Indiana Tribüne, Volume 28, Number 279, Indianapolis, Marion County, 18 July 1905 — Page 3

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Witte Der russische Fricdcnslommisfär Per die bevorstehenden Verhandlungen.

König Oskar von Schweden läßt von sich hören. Königin Margharitta geht auf Reisen. Schlagende Argumente zwischen österreichischen Politikern.

Nukland. Witte. St. Petersburg. 17. Juli. Witte, der Chef der russischen Delega. tion zur Friedenskonferenz in Wash. ington gewährte heute auf seinem Landsitze aus der Insel Yellagire dem Vertreter der Äff. Presse ein Interview, erklärte aber dabei ausdrücklich, eZ werde die für die Zeit der Verhandlungen das einzige sein, er gewähre dasselbe nur weil er für einige Zeit der Gaft der Ver. Staaten sein werde und weil er wisse, daß die Ass. Presse in den Ver. Staaten von großer Wichtigkeit sei. Witte erklärte, daß er von seinem kaiserlichen Herrn für Leitung der Ver Handlungen au-ersehen worden sei, daß feine persönlichen Ansichten erst in zwei' ter Linie kämen. Allerdings istimmten dieselben mit denen seines Freundes LamZdorss überein. Witte sagte sodann, auf russischer Seite bestehe der ernstliche Wunsch nach Friede: wenn derselbe allerdings nicht unter ehrenvollen Bedingungen erlangt werden könne, werde Rußland den Krieg noch auf Jahre hinausziehen. Rußland, so sagte Witte, sei durch. auZ nicht niedergeschmettert. Zei tung-korrespondenten reisten durch Pe terSburg und Moskau und verbreiteten dann über die ganze Welt oberflöch liche Berichte, die sie durch Gesandt schastS und Konsularbeamte die selbst kaum eine Ahnung von den Verhält nissen hätten, sowie durch willfährige Hotelbedienstete erlangten. Rußland", sagte Witte, steht nicht vor der Auflösung: eS ist nicht gezwun gen, irgend welche Bedingungen anzu nehmen, wenn eS auch militärische Nie dzrlagen erlitten hat. Wir haben eine innere Krisis zu überwinden, welche schmerzliche Ereignisse herbeiführte und vielleicht noch mehr herbeiführen wird; aber diese Krisis wird vorübergehen und iu eini gen Jahren wird Rußland wieder als ausschlaggebende Großmacht seinen Platz im europäischen Concerte ein nehmen." Sachalin das AngriffsObject. St. Petersburg, 17. Juli. General Linewitsch berichtet vom 14. Juli, daß ein japanisches Geschwader NaZbuchi an der Südoftküste Sachalins bombardire. Ueber LandungZmanöver u.f. w. ist noch Nichts bekannt. Deutschland. König OScar's Ansicht. Frankfurt a. M., 17. Juli. Dr. Hugo Ganz meldet der Frankfurter Zsitung, daß er eine Unter redung mit König OSkar hatte. In dieser Unterredung erklärte Kö niz OSkar, er sei überrascht gewesen von dem Vorgehen der Norweger; er selbst hzbe an die Möglichkeit der Tren. rung beider Königreiche gar nicht ge dacht. Dann erklärte der greise König: Für meine Person habe ich den Nor wegern verziehen und ich hoffe, daß auch da? das schwedische Volk in dieser Sache ruhiz bleiben wird. ES wird", sagte der ehrwürdige Greis, nur ein Mühlstein um unseren Nacken sein, wenn man versucht, die Union mit Gewalt aufrecht zu er halten." V o m r u s s.l s ch e n H o f e. Berlin, 17. Juli. Zu keiner Zeit seit seinem Regierungsantritt saß der Zar unsicherer auf seinem Throne, als gegenwärtig. Die größte Gefahr, welche ihm droht, ist jedoch nicht die Er Hebung der VolkSmassen, sondern eine Palastrevolution. In den eingeweih ten Kreisen von St. Petersburg ist es seit längerer Zeit ein öffentliches Ge heimniß, daß er mit seiner Familie vollständig zerfallen ist. Wenn heute oder morgen die Nachricht von seiner Absetzung oderErmordung käme, würde lonMemand wundern. 0 sichtlich der. ehrgeizige Mutter, die gerne dnsh tü't2ntx neuen ttatherina spielen fü?chtele"sich r'ttet seit Monaten darauf wer für ihn di Avoaniung zu oewegen mußte auch gege von der Großfürstenclique

eifrig unterstützten Intrigantin geht dahin, ihn zu veranlassen, die Regie, rung wenigstens zeitweilig" in stär kere Hände zu legen. Sobald er sich damit einverstanden erklärt,wird er nach einem Schlosse im Innern des Landes gebracht und dort zeitlebens gefangen gehalten werden. Viel UeberredungSkunft würde wahr scheinlich nicht, nöthig sein, um den schwachen, willenlosen Herrscher den Plänen seiner Mutter und ihrer Ver kündeten gefügig zu machen. Sr ist seiner schweren Krone müde und würde eS aU Erlösung betrachten, wenn er auf dieselbe verzichten könnte. Gele gentlich hat er zwar Anwandlungen, in welchen er versucht, den entschlossenen Autokraten herauszukehren, aber solche Stunden sind selten. Er weiß nur zu gut, daß er seine? Aufgabe nicht ge wachsen ist, und dieses Bewußtsein drückt ihn nieder. Seiner Gemahlin gegenüber äußerte er schon häufig den Wunsch, seine Herrscherwürde aufzu geben und als Mönch im Kloster Ruhe zu suchen. Wahrscheinlich wäre die drohende Palastrevolution längst Thatsache ge worden, wenn die Verschwörer sich auf einen geeignete Nachfolger für ihn einigen könnten. ES sind der Aspiran ten zu viele, und keiner derselben besitzt einen genügenden Grad von Brutalität und Gewissenlosigkeit, um daS Volk noch tiefer in den Staub treten und aussaugen zu können. Die Zarin Mutter allein wäre vielleicht besähigt, Rußland weiter im absolutistischen Sinne zu regieren, aber die Großfür. stenfippe zögert davor, sie auf den Thron zu heben. Trotzdem wird sie jedoch zweifellos die Regierung an sich reißen, wenn ihre Pläne gelingen und ihr Sohn entweder freiwillig abtritt, oder mit Gewalt aus dem Wege ge räumt wird.

Regen. B e r l i n, 17. Juli. Aus verschie. denen Theilen Deutschlands werden ungewöhnlich heftige Regen gemeldet. Am Rhein soll in den Weinbergen riesiger Schaden angerichtet worden sein. Zu Halle sollen 23 Zoll Regen gefallen sein. Vielfach war der Regen von Hagel begleitet. Gegen Mädchenhandel. Berlin, 13. Juli. Der Reichs. anzeiger veröffentlicht einen Vertrag, der zwischen 12 europäischen Staaten abgeschlossen wurde und den MädchenHandel unterdrücken soll. Jeder dieser Staaten verpflichte! sich, ein spezielles Bureau einzurichten, das nur dem Mädchenhandel nachspüren soll. Diese Bureaux sollen unter sich Verbindun gen unterhandeln, um gemeinsam zu operiren. ? ' V' , ' ' "v '' 1 t " '-' ' ' v'''? - .vv , 'v:', . . . ...xv.i ' .v " .- 1 vrß-: X' MVV'Q

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Sergius N)itte, der Chef der russischen FriedenLkommisston nach Washington.

Ueber allen Wipfeln ist R u h'." Berlin, 17. Juli. Mit AuS. nähme des Auswärtigen Amtes, wel cheS von dem UnterstaatSSekretär v. Mühlberg verwaltet wird, besinden sich jetzt alle Regierungsabtheilungen in den Händen von Bureau.Beamten. Staatssekretär Freiher? von Richthofen weilt im bayerischen Hochgebirge und und Admiral von Tirpitz, der Staatssekretär deö Marineamtes, dessen Gesundheit seit längerer Zeit viel zu wünschen übrig ließ, hat einen dreimo natlichen Urlaub angetreten. j Frau Charlemagne Tower, die Gat tin deS amerikanischen Botschafters, hat

sich für den Sommer mit ihren Kin dem nach dem Harz begeben. I Furchtbare Explosion. Bre ö lau, 17. Juli. Eine ge waltige Explosion ereignete, sich heute in der Nähe der Luisenhütte bei Zabrze in Oberschlesien. Auf irgend eine Weise fiel ein Funken in das Pulvermagazin der Grube und der ganze Vor rath von 700 Centnern flog auf. Die Wirkungen der Explosion waren furcht bar. Auf Kilometer im Umkreis wurden durch den Luftdruck alle Fensterscheiden zertrümmert, Dächer abgedeckt und Häuser vollständig demolirt. Wunderbarer Weise gingen keine Menschenleben verloren, doch erlitten viele Personen Verletzungen. Wahrscheinlich Selbstm o r d. S m i n e m ü n d e , 17. Juli. In einem benachbarten Walde ist der Gemeindeschul-Direktor Neumann aus Berlin erschossen aufgefunden worden. Wahrscheinlich handelt eS sich um einen Selbstmord, doch verlautet über das Motiv der That nichts Näheres. BergungSopfer aufgegeben. Essen, 17. Juli. In der Zeche Borussia" im westfälischen Bezirk, wo vor emigen Tagen 30 Grubenleute verunglückten, sind die BergungSar beiten aufgegeben worden, nachdem man sechs Leichen gefunden hatte. Ein systematisches Durcharbeiten ist noth wendig, um den Schacht, in dem die Verunglückten liegen, zu erreichen. Oesterreich'Nngarn. Ein Säbelduell. Wien, 17. Juli. In Karlsbad fand ein Säbelduell zwischen dzm Renn ftallbesitzer von Pechy und dem Baron Georg von BeSzewaczy statt. Pechy wurde ncch mehreren resultatlosen Gängen schwer verwundet. Ueber die Ver anlassung zu dem Zweikampse ist nicht? Näheres bekannt. . Tollwuth wird epide misch. Wien, 17. Juli. Infolge der seit Wochen herrschenden Hitze ist in vielen Gegenden eine förmliche Tollwuthepldemie unter den Hunden ausgebrochen. Gestern wurden in Wien neun Personen von einem einzigen an der Wasserscheu leidenden Köter ge bissen und in dem mährischen Dorfe Budschowitz haben tolle Hunde derart gewüthet, daß fast alle Bewohner nach dem nächsten Pafteur Instituten geschafft werden mußten. I

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Verdächtig.

Beulenpest ? New A o r k , 17. Juli. Die Bemannung von 18 Leuten eines britischen Dampfers wurde hier unter Quarantäne gestellt. Sie kam vom Jsth mus und wurde von den GesundheitSbeamten als der Beulenpest verdächtig erklärt. Grobbritannien. Amerskanerverunglückt. London, 17. Juli. Auf tragische Weise hat heute der amerikanische Paor Homer Anthony den Tod gefunden. Der im Staate Arkanfaö behelmathete Geistliche, der dem in der bri tischen Hauplftadt tagenden internationalen Baptisten-Kongreß beiwohnte, wurde von einem elektrischen Straßenbahnwagen getroffen und unter einen schweren Lastwagen geschleudert. Die Rüder desselben gingen über ihn weg und zermalmten seinen Kopf zu Brei. Amerikanisches Geschwa. d e r g e s i ch t e t. Plymouth, 17. Juli. Der Dampfer Kaiser Wilhelm il. von New York kommend, berichtet, daß er unter 44 27 Grad nördlicher Breite und 37.12 westlicher Länge an dem amerikanischen Geschwader unter Kontre Admiral SigSbee vorbeikam, welches die Ueberreste Admiral JoneS von Frankreich nach den Ver. Staaten bringt. Durch Signale ließ Admiral SigZ. bee dem Dampfer mittheilen, daß an Bord' der amerikanischen Schiffe Alles wohl sei und daß dieselben am 22. Juli in der ChesapeakeBzl eintreffen würden. Verkauf von Kohlenland. London, 17. Juli. DaSGerücht, daß ein deutsches Syndikat sich bemühe, ausgedehnte Kohlenländereien in Süd-WaleS zu erwerben, entbehrt der Begründung. Allerdings find hie sige Besitzer geneigt, zu verlausen, doch bestehen nur Verhandlungen mit eiaem internationalen Syndikate, zu dem allerdings auch deutsche Kapitalisten hören mögen. Frankreich. Farfadetgehoben. Paris, 17. Juli. Der Marineminister empfing eine Depesche aus Viserta, derzufolge das gesunkene Unterseeboot Farfadet". endlich gehoben worden ist. ES wird bis jetzt nach Sidi Abdallah geschleppt und in das Trockendock gebracht werden, damit die vierzehn Leichen aus seinem Innern genommen und bestattet werden können.. Der Rumpf des Unterseebootes war mit einer schlammlgen Maffe bedeckt. sonst aber unbeschädigt. Als die Luke geöffnet wurde, entströmte dem Bcote ein solcher .Gestank, welcher von den verwesenden Leiche : der Mitglieder der Bemannung kam, daß die Leute eS nicht aushalten konnten. Erst nachdem krüf tige Desinfektionsmittel angewandt und die Ventilatoren geöffnet worden waren, konnte eine Untersuchung vorge nommen werden. Diese ergab, daß die Mannschaft alle Mittel angewendet hatte, um ihre Rettung zu bemerk ftelligen. Schluß der Verbrüd e r u n g. Brest, 17. Juli. Die Festlich. ketten aus Anlaß des Besuches des bri tischen Geschwaders fanden heute ihren Abschluß. Admiral Mary vom britischen Ge schwader gab den französischen College zum Abschiede an Bord seines Flagg schiffes ein Gabelfrühstück. Venezuela. Endlich Cafh." Caracas, 17. Juli. Die Re gierung hat an die britischen und deut schen Gesandtschaften 2,797.959 Boli varS bezahlt als Abschlagszahlung der alten Ansprüche. Ein Lied ohne Ende. Caracas, 17. Juli. Hier herrscht allgemeines Erstaunen, daß Präsident Roosevelt Richter Calhoun als Spezial'Kommissür ernannt hat, um die Ansprüche der Asphalt - Gesell schaft zu untersuchen. Man ist hier der Ansicht, daß die ganze Geschichte durch die Gerichte entschieden ist und versteht nicht, warum die Ver. Staaten noch versuchen wollen, im Austrage gewisser geldgieriger Personen Gewalt üw Neqt zu setzen.

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