Indiana Tribüne, Volume 28, Number 271, Indianapolis, Marion County, 8 July 1905 — Page 4
Jndtana Tribüne, S. Juli 1905.
Indiana Tribüne. Hnauk gelbes von Itx ute?g Indianapolis, Ind.
garry O.THudinm Präsident. OeschöftSlocalt Ko. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE S0S. EnUred t tbc Pot Office ot Indi&napoli tecond cl&is matter. Hermann Lingg f. Die alte Generation sinkt nun schnell in'S Grab. Menzel starb, und nun ist auch der Patriarch der deutschen Dichterwelt, der 85jährige Hermann Lingg, dahingegangen. Die Geschichte seines Lebens und Schaffens führt uns in weit zurückliegende, schon ganz histo. rische Zeiten zurück, in die Zelten der Tafelrunde König Maximilian'S II. von Bayern, die bereit? in Romanen poetisch, in Memoiren historisch geschil dert und verherrlicht worden ist. König Max interessirte sich ebenso sehr für Dichtung und Wiffenschast, wie sein Vater Ludwig I. für bildende Kunst, und er versammelte einen KreiS auSer lesener Geister um sich. Dazu gehörte Emanuel Geibel, der gefeierte Lyriker, Friedrich Bodenftedt, der formenfeine Dichter des Mirza Schaffy", der ge niale Chemiker JuftuZ von Liebkg, der große Historiker Heinrich von Svbel, der -geistvolle Kulturforscher Wilhelm Riehl. Sie alle find, zumeist schon lange, wie ihr fürstlicher Gönner, da hin; zuletzt starb noch Hans Hopfen, und zwei waren übrig geblieben. Paul Heyse, der am Gardasee noch immer lebenLfrisch ein heiterschöneS Älter spinnt, und eben Hermann Lingg, der sich schon längst wie ein Klausner in Münchener Einsamkeit vergraben hatte. Jene maximilianischen Tage bildeten die goldene Zeit seiner Erinnerungen. AlS ein körperlich schwer gebeug, ter, durch sein Leiden aus der einge schlagen! ärztlichen Laufbahn geworfener Mann weilte Lingg, ohne Beruf, ohne Anukennung für sein dichterisches Streben, und ohne Brod, in München, als ihn Emanuel Geibel. der sich hoch herzig jeder wetteisernden Dichtergabe erfreute und annahm, entdeckte, aus dem Dunkel hervorzog, zum Könige brachte, ihn in die angeregte Gesell schaft würdiger Geister einführte, und schließlich ihm.noch.eine königliche Pen sion verschaffte, von der er fortab sorgenfrei schaffend leben konnte. Jene Münchener Tage waren heitere und schaffenSsrohe.Tage, und allen, die an ihnen theilgenommen haben, find sie wie klare, reine FrühlingZmorgen in der ErinnerunLgedlieben. Da blühte auch LwggTalent auf lund er fand Kraft zu seinem gröAten Werke dem großen EpoZ Die Völkerwande rung." ES ist schlimm, sagen zu müssen, daß dies Werk bereits heute der Ver geffenheit angehört; aber wer kann und mag heute noch dreibändige Gedichte lesen, wenn sie nicht gerade von einem Homer oder Dante herrühren? Und ein Homer oder Dante war nun Lingg freilich nicht, aber anch' io son pittore! ein Dichter, ein echter Dich ter, war doch auch er; und in diesem EpoZ sind so viele Stellen von packen der Kraft, ergreifendem Pathos und großartiger, bilderreicher Sprache, daß eine Auswahl davon, wollte sie Jemand mit Geschmack veranstalten, sicherlich allgemein überraschen und begeistern würde. Das Ganze dieses großen Ge dichtes aber, darüber muß man sich nicht täuschen, ist verloren, und verlo ren find auch seine Dramen, Dramen historischen Inhaltes, denen nun ein mal jener dramatische Nerv, der Büh nenwerken allein Leben giebt, abgeht. WaZ also bleibt von diesem 85jährigen Dichterleben? E5 bleibt eine nicht eben geringe Anzahl lyrischer Gedichte, die ernst und hoch in Gehalt und Gedan ken, markig und fest in der Form und erfüllt von einem eigenthümlich dunklen Klangreize, in der deutschen Dichtung fvrtleben und forttönen werden; und das ist ein Facit, das vielleicht an . Quantität, nicht aber nach Qualität gering ist. Einige v,n diesen Gedichten werden aus den Schwingen der allmächtigen Musik, man darf wohl sagen, zur Unsterblichkeit und zu jenem inter nationalen Ruhme getragen, den im Grunde allein die Tonkunst verschaffen kann. So vor allem das schöne, fchvermuthZvolle Lied: .Immer leiser wird mein Schlummer, Nur wie Schleier liegt mein Kummer
Zitternd über mir". das von dem geistesverwandten Johan
nes BrahmS so tief ergreifend, in Töne
gesetzt worden ist. AlS dichterischer Charakter war Lingg durchaus männlich, ernst, herb, dem Großartigen zu geneigt: er schaute gern über die weiten Schauplätze der Geschichte, in die Tie fen menschlichen Leidens und war stark in der Darstellung großartig'düfterer Bilder. In seiner Ballade vom schwar. zen Tod: ErziUre, Welt, ich bin die Pest" dröhnt der eherne Schritt des AllzerftörerS. Vor wenigen Jahren hat er seine letzten Verse herausgegeben. die er selbst resignirt Schluß.Rhyth. men" nannte. Seit Jahren lebte er in München völlig weltabgeschieden und weltfremd, von freundlichen Sorgen und auch von freundlichen Lügen umgeben. Gar manches Mal glaubte er, daß im Hostheater sein Catilina" oder Dodge Candiano" gespielt würde, während auf den Brettern Produkte eines ihm durchaus fremden Geistes bejubelt wurden. Aber die Nachwelt bringt alles in'S Gleiche. Viele, die den Ruhm seiner Greisenjahre verkürz. ten. werden längst in daS Grab der Vergessenheit gesunken' sein, wenn LinggS Name noch lebendig und geehrt fortklingt. In den Zuchthäusern wird es auch bald so eine Art exklusiven Zirkel geben. wenn noch mehr BundeSsenatoren und Bankiers dahin geschickt werden. Noot wird sich als würdiger Nach folger deS verstorbenen StaatS'Sekre tärZ Hay erweisen. Er besitzt den Scharfblick und die unerschütterliche Ruhe eines Staatsmannes. Ein Stratzenräuber ist ein Ehren mann km Vergleich zu Personen, wie Bankkassirer Bowman, der die Blinden und Lahmen, die ihm ihr Ganzes an vertrauten, so schnöde betrog. Nach dem groken Kriege in Ost' Asien steht ein Kriegchen" zwischen Schweden und Norwegen am politischen Horizont. Hoffentlich bewahren die Nordländer ihre Ruhe, anstatt sich ge genfeitig zu zerfleischen. Eine genaue Nntersuchnng der Bücher der verkrachten Privatbanken dürfte jedenfalls Auskunft darüber ge ben, wie viel Geld die Institute aus gaben, um die Legislatur gegen den Erlaß von wirksamen Gesetzen zur Re gulirung der Privatbanken zu beein flussen. In Kansas ist das Gesetz, welches dem Monopol der Standard Oel Co. ein Paroli bieten sollte, auch als im . r . rr r. , . cl n uenaiiunaämaRia von einem laaisobergericht erklärt worden. Hier schei nen die StaatSVerfassungen überall dem Bestreben der Bürger, sich gegen Plündere! zu schützen im Wege zu sein. Richter Alford hat la8 Gesetz zur Regullrung von Privatbanken als un verfassungsmäßig erklärt. Wenn das Cigarettengefetz und die Temperenzge fetze als verfassungsmäßig erachtet wer den, da? Gesetz aber, welches die Bür ger gegen Schwindel'Jnstitute schützen soll, nicht, dann ist eö wahrlich Zeit die Verfassung abzuändern. In seiner Ansprache in Ocean Grove betonte gestern Präsident Roo sevelt als er die Ernennung Root'S als Nachfolger von Hay bekannt machte noch besonders, daß eS in seinem Ka binet keinen Minister gäbe, der nicht große pekuniäre Opfer gebracht habe um der Nation zu dienen. Jedenfalls ist dies ein erfreulicher Beweis dafür, daß nicht alle, die im öffentlichen Leben stehen nach Grüft" ausgehen. Daß die PrivatBan!iers Organi sation ein mildeS Gesetz, welches die Depositoren einigermaßen beschützen soll, bekämpft, dürfte den Privatbanken den letzten Rest deS Vertrauens im Publikum rauben. Ohne Vertrauen aber können Privat . Institute nicht floriren. Ehrliche Geschäftsleute foll ten doch stets bereit sein, solche Gesetz, gebung zu unterstützen, welche Schulte aus ihrer Branche treibt. Klagt auf Scheidung. Lucy Sullivan, die sich im Juni 1900 mit Sldney Sullivan verheira thete, reichte gestern eine Klage aus Scheidung ein, da ihr Herr Gemahl sie längst im Stich gelassen und nicht für ihren Unterhalt gesorgt haben soll. Sie wünscht die Obhut über das einzige der Ehe entsprossene Kind und entsprechende Alimente.
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Grundeigenthums Uebertragungen. Phoebe A. Heath an William E. Danner. Theil nordöstl. Viertel, Sec. tion 36, Townihip 15, Range 3,3 Acres, Perry Tp.. $3,600. Seth M. Richcreek an Henry G. WillettLotS 231 und 232, AllenS 2. Nord Add., südliche Seite von Chicago Str., östlich von Rader Str., 8900. JameS P. Finn an Mary M. Quinn. Theil Lot 7. WrightS Sub., Outlot 151, östliche " Seite von Douglaß Str., nahe Vermont Str., 81,200. Susan Pedlow u. A. an Bertha Pedlow, Lot 43, HendrickS' Subdivi sion, Outlot 99, 30 bei 110 Fuß, ver bessert, Nordseite der Prospect Str., östlich von Eaft Str. $1500. Union Trust Company, Vormund, an George Leuckert, Theil ivom südöst llchen Viertel, Section 16, Township 15, Range 5, Warren Township. $1722.16. Geo. I. Schlatzhauer u. A. an den selben, Theil desselben. $5077.84. Elizabeth Schlatzhauer an denselben. dasselbe. $1. State Plaza Company an John L. Vesper, Lot 77, State Plaza Addition, 40 bei 100 Fuß, vacant, Oftseite der Parkview ' Ave., nördlich von Ohio Str. $850. Margaret Bonje an George Carr Lots 2 und 7, Block 2, Ortschaft Cum berland.N.'))). Lydia McMahon an Henry W. Laut, Jr., Theil von Lotö 131 und 132, gleicher u. A. Subdivision. 60 bei 126.8 Fuß, verbessert, südöstliche Seite der Fletcher Ave., östlich von Pine Str. 82,750. Daily D. McLane an Samuel Rob blnö, Theil von Lot 23, Meadland Grandview Add, 31.56 bei 75.93 Fuß, vacant, nördliche Seite der 29. Str., östlich von Bellesontaine Str. ... $600. Dieselbe an denselben, Lot. 29, Square 11, Fletcher'S Nordoft Add., 40 bei 140 Fuß, verbessert, westliche Seite der VandeS Str., nördlich von 19. Str. $1.800. Wm. E. Danner an Phoebe Heath, ein Viertel Antheil eines Theils des südöstlichen Viertels der Section 26, Tjhp. 15, Range 3, 3 Acker zu Perry Tshp. $900. . Railroad Men's Building 6? Sav ingö Association an William Hajek, Lot 3 in Bickel'S Subdivision eines Theils von Oak Hill, 40 bei 140 Fuß, verbessert, Nordseite der Ray Str., öft lich von Charles Str. $4000. Mary Crahan u. A. an James M. Crahan, ein Theil der LotS34u. 35 in ElliS & May'S Subdivision von Außenlot 133, 18z bei 168 Fuß, der bessert, Westseite der California Str., südlich von Maryland Str. $1200. Ann Tomlinson an Harden Cossel u. A., ein Theil der Section 6, Town ship 15, Range 3 zu Wayne Township. $600. Union Trust Co. an John Westen berg u. A., Lot 15. Monticello Ad dition, 150 bei 290.4 Fuß, vacant, Westseite der Carvel Ave., südlich von 15. Str., 1 Acker. $500. Sophia S. MathewS an Henriette C. Reyer, Lot 60 in Reagan, Park, 33 bei 40 Fuß, verbessert, Nor'dseite der 23. Straße, westlich von Ashland Ave. $1400. ' Dieselbe an dieselbe, ein Theil oer Lot 13 in Bruce Place Addition, 40 bei 64.33 Fuß, vacant, Südost.Ecke der Central Avenue und 23. Straße, $900. Mary Croöby an Robert Keller, LotS 5 und 6, Vajen'Z Subdivision, Outlot 108, 60 bei 120, verbessert, Südseite von Prospect Str., westlich von East Str., $1800. Willkam D. Campbell an Harry I. I. Poirier, Lot 23. Norwood'S Sub. diviston, Theil von Outlot 122, 42 bei 162.10 Fuß, verbessert, Nordseite von McCarty fctr., östlich von Capi tol Ave., $1500. Neue Jneorporations, In der Office des StaatSSekretärS wurden folgende Jncorporatlonen einge reicht: Wm. H. Small & Co., EvanSvllle, Capital $200,000; Directoren: Wm. H. Small, Robert Ruston, John Rei mer, Perley C. Newlin und John F. Kühn. - W. B. Brown Co., Huntlngton, Capital $7000; Directoren: W.' B. Brown, JameL F. Bippus und Clark Kelley. Naucht die B0NANZA.
Schuh für feuchte wände. alztafel nui Pappe d ihre grotze Vsr zöge Trockene Fußböden. Feuchte Wände lassen sich gegen auf'chlagenden Regen nicht etwa dadurch chützen. daß man ihnen einen Wasserrichten Ueberzuz gibt. Denn dann ist auch der Austritt des Wassers nach außen unterbunden. Als wirksames Mittel bewähren sich dagegen Bekleidüngen mit Falztafeln, die im Querschnitt fortlaufend schwalbenschwanzförmig ausgebogen sind. Die Tafeln werden aus kräftiger Pappe hergestellt und sorgfältig mit Asphalt getränkt.' Sie sind daher wasserdicht und aseptisch. Die Hohlfalze verleihen ihnen eine außerordentliche Stabilität, übnlich wie dies beim Wellblech der Fall ist. Als Bekleidung auf Wände aufgebracht und mit ihnen durch Nagelung verbunden, bieten die Platten dem Verputz reichen Halt dar. Wenn der Verputz hart geworden ist. kann er sich, to die Falze hinten breiter sind als vorn, nicht mehr von den Tafeln ablösen. Ebenso viele Holzfalze, wie vorn zur Verhakung bt? Mörtels dienen, kommen gegen die Wand, welche die Verkleidung trägt, zu liegen. Durch sie wird eine lebhafte Luftcirkulation eingeleitet. Zugleich bietet die in ihnen verkehrende Luft Schutz gegen Wärme. Kälte und Schall. Dabei nehmen die Falztafeln einschließlich des Verputzes nicht mehr Raum ein als eine gewöhnliche Putzschicht. Etwaigen Krümmungen der Wand vermögen sich die Platten dadurch anzupassen, daß sie in der Längsrichtung der Falze biegsam bleiben. Ter Verputz trocknet fehr rasch, da er von der Feuchtigkeit der Wand durch die Falztafeln Wasserdicht getrennt ist. Daher können, fofern Decken und Innenwände eine derartige Verkleidung erhalten, schon nach kurzer Zeit Tapeten oder Anstriche aufgelegt werden. In ähnlicher Weise lassen sich die Falzplatten zur Herstellung warmhaltender, trockener Fußböden heranziehen. Man bringt auf den Erdboden zunächst ein Pflaster von Cementbeton oder Ziegelstein und legt dann die Falztafeln auf. Auf diese wird Cementmörtel aufgegossen und ausgebreitet. Es bleiben daher unter den Tafeln zahlreiche Kanäle zurück, die das Aufsteigen der Erdfeuchtigkeit verhindern. Man kann dadurch selbst in Kellerräumen behaglich Fußböden schaffen.' Die Insel Tsuschima. Die ' ältesten Einwohner der Insel Tsuschima, in deren Nähe jüngst die größte Seeschlacht in der Geschichte geschlagen wurde, erinnern sich noch der Zeit, als auf der Insel die russische Flagge gehißt wurde. Japan war damals zu schwach, seine Herrscherrechte zur Geltung zu bringen und das Hausrecht zu üben. Den Engländern, aber paßte es durchaus nicht, zu finden, daß die Russen sich in den dortigen Gewäsfern festsetzen wollten . Als der damals in den japanischen Gewässern mit einem Geschwader kreuzende britische Admiral Sir I. Hope von dieser Besitzergreifung durch einen russischen Kreuzer Körte, segelte er nach Tsuschima und forderte ihn auf. die BesitzrechK Japans zu respektiren.die russische Flagge wieder einzuziehen und sich zu entfernen. Als der. russische Kapitän dies verweigerte, sagte ihm der britische Admiral: Wenn Sie hier bleiben, bleibe ich auch hier und werde hier bleiben, solange als Sie die Insel nicht räumen." Der russische Kapitän überlegte sich die Sache, als die englischen Fregatten zum Gefecht klar gemacht wurden, nicht lange, schiffte sich ein, hißte die Segel und fuhr in nördlicher Richtung ab, ohne zu vergessen, die russische Flagge mitzunehmen. : Verhaftung mit Hindernissen. : Auf ganz ungewöhnliche Weise sind die Behörden in einer Provinz Frankreichs eines Banditen Namens Roy habhaft geworden. Roy erschoß einen Grundbesitzer, der ihn wegen Wilddiebstahls verurtheilen ließ. Als die Gendarmerie den Attentäter verhaften wollte, verwundete er mehrere Gendarmen und verbarrikadirte sich sodann in einem Bauernhause, indem er zugleich drohte, alle, die sich zu nähern versuchten, zu . erschießen. Nach fünftägiger fruchtloser Belagerung entschlossen sich endlich die Behörden, eine Mauer des Dauses zu sprengen. Das Geniekorps einer benachbarten Garnison wurde mit der Ausführung der Sprengung beauftragt. Der offenbar hierauf nicht gefaßte Bandit flüchtete feldeinwärts. wurde aber von der Menge verfolgt, erreicht und mißhandelt, bis schließlich die Gendarmerie ihn der Wuth des Volkes entriß und den infolge der Explosion ohnehin halbbetäubten Verbrecher in das Gefängnißspital brachte. Treu behütete Schätze. Ein Ezpreßwagen, der eine große eiserne Kiste mit Geld und Juwelen im Werthe von mehreren Tausend Dollars enthielt, wurde kürzlich in New Nork von eine? Car derart getroffen, daß er beinah in Trümmer ging und die Kiste beinahe auf die Straße geschleudert worden wäre. Der Lenker deö FuhrWerks sowie der Hüter der Schätze tru gen Verletzungen davon. Ein Ambulanzarzt mußte letzteren so gut es ging an Ort und Stelle verbinden, da er sich weigerte, daö ihm anvertraute Gut zu verlassen. Unter grcckm Vchmun hielt er auf seiner Ktsu aulj hiö ou ihm geschickte Ablösung intras. -
Willi teil o., von Harnllton, Olxio.
Brauer des
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15 Nord Illinois Str. Mehrere Tausend Men schen hatten sich kürzlich zur Eröffnung einer neuen. iHängebrücke über den Fluß Jrvme-bei'derStadt Kilmarnock in England, eingefunden. Am Schluß des. Einweihungsaktes wurden die seidenen Taue, die bis dahin das Bauwerk gesperrt hatten, zur Seite gezogen, und das Volk drängte nun hinauf, da ein jeder bestrebt war, als einer der ersten den neuen Flußübergang zu betreten. Als dieser, aber auf solche Weise mit Menschen überhäuft war, sahen die auf dem Ufer Zurückgebliebenen mit Entsetzen, wie die Drahtseile ins Schwanken geruthen und sich nach einander von den Pfei lern loslosten, während die auf der Brücke Stehenden fühlten, daß sie den Boden unter den, Füßen zu verlieren begannen. Unter tausendstimmigen Schreckensrufen brach die Brücke mit allen auf ihr befindlichen Versonen zusammen, die nunmehr in den Wassern des Flusses um ihre Rettung kämpfen mußten. Da jedoch die Brücke : nur zwei bis drei Meter über dem Wasserspiegel lag, und der Fluß, an dieser Stelle nur geringe Breite auswies, so verlief der Unfall ohne Verluste von Menschenleben. Eine geologischeForschungsreise nach Island unternimmt Dr. W. v. 5Aiebel. Der junge Gelehrte, der sich bereits durch eine Reihe sehr gründlicher Arbeiten über die vulkanischen Phänomene im Nördlinger Ries einen Namen gemacht hat, beabsichtigt, auf Island in erster Linie Studien über die Abhängigkeit der Vulkane von einander und von präexistirenden Spalten anzustellen, feraer durch genaue Höhenmessungen eine Reihe von Profilen durch besonders wichtige Theile der Insel zu legen und die glazialen Ablagerungen aus der Diluvialzeit, namentlich in ihrem Verhältniß zu den jüngsten Glazialgebilden eingehend zu studiren. Die Reise soll ungefähr fünf Monate dauern. Eine Aufsehen erregende Verhaftung wird aus Bergen auf Rügen gemeldet. In einem dortigen Gasthause kehrte dieser Tage ein elegant gekleideter, junger Mann ein, der sich Abendbrot geben ließ und um Nachtlogiö bat. Als. er später bezahlen sollte, stellte sich heraus, daß der. Fremde völlig, mittellos war.. Nach Ausweis seiner -bei ihm vorgefundenen Papiere ist er ein Freiherr v. S., dessen Vaier der Armee als Offizier angehört hat. Der junge Freiherr war bereits in einer Irrenanstalt mternirt, aus der er vor Kurzem als gebessert entlassen wurde. In der letzten Zeit soll er sein Leben als Kuhhirte in Vorpommern gefristet haben. Nach seiner Angabe wollte er in Bergen seine monatlich zahlbare Pension abheben. Der Zechpreller wurde einstweilen dem , Polizeigewahrsam ' zuge führt. Anscheinend handelt eö sich um n.in....... - ' einen !i:esiranien. ! -
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