Indiana Tribüne, Volume 28, Number 274, Indianapolis, Marion County, 12 July 1905 — Page 4
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Jndtana Tribüne, 12. Juli 1905
Zndiana Tribüne. Vnäulzttuvon dn Sutttrg Es. Indianapolis, Ind.
garry O. Thudlnm Zpräftde?. eschäftStocal, Slo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE L69. bntcred t the Pott Office ot Indianapolis ccond dass matter. Einfach Mord. Spontanes Ausflackern von Wage mutH, Planlosigkeit und Zerfahrenheit kennzeichnet die Unfähigkeit der revolu tionären Bewegung in Rußland. Sie wird daher in sich zusammenfallen ohne dem gedrückten Lande irgend welche Erleichterungen gebracht zu haben. Die Ermordung Schuwaloff'ö wird ebenso vergeblich wie die des Groß fürften Sergiuö sein. Diese blutigen Opfer und dieses zwecklose Dahinmor den muß damit enden, daß die Sym pathien freiheitlich gesinnter Menschen sich schaudernd in Antipathien gegen die revolutionäre Partei Rußlands wenden. Um Freiheit von Tyrannen zu er ringen, darf ein Menschenleben nicht zu hoch geschätzt werden, aber nur dann. Dieses spasmodische Blutvergießen durch russische Patrioten wirkt ekeler. regend und abstoßend. ES erscheint wie die erwachende Bestie im Menschen, eö ist unentschuldbar weil kein hohes Streben durch die That auch nur im Geringsten gesördert wird. Wenn die revolutionären Führer eö verstanden hätten die wagemuthigen FreiheitZ.Enthusiaften, die meuternden Schiffsmannschaften mit fester Hand zu einheitlichem Handeln zu vereinen. dann würden ihnen die Sympathien der Völker zufliegen. Durch den Mord einzelner kann das System, unter dem die russische Be völkerung ächzt, nicht vernichtet werden. Ein solcher Mord erscheint nicht als die That eines FreiheitZdürftenden,sondern als bestialischer Racheakt. Wohl mag der Ermordete durch seine Unthaten den Tod verdient haben und doch bleibt es die That eines Henkers, denn mit dem Leben des Geopferten ist das der haßte Prinzip nicht vernichtet worden Eine Revolution des russischen Wollt unter fähiger und menschlicher Füh rung wird den Beifall aller Fort schrittZ.Freunde finden, dieses System der Einzelmorde ist verdammen? würdig. Dr. Max Hirsch f. Der Begründer und Leiter der nach ihm j&ttrannien deutschen Gewerkvereine der ersten deutschen Volkshochschule ist am 26. Juni in seinem 73. Lebens jähre gestorben. Er hat im Kampfe mit dem anerkannten ParteiführerWal deck schon 1864 die liberale Partei sür den Arbeiterschutz gewinnen wollen; fand aber nur bei einer kleinen Minderheit, besonders bei dem ideal gefinntenDuncker bereitwilligst Unterstützung. Nach einer Studienreise in England gründete er 1863 die deutschen Gewerkvereine" mit liberaler Tendenz, die zum Untere schied von den sozialdemokratischen und christlichen Arbeitervereinen als die Hlrsch'Dunckerschen Gewerkvereine be kannt geworden sind. Sie sind nicht zu straff zentralisirt wie ihre englischen Vorbilder und gewähren nur aus . nahmZwelse'.Unterftützung bei Arbeit? losigkeit. Zum Theil hat die deutsche soziale Gesetzgebung die Aufgaben über nommen, die bei der Begründung der Gewerkvereine vorschwebten. Infolge deffen löste sich z.B. die 1869 von Hirsch begründete Jnvalidenkasse für seine Ver eine 1889 selber auf. 1373 fchuf er die Humboldt'Akade. mie, die durch VortragScyklen in den Abendstunden allen Klaffen der stüdti schen Bevölkerung die Elemente höherer Bildung zuführen sollte. Der Erfolg war glänzend. Bei der Jahrhundert wende zählte man in Berlin 213 lange Zyklen an 6 Lehrftätten, in dem größe ren London nurZ 162 Zyklen der Uni versity Extension,in Wien nur 57 Zyk len der Volkshochschulen. Bis zuletzt behielt er als Generalsecretür die ganze Tetsilarbeit der Leitung der Humboldt Akademie in seiner Hand. Wenn die Gauner schlauer find wie die Geheimpolizei steht's schlimm um die Sicherheit der Bürger. Wenn sich die Revolutionäre in Rußland nicht zu planmäßigem Han deln aufschwingen können, so sollten sie Ruhe geben. Einzelmorde haben keinen Zweck.
Daß die EabinetS .Mitglieder
zahlreiche Gelegenheiten haben günstige ttonjecturen auSzunuben, macht diel leicht die gering dotirten Posten recht einträglich und deshalb begehrenS werth. . . Angesichts der Thatsache, da& der Rauch-Jnspector und seine Gehilfen absolut keine Einschränkung deS Rauchübels erzielen, sollte man den Posten abschaffen und für das Geld noch ein paar tüchtige Polizisten an stellen. Neber die Unthat der Temperenz. Fanatiker welche Gesetz und Ordnung durch Dynamit Attentate schaffen. schreibt die NewS- editoriell kein ver dämmendes Wort. Ihre Sympathie mit den Dynamiterichen offen einzuge stehen wagt sie aber doch nicht. Neber die erstaunlichen Waffen thaten der Japaner schreibt da? Lon doner Blatt Jkatoxt-i DaS Bewunderungswürdigste und gleichzeitig Geheimnißvollfte an dem Erfolge der Japaner im jetzigen Kriege liegt darin, daß sie nichts versäumt zu haben scheinen, um die Lehren der modernsten Wissenschaft bis in'S Kleinste für die Praxis der Kriegfüh. rung auszunutzen. Aber auch dann wäre der Erfolg noch nicht gewähr! stet worden, wenn sich dieser wunder bare planmäßige Aufschwung nicht gleichzeitig auf die gesammte Erziehung ausgedehnt hätte, in deren Vervoll kommnung die Japaner mit Recht eine unerläßliche Bedingung zur Verwirk lichung ihrer nationalen Ideale erblickt haben. Aus jedem Zweige des Wis senS und Leistens mußten Männer her vorgehen, die zur Führung der Nation in dem neubezründeten modernen Zeit alter berufen waren. Deshalb wurde die Volkserziehung im gcnzen Lande organisirt, der höhere Unterricht in den centralen Bezirken und der technische Unterricht, wo immer eS nothwendig schien. UeberdieS . wurden die beiden Landesuniversitäten in einer Weise aus gestattet, daß sie eS in jeder Hinsicht mit ähnlichen Anstalten in irgend einem Lande der Welt ausnehmen konnten. Man kann sagen, daß jeder Theil deS nationalen Lebens in vernünftiger Weise, also auf wissenschaftlicher Grundlage, neuorganlfirt wurde. DaS Unterrichtswesen wurde nicht nach per sönlichen oder doch besonderen An schauungen, wie so oft in Europa, son dem bewußt mit Rücksicht auf große nationale Zwecke geleitet. Der wissenschaftliche Geist in jeder nationalen Bethätigung der Japaner hat sich im jetzigen Krieg überall be wahrt. Die Eisenbahn und die Schisse haben sich als vollkommen leistungs fähig erwiesen, die Mittel der Telegra phie haben vollendet gearbeitet, die Schiffswerften haben jede nothwendige Reparatur auf'S schnellste vorgenom men, die Arsenale und Maschinenwerk ftätten. waren mit jeder Art von Kriegsmaterial und anderen HilfSmit teln zur Unterstützang der Operationen im Felde rechtzeitig zur Stelle, leichte Eisenbahnen sind dem Heere nachge folgt, drahtlose Telegraphie und Te lephone haben Befehle übermittelt, kurz alle neuesten Anwendungen der mechanischen, elektrischen und chemi schen Wissenschaft sind mit höchster Intelligenz verwerthet worden. Au ßerdem aber haben die Japaner man chen Fortschritt auf eigene Hand ge macht, was am besten durch die Er folge ihres Schiffsbaues veranschaulich wird, bei dem sie die Lehren europäi scher Erfahrungen benutzt, aber durch ihre eigenen Erfahrungen vervollftän digt haben. Europäische Erfindungen sind in vielen Fällen in Japan weiter verbessert worden, so daß die neuesten japanischen Schiffe eine Bervollkom menheit ausweisen, die die Bewunde rung der Welt erregt hat. Die Lehre, die aus all dem zu ziehen ist, besagt, daß vaS Leben einer mo dernen Nation in all seinen Theilen auf wissenschaftlichen Grundlagen or ganifirt werden müsse, und zwar nich nach persönlichen Wünschen und An schauungen, sondern in bewußter Weise für die Förderung der nationalen Wohlfahrt. Die gröbte und pas sendsteAuSwahl von Schnitt blumen und OlumenstüSen für alle freudigen und trau rZgen Ereignisse. Wir sind jederzeit gern bereit bei der Auswahl behülflich zu )tln Oertermann OroS. (5o. 241'ff. Nvt. Tel. 040
Polfterzellen in Angriff genom
men. RaZ, lanaem Zögern und vielen Für und Widerberathen, ist jetzt end lich der Plan zur Erbauung etner ge. polsterten Zelle in der Polizeistation, welche zur Ausnahme tobsüchtiger Irr sinniger dienen soll, soweit gediehen, daß mit der Durchbrechung der Mauer im städtischen Leichenhause, neben wel chem nämlich die Zelle errichtet werden oll. begonnen wurde. Der Anfang wäre also gemacht. Hoffentlich ge lingt eö, die Zelle zu vollenden, ehe noch über ein weiteres Unglück in den eisernen Marterkäften zu berichten ist. Lase-Sall. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: AmericaN'Association. MinneapoliS, 11. Juli. MinneapoliS... 2 2.0 3 1 0 2 10 Indianapolis. .0000020013 Batterien SieverS und Marshall; Eromley und Weaver. St. Paul, 11. Juli. ' St. Paul.... 02400001 7 LouiZville ....20000000 02 Batterien Slagle und I. Sulli van; Steicher und Shaw. KansaS City. 11. Juli. KansaS City. ..1 001 00000- 2 ColumbuS ....10100001 14 Batterien Butter und Stone; Hart und Pierce. National Liga. Boston, 11. Juli. ' Boston 00 00 00010 1 Cincinnati ....000000402 6 Batterien Harley und Moran; Swing und Schlei. St. Louis, 11. Juli. St. LouiS.... 10100020 04 Philadelphia. ..0401 1 1 1 2 0-10 Batterien Sparks und Abbott; Eagan und Grady. . Brooklyn, 11. Juli.' , Brooklyn 1 0 1 00 0 0 00 2 PittSburg 1 05 13 1 00 011 Batterien Mitchell, JoneS und Bergen: Phillippe und Pietz. r New York, 11. Juli. , New York ..10000010316 Chicago 0 00000320 0 5 Batterien Wiltse, McGinnity, BreSnahan und Bowelman; Reulbach und O'Neill. -, ColumbuS, 11. Juli. Zwei Polizisten, mit geladenen Flinten be waffnet, bemalten gestern den Pocken Distrikt, um George Ruther, der gerade auf dem Wege der Besserung von dieser gefährlichen Krankheit ist, zu zwingen, im QuarantäneDiftrikt zu bleiben. Der Arzt hatte angeordnet, daß kein Patient ohne seine Erlaubniß daS HauS verlassen darf und da Ruther trotzdem Anstalten dazu machte und sich sogar bewaffnete, schritt die Polizei in bezeichneter Weise ein. öcheiz. Bern. Der zwölfjährige Gymnasiast Echmitz von Bern machte neulich mit Bekannten eine Tour auf das Stockhorn. Beim Abstieg blieb er zu rück, während feine Begleiter weitergingen. Er kam nicht nach und wird seitdem vermißt Der Berkchrsverein Thun hat beschlossen, zur Erinnerung an den Aufenthalt Napoleons III. in Thun eine Gedenktafel dort anbringen zu lassen. Zürich. Das Eidgenössische Sängerfest wird vom 14. bis 18. Juli in Zürich abgehalten. Etwa 10.000 Sänger aus allen Theilen der Schweiz werden sich dazu einfinden: L u z e r n. Kürzlich wurde die Gotthardlinie bei Arth zwischen Goldau und Luzern durch einen Erdrutsch auf eine längere Strecke unterbrochene A p p e n z e l l. Zur Erinnerung an den vor 600 Jahren erfolgten gro ßen Sieg der Appenzeller über die Oesterreicher ist in Stoß bei Gais unter großer Volksbetheiligung ein Denkmal der Schlacht eingeweiht worden. Graubünden. Kaiser WilHelm spendete für den Erweiterungsbau der deutschen Heilstätte in Davos 30,000 Mark. W a a d t. Die Verzögerung der Vollendung des Simplontunnels ha' folgende Ursachen: Wider Erwarten muß der Parallelstollen vorder Südseite auf hinreichende Länge ausgewölbt wer' .it. Diese Arbeit kann aber erst aufgeführt werden, wenn das heiße Wasser vo.. den fertigen Partien des Hauptstollnis abgeleitet ist. Genf. Der begabte Landschaftsmaln LouiS Patru ist in Genf, 34 Jahre alt, gestorben. .-.
DieWölfe in Wisconsin
werden wohl nun bald auf den Aussterbeetat kommen und die nördlichen Counties dürften Tausende von Dollars ausbezahlen müssen. Die Wolfsjagd bezahlt sich jetzt nach dem neuen Staatsgesetze, denn dasselbe bestimmt eine Prämie von $10 von den Counties und eine solche von $10 von der Staatskasse für jeden erlegten Wolf, während bisher nur $5 bezahlt wurden. Schon jetzt werden Vorbereitungen für große Herbstjagden getroffen. Ihre Vorliede für athletische Uebungen rettete Frl. Della White von Rhinelander, Wis., vor Beraubung. Frl. White studirt auf der Lawrence Universität in Appleton und wurde bei ihrer Ankunft in der teimath, als sie vom Bahnhofe nach ause gehen wollte, von einem Manne angehalten, der ihr Geld verlangte. Die'junge Dame sagte über das nun Folgende: Dn Mann kam hinter mir her und griff nach dem Täschchen, in welchem ich $35 hatte. Ich riß rasch eine Hutnadel aus dem Hute und gab ihm einen Stich in den Arm, so daß er die Tasche losließ; dann nahm ich meinen Schirm und bearbeitete seinen Kopf, bis der Schirm zerbrach; der Kerl machte dann, daß er davonkam. Athletische Uebungen haben doch etwas für sich, auch für Mädchen." Unter merkwürd igen Umständen hat ein in Jersey City wohnhafter Grocer Namens William Bruning den Tod gefunden. Von des Tages schwerer Arbeit und Hitze angegriffen, begab sich der 33 Jahre alte Mann nach seinem Schlafzimmer im zweiten Stock, um ein halbes Stündchen auszuruhen. Da in dem Gemache eine drückende Schwüle herrschte, öffnete er das Fenster und dabei verlor er das Gleichgewicht. Er stürzte kopfüber auf das Trottoir und blieb für einpaar Augenblicke betäubt liegen. Äann erhob er sich und wankte in's Haus zurück. Ein rasch gerufener Arzt constatirte. daß er vollständig unverletzt war und nach einer Viertelstunde war er anscheinend völlig wieder hergestellt. Er lachte und scherzte mit seinen Angehörigen über seinen Sturz und pries sich als Glückspilz. Einige Stunden später klagte er jedoch plötzlich über Unwohlsein und sank zu Boden, um nach wenigen Augenblicken seinen Geist auszuhauchen. Ein Herzschlag hatte seinem Leben ein Ende gemacht. Der Bedauernswerthe, der auf so merkwürdige Weise dem Tode entging,, um doch von ihm ereilt zu werden, hinterläßt Wittwe und drei Kinder. In Mittelfranken in B ayern liegt das Dorf Solnhofen, das weit über seine Grenzen hinaus berühmt ist. Es werden nämlich dort die besten zur Lithographie geeigneten Steine gewonnen,die man auf der ganzen Erde kennt. Auch in diesem Lande werden alle Lithographiersteine von dort bezogen. Das soll jetzt anders werden. Im nördlichen Theil von Floyd County, Ja., hat man angeblich einen Stein aus der Erde gegraden, der dem Solnhofer wenigstens gleichwerthig sein soll. Proben wurden aus die Ausstellung nach St. Louis geschickt und dort mit Preisen ausgezeichnet. Die vielversprechende Stadt Lithograph City", welche an Ort und Stelle gegründet wurde, besteht erst noch aus einem mittelmäßigen Farmhaus und ein paar Schuppen. Dieser Tage sollte die Versteigerung der Town-Lots und des umliegendenLandes vor sich gehen, die glücklichen Eigenthümer verschoben aber noch in der letzten Stunde den Verkauf. Sie stehen nämlich noch in Unterhandlung mit den großen Eisenbahnen dieses Landes, die alle großes Verlangen hegen sollen, eine eigene direkte Linie nach Lithograph City zu bauen. Wenn die Bahnen sicher sind, dann soll der Verkauf von BauPlätzen schwunghaft in's Werk gesetzt werden. Eine seltene Geistesgeyenwart bewies in New Jork der Fleischer Leopold Block in einer geradezu schrecklichen Lage. Er hatte versucht, auf eine rasch in südlicher Richtung fährende 3. Ave.-Car zu springen, rutschte aber ab und fiel gerade unter eine nach Westen fahrende Car der 116. Str. Linie. Zum Glücke konnte diese Car, die sich eben in Bewegung gesetzt hatte, gleich angehalten werden, und es zeigte sich nun, daß Block zwischen den Motor und das vordere Radgestell der Car eingeklemmt war und war so fest, daß alle Versuche, ihn herauszuziehen, sich als erfolglos erwiesen. Man sah sich deshalb gezwungen, den Reparaturwagen der Straßenbahngesellschaft herbei zu rufen. Man hatte aber auch nach einer Hospnal Ambulanz telephomrt, als diese aber eingetroffen war, weigerte Block sich, irgend ein Betaubungsmittel zu nehmen, erklärte dagegen, er sei bereit, ein Stimulanzmittel zu nehmen, waS der Arzt ihm denn auch reichte. Trotz seiner qualvollen Lage sprach Block ganz ruhig mit dem Am bulanzarzte, und als nach etwa einer halben Stunde der Reparaturwagen eintraf, wies er die Bedienunasmann schaft desselben an, wo sie die Hebel anzusetzen habe und leitete, offenbar der ruhigste von allen anwesenden Leuten, die Rettungsarbeiten, welche übrigens nicht lange dauerten. Er wurde, dann nach dem Hospital ge bracht, wo festgestellt wurde, van er beide Beine gebrochen hatte und sein Körper mit Contusionen bedeckt war.
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(furopäcrgreucl. Es ist u?ch nicht lang? 5er, dc.ß eil Europäer, ein österreichischer Staats2NgehöriZ?r. wegen Lcrbrecbcn. die ei an eingeborenen im Innern vor Teutsch - Ostafrika begangen hatte, rechtskräftig zu zwölf Jahren ZuchtHaus verurtheilt wurde, und nun gelangt schon wieder durch eine Meldung der Deutschostafrikanischen Zeitung die glaubwürdige Nachricht hierher, daß im Seeng?biete sich abermals drei Europäer die schwersten Verbrechen gegen Eingeborene haben zu Schulden kom men lassen, und zu. ihrer Aburtheilung nach Dar es Salaam abgeführt worden sind. Daß im Bezirke der Station Usumbura. die zur Zeit glücklicherweise unter dem Befehle des schon seit 1893 der Schutztruppe angehörigen sehr energischen und umsichtigen Hauptmanns v. Grawert steht, nicht alles in Ordnung War, konnte man schon dalaus ersehcn, daß der stellvertretende Gouverneu? Dr. Stuhlmann unter dem 10. März 1903 eine Verordnung erließ. die bestimmte: Das Betreten der Sultanate Ruanda und Urundi ist bis auf weiteres nur von der Militärstation Usumbura und nur mit schriftlicher Genehmigung des dortigen Bezirkschefs gestattet." , Der Mndig; konnte für diese Verordnung nur di; Erklärung finden, daß wieder einmal, wie so oft schon, im Schutzgeblett als Händler und Jäger umherziehende Europäer schwere Ausschreitungen begangen hatten. Seit einem Jahrzehnte schon haben die Klagen und Beschwerden der Staticnschefs im Innern über die Vieh- und Elfenbeinhändler, die sich nur zu oft bei ihren Uebergriffen den Einqeborenen aeqenüber einen amtlichen Charakter beizulegen suchen, nicht aufqebort. Man hat versucht, diesem Unwesen dadurch zu steuern, daß man diese Handler an der Küste hohe Kau tionen hinterlegen lieh, die dann spä ter wenigstens zur Entschädigung der bestohlenen und mißhandelten Eingeborenen dienen konnten. Aber es ist sicher. lich im Interesse der allgemeinen Menschlichkeit und der Ruhe und des Friedens im Schutzgebiete freudig zu beqrünen. wenn man. wie es jetzt scheint, durch gründliche Bestrafung der SSuldnen und durch eine durch greifende Kontrolle solcher Händler, so Wie auch durch örtliche Aiehyanvels verböte Abhülfe zu schaffen sucht. Ueber den einen Verbrecher, von dem die Deutsch-Ostafrikanische Zeitung meldet, daß er schon in Muansa am Victoria Ryansa wegenTödtung zweier Diener zu fünfzehn Jahren Zuchthaus durch einen aus Dar es Salaam ab gesandten Richter verurtheilt wurde, liegen auch Privatmeldungen vor, rvcl che diese Nachricht bestätigen. Es han delt sich um einen Prospektor des Usin ia-Goldsrindikats. einen deutschen Un terthan Namens Düttmann. der früher angeblich in Deutsch-Sudwestasrna thatig gewesen ist und dann durch den Hauptmann a. D. Werther für das Usinja-Syndikat als Prospektor angegeworben wurde. Düttmann soll schon lange in dem Rufe eines rohen, gewaltthätigen Mannes gestanden haben. Von den beiden anvern ueoettyaiern, anaeblich einemOesterreicher und einem Italiener, sagt die Deutsch-Ostasrika-r j 7 . Zl. 2fv niac ocuu"b uuo alaublicke Sachen zur mt gelegt wer den. Sie scheinen Raub und Mord im Großen betritku zu öaben. und
Willkommen
Viere öer 1030 nil 1050 Europäisches ZJepariemeni f wWWwW Wechsel. Crcditbricfc. Postanweisungen, auf alle Städte Europas, KchiffscheinS von und nach Europa. Mn- und Verkauf ausländi scheu Geldes. i No. 35 Süd Meridian Str. Merchants National Bank Politische Ankündigungen. John Heidenreich, Der Florist-, Ecke Applegate und Iowa Straße, empfiehlt sich den Stimmgebern der 13. Ward alö Kandidat für Stadtrath, Unterworfen der Entscheidung der denukra tischen NominationS Convention. Michael Vinci, CommisfionS Handler, 122 Süd Delaware Straße, empfiehlt sich im Stimmgebem der Uten Ward als Kandidat für den Otadtrath für diese Ward. Unterworfen der Enrschei dung der demokratischen NommaticnS.Kon ' ventton. ' John N. Heinlein. empfiehlt sich den Steuerzahlern und Stimm gebem der 6ten Ward als Kandidat für Otadtrath, unterworfen der demokratischen Nomina tionö Konvention. angeblich' sollen ihnen 47 Eingeborene zum Opfer gefallen sein. Wo aber wirklich Raubmord vorliegt, sollten sich die Richter nicht scheuen, ihn auch in Deutsch-Ostafrika als Raubmord zu bestrafen. Warum will man immer das Klima als Milderungsgrund gelten lassen? Wer schnöden Gewinnes halber wehrlose Eingeborene in einer Kolonie niederknallt, der soll auch als gemeiner Raubmörder seinen Henker finden. Er würde dann wenigstens durch den Tod sein Verbrechen sühnen und für andere zum Verbrechen Neigende ein abschreckendes Beispiel bilden. F. S. C r a i g, 323 Oft Washing. ton Str., wurde von Schleichdieben heimgesucht, die ihm ein Pferdegeschirr entwendeten.
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