Indiana Tribüne, Volume 28, Number 275, Indianapolis, Marion County, 13 July 1905 — Page 4

Judtana Tribüne, IS. Juli 1005,

Jndiana Tribüne. HnanDztAtden von dn Oattttbcrg 8. Indianapolis, Ind. Karrh O. Thudium .... Präsident. V Oesc?äftSloeal: Sto, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE L9.

bntcrcd t the Pot Office ol Indianapolis a sccond dass matter. Die alte Garde. Die alte Garde", so nennen sich die Mitglieder der Legislatur, die mit eif. rizem Auge darüberwachte, daß die Bürger des Staates sich nicht allzusehr deZ Lebens freuen sollten, aber auch zugleich, daß die Privatbanken im Staate nicht etwa durch störende Ge setzgebung in der vollen Freiheit das Volk auszuplündern und um seine Er. sparnisse zu berauben, beschränkt wer. den. . Wer einem spitzbübisch angelegten Menschen dadurch, daß er ihm das Bestehlen Anderer leicht macht, in Versu chung führt, ist nicht nur ein Mitschul, diger, sondern Urheber des DiebftahlZ. Man hat in den letzten Legislatur Sitzungen alle Mittel engewendet, um die Aufmerksamkeit des Publikums von wirklich nöthiger Gesetzgebung abzu lenken und völlig unwichtige, ja sogar verfaffungZwidrkge Gesetzgebung zu solcher Wichtigkeit aufzubauschen ge. wußt, daß lächerlich unwichtige Gesetze in den Vordergrund des öffentlichen Interesses geschoben und dringend nöthige Gesetzgebung aus den Augen der loren wurde. Man wußte falsche RelkgionZbegrisse und Moral dermaßen als Köder vor den Augen des Publikums spielen zu lassen, daß das öffentliche Urtheil ge. blendet und verführt wurde. So wurdeZ das Nicholson Gesetz. daS ja, wie es .stand, allen Anforderungen einer Kontrolle über die Wirthschaften mehr als entsprach, als ungenügend erklärt. Die Moral der Bürger sei gefährdet, hieß eS, und mit riesigem Spektakel wurde eine Verschärfung deZ selben verlangt. Die alte Garde und ihr Steuermann die NewSZ halten sich nicht verrechnet. Für und gegen Amendlrung des Nichol soN'GesetzeS wurde der Streit entfacht. das öffentlicheZJnteresse darauf conzen trirt nnd Vorlagen von überwiegender Bedeutunglwie die zur Regulirung der Privatbanken wurden Nebenfache. Warum sollte es auch anders sein, standen doch diese Institute unier Lei tung gotteSsürchtiger Leute wie John Vowman u.A.,Z die stets die neuesten AuWbtN.von Tafchenbibeln und Ge 7"7Üögbüchern bei sich führten. (Dabei aber die Führung ihrer Geschäftsbücher vergaßen.) Gegen, solche Leute Gesetze zu er lassen wäre ja Blödsinn. Die Brauer waren ja da ueren Riesen.Jnduftrie. den Neid dieser Heuchler wachrief. Da wurde, alle? .versucht, diese Industrie in den Auhen desZVolkeS unehrlich und verdächtig zu machen; schon die Riesen summen, welche üdiese Industrie in Steuern anZden Staat zahlen konnte. war unverschämt hoch. Und der liebe Pöbel jauchzte den Heuchlern Beifall, und den Brauern die mit offenem Visir seine große In duftrie betrieben, welche taufenden von Arbeitern lohnende Beschäftigung gewährte, wurden entwürdigende Einschränkungen aufgelegt. ..vi- tSxn m.ft-..s Xien rauoigen;quiien, eugions und Moralheuchlern aber, die mit dem Volke gestohlenen lGeldern die Lobby unterhielten welche Die alte Garde durch klingende Argumente beeinflußte. lud manlförmlich dazu ein, das Volk zu berauben. y Eirf Großgeschworenen die jetzt den in der Hagerstown Bank untersuchen. den nachZbeftem Wissen und als ge .echte MSnnechu ergründen suchen wen die Mitschuld an John BowmanS Ver brechen trifft. Ihnen empfehlen wir über die vor gehenden Zeilen nachzudenken und zweifeln nicht, daß ihr Wahrspruch dann unter den Mitschuldigen Die alte Garde",! von der'LegiSlatur und das Organ der Temperenz. und Mo. ralheuchler moralisch mit verantwort' lich halten wird. Die alte Garde kennt zweierlei Gesetz gebung, solche die sie durch lohnende Beeinflussung werthvoll für ihre Ta schen machen und solche die angewende wird um die Aufmerksamkeit deS Vol keS von den wirklich wichtigen Flogen

abzulenken.

Die Gesetze, welche unter di erstere

Rubrik kommen, sind gemeiniglich olche, die der Lokalberichterstatter unter dem Kollektivnamen Graft'BillS zufam. menfaßt. ES sind dies solche Vorla gen, welche erstens auf Veranlassung der Alten Garde" eingereicht und be zwecken, daß die bedrohten. Interessen eine runde Summe zu opfern gezwun gen find, um die Annahme der Bills zu verhüten und zweitens solche, welche von Jnteresstrten abgefaßt gegen klingende Zahlung durch die Legislatur gepeitscht werden. Um solche Grast Bills beider Klassen für die alte Garde in erfolgreicher Weise tributpflichtig zu machen, muß die Aufmerksamkeit des großen PublikumS von diesen abgelenkt und auf Fragen gelenkt werden, deren schließ. liche Erledigung der .Alten Garde" höchst gleichgiltig ist. Diese Fragen sind eben nur deshalb aufgebauscht, um dem Publikum Saud in die Augen zu streuen. Allein kann die alte Garde dies nicht. Sie schürt deshalb durch ihr Organ den Fanatis muS der Temperenzler an, ruft heuch lerifcher Weife noch etwas Moral zu Hilfe und die Geschichte ist fertig. Die Gesetzgebung gegen Privatban ken und andere Korporationen tritt in den Hintergrund vor der Aufgabe der Seelenrettung der Durstigen. Das Ergebniß haben wir in traurigster Weise erfahren. ES besteht in einer eisernen Kontrolle der Wirthschaften einerseits und zügelloser Freiheiten von Privatbanken und reichen Korpora, tionen andererseits. Anstündige Indufirien wurden beleidigt und verpönt obwohl sie nur Geld unter die Leute bringen. Den armen Leuten welche ihre Ersparnisse den Schützlingen der Alten Garde" und ihremOrgan ander trauten, wurden um ihr Geld gebracht. Erheuchelte Religion und Moral dien ten als Deckmantel. Es ist Zeit daß die alte Garde stirbt. .,, Der Beamte 5)olmes war auch so eine Art BaumwollWeevil. Murawiew will nicht als Frie denSberath.'r mitmachen. Der Mann hat so recht. Folk ist bedeutend, hat aber seinen Splehn. Hanlv hat auch einen, ist aber nicht bedeutend. In Wirthschaften kann man fein Geld los werden, wenn man will, in Privatbanken wird man'S gegen seinen Willen loS. Im ersteren Falle ver jubelt man'S selbst, im letzteren ein Anderer. AuH Senator Depev hat anschei nend sein GeburtZrecht an die Equitable verkauft. Natürlich gab sich der gelft. reiche Tischredner nicht mit einem Lin sengericht zufrieden. Die Jacobusse, die ihn kauften, mußten mit einem halben ; Millionchen hinauSrücken, Wenn Leute wie Depew ihren . Preis haben, kann man'S den kleinen Graf, tern kaum verdenken. Unlängst traf die Schweiz Vorbereitungen zur Erlangung eines elnheit lichen Rechts an Stelle deö Wirrwarrs von fünfundzwanzigerlei EinzelrechtS büchern. Ein EivilrechtZ. oder bürgerliches Gesetzbuch für die ganze Schweiz hat jetzt Professor Huber von der Universi tät Bern ausgearbeitet; von einer Eom Mission des Abgeordnetenhauses der Bunde-gesetzgebung wurde eS durchbe. rathen und vor Kurzem dem Hause selbst vorgelegt, welches darauf einftim mig beschloß, die Berathung über den Entwurf vorzunehmen. ES ist wohl nicht zu bezweifeln, daß beide Häuser der schweizerischen Bun deSgesetzgebung oder BundeSversamm lung, der die Kantone oder Einzelftaa ten vertretende Ständerath (Senat) und der das '.Volk vertretende Nationalrath (Abgeordnetenhaus) diesem Entwürfe zustimmen werden. Vor einigen Tagen forderte die Eentralleitung der schwedischen So claldemokraten ihre Gesinnungsgenossen auf, im qanzen Lande Versammlungen abzuhalten, um den Norwegern die Zustimmung zur Unionauflösung aU5 zudrücken. Mit dieser merkwürdigen Demonstration machten die hiesigen Sozialdemokraten den Anfang. In gewaltigem Zuge marschirten sie nach Nilljan, ihrem beliebten Versamm lungSplatz, wo Redakteur Branting eine Rede hielt, deren Leitmotiv Friede mit Norwegen- war. Dann wurde nach Absingung des norwegischen Na tional . LiedeS: Ja, vi esker Dettt

Land" eine Resolution angenommen worin die Arbeiterschaft Stockholms an

den bevorstehenden außerordentlichen Reichstag das bestimmte Ersuchen rich tet, eine Lösung des Konfliktes, der durch die Sprengung der Union ent. standen sei, ausschließlich auf fried lichem Wege herbeizuführen. Jede Gewaltmaßregel wäre ein Verbrechen gegen die Zivilisation und ein Verrath gegen das Vaterland. Nur durch eine versöhnliche Politik könne unberechen bareS Unglück vom Norden abgewehrt werden. Auf die schwedischen Sozialdemokra ten scheint übrigens die in Norwegen in Aussicht stehende republikanische StaatZform bereits eine zauberische Macht auszuüben, denn als die Ver sammlung heimwärts marschirte und vor dem VolkShause Halt machte. brachte man Hochrufe auf Branting als den ersten Präsidenten Schwe denö" auS (Hamburger Nachrichten.) Polizeiliches. Henry Hubbard aus Ma rion, Ind., der aus Onkel SamS Ar mee desertirt sein soll, wurde hier der hastet. H e y m a n B a r r e t t, 522 Oft Washington Str., und Sam Barrett, sein Sohn, beide im Althändlergeschäst thätig, wurden von den Radlern Hull und Shine verhaftet. Nach Aussagen der Polizei hatten dieselben eine Quan tität Bleiröhren, welche ein soweit nicht ermittelter Plumber ihnen in Beglei chung einer Schuld übergab, entgegen genommen. Logan G. Maer, ein an derer Plumber reklamirte dieselben als sein Eigenthum. Detektiv Thomas Mäher aus Louisville, Ky., stattete der hjesi. gen Polizei einen Besuch gestern ab. um mit dem hiesigen Polizisten Adolph Asch, der ihm befreundet, einige. Stun den zu verweilen. Herr Mäher erklärte auf Befragen, daß Asch einer der besten Detektivs des Landes fei. Jfaac Simpson aus Clncin nati, O., wurde hier durch die Detek tivs Gerber und Trimpe verhaftet. Er soll in feiner HeimathSftadt eeneS Ein brucheS halber gewünscht sein. ' W m. M c F i r r s o n. ein 12 Jahre alter farbiger Junge und Reinie Newman, ein 10 Jahre alter weißer Knabe, wurden unter Anklagen des böswilligen Betretens fremden Eigen thumS und des Kleindiebstahls ver haftet. Die Jungen wurden injHarry Hooer'S Stall, 1153 Keystone Ave. gefunden und dann durch die Polizei den Eltern übergeben, welche dieselben im Jugendgerichte vorsühren werden. Die Tuxedo Msg. Co., No. 215 Nord Alabama-Straße, verkauft Ihnen einen vollständigen HeißluftFurnace, um 8 Zimmer zu heizen. Besuchen Sie uns, ehe Sie anderswo kaufen. In der Ortschaft Munter, ville, unweit Ottumwa. Ja., lebte seit längeren Jahren zurückgezogen ein alter excentrischer MannNamens John Nelson. Er war früher ein angesehener und wie man glaubt, sehr reicher Juwelier in Rockford, Jll., aus irgend einer Ursache zog er sich von allen Geschäften zurück und erwarb ein An. Wesen von zwei Acres in Munterville. Obwohl er wenig Umgang hatte, sprach er mit Vorliebe von Gold und Edelsteinen, und wenn er seine Cteu. ern bezahlte, waren es gewöhnlich ver schimmelte Goldstücke. Der alte Mann ist nun dieser Tage todt aufgefunden worden und seitdem suchen 200 Personen das ganze Grundstück nach seinen, wie man glaub!, vergrabenen Schätzen ab. Soweit man weiß, hatte Nelson keine Familie und keine Verwandten, und wer den Schatz findet, hofft ihn zu behalten. Aufsonde rbareWeise kam kürzlich in Jersey City Robert Cowan in den Besitz seines Diamantringes, den er zwei Tage vorher auf dem Wege von seinem Hause nach seinem Geschäft verloren hatte. Der Ring befand sich, wie Cowan der GeheimPolizei mittheilte, in seinemPortemonnaie, welches außerdem noch $25 und einen Deposttenschrank-Schliissel enthielt. Die Polizei machte sich auf die Suche, hatte aber kein Glück. Neulich Abends kam Cowan freudestrahlend nach dem Polizeihauptquartier und theilte mit, ein Briefträger habe beim Einsammeln der Briefe das vermißte Portemonnaie in einem Briefkasten gefunden. Das Geld war allerdings verschwunden, aber den Ring und die Schlüssel hatte derFinder nicht genommen. Herr Cowan hatte eine Anzeige in einer Zeitung eröffentlicht, in welcher er erklärte, der Finder könnte das Geld behalten,, auch. würde. keine Untersuchung angestellt, falls btt Finder" den Ring und die Schlüssel gutwillig abliefere. . .. : . '

Das Dbflcssm. Ter hygienische Werth und die Gefahre Früchte sür den Mensche. In der warmen Jahreszeit 'spielt das Obst unter den Nahrungs- und Genußmitteln eine ganz erhebliche Rolle. Ungeheure Quantitäten von Früchten aller Art werden konsumirt. Jung und Alt erfreuen sich in gleicher Weise an der erfrischenden und labenden Frucht. Man muß auch das Obstessen lernen, und auch hierbei kann man Fehler begehen, die sich an der eigenen Gesundheit rächen. Zunächst ist es wichtig, das Obst nur im reifen oder gekochten Zustand zu genießen. Unreifes Obst ist schwer verdaulich und dazu angethan. Reizungen des Magens zu bewirken, die nicht selten auf den Darm weitergehen und höchst lästige, sehr angreifende Zustände hervorrufen körnten. Nicht felten können es die Kinder nicht erwarten, bis die Aepfel und Birnen reif geworden sind, und überladen sich mit den völlig unreifen, weil sauer und schlecht gekauten Früchten den Magen. Man muß Veerenfrüchte von den Steinfrüchten unterscheiden. Die ersteren enthalten zwar auch Kerne, aber sie jm.d erstens klein und zweitens vom Magensaft leichter angreifbar, so daß ihr Verschlucken kaum zu irgendwelchen Störungen wird Anlaß geben können. Ganz anders ist es mit den Steinfrüchten, Pflaumen, Kirschen, Mirabellen, Aprikosen, Reineklauden, Pfirsichen; bei allen diesen ist der Kern so hart und so widerstandsfähig, daß man auf das dringendste vor ihrem Verschlucken warnen muß. Ganz abgesehen von der Unverdaulichkeit kommt noch ein Punkt in Betracht, der von vielen Menschen, meist aus Unkenntniß, nicht genügend beachtet wird. Der menschliche Darm hat einen Abschnitt, den man als Blinddarm bezeichnet, und der an seinem blinden Ende einen ebenfalls blind endenden, dünnen Fortsaß trägt, den Wurmfortsatz. Diese Gegend nun ist, wie leicht verständlich, besonders zu Schädigungen durch Fremdkörper solche stellen die Kerne dar geeignet. Wenn ein oder mehrere der unverdauten Kerne sich im Blinddarm festsetzen oder gar in den Wurmfortsatz eindringen, dann kommt es zu Entzündungen, die sehr bedenklich werden können, und die gerade in den letzten Jahren als BlindDarmentzündungen eine traurige Popularität erlangt haben. Besonders die mittelgroßen Mirabellen und Kirschkerne sind so recht geeignet, sich in dem genännten Darmabschnitt festzusetzen. 'Es muß daher als strenge Regel gelten, bei Steinobst niemals die Kerne zu verschlucken. Das gilt auch für die Apfelsinen, .wenn auch deren Kerne von der Verdauung eher ange-

griffen werden. Was von den Kernen gesagt wurde, hat auch für die Fruchtschalen Geltung. Es ist falsch. Wein trauten mit den Schalen zu verschlukken; die Schalen sind unverdaulich und bilden, einen Ballast, der in größeren Mengen und bei etwas träger Verdauung ebenso schädlich werden kann wie Kerne. 'Schließlich sei noch betont, daß man alle Früchte vor dem Genuß waschen bezw. schälen, soll. Auf der Oberfläche der Früchte siedelt sich eine ganze Reihe von Pilzen und MikroOrganismen an, die zwar nicht immer direkt schädlich, aber doch nicht zuträglich sind, abgesehen von den Verunreinigungen, die durch Thiere, Dungmittel und dergleichen auf . die Oberfläche gelangen.' Wendet man aber die genannten Vorsichtsmaßnahmen an. dann wird der Genuß von reifem Obst nur nützlich sein. DaS Schlachtvieh von Wladiwostok. Die Russische Medizinische Rundschau" schreibt: Im vorigen Herbste entstanden unter den Soldaten der Garnison von Wladiwostok schwere Erkrankungen; doch konnte der Charakter dieser Erkrankungen von den Aerzten nicht genau aufgeklärt werden. Sie neigten zur Ansicht, daß es sich hier um eine besondere Act des Typhus handle, und nannten ihn mandschurischen Typhus.- Man fürchtete sich vor Entstehung einer Epidemie. Die Vehörde der Festung ergriff eine Reihe von Desinfektions-Maßregeln. Die Aerzte fahndeten energisch auf die Krankheitsursache. Es stellte sich schließlich heraus, daß die verdächtigen Erkrankungen nicht infektiöser Natur waren, sondern daß die Kranken alle Erscheinungen einer Vergiftung zeigten. Man gelangte auch zur Kenntniß, daß in manchen Heerestheilen das Vieh geschlachtet wird, ohne vom Veterinärarzt besichtigt zu werden.' Infolgedessen wurde Fleisch von solchem Vieh gebraucht, das an Pest erkrankt war. Die städtische Verwaltung schlug vor, daß das cknmte, militärischen Zwecken dienende Vieh auf . den städtischen Schlachthöfen, 'wo es 'eine geordnete trnerarztliche Aufsicht gab, geschlachtet werde. Die militärische Behörde wies aber diesen Vorschlag zurück. Die seltens der Reimentsärzte erhobenen Proteste gegen das Schlachten von krankem Vieh hatten keinen Erfolg, da die Intendantur der Meinung Ausdruck gab, daß Fleisch von krankem Vieh unschädlich sei. Diese Meinung siegte. In einer Versammlung der Aerzte wurde eine Resolution ange nommen, in der gegen das Verhalten der Intendantur protchirt wurde. ' Die Federbetten entstanden im 18. Jahrhundert.

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