Indiana Tribüne, Volume 28, Number 275, Indianapolis, Marion County, 13 July 1905 — Page 3

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Jndlana Tribüne, 1. Juli 1905

MnriilvicKi

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ritt als Chef der Friedens - Kommission nach Washington znrnck.

Admiral Krugcr soll angeblich vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Französische Landwirthe amüsiren sich in Berlin. König Oskar von Schweden verstimAlt. Tcr Zar will angeblich die Volsvcrtrcter nach Moskau berufen. Teutsche Barke an der Küste Costa Rieas gesunken.

Rußland. Murawiewwirddurch Witte ersetzt. St. Petersburg, 13. Juli. Murswiew hat sein Amt als Chef der Friedensdelegation niedergelegt. ES wird als sicher angenommen, daß er durch Witte, den Präsidenten des MinifterkomiteS ersetzt werden wird. der schon stets als der fähigste Mann für die vorliegende Aufgabe angesehen wurde. Obgleich der Zar bei zwei früheren Gelegenheiten eS rundweg abgelehnt hat, Witte zu ernennen, hat er sich an geblich jetzt dazu bereit erklärt. Die Er. Nennung wird erst unterzeichnet werden, nachdem der Minister des Aeußeren v. LamSdorff, ein Freund Witte'S, bei dem Zaren eine Audienz gehabt hat. Witte'S Ernennung wird als eine Garantie des Friedens aufgefaßt. Man kann nicht behaupten, dak Derselbe den Frieden um jeden Preis will, aber er ist der entschiedenen Ansicht, daß der Krieg beendet werden sollte. Manche behaupten, daß er sogar für eine rus sisch.japanische Allianz sei. Die Friedensfreunde glauben, daß die Führung der Verhandlungen durch Witte bei JapanVertrauen hervorrufen werde. Das einzige Hinderniß für Witte ist feine Unkenntniß der englischen Sprache; er spricht von fremden Spra chen Deutsch und Französisch. Gegen Murawiew. St. Petersburg, 12. Juli. Starke Einflüsse sind auf den Zaren geltend gemacht worden, um ihn zu veranlassen, noch in letzter Stunde Murawiew durch einen anderen Mann bei der FriedenSkommisfion zu ersetzen. Angeblich zaudert der Zar noch, aber jx ist jetzt selbst überzeugt, daß seine Wahl keine glückliche war. Die Presse ist gegen Murawiew schon als Juftizminister gewesen, daS aus. würtige Amt traut ihm kein oiploma tischeS Geschick zu und die Friedens freunde am Hofe glauben, daß er die Verhandlungen verwickeln, wenn nicht ganz zum Scheitern bringen werde. Als Ersatz für Murawiew wird Poko tilosf, gegenwärtig Gesandter in Peking, genannt. Kruger inUngnade. St. Petersburg. 12. Juli. ES heißt, Admiral Kruger werde in Folge der Unfähigkeit, welche er bei den meuterischen Vorgängen auf der Flotte gezeigt habe, den Dienst verlassen müs sen. Kruger wird wahrscheinlich vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Einberufung der Volks Vertreter. St. Petersburg, 12. Juli. Der Slovo" behauptet mit Bestimmt heit, der Zar werde nach Moskau rei sen, wo er am 19. eine Proklamation erlassen werde, durch welche die VolksVertreter nach dem JlinZki'Palafte im Kreml einberufen werden. Einige Hofbeamte sollen bereits nach Moskau gegangen sein, um Vorbereitungen zu treffen. Kniaz Potemkin. Sewastopol, 12. Juli. Aus Besehl der Admiralität ist der Kniaz Potemkin" aus dem Wege hierher. Er verließ während der Nacht Kuftenji im SHlepptau des Schlachtschiffes To heöme. Gemälde Vereftchagin'S. St. Petersburg, 12. Juli. Die Regierung hat für die Alerander Gallerie eine Anzahl Gemälde des be rühmten Schlachtenmalers Verestcha gin gekaust, der im April letzten Jahres vor Port Arthur mit dem Schlachtschiff VetrovvoloSk unteraina. Bei der Sammlung befindet sich auch eine An zahl Skizzen von den Philippinen. Unzufriedenheit auf 2 'Schiffen. R e v a l, 12. Juli. Da die Be. hörden eine Meuterei befürchteten, find , die Mannschaften der Kreuzer Minine und Kreml entwaffnet worden. Unter den Leuten herrschte große Unzufrie denheit über die Beköstigung. Der Offizier, welchen die Verantwortung

für diesen Stand der Dinge trifft, ist verhastet worden. Stösse! verhaftet. St. Petersburg, 12. Juli. Der Nachachin" meldet, daß General, leutnant Slösstf in Folge der Ent Deckungen, die die UntersuchungSkom Mission über die Zustünde zu Port

Arthur machte, zu TsarSkoje Selo der hastet wurde. Neuer Flottenminifter. St. Petersburg, 13. Juli. Die Ernennung Vkze.AdmiralS Biri leff zum Flottenminister, als Nach folger Avellan'S, ist von einem Reskript deS Zaren begleit, in welchem derselbe den Minister beaustragt. nicht allein die Flotte wieder aufzubauen, sondern auch daS ganze System zu reformiren, speziell verlangt er bessere Ausbildung der Matrosen. Bezüglich der revolutionären Vor gänge auf dem Schwarzen Meere er klärt der Zar, daß Matrosen und Ossi, ziere gleich schuldig seien. Erstere hät ten Mangel an Disziplin gezeigt, letz tere ihre Pflichten vernachlässigt. Frankreich. Murawiewö Passage ab bestellt. Paris, 12. Juli. Der Nordd. Lloyd ist benachrichtigt worden, daß Murawiew wahrscheinlich nicht nach den Ver. Staaten reisen wird; deßhalb ist sein Platz frei. Gen. Aernoloss'S Platz dagegen bleibt reservirt und der Nordv. Lloyd wartet auf Anmeldung der übri gen Mitglieder der russischen Friedens kommission, die am 26. Juli mit dem Dampfer Kaiser Wilhelm der Große" von Cherbourg abfahren wollen. Englisch. französische Verbrüderung. Brest, 12. Juli. Bei den eng. lisch . französischen Flottenfeftlichkeiten herrscht große Begeisterung. Der bri tische Admiral May gab heute den fran zöfischen Offizieren ein Gabelfrühstück. Der Hafen und die Hauptstraßen find prächtig geschmückt. Die britischen Offiziere reisen heute Abend nach Paris ab, um an der na. tionalen Baftille . Feier Theil zu nehmen. Statue Franklin'S. Paris. 12. Juli. Der Stadt. rath hat eine Statue Franklin'S von dem amerikanischen Bankier John H. HarjeS angenommen, die an einem Ende der Rue de Franklln aufgestellt werden soll. Schweden und Norwegen. Prinz Karl vonDünemark alSKönig von Norwegen vomVoliunterftützt. E h r i st i a n i a, 12. Juli. Der Plan, Prinz Karl von Dänemark zum König von Norwegen zu machen, wird von den ausschlaggebenden Politikern unterstützt und von der Majorität deS norwegischen Volkes mit Begeisterung begrüßt. China. 500 Chinesen ertrunken. Victoria, B. C., 12. Juli. Durch die Empreß of Jndia gelangte die Nachricht hierher, daß nahe Canton 500 Chinesen ertrunken find. ES wurde daS Drachenfest gefeiert und eine Tri büne, die amFlußufer gebaut war,brach zusammen .und alle daraus Ver sammelten stürzten in'S Wasser. Nur wenige wurden gerettet. Deutschland. Marokko Angelegen heilen. Berlin, 12. Juli. Zum ersten Male seit dem Boxeraufftand im Jahre 1900 hielt heute daS Komite des Bun deSratheS für auswärtige Angelegenhei ten wieder eine Sitzung. Reichskanzler v. Bülow machte vertrauliche Mltthei lungen über die Verhandlungen bezüg lich Marokko'S. Die Vertreter Bayerns und Sachsen dankten dem Kanzler für sein Vorgehen. Die Konferenz über MarokkoAngele genheiten wird wahrscheinlich im Okto der oder November in Tanger zusam mentreten.

Der Besuch der französi-

schen Landwirthe in Berlin. Berlin. 12. Juli. Die fran zöfischen Landwirthe, welche sich zu Studienzwecken in Deutschland aushal. ten, lassen fich'S hier wohl sein. Unter Führung von Dr. Hailer, dem land wirtschaftlichen Attache der deutschen Botschaft in Paris, und von Vertretern der Behörden wie der deutschen Land wirthschastS.Gesellschaft, deren offizielle Gäste sie sind, besuchten sie heute die landwirthschaftliche Hochschule, ver schiedene Brauereien und die Molkerei von Bolle, wo ihnen alles Sehenswerthe gezeigt und erläutert wurde. Abends fand ein Diner stand, das von der Deutschen L andwirthschastZ'Eesell schaft veranstaltet war und einen prüch tigen Verlauf nahm. Ueberall werden die französischen Gäste großartig geseiert, und sie elitä ren sich denn auch von ihrer Aufnahme höchlichst befriedigt. Deutsche Fabriken s k e g r e ich. V e r l i n. 12. Juli. Die deutschen Lokomotivfabriken haben aus Süd amerika und Oftasien Bestellungen für Maschinen im Gesammtwerthe von $5,000,000 erhalten. Um die Kon trakte demarben sich auch mehrere große amerikanische Werkstätten, doch wurden sie von den deutschen unterboten und aus dem Felde geschlagen. Die für Asien bestimmten Lokomotiven gehen nach Japan, Korea und der Mandschu. rei und sollen vor Ende dieses Jahres fertiggestellt und abgeliefert werden. König Oskar erbost. Frankfurt a. M., 12. Juli. Die Frankfurter Zeitung" bringt heute ein langes Interview mit dem König OSkar von Schweden. Der Monarch beklagte sich einem Vertreter des Blattes gegenüber bitter über die Ungerechtigkeit, mit welcher die Presse des Auslandes seiner Ansicht nach ihn und sein Land behandelt. Unter An derm sagteer: Die fremden Zeitungen scheinen alle Norwegens Partei ergriffen zu haben und darauf auszugehen. Schweden in möglichst ungünstigem Lichte erscheinen zu lassen. Thatsache ist jedoch, daß das norwegischeVolk von gewissenlosen politischen Abenteuerern irregeleitet wird, die nur ihren Ehrgeiz befriedigen wollen. Die Erledigung deS Streites überlasse ich dem Rlksdag, doch werde ich niemals gestatten, daß einer der Prinzen meines Hauses den norwegischen Thron besteigt. Soweit ich in Betracht komme, habe ich den Norwegern längst verziehen. Sie mögen thun, was sie nicht lassen können; aber ich weiß, daß sie für ihren Verrath eines Tages bitter werden büßen müssen." Huldigung für den R e genten von Sachsen K o b u r g. Ko du rg, 12. Juli. Hier veran. stalteten gestern die Bürger eine große AbschiedS'Huldigung kür den Regenten deS HerzogthumS SachseN'KobUrg und Gotha, den Erbprinzen Ernst zu Hohen lohe.Langenburg, welcher seit dem 1. August 1900 während der Minderjüh. rigkeit des Herzogs Karl Eduard die Zügel der Regierung geführt hat und am 19. Juli dem jungen Herrscher Platz macht, der dann majorenn ge. worden. Die Stadt war gestern Abend festlich beleuchtet, und dem Regenten wurde ein prächtiger Fackelzug nebst Ständchen gebracht. SechSPersonen ertrunken. Köln, 12. Juli.. In Oberkassel sind beim Kentern eines Bootes durch den von einem vorbeifahrenden Dam. pfer verursachten Wellenschlag sechs Personen, von diesen drei Kinder, er trunken. Costa Rica. Deutsche Barke gesunken. St. I ose, 12. Juli. Die deutsche Barke Aphrodite, 756 Tonnen, erlitt gestern in dem NicoyaGolf Schiff, bruch. Kapitain Hauenftein ging mit seinem Schiffe unter, aber die Be mannung wurde gerettet. Die Aphrodite ging am 6. Dezbr. von Hamburg nach Guayaquil, Ecua. dor, ab, kam dort an und fuhr nach Manila; von dort unternahm sie am 23. die Fahrt nach Punta ArenaS, Costa Rica. Oesteneich'Ungarn. Zusammentreffen hoher Persönlichkeiten. Wien, 12. Juli. In Marien. bad, dem berühmten böhmischen Kur ort. werden, im Laufe deS nächsten Mo natS mehrere hervorragende Persönlich keitm weilen. Die Ankunft deS Kö

nigS Edward, welcher die dortigen Heilquellen schon häufig benutzt hat, ist für den 10. August angekündigt, und zu gleicher Zeit wird der Schah von Perfien, Muzaffer edDin, der nach Europa unterwegs ist, daselbst ein treffen. Auch Graf LamSdorff, der russische Minister des Aeußern, wird zur Kur kommen. Ihm haben die Aerzte einen längeren Aufenthalt in Marienbad zur Pflicht gemacht. Er kränkelt schon seit Jahren. Wahrscheinlich wird noch Kaiser Franz Joseph nach Marienbad gehen, der dort als Kurgast gleichfalls kein Fremder ist. Panama. ' Gouverneur und G e s a n d t e r. Panama, 12. Juli. ChaS. S. Magoon, der Gouverneur der Kanal, zone, übernahm heute formell die Pflichten als Gesandter der Ver. Staa. ten in der Kanalzone. Die Uebernahme erfolgte im Ge büude der Gesandtschaft in Gegenwart deS Geschäftsträgers W. S. Sands und des Generalkonsuls Joseph Lee. Korea. Hinrichtung im Großen. San Francisco, Cal., 12. Juli. Rev. E. T. McFarland welcher von Korea zurückgekehrt ist, berichtet daß 100 Meilen landeinwärts von Fusan in einer Woche 100 Banditen auf Befehl der japanischen Regierung gehängt wurden. Viele Monate lang hatten Banditen in der Umgebung von Toikiu geraubt und gemordet. Jacht in Grund gerannt. New York, 12. Juli. Die Dampsyacht Normandke" wurde ge

stern Abend im Hudson bei Dodbe Ferry von dem' norwegischen Dampfer Volrnid" überrannt. Von der Jacht kamen um: Frl. GladyS Dodge von New Jork, der Kapitän Storm von New York undZ Stewart Gracie von Brooklyn. Ihre Leichen sind noch nicht gefunden. Murawiew unwohl. Washington. 12. Juli. Meyer, der amerikanische Botschafter zu St. Petersburg meldete heute dem Staats. Departement, der russische Friedens. Kommissär Murawiew sei bei seiner Ankunft in St. Petersburg unwohl geworden. Von einer Aenderung in den Plänen Murawiew's meldet Meyer Nichts. Sase-Sall. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: 'American. Association. St. Paul, 12. Juli. St. Paul.... 40000001 5 Indianapolis. .2 0100100 04 Batterien Evans, SessionS und Noonan; CurtiS und Weaver. KansaS City. 12. Juli. KansaS City. ..0 0100020 03 Toledo 01 1 0000 00 2 Batterien Skopec und Butter; Camnitz und Zearfoß. Milwaukee, 12. Juli. Milwauktt.... 001 000201 4 ColumbuS.... 01001010 03 Batterien Goodwin und Beville; Beil und Peirce. MinneapoliS, 12. Juli. MinneapoliS. . .0 0 0 1 0 00 1 4 6 LouiSville ....2000311007 Batterien Thomas und Schmidt, Ferguson und Shaw. National. Liga. Brooklyn, 12. Juli. Brooklyn .'...30010400 3 PittSburg 102001200- 6 Batterien Eason und Ritter; Lynch, Flaherty, Leever und Carish. Boston, ,12. Juli. C r st e S S p i e l. Boston 00 0010 00 2 3 Cincinnati ....13100700 315 Batterien Frazer und Moran; Walker und Phelps. Zweites Spiel. Boston 1 100 00010 3 Cincinnati ... 1000100002 Batterien Willis und Moran; Harper und Schlei. Chicago, 12. Juli. Chicago 04 00 01003 8 New York 0 0 0 10 0 0 0 0 i Batterien Mathewson und Breö nahan; Brown und Kling. Philadelphia, 12. Juli. Philadelphia. ..00000010 01 St. LoutS ....3 020010 006 Batterien Pittinger und Doo'.n; Brown und Grady.

Blutiger Kampf

2 Banditen und 1 Polizist erschossen. Winfield', KaS., 12. Juli. S. Calhoun, ein Detectiv von KansaS City, im Dienste der Atchison, Topeka & Santa Fe Bahn, wurde zu frü her Morgenstunde von den Gesetzes flüchtlingen Ed. Madigan von Okla. homa und Wm. Chadburn von hier er. schössen. Beiden Strolchen wurde später von einem Bürgeraufgebote zu HewinS, sieben Meilen von Cedarvale, ein gleiches Schicksal bereitet.- Wäh. rend der Schießerei wurde I. M. Pope, ein Kaufmann, und eine Frau Ma lone verwundet. Winfield, KaS., 12. Juli. Madigan und Chadburn plünderten Sonntag Abend im hiesigen Brettun Hotel sechs Reisende aus und flohen. Gestern Abend sah der Detectiv beide Strolche aus der Straße. Da er sei ner Sache nicht ganz sicher war, holte er den Stadtmarschall und einen der Reisenden, und alle Drei machten in einem Wagen sich auf die Suche. Der Reisende erkannte die Strolche. Letz, tere eröffneten sofort Feuer, als die Verfolger Anstalten machten, auözu. steigen. Calhoun stürzte, v:n einer Kugel getroffen, todt nieder. Ein Friedensstifter. Milwaukee. WiS.. 12. Juli. Aus Wausau, WiS., wird berichtet. dafe Frank PeSnicker seinen Versuch, Frieden zwischen George HaaS und seiner Frau, die sich zankten, zu stiften, mit dem Leben büßen mußte. HaaS ergriff in seiner Wuth ein großes Messer und stach damit PeS. nicker in den Unterleib, so daß derselbe todt zusammenbrach. HaaS stellte sich selbst der Polizei. teuangeschaffte Hüh. ner elnzugewoynen, i nicht ' schwer, wenn die Thiere von einem nahe wohnenden Züchter gekauft worden sind. Man bringt die Hühner einfach in den Stall und behandelt sie ebenso wie der frühere Pfleger. . Anders m es. wenn die Thiere e:ne.'weue Neise gemacht haben. Genau wie wir Menscken find auch die Hühner von einer langen Post- und Eisenbahnfahrt angestrengt und muoe.' Hunzria und durstig, gelangen sie in die Hänoe des neuen Besitzers, denn, wenn auch reichlich Futter für die Reife mitgegeben wurde, so wurden die Thiere doch durch die Unrube vom Pressen abgehalten. Um Verdauungsstörungen zu verhüten, muß man bei der Darbietung des Futters zu hastiges Fressen verhindern und nicht Körnerfutter, sondern Weichfmter m mehreren kleinen Portionen reichen. Auch Vrünfutter ist wegen seiner leichten Verdaulichkeit anzurathen. So geht die Sättigung der Hühner allmälig vor sich, die Thiere erholen sich bald, und wenn sie nicht schon Krankheiten mitgebracht haben, so werden sie bald im Hofe munter umherwandern. Pflege der Hühner im Sommer. Es gibt nichts schadlicheres für Geflügel, namentlich für Hühner, als grelle Sonnenhitze. Man kann es ja leicht beobachten, wie die in einem Hofe eingesperrten Thiere sich bemühen, den brennenden Sonnenstrahlen auszuweichen; wie sie unter einem kleinen Büschchen, an eine Wand angedrückt, Schatten suchen, aber oft nict genügend finden können. Hühner, die im Freien sich bewegen können, finden unter Bäumen, an Hecken u. f. w. schattige Plätze genug. Für in. einem Hofe aehaltene Hühner sollte aber eine Ecke milch Errichtung eines Schutzdaches als Schattenplatz zum Aufenthalt für die heißeste Tageszeit eingerichtet werden. Sehr praktisch wird es sich erweisen, wenn das für Hühner so nothwendige Sandbad gerade unter diefern (otfmfe hfltfie anaeleat wird. Der Sand wird in der Hitze glühend heiß und die Sühner können ihn nicht benutzen. Ein Sandbad unter einem Schutzdache ist für die Hühner eine wahre Wohlthat, und wird sich, da eö zur Gesundheit der Thiere beitragt als sehr nützlich erweisen. Griinfutter f ü r die Schweine. Solange die Schweine nickt dem Maststall überwiesen sind, ist eö von Wichtigkeit, daß sie billig und i. i i t-i . v f .rto n . aoei oocy gui ernayri ivrroen, saus x ;ncn Gewinn bringen sollen ffu? die en Zweck eignet sich lesonderö Grün iificr. Klee. Sköroel. Luzerne. Ser tabella. Koblblätter u. s. w. spielen da bei sine Hauptrolle. Man muß daher dafür sorgen, daß diese Futterswffe den aann Sommer mndurck in aenügendn Menge in der Nähe deö Haum . jfc , m m t c m 4 e? voryanden imo. zezugucy oer 'chaffenheit ist Zartheit selbstredend die luvtsacke. weshalb , man das Grun Uz auf cesondus aevfleatem. an hrstoffen reichem Boden bauen muß. r stUn ' snf nslfcn loH das CTrimfntier stets frisch zur Verwendung kommen. uno dabei muß man darauf achten, baß sich keine faulige Blatt- und Sten aelmatten dazwischen finden.

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