Indiana Tribüne, Volume 28, Number 269, Indianapolis, Marion County, 6 July 1905 — Page 5
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X o o 3 Von . Zallenticn-Wcwer. g QTQYOTOTOTOTOOYOYOYOYOYOYO (Schluß.) Kettner machte ehr Höchst verblüfftes Gesicht über diese Erörterung. BertHa aber ließ ihn nicht zum Nachdenken kommen. Sie hielt ihm die Hand hin und sagte mit vor Bewegung zitternder Stimme: Max, das entscheidende Wort zwischen uns ist noch nicht gesprochen, aber wir fühlen wohl Jedes, was das Andere ihm ist. Wir gehören zusammen, das Schicksal selbst hat uns für einander bestimmt.' Ich weiß, daß Du mich liebst. Max. und ich habe Dich schon, heimlich in Thränen und in Sehnsucht geliebt, bevor ich Dich noch gesehen hatte." Kettner war völlig überrumpelt. Mechanisch legte er seine Hand in die der hübschen Blondine. Er befand sich in einer Lage, der seine Geistesgegenwart nicht gewachsen war. Es schien ihm unmöglich, ihr in's Gesicht zu -sagen: Sie irren sich, ich liebe Sie nicht trotz Ihres Geldes!" Er konnte sie' nicht durch eine direkte Abweisung auf's Schwersie verletzen; deshalb schwieg er verwirrt. Er wollte ihr morgen schreiben, dachte er. Vertha Wiegand schien seine offenbare Verwirrung für Zustimmung zu halten, denn sie fuhr fort: ftun gib Acht. Max, wir stehen mit dem Prozetz dicht vor der Entscheidung. Du mußt die Abschrift von zwei oder drei Depeschen zu bekommen suchen, damit wir erfahren, was meine Gegner in Moskau vorhaben. Kannst Du nicht vielleicht eine Depesche, welche in der nächsten Woche, wenn Du Dienst
hast, eintrifft, dadurch, doppelt bekom- . men, daß Du nach Schluß der Devesche nack Moskau telegraphirst, der Apparat sei in Unordnung gewesen, und Du bätest, die Depesche noch einl mal aufzugeben? Der russische Kollege wird ja sehr ungemüthlich werden, aber es bleibt ihm dock schließlich nichts übrig, als die Depesche noch einmal abutelegraphiren. Den Streifen bringst Du mir, Geliebter! Ich werde ihn entziffern, und Du sollst den Inhalt erfahren. Vielleicht ist es Dir nicht ganz-angenehm, was Du thun sollst; aber denke, es handelt sich um un.':t Glück!" öinen vorsichtigen Blick warf Vertha auf Frau Kutow, die in ihrem Stuhl eingenickt zu sein schien, dann legte sie plötzlich ihren Arm um Kettners Hals und küßte ihn leidenschaftlich. ..Seinem Gefühle folgend, sprang '.Kettner schnell auf, der Stuhl erhielt linn geräuschvollen Nuck, und Frau Kutoiv erwacht ' Es ist schon spät, wir wollen nach Hause gehen!" erklärte Vertha schnell gefaßt, und man machte sich auf den Weg nach dem Gasthofe. Unterwegs reichte Kettner wie immer Vertha den Arm, und der zärtliche Druck, den er dabei fpürte. bewies ihm, daß die hübsche Russin aufrichtig in ihn verlieht. l?ar. ' Es ist kein Mann gleichgiltig dagegen, wenn ein Weib ihm eine leidenschaftliche Neigung entgegenbringt, um so .weniger, wenn dieses Weib hübsch und auch noch reich ist. Jetzt, wo er unmittelbar vor der Entscheidung stand, gerieth Keitner aber doch in den schwersten Zwiespalt mit sich selbst. Sollte er diese gewaltsame Verlobung, bei der er eine so passive Rolle gespielt hatte, g:lten lassen, sie als ein Werk des Schicksals hinnehmen, das ihm wohlwollte? Die Aussicht auf Reichthum war sehr verlockend, und er wäre wohl erlegen. Aber da war noch die eigenihümliche Zumuthung der ehemaligen Kollegin, welche klipp und klar von ihm ein schweres Amtsvergehen verlangte, das durch nichts zu entschuldigen war, selbst .wenn dadurch die Intriguen zweier Gauner, die sich unrechtmäßig ein Vermögen aneignen wollten, zu nichte gemacht würden. Als Kettner an jenem Abend nach Hause kam, war der Gedanke besonders stark in ihm, wie viel ruhiger er früher gelebt hatte, ehe er Vertha Wiegand persönlich kannte, und was er darum geben würde, wenn sie überhaupt nicht nach Berlin gekommen wäre.
Am nächsten Morgen wurde Kettner durch einen Brief überrascht, den er von Vertha erhielt. Mein Geliebter! Wir wollen vor der Tante vorläufig unsere Verlobung geheim halten. Sie mag davon erfahren, wenn wir die Vorbereitungen zur Hochzeit treffen. Du hast jetzt die ganze Woche Tagdienst, und wir haben zu wenig von Dir. Ich gehe daher mit meiner Tante nach Ostende und komme erst wieder zurück, wenn Du Nacht dienst hast. Dann können wir tags über wenigstens zusammen sein." Dieses Schreiben war Kettner höchst angenehm. Es gab ihm Gelegenheit, einige Tage allein zu sein und über q selbst und seine Verhaltnisse nachzudenken. Inzwischen mußte er zu einem endgiltigen Entschlüsse kommen. In den nächsten Tagen war er so schweigsam und nachdenklich, daß es allen seinen Kollegen auffiel. Es sprach eben doch sehr viel für eine Heirath mit Vertha Wiegand. Kettner hatte eine alte Mutter und eine unversorate Schwester in der Provinz. Wenn er reiÄ keirathete, konnte tx seinem
Mütterchen einen angenehmen Lebensabend bereiten und seine Schwester vielleicht gut versorgen, während er selbst seine Stellung aufgeben und als reicher Mann ganz nach Wunsch und Neigung leben würde. Und dabei war diese Bertha . Wiegand ein hübsches Weib, sie liebte ihn. was wollte er denn eigentlich noch mehr? War er nicht ein Narr, noch zu schwanken? Die Verlobung war allerdings etwas sonderbar zu Stande gekommen; - aber das bedingten eben die Umstände. Auch die Bekanntschaft hatte ja höchst sonderbar per Draht angefangen, und schließlich war eben Bertha Wiegand eine Russin von der modernen, emanzipirten Richtung, die anders dachte, als man dies im philiströsen Deutschland ' von einem jungen Mädchen gewöhnt ist. Aber wenn Kettner dann wieder daran dachte, was ihm Vertha zugedacht hatte, nämlich den Bruch des Amtsgeheimnisses, dann wurde er ganz wild. Gerade sie als ehemalige Kollegin mußte doch wissen, daß ein ehrlicher Mann das nicht thun dürfe, selbst wenn es sich um Hunderttausende handelt. Freilich, Frauen haben oft höchst sonderbare Begriffe von Gesetzen, sie legen sie sich gewöhnlich nach Gutdünken und zum eigenen Vortheil aus. MS die Zeit ihrem Ende nahte, welche die Damen fllr ihre - Abwesenheit bestimmt hatten, war auch Kettner mit seinem Entschluß fertig. Er wollte Bertha Wiegand heirathen, obgleich er sie nicht liebte. Auf den Bruch des Amtsgeheimnisses aber wollte er sich unter keinen Umständen einlassen.
An dem Tage, an welchem, Ketwer wieder zum ersten Mal Nachtdienst hatte, käm ein zärtlicher Brief aus Ostende, der ihm die Rückkunft der Damen für den nächsten Morgen mittheilte. Kettner sollte sie Vormittags auf dem Bahnhofe abholen. Kettner war überzeugt, daß gerade! an diesem Abend schon eine der bewußten Chiffredepeschen kommen würde. Richtig! Um halb Zehn begann der Apparat zu arbeiten und meldete: .Moskau gibt Chiffredepesche. Ist Herr' Keitner dort ?" - Kettner antwortete: Hier Kettner," und die Antwort lautete zu seiner außergewöhnlichen Bestürzung: . Hie? Bertha Wiegand. Ich kann Ihnen nur auf einen Moment guten Abend sagen, lieber Herr Kollege, denn ich bin! nur besuchZweise hier auf dem Amt. Hoffentlich befinden Sie . sich wohl?" Die Druckschrift auf dem Streifen, der sich vor den Augen Kettners abrollte, begann vor ihm zu verschwimmen. Träumte er oder wachte er? Da ' am Apparat saß wieder Bertha Wiegand wie vorher, sie, die ihm doch noch soeben, aus Omnde einen .Brief geschrieben hatte! Aber nur einen Moment wahrte das Erstaunen Kettners. . Dann telegraphirte er zurück: Bitte dringend noch am Apparat zu bleiben. Wie kommen Sie nach Moskau, Fraulein Wiegand? Sie waren doch gestern noch in Ost ende." - - ' - Bewahre, ich war noch nie in Ostende. Sie scherzen wohl wieder wie früher." .i--,j-Nem, ich scherze Nicht. Bis vor Kurzem war länger als zwei Wochen eine Dame hi:r in Berlin, welche sich unter Ihrem Namen vorgestellt hat. Ich zweifle ja nicht, daß Sie, Fraulein Wiegand, jetzt am Apparat in Moskau sind, denn ich habe Sie sofort am Telegraphiren erkannt, wie erkläre ich mir aber diese sonderbaren Umstände?" Es kann unmöglich eine Dame dort gewesen sein, die meinen Namen tragt. Ich habe Rußland keinen Augenblick verlassen." . Ein Fräulein Vertha Wiegand hat sich 'mir vorgestellt und sich auf unsere Beziehungen ausdrücklich berufen. Sie reist in Begleitung einer Frau Kutow, ihrer Tante. Hätte ich eine Photographie von Ihnen besessen, Fräulein, dann wäre die Täuschung nicht möglich gewesen. Aber weshalb und zu welchem Zweck ist die Täuschung erfolgt?" 3 ziehe Erkundigungen ein," lautete die Antwort, und "werde gegen Morgen noch einmal an den Apparat kommen, wenn der Kollege, der Nacht dienst hat, so freundlich ist, mich mit Ihnen sprechen zu-lassen. Aus Wieder sehen also!" Die Chiffredepesche wurde dann von dem Telegraphisten in Moskau aufgegeben. Kettner hatte 'damit länger als eine halbe Stunde zu thun. Dann wurde die Depesche expedirt, und Kettner konnte sich damit beschäftigen, über die mysteriöse Doppelgängerin des jungen Mädchens in Moskau nachzudenken. Ein geradezu freudiges Gefühl be herrschte ihn, nämlich darüber, daß die Bertha Wiegand, die er in Berlin kennen gelernt hatte, nicht die echte war. Vielleicht entsprach die wirkliche Bertha Wiegand doch dem Bilde,' das er sich von ihr gemacht hatte. Was wollte denn aber die Schwindlerin, die den Namen Berthas angenommen und un ter diesem sich ihm genähert hatte? Auch dafür fand Kettner schließlich eine Erklärung. Es handelte sich sicherlich um einen Depeschendiebstahl, denn zu einem solchen hatte ihn ja die falsche Bertha Wiegand anzustiften versucht. Wie kam die Schwindlerin aber zu dem vielen Gelde, das. sie mit vollen Händen ausgab?. Die Tante Kutow kam Kettner letzt auch sehr ver dächtig vor. Er hatte das Gefühl, diese Dame, sei nur irgendwo -geborgt und wahrscheinlich eme ganz fremde Per
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son, die in gar keinen Verwandtschaftlichen Beziehungen zu der Schwindlerin stehe. ; Gegen vier Uhr Morgens klapperte endlich der Apparat wieder, und schon nach den ersten Worten erkannte Kettner seine Kollegin. Herr Kettner dort?" frade der Avparat, und als Kettner bejahte, telegra phute Bertha: Ah im vor drei Wo chen plötzlich nach Vetersbura verset worden. Die Versetzung kam telegra phisch und mit solcher Eile, daß ich mich nicht mehr von Ihnen verabschieden konnte. Meine Tante hat mich begleitet, und in der Zwischenzeit ist sie gestorben. Es bat fic& berausaestellt. daß die alte Dame sehr vermögend war, und ich bin ihre Erbin. Ich habe den Dienst ausgegeben und bm nur nach Moskau zurückgekehrt, um meine rr 't Y i . i C iJt. ANgeiegenye:ren zu oronen uno irncg von Ihnen zu verabschieden. Wie Dame, welche unter meinem Namen in Berlin auftritt, ist wahrscheinlich eine Frau Talitzin. Sie hat sich auch mir in auffälliger Weise genähert und mir ihre Freundschaft aufgedrängt. Was sie von mir wollte, war ein Bruch des Amtsgeheimnisses. Ich habe ihr im .Scherze von meinen Beziehungen zu Ihnen erzählt, und sie hat sich immer für diese Angelegenheit außerordentlich interessirt. Meine plötzliche Versetzung hat sie sich zu Nutze gemacht, um in Berlin meine Rolle zu spielen,- jeden-. falls nicht zu lauteren Zwecken. ' Ich I schreibe Ihnen sofort, einen aussuhrlichen Brief." Damit war die Angelegenheit für Kettner zwar noch nicht vollständig aufgeklart, aoer er wußte , wenigstens sicher: diese Frau Talitzin, die sich unter dem Namen Bertha Wiegand ihm vorgestellt hatte, war eine Schwindlerin, die sich zuerst an die wirkliche Vertha Wiegand herangemacht hatte und nun ihn in's Garn zu locken gedachte.' Und mit dieser Erkenntniß wußte er auch gleichzeitig, was . er zu thun hatte. Er ging in der Frühe nach Beendi-1 gung des Dienstes in den Gasthof. in dem die Damen bisher loglrt hatten. und fragte den Portier, ob die Damen wieder Quartier bestellt hätten. Als dieser bejahte, schrieb er im Lesezimmer einen Brief, welcher lautete: .Der Unterzeichnete wünscht mit Frau Talitzin und deren Begleiterin nichts mehr zu thun zu haben und möchte den Damen rathen, Berlin so chleumg wie möglich zu verlassen, da ie wirkliche Bertha Wiegand soeben hier eingetroffen ist." Diesen Brief gab er dem Portier mit der Bitte, ihn den Damen bei der Ankunft sofort auszuhandigen. Dann begab er sich nach Hause, um sich umzukleiden, und suchte gegen neun Uhr bei dem Direktor des' Haupttelegraphenbureaus eine Unterredung nach. Als er dem Direktor von dem geplanten Depeschendiebstahl berichtete, wurde dieser sehr ernst. Er erklärte, er müsse schleunigst der Oberpostdirektion Meldung machen, diese werde bestimmen, ob die Kriminalpolizei zu.benachrichtigen sei oder nicht. Kettner möge sich in seiner Wohnung bereit halten, um sofort zur Stelle zu sein, wenn man ihn wegen einer Verneymutig brauche'. Nachmittags aeaen zwei Uhr erhielt Kettner durch die Rohrpost den Auftrag, sich zum Bericht im Neichspostamt einzufinden. Auf dem Wege dahin ging er zu dem Gasihofe, um nach der angeblichen Vertha Wiegand zu fragen. Er erfuhr vom Portier, datz die Damen angekommen, aber unmittelbar nach Empfana seines Briefes wieder abgereist seien. Kettner siel eine große Last vom Herzen. Die bei den verschiedenen Staaten beglaubigten Botschafter und Gesandten bedienen sich zur Beförderung von wichtigen Nachrichten an ihre höchste vorgesetzte Stelle in der Heimath gewöhnlich der Kuriere, die in regelmäfeigen Zwischenräumen bei ihnen eintreffen, um Nachrichten zu bringen und solche mitzunehmen. Wenn es sich aber um eilige Dinge handelt, dann kann man nicht auf den Kurier warten, und die Vertreter aller Nationen im Aus lande machen dann oft sonderbare Manipulationen, um ihre Nachrichten auf Umwegen, aber sicher in die Hände ihrer Regierung gelangen zu lassen. Der französische Gesandte in Petersbürg gab zum Beispiel seine Depeschen nach Paris nicht in Petersburg auf, weil er fürchtete, auch die Chiffrirung könne vor einem Lesen der Depesche nicht schützen. Er gab seine Nachnchten daher brieflich nach Moskau an einen Agenten. Dieser telegraphirte die Nachrichten chiffrirt an eine Deckadresse in Berlin, und der Berliner Agent erhielt die Depefche zu einer Zeit, die ihm gestattete, sie in einen Briefumschlag zu stecken und den Brief noch zum Postwagen des nach Paris gehenden Nachtzuges zu bringen. Wer konnte in Moskau oder Berlin ahnen, datz diese Chiffredepeschen Geheimnisse des französischen Gesandten in Petersburg enthielten? Durch das Telegraphiren sparte man für die sonst brieflich beförderte Nachricht gegen 60 Stunden Zeit. Die englische Regierung hatte von diesem heimlichen Nachrichtenwesen des französischen Gesandten in Vetersbura Kenntniß erhalten. Es lag ihr in jener Zeit ungeheuer viel daran, zu erfahren, was der französische Gesandte aus Ve tersburg nach Paris melde, und so hatte sie eine'ihrer besten diplomatischen I Spioninnen angewiesen, einige dieser
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Depeschen abzufangen, das heißt, Ko. dien davon m besoraen. ftraii Tattdin hatte sich zu diesem Zwecke erst in Moskau an Vertha Wiegand herangemacht, und. als diese plötzlich vom Apparat fortkam, benukte sie ifi K?nntniN betreffs der Verhältnisse Kettners in Berlin, um dort den Versuch zu machen, die Depeschen zu stehlen. Jyr Anschlag war mißlungen, sie ilbst aber war entkommen. imh hl preußischen Behörden machten weiter kein Aufseben von der Sack?. S'mfa dem, bekam der französische Gesandte in Vetersbura ' durck seine (nirnn Wind davon und benutzte den bisheri gen Nachrichtenweg über Moskau und Berlin mcht weiter. Die Chissredepelajen yorien ganz aus. zuergevllcy wartete Kettner vier Tage lang auf einen Brief von Bertha, am. fünften Tage aber meldete ihm Abends bei. dem Nachhausekommen die Wirthin schmunzelnd, daß wieder eine Dame aus ihn warte. Und diesmal war es die echte Vertha Wiegand, die selbst. gekommen war, um die nothigen Aufklärungen zu geben. Ja, daö war die echte 'Bertha, so wie sie sich Kettner gedacht hatte: ein reiendes, bescheldenes Madchen, das ,ocherröthend ihre Hand in die seine legte, als er sie so herzlich begrüßte, wie man eben eine junge Dame begrüßt, die man längst liebgewonnen hat. . kehrte mcht wieder nach Rußland zurück. Kettner ließ sie nicht mehr von sich gehen, und sie blieb gerne. .Von ihrer Doppelaanaerm hat man nie wieder etwas vernommen. Erundeigenthums Übertragungen. Thomas I. Thompson an JameS R. Gunn, Lot 170, Rosemont Addition. westliche Seite von Warman Avenue, nördlich von Victoria Str., $1,200. Thomas L. Thomson an JameS M. Van Sickle u. A., Lot 4. Thomvson'S Sub., Lot 36, Jrvington, südliche Seite von Washington Str., westlich von Audubon Str., $4,500. Louisa A. Wright an Emrick Furni türe Co.. LotS 11, 12, 13, 15 bis 18, Wrkght'S MorrlS Str. Add., 35 bei 145 Fuß jede, vacant. von Morris bis ttansaö Str., weltlich von Senate Ave.. $5400. John N. Hurty an Henry G. Dockwiler, Theil Lots .16 und 17, Meri dian und 47. Str. $2700. Ruth C. Bicknell an Arthur F. Reynolds u. A., Theil südöstliches Viertel Sektion 23, Tshp. 14, Range 2, 8z Acker, Decatur Tshp. $1600. .Edward Whltaker an Addison E. RogerS, Lot 9, Block 10, Tuxedo Park, 40 bei 136 Fuß verbessert, Oftseite Co. lorado Ave., nördlich von New York Straße. $1,500. Robert C. Ramsey u. A. an Jndiana Trust ' Co., Truste'e, Lots 6 und 7, Miller's Subd., Theil Square 7, 90 bei 150 Fuß, verveffert, nordwestliche Ecke Illinois und Michigan Straße. 30,000. William E. CollingS an William . Gleßner, Lot 41, Block 11, Tuxedo Park Add., 40 be! 136 Fuß, verbessert, Westseite Linwood Ave., nördlich von New York Str. $1,400. George B. JandeS an Charles M. Clayton. LotS 9 und 10, Caven'S Subdivision, erste Brootside Addition, 80 bei 190 Fuß, vacant, Südseite der Brookstde Ave., östlich von Roseline Str. $900. State Plaza Company an Wm. H. Peake, Lot 113, State Plaza Add., 40 bei 100 Fuß, vacant. Ostseite der Randolph Str., nördlich von Washing ton Str. $950. Harrison C. Bickel an Mary S.Gib. son, Lot 25, Bickel'ö Subd., Theil von Oas Hill, 40 bei 125 Fuß, verbessert. Westseite der Cushing Str., nördlich von Prultt Str. $900. Delphina Smith an Walter C. Smith, Lot 19 in Ritter'S 3. Add., Jrvington. 40 bei 16N Fuß, vacant Oßseite der Whlttier Ave., südlich von Lowell Ave. $700. Pearl L. Holloway an das Jndiana poliS Asyl für farbige Kinder, Theil von Sec. 21, Tp. 15, Range 2, 40 Acker. Wayne Tp. $5.000. Harry CarritherS an EnSley W. Johnson, Lot 36. Highland Place Add., östliche Seite von Highland Place, $2,500. Edward R. DaviS an Hugh Daugh erty, Lot 1 in Coe'S Subd., Sqr. 6, 54 bei 150 Fuß, verbessert, südwest. llche Ecke der Meridian und North Str. $25,000. Ein Ablieferungswagen der' I. R. Roß Spirltuosenhandlung wurde an der Ecke der Meridian und Maryland Straße durch einen Stra ßenbahnwagen getroffen. Der Wagen wurde demolirt und mehrere große rüge mit Whisky gingen in die
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