Indiana Tribüne, Volume 28, Number 279, Indianapolis, Marion County, 18 July 1905 — Page 4

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Indiana Tribüne. trcmlaea von bet utXrg O. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudlnm . Präsident. jyjjyjyjJ- V VeschäftSloealt 5lo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269-

h.nlerd t the Pott Office ol Indianapolis at tccond clait matter. Aus der Vuttdeshauptstadt Die Bundeshauptstadt ist jetzt mit ten in der Saison morte". . Der Kon. greß ist schon seit Monaten nicht in Sitzung gewesen, der Präsident weilt in der Sommerfrische und seinem Bei spiele find die meisten Departements chefs gefolgt. Auch das diplomatische CorpZ glänzt vorwiegend durch Aoteesenheit und die Geschäfte der verschiede nen Botschaften werden zumeist durch die Legationssekretäre erledigt. Wenn Roosevelt nicht dafür gesorgt hätte, daß die ruffo-japanischen FriedenZprälimi narien auf amerikanischem Boden ver handelt werden sollen, würde eö Wash ington zur Ze.it wirklich an Unterhal tungSstoff mangeln. Aber diese FriedenZverhandlungen, welche demnächst in der Navy.Yard zu PortSmouth, N. H., ihren Ansang nehmen sollen, bil den ein geradezu unerschöpflicheSTHema. Das Schöne dabei ist, daß, da die Di plomaten keinem ihre Jnstructionen resp, ihre persönlichen Ansichten auf die Nase binden, eZ Jedem freisteht, auch die gewagtesten Hypothesen aufzustel len, ohne Gefahr zu laufen, sich zu blamiren. Die Wahl Portömouth'S als Sitz der Friedenskonferenz hat bei den Bevollmächtigen der beiden Kriegführen, den Anklang gefunden, denn Ports mouth ist nicht nur ein kühler und angenehmer Aufenthaltsort, was ange sichtZ der heißen Jahreszeit große Be deutung hat, sondern eZ bietet auch den Vortjeil, daß eS ein passendes Gebäude auf RegierungZeigenthum hat, was als ein Punkt von großer Bedeutung betrachtet wird. Die amerikanische Regierung hat, wie versichert wird, bezüglich der Wahl deS OrteS in keiner Weise Vorschristen gemacht. Die Sitz ungen werden in der Navy Vard abge halten werden, doch werden die Frie denSbevollmächtigten und deren Stab in nahegelegenen Hotel- Quartier be ziehen. Das neue Marine-Arsenal, daZ eben fertiggestellt worden ist, ist das größte und imposanteste Gebäude der NavyYard. Cö ist ein vierstöcki ger Bau von mächtigen Dimensionen, aus Ziegeln und Braunstein gebaut, und ist gegenwärtig noch unbenutzt. RearAdmiral Mead erklärte, daß es für die Bedürfnisse der Konferenzmit glieder leicht in Stand gesetzt werden könne. Die Lage der PortSmouth Navy Jard bietet alle Vorzüge eines nörd lich gelegenen SommeraufenthaltsorteS. Die betreffenden Anlagen nehmen eine Insel ii? PiScataqua River, fast un mittelbar im Ocean gelegen, ein. Von der Insel eröffnet sich eine malerische Aussicht auf die breite flromähnliche Einmündung des Flusses, der die Grenzscheide zwischen . Maine , New Hampshire und den Hafen von Ports mouth bildet. Die beiden Flußufer präsentiren sich malerisch, hier und dort mit freundlichen Villen und Farm Häusern bedeckt, während eine Reihe guter Hotels sowohl auf der Küste von Maine, als von Hampshire für die Be vollmächtigten, welche daselbst Unter kirnst finden wollen, leicht erreichbar sind. Da die Sitzungen innerhalb des Gebietes der Navy Aard stattfinden sollen, werden die Diplomaten in voll fter Ruhe und UngestSrtheit arbeiten können, da niemand die Navy Jard ohne Erlaubnißlbetreten darf. ' i Wie eS scheint, " Edwin S. HolmeS, der gewesene vulfsStatiftiker des AckerbaU'DepartementZ, welcher die monatlichen ErnteAuSweise und spe ziell den von ihm ausgiarbeiteten Baumwollenbericht zum Zwecke von Börsenspekulationen manipulirte, und. wie eS heißt auch korrigirte", doch noch von dem verdienten Strafgerichte ereilt werden. Man steht im AckerbauDe partement unter dem Eindrucke, daß eine neuerliche Untersuchung deS Be weiSmaterialS ungeachtet der auSge sprochenen Ansicht deS BundeSdiftrikt anwaltS, daß kein Material für etne ftrafgerichtllche Verfolgung vorhanden sei, jenen Beamten zu einer gegenthei ligen Anficht bekehren dürfte. ES ist bekannt, daß Präsident Roosevelt in die Sache eingegriffen und verfügt hat,

daß nichts außer Acht gelassen werden.

die Uebertreter falls sich dazu eine Hand habe bieten sollte, einer Bestrafung zu zuführen. Der stellvertretende Generalanwalt, Herr Hoyt, erklärt heute, Sekretär Wilson habe ihn dringend aufgefordert. der Sache auf den Grund zu gehen und alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel zu erschöpfen, die Wahrheit an den Tag zu bringen und alle Schul digeu zur Strafe zu ziehen. Herr Hoyt und Herr Beach stehen bereits in Verbindung, um festzustellen, ob eine Verfügung aufgefunden werden könne, unter welcher gegen Holmes und gegen eventuelle Mitschuldige vorgegangen werden könne. Sollte die strafgerichtliche Verfolgung nicht durchsührbar sein, soll nach ande' ren Handhaben gesucht werden, um die Schuldigen zu fassen. ES wäre wirk. lich wunderlich, wenn ein Mensch nicht dafür bestraft werden könnte, daß er ihm anvertraute Jnformationrn, zu deren Geheimhaltung er verpflichtet war, weiter gegeben und ausgebeutet hat. ES wäre noch eigenthümlicher, wenn die Fälschung der Berichte, also Fälschung von Urkunden, nicht strafbar sein sollte. Wohin kommen wir, wenn ein Mann sich so schweren Unrechts schuldig machen und nach der Entdeckung einfach mit seinem Raube ab ziehen kann! Für HolmeS ist, allen Nachritten zufolge, die Entlassung kein schwerer Schlag, denn er verliert ledig lich die Gelegenheit, sich auf leichte Weise auch fernerhin große Einkünfte zu verschaffen. Er hat bereits so viel erworben, daß ihm an seiner Stellung selbst nichts mehr liegen kann und er würde sie wahrscheinlich sowieso aufge geben haben, wenn er die Ernteberichte nicht mehr wie bisher verwerthen konnte. Der Tugendkoller, von dem in letzter Zeit so' viel Stadt und StaatZOber Häupter im Lande ergriffen worden und dessen ausschließliche Aeußerung gewöhnlich in einer Drangsalirung deö SchankgewerbeZ und Unterdrückung des HazardsplelZ im Kleinen zu bestehen pflegt (an die Börsen'Gambler wagen sich diese Weltverbesserer nicht), scheint auch die Spitzen der Bundesregierung erfaßt zu haben und Sekretär des In nern, Hitchcock, ist ernstlich bemüht, die Spielhöllen bei Hot SpringS, Ark., zu beseitigen u. die moralische Atmosphäre dort gründlich zu reinigen. Die heißen Quellen dieses bekannten Heilbades bilden bekanntlich eine RegierungS Reservation, und eS sind Bäder, Ho spitäler etc. daselbst in einem Park, der von der Bundesregierung unterhalten wird, errichtet worden. Die Bundes reglerung hat die Kontrolle über diese Reservation seit 1831. Seit geraumer Zeit find nun Beschwerden aus Hot SpringS über die dortigen Spielhöllen, welche als Clubs" maZkirt find, hier eingetroffen, und Sekretär Hitchcock ist angegangen worden. Schritte zu thun, um dieses Uebel zu unterdrücken. Der Sekretär stimmt vollständig mit der Anficht überein, daß der berühmteste Badeort in den Ver. Staaten nicht seine Identität als Heilort verlieren und gänzlich zu einem amerikanischen Monte Carlo herabsinken sollte, aber eS hat seine Schwierigkeiten mit der Unter drückung der Spielhöllen. Sekretär Hitchcock sandte vor einiger Zeit Dr. W. A. White, den Super intendenten deS hiesigen St. Elisabeth Asyls, als Inspektor nach Hot SpringS, vorgeblich, um die dortigen sanitären Einrichtungen zu inspizlren und Em pfehlungen für Verbesserungen zu ma chen, in Wirklichkeit indeß, um über die Spielhöllen Bericht zu erstatten, sowie überhaupt über die in Hot SpringS herrschenden Zustände. Die Schwie rigkelten, welche einem Einschreiten der Bundesregierung entgegenstehen, lie gen darin, daß die Spielhöllen außer halb der BundeZreservation liegen und daß die Ver. Staaten deshalb über dieselben keine Jurisdiktion haben. Die StaatZ.Gesetze von ArkansaS ver.' bieten allerdings derartige Etabllsse mentS, aber die Politik spielt auch in Hot SpringS eine Rolle, wie ander wärtS, und die lokalen Gerichte haben es bisher versäumt, einzuschreiten, well die Spielhöllen etc. ergiebige Einnah nun für die Politiker bilden. Nun wird Sekretär Hitchcock den General anmalt ersuchen, amtlich bet dem Gou verneur von ArkansaS über die Zu stände, in Hot SpringS Klage zts füh ren und auf die Durchführung der Ge setze zu dringen. - Ferner soll der Ge

neralanwalt ein Gutachten darüber ab gebmsob die Bundesregierung in sonstiger. SErife" vorgehen könne,, um d!e gerügten Uebelpände zu ünZerrÜcken ('

Vom Auslande.

AlS'e ine Dame aus der. Norderstraße in Hamburg von einem Pfingstspaziergang durch den botanischn Garten Heimkehrte, fand sie, daß sich zwischen den Blumen ihres neuen Frühjahrshutes ein junges Spätzlein häuslich eingerichtet hatte. Das in der Vogelwelt gewiß seltene Vertrauen des Thierchens wurde nicht getäuscht, denn die ukifreiwillige Vogelfängerin pflegt es mit größter Sorgfalt. I m Innern des Simplon - Tunnels wird zur Zeit sehr emsig an der Fertigstellung gearbeitet. Der Vollendung geht vor allem entgegen das Mittelstück des Tunnels, das bekanntlich kurz nach dem Durchbruch durch Anschlagen einer Wasserader mit Wasser gefüllt war; außerdem wird dann an die Ausführung des Bahngeleises gegangen. Die Schienen werden aus besonders widerstandsfähigem und haltbarem Material hergestellt. Mit der Legung des Bahngeleises 'wird gleichzeitig die Legung von sechs Kabeln verbunden. Diese Kabel kosten allein eine, halbe Million und werden in Stucken von 1 Kilometer geliefert. Die Fertigste!lung der Kreuzungs- und Ausweichstation in der Mitte des Tunnels kann erst nach Vollendung dieser Arbeiten in Angriff genommen werden. Wie man hört, werden auf dem unterirdischen Bahnhof nur die Güterzüge ahalten, während die Personenzüge den Tunnel ohne Ausenthalt durchfahren sollen. EineneigenartigenZusammenstoß mit einem Schußmann hatte der Hof- und Garnisonprediger Keßler aus Potsdam, der einstige Erzieher der kaiserlichen Kinder, anläßlich der Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzenpaares in Berlin. In der Nähe des Domes hatte sich der Geistliche in den vordersten Reihen des Pu blikums aufgestellt, um die Rückkehr des Hofes von dem Gottesdienst zu erwarten. Der Kaiser bemerkte ihn, als er vorüberging und winkte ihn zu sich heran. Dies hatte nun ein in der Nähe stehender Schutzmann übersehen, der sich mit großer Eile auf den HofPrediger stürzte, als dieser aus dem Publikum hervortrat und auf den Kaiser zuschritt. Er packte ihn bei der Brust und zerdrückte ihm dabei den Cylinderhut. den der Geistliche abgenommen hatte. - Der Kaiser war über diesen Zwischenfall äusserst belustigt. er schritt auf Hofprediger Keßler zu, reichte ihm die Hand und sprach zu ihm einiae Worte. Der diensteifrige Schutzmann stand darauf wie versteinert da. Die bekannte spanische Tänzerin Otero kämpfte dieser Tage vor einem Pariser Gerichtshof mit einer Zähigkeit und El ergie, die eimr besseren Sache würdig gewesen ware. um ihr gutes Recht", wie fo belle Otero" mit so viel Aplomb behauvtete. Dieses gute Recht , bestand ZN einer angeblichen Forderung von zwei Franken und fünfzig Centimes. Die Dame war nämlich von ihrer Köchin auf Zahlung von 86 Franken verklagt worden, die diese für den Haushalt verausgabt hatte. Die Angeklagte gab die Berechtigung dieser Forderung zu. behauptete jedoch, daß ihr ein Recht zustehe, von dieser Summe zwei Franken und fünfzig Centimes, abzuziehen. Auf Befragen des Präsidenten, wie sie denn dieses Recht begründen wolle, entgegnete die Otero, sie wäre eines Nachts von einer Tournee nach Hause zurückgekehrt. Trotzdem sie die Köchin von ihrer Ankunft rechtzeitig inKenntniß gesetzt habe, sei das Haus verschlössen gewesen, sie hätte einen Schlosser holen und dem Handwerker für seine Bemühungen zwei Franken und fünfzig Centimes zahlen müssen. Der Präsident und die Richter lächelten bei dieser Beweisführung ein klein wenig ironisch, zogen sich zur Berathung zurück und wisen la belle Otero mit ihrem guten Rechte" ab. Diefranzösischen Gläubiger des Schahs von Pcrsien haben eine arge Enttäuschung erlebt durch den Urtheilsspruch deö Pariser Gerichtshofes, wonach der Schah nicht gezwungen werden kann, seine Pariser Schulden zu bezahlen, da er als fremder souveräner Fürst durch das französische Gesetz nicht zu belangen sei. Es handelt sich um die Ansprüche jenes französischen Architekten, der für die letzte Pariser Weltausstellung das persische Ausstellungsgebäude errichtet hatte. Als damals nach Fertigstellung dieses Hauses die Erbauer dem Schah ihre Rechnungen übersandten, erhielt der Architekt von dem persischen Potentaten einAuszeichnung in Form einer glänzenden Schärpe, und den bei dem Bau beschäftigten Handwerkern und Arbeitern fielen silberne Medaillen zu. Diese aber wußten mit solchenBeweisen persischer Gunst nichts anzufangen und lehnten sie ab, indem sie statt dessen baares Geld forderten. Und da es lhnen damit sehr drmaend war, so belangten sie nun den Architekten, der sie zu dem Bau herangezogen hatte. Der Baumelster aber sah sich durch diese Wendung ber Sach vor den Bankerott gestellt. Der Geschädigte brachte nun oe:m Gericht das Ge such ein, daß es ihm erlaubt werden möge, das Reisegepäck ' des Schah;, wenn es in diesem Jah.e nach Contrezeville kommen wird, mit Beschlag belegen zu lassen. ' Durch - die obige Entscheidung sieht sich der Architekt nun auch dieser Möglichkeit beraubt.'

wallaccs Nachfolger. et ntut Chefingenieur deS PaamakalA ein Eisenbayncxpcrt. John F. Stevens von Chicago, der Nachfolger les von seinem Amte geschiedenen bisherigen Chef-Jngenieurö der Panamakanal-Kommission, Wallace, stand zuletzt im Dienste der Philippinenkommission. Er war Regierungsexperte für die -auf dem Archipel zu erbauenden 1000 Meilen Eisenb hnlinien und beaufträgt, den Kriegssekretär Taft auf dessen Reise nach den Philippinen zu begleiten, was jedoch angesichts seines neuen Postens unterblieben t. Die Pflichten des Chef-Jngenieurs des Jsthmus-Kanals betreffen Haupt-

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John F. Stevens. sächlich die praktische Arbeit der Kon. struktion und des Betriebes. Die techNischen Pläne werden von der gesammten Kommission bestimmt, welcher der dom Präsidenten kürzlich berufene internationale Jngenieur-Rath berathend zur Seite steht. Die von dieser Kommission von Fall zu Fall beschlossenen Pläne werden durch den ChefIngenieur in Ausführung gebracht. John F. Stevens wurde 1853 in Gardiner. Me.. geboren. Er widmete sich der Jngenieur-Laufbahn, fungirte von 1874 bis 1876 als städtischer Silfs-Jngenieur in Minneapolis, Minn., wurde nachdem Chef-Jnge-nieur der Sabine Paß & North-western-Eisenbahn. bethätigte sich später. in gleicher Eigenschaft bei der Great Northern-Bahn und wurde 1903 Vizepräsident und Generalleiter des Rock Jsland-Bahnsystems, ' ein Posten, den er bis vor Kurzem innehatte. Ein charakteristisches Stück von Wagemuth und Ausdauer war Stevens' Expedition im Jahre 1899, als er auf einem Maulthiere, nur von zwei Indianern begleitet, von Assiniboine auszog, um die westliche Fortsetzung der Great Northern-Bahn zur PacificKüste auszulegen. Die Indianer lie ßen ihn unterwegs im Stich, das Packthier starb, aber Stevens beendete seine Aufgabe unter unsäglichen Mühen, indem er die betreffende Linie entwarf. wie sie heute ausgeführt dasteht. Norwegens Urgiernngschef. Nichelscns geschästliche und bisherige politische Thätigkeit. Staatsrath Christian Michelsen, der Präsident des norwegischen Ministeriums. welcher seit der Trennung Norwegens von Schweden der thatsächliche Chef der dortigen Regierung ist. wurde in der alten, schon aus der Geschichte der Hansa bekannten Handelsstadt Bergen geboren. Aus reichem Elternhause stammend, trieb er zuerst juristische Studien und trat später an die Spitze eines großen, von seinem Vater gegründeten Handelshauses; sein noch existirendes Rhedereigeschäst ist eines der größten in Norwegen. Michelsen. der jetzt 48 Jahre alt ist. trat 1891 als Abgeordneter zum Storthing in das politische Leben ein und Christian Michelsen. schloß sich dort der norwegischen Lwken an. Er nahm bald eine leitende politische Stellung ein. Obwohl er 1894 eine Wiederwahl aus geschäftlichen Rücksichten ablehnte, sah er sich doch genöthigt, im Jahre 1903 in das Ministerium Hagerup einzutreten als Mitglied der Abtheilung des Ministeriumö, die in Stockholm -ihren Sitz hatte. , Am 11. März 1905 bildete er das jetzige Ministerium Michelsen. daö am 27. Mai seine vom König Oskar II. nicht angenommene ' Demission einreichte und am .7. Juni durcb Beschluß des StorthingS zur provisorischen Re gjerung mit Michelsen als Präsident eingesetzt wurde. '

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Personal-Notizen. Herr und Frau Dr. I. M. Be. r a u e r bewirtheten eine große An zahl Freunde auf ihrer Farm in der Nähe von Maywood, Ind. Die Ge. sellschast fuhr mittelst der Jnterurban" nach der Station Holt'S Farm, wo Heuwagen, Kutschen und sonstiges Fuhrwerk in Bereitschaft standen, um dieselben weiter zu befördern. Müh rend das junge Volk die Heuwagen be stieg, überließ man das bequeme Fuhr, werk den älteren Herrschaften. Auf der Farm gab'S dann zunächst ein fein zubereitetes Essen, wobei der direct von Dr. Berauer'S Bienenstöcken kommende Honig nicht vergessen werden darf. Nachher erging man sich nn Freien und nur zu schnell verflossen die schönen Stunden. Herr E. B. Leppert, der seit etltchenlJahren mit dem PassagierDepartement der Lake Erie & Western Bahn in Verbindung steht, ist zu der Stellung als Bahnvorsteher in Peoria, Illinois befördert worden. Herr Lep pert !ft wohl bewandert im Passagier. Geschäfte, welches ihm in seiner neuen Stellung gut zu statten kommen wird. Dr. T. V. Keene, der städ. tische Gesundheitsbeamte, dem aus Grand RapidS, Mich., die Nachricht zuging, daß sein Vater dort gelegentlich eines Automobilunfalles verletzt wurde, ist nach dort abgereist. Sottlied Leukhardt, .Die gemüthliche Ecke,Ecke Noble und Market Str. Türkei. Mazedonier drohen mit Mo rd. Kon ftantinopel. 17 Juli. Wie aus Sofia gemeldet wird, hat das mazedonische Revolutionscomite Droh, briefe an den türkischen Generalinspek tor Hilmi Pascha und alle Civilagenten gerichtet, in welchen denselben avgekündigt wird, daß sie den Tod zu erwarten haben, falls sie in die Hände der Insurgenten fallen sollten.' .'Mehrere Führer von Nebellendanden sind in den letzten WochtN gehängt .worden. i,'"r.r.r;

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