Indiana Tribüne, Volume 28, Number 284, Indianapolis, Marion County, 24 July 1905 — Page 7

. Jndiana Tribüne, 23. Juli 1003.

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sz K5 K W XX XX Der ! i embranät XX XX XX XX XX XX WA WA WA WA WA WA 44 '44 WA WA WA WA gon Westhof schluckte den letzten Bissen hinunter und horchte nach der Thür des Gastzin?mers. Draußen fuhr em Wavor. f?st das schon die Post?" gen fragte er den Kellner. Dieser fuhr aus seinem Schlafwinkel empor und gähnte. Jawohl. Aber Sie haben noch Zeit. Das geht nicht so schnell.In dem entlegenen Winkel Holsteins ließ sich der Pfiff der Lokomotive noch nicht vernehmen, da kroch wie vor einem Jahrhundert die gclc Schnecke durch das Land und lehrte Geduld. Der junge blonde Reisende sah etwas mißmuthig auf das Zifferblatt seiner Uhr. 'Eine Nachtfahrt von sechs Stunden," murmelte er, das kann ja recht nett werden! Was haben wir denn für einen Platz erwischt?" Auf dem gelblichen Zettel stand Nummer vier recht tröstlich! Da werde ich am nächsten Morgen meine Beine suchen können, und schließlich zieht man dennoch das falsche aus dem Knäuel! Kellner zahlen!" . In dem dunklen Thorweg hielt das gelbe Ungethüm. Die Köpfe der Pferde waren draußen und wurden von dem Mondlicht einer weichen Sommernacht überfluthet. Es war sehr verlockend, auf den Bock zu klettern. Aber der Postillon schüttelte den Kopf. Js schon besetzt!" brummte er. Na, denn man rinn in's Vergnügen!" Egon kletterte auf den Tritt und tastete sich nach seiner Ecke. Im Fond saß ein altes Ehepaar und schnarchte um die Wette. Das abgetönte Duett ließ wenigstens auf gemeinsame Uebung schließen. In der Ecke Nummer drei fühlte Egon etwas Weiches. Er quetschte seine .'Gestalt einstweilen daneben, ordnete die Veinverhältnisse, und klapp! flog die Thür in'ö Schloß. Die vier Passagiere saßen wie in einer Kugel und rollten davon. Vom Thurm des Städtchens schlug es zehn Uhr. Der Postillon blies sein rostiges Lied. Dann kam das Thor, die Landstraße, Mondlicht und Wald. Egon hatte sich in seiner Ecke eingerüttelt und begann die Sache ertraglich zu finden. Die Postkutsche wiegte leise auf ihren Federn und lockte au Traum. DaS Weiche links an seiner Seite regte sich nicht und athmete nur ganz sanft. Alles in allem mochten die Menschen vor hundert Jahren sich gar nicht so übel befunden haben, aber dennoch war es eine Kateridee, die den cand. phil." Egon Wesihof vom Pleißestrand in das östliche Holstein führte. In einem Kaffeegarten des Leipziger Rosenthals, umgeben von sächstscher Gemüthlichkeit, hatte der elternund geschwisterlose junge Mann plotzlich einen sechsten Sinn entdeckt, und seit jenem Tage suchte er in seiner Erinnerung nach irgend welchen Familienbeziehungen. Endlich fiel ihm ein Vetter seiner Mutter ein, der als Oberförster in der Mark gelebt und seit einigen Jahren die Sandkiefer mit dem holsteinischen Buchenwalds vertauscht hatte. Es schwebte da eine Jugenderinnerunz in der Luft, wie Spinngewebe über Stoppelfeldern, eine Erinnerung an blonde Zöpfe, mit denen Egon acht Tage lang Hottepferd gespielt hatte, um dann weiter zu wandern nach Menfchenloos. Die blonden Zöpfe mußten im Laufe der Jahre länger geworden sein, und jetzt lagen sie wohl als Krone um einen zierlichen Mädchenkopf. Uebrigens sollte das östliche Holstein ja lehr schön sein zum Durchwandern, und wenn einer sechs Semester hindurch den Kohlrisiaub einer modernen Vroßsiadt geathmet hat, dann kann zur Abwechslung der Erdgeruch eines Buchenwaldes nichts schaden. Also der verschollene Onkel Karsten sollte auf einer Ferienspritze heimgesucht werden. Egon hatte sich für Leipzig eine Seltenheit von dem weiblichen Elemente ferngehalten, ja er entsann ich kaum, daß jemals in Scherz und Tandeln ein Mädchenmund seine Lippen gestreift hatte: wenn es aber dennoch einmal geschah, dann war sein Herzschlag nicht stürmischer geworden, und seine Wange nicht heißer. Und auch in dieser lauen Sommernacht, wie er durch Mondlicht und glitzernde Waldbäume dahinfuhr, dachte er nur mit flüchtigem Lächeln daran, daß Büschen Bertha ihn vielleicht morgen früh mit einem Jeusse begrüßen werde. , Aber plötzlich wurde eS ihm warm an der linken Seite. DaS weiche Etwas, welches sich bisher ganz still und manierlich in seiner Ecke Nummer drei verhalten hatte, kam älimälig in's Rutschen und strebte nach Nummer vier hinüber. Natürlich war die Postkutsche daran schuld, denn sie neigte sich etwas auf die Seite. 1 Drüben sagte der Alte im Traum

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? hx & $ l 0 rn a n von Friedrich Jacob jm SS cr -$ WA WA 'AA WA WA WA WA WA WA WA WA WA WA zu seiner Alten: Mutter, drück nich so!" Davon spürte Egon nun vorläufig nichts, denn das Etwas schmiegte sich so leicht und zart wie ein Vögelchen an seine Seite, und als er eine kleine Wendung machte, da sank ihm ein schöner dunkler Mädchenkopf an die Brust gerade dahin, wo das Herz schlägt. . Sie fuhren jetzt langsam eine mondhelle Landstraße bergan, Egon konnte in der weichen Beleuchtung mit Muße das Gesicht der Schläferin betrachten und einen vollständigen Steckbrief aufnehmen. Alter: Zwanzig Jahre, beileibe nicht mehr, vielleicht etwas weniger. Haare: Schwarz, sehr reich, in einem mächtigen Griechenknoten nach hinten gedreht und Gott sei Dank ohne jeglichen Duft, außer dem natürlichen einer gesunden Jugend. Augen: Selbstverständlich hübsch, aber leider geschlossen. Nase: Leicht gebogen; verdient nur die Bezeichnung Näschen." Mund: Zum Küssen. Egon war ritterlich bestrebt, es seiner Nachbarin möglichst bequem zu machen. Sein linker Arm war etwas im Wege, er schob ihn leise und zart um die Schulter des Mädchens. Und dann beneidete er sich selbst ein wenig und dachte zugleich mitleidig daran, wie erschrocken sie schließlich aufwachen und wie entsetzlich sie sich schämen würde. Inzwischen knmen einige Häuser. Der Bockpassagier stieg im Fahren ab. der Postillon that ein gleiches, ging neben dem Wagen her und öffnete das Fenster an Egons Seite. Der Bock ist frei." sagte er. Sie können nu oben sitzen." Egon drohte ihm stumm mit der Faust, und der Bursche grinste über das ganze Gesicht, als er in den Wagen hereinsah. Egon wollte ihm eine Cigarre geben, aber das Etui mit dem Rauchzeug steckte in der linken Brusttasche, und der Schlafratz hatte den Kopf just daraufgelegt. Als das nächste Dorf in der Mitternachtsdämmerung auftauchte, da gröhlte das Posthorn draußen los, als wenn die Todten aufgeweckt werden sollten. Die Schläferin fuhr nicht gerade mit einem Schrei empor, aber sie seufzte ein wenig und richtete sich langsam auf. Nun kommt es!" dachte Egon., Sie betastete sich die Haare, warf einen Blick nach beiden Seiten und betrachtete Egon, der gerade in einer Fluthwelle silberner Mondscheinstrahlen saß. Habe ich Sie arg gedrückt?" fragte sie dann. Nicht im Geringsten," versicherte er etwas verblüfft. Im Gegentheil und wenn Sie weiter schlafen wollen, mein Fräulein " Danke, jetzt bin ich munter. Wo sind Sie denn eingestiegen, mein Herr?" Egon nannte das Städtchen, und die junge Dame hielt eine, kleine goldene Uhr in das Mondlicht. Also richtig zwei Stunden geschlafen! Und während der ganzen Zeit falle ich Ihnen zur Last wie gräßlich!" Ein silbernes Lachen, dann war die Unterhaltung geschlossen. Wenigstens schien die Fremde es zu wünschen, denn sie rückte in ihre Ecke, öffnete das Fenster und hielt den Kopf in die frische Nachtluft. Egon schwieg taktvoll; er hätte ja auf das Gräßlich" ein Kompliment setzen können, aber sie meinte es natürlich in ihrem Sinne, und dagegen ließ sich nichts einwenden. Der Postwagen rasselte weiter, draußen wechselten Kornfelder mit kleinen Waldparzellen, und der Mond stand schläfng über dem Ganzen. Wie langstielig!" fagte das Mädchen plötzlich. Auch nicht ein einziges Motiv. Können Sie nicht schlafen?" Nein." Sind Sie Raucher?" .Gewiß." Dann stecken -Sie sich, bitte, eine Cigarre an. Ecen hat mich eine Schnake gestochen." Egon brachte gehorsam sem Etui zum Vorschein und prüfte den Inhalt. Sie sind alle kaput." sagte er betrübt. Htmmel, und daran bin ich schuld! Aber wenn ich Sie entschädigen darf " Wahrhaftig, sie hatte eine silberne Dose mit Cigaretten. Die kann .man freilich nicht zer drücken," sagte Egon neidisch. Seine Nachbarin entqeanete: Das würde ich mir auch schönstens' verbi! ten." Dann rauchten sie beide einträchtig, und Egon dachte darüber nach, wie die Welt doch so anders geworden sei. Früher noch in seinen Kindertagen galt es für unweiblich, wenn eine Dame dem Tabak huldigte, und er mochte es auch jetzt nich! leiden! Aber

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in diesem besonderen Falle dünkte es ihn ganz natürlich. Ein Mädel, wel- . . ! - 'TA V i JC i

cyes oei vtacqi auein 1:11,1 unu mcyi roth wird, weil es sich im Schlaf an einen Mann lehnte warum soll ein so geartetes Wesen mcht anders sem. als die große Hcerde? Wer sie wohl sein mochte? Ein lehrhafter Zug fehlte gänzlich in dem pikanten Gesicht, und für einen weiblichen Beamten war sie wohl noch zu jung. Die goldene Uhr und ein Brillantring an der feinen Hand widersprachen einem akademischen Beruf. denn die Studentinnen, mit denen Egon in Leipzig zusammengekommen war. lebten entweder in dürftigen WerHältnissen oder verachteten Schmuck und Tand. Vielleicht Schauspielerin? Eqon begann vorsichtig ein Bühnengespräch. Fast so schon wie aus dem Theater." sagte er und deutete in die magisch beleuchtete Mondlandschaft. Aber da kam er nett an. Sind Sie auch einer von denen?" entgegnete sie mit emem entzückenden Auswerfen der Lippen. ..Ich bin ziemlich weit in der Welt -herumgewesen, und schön war es nicht überall aber ein echter Landregen ist mir lieber als ein künstlicher Theatersonnenschein." Es war ja nur Scherz," versicherte e? eifrig; auch ich schwärme für alles Echte." Dabei ruhten seine Augen mit einer unverhulltcn Bewunderung aus ihrem prachtvollen Haar, und sie mußte das wohl fühlen, denn ihre Hand tastete plötzlich nach dem Hinterkopf. Es ist doch nicht aufgegangen? fragte sie. Uebrigens könnten Sie das meinetwegen auch sehen." Nun wurde es dunkler, denn sie suhren durch einen Wald, und die Strahlen des Mondes versanken m seiner Tiefe. Das ist prachtvoll," sagte die Namenlose. Man bekommt Lust zum Aussteigen." Wollen wir es riskiren?" Lieber doch nicht. Die Postschnecke könnte plötzlich davonrennen." Und dann wären wir Hänsel und Gretel." Wenn Sie Hans heißen, ja. Denn bei mir stimmt es allenfalls. Margot ist ja wohl dasselbe wie Margarethe." Mein Name ist leider Egon." Es war die Dunkelheit und der Märchenzauber einer Waldnacht. Ein Zufall hatte sie vor wenigen Stunden zusammengerüttelt, und sie kannten einer von dem anderen nichts weiter als die Züge des Gesichts und den Laut eines Rufnamens. Wenn sie borgen oder über Jahresfrist wieder zusammentreffen sollten, dann werden sie sehr förmlich miteinander reden, aber in dieser Stunde spürten sie nur den Reiz flüchtiger jugendlicher Ungebundenheit. wie etwa auf einem Maskenball. Sie plauderten weiter miteinander, und als Margot zum ersten Male ganz harmlos Herr Egon" sagte, da erwiderte er es mit einem Fräulein Margot," und sie hüteten sich beide, etwas darin zu finden, denn dann hätten sie ja die Spinngewebenbrücke zerrissen, die sie verband. Uebrigens war zwischen seiner Rede und ihrer Rede doch ein merklicher Unterschied. Während Egon das Herz auf der Zunge trug, während er' von seinem Studentenleben plauderte, von seiner Vergangenheit und über die Zukunft, deutete Margot nur qelegentlich an. daß sie allein in der Welt stehe und schon ein großes Stuck Erde gesehen habe. Auf welche Weise und zu welchem Zweck, darüber schwieg sie sich aus, und Egon versuchte mcht den Schleier zu lüften. Es war ihm genug, neben einem hübschen jungen Mädchen zu sitzen und ihrer Stimme zu lauschen, die bisweilen einen fremdländischen Klang annahm, um sich gleich darauf wieder mit echt deutschen Lauten in das Herz einzuschmeicheln. . Sie sprachen über alles und nichts. Da gab daö Schnarchduett gegen über Gelegenheit zu musikalischen Ve trachtunzen, und ein äugendes Reh am Waldessaum Veranlassung zu vergleichenden Studien. Margot hatte die Augen des zierlichen Waldbewohners, und Egon sagte das ganz unverhohlen. Aber da lehnte sie sich in ihre Ecke zurück und ließ die Wimpern niedersinken. Wollen Sie wieder schlafen. Fräulein Margot?" Es ist das Vernünftigsie." Jetzt aber hängt der Wagen nach Ihrer Seite." . Dann halten Sie sich freundlichst et." Die Versuchung zum Gegentheil war Nicht gering. Ob sie wirklich so grau. sam war, ihn wegzuschieben, wenn er em klein wenig heruberrutschte? Er that es aber doch nicht, sondern er hielt sich fest und betrachtete nur in dem heraufdämmernden Morgengrauen das Gesicht der Nachbarin. Schlief sie wirklich oder stellte sie sich nur so? Ihr Kopf war jetzt ein wenig hintenüber gesunken, und die weißen Zähne schimmerten zwischen den rothen Lip pen kleine spitze Raubthierzähne, die gewiß in Haß und in Liebe beißen konnten. Und nun sah Egon auch einen un heimlichen Hug. Ter lag über der Nasenwurzel, ae radt dort, wo die dunklen Augen-

brauen dicht zusammenwuchsen und

eine kleine Falte halb verdeckten. Das war'kem Merkmal der Jahre, aber vielleicht die Nunensprache irgend einer Leidenschaft oder irgend einer That wer kann das wissen in unserer Seit, wo die Menschen durcheinander geworfen werden, und keiner die Vergangenhell des anderen kennt. Denn die Lippen können lügen, und die Augen können lügen, im Schlafe allein entschleiert sich die Seele. So grübelte Egon und fühlte den Zauber der Waldnacht schwinden. Es war em grauer Morgen, der heraufdämmerte, und er wird das nüchterne Licht des Tages bringen. Dann gibt man die kühl gewordene Hand, sieht sich in die verschlafenen Augen und murmelt irgend eine Phrase vom Wiedersehen, an die der Verstand nicht glaubt und an welcher das Herz keinen Antheil hat. Als Eaon ausgestieaen war. sah er sich mit einem etwas einfältigen Gesicht rmas um. denn das war so plotzlick und unerwartet gekommen wie bei Jonas. da der Walfisch ihn ausspuckte. -4 Uebrigens ging es ganz naturlich zu. Egon hatte dem Postillon' die Oberförsterei von Neukirchen als Ziel bezeichnet, und daraufhin war er mitten am Wege hinausbefördert worden. Gehn Sie man immer die Nase nach!" sagte der biedere Nosselenker. Dann fuhr die Post mit dem schnarchenden Ehepaar und mit der schlafenden Margot weiter, und es war mcht einmal zu einem mehr oder minder kühlen Händedruck gekommen. Die Gegend war hoch, und da unten lag vermuthlich Neukirchen. Man sah einen Streifen der blauen Ostsee und davor zwischen Grün einen Haufen Fischerhlltten. Das Nest sollte sehr malerische Schönheiten besitzen und in den Kindeln einer Sommerfrische liegen. Aber hier oben war es vorläufig mehr frisch als Sommer. Egon schüttelte sich, nahm den Rucksack auf und ging der Nase nach, die zufällig auf einen ausgetretenen Waldpfad deutete. Unterwegs streifte er die Grenze eines verwilderten Parks, hinter dessen düsteren Bäumen ein altes schloßartiges Gebäude aufstieg. Die Oberförsterei konnte das schwerlich sein, aber wo weidfrohe Grundherren . Hausen, da kann die grüne Farbe nicht fern sein. Und da lag schon das Idyll, von dem Egon Westhof im Kaffeegarten des Rosenthals geträumt hatte. Einsam, einstöckig, mit Moosdach und einem Hirschgeweih über dem Giebel, ganz wie es auf den Bildern großstädtischer Maler zu sehen ist, und wie eigentlich kein Mensch mehr daran glaubt. Es fehlte nur die Goldelse." aber dieses Wesen schlief vermuthlich noch in seinem weißen Bettchen. Wenigstens waren sämmtliche Vorhänge hinter den Fenstern heruntergelasse obwohl die ersten freundlichen Sonnenstrahlen in den hellen Scheiben funkelten. Egon setzte sich auf eine Bank und sah nach dem Giebelfenster empor. Da lag vermuthlich die Gaststube, und in dieser Gaststube stand höchst wahrscheinlich ein leeres Bett. Leere Betten haben nicht den geringsten Zweck. Mit diesem Gedanken nickte der Ankömmling ein, das Kinn auf den Stock gestützt. Der Traum gaukelte ihm sonderbare Dinge vor; er faß wieder in der Postkutsche und klagte über Müdigkeit; Margot sagte zu ihm, er solle sich nur anlehnen, nach rechts oder links, es sei ganz gleich. Ihr sei es auch einerlei gewesen, denn der 'Schlaf wäre etwas Heiliges, und im Schlaf könne man kem Unrecht begehen. Dann neigte er den Kopf nach links und fiel von der Bank. Das hab' ich kommen sehen," sagte eine breite behagliche Stimme im Holsieiner Dialekt. Aber wer kein Hahn ist, der soll sich nicht auf die Stange setzen. Guten Morgen!" Egon sprang auf. Vor ihm stand ein großer knochiger Mann mit Hausjoppe und langer Pfeife. Er grinste wie ein alter Waldteufel unter dem Rübezahlbart und betrachtete den Gast mit prüfenden Augen. Dann nahm er langsam die Pseife aus dem Munde. Alle Wetter, da sollte man bald an eine Familienähnlichkeit glauben! Junge, wie hat der Wind denn Dich herqeweht?" Mit der Post. Onkel," entgegnete Egon. Es war eine Schinderei, aber tnnn sn6 weniastens auf 5?edern." (Fortsetzung folgt.) Z,lnnötlNgo Frage. Jch bin wirklich neugierig, wann Du Deine Schulden bezahlst?" Und das fragst D u mich, Onkel?" Solbstständkg. Besuch: Für sein Alter ist er schsn ein recht klus Kind."-V a - ter: Ja, er thut schon alles, waö er will." Gedankensplitter. Wenn die Menschen mit. den gemachten Ersahningen noch einmal auf die Welt kä men, würden sie nur andere Dummheiten machen. Merke auf, wie ein Mensch ißt, lacht und schimpft, so kennst du tyn. Auch in den Sonnenstrahlen des Glücket tanzen gerne Mücken. Leichter toSre daS Schicksal, wenn di Menschen es schwerer nahmen.

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