Indiana Tribüne, Volume 28, Number 275, Indianapolis, Marion County, 13 July 1905 — Page 7

Jndiana Tribüne, 13. Juli 100S.

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Dcr Dcrtrslucnöiitstmu 4 i l'öman von . yattl Slumenreicix Ölmmrtrctdj (Fortsetzung.) k. Aber während die beiden Funktionäre eben beisammensaßen -und sich frohgemuth dem Spurius" des Untersuchungsrichters überließen, kam eine Meldung, die im ersten Augenblick geradezu niederschmetternd wirkte. Tie beiden, mit der Ueöerwachunq Wilhelm Webers betrauten Geheimpolizisten erschienen mit langen Gesichtern und in geknickter Haltung, um zu rapportiren, daß Weber ihnen entkommen sei. Wie war dies möglich?" fuhr der Untersuchungsrichter auf. Haben Sie geschlafen?" schrie der Staatsanwalt. Der Aeltere von den beiden Polizipen erstattete Bericht. Weber habe sich vom Gefängniß aus mittelst Droschke in die Neue Wilhelmstraße begeben und dort in Gills amerikanischer Pension eingemiethet. Er habe seinen richtigen Namen in's Fremdenbuch geschrieben, sich durchaus unbefangen benommen und habe etwa eine Viertelstunde nach seiner Ankunft das Speisezimmer betreten. Er, der Polizist, der dort im Hause wohlbekannt sei. war nach einem Weilchen auch in's Speisezimmer gegangen. Da saß Weber eifrig essend, wie Einer, dem's schmeckt und der sich um die ganze Welt nicht zu kümmern braucht. Es sei Mittagszeit gewesen und deshalb befand der Rapportirende sich allein auf seinem BeobachtungsPosten. Keinerlei verdächtige Vewegung an Weber war ihm aufgefallen. Als der Mann sehr ausgiebig gespeist hatte, war er kurze Zeit in seinem Zimmer gewesen, hatte sich dann gemüthlich mit Herrn Gill unterhalten, gefragt, wo man sich heute Abend amüsiren könnte. Darauf sei er gemächlich die Dorotheenstraße hinabgeschlendert, bis zum Postamt und von dort habe er ihn nicht wieder herauskommen sehen! Zuletzt hatte er, Weber, noch an dem Pulte gestanden und geschrieben, während der Polizist draußen auf- und abschritt. Als er nach einer Minute noch nicht kam, hatte der Detektiv sich erinnert, daß das Postamt auch einen Flurausgang besitze. Da sei es aber schon zu spät gewesen. Weber war derschwunden. Nachdem der Beamte das Haus in der Dorotheenstraße durchsucht, natürlich auch die Georgenstraße abgestreift hatte, war er zurückgekehrt in die Gill'sche Pension, hatte dem Wirth von dem Entkommen Webers.erzählt und man war dann in das Zimmer des Flüchtigen gegangen. Dort war er, der Schutzmann, wieder etwas ruhiger geworden, denn da sah es ganz und gar nicht aus, als wollte Weber nicht zurückkommen. Inzwischen hatte der Kamerad seine Tischzeit beendet und löste ihn an der Neuen Wilhelmstraße ab, während er selbst sich auf die Suche begab, immer von Zeit zu Zeit zu Gills Haus zurückkehrend. Abends fe! er im Wintergarten gewesen, wohin Gill den Gast empfohlen hatte auch vergeblich. Dann habe man noch gehofft, Weber werde sich spät Abends oder doch heute früh einfinden alle seine Sachen waren ja in seinem Zimmer! aber es sei schließ lich nichts übrig geblieben, als von dem Entkommen Webers Rapport zu erstatten. Ungeschickte Tölpel seid Ihr!" rief der Staatsanwalt. Ich behalte mir das Weitere vor." erklärte der Landgerichtsrath, dann, bevor er die Beiden verabschiedete, fragte er: Wer wohnt sonst noch in diese? Pension Gill?" Der jüngere Detektiv hatte ein genaues Verzeichniß mitgebracht. Mein Spurius, lieber 5err Kollege!" rief Herr Herrig beinahe jubelnd aus, da haben Sie's: Mr. Jim Housion aus New York! Und Mr. Tommy Robson aus London! Nun sage mir einer noch, daß ich die Sache nicht von vornherein bis auf den Grund durchschaut habe. Weber, Mr. Houston. Mr. Tommy Robson in einem und demselben obskuren Hotel Weber ber'chwindet in dem Augenblick, wo er erährt, daß seine beiden Spießgesellen x der Bank auf Schwierigkeiten gestoßen sind! Man sieht förmlich diese Mrs. Houston hinter jenen dreien stehen und sie an Fäden lenken, wie Puppen im Kasperl-Theater!" Die Polizisten wurden entlassen. Staatsanwalt und Untersuchungsrichter beschlossen die sofortige Verhaftung von Jim und Tommy. Hinter Weber sollte ein Steckbrief erlassen werden. Dann wollte man der Frage näher treten, was zur Verfolgung der Rädelsführerin, dieser Mrs. Houston, zu geschehen habe. Die Herren Jim und Tommy waren zunächst rn regelrechte Tobsucht verfal len; man mußte ihnen Zwangsjacken anlegen. Erst nach achtundvierzig Stunden zeigten sie sich Vernehmungfähig. Tommy hatte das Geräth in seiner Zelle zertrümmert, . Jim war einem Aufseher zu Leibe gegangen; beide sahen strengen Hausstrafen ent gegen. Aber als sie nun begriffen, daß man ihrer Herr wurde, als sie sich überzeug irrt hat mnn rinem vrenkiscken w 9rww T w I " Gefängniß nicht entkommen konnte, wie aus beinahe jedem amerikanischen, besannen sie sich darauf, daß sie ja beide

tii der fraglichen Sache absolut nichts

getyan hatten, weswegen man sie bestrafen konnte. Sie zogen gleichsam den Gentleman" wieder an, verlangten einen Anwalt etwas Geld hatte jeder von ihnen bei sich gehabt und riefen ic amerikanische und englische Botschaft an. Was den braven Tommy" betraf, so ergab sich ein merkwürdiges Resultat. Es wurde unschwer festgestellt, daß dieser Sportsman Herrn Jim Houston erst hier begegnet war daß er absolut nichts weite? Mit der Sache zu thun gehabt, als daß er, seiner Sprachkenntnisse wegen, Herrn Jim ein erwünschter Begleiter aus dem Gange zur Bank gewesen. Dabei aber kam zu Tage, daß der brave Tommn ebenderselbe Ehrenmann war. der die Berliner Rennbahnen mit aefälscbten. Pferden unsich?r machte. Er wußte hochklassiaen Rennpferden, die schon überall Preise gewonnen hatten, durch allerlei Toilettenmittel ein stark veran dertes Aussehen zu geben und führte dann diese, jung und naiv geschminkten Rosse hier als Neulinge ein, mit denen es jes andre Pferd aufnehmen konnte. Es war wie aus emer Klown-Bur-leske, was Tommy der Berliner Sportswelt vorgeführt hatte. Nun würde ein Verfahren gegen den Pferdesarber eingeleitet werden. Bei Weitem nicht so einfach stand die Sache mit Jim Houston. Er war dcr Ehemann jener offenbar flüchtigen Emma Houston; er hatte den Depotschem prasentirt und er wobnte unter einem Dache mit jenem Weber, der ganz allein in der Lage gewesen war, das Packet mit Staatspapieren gegen ein anderes werthlcses einzutauschen. An dem Jim hatte man einen guten Fang aethan! Aber t eifriger man den Dingen nachspürte, um so klarer wurde es dem genialen Untersuchungsrichter, daß er auch hier daneben gegriffen. Wer immer in der Villa Houston verkehrt hatte oder dort bedienstet gewesen, wurde Herrn Jim gegenübergestellt. Doch Niemand hatte ihn je dort gesehen. Wohl aber wußten die mcisten, daß es m New Nork emen Jim Houston gab den zweiten Ehemann der Mrs. Houston, den sie ihr Unglück nannte, und von dem loszukommen ihr heißester Wunsch war. Das ließ seine Angabe, daß er den Depotschein als Abfindung seiner Rechtsansprüche erhalten, nur allzu glaubhast erscheinen. Und als nun gar durch Vermittlung der amerikanischen Botschaft eine Vernehmung des Londoner Advokaten Mr. Tawton stattgefunden, schwand der letzte Zweifel: man hatte dem braven Jim Unrecht gethan. Glücklicherweise, wie der Staatsanwalt meinte. hatte Her? Jim Houston sich eine Anklage wegen Beamtenbeleidzqung, wegen Körperverletzung, wegen unerlaubten Waffentraaens zugezogen. Da er fremd war, konnte man ihn bis zur Hauptverhandlung in Haft behalten wodurch gleichzeitig die Beantwortung einer wichtigen Frage, wie nämlich die Bank sich gegenüber Jims Depotschein verhalten solle, vorläufig hinausgefchoben wurde. Der arme Jim aber. auf die schmale Kost und die straffe Disziplin eines preußischen Gefängnisses gesetzt, mochte jetzt Zeit finden, darüber nachzudenken, ob er früher immer so schuldlos gewesen, wie in diesem Falle. Untersuchungsrichter und Staatsanwalt erkannten freilich, daß sie sich in Nebensachen" geirrt hatten. Ten Kern der ganzen Angelegenheit hatten sie richtig erfaßt und hielten ihn fest. Frau Houston hatte sich Webers bedient, um die Bank in großem Stile zu betrügen, die Feuerversicherungsgesellschaft schwer zu schädigen und nebenher noch Jim Houston durch ein werthloses Depot zu prellen. Leider war von diesen beiden Schwindelgenies auch nicht die leiseste Spur aufzufinden. Der Spurius des Untersuchungsrichters versicherte, die Beiden hätten sich längst irgendwo zusammengefunden und lachten die deutsche Justiz aus. Andererseits gab es eine Gruppe von Menschen, die anderer Meinung war, voran der Rechtsanwalt Reimers, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hatte, den Namen seiner Verlobten reinzuwaschen. Unverhoffte Hilfe kam ihm zunächst durch denselben Kollegen Olfers, der sich anfangs so aar nicht erbaut gezeigt hatte von dem iym durch Weber übertragenen Mandat. Olfers gehörte zu den Menschen, die nicht früher für eine Sache warm zu werden vermögen, als bis sich ihr Hindernisse, Schwierigkeiten in den Weg stellen. Dann pflegte der alte Weinbeißer, wie er sagte, sich auf die Hinterfüße zu stellen" alle seine Energie und Findigkeit in den Dienst der gefährdeten Sache zu stellen. In dem Augenblick, da Weber unter dem Verdacht, die Villa Houston h Brand gesteckt zu haben, verhaftet worden war. begann Herr Olfers sich für den Fall zu interessiren. Und er kam zu folgendem Standpunkt: Ich vertrete gegenüber der Versiche?unssaesellschaft nicht etwa Herrn Doktor Wilhelm Weber, sondern seine Vollmachtgeberin, Mrs.' Emma Houston. Weber ist nur eine Vttttelsperson, ein zufälliges Werkzeug. Frau Houston aber, deren Rechtsansprüche ich wahrnehmen soll, ist die Besitzerin der niedergebrannten Villa, sie ist es, die von der Versicherungsgesellschaft entschädigt zu werden verlangt. Dazu hatte sie auch dann ein unbestreitbares Recht, wenn wirklich Weber es gewesen, de? die Villa angezündet hat es müßte denn sein, daß man sie, Frau Houston' de? Theilnahme an dem W ber'schen Verbrechen überführen könnte So lange dies nicht geschieht, steht sie

vor dem Gesetz der Brandstiftung fern und hat vollsten Anspruch auf den Versicherungsbetrag. Nachdem nun aber gar Weber aus der Untersuchungshaft entlassen und das Verfahren gegen ihn wegen mangelnder Beweise vorläufig eingestellt worden war, hatte Herr Olfers, wie er es nannte, Oberwasser" und ging der Versicherungsgesellschaft energisch zu Leibe. Diese großen Institute vermeiden Prozesse, so weit es irgend angeht, weil sie gern als kulant und loyal anerkannt sein wollen. In diesem Falle hatten nun ätoa? mehrere Sachverständige es als höchst wahrscheinlich vargesteul, daß eine Brandstiftung vorliege. Aber das genügte nicht, um die Germania" von der Zahlungspflicht zu entbinden. Nicht höchst wahrscheinliche." sondern wirklich erwiesene Brandstiftung befreite sie von der Erfüllung der Police. Und da im Gegensatze zu den Sachverständigen einige kompetente Personen, unter ihnen der Erbauer der Villa Houston, Baumeister Harms, die Meinung vertraten, daß der Brand seh? wohl auf natürlichem Wege entstanden sein könne, trat die Germania" in Unterhandlungen mit Herrn Olfers ein. Wie aber dieser selbst ein Helfer an dem Rettungswerke seines Kollegen Reimers wurde, so erstand ihm noch eine zweite Hilfstruppe.die bei aller Bescheidenheit doch auch ihr Theil beitragen konnte, um seinem Mandat zum Siege zu helfen Mit dem alten Engelhard war eine merkwürdige Veränderung vorgegangen, seit er, vom Spieltische weggeholt, durch Martha erfuhr, was draußen im Grunewald geschehen war. Sein großter und schlimmster Fehler war immer seine Gedankenlosigkeit gewesen. Eine Spielernatur durch und durch das nannte er sein Erbtheil von der Musikerfamilie her, aus der seine Mutter stammte hatte er eigentlich nie im Leben weiter gesehen, als bis in das Kartenblatt, das ihm der große Kartengeber Zufall gerade in die Hand gesteckt Um es unbildlich auszusprechen: er hatte nie über den Augenblick hinausgedacht. Daß ihn Schwager und Schwester von Anfang an überreichlich unterstützten, hatte seinen Hang, sich um morgen nicht zu kümmern, nur gestärkt. Dabei war er durchaus nicht

unfähig, auch nicht unfleißig. Wenn er arbeitete, wurde er gut bezahlt. Aber er hatte keine Zeit zur Arbeit; er mußte spielen oder doch, wenn er kem Geld hatte, das Spiel anderer studiren. Und die Folge war, daß auch die reichlichen Zuwendungen der Schwester seine zahlreiche Familie Nicht vor Noth schützten. Martha, eine von jenen wunderbaren Menschengestalten, die nur auf die Welt gekommen scheinen, um anderen Liebes und Gutes zu erweisen, hatte den Vater mit seinen Fehlern lieb vielleicht wegen seiner Fehler. Denn diese schufen ihr Gelegenheit, für ihn zu sparen, zu entbehren, zu opfern ihm etwas zu sein. Sie stellte sich unwissend, wenn er von ihr Geld für Arbeitsmaterial verlangte, sie schien blind. wenn er manchesmal tagelang mcht an seinem Werktische, an semer Drehbank zu finden war, sie gab trotzdem mehr, als cntbeqrlich war zum Spielen! Einmal im Jahre, und zwar einiqe Wochen anhaltend, wurde der alte Engelhard seiner Spielwuth Herr. Das war im Mona. Dezember, in der Zeit vor Weihnachten. Dann kam es vor, daß er schon um fünf Uh? früh an die Drehbank trat; dann übernahm er Stuhlfüße und Schirmstöcke er, der beinahe Künstlerisches zu leisten im Stande war. In diesen Wochen hatte der Tag achtundvierzig Stunden für ihn, so viel Arbeit brachte er fertig. Und daß es Spielhäuse? gab, schien er im Tezembe? gar nicht zu wissen. Es war etwas, wie die Tempelweihe der Juden, die ja auch um die Weihnachtszeit fällt: de? alte Mann reinigte und weihte seinen inneren Menschen, indem er den Seinen ein Fest vorbereitete, das ganz aus dem Rahmen dieser armlichen Verhältnisse herauszufallen schien. Hatte er es doch durchgesetzt und festgehalten, daß am Weihnachts-Heilig-Abend bei ihm, dem armen Manne, sich nicht nur seine Mutter. sondern auch die reiche Schweste? mit ih?e? Tochl.?r unter seinem Christbaum einfand. Tagelang vor der großen Stunde hatte er alle Ecken und Winkel seiner Werkstatt vollgestopft mit hundert Nichtigkeiten, die er für jedes Mitglikd seiner Familie entweder selbst ve? fertigte ode? mit rafsinirter Treffsicher heit für sie aussuchte und erstand. Dieser Weihnachtsabend geHorte dem qu ten Menschen in ihm; er hob ihn, was ein Fest ja auch thun soll, über den Alltag hinaus. In diesem Jahre war nun di: große Wandlung in Engelhards Wesen schon viel früher und man möchte sagen: noch durchgreifende? eingetreten. Seit dem Augenblick, da er von dem Brandunglück gehört, hatte er keine Karte mehr berührt, hatte er keine Feierstunde mehr gehalten. Wenn er nicht unterwegs war, um Arbeit oder Material zu ho len oder abzuliefern, saß er am Werktische oder stand vor dem surrenden Rade er war ein anderer Mensch geworden. Zum erstenmal geschah es, daß Martha mit ihm schalt. Ob er sich denn krank machen, seine Kinder frühzeitig zu Waisen machen wollte? Mein Kind, ich habe viel gut zu machen," hatte er darauf geantwortet, viel mehr, als Du weißt! Ich bin schuld daß das fchone Haus im Grüne Wald heute in Schutt und Asche liegt ja, starre mich nur an, Martha ich bin schuld! Mir hatte meine Schwester gesagt, ich sollte während sie fort ist.

hinausziehen, sollte mir ein paar Hin

terstubchen einrichten; sogar zu einer Werkstatt hätte sich ein Platz gefunden! Du und ich, wir sollten alles schon m Ordnung halten, was man ja doch von Herrn Doktor Weber nicht verlangen konnte. Und die Frau Hinze versteht wohl zu kochen, aber nicht Kunstgeg?nstände sauber zu. halten. Für uns alle wäre draußen gesorgt gewesen und nimmermehr hätte das Unglück je geschehen können, wenn ich draußen aeWesen wäre Aber ich sagte nein! Ich hatte zu viel Kundschaft in der Stadt. Und die Kinder müßten zur Schule. Und mehr solche Ausreden Der Grund aber war. daß ich daß ich ein schlechter Kerl war! Darum wollte ich Nicht draußen bleiben. Und darum mußte dies schöne Haus mit allen diesen unersetzlichen, kostlichen Stucken niederbrennen ich bin schuld daran " Martha lonn sich der Thränen nicht erwehren. Und der Alte fuhr fort: .Natürlich, wieder aufbauen kann man solch' einen Kunsttempel nicht von memem bischen armseliger Dreherei und Schnitzerei! Aber was ich sonst getrieben habe, dies verflixte Kartenspiel, hat ihn doch zu Grunde richten können. Und darum mache ich mir jetzt so viel zu thun, damit ich keine Zeit mehr habe, zu spielen!" Das erwies sicy als em Gluck für die sieben Köpfe zählende Familie; denn die Wochenraten, die Martha von Herrn Weber in Empfang nehmen sollte, blieben aus; er saß ja im Untersuchungsgefängniß. So war es ein Segen, daß der Vater arbeitete. Sie selbst, wenn sie alle sieben betreute, für sie wusch und scheuerte und kochte, so konnte sie nichts verdienen. Aber sie war jetzt noch sparsamer als sonst; man konnte mcht wissen, wie lange die Reue des Vaters vorhielt. Fremden Leuten wollte sie doch nie zur Last fallen. Martha hatte em leises Vorgefühl davon empfangen, als sie neulich einmal sie wollte anfangs ihren Augen nicht trauen! em kurzes Bnefchen von Herrn Baumeister Harms erhielt. Sie hatte ihn bisher nirgend anders, als bei der Tante getroffen, hatte sich auch stets so bescheiden zurückgehalten, daß sie gar nicht begreifen konnte, was er ihr brieflich zu sagen haben würde. Als sie dann aber den Brief gelesen, war sie in ihr Stübchen gegangen und hatte bitterlich geweint. Zum erstenmal in ihrem Leben hatte sie sich ihres Vaters schämen müssen, dessen Leichtsinn sie solchen Kränkungen aussetzte. Der Baumeister, der wohl mit dem Stist viel besser umzugehen wußte, als mit der Feder man sah förmlich, wie sauer ihm die paar Zeilen geworden schrieb ihr, er mache sich Vorwürfe, daß er erst jetzt daran denke, wie schwer auch sie, oder eigentlich ihr Vater durch die Verhaftung Webers getroffen sein mußte, da ja Mrs. Houston vermuthlich ihn mit gewissen Zahlungen beauftragt hatte. Ob sie es übel nehme, wenn er sich zur Aushilfe anböte? Viel hab' ich ja auch nicht," schloß er, aber Sie haben, glaub' ich, noch weniger. Und ich that' es Ihretwegen gern!" Das hatte ihr unsagbar wehe gethan. War sie also auch für den fremden Mann nichts als eine Bettlerin, die verhungern müßte, wenn nicht die reiche Tante sich ihrer annähme? Und gerade er mußte ihr das schreiben, zu dem sie immer aufgeblickt hatte, wie zu einem höheren Menschen! O, es thut wehe sehr wehe, daran erinnert zu werden, daß man aerade nur noch sur sein Mitleid gut genug war. Sie hatte ihm mit aanz wenig Worten ae antwortet: Der Vater arbeite fleißig, und sie sei jung und kräftig, sie müßte sich schämen, Hilfe von ihm anzuney men. An demselben Tage zufällig, sie hatte eben ihre entschiedene Ablehnung zur Post gegeben, empfing sie einen zweiten Brief. Zum erstenmal seit ihrer Abreise schrieb ihr die Tante Emma einen weitgereisten Einschreibebrief aus Bombay. Martha mußte erst eine ganze Welle nachdenken, ehe ihr dunkel ausdämmerte, wo diese Hafenstadt lag. Wie um Gotteswillen war die Tante an dieses entlegene Weitende verschlagen worden? Nicht ohne Bangen öffnete sie das leinene Kouvert. Wie würde die Tante das Entsetzliche hmgenom men haben? Ihr klopfte das Herz, als sie den Bogen entfaltete, dem em riet ner, verschlossener Briefumschlag ohne Aufschrift entfiel. (Fortsetzung, folgt.) Die Wa'llawalla-Jn-d : a n e r von Columbia graben im Winter ihre Wohnungen zehn bis zwölf Fuß tief in die Erde ein. Das Hauptprodilkt Juk a t a n s , de? Sisalhanf, auch Hennequin genannt, hat sem größtes Absatzgebiet in den Ver. Staaten. Die Andamanen-Jnsu-l a n e r e?bauen Hütten, die nu? aus einem Schutzdach bestehen, das auf tuet Pfählen tuht, wogegen die Wände vollständig fehlen. Als die sieben Wunder der Welt" bezeichneten die Alten sieben du?ch Größe ode? Pracht besonders Hervonagende Bau- und Kunstwerke. Nach der verbreitetsten Ueberlieferuna waren dies: der Koloß von Rhodo-s, oaS Mausoleum zu Halikarnaß, der Artemistempel zu Ephesei, die Bildsäule des olympischen Zeus von Pheidias, der Pharos z AlexandrZa, die egyptischen Pyramiden und die sogenannten hängenden Garten der Semi?amiS zu Babylon.

Pojlnachnchtcn AuS Teutschland und deutsch sprechenden Ländern

NlloinprrVinz. Köln. Der portugiesische Konsul Hugo Roede? und Gemahlin haben aus Anlaß ihrer goldenen Hochzeit dem Kölner Heilstättenverein für die Lungenkrankenheüstatte Auguste-Viktoria-Stiftung in Rosbach 20.000 Mark. dem Kölner Wohlthätigkeitsverein. dem Wohlthätigkeitsverein Meisterschaft und dem Wöchnerinnen-Asyl je 1000' Mark und dem Elisabethverein in Maria-Lyskirchen 300 Mark überwiesen. Bonn. Theodor Mommsens Bibliothek ist von einer Dame, die nicht genannt werden will, erworben und dem Akademischen Kunstmuseum der hiesigen Universität als Geschenk überreicht worden. Duisburg. Der Allgemeine Deutsche Sprachverein, der jetzt in 277 Zweigvereinen 25.000 Mitglieder aus allen Gauen des Deutschen Reiches und aus Oesterreich umfaßt, hielt hier seine 14. Hauptversammlung ab. Emmerich. Eme hiesige Gesellschaft hat einen Automobilverkehr zwischen Emmerich und Kleve mit vorlaufig achtmaliger Fahrt m beiden Richtungen eröffnet. Essen. In diesen Tagen-wurde in Rüttenscheid, das letzthin in die Stadt Essen eingemeindet ward, das neue Gymnasialgebäude eingeweiht, das mit einem Kostenaufwands von übe? 300,000 Ma?k auf einem großen, von Krupp ferner Zelt geschenkten Grundstück in künstlerischer Ausfüh?ung e?baut wo?den ist. Koblenz. Der um das musikalische Leben der Stadt Koblenz hochve?diente Professor Heubner. Leiter des Konservatoriums und Dirigent des Musikinstituts, ist gestorben. T r x t x. In der Elfe! ging em schwerer Wolkenbruch nieder. In Hallschlag ertranken zwei Kinder; in der Stadt Kyll stürzte ein Haus ein; Brücken wurden weggeschwemmt. In den Weinberqen von Bernkastel richtete der Hagel g?oß:n Schaden an. Pvovixxi Sachsen. Fallende? g. Die Ve?waltung de? G?ube Luise" bei Domsdorf hat jedem Arbeiter, der über 12 Jahre dem Betriebe angehört. 100 Mark, und denjenigen, die über 25 Jahre dort beschäftigt sind, 300 Mark geschenkt. Außerdem hat sie der Arbeiterwohlfahrtskasse 20,000 Mark überwiesen. Halle. Der starke Lehrermangel dauert in unserem Regierungsbezirk an. Gegenwärtig fehlen noch 81 Lehrer und Lehrerinnen, welche Zahl sich am 1. Oktober voraussichtlich noch bedeutend vergrößern wird. proirnit Schlesien. V e u t h e n. In dem Prozeß gegen Direktoren und Aufsichtsräthe der polnischen Bank Ludowy wurde das Urtheil gefällt. Es wurden verurtheilt Direktor Schafflick zu sechs Wochen Gefängniß und 30 Mark Geldstrafe. Skowronski zu 300 Mark. Retzluff 1000 Mark, Napieralski 1200 Mark, Hantke 600. Mark und Czapla 1500 Mark Geldstrafe. G ö r l i tz. Die Görlitzer Kreisbahn, eine normalspurige Kleinbahn, mit einem Kostenaufwand von 2,114,000 Mark erbaut, ist dem Verkehr übergeben worden. R e u s a l z. Aus Furcht vor Strafe für einen Diebstahl, den sie aus Noth begangen hatte, durchschnitt Frau Gohle ihren beiden minderjäb rigen Kindern die Kehle, worauf sie sich vor einen Bahnzug warf, der über sie hinwegfuhr. Alle drei sind todt. tyvaviixi Sch!esnio-Ss!Nein. Kiel. Die städtischen Kollegien beschlossen, allen städtischen Arbeitn, die mindestens eine fünfjährige Dienstzeit haben, alljährlich unter voller Lohnzahlung einen achttägigen Urlaub zu bewilligen Dem Leutnant zur See v. Wittgenstein, welcher auf eine? U?laubsreise plötzlich verschwand, sich aber spätes freiwillig stellte und eine gelinde Arreststrafe erhielt, ist jetzt der Abschied ertheilt worden. T o n d e r n. Der in Flensburg verstorbene Seminaroberlehrer a. D. Rickmers hat dem hiesigen Seminar sein Vermögen in Höhe von etwa 50,000 Mark vermacht. Jvovini MeZrfalen. L ü b b e ck e. . Der bisherige zweite Bürgermeister in Delitzsch, Pütz, ist zum Bürgermeister der Stadt Lübbecke gewählt worden. N i e h e i m. Das dem Ehrenamtmann Freiherrn ö. Haxthausen gehörende Schloß Tiehausen wurde durch einen Blitzstrahl in Brand gesetzt und vollständig eingeäschert. Außer einer werthvollen Sammlung alter Porzellane wurde die übe? 10.000 Bände zählende Bibliothek ve?nichtet. Zündete feine Kleider a n. De? 62jäh?ige. Schneider Moling in Stötte?itz. Sachsen. t?ankte in einem Anfalle von GeisteSstönmg seine Kleide? mit Pet?oleum und zündete diese an. Der Mann erlag seinen schwe?en B?andwunden.

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Di ko zeichnet Signale rord nur um Shurn Ächter angegeben da a den betreffende Straf ftfy TT tntTt SfilK ff IdviuTtTtfit citpciMt 2W In Jronville, Bedfo?d County, Va., ist in'prächtiger Lage ein Sanatorium für an der Auszehrung Erkrankte angelegt worden, an welcher schrecklichen und ansieckendenKrankheit fast der dritte Theil der Menschen st ben, die aber in den Anfangsstadien dieser Krankheit in solchen Sanatorien durch gute Pflege, nahrhafte Speise und reine Lust gerettet werden können. Mittellose Kranke werden in diesem Sanatorium umsonst aufgenommen, bemitteltere müssen nach ihren Verhältnissen zurErhaltung dieser Heilan statt beitragen. Alle nördlichen Staten haben schon längst derartige Heilanstalten und betreiben dieselben mit den größten Erfolgen. Man hofft, daß die nächste Legislatur von Virgi nien eine entsprechendeBewilligung für daö obige Sanatorium ausseden und auch noch andere gründen wird.