Indiana Tribüne, Volume 28, Number 277, Indianapolis, Marion County, 15 July 1905 — Page 7

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Der Vertrauensmann 4 i i -I Kcnrn von Jaxxi QXvtmtnvtidj (Fortfchung.) Dem alten Manne versagte vor Ruhrung die Sprache. Stumm zog er den Architekten an seine Brust. Als er sich endlich von seinem freudigen Schrecken erholt hatte, rief er mit tiefbewegter Stimme aus: Auch dies Glück danken wir meiner. Schwester!" Vielleicht war's ein Zufall, daß gerade jetzt für einen kurzen Augenblick der frohe Jubel der Kinder, das heitere Gespräch der Erwachsenen schwieg. Ein Engel schreitet durch das Zimmer," pflegt man zu saqen, wenn diese Plötzliche, heilige Stille eintritt. Vielleicht aber beteten, ihnen selbst unbewußt, alle, die der enge Baum umschloß, für jene, die ihnen noch aus der Ferne so viel Gutes erwies. Freillch, einer fehlte unter denen, die sie hatte erfreuen wollen. Und wer will in einer Frauenseele lesen? vielleicht war gerade er es. dem zu Liebe sich diese Stätte der Verwüstung heute Abend zu einer Stätte reiner Freuden umgewandelt hatte! Wir Menschen können nur wollen der eine das Böse, der andere das Gute sehr viele bald dies und bald jenes. Ader die letzte Erfüllung liegt nicht bei uns. Eine wunderbare Macht lenkt alles, daß es schließlich einem höheren Plane sich einfüge. Noch zwei andere Briefe von Emma Houstons Hand waren dieser Tage in Berlin eingetroffen. Der eine, an den Rechtsanwalt Reimers gerichtet, enthielt in seinen wenigen Zeilen ein WeihNachtsgeschenk, wie der junge Mann sich nie ein reicheres hätte wünschen können. Diese drei Monate lange Seefahrt, so schrieb Frau Emma, habe auf Margit wahre Wunder gewirkt. Sie blühz auf. wie eine Pflanze, die zum erstenmale in die Sonne gerückt wurde; und die dem Briefe beigefügte Photographie fei wirklich und wahrhaftig Margit Houston sie müsse das versichern, weil man's sonst nicht glauben möchte. Ein hervorragender Arzt, den Mrs. Houston in Kairo Margits wegen konsultirt, habe sie für unbedingt genesen erklärt und der Schiffsarzt necke sie damit, daß ihr nur noch eines fehle": der Verlobte! So hoffe sie also, wenn sie zu Anfang Mai mit ihrer Tochter heimkehre, ihm' seine Braut zuführen zu können. Er möge nur ein wenig hinter dem Baumeister Harms her sein, damit dieser mit dem Umbau und der elektrischen Lichtanlage bis zu ihrer Rückkehr fertig werde. Margit hatte ein Billettchen beigefügt, aus dem ihre ganze frohe Jugendlichkeit sprach. Auf dem Schiffe gäbe es zwar einige sehr nette junge Leute noch nettere ältere! aber jedesmal, wenn man einen Hafen erreichte und ein kleines Dampfboot Besucher oder neue Passagiere bringe, bilde sie sich ein, er, Leonhard Reimers, müsse an Bord kommen. Er wäre auch längst gekommen, wenn sie ihm wirklich fehlte. Da nun aber Mohammed zum Berge gegangen, als der Berg nicht zu Mohammed sich bequemen wollte, so mache sie ihm hier im Bilde einen Weihnachtsbesuch. Verdient habe er's nicht. Aber sie bleibe ihm in Gnaden gewogen und sende ihm zum Zeichen dessen hier eine weiße Rose, die sie gestern bei einem Schiffsballe im Haar getragen. Leonhard Reimers küßte zuerst die Rofe, dann das Bild und endlich das Billet, um diese Prozedur des Oefteren in anderer Reihenfolge zu wiederholen. Am liebsten wäre er der unverblümten Einladung gefolgt und wäre mit dem nächsten Zuge nach Hongkong abzedampft. Aber erstens gehen die deutfchen Schnellzüge bis auf Weiteres noch nicht bis Hongkong und dann war ja Margit zu Schiffe und befand sich heute, wo ihr Brief hier eingetroffen war, schon wieder einige tausend Meilen entfernter die Menschen irren, wenn sie behaupten, es gäbe heute keine Entfernungen mehr! Und wenn sich auch der trennende Raum überbrücken ließe die Verhältnisse, in denen die Menschen leben, sind nicht selten eine viel unüberwindlichereKluft. Man kann eine Viertelstunde weit vom anderen entfernt und dennoch außer Stande sein, ihn jemals zu erreichen. Das empfand auch Leonhard Reimers, als er jetzt dazu kam, den Brief der Mrs. Houston zum zweitenmal ruhiger zu lesen. Mit tiefster Erschütterung erkannte er, was er zuvor unglaublicherweise übersehen hatte: daß Frau Houston noch nichts von ihrem Verlust wußte, daß es ihr überhaupt an jeder Nachricht aus Berlin fehlen mußte. Und damit waren seine Gedanken auch schon bei all dem Furchtbaren, das zwischen ihnen lag. Nicht der Brand ihres Hauses allein, auch die nur allzu begründete Verdächtigung des Mannes, dem sie ihr ganzes Vertrauen geschenkt, seine Verhaftung, sein Verschwinden von alledem wußte sie nichts. Sie wußte natürlich noch weni ger, daß der Depotschein, mit dem sie daö Joch der zweiten Ehe abzuschütteln gedacht hatte, vollkommen werthlos ge worden war infolae eines unerhört fre ten Betruges, und daß man aus ihrem chmuck die kostbarsten Steine ausaebrechen, sie durch täuschende Jmitationen ersetzt hatte alles Thaten jenes Menschen, den sij ihren Vertrauens

mann nannte! 'Die' bedauernswerthe

Frau, die zugleich ein gut Theil ihres Vermögens und ihren Glauben an d:e Menschen ewbüßte! Aber nein! Gerade diesen letzteren konnte er, wollte er ihr retten. Wie weit es ihm gelingen würde, sie vor Vermöqensverlust zu schützen, das stand nicht bei ihm. Aber ihr zu beweisen, daß es noch Vertrauenswerthe Menschen cnbt, auch wenn jener eine, an den sie so felsenfest glaubte, ein Schurke war. das war jetzt seme nächstliegende Pfuchi. Damit wurde er sich ein Recht auf die Braut erwerben, die er bisher nur gunstigen äußeren Umständen zu verdanken hatte. Er, Leonhard. würde sich als der Vertrauensmann der beiden Frauen erweisen, dafür wollte er Ehre, Leben und Vermögen einsetzen. Das nächste, was er that, war, daß er dem Kollegen Olfers Einblick in den heute empfangenen Brief der Mrs. Houston gab. Er wunte sehr wohl: solch ein Brief war kein juridischer, kein schlussiger" Beweis dafür, daß die Besitzerin der niedergebrannten .Villa, unbetheiligt, war an dem Brande. Aber glücklicherweise stand man ja noch gar nicht vor Gericht mit dieser Frage. H?rr Olfers erkannte sofort das moralische Gewicht des Briefes an: und es '"urde verstärkt, als Reimers durch dei. Laumeister Harms von dem durch Frau Houston angeregten Weihnachtsabend und seinen Folgen erfuhr. Auch der an Martha Engelhard gelangte Brief ihrer Tanie kam in Olfers Besitz. Und nun lud der lerztere die Vertreter dn StettmerFeuerveriicherungsgesellschaft, sowie die Herren Reimers junior und Harms zu einer entscheidenden Besprechung der Schadenvergütungsfrage ein. nr P i ? . . te riefe uoien eine uoerzeugenoe Wirkung. Daß überdies Baumeister Harms bereits daran gegangen war, mit dem Wiederaufbau zu beginnen, daß er sich mit der Nichte der Frau Houston verlobt hatte und der nicht minder angesehene Rechtsanwalt Reimers sich mit ihrer Tochter zu verloben die ernste Absicht zeigte, gab schließlich den Ausschlag. Olfers kam der Gesellfchaft bereitwillig entgegen, indem er abgesehen von dem Werth der Schmuckkassette auch einen namhaften Betrag für gerettete und für solche Gegenstande, die etwa Weber beiseite gebracht hatte, von seiner Forderung abstrich. Auch der Architekt half ein wenig nach, indem er die für den Wiederaufbau erforderliche Summe um fein Honorar kürzte. So sah die Versicherungsgesellschaft auf allen Seiten loyales Verhalten und Opferbereltschaft und es kam noch an demselben Tage ein Vergleich zu Stande, inhalts dessen die Germania an den Vollmackttrager Olfers eine Pauschale zahlte, mittelst dessen das zerstörte Haus wieder neu errichtet und angemessen ausgestattet werden konnte wenn man auch natürlich davon absehen müßte, Kunstwerke anzuschaffen, wie sie noch der Millionär Joe Houston sich hatte vergönnen dürfen. Dies eine düstere Kapitel aus der Geschichte der Villa Houston schien sich einem glucklichen, befriedigenden Ende zu nähern. Fast zu gleicher Zeit aber stiegen neue, schwarze Wetterwolken auf, denn ein anderer Brief der Frau Houston, an Herrn Doktor Wilhelm Weber adressirt. war in die Hände des Untersuchungsrichters Herrig gefallen und schien ihm das Schlußglied der Beweiskette, die er in Gemeinschaft mit dem Herrn Staatsanwalt um den Fall Weber-Houston geschmiedet hatte. Schon gleich damals, als Weber verhaftet wurde, hatte das Postamt der Kolonie Grunewald sowohl, wie dasjenige, in dessen Bezirk das CentralHotel liegt, die Weisung erhalten, Briefe für Doktor Wilhelm Weber an die Untersuchunzsbehorde abzuliefern. Man hatte sich bei der letzteren gewundert, daß Weber außer einigen unwichtigen, auf feine Thätigkeit als Sekretär und Hausverwalter der Frau Houston bezüglichen Briefen gar keine Korresponden; zu unterhalten schien. Wie viele Kriminalisten hielt auch Herrig gewisse negative Beobachtungsresultate für höchst werthvoll. Er folgerte: Weber, ein bemerkenswerth hübscher, noch junger Mann, korrespondirt mit Niemandem; er steht also ganz und gar im Bann dieser als schön und stattlich bezeichneten Frau Houston er kann daher sehr wohl in ihrem Dienste die Brandstiftung begangen haben. Als nun die Untersuchung in dieser BeZiehung so gut wie gar kein Material ergab, sich dagegen durch die Depotfälschung, die absolut Niemand anders als Weber vollführt haben konnte und die augenscheinlich im Interesse der Frau Houston geschehen war, neue, schwere Verdachtsmomente auftauchten, hatten Staatsanwalt und Unterfuchungsrichter nur noch einen Wunsch: es möchte ihnen ein Stück von der zweifellos bestehenden Korrespondenz zwischen Weder und seiner Herrin in die Hände fallen. Und dieser Wunsch hatte sich eben zwischen Weihnachten und Neujähr erfüllt. Ein aus Kolombo auf Ceylon abge stempelte? Brief, adressirt an Doktor Wilhelm Weber. Kolonie Grunewald bei Berlin. Sigismundstraße 49, Villa Houston (wie raffmirt!), war vor schriftsmäßig angehalten und an die Staatsanwaltschaft abgeliefert worden. Dieser Brief aber bewies mehr, als die beiden mit der Aufklärung der Sache betrauten Herren jt zu hoffen gewagt hatten. Er lautete: .Lieber Freund Doktor Weber! Als wir beute einliefen, brachte das Post boot mir zwei Depeschen, die eine aus London von Är. Dawton,.die zweite

aus New Aork von meinem guten' alten

Mr. van Dyk beide desselben InHalts: meine Ehe mit Jim Houston ist endgiltig 'gelöst. Sie, mein lieber Freund, sind der erste zunächst auch der einzige! dem ich davon Mittheiluna mache. Denn nach den Opfern, die ich Ihnen auferlegen mußte und die Sie mit beinahe übermenschlicher Kraft gebracht, haben Sie ein wohlerworoenes Recht auf den Lohn, den ich Ihnen nur zu lange vorenthalten mußte. Was will der Vermögensverlust, den ich erleide, gegenüber Ihrem Heldenmuth bedeuten! Aber Sie sehen: auch Ihre Stunde kommt. Um mein Glück voll zu machen, ist auch Margit vollkommen hergestellt, so daß ich mit gutem Gewisfen in ibre Verbindung mit Herrn R. willigen darf. Lassen (?ie nur noch dte kurze Zeit vergehen, bis die Beiden ern Paar sind mögen jene sich dann in der Sigismundstraße ansiedeln! Dann wird sich auch für uns ein stilles, trauliches Wmkelchen finden, wo ich Sie für alles schadlos halten kann, was Sie für mich gethan haben." In einem Postskriptum heißt es: Ich vergesse völlig. Ihnen zu sagen. daß ich mich mit Margit auf der ,Vik tona Augusta' befinde, die eine Reise um die ganze Erde macht. Spätestens Anfang April richten wir den Kurs heimwärts; Sie sollen rechtzeitig verständigt werden." Herr Herrig las den Brief, in weichnn der Staatsanwalt einzelne Stellen mit Blaustift dick unterstrichen und andere durch riesige Ausrufungszeichen am Rande hervorgehoben hatte, wieder und wieder. Er tonnte immer wieder nur den feinen, beinahe aristokratischen, grauen Kopf sckutteln. Er hatte ja viel erlebt in seiner reichen Praxis, hatte tief hineingeschaut in den Abgründ menschlicher Verworfenheit, aber was da aus diesem Briefe zu ihm sprach, das ging denn doch über alles Dagewesene, über alles Faßliche weit hinaus. Da war eine Frau von nahezu vierzig Jahren, wenn auch vielleicht noch recht ansehnlich, in sehr guten Vermögensverhältnissen lebend, denn sie besaß außer einer schuldenfreien Villa, die in Hohe einer halben Million gegen Feuersgefahr versichert war, ein Bankguthaben von etwas mehr, überdies eine Viertelmillion in Staatspapieren und eine Menge kostbaren SchmuckesVermögensverhältnisse. wie sie einem mit sechstausendfünfhundert Mark Jahresgehalt angestellten richterlichen Beamten schon extravagant erscheinen müssen. Menschen, die so viel Geld haben," pflegte Herr Herrig zu fagen, müssen ja auf schlechte Gedanken kommen!" Nun, dieser Frau konnte zu ihrem Glücke kaum etwas fehlen. Wenn auch ihr Mann in Amerika lebte, so war dies doch offenbar Sache freundschaftlichen Uebereinkommens. Warum lebte sie nicht mit Jim Houston zusammen? Für einen Amerikaner war er immerhin ein ganz netter Kerl. Daß er bei seiner Verhaftung rabiat geworden, war am Ende menschlich: der Mann war ja unschuldig! Aber sie, die augenscheinllch die Verfugung über das Vermögen besaß, mochte nicht mit ihm leben sie wünschte im Gegentheil von ihm geschieden zu werden, um nun, um kmlyelm Wever yenalyen zu können. Aber da gab es Hindernisse. Erstens wollte Jim nicht zurücktreten, ohne einen ansehnlichen Posten Geldes zur Entschädigung zu bekommen. Dann aber war da eine Tochter, für die eine Heirath mit einem angesehenen Anwalt in Sicht stand. Diese Henath sollte aber wohl eine Viertelmillion an Mitgift kosten. Hierzu gerechnet eine Viertelmillion für den abzufindenden Ehemann da blieben der Dame nur" noch etwas über dreiviertel Millionen und ihr Schmuck! Nur noch dreiviertel Millionen Mark!" wiederholte sich der Herr Untersuchungsrichter und rechnete auf dem gerade vor ihm liegenden Aktenstück mit Bleistift aus. daß dieser schäbige Rest" bei nur dreieinhalb Prozent Zinsen (Preußische Konsols!) etwa siebenundzwanzigtausend Mark trug . . . Mehr als viermal so viel, als er bezog er mit seinem Herrn Leutnant von Sohn und mit drei heirathsfähigen Töchtern! Aber der Frau Houston war der vierfache Gehalt eines königlich-preußischen Landgerichtsrathes für ihren Verbrauch zu wenig. Man mußte auf jede Weise den Besitzstand vergrößern und die nothwendigen Ausgaben vermindern. Vor allem wurde der Depotschwindel inszenirt. Die vorliegenden Thatsachen beweisen, daß die Ehescheidung erfolgt ist, ohne daß Jim Houston auch nur einen Pfennig Geld in die Hand bekommen hat. Das Depot, das man ihm anschmierte, war werthlos. Diese Viertelmillion war für Frau Houston glattweg verdient. Mit dem Schmuck hat man wohl einen ahnlichen Kvup geplant; denn ursprünglich sollte die Bank für den angegebenen Werth haf ten. Dieser plumpe Schwindel ist aber von vornherein mißglückt. Da riskirt man es denn mit einer kleinen Brandstiftung, schafft Werthvolles vorher bei feite. in den berüchtigten zweiten Koffer des Herrn Weber! und tritt an die Versicherungsgesellschaft mit dem Anspruch auf vollen Schadenersatz heran . . . Und dieses furchtbare Bttd, wie es der Untersuchungsrichter sah, vervl.'lständigt sich durch einige Züge, die über seme Begriffe hinausgingen. Em junger, anscheinend gebildeter, weltgewand ter Mann von prächtiger, sieghafter Erscheinung gitt sich zu allen diesen Verbrechen her, um diese vierzigjährige Frau heirathen zu können! Sie ande.

rerseits zerschmilzt in Bewunderung für die übermenschliche Größe seiner Opfer,

nennt daneben ihren Vermögensverlust (den s:e bei dem Brande immerhin erleidet) geringfügig und verspricht, ihn m ngend einem stillen, traulichen (aber außerhalb der Machtsphäre deutscher Justizbehörden gelegenen) Winkelchen schadlos zu halten! Und diese Frau hat den Muth, von ihrem gujen Gewissen" zu reden! Nein es geht über alles Menschliche hinaus! Aber es ist gesorgt, daß auch bid Baume des Verbrechens mcht in den Himmel wachsen. Diese Frau, dieser Ausbund einer aenuksücktiaen. vor nichts zurückschreckenden Lebewelt, befindet sich auf einem deutschen Schiffe sie wird ihrem Schicksal nicht entgehen! Und der Untersuchungsrichter begibt sich zu dem Herrn Staatsanwalt, um mit ihm über die erforderlichen, sofort zu ergreifenden Maßregeln zu konfenren. y. Kapitel. Wien war Weber auf keinerlei 8i Schwierigkeiten gestoßen. Unter seinen Papierm befand sich, noch von alten, wilden Zeiten her, ein echter amerikanischer Bürgerbrief, auf den Namen Sidney Daly lautend. Der vormalige rechtmäßige Besitzer wurde jetzt etwa ebenso alt sein, wie er; es war unzweifelhaft, daß man ihm, Weber, bei der Votschaft in Wien auf seinen Bürgerbrief hin, einen Paß ausstellen würde, wohin immer. So schrieb er sich als Daly ein, als er nach einer fest durchschlafenen Nacht in Wien eingetroffen und zu einem ersten Hotel ge-i fahren war. Ganz leicht und glatt ging der Verkauf der deutschen und österreichischen Staatsschuldscheine von Statten. Seine vornehme Erscheinung, sein ruhiges, gemessenes Wesen und die gute Legitimation kamen ihm dabei zu Hilfe. Er führte jetzt englische Banknoten im Betrage von etwa dreizehntausend Pfund bet sich. Etwas umständlicher gestaltete sich die Verwerthung einet Kollektion von ungewöhnlich schönen Diamanten den Inhalt jener Schachtel, die er in Berlin seinem Koffer entnommen hatte. Aber Weber kannte von Amerika her die Wege, die man in solch einem Falle zu gehen hat. Er theilte seine Juwelensammlung in kleinere Partieen und verpfändete jede bei einem der großen Leihämter. Natürlich belieh man sie kaum mit einem Drittel ihres Werthes; dafür aber besaß er die Pfandscheine, konnte die Steine später einmal auslösen und wenn sich bessere Gelegenheit bot, sie zu Geld zu machen. Und im Falle einer Gefahr waren die Scheine schnell vernichtet. Nur der Inhalt seines großen Koffers, der noch auf dem Eisenbahnzollamte lagerte, machte ihm einige Sorge. Jn's Hotel mochte er das Ungethüm von einem Koffer Frau Houston hatte es noch aus Amerika mitgebracht nicht kommen lassen, zumal er selbst nicht mehr genau wußte, was er alles in jener furchtbaren Stunde hineingepackt hatte. Wie leicht konnte ein einzelner Gegenstand sein Verräther werden. Auch schien es ihm nicht rathsam, die Werthsachen als ein 'nur vorübergehend hier Anwesender zum Kauf anzubieten. Das mußte vorsichtiger angestellt werden. Er fuhr bei dem ersten Wiener Kunst- und Antiquitätengeschäft vor und fragte, ob man eine Reihe von Tafelgeräthen, zum Theil alter Arbeit und einige andere Stücke besichtigen wolle, die er nach der eben erfolgten Auflösung seiner Häuslichkeit zu veräußern wünsche. Er sei bereit, die Sachen herzuschicken. Auch hier war es wiederum seine sichere, vertrauenerweckende Art, die gar .keinen Verdacht aufkommen ließ. Man erklärte sich gern bereit, seine Sendung anzusehen. Er ließ absichtlich einen Tag vergehen, dann fuhr er zum BahnZollamt, erlegte den nicht unbeträchtlichen Eingangszoll sah bei dieser Gelegenheit erst, was er da ziemlich wahllos zusammengeworfen hatte. Wahrend die Beamten die Sachen wogen und abschätzten, ließ Weber durch einen Arbeiter den Koffer gründlich reinigen so könne man das Mon strum doch nicht in seinem Zimmer dul den! Ihm war nur darum zu thun, daß die Bahnzettel entfernt wurden, die natürlich sofort verrathen hätten, woher der Koffer kam. , (Fortsetzung folgt.) er:: Zeugin der Schlacht von Leipzig. Im ÄUer von Uö Jahren ist jüngst in Seifertshain, Sachsen, eine Frau Fritzsche gestorben. Bis in die letzten Jahre erfreute sich die Verstorbene einer guten Gesundheit und machte sich im Hause ihres Sohnes durch mancherlei Dienstleistungen noch nützlich. Als Kind von vier Jahren hatte die Heimgegangene in der Windmühle zu Seifertshain die Schrecken der Leipziger Schlacht mit erlebt; sie wußte aus jener Zelt manches Interessante zu erzählen. Von seinen Pferden get ö d t e t. Der Gutsbesitzer Burk hardt in Glaubitz, Sachsen, war ans semem dicht an der Eisenbahn gelege nen Felde beschäftigt. Beim Heran nahen eines Zuges stellte er sich vor die Pferde, um die unruhigen Thiere besser beherrschen zu können. Diese scheuten. rissen Burkhardt um und gingen mit dem Ackergerath über ihn hinweg, wo bei der .Bedauernswerthe so schwere Verletzungen erlitt, daß der Tod eintrat. " '

Eine kriegerische Alte ist

die bejahrte Frau E. Roseberry in dem fünfzehn Meilen von Wichita in Kansas gelegenen Städtchen Vahnesville. Sie hat das Recht des Landbneftragers John Gardner, die Straße vor ihrem Hause für seine Amtswege zu benützen, bestritten und hat auf den friedlichen Postboten, als er sich an das Verbot nicht hielt, sogar geschossen. Auf die Anzeige Gardner's wurde ein Verhaftsbefehl gegen Frau Roseberry ausgestellt. Ein ganzes Mannschaftsaufgebot unter der Leitung von Sheriff Schad hat sich dann von Wichita nach Baynesville begeben und Frau Roseberry festgenommen, woraus sie nach Wichita in Untersuchungshaft gebracht wurde. Der nationale Verband der Vogelschutz-Gesellschaften (Audubon Socuties) wendet sich an das Publikum zur Mithülfe bei der ErHaltung der Seevögel, die ihres Federschmuckes halber ebenso rücksichtslos ausgerottet werden wie zuvor die Büffel und die Wandertauben. Der Verband hat die Brutstellen der Vogel an der Meeresküste und den Binnenseen markirt und Wächter angestellt, die während der dreimonatlichen Paarungs- und Brutzeit die Vögel schützen sollen, aber die Mittel reichen sur eine umfassende Controlle nicht aus. Es konnten nur vierzig Wardens m Dienst genommen werden, wo ihrer dreihundert nöthig wären. Freunde der Thierwelt sollten sich den Gesellschaften anschließen und mit ihren Jahresbeiträgen, zu je $o, den Ver band in den Stand setzen, umfassendere Thätigkeit auszuüben. Präsident ies Verbandes ist William Dutcher, das Amtslokal 525 Manhattan Ave., New York City. Eine Heldin des Aefreiungskrieges ist dieser Tage gebührend geehrt worden. In der Schlacht von Monmouth unter General Washington bediente in dem gefährlichsten Augenblicke Molly Pitcher an Stelle ihres schwer verwundeten Mannes standhaft im Feuer dessen Geschütz. Jetzt ist ihr Grab, welches sich in der Nähe von Carlisle in Pennsylvanien befindet, Dank den Bemühungen des Patriotic Order Sons of America" durch die Aufstellung einer vom Kriegs - Departement gelieferten historischen Kanone und einer Flaggenstange in charakteristischer Weise ausgezeichnet. Nach einer Parade, an welcher viele patriotische Orden, die NationalGarde und die Kadetten der IndianerSchule von Carlisle theilnahmen, erfolgte die durch Ellen Hays Kramer, eine Urenkelin Mollie Pitcher's, vorgenommene Enthüllung der Kanone, worauf Ansvrackien erfolaten' welche die heroische That Molly Pitcher's in der Schlacht von Monmouth behandelten. Eine drollige Frucht der Sauregurkenzeit wurde im Lincoln Park zu Newark, N. I., geerntet. Levi Bott, der nicht weit von dort, nahe dem Morris Canal wohnt, hält sich Hühner und hatte eine große Anzahl Küken. Seit Kurzem verschwand fast jeden Tag ein Küken.' Zuerst dachte man, Ratten wären die Räuber, und es wurde scharf aufgepaßt. Endlich sahen Bott's Kinder einen .riesigen Ochsenfrosch aus dem Canal hopsen und eines der Küken fangen. Er verschwand damit in dem Wasser, ehe er gefangen werden konnte. Als Bott 'davon hörte, wollte er es zuerst nicht glauben. Um aber der Sache auf den Grund zu gehen, nahm er eine Leine, an die er einen rothenFlanelllappen befestigte. Der Lappen schwamm auf dem Wasser und Bott brauchte nicht lange zu warten, bis er den Raubfrosch gefangen hatte. Es war ein Ochsenfrosch von riesiger Größe, er wog nämlich nicht weniger wie drei Pfund und hatte eine Länge von 15 Zoll, während diese Thiere sonst höchstens ein halbes Pfund wiegen. Eine ältliche Dame hatte neulich Mittags am Broadway in New Jork soeben einen Straßenbahnwagen verlassen und überschritt die Straße nach einem der dortigen Bankinstitute, als ein umfangreiches Handtäschchen ihren Händen entglitt, zu Boden fiel, sich öffnete und eine Menge höherer Dollarnoten auf das schlüpfrige Straßenpflaster streute. Ein Windzug blies in die sorgfältig gefalteten Bündelchen hinein und im nächsten Augenblick flatterte eine Menge von 5-, 10- und 50 - Dollarscheinen nach allen Himmelsrichtungen durch die Luft. Schaaren sympathischer Menschen, junger und alter, bedürftig und wohlhabend aussehender, eilten herbei, von dem Wunsche beseelt, der alten Frau beim Wiedereinfang des Mammons zu helfen. Ab und zu geschah s wohl, daß eine oder die andere der Noten in eine fremde Tasche anstatt in die der alten Frau gelangte. Immerhin , war im Verlauf weniger Minuten, der größere Theil des Geldes wieder im Besitze seiner Eigenthümerin, welche, ohne dem Bicyclepolizisten, der ihr zu Hilfe geeilt war, ihren Namen zu nennen, den Blicken der Menge sich eiligst entzog. Enfant t e r r i b l e. Onkel (von seiner Krankheit erzählend): Drei Stunden hat mich der Arzt untersucht." Der kleine Neffe: Ich denke, vierzehn Tage, Onkel?" Onkel: Wieso?" Der kleine Neffe: Nun: Papa sagte doch. Du hättest vierzehn Tage in Untersuchung geses-ftnl

Zeuer - Signale

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L4 72 Fletcher AtXtt. Svrue 714 Siate Are u. PleasVS ns Prospekt und llccsartl TM Orange und Hark? 723 Liberty und Mea 719 Noble und South 1 No. 15 Spritzenhsn Oft Washwgton 13 Market und Noble kl4 Ohio tt. Highland Av 815 sNichiaan u. Highlan? 818 Market tt ArsenL 17 Oft et,' .. Union Bah Vns. 611 Pn Handle Shops 62 Vermont und Oaksii 814 Wash.und State A5 825 Maddm'sLoungeFsk 886 Duck und Dorsky 27 Sash. und eviZ Ao4 819 No. 1 SNitzenhaus evi2 nahe Mtchig 831 Southeafter v uns Woodftde. 83 Wash. nd Dearborr 34 Southeafter kx Arsenal Aves. 838 NeDork ttNd?nZ 12 Illinois und Maryk. 15 Illinois und Mar. 14 Pentt. uud uXtla&ar und vpezial Signale. rstra t Schlage, zweiter Alant Zweit 2 Schlüge, dritter Zllar, Oritten 2 Schläge, vierter Alarm. i-2-i. Feuer aus und Schlauch ausgeroS. Schlage, Wasserdruck ad. 11 Schlagt, il Uhr Mittags Die so bezeichneten Signale werden nur da rhur VLchter angegeben da a den betregend StraHe (i?(u)tftißcw StiUt SQdCBiI&ftco ofecfiwKk fhckv Glaubenstreue Frau. Ein Vermögen von $30,000 hat eine Frau Lucinda Ganson in Davenport, Ja., abgelehnt, weil es ihr unter der Bedingung vermacht worden war, daß sie zum Katholizismus übertrete. Vor Kurzem starb ein Charles Simpson, ein Freund der Familie Ganson, in Sacramento, Kal., und Frau Ganson erhielt die Nachricht, daß er ihr $30.000 unter der Bedingung vermacht habe, daß sie katholisch werde. Das Testament bestimmt, daß die Summe einer katholischen Waisenanstalt in Sacramento ausgezahlt werde, falls sich die Frau weigern sollte, die Bedingung zu erfüllen. Frau Ganson sagte: $30,000 sind eine sehr große Summe, aber ich muß sie dennoch ablehnen, denn ich kann meine Religion für keine noch so große Summe wechseln, obwohl ich nichts gegen die kathclische Religion habe."