Indiana Tribüne, Volume 28, Number 271, Indianapolis, Marion County, 8 July 1905 — Page 3

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ÄÄNlaz Polcmtzn cnuommen.

-vt i S Das schlocdischc Schatzamt leihe

Der zweite Tunnel durch den Simplön vollendet. Deutsche halfen bei der Rettung eines französischen Unterseebootes. Telcasse wird zum Süudenbock. Die Türkei regt sich.

Rußland. Kniaz Potemkin. " St. Petersburg, 7. Juli. Der Gouverneur von Simferopol, wel cher zu Theodofia das Kommando führt, meldet, daß der Kniaz Potem Im" abfuhr, ohne Kohlen und Waffer erlangt zu haben, doch besitze derselbe noch Salzfleisch und Mehl für drei Wochen. Als das meuterische Torpedoboot und ein Kutter versuchten, nach der Küste zu kommen, feuerten die Truppen auf dieselben und tödteten oder verwunde ten 30 Matrosen. Da? Schlachtschiff übte keine Rache, sondern fuhr davon. ES soll ein Zustand der Anarchie aus demselben herrschen und viele Leute sollen krank sein. Dagegen berichtet der Correspondent der Affociirten Preffe, welcher an Bord war, daß auf dem Schiffe Alles in gu ter Orduung sei. St. Petersburg, 7. Juli. Der Kniaz Potemkin" fuhr vcn Theo dosia ab, bevor die Schwarze Meer Flotte von Sebaftopol ankam. Da die Kriegsschiffe nicht in den Hafen einliefen, nimmt man an, daß sie die Ver folgung fortgesetzt haben. Die Nach richten, welche die Admiralität empfing, sind mager und widersprechend. ES roird für möglich gehalten, daß Fähn rich und Quartiermeifter" Alexieff, der den Kniaz Potemkin" kommandirt, vom Nahen der Flotte unterrichtet war. Der Kniaz Potemkin" nahm Kohlen von einem dritschen Schiffe ein und fuhr dann davon. Die Nachrichten übe: den Kur-, den er einschlug, find wider sprechend. KrugerS Schiffe. Novorossiysk, 7.Juli. TaS Schwarze Mecr-Geschwader traf heute Nacht hier ein. NovorossiySk ist an der nordöstlichen Küste des Schwarz? Meeres gelegen. Der fliegende Russe. S t. P e t e r S b u r g, 7. Juli. Den letzten Berichten zufolge ist eS der Kniaz Potemkin" gelungen, ihren Verfolgern zu entkommen. Man glaubt, daß das Schiff Kurs nach Poti oder Botuum genommen hat. Im Kaukasus wird die revolutionäre Erregung immer größer und man er wartet, falls die Potemkin in einem kaukasischen Hasen anlegen sollte, daß der Ausruhr in hellen Flammen empor lodern wird. In TifliZ wurde heute eine Bombe geworfen. Jndochina. Deutscher Dampfer fest gehalten. Saigon. 7. Juli. Der deutsche Dampfer Litsun wird hier festgehalten, da eS sich herausgestellt hat, daß er KriegSkontrebande an Bord hat. Der Kapitän deS Litsun erklärte bei der Ankunst, daß die Ladung deS selben auS KaufmannSgütern bestehe. Der stellvertretende Gouverneur Rodier ließ die Ladung untersuchen urd unter Mehlsäcken und Konselven wurde die KriegSkontrebande gefunden. Belgien. OpferihreSBerufS. Ander S u e S, 7. Juli. Bier zehn Kohlengräber verloren ihr Leben durch eine Explosion in der Kohlen grübe. Außerdem wurden viele ver letzt. Arbeiteten zusammen. Paris, 7. Juli. Der Flottenmi nister berichtet, daß die vereinten An strengungen von französischen und deut schen Schleppdampfern das Untersee boot Paradet", welches heute früh im Hafen Sidi Adallah (Tunis) sank, an die Oberfläche befördert hätten. Der Bemannung wurde seibveranoltcy sofort Httse gttetnet. Cuba. Mayorvon Havana abge setzt. Havana, 7. Juli. Gouverneur Nunez hat Juan O'Farrill, den Mavor von Havana seines Amtes eni setzt, weil er dasselbe zu Gunsten seiner

Freunde mißbrauchte.

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nimmt cinc aroßc Anaus. Frankreich. Endlich. Paris, 7. Juli. Premiermini' ster Rouvier benachrichtigte heute den Ministerrath, daß die Verhandlungen mit Deutschland bezüglich Marokkos befriedigende Fortschritte machten und eine endgültige Vereinbarung in Kürze zu. erwarten sei. Amerikaner geehrt. Paris, 7. Juli. Präsident Loubet gab heute zu Ehren der ameri kanischen Specialgesandten und der Flottenoffiziere ein Gabelfrühstück. Verunglücktes submari n e Z B o o t. Paris, 7. Juli. Das Marine Ministerium erhielt von Biserta, Tu nis, eine Depesche, daß das submarine Boot Farsadet, welches gestern sank, noch immer auf dem Meeresboden liegt. Die 13 Leute in demselben ant Worten noch immer auf Signale. ES wurden 4 Ketten unter dem Boote her gezogen, doch ist eS unmöglich, eS zu bewegen. Der vordere Theil des Boo teS ist tief in Schlamm gesunken. Admiral JoneS' Leiche. Cherbourg, 7. Juli. Der Zug mit der Leiche Admiral JoneS und 500 amerikanischen Seesoldaten kam um 7.30 Uhr heute Morgen von Paris hier an. Die Leiche wurde nach einer temporären Todtenkapelle auf der Werste der amerikanischen Dampser linie gebracht. Ausdehnung des Streiks. L i m o g e i, 7. Juli. Die Streik bewegung gewinnt stündlich an Aus dehnung. Die Ausständigen hielten heute Abend eine enthusiastische Ver sammlung ad. . Schweden. Stockholm, 7.Juli. Die Echwe dische Schatzkammer borgte heute $6, 500,000, um außergewöhnliche AuS gaben zu decken. ES verlautet gerüchtweise, daß zwei norwegische Offiziere, welche sich wei gerten, ihre Treue an König OScar abzuschwören, in Christiania verhaftet wurden. ES wird bestätigt, daß Kapitalisten ihre in Norwegischen Banken deponir ten Gelder zurückziehen. Canada. t Bischof De C e l l e S. Saint-Hyacin the, Que bec, 7. Juli. Bischof De Celleö von der Diöcese SaintHyacinthe ist heute hier gestorben. Schweiz. Tunnel durch den Sim p l o n. B r i g u e , 7. Juli. Der zweite Durchstich durch den Simplon wurde heute vollendet. Oesterreich'Nngarn. Prof. Nothnagel f. Wien, 7. Juli. Der bekannte Kliniker Prof. Nothnagel wurde von einem Schlagfluffe dahingerafft. Opfer giftiger Gruben gase. Wien. 7. Juli. In Polnisch Ostrau, Schlesien, sind in dem Salm Schacht zahlreiche Grudenarbeiter durch Ausströmung giftiger Erdgase verun glückt. Neun Leichen hat man bereits gesunden. Türkei. Die Türken rege. Constantinopel,7.Juli. Der Ministerrath hat beschlossen, alle Kriegsschiffe an der Einfahrt zum Bosporus zu massiren und die Besefti gungen in Kainak mit schweren Ge schützen zu montiren. Deutschland. Prinz Arnulf'S Jubiläum. München,?. Juli. Der jüngste Sohn des greisen Prinzregenten Luit pold von Bayern, Prinz Arnuf, Gene raloberft der Infanterie und komman dirender General deS I. bayerischen Ar mee'orpS, beging an seinem gestrigen 53. Geburtstage zugleich die Feier seines vierzigjährigen MilitärDienft jubiläumS.

SechSmonatlicheTourder B x t m t n". K i e l, 7. Juli. Der kleine Kreu zer Bremen", welcher zur amerikani schen Station gehört, hat vom Reich? Marineamt den Befehl erhalten, eine sechsmonatliche Tour in den Gewässern von Venezuela, Mexiko und den Ver. Staaten zu unternehmen. Von Wilderern getödtet. Essen, 7. Juli. Bei Wetter an der Ruhr wurde der Förster Borgmann von wildernden Italienern im Kampfe einen Bergabhang hinabgestürzt und blieb auf der Stelle todt. GrafLubienSii auSge wiesen. Berlin, 7. Juli. Dempolni schen Millionär und Agitator, Grasen LubienSki aus Galizien, ist auf preußi schem Bodeu das Handwerk gelegt wor den. Bei seiner MissionSthätigkeit in Gostyn, Posen, wo er eine aufreizende Rede hielt, nahm ihn die Polizei beim Wickel, und nun ist er als unwün schenwerther Ausländer in aller Form ausgewiesen worden. Rückgang der deutschen Ausfuhr inTextilwaaren. Berlin, 7. Juli. Der soebeu erschienene Jahresbericht der Handels kammer von Zittau im Königreich Sachsen beklagt den Rückgang der deut schen Ausfuhr in Textilwaaren, na mentlich nach den Ver. Staaten und Rußland, wo die eigene Fabrikation beständig zunehme. Ferner wird über die steigende Konkurrenz der Länder mit dilligeren Arbeitern und geringeren Auegaben für Sozialpolitik Beschwerde gesührt : wie Italien und Japan. Waffen und P u l v e rE i n fuhrverbot in Kamerun. Berlin, 7. Juli. Der Gou verneur des deutschen Schutzgebiets Kamerun, I. v. Puttkamer, hat mit Rücksicht auf den unruhigen Geist unter der eingeborenen Bevölkerung die Ein fuhr von Vorderladern und Pulver ver boten. Haben sich auch die kürzlichen Alarmnachrichten über eine allgemeine

AufftandZ'Bewegung in Süd'Kamerun nicht bestätigt, so ist eS doch sicher, daß eine tiefgehende Gührung herrscht, und die angeordnete Einfuhrsperre erscheint als eine weife Vorsichtsmaßregel. Delcasse derSündenbock. Berlin, 7. Juli. Die hiesigen Blätter citiren jetzt mit Vorliebe fran zöfische Preßstimmen und konftatiren mit großer Genugthuung, wie nach übereinstimmenden Meldungen aus Paris dort die Einficht fortschreitet, daß Delcasse, der unlängst über Bord geworfene französische Minister des Aeußern, allein eS war, welcher Jahre lang ein EinVerständniß Frankreichs mit Deutschland hinderte. Die ver hültnißmüßige Leichtigkeit, mit welcher der deutsche Botschafter in Paris, Fürst Radolin, durch mündliche AuSeinan Versetzungen mit dem Ministerprüsiden ten und Minister deS Aeußern Rouvier eine ganze Reihe von Differenzen, die aus dem MarottoStreit und der direkt deutschfeindlichen Haltung DelcageS erwachsen, aus dem Wege geräumt hat, spricht nach hiesigem Dasürhalten Bän de für den unheilvollen Einfluß, wel chen der ausgeschiedene Minister in der gedachten Richtung ausgeübt hat. KaiserWilhelm lehnt ab. Berlin, 7. Juli. Die Direktoren der größeren, Versicherungsfirmen hat ten das Anerbieten gemacht, anläßlich der auf den 27. Februar 1906 fallen den silbernen Hochzeit des deutschen KaiserpaareS eine Marmorftatue deS Kaisers für . den Sitzungssaal des ReichS'VerficherungSamtZ zu stiften. Der Kaiser, welchem von dem Vor haben Kenntniß gegeben wurde, lehnte jedoch seine Zustimmung ab und er suchte darum, den für die Statue be stimmten Betrag zu WohlthätigkeitS Zwecken zu verwenden. . Graf von Wartensleben als neuer konserva t i v e r Führer. Berlin, 7. Juli. Lebhafte Diskussionen find in der Presse darüber im Gange, wer der Nachfolger deS Gra fen Limburg.Stirum, der sein Land tagSMandat niederlegte, als Führer der konservativen Partei werden wird. Ziemlich allgemein herrscht dit Ansicht vor, daß die Wahl auf ven Grafen Ludwig von Wartensleben, Landrath und Major a. D., Fldeikommißherrn auf Rogäsen in der Provinz Sachsen, welcher den 3. Magdeburger Wahl bezirk im preußischen Abgeordneten Hause vertritt, fallen wird. Graf von Wartensleben tritt, über morgen in das fünsundsiebzigste 2t

benöjahr, ist aber geistig und körperlich

ungemein rüstig und erfreut sich unter seinen Parteigenossen des größten An sehens. Man hält ihn für den richtigen Mann, um den bei der Behandlung der Berggesetz.Novellen in beiden Häusern deS Landtags hervorgetretenen. ZVie spalt ln den konservariven Reihen zu beseitigen und die Partei wieder zusam men zu schließen. Furchtbare Hitze in Mün ch e n. München, 7. Juli. Die furcht bare Hitze, welche seit sünf Tagen in ganz Mitteleuropa herrscht, erreichte in München die noch nicht dagewesene Höhe von 111 Grad Fahrenheit. Hitz schlüge und Kindersterblichkeit nehmen infolge der unerträglichen Gluth enorm zu. Philippinen. Meuterischer Geist auf dem russischen Geschwader. Manila, 7. Juli. Die Matro sen deS internirten russischen Geschwa derS find in böser Stimmung und sympathisiren angeblich mit den Meu terern der Schwarzen MeerJlotte. Das Gerücht, daß sie ihre Offiziere zu ermorden beabsichtigten, hat die amerikanischen Behörden veranlaßt, den Monitor Monadnock neben die russischen Schiffe zu plazirm. Saus und gcimätk. Glücklich bist Du zu preisen, wenn Du eine Heimath hast. Sie ist der sichere Hafen, in den Du Dich flüchten kannst vor den Stürmen der Welt; sie ist der Ruheplatz für Leib und Seele, wo Du wieder Kraft und Trost gewinnst; hier findest Du Frieden nach dem Kampf, hier Achtung und Liebe. Die Heimath ist der Boden, in dem Dein Wesen wurzelt; um ihretwillen arbeitest und kämpfest Du. Der Heimathlose ist wie ein entwurzelter Baum. Aber wie viele Tausende giebt es, die heimathlos und obdachlos über diese Erde gehen, die unstet und flüchtig sirfd, wie Kam, ihr Leben lang! Di? Einen hat die Noth von Vater und Mutter fortgetrieben, dieAndern leichtsinniger Uebermuth, wieder Andere Groll und Hader. Und sie haben den Heimweg nicht mehr gefunden und verderben in der Fremde. Und Viele aber haben Vater- und Mutterliebe k gekannt, haben nie ein Fleckchen Erde besessen, das sie ihr Eigen nennen durften! Wohl nimmt sich die Wohlthätigkeit dieser Aermsten der Armen ui und richtet für sie Rettung- und Zufluchtshäuser ein; aber eins kann sie ihnen doch nicht geben: die Heimath. Vielen wird das Familienleben zerstört und die Heimath geraubt durch den herzlosen Zwang der Verhältnisse. Tage und oft genug auch Nächte hin durch müssen sie in den Werkstätten zubringen; die Familienglieder werden auseinander gerissen und werden einander fremd. Aber Viele haben Vater und Mutter. Weiö und Kind, Haus und Hof. Zeit und Reichthum und doch keine Heimath. Kalt und fremd ist ihnen ihr eigenes Haus; durch Menschenschuld ist ihnen die Familie statt eines Himmels eine Hölle auf Erden geworden. ' ' &pcvbcl. Heirathsvermittler: Das Fräulein Meyer sollten Sie nehmen. sie hat Geld, ist gebildet und sehr musikalisch. Sie hat nur einen kleinen Fehler in der Augenstellung!" Kunde: Was, kleinen Fehler? Die schielt so. daß. wenn sie weint, so laufen ihr die Thränen auf dem Nücken herunter." Das Patent-Aoftü,. . . . Wie g'fagt. diese Dachkammer sieht Ihnen zur Verfügung aber Vv-I ijKV-SV-ii V7 ji V sliVSR iV -tgrfgThii kw - Bett hab' ich kein's!" Das braucht's auch gar nicht, Herr Wind! Backfischbosheit. Mir hat neu. lich ein Herr seine Xiteöe geuanoen: So wen liebte er denn?

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?as Moorbrcnncn. Sie Umwandlung von Heideland i srucht, bare Sestlde. Das Moorbrennen, wie es in Ostfriesland im Frühjahr betrieben wird,

besieht darin, daß. nachdem das Heidekraut und die Heideplaggen, die als Streu verwandt werden, fortgenommen sind, die nächstobern Moor-Erde-schichten aufgelockert und in Asche verwandelt werden, in die alsdann Roggensaat, zumeist aber Buchweizen, gesät wird. Im Regierungsbezirk Aurich werden auf diese Art alljährlich im Frühjahr etwa 3750 Acker gebrannt; auf Osnabrück fallen nahezu 11,250 Acker. In den letzten Jahrzehnten hat aber dieses Verfahren merklich abgenommen; das althergebrachte Brennen weicht der bessern holländischen Verfehnung, der Untergrundkultivirung, denn das Moorbrennen ist nicht nur gefährlich, indem das Feuer bei ausbrechendem Winde leicht das ihm gesteckte Gebiet überfliegt, sondern auch, wie man neuerdings immer mehr erkennt, auch im höchsten Grade uneinträglich. Nach der guten Ernte des ersten und einigen mittelguten Ernten der folgenden Jahre gibt das so behandelte Moor nichts mehr her und muß 20 und mehr Jahre lang brach liegen, ehe sich wieder eine durchgehende Bewachsung mit Heide einstellt. Nach dem von den holländischen Veenen übernommenen Verfahren in den Fehnkulturen wird daher jetzt vorzugsweise der Untergrund des Moores unter Kultur gebracht, nachdem zuvor die darauf ruhende Torfschicht abgetragen ist, was freilich einen lohnenden Absatz des Torfs in den Städten, für die Eisenbahnen und, mittelst der Kanalschifffahrt, für die Industrie voraussetzt. Der abgeerntete Moorboden wird alsdann mit zweckmäßigen Düngemitteln behandelt, am besten mit Seeschlick, den die Saugbagger in den Häfen von Emden und Wilhelmshaven fortgesetzt in ungeheuren Mengen aus der Tiefe heraufbefördern. Solcher Schlick wird dann entweder an geeigneten Plätzen (z. B. bei Pettkum) für den Bahnverfandt getrocknet oder er wird in den Pünten auf Kanälen und Tiefen bis zu den Fehnkulturen direkt herangefahren, um dort gleich in nassem Zustande auf das Moor geschwemmt zu werden. Ein so überschlicktes Hochmoor gibt in der Regel sechs Jahre lang einen fast ebenso guten Ertrag wie der fette natürliche Marschenboden. Ist die Zeit um. so wird die Beschlickung wiederholt. Im Jahre 1902 sind nach der Denkschrift der Ems-Jade-Kanalver-waltung 67.300. 1903 gar 80,100 Kubikyards Seeschlick auf Fehnkulturen gebracht und beträchtliche Flächen dadurch aus Oedländereien in fruchtbare Gefilde verwandelt worden. Die Bücherproduktion der Welt. Die bibliographische Eesammtproduktion der Welt beträgt gegenwärtig 120.000 Werke und 66.000 periodische Publikationen. Von den ersteren kommen 77 Prozent auf das deutsche. 14 auf das englische und nur 10 auf das französische Sprachgebiet. Gegen 1903. wo 27.606. und 1900. wo 24.792 Werke in deutscher Sprache erschienen, weist die Statistik der deutschen' Bibliographie für 1904 23,373 Nova auf, das ist innerhalb fünf Jahren eine Steigerung um über 3500. Wm.Stoeffler ...Sctloon... ?iko. 202 Nord Noble GN NeneS Telephon 001. Wie Verfeet Gas Nange wird zum Koftenpreife verkauft, abgeliefert und aufgestellt ohne Unkosten. Der sparsamste Ofen für Kunftgaö. Sprechen Sie vor und sehen Sie dieselben im Gebrauch. TUE INDIANAPOLIS 6AS CO., 49 S. Pennsylvania Str. IAKE ERIE & VESTEiili R, R. .... Fahrzeit der Züge .". bsahrtZlnkunI loltbo. Chicago und Vtichigaa zvtt.-i 7.15 tiOJM kcledo. Detroit und hicago Lim 11.10 t .ichigan Uy, Statute u.Lafayett,epls 7JtO flO.M täglich t auienme onntaal.

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