ihrem Handwerk nach. Wie es sich geiemt. Das sollte ader anders werden. i2tne3 Taa?Z vor fünfzehn Jahren iiuaie das Ceriickt von einer aroßen Erbschaft auf. Erst schüchtern. Man sprach von einigen ilnuionen. man tuschelte hier, tuschelte da. und die umme wucks mit iedem .akre. lni 13. Jahrhundert, so hieß es. sei ein gewisser Schramm aus Kirjüzverg ausa:wandert. Arm und mittellos ging er in die Welt. Wohin? Die einen meinen nach Indien, andere a gen nach Brasilien. Wie dem auch sei. als Schramm starb, hinterließ er 150 Millionen. Und diese Riesensumme vermachte er einer Äattrttaot. xti Brave? ?Nie eine aebeime Krankheit fran sich diese Gnäfiluna in Kirschbera farum. Manchmal schien sie zu schwinden. Aber moklit war lie wieder aus vem Plan, stärker als zuvor. Besonders schlimm wurde es lettzwel Jayren. T.a kam ein Aaent Schneider aus Zwickau nach Kirschberg. Der vertrat die Mär von der Erbschaft mit allem Nachdruck. Viele, meist gerade die ctr men. wurden bethört. sie gaben ihr Letztes, um in den Besitz des Goldezu gclanaen. Kritisch aber wurde tcr Zustand vo? vier Wochen. Die Millionenerbfchaft. hieß es plötzlich, sei aus London nack Berlin gesandt worden. das Gold lagere auf dem Auswäriiaen Amt. Es fehle also nur noch . . . ja . . . das wutfte eigentlich Niemand rr.-f trw-rs ncc6 feblte. Nur der Aae::t. der Neunmaltluae. schien einen Blick in die lebten Geheimnisse der Erbfcfcaft aetba zu haben. Er wußte invrner wierer Gründe anzuführen, weshalb es m Kirschoerg noch nicht wolz reanete. Aber die Sacke ist auch ernst. Die armen Betrogenen fangen, wie der Vorschußverein zu Kirschbcrg mittheilt. schon an, sich auf den Reichthum einZurichten. Der Verein bittet deshalb die Presse, festzustellen. daß alles mwinvel t, uno van oie veute, Die fleikia das Gras mäben. viel, viel klüaer tbun als iene. die mit offenem Munde dem Sirenengesang der Ägenten tauschten. Moltl:c ki König gräk. Generalfeldmarschall v. Loe, der als Adjutant des preußischen Königs, spätcren deutschen Kaisers Wilhelm I.. m dessen unmittelbarer Nähe den böhmischen Feldzug 1866 mitmachte, schildert in seinen Erinnerungen aus meinem Berufsleben" den bekannten kritischen Moment am Nachmittag der Schlacht bei Ko'niggrätz. Er berichtet, wie. er von einem Adjutantenritt auf den Roslosberg zurückkehrt, von wo aus de? Rum mit seinem Hauptquartier den Verlauf der Schlacht verfolgt: Bald daraus iah man eme Batterie von der Dirisionsartillerie der 8. Tivision übe? die Bistritz zurückkommen und lich unserer Aufstellung nähern: nicht viel spater schlug auch das 6. Ulanen Regiment denselben Weg rückwärts ein. Ten Schluß bildeten nach einiger Zeit . Jnfanterieabtheilungen der 8. Tiviston. die den Holawalo verlassen hatten.. Der Eindruck, den dies auf die um den König versammelten Offiziere machte, war recht ungünstig. Er wurde verstärkt durch das Ausbleiben einer zeden bestimmten Nachricht über das Eingreifen der kronprinzlichen Armee, das man schon seit geraumer Zeit erwartete. Der König blieb zwar äußerlich völlig ruhig, wandte sich ic doch an den General v. Moltke mit der Fraae. welches seine Ansicht über den Stand der Schlacht sei. Die ohne ZLgern gegebene Antwort des Generals: .Euer Majestät gewinnen heute nicht nur die Schlacht, sondern den Feldzug,' machte auf die Umstehenden einen tic fen Eindruck und drängte die Besorgnisse zurück, die sich mancher Gemüther bemächtigt haben mochte. Seine zuversichtliche Erklärung begleitete der General mit einem Hinweis auf die weithin sichtbare Höhe von Horenowes, wo man wahrzunehmen glaubte, daß das österreichische Geschützfeuer verstumme; ja man meinte die rothen Attllas dec Gardehusaren neben den beiden historischen Linden auftauchen . v . T n V . i "T zu jenen. ,as in oer Kronprinz, oer den rechten Flügel der Oesterreicher angreift.' fügte der General hinzu. Inzwischen hatte sich das Zurückströmen der Infanterie aus dem Holawalde verstärkt. Auf eine größere Abthcilung, die von emem an Kopf und Arm verwundeten Stabsoffizier gefuhr wurde, ritt der König zu: er besah dem Führer, Halt und Front machen zu lassen, rief die Offiziere vor und ließ diefe w auch die Mannschaften mit scharfen Worten an. ,Dort ist der Feind, dorthin führen Sie Ihre Leute zurück. Ich bitte mir aus. daß Ihr als b?ave preußische Soldaten Eure Schuldigkeit thut!' Das Bataillon es war vom 71. Regiment trat so fort den Rückmarsch in den Holawald an. In gleicher Weise schickte der König ein über die Bistritz zurückgewichenes Bataillon vom 2. Armeekorps in das Gefecht zurück." An Stelle des Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch ist der Generalleutnant Ostrogradsky zum Generalinspekto? der russischen Kavallerie ernannt worden.

per ?nlchlkäscr.

örp,rbeschaff,nhe!t, ?ig,narten nd Ve tzung des Insektes. Wenn nmn an einem ruhigen warmen Sommerabcnde den Garten betritt, so erblickt man häufig in einer dunklen Ecke desselben einen märchenhaft leuchtenden Funken. Er geht von emem kleinen, kaum cennmeterlangen dunklen Käfer aus.- d:m nur ein kurzlebiges frohes Dasein in der Zeit des Spätsommers beschieden ist. Das Männchen trägt einen braunen Nackenschlld. unter dem die großen, glanzend violetten Augen bald nach vorn, bald rückwärts zu blicken scheinen. Ueber dem Bruststück läßt es bei einer Bewegunz des Kopfes ein weißgelbes Hälschen sehen. Die kurzen braunen Flügel sind zart wie ein Gewebe von Seidenfaden. An den zwei letzten Segmenten der Bauchseite aber sitzt je ein schwefelgelbes Oval, der Leuchtapparat, bestehend aus zwei übereinander liegenden Zellschichten, von denen die äußere leuchtet, währen die innere. deren Zellen mit Kristallen von harnsaurem Ammoniak gefüllt sind, als Reflektor dient. In dieser Gestalt verdient das Thierchen Mit seinen sechs gegliederten Beinen und einem Kopf mit Mundwerkzeugen die Bezeichnung Leuchtkäfer. Das mehr einer dicken Larve ähnelnde Weibchen hat von den verkümmerten Flügeldecken nur zwei Schllppchen gerettet, die es hinter dem Halsschild trägt. Die Augen sind bedeutend kleiner als beim Männchen, und das rothe Hälschen ist zurückziehbar. Dagegen laßt es an der hinten wachsgelben Bauchseite nicht weniger als sechs Leuchtorgane erkennen, deren Strahlung so hell ist, daß sie selbst durch Kupfer und Aluminium hindurch eine Wirkung auf die photographische Platte ausübt. Ja, man kann in unmittelbarer Nähe noch dabei lesen, wahrend das Licht noch in einer Entfernung von 150 bis 200 Yards erkennbar ist. Auf Grund von Untersuchungen kann man behaupten, daß ein Einfluß des Willens seitens des Thieres auf das Leuchten oder Verlöschen ausgeschlössen ist. Das plötzliche Verschwinden des Lichtes hat wohl stets darin seinen Grund, daß die Thiere bei st'arkerer Erschütterung oder Bedrohung sich auf den Boden fallen lassen, wo die nach unten gekehrten Leuchtorgane verschwinden, die auch sonst beim Anfassen durch Einkrümmung des Hintertheils der Beobachtung entzogen, beim Auffliegen aber wieder sichtbar werden. Im Uevrigen ist das Leuchten nur auf zwei bis drei Abendstunden beschränkt und läßt sich bei Tage auch im verdunkelten Zimmer nicht hervorrufen. Trägt man Abends einige Weibchen in einer Flasche in's Freie, so kommen die Männchen bald von' allen Seiten und schwirren gegen die Flasche. Fängt man nun ein paar der letztern und setzt sie zu den Weibchen, so strahlen die letztern bald in ungewöhnlich intensivem Licht. Einige Forscher wollen das Leuchten als Schreckmittel betrachtet wissen. Die Indianer bringen die Leuchtkäfer zur Abhaltung der Moskitos in ihre Hütten; :n Glasflaschen gesteckt, locken sie die Fisch in's Netz. Noch interessanter ist ihre Verwendung durch den indischen NasHornvogel, der die Mündung seines aus Koth und Lehm gebauten Nestes ringsum Mit Leuchtkäfern zur Ab schreckung nächtlicher Feinde besteckt. Ein Gleiches wird vom australischen Flaschenvogel behauptet. Kein Wunder, daß diese Käfer auch ein gesuchter Handelsartikel sind und die südamerikanischen Damen ihn sorgfältig pfle gen. des Abends aber, in durchschim mernde Stoffe gehüllt, als leuchtendes Schmuckstück im Haar oder an Kleidern verwenden. Wollten keinen Sieg. Auf dem großen Platze vor dem ftttml m Moskau, Rußland, war an einem Sonntage ein feierliches Gebet um Sieg für die russischen Waffen in der Mandschurei angeordnet wordeii. An der Feier sollte die ganze Geistlichkeit Moskaus mit allen zur Verfügung stehenden heiligen Bildern theilnehmen. Der Gottesdienst sollte genau so feier lich abgehalten werden wie derjenige, der jährlich als Dankgottesdienst für den Abmarsch der Franzosen im Jahre 1812 stattfindet. Es hatten sich nicht mehr als 2000 Menschen eingesunden. lÄtatt zu beten, riefen viele: Sieg! Wir wollen keinen Sieg!" Während oes feierlichen Aktes brach m einer benachbarten Straße ein kleines Feuer aus. Die ju,chauer ließen darauf di Geistlichen stehen und beobachteten die Feuerwehrleute. Origineller Aufruf. Ji Manitou, Olla.. haben 75 junge Män ner einen Klub zwecks Erlangung Pas sender Lebensgefährtinnen gegründet Die folgende Anzeige, welche sie ver öffentlichten.' spricht für fick selbst Verlangt Etwa 500 Küchenfeen und Koqtunittermnen können rn Eomanch, und Kiowa Countt) Stellung finden Junge Mädchen im Älter von 16 bis 36 und Wittwen unter 65 Jahren vor gezogen, doch ältere oder jüngere Be .werberinnen werden nickt -turückaewie sen. Etwaige Applikanten müssen ihre Eisenbahnfahrt selbst bezahlen, aber nacn Unterzeichnung des Kontrakt wird der Betrag zurückgegeben." Es verdient erwähnt au werden, dafc der Nachbarschaft von Manitou etwa l&u yeiraths lustige Manner wohnen.

" flrr vcrrflcklc Spiclhahlk. Ein sonderbares Erlebniß mit einem

Spielhahn (Birkhahn) hatte vor einiger Zeit der Generalkonsul v. Günther n München auf einer Jagd bei Giggenhausen. Er hörte am Morgen gegen 5 Uhr einen Spielhahn einfallen. Als es allmalig Heller wurde, rente Günther den Hahn an, der auch sofort darauf reagnte: auf den Schuß stieg der Hahn ungefähr ein paar Fards in die Hohe und lief, wieder aus den Boden gekommen, in balzender Stellung direkt auf den Schirm, in dem Günther saß. zu, umkreiste hastig denselben etwa zehnmal so nahe, daß man das Streifen der einen Schwinge an den Taxen hören konnte, schlüpfte dann in den Schirm und setzte sich aus den vor dem Schützen liegenden Nucksack. Als Günther nach dem Hahne greifen wollte, huschte derselbe sehr raich zum fö.rfirm fslrtmirl tnlvoiW Xtstt tr vuyivui tyvuuus, uuuuiii vtiiit bitt paarmal, schlüpfte wieder in den Schirm und setzte sich wiederum aus den Rucksack. Günther hörte nun, wie seitwärts auf etwa 100 Schritte neuerdingö ein starker Hahn einfiel, der sofort lebhaft zu blasen anfing. Der Konsul, der, mit dem verrückten SpielHahn vor sich auf dem Rucksack, bewegungslos dasaß, fing zuerst leise und, als er merkte, daß dies den Herrn Nachbar zu seinen Füßen gar nicht tangirte. lauter zu reizen an. Der draußen eingefallene Hahn antwortete und der Gockel auf dem Rucksack ebenfalls, zuerst etwas schüchtern, dann aber ganz kräftig im Trio. Günther schoß nunmehr den zweiten Hahn, nachdem er nahe genug herangekommen war, was den Hahn im Schirm gar nicht genirte, ging dann hinaus, um den geschossenen Hahn zu holen und seinen in der Nähe wartenden Jäger aufzusuchen, dem er sein Erlebniß erzählte. JBfosi" wollte die Geschichte nicht glauben, bis ihn Günther veranlaßte, sich den Gockel im Schirm selbst anzusehen: der Jager war höchst erstaunt über den noch immer auf dem Rucksack sitzenden Goael. Aus wiederholten Zuruf feines Herrn, welcher ihm den Hund abgenommen hatte und mit diesem etwas seitwärts blieb, kroch Blast endlich in den Schirm und brachte den Hahn heraus, der anscheinend ganzlich unverseh t war. Günther ließ ihn auf Schußweite hinaus und schoß ihn dann. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, daß beim ersten Schuß Günther hatte mit schwachen Schroten geschossen das kleine Gehirn des Hahnes durch ein Schrotkorn zwar nicht verletzt, aber geprellt worden war; der Hahn hatte den Schuß jedenfalls für den Stoß eines Raubvogels gehalten und dann instinktiv in dem näck?,stgelegenen Busch und das war der, 'Schirm Deckung gesucht. Aus der Art der Verletzung erklärte sich denn auch das weitere überaus merkwürdige Gebaren des Hahnes. Wie häufig, hauptsächlich im flachen Moosgelande, gerade die Schirme das Ziel des Deckung suchenden oder Ausschau haltenden Birkwildes bilden, ist dem Spielhahnjäger ohnehin nicht un bekannt, und so manche ergötzliche Szene hat sich schon im Schirme abge spielt. Die beste 5 Cent Cigarre in der Stadt, Mucho'Z Longfellow-. gnropaischeS Zlepartemes! r p'r Wechsel. Kreditbriefe. Postanweisungen, auf alle Städte Europas. Schiffsscheins von und nach Europa. An nd Verkauf auslättöZ, schen Geldes. L 35 Süd Meridian Str. Mercliants National Bank. giebt wenige Kräfte die für das Hf allgemeine Wohl einen größeren Einfluß haben, als die sparte vartements einer modernen Trust Com pany. Wenn einmal die Aufgabe des SvarenS erlernt ist. so bleibt es stets der Wunsch und das Trachten des Deponenten, die Summe ourcy wocyent liöe.oder monatliche Depositen zu ver arönern. dadurck dam beitragend, daß der Geld.Umlouf erhöht wird,' und daß die eigene Werthschähung und Achtung aetvinnt. Eröffnen Sie beute noch ein Spar-Konto. Diese starke Gesellschaft wird Ihnen gerne Hilfe leisten. THE IIIDIAII4 TRUST COMPANY, Cadltal. 81,000,000.00

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