Indiana Tribüne, Volume 28, Number 270, Indianapolis, Marion County, 7 July 1905 — Page 7

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rfrait pnnmrttm ? 7lrr 31rrtr:iitiiii:mtiit V V -V" V V 1 lill V llv'IHUIUl A lioman von 1 t , ,,, ,,.,,7, , : L (Fortsetzung.) S'Y! ;rt I - nxont -! I In athemloser Spannung hatte Reiuiers jenem die Worte von den Lippen genommen. Margits Bild! Es gab kein anderes Staffeleibild in den Salons der Mrs. Houston! Margits Bild! Wo so unendlich viel Werthvolles zu Grunde ging! Ein neues, ungeahntes Licht . fiel grell wie ein Blitzstrahl auf die Lage der Dinge. Und im Fluge rekapitulirte Reimers im Geiste eine Reihe von kleinwinzigen Beobachtungen, die er bei seinen häufigen Besuchen in der Villa 'Houston gemacht. Oft, nur zu oft, war Weber urplötzlich, wie aus dem Boden aufsteigend, erschienen, wenn er, der Anwalt, mit Margit sich allein befand. Manchesmal erschien es geradezu unbegreiflich, wie er von ihren harmlosen Rendezvous hatte wissen, wie er an den verschiedensten Punkten des Sartens, im Salon der Frau Emma, in der großen Vorhalle, im Musikziminer dann immer hatte auftauchen können, wenn sie Beide der Meinung waicn, recht ungestört plaudern zu können. Und jedesmal, wenn er so, irgend eine flüchtige Entschuldigung im Mund?,, zwischen sie Beide fuhr, fo meinte Reimes jetzt, immer dann hatte er den Mann nervöser, erregter gefunden, als jetzt. Ja, er erinnerte sich genau, vor nock' nicht einer Woche war's, da fiel es im Margit auf, daß der Doktor heu:5 offenbar unwohl scheine. Ihm selbst, das wurde dem jungen STrtnc jetzt immer klarer, ihm hatte Weber mit verhaltener Feindseligkeit Legenübergesianden allerdings wun- ' derbar beherrscht durch eine anscheinend 'eiserne Willenskraft. Wie nun, wenn Weber Margit liebte? Und wenn er sie fui sich verloren fah? Da vielleicht wäre das treibende Motiv für eme unerhörte Rachethat! Denn nur um einen Akt der Rache konnte es sich handeln, falls wirklich Weber Oh es war kiicbt auszudenken! ; , Reimers erfuhr noch einiges über die verschiedenen Versuche, Werthgegenstände, Kunstobjekte, kleinere kostbare Möbelstücke zu regten Weber hatte alles zusammenstellen lassen und den befehlshabenden Polizeibeamten gebeten, zwei Mann mit der Bewachung der Sachen zu beauftragen. Er selbst hatte nichts von der Brandstelle entfernen -können, seit die Feuerwehr dort eingetroffen bis auf das Bild des Frauleins, das habe der Spritzenmann gleich . Pförtnerhaus tragen müssen. Es 'war fo heiß der Rahmen mußte wohl Bronze sein daß jener es .nicht anfas.sen konnte. Von dem Auffinden des eingemauerten eisernen Schrankes wußte Nummer 81 nichts zu faczen: das muß auf cer anderen Seite des Hau 'ses gewesen sein. Es setzte," wie der Feuerwehrmann 'gesagt haben würde, ein gutes Trinkzgeld. Reimers aber begab sich, heute .zum zweitenmal, auf die Brandstätte. .Auch jetzt noch stiegen einzelne dünne Rauchwölkchen aus dem Haufen von übereinander gestürzten, verkohlten Balken, schief hängendem Mauerwerk, in die Luft greifenden eisernen Verankerungen auf. Ein Kommando von Feuerwehrleuten arbeitete in dem Trümmerhaufen. Namentlich aus den Räumen im Souterrain hatte man noch mancherlei unversehrt oder wenig beschädigt zu Tage gebracht. Völlig ausgebrannt war die unter dem Speisesaal . belegen? Küche und von dem Speisesaal 'selbst überhaupt keine Spur zurückgeblieben. Auch die angrenzenden Saäons und Wohnräume hätte man nur noch an einzelnen, von den Wänden herabhängenden Tapetenfetzen erkennen können. Das obere Stockwerk hatte besonders an der Ostseite des Hauses schwer gelitten, da, wo das Schlafzimrner der beiden Damen lag und daneben zwei Ankleideräume. Westlich mochte wohl der Wind gehindert haben. Dokt iox Webers Zimmer, aus denen ihn nur ' txn Sprung durch's Fenster gerettet hatte, waren am wenigsten beschädigt. obwohl der von unten her durchgebrannte Fußboden einzustürzen drohte. Von dem ganzen originellen Dachbau und allem, was unter ihm lag, war keine Spur mehr zu sehen. Leonhard Reimers stand dieser VerWüstung wie etwas Unfaßbarem gegenüber. Er war hauptsächlich gekom- . wen. um den Pförtner zu sprechen; die- : ser aber und seine Frau wurden eben von der Polizei vernommen und Reimers beschloß, sie hier zu erwarten. Er legitimirte sich bei dem kommandirenden Offizier als dem Hause der Frau Houston nahestehend und kam mit dem Manne in's Gesprach. Die Sache ist mit großer Umsicht vorbereitet worden," erklärte jener mit . doller Bestimmtheit. Mag auch die . durch das ganze Haus gehende Petroi lenmbeleuchtung der Entwicklung des Ärandes nachaeholfen haben wo eines ; Uz Bassins heiß wurde, zersprang es i. Und strömte das leichtentzündliche Oel r - .in v in liacy auen enen aus rnliiauoeii baS Feuer nicht durch Ervlosion von Lampm ganz gewiß nicht! Man 4 i . Hfl! . II. ann ooco ücrminjiigciiDcijc um in i i J . "fi . rr l-1 -T . ci.ff. zufällige vjjpioiion anncymu rouroe lug cm ranviv, cui Ai - 1 leutm n Äusaanaspunil iciqi nacg i Mcn. Nun stand freilich das IZUntergeschoß schon in. hellen

Flammen, als wir kamen, aber die

Mannschaft ist. mit Rauchhelmen versehen, sofort eingedrungen und gleich der erste Rapport pellte vollkommen gleichmäßige Ausbreitung des Feuers über die volle Breite und Tiefe des HauseS fest. Man möchte glauben, es seien Wände und Dielen und Decken geradezu mit brennbarem Stoff bestrichen worden. Aber jede nähere Feststellung wird eben dadurch erschwert, wenn nicht unmöglich, daß schon vor unserer Ankunft ein Dutzend oder mehr Lampenbassins zersprungen waren. Nun stank es freilich nach verbrennendem Petroleum, aper das allem ließ keinen Schluß auf die Entstehung des Brandes zu. Die ist vielrxehr, meines Erachtens. in der Küche zu suchen, von der aus der Spenesaal, ich mochte sa gen, von allen vier Ecken gleichzeitig in Flammen gesetzt worden ist." Ein fachmannisches Urtheil wie dieses, so klar begründet und mit solcher Sicherheit ausgesprochen, mußte dem Rechtsanwalt auch den letzten Zweifel nehmen. Dieses Feuer war mit Bedacht angelegt worden. Im Hause hatte sich Niemand als Weber befunden, der ja auch der erste war, der den Brand wahrnahm. Wenn man mcht an die eine Ungeheuerlichkeit glauben wollte, daß jene drei Bediensteten, ein Hausmädchen, ein Küchenmädchen und ein Diener, die vorgestern Abend nach der Abreise der Mrs. Houston das Haus verlassen hatten, sich zu dem fürchterlichen Racheplan zusammengethan urck vor ihrem Abzüge die Küche in Brand gesetzt hatten dann blieb nur jene zweite, noch unfaßbarere Ungeheuerlichkeit, daß Weber die entsetzliche That begangen. Mit welchem letzten Zweck, ob nur aus Rachbegier, ob in einem Anfall wahnsinniger Wuth oder um dabei in irgend einer Weise zu gewinnen, das waren Fragen, die nur eine schnell einzuleitende und mit Geschick durchzuführende Untersuchung aushellen konnte. Hinze, der Pförtner und seine Frau, kamen aam ersckövft von der nabezu drei Stunden lanaen Vermdmuna. Und sie hatten doch gar nichts zu sager ewußt. B:s gegen elf Uhr waren die rei abziehenden Dienstleute bei ihnen gewesen: man hatte den Abschied gefeiert und nicht wenig dabei getrunken. Bier war in hübschem Vorrath im Hause: auch ein paar Flaschen Wein hatte man sich vergönnt angebrochene, versicherte Hinze und so war man sehr fidel gewesen. Dann hatte er mit etwas schwerem Kopfe Schluß besohlen. Seine Gäste, deren Gepäck schon vorher in die Stadt geholt worden waren, waren um elf Uhr aufgebrochen und er und seine Frau schlafen gegangen. Aber fchon um ein Uhr habe der Herr Doktor erst heftig an die Fensterscheiben geklopft, dann das Gartenthor aufgenssen. das die elektrische Glocke in Bewegung setzte. Auch Lore, die Dogge, machte solchen Lärm, daß er im Nu aus den Federn war. gerade, als seme Kuckucksuhr eins schlug. was iprudelten v:e reiven euu :e: dem Anwalt entgegen, völlig vergesend, daß sie ihm das Meiste davon chon heute früh berichtet hatten. Aber die Vernehmung hatte sie ganz aus der Fassung gebracht. Es war ja schon Unglück genug, daß sie ihr Brot verloren was quälte man sie nun noch mit Fragen, auf die sie doch keine Antwort wußten. Reimers sah wohl, daß aus ihnen tm Moment nicht viel mehr herauszubekommen war. Ob Hinze sich nicht geirrt haben könnte mit der Zeit, ob der Kuckuck vielleicht ein viertel auf drei ausgerufen hätte? Nein, das gab's nicht! Sein. Hinzes Kuckuck wiederholte bei jedem viertel die Stundenzahl und da schlug auch jedesmal eine Glocke an. Viermal hatte der Kuckuck mit Glockenbegleitung gerufen und einmal ohne diese es war also ein Uhr! Und Doktor Weber behauptete heute früh, er sei nach zwei Uhr durch den Brandgeruch geweckt worden. Wissen Sie denn, lieber Hinze, wann die erste Feuerwehr zur Stelle war?" Auch das weiß ich ganz genau: um halb vier Uhr! Drüben, am Bahnhof Grunewald wurde schon lange rangirt, und die fangen nie vor drei Uhr an." So waren also mehr als zwei Stunden vergangen, bis Hilfe kam, von der Zeit an, wo Weber das Feuer bemerkt haben wollte! Und wer will sagen, wie viel früher es schon gebrannt hatte! Nur noch eins, lieber Hinze, dann haben Sie Ruhe vor mir. Was ist mit den Sachen geworden, die man aus dem brennenden Hause gerettet hat?" Die Polizei hat sie auf einem Wagen weggeschafft. Bis auf zwei Koffer, die Herrn Doktor Weber gehörten und bis auf ein Bild, das ein Spritzenmann mir brachte Sie wissen ja, das Bild von unserm Fräulein!" Diese Koffer und das Bild sind also noch hier?" Bewahre! Der Doktor hat sie gestern Abend mitgenommen. Es sind ja seine Sachen!" Die Koffer vielleicht, aber doch nicht das Bild, lieber Hinze." Hinze kratzte sich den Kopf. Freilich wahr! Aber wenn er nicht 'mal das von ihr haben sollte, wo er sie doch so gern ganz und gar gehabt hätte" Dem Anwalt stieg es heiß auf. seine Hände ballten sich. Er würde sich das Bild holen! Als Leonhard Reimers den ihm wohlbekannten Portier deö CentralHotels nach der Zimmernummer deö Doktor Weber fragte, machte der Mann ein.bedenklich-pfiffiges (IMt.

Da kommt der 'Herr Rechtsanwalt um eine Viertelstunde zu spät eben ist der Kriminalkommissär Holzer zu ihm hinauf. Er hat zwei Geheimschutzleute bei sich da weiß man also, was die Glocke geschlagen hat!" Prompte Bedienung," dachte Reimers. Aber nur noch dringender verlangte er die Thürnummer zu wissen. Und er flog die breite teppichbelegte Haupttreppe hinauf. In dem Gange, wohin man ihn gewiesen, erkannte er unschwer an der absichtlich unbefangenen Art, wie sie in der Nähe von Nummer 123 umherstanden, die beiden Polizisten. ' Er ließ sich nichts anmerken und ersuchte den Zimmerkellner, Herrn Doktor Weber seine Karte zu überbringen, zu fragen, ob er ihn empfangen wolle. Der Anwalt wußte, daß kein nur halbwegs tüchtiger Kriminalist in solchem -Falle Schwierigkeiten machen würde. Konnte doch der Besuch ihm in seiner Dienstpflicht sehr zu statten kommen. Der Kelluer kehrte auch nach wenigen Sekunden zurück und ließ Reimers eintreten. Kriminalkommissar Holzer." stellte sich ihm ein Herr von militärischer Haltung und guten Formen vor. und er ging gleich in medias res über. Es scheint, daß Sie. zur Unterstützung des Herrn Doktor Weber herbeieilen dazu ist noch gar kein Grund vorhanden." Das würde ich mir auch mit allem Nachdruck verbitten," ließ sich jetzt Weber vernehmen, der bisher halb von dem Beamten gedeckt gewesen. J$d) habe den Herrn Rechtsanwalt nicht gerufen!" Das kam schroff und schrill heraus wie eine Kriegserklärung. Da bitte ich vielmals um Entschuldigung," sagte der weltmännische Kommissar. Der Gedanke lag ja nahe Nur muß ich. so leid es mir thut, den Herrn Anwalt bitten, sich so kurz als möglich zu fassen, wenn er in einer mir fremden Angelegenheit mit Herrn Doktor Weber zu verhandeln hat." Ich wüßte kaum, worüber," beharrte Weber in seiner ablehnenden Haltung. Es hatte ihn völlig um seine gewohnte Ruhe gebracht, daß Reimers ihn in der Gesellschaft" fand. Um so ruhiger war der Anwalt geworden. Er gehörte zu jenen seltenen Menschen, die nicht früher urtheilen, als bis es ihnen gelungen ist, sich in die Lage des Gegners zu versetzen. Und Webers Situation war in diesem Augenblick nichts weniger als beneidenswerth. Ich boffe die Herren nur eine Minute aufzuhalten. Der Zweck meines Besuches galt lediglich einem Bilde, das sich in dtt niedergebrannten Villa Houston befand, und von dem man mir mit Bestimmtheit versichert, daß es durch die Bemühungen des Herrn Doktor Weber gerettet worden und von ihm in Bewahrung genommen sei. Ich darf hinzufügen. Herr Kommissar. oatz es iq um ein Portrat meine? künftigen Braut handelt." Jhrcr Braut?" lachte Weber höhnisch aus, ich wüßte wirklich nicht, wie deren Bild in die Villa Houston käme! Und was ich für ein Interesse hätte, ein solches Bild zu retten und an mich zu nehmen!" Ohne auf den gereizten, beleidigenden Ton Webers zu achten, entgegnete Reimers in gemessenster Weise: Ich meine das von Lenbach gemalte Porträt des Fräulein Margit Houston." Ha, ha, ha!" lachte Weber ingrimmig, das ist eine etwas vorschnelle, einseitige Verlobung, die Sie da proklamiren!" Mag sein, mein Herr. Aber ich muß Sie trotzdem ersuchen, mir das Bild auszufolgen oder mir zu sagen, wo es sich befindet." Mit welchem Rechte wagen Sie eine solche Forderung?" fuhr jener, immer

mehr außer sich gerathend, auf. Ich habe Ihnen meinen Rechtstitel angedeutet. Genügt Ihnen der nicht, so lege ich hier dem zufälligen Zeugen, dem Herrn Kriminalkommissar, eine Vollmacht vor, die mich legitimirt. Ich bin der ermächtigte Rechtsbeisiand der Mrs. Houston." Er überreichte dem Beamten das Dokument, das dieser nach flüchtigem Einblick mit einer höflichen Verbeugung zurückgab. Herr Holzer wandte sich an Weber: Unzweifelhaft scheint mir der Herr Notar befugt" Den Henker auch!" schrie der rasende Doktor. Was kümmert mich seine Vollmacht! Eine Vollmacht habe auch ich er weiß es gariz genau. Hier aber bin ich in meinem Zimmer, bin zu Hause. Und ich will nicht weiter von dem glücklichen Bräutigam belästigt sein haben Sie mich verstanden. Herr Rechtsanwalt?" .vollkommen! Sie weigern sicö also?" Doktor Weber machte eine plöhMze Wendung auf den nahen Schreibtisch, riß eine Lade heraus und war eben im Begriff, von dorther einen blitzenden Gegenstand zu packen, als sich, fest wie ein Schraubstock, die Hand des Kommissars um seine Rechte spannte. , Sie werden die Güte haben, den Revolver loszulassen," sagte Holzer sehr ruhig und ließ im nächsten Augenblick einen- leisen, aber scharfen Pfiff ertönen. Die Thur floa auf. die bei den Unbefangenen" traten ein und die Waffe entsank der Hand des zu Tode erschrockenen Weber. .Daß es so stand, hatte er aus der konzilianten Art des Beamten nicht schließen können. Herr Doktor Weber." begann der Kommissar jetzt mit etwaö erhobener Stimme, ich hatte zunächst jrnr den

Auftrag, Sie' über Ihre Kenntniß vöil dem Brande der Villa Houston zu ver.

nehmen. Doch tun ich ausdrucklich ermächtigt, Sie zu verhaften hier der Haftbefehl! wenn Sie mir auch nur die allergeringste Schwierigkeit entgegenstellen." Ich habe Ihnen bereitwilliast auf jede Ihrer Fragen geantwortet," versetzte Weber, langsam wieder Haltung gewinnend. Nun denn, so frage ich Sie jetzt nach dem Verbleib jenes Bildes! Wollen Sie mir das Bild aushändigen oder mir sagen, wo es geblieben ist?" Weber verstummte für em paar Sekünden. Dann antwortete er. dem noch immer anwesenden Reimers einen wüthenden Blick zuschleudernd. mit fester Stimme: Nein, das will ich nicht!" Ich mache Sie auf die Folgen aufmerksam, Herr Doktor. Es handelt sich unzweifelhaft um einen Gegenstand, der Eigenthum der Frau Houston ist und auf den Sie keinen irgendwie nachgewiesenen Anspruch haben! Geben Sie das Bild heraus und Sie entgehen wahrscheinlich einer langen Untersuchungshaft!" Ich kann den Zusammenhang zwischen dem Bilde und Ihrer Amtspflickt nicht verstehen. Ich bestreite, daß hier ein Zusammenhang besteht. Und kurz und gut ich will Nicht will Nicht! Suchen Sie sich das Bild Ihrer Braut!" Weber hatte die letzten Worte dem Anwalt in's Gesicht geworfen, als sollten sie ihn körperlich treffen. Er nchtete sich stolz zu seiner ganzen Große auf und sah mit verletzender Geringschätzung auf den an Gestalt viel kleineren Anwalt herab. Dann, sich wieder an den Kommissar wendend, schloß er: Wenn Sie das Recht haben, mich wegen des Bildes zu verhaften da bin ich! Ich stehe zu Ihrer Verfügung." Ich verhafte Sie im Namen des Gesetzes, weil Sie einen Gegenstand, der Ihnen nicht gehört und den Sie widerrechtlich an sich gebracht haben, nicht herausgeben wollen, auch die Auskunft darüber verweigern. Ich hatte Sie gewarnt." Und seinen Leuten rief der Kommissar zu: Führen Sie den Herrn ab! Nehmen S'.e eine Droschke! Und seien Sie auf alles gefaßt. Schicken Sie mir den unten wartenden Kollegen, daMit wir mitnehmen können, was sich hier im Zimmer befindet!" Weber zog ruhig den Ueberrock an, griff nach seinem Hut und schritt zwischen den beiden Geheimpolizisten hinaus. Kein Nerv zuckte in seinem jetzt f. runlich brünetten Gesicht auch die onst so belebten und erregten Fältchen um die Augenwinkel waren wie durch eine übermenschliche Willenskraft zum Stillstand gekommen. Eine starre, eiserne Entschlossenheit sprach aus der ganzen Haltung dieses Mannes, der jetzt entweder seinen letzten Gang antrat oder noch einmal über alles triumphirte, was sich seiner ' Wiedergeburt entgegenstellte. Der Rechtsanwalt war auf ein Zeichen des Kommissars zurückgeblieben. Es sei ja nicht ausgeschlossen, meinte dieser, nachdem die drei oas Zimmer verlassen hatten, daß sich das gesuchte Gemälde hier in dem Zimmer befände. Freilich dürfe er es auch dann dem An.walt nicht überlassen; wohl aber wüßte dieser doch, wo er es zu reklamlren habe. Als der erwartete Hilfsbeamte kam, wurde eine gründliche Durchsuchung des Zimmers vorgenommen. Was sich irgend vorfand, nahm man zu Protokoll und packte es in den Koffer, der weit geöffnet in einer Ecke stand. Weber mußte wohl nichts zu verbergen, gehabt haben. Von dem Porträt Margits fand mau keine Spur. Zwar, dem Rechtsanwalt fiel es auf, daß sich hier nur ein Koffer befand und zwar eigentlich, nicht viel mehr als ein Handkoffer, der nur das Allernothwendigste enthielt. Das war gewiß bei Weitem nicht alles, was Weber aus seinen. vom V?ande verschont gebliebenen Zimmern gerettet hatte. Dann sollte er ja auch mit zwei Koffern abgezogen sein. Und schließlich fehlte Margits Bild. Gewiß war es an derselben Stelle, wohin Weber auch anderes in Sicherheit gebracht hatte. Aber Rei mers hielt es nicht gerathen, den Kriminalkommissar in seine Vermuthungen einzuweihen. Er wollte ein Stückchen von den sich mehr und mehr ver wirrenden Fäden in der Hand behalten. Vor allem fühlte er sich Manns genug, dem Hohn des Herrn Weber die Spitze zu bieten: Er wurde sich das Bild feiner Braut holen! , Sie konnten zu keiner glücklicheren Stunde kommen. Mrs. Houston! Mit diesen verheißungsvollen Worten wurde Frau Emma am Bahnhofe Charinq-Croß m London von einem Herrn empfangen, der sich ihr als ein langjähriger Freund und Verufsgenosse Mr. van Dyks in New York vorstellte. .tf.t,,, tm '--453 'jt&Z.'i UTVH.Viia wC Ernannte seine Bahr t u ch t r a g e r. Ein Lljähriger Jüngling Namens Herbert Ochsttirider iiu Blufften, Ind., machte letzthin seinem Leben durch Selbstmord ein Ende. Vor der That schrieb er einen Brief, in dem er zwei seiner Vahrtuchträger ernannte und angab, wo er beerdigt werden wollte und was für Lieder an seinem Grabe gesungen werden sollen.

Der ncue Croton-Damm.

Seine Ausdehnung und die des von ihm ge bildeten Reservoirs. Der neue Eroton-Damm in New York, der bis Oktober dieses Jahres fertig sein soll, ist ganz aus massivem Mauerwerk von Granit und Cement. In einer Länge von 2000 Fuß oberer Linie ist er quer durch den Crotonfluß gebaut an einer Stelle, wo das Thal zwischen hohen steilen Felsen sich verengt, 2k Meilen östlich von Croton am , Hudson; 135 Fuß unter dem Flußbett funoamentirt, ist er im Ganzen 297 Fuß hoch. An der Basis 206 Fuß. auf der Flußsohle 100 Fuß breit. ver engt er sich nach oben zu 18 Fuß Breite, wo mit Zuhilfenahme von stählernen Tragern und seitlichen Stutzkonstruktionen eine 20 Fuß breite Landstraße über die Länge des Dammes geführt wird. Das hinter dem Damm sich bildende Reservoir wird 19j Meilen lang östlich bis Croton Falls gehen, wo auf beiden Seiten eine Menge seeartiger NebenReservoirs sich befinden. Im Ganzen wird es 32.000.000.000 Gallonen fassen, was bei einem täglichen Verbrauch von 150.000.000 Gallonen für Manhattan und Vronx für drei Monate ausreicht. Nach Ansicht von Sachverständigen wird der gegenwärtize Bau die Stadt New York auf zehn, nach Ansicht eines derselben sogar 15 bis 20 Jahre lang vor Wassermangel schützen. In Folge der schnellen Füllung denkt man übrigens bereits an einen noch zwei Meilen weiter unterhalb zu errichtenden neuen Damm, dessen Bau schon früher bei Erwägung des Planes des gegenwärtig im Bau begriffenen ernstlich berathen wurde. Alles Land um das Reservoir bis zu 250 Fuß weit von der Hochwassermarke hat die Stadt 'gekauft, und eine vier Fuß hohe Umfassungsmauer ist im Bau begriffen. Auf unvermeidlichen Zickzackwegen über Brücken und um kleinere Neben-Reservoirs wird die Umfahrt 75 Meilen lang sein. Turbine bewährt sich. Die Probefahrt des deutschen Tur-binen-Torpedojägers S 125." welcher auf der Schichauwerft in Danzig erbaut wurde, ist außerordentlich erfolgreich verlaufen. Das Boot legte drei Stunden lang 27 8-10 Knoten pro Stunde zurück, und die höchste Geschwindigkeit betrug 29Z Knoten pro Stunde. Vier Schwesterboote, welcke mit Kolbenmaschinen ausgestattet sino, legten durchschnittlich zwei Knoten weniger pro Stunde zurück als S 125." Die Flottenverwaltung legt übrigens bei .der Neuerung keineswegs das Hauptgewicht auf die Erzielung einer besonders hohen Geschwindigkeit, sondern stellt lediglich die Bedingung, daß die Turbinen-Fahrzeuge dieselbe Geschwindigkeit wie ihre durch KolbenMaschinen getriebenen Schwesterschiffe erreichen sollen. Die Dampfturbine foll hiilgegen ihre sonstigen mannigfachen Vorzüge darthun und vor allem erweisen, daß sie unter völlig gleichen Bedingungen der Kolbenniaschine überlegen ist. Diese Ueberlegenheit soll sich zeigen in der Raumersparnis bequemen Handhabung, Gefahrlosigkeit deS Betriebes, da außer der Kraftwelle alle beweglichen Theile geschützt sind, Beseitigung der Erschütterungen des Schisses und Kohlenersparniß. Auch ein Verkekröbinderniß. Daß zwei schwatzende Weiber im Eifer der Unterhaltung das Herannahen eines Schnellzuges nicht bemerken und dadurch ein Halten des Zuges peranlassen, hat sich in Burgdorf. Hannover, ereignet. Zwei Frauen hatten sich einen Bahnübergang zum Austausch ihrer Tagesneuigkeiten erwählt. Als ein Eilgüterzug den Bahnübergang dassirt hatte, krochen die Frau ' -mter oer geschlossenen Schranke du und blieben in den Geleisen stehe Sie waren durch einen fesselnden Unlcrhaltungsstoff derart in Rede und Gegenrede vertieft, daß sie, ihre Umgebung vergessend, nicht das Herannahen eines Schnellzuges bemerkten Dn Maschinenführer sah im letzten Augenblick die beiden Frauen, so daß er Gegendampf aeben konnte und den Zug vor der Stelle zum Stehen brachte. Gegen die beiden Klatschweiber wurde ein Straf verfahren eingeleitet. Wichtiges Fisch er eigesetz. Eine völlige Umwälzung im Bei--- . rv r v i i. t. eTrjtl V.. irreoe oer iiqerci uno txx cyinoustrie, so schreibt man aus Kiel, Schleö-wig-Holstetn, hat das polizeiliche Verbot deö Fischens mit engmaschigen Zuanetzen hervorgerufen. Es ist durch diese Vorschrift allein möglich, die ge setzliche Schonzeit für Sprotten herbei zuführen. Der Fang mit weitmafchi gen Netzen ist fast ergebnißlos, da der große Hering die Tiefe ausgesucht hat und kleine Heringe entschlüpfen. Un sere Fischer haben den Heringsfana deshalb vollständig aufgegeben, und Daneman versorgt fast aussazlleßlich den deutschen Fischmarkt und die deutsche Fischindustrie. mit Heringen. Tögltch treffe Bamvser mit großen VJlin qtn Veltheringen für deutsche Räuche reie'n ein. In E ngla.nd, einem der ersten Kohlengebiete der Gegenwart, war noch vor wenigen Jahrhrmderten me Verwendung, der Kohlen wegen der lästigen Rauchentwicklung von König Eduaro II. verboten worden.

Feuer - Signals.

i Pnmhlv Vsrkot 1 Engliff's Opern HuZ 2 astund X'tt Fort t Noble und SMchigan I N. Jersey u. Siaff Lv Pine und Norty 0 Market und Pine 1 Vermont n.'he Saft I Sty. 8 Spritzenhaus Mass. e nah N"bl sZ Dkawan und Walnut ii .Jersev u Lentral A. S Wast. und HerntS Lv Lsb uud XI. etraß !7 Vark Stt und ll Etr JS Columbia und Hillfld '.9 Highland Lvu.Pratt il Jllinoi und et Io ii Pnwsylv. und PraU U Meridian und 11. Etr 26 No. Spritzenhaus 1K. nahe Jllinoii it EenattLveu.eteiair 17 Illinois und ZMchiga Pesylvania und 14. Senate ve. und 13, nHo.i Spritzenhaus In Ldaheichiga Neridiä und Walnut 14 California u Scmont Blake VMh Titto f)oxt $s Jad. v.u.et.Clair 57 Eity Hospital 8 Llake und Norty i Michigan und Ztftd u No. Spritzenhaus Washington nah West IX Ssendorf u Wash. 43 Missouri New Dort Meridian u Wash JllinoiS und Cht 47 CspitoiSv.u Wafy M mgan'S PorkhauS 4 Straßenbahn Stall W. WqfhingtonCtt V Ns. 10 Spritzenhaus JllinoiS u Werrill JllinoiS Lvuisiana 53 West und Louth H West und eLatttz 46 Court v. u Henry 7 Meridian und Siay SS S!o. 4 Epritzenhauk MadisonSv.uMorriS tt Madissn v.uTunlop U o Haken LetterhauS Eouth nah Dklatvar, PemtuMuriU r Tlavan u. VeTarttz afichkarty G8 9teJrrtoa.9tactta 7 Birg. Sl. Srdftav aft und Prospekt 99 Bicking und Higy fl No. 11 Spritzenhaus Bit Lve. nah Hursa n Ast und Sorgia 73 Gedtt und El 74 Davidson u Eesrgia 7 Snglish Lv. Pin 7 Sheüy und BateS 'S 9lo. I Spritzenhaus Prospekt nah SheNy n Fletcher Zlv. u Shelby 81 Market .New Jersey 32 Delawar und Wash. 58 &.st u Washington A New Fork u. Datndfo S5 laubstummm Anstalt Ser. Staaten Arsenal Z7 Orient! und Wag. SS FraueipReformat. 1 No. 15 Spritzenhaus Marhland nahe Mer. U Meridian . Heoraia. 93 Meridian und South i PennshlZ u. Loxistana 35 Vtrgini Sv u. Llab. SS Hauptquartier. S7 Srand Hetel, SS Tspital Lve ud ehi 33 No. 16 Spritzenhaus l. und AZH. 4 Alabama und 16. 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Si ft bqekhnegitsrt vrdm ächter angegeben da an den betreffende Ctxsm ireuPrnaM kein 8InnWfter knokbrscht tVnd I n e w Vjori :it em lLrunosiück von 1120 Quadratfuß an Broadway und Wallstraße für $700,000 verkauft worden. Der Quadratfuß kostet also 5625. Der königliche Palast in Belgrad, Serbien, auch Konak genannt, ist vollständig neu mödlirt roorden. Die Möbel wurden fast ausschließlich aus Paris und Wien bezogen. Eigenartige Wirkung eines Erdbebens. Das kürzlich in der ganzen Schweiz beobachtete Erdbeben hob an der berühmten Orgel im Münster zu Bern 63 Pfeifen aus ihren Löchern. Fürst Ferdinand vonBulgarien hat einen Nationalorden für Ctvilverdienst für Damen gestiftet. Dieser besieht auö drei Klassen, von denen die zweite uad dritte mit oder ohne Krone zu? Verleihung gelangen. '

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