Indiana Tribüne, Volume 28, Number 28, Indianapolis, Marion County, 20 July 1905 — Page 3

Jnomna rwune, un hjos

Attentate Auf hcrliorragcndc Ncgicrnngslicamtc im russischen Reiche. Reise des deutschen Kaisers nach Kopenhagen. Kommentare zur englisch-fran-zösischen Verbrüderung. Hagelwetter in Kurhcssen. Sturmschaden in Spanien. Korea will bei den Fricdcnsverhandlungen mitwirken.

Nukland. Attentat auf Vize-Gou v e r n e u r. HelsingforS, Fwland, 19. Juli. Spat am Nachmittage, 2 Stun den nachdem Karl Leonard Hohmthal wegen Ermordung des Generalpretura tor Saisalon Soinin zu lebensläng lichem Zuchthause bei schwerer Arbeit j verurtheilt worden war, wurde der Versuch gemacht. Vize Gouverneur Deutlich zu ermorden, als er den Senat verließ. Der VizeGouvernmr war über den freien Platz gegangen und näherte sich dem Amtslokal des Polizeiministers als ein Mann vom Bürgerfteige auf eine Entfernung von 50 Schritt eine Bombe warf. Die Bombe fiel zu kurz aber der Vize Gouverneur wurde durch den Luftdruck, der die Fenster in der gan zen Umgebung zerschmetterte, zu Boden geschleudert. Er wurde nach der Po. lizeiftation gebracht. Er blutete stark, doch wurde die Verletzung nicht für tödtlich gehalten. Der Attentäter wurde von Marine, kadetten verfolgt, entkam aber. Attentat auf Pobiedonost seff? St. Petersburg, 19. Juli. ES geht heute Abend hier das Gerücht von einem Attentate auf Pobiedonost. feff, den Generalprokurator der hl. Sy node. EZ ist jedoch unmöglich eine Bestätigung des Gerüchtes zu erlangen. Die Behörden und selbst die Polizei deö Bahnhofs von TfarSkojeSelo, wo das Attentat stattgefunden haben soll, be streiten jede Kenntniß von einem der. artigen Vorfall. Kongreß derZemstvoS. Moskau, 19. Julii Der Kon greß der ZemstwoS wurde heute in dem Hause deS Fürsten Dolgor'oukoff öffnet. Moskau, 19. Juli. Dem Kon. greß wohnten 225 Delegaten bei. Graf Hayden, der Führer der Deputation, welche kürzlich vom Zaren empfangen wurde, führte den Vorfitz. Kaum hatte der Präsident des Orga nisationskomites mit einer AuSeinan Versetzung der Hindernisse begonnen, die dem Kongreffe in den Weg gelegt worden seien, als der Polizeichef mit zahlreichen Unterbeamten in den Saal trat und erklärte, der Prüfe häbe die Versammlung verboten und die Beschlaznahme der Schriftstücke angeordnet. Alle Proteste nützten Nichts. Nachdem die Polizei sich zurückge zogen hatte, wurden die Verhandlun gen fortgesetzt. Der Plan einer Natio nalversammlung, wie ihn das Komite des Ministers Bouligan entworfen habe, sei durchaus unbefriedigend. Doch wurde gerathen, es sollten soviele Delegaten wie möglich Theil nehmen, um wenigsten-Etwas für die politische Freiheit zu erlangen. Offiziere ergaunerten Millionen. St. Petersburg, 19. Juli. Die in Moskau begonnene Untersuchung in Betreff der seit langer Zeit offenkun digen Militärdefreiungen hat -bereits erstaunlich; Thatsachen ergeben. ES ist festgestellt, daß unter den Stabsärzten und gewissen thohen Offizieren eine Verschwörung bestand, welche eS Söhnen wohlbadender Eltern möglich machte, sich der Einftellnng in das Heer zu entziehen. Der Preis für die Be freiungen betrug zwischen 2000 und 3000 Rubel und die Verschwörer sollen im Ganzen mehr als 5,000,000 Rubel ergaunert haben. Japan. Schüsse gewechselt. Tokio, 19. Juli. Vizeadmiral Kamimura berichtet, daß seine Flotille von Torpedobootzerstörern von denRus fen zu Yukinsan beschossen wurden. Die Kriegsschiffe erwiderten das Feuer und die russische Kavallerie zog sich zurück. Deutschland. Besuch d eö 'KaiseröinKo. penhagen. Berlin, 19. Juli. Großes Auf sehen erregt die Kunde, daß Kaiser Wil Helm in einer Reihe von Tage in Ko

penhagen einen Besuch abstatten wird. Da diese Visite so unmittelbar nach der Zusammenkunft deS Kaisers mit dem König Oskar, welche in dem schwedi schen Hafen Gefle stattfand, erfolgt, so Wird dem Ereigniß eine große politische Bedeutung beigemessen. Diese beiden Besuche werden nun direkt mit der Regelung der skandina

vischen Situation in Zusammenhang gebracht. Nachdem die norwegische Krone dem Prinzen Karl, einem Enkel des greisen König? Christian, angebo, en ist, gewinnt die ganze Frage für den dänischen Hof erhöhte Wichtigkeit. In hiesigen unterrichteten Kreisen weiß man, daß die Stimmung in Dänemark durchaus zu Gunsten der Kandidatur des Prinzen Karl ist und daß der Kö nig mit seinem Entscheid zurückhält, bis er mit den Intentionen des Königs OZkar völlig vertraut ift. Die tollnchenSwerthe Klarheit dürste der Besuch deS Kaisers schaffen, der bei der Begeg. nung in Gefle über den. Stand der Dinge eingehend informirt worden ist. Nach den gegenwärtigen Disposi. ionen wird der Kaiser zwischen dem 20. und 24. Juli in Kopenhagen zu erwarten sein. Die englisch. französische Verbrüderung. Berlin, 19. Juli. Mit großer Aufmerksamkeit ist hier in weitesten Kreisen der Besuch der englischen Ma rineOssiziere in Frankreich verfolgt worden. Die Berichte über die Ver brüderungSfeste in Brest und Paris sind mit kritischen Augen gelesen. Und eS ist namentlich angenehm aufgefal en, wie zurückhaltend sich dir französi. chen Ossiziere und Beamten in ihren Reden gegenüber den versteckten An zapsungen der englischen Gäste gezeigt haben. Um so eigenthümlicher berühren die Kommentare der Londoner Presse. Be sondereS Interesse darf eine Auslassung im Daily Telegraph" beanspruchen. welcher dem Premierminister Balsour nahesteht. In seiner neuesten Nummer sagt das Blatt: Die englisch.französische Entente hat keine Spitze gegen Deutschland. Aber iu dem Augenblick, da eine dritte Macht einen wirklichen Angriff auf England oder Frankreich unternähme, würde die Brester Verbrüderungsszene automatisch reproduzirt. Und bann würde im Falle des Sieges natürlich eine gewisse Rektifizirung der Grenzen die Folge sein." Dieser direkte Hinweis darauf, daß die ReichZlande bei einem derartigen kriegerischen Konflikt für die Franzosen zurückgewonnen werden sollen, wird hier als echt englisch gekennzeichnet. Man meint, ein solcher Ausspruch ei neS als offiziös geltenden Blattes spre che Bünde für die wahren Gesinnungen, die in leitenden britischen Kreisen ob walteten. Zugleich aber wird daraus aufmerksam gemacht, wie herzlich we nig diese bombastischen Redensarten angesichts der offenkundigen Reserve auf französischer Seite zu bedeuten haben. Ernte durch Hagel zer stört. Kassel, 19. Juli. Ein furcht bareS Hagelwetter hat im Kreise Hof geiSmar deS preußischen Regierung?. bezirkS Kassel fast die gesammte Ernte vernichtet. Zahlreiche L andwirthe find dadurch in großen Nothstand gerathen. Sech Pe rsonen ertrunken. Frankfurts. M., 19. Juli. Ein Ruderboot mit sechs Insassen ken terte auf der Nidda hier in der Nähe. Alle ertranken. j Eduard Leonhardl. Dresden. 19. Juli. Zu Losch. Witz ist der namhafte LandschastZmaler Eduard Leonhardi gestorben. (Er war am 19. Januar 1823 zu Freiberg in Sachsen geboren, besuchte die DreSde ner Akademie und bildete sich dann da selbst bei Ludwig Richter und endlich in Düsseldorf weiter auS. Seit 1860 lebte er in Loschwitz bei Dresden. Leon hardl widmete sich namentlich der Dar siellung der heimatlichen Walj. und MittelgebirgSnatur.

Marokko. Konferenz. Berlin, 19. Juli. Mem An. schein nach .wird die Marokko . Konfe. renz nicht in Fez stattfinden, wie ur sprünglich beabsichtigt war, sondern entweder in Madrid oder in San Se basiian. Wenigstens berichtet das Echo de Paris, daß der spanische Premier RioZ und der französische Bot schafter Cambon heute in San Se bastian eingetroffen seien, um die nö thigen Vorbereitungen ztt treffen. Neuer Herzog. G o t h a, 19. Juli. Herzog Karl Edward von Sachsen Koburg Gotha wurde heute volljährig und übernahm die Zügel der Regierung. Sein Ein zug in die Hauptstadt erfolgte mit gro ßem Zeremoniell. Vertreter deS Kai fers, deS Königs von England und des Landes wohnten der Vereidigung im herzoglichen Thronsaale bei. Prozeß Hüger bis Oktoder vertag). D o r d m u n d, 19. Juni. Das Gericht hat die weitere Verhandlung deS sensationellen Prozesses gegen Oberst a. D. Hüger, früheren Kommandeur deS 1. Württembergischen Feldartillerie. Regiments König Karl in Ulm und späteren Badedirektor in KönigSborn bei Unna i. W., bis Oktober nach den Herbstmanövern vertagt. Der Angeklagte brachte ärztliche Zeugnisse bei, daß aus Gesundheitsrücksichten seine Anwesenheit bei den Verhandlungen unmöglich sei. Unter schwerem Verdacht i n H a f t. München, 19. Juli. Der prak. tische Arzt Dr. Karl Roth aus Thal masfing im bayerischen RegierungSbe zirk Mittel'Franken ist in Hast genom men worden. Er ist der Ermordung seiner dritten Gattin, die unlängst un ter geheimnißvollen Umständen plötzlich starb, verdächtig. KaiserinEugenieinKlel. Kiel, 19. Juli. Exkaiserin Euge.

nie traf mit ihrer Yacht Thistle" hier ein und besuchte dort den katholischen Gottesdienst. . Bald darauf setzte sie die Fahrt fort, deren nächstes Ziel Stock Holm ist. Spanien. Sturmschaden. Madrid, 19. Juli. Ein Sturm hat saft die ganze Ernte in den Provin. zen Saragossa jund CacereS vernichtet. wo schon vorher große Noth herrschte. Die LebenSmlttel haben unerschwing liche Preise und morgen wollen alle Ar bester an Streik gehen. I Korea. Korea rafft sich auf. Seoul, 19. Juli. Gegen den Rath der hier beglaubigten auSwär tigen Gesandten hat die Regierung Korea'S beschlossen, zwei Vertreter nach Washington zu schicken, um sich Gehör vor ' den . FriedenSbevollmüchtigten zu verschaffen. Die beiden, bereits aus. gewählten Vertreter haben ihre Stu dien in den Ver. Staaten gemocht. Sie werden nicht als offizielle Vertreter erscheinen: sie haben von dem Kaiser von Korea 10,000 Jen erhalten, um die Amerikaner durch Zeitungen für das arg in der Klemme .fitzende Korea zu interessiren. Der japanische Gesandte ist mit dem Plane durchaus nicht einverstanden und wird sein Möglichstes thun, ihm ent gegenzuarbeiten. Schweden'Nomegen. Zur Beilegung der Diff e r e n z e n. Stockholm, 19. Juli. Beide Häuser des Riksdag haben ihre ge Heime Sitzungen geschlossen und ein ge meinfameS Komite bereitet ein Gesetz vor, welches die Vorschlüge der Der schiedenen Parteien für Beilegung der Differenzen zwischen Schweden und Norwegen enthält. UmeinpaarBeerener. schössen. Wheeling, W.Va.. 19. Juli. George Brown, ein bekannter Farmer von Wetzel Co., erschoß den 15.jähri rigen Wm. Williams, den er in seinem Stücke Schwarzbeeren fand, als der selbe sich nicht schnell genug davon machte. Brown wurde verhaftet. Die öffentliche Meinung ist über seine That sehr erbittert. S e n. C l a r k l e i d e n d. N e w I o r k, 19. Juli. Bundes senator Clark, welcher sich letzte Woche einer Operation unterzog, leidet unter der großen Hitze. . Seine Temperatur ist etwas gestiegen, doch ist fein Zu stand nicht beforgnißerregend. '

ZNeik ZZabersack's Schrelbebrief.

.jlS r N. 401. Seohrter Mister Edith! Den Dag nach den berühmte Sopper mit die Aecktersch hen ich e wenig lang geschlofe. Wie ich for Breckfest daunstehrs komme sin, Hot mich der Propreieter gesagt, ti wär e Lehdie in den Parlor, wo mich sehn wollt. Ich .)en schnell mei bißche Futter gesse un dann sin ich in den Parler un was wer'n Se denke, wer do war? die Hulda! Un uffgedreßt, das war fimplie gränd. Se Hot appollotscheist, daß fe mich am Obend so dissepeuntet Hot. Awwer se deht so oft SpeNs von fick Hettehk kriege un dann müßt se in's Bett. O, well, hen ich gesagt, mer hen ja auch so e gute Zeit gehabt. Die Hulda Hot dann gejagt, heut Obend wär se frei, das meint, se hätt nicks in den Tijehter zu duhn, un Wann ich wollt, dann deht se mit ihre Ma heut Obend komme un dann könnt mer ja heut noch e kleines Sopper hen. Well, do is se mich awWer grad recht komme. Ich hen gesagt: Maddmesell, wann Sie denke, daß ich so e Kameel sin un noch emol zu so en Eckspenz gehn duhn, dunn sin Se schief gewickelt. Sie besser lege sich heut Nacht auch Widder schön in's Bett un schicke Jhne Ihre Ma aus, daß se mehbie Widder so en Dumme sinne duht, wie mich. Ich fin fick un teiert von den ganze Vonsch, un den Weg hen ich so lange getahkt bis se Widder ihr fick Hettehk kriegt Hot un fort is. Ich kann mich eemol suhle losse, awwer nit all die Zeit. Ich hen dann en Tahk mit den Proppreieter gehabt un der Hot gesagt, ich sollt nit von Perris fort gehn, als bis ich emol den Moßjiöh Lühbeh, wo der Pressendent von die Riepoplick is, kenne gelernt hätt. DaS wär en arig feiner Mann un ich könnt dann blohe wie närrisch, wann ich Widder nach die Juneitet Stehts komme deht. Heut Mittag war große Riesepschen un das sollt ich nit misse. Bei Galle, das is der Stoff, hen ich gesaz, un Sie könne sich denke, daß mich die Sach arig intereßtet Hot. Er Hot mich dann noch gesagt, daß ich mein Füll Dreß Suht wehre mußt un dann konnt ich mitaus Trubel den Pressendent sehn. So schnell wie ich gekonnt hen ich mich uffgetrimmt. Ich hen arig schlick geguckt; nur em Ding hen. ich mt geqliche, daß bei jeden Muhfment meine Kohttehls immer erum geschlenkert fin, als wann se gar mt zu mich belange dehte. Das kommt davon, wenn mer zu so e Kleidungsstück nit gejuhst is. O well, hen iH zu mich gedenkt, das könne mer ja'iesig fickse. Ich hen in mei Ruhm e paar Pehperwehts gefunne, wo so jedes ebaut e Pund un e halb gewoge Hot. Die hen ich in Pehper un Kattenbätten eingeräppt un hen in jede Packet von mei Schwallotehl eins gesteckt. Jetzt Hot der Wind nicks mehr duhn könne; blos wann ich e wenig schnell gange fin, hen ich en Bomp gege die Kniekehls kriegt un das Hot auch. nit zum Beste gefühlt; awwer dieselwe Zeit, ebbes perfektes Hot's ja an die Welt nit. Wie alles fertig war. do fin ich losgeschohwe un ei tell juh. die Piebels hen mich all angeguckt, ich denke, weil ich so schwell geguckt hen. Meine Stohfpeip is e wenig schehbie glwese, awwer ich hen se m'it SchuhPallisch e neue Koht gewwe un do Hot er auteseit geguckt. O ei tell juh, ich fin in so Sache arig händig. Ich hen mich so langsam bis nach den Palleh delliseh, wo der Pressendent wohnt, dorchgekrawwelt. Wies gespellt werd, weiß ich nit, awwer den Weg werd' vronaunzt: Palleh delliseh". Dort hen mich gleich e koppele Affissersch in Empfang genomme un hen mich von owwe bis unne beschnuppert. Das is mich langweilig geworde un do hen ich mich erum gedreht un bei den Schienker is ihn ein von meine Kottehls gege die Schinns gefloge. Jetzt is e Tschehnsch komme. Er Hot eme Schandarm en Wink gewwe un so schnell wie der Blitz Hot mich der m weitet mit ihn zu komme. Ich hen schuhr gedenkt, ich wär'n okeh un könnt jetzt den Mister Pressendent sehn. Awwer do fin ich mißtehken aewese. Er Hot mich m e anneres Ruhm genomme un dort is en ganzer Bonsch Sohlschers gewese. Die Hot der Schandarm uff französisch ebbes zugewischwert un so schnell wie en Hund gauzt hen mich die Fellersch am Schlafittche gehabt un hen mich easplehnt, daß ich en soßplsches Ker reckter wär un errestet wer'n det. Ich hen lach müsse, bikahs ich hen gar nicks soßpisches an mich sinne könne. Se hen mich dann gesortscht. hen awwer mcks an mich aesunne, was aus den Weg gewese war; awwer uff eemol fin se an meine ohtteyls kom me un do hen se die Pehpernxhts getotfcht. Do sin se eweg gets'chumpt,

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als roann tcy vte SchmalpaSs YStk. Ei tell juh, was die Kunne for Monkiebißneß mit mich gemacht hen, bis fie die zwei Päcketsches aus meine Packeis erausgehabt hatte, das kan ,ch Jhne gar mt sage. Se hen geklehmt. ich wär en AnarZist un wollt den Mister Pressendent assäsinehte. Se hen nämlich gedenkt, das war Deinemeit.was ich in die Bündels hätt. Do fin ich awwer doch mahd geworde. Ich hen gesagt: Ihr FellersS macht mich fick; es is kein Wunner, daß euch die Deutsche so verhammatscht hen, wenn Ihr so Kauerts seid. Ich hen die Päcketsches genomme, befor daß se dazwische springe konnte un hen se mit die größte Forsch an den Flohr geworse. Do hätte Se awwer emol sehn solle, wie se do getschumpt fin! Wie die Hase, wäre se fort, un rn t Seckend im ich ganz allems in das Ruhm gewese. Ich fin dann Widder gan gemiethllch in die Hahl gange un hen den Afftsser alles eckZplehnt. Der Hot gelacht, daß ihn die Tierä aus die Auge gelaufe sin un Hot dausend mol gesagt: Eckskuseh moa , das heißt uff deitsch Ecksjuhs mk Er Hot gesagt, er wollt mich reiteweg zu den Pressendent Priesente, awwer ich hen gesagt, ich deht mehbie lehter an noch emol komme, in die rschte Lein müßt ich en Drink nemme, bikahs das Bißneß hier hätt mich fick gemacht. Er Hot's awwer den Weg nit hen wolle un Hot mich mit en annere Schema mann in e annereS Ruhm gehn mache, wo ich alles kriegt hen, was ich gewollt hen. In mein nächste Schreiwebries solle Se hörn, wie mich btx Pressendent aufgenomme Hot. Ei tell juh, er is en feiner Mann. Mit beste Riegahrdö Juhrs trulie, Meik Habersack, Eökweier un Scheriff von Apple Jack, Holie Terrer Kauntie. Wollt seinen Grund. In seinen Duellgeschichten des 16. Jahrhunderts" erzählt der französische Schriftsteller Brantone einen Vorfall, der die ethische Seite des mittelalterlichen Duelles treffend iüustrirt. Einer der Duellanten hatte einen schlechten Herausforderungsgrund gehabt und wußte dies selbst, aber als der Zweikampf beginnen sollte, kam ihm eine glänzende Idee, einen guten Grund zu finden. Er stellte sich seinem Gegner gegenüber, und gerade im Augenblicke, da sich die Schwerter kreuzten, stellte er sich furchtsam, drehte sich um und lief fort. Sein Geaner ließ sich ahnungslos durch diese Finte täuschen und lief ihm nach mit dem erregten Ausrufe: Ha, Feiling! Elender, Du fliehst." und der vermeintliche Feigling wandte sich sofort zurück: Du lügst! Jetzt hab' ich aber meinen gerechten Grund! Vorwärts, zu den Waffen!Beim Heirathsvermittler. Reflektant: Hm, diese Dame ist mir etwas zu gebirgig!" Heirathsvermittler: Oh, oh. bedenken Sie aber, jeder Hügel gewissermaßen em Goldberawerk!" iigFoirfoiite New Z)ork Central Linien. ..Exeurst'onen.. Sonntag, 23. Juli. Latvrenccburg, Aurora und Zvischengationen. Rundfahrt $1.00 oder weniger Spezialzüge verlassen Indianapolis um 7.00 Uhr Morgens (3 Minuten früher wie gewöhnlich): Retourfahrt von Aurora um 7.20 Uhr Abends. MKE ERIE M7ESTEillTl1.il. ...Fahrzeit der Zug?.... bfahrt nknns lokdo. tlit und Vichigan f irtrft 7.15 tiO M Eoltbo, Detroit und Vhicag Lim 1S.0 f IM ichigality,MunkUu.Lafayetterxls 70 flCM tö glich f ausgenommen EonntagI,

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