Indiana Tribüne, Volume 28, Number 268, Indianapolis, Marion County, 5 July 1905 — Page 7
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I t'cnun von UstitL Ölumctttfplrft I i (Fortsetzung.) Ich Hab's gewußt stöhnte er, c3 reißt mich wieder zurück! Ich muß wieder dahin, von wo ich mich gerettet glaubte auf die Straße!" Ersüüttert von diesem unerwarteten, ihr unverständlichen Ausbruch, schwieg Frau Emma. Fast fürchtete sie die Enthüllungen, die nun folgen mußten. Und nach einer längeren Stille fuhr er, jetzt gefaßter und doch ihrem Blick ausweichend, fort: .Ich will den Eid, den ich mir selbst geschworen habe, nicht brechen ich will Ihnen nicht von-meiner Vergangenheit reden. Nur das eine darf ich Ihnen sagen: so, wie heute, so hat es jedesmal eingesetzt, wenn ich eine gewisse Hohe erreicht hatte. Und unbarmherzig hat es mich noch jedesmal um so tiefe? hinabgestürzt. Sie werden mir nicht glauben, oder wenn Sie dies könnten, werven 2?rc ia) nur um o entrüsteter von mir wenden. Aber es ist mein Verhängniß, daß ich auch diesmal antworten muß trotzdem ich die Folgen voraussehe alles sehe ich kommen alles! Und doch sei es gesagt, Mrs. Houston: ich liebe Sie nicht! Ich verehre Sie als meine Wohlthäterin, als meine Netterin! Ich blicke-zu Ihnen auf. wie zu einer Heiligen, denn das sind Sie! Aber Liebe ist es nicht, was ich für Sie empsinde. Von allem Schlechten, was ich je gethan, wäre es das Schlechteste, das Erbärmlichste, Niedrigste, wollte ich Sie in dem Glauben lassen, daß ich Sie liebe, daß ich jemals den Gedanken gehegt, Sie die Meine nennen zu wollen. Und nun ich Ihnen das gesagt -lbe, nun bleibt freilich nichts übrig, als daß ich gehe. Lassen Sie mich meine Rechnungen abschließen, gnädige Frau, und dann hinaus mit mir! Wohin ich gehöre! Auf die Straße!" Ohne ihr Zeit zu lassen zu einer Erwiderung, eilte er aus dem Zimmer. Wie betäubt blieb die junge Frau zurück. Nicht so sehr die immerhin herbe und ganz unvermuthete Abweisung, die sie erlitten, that ihr wehe, als ihre Ohnmacht, jenem Manne das Herz zu erschließen. Welche furchtbaren GeHeimnisse belasteten seine Seele? Hatte er sich nicht in den nun drei Jahren als ein Mensch von tadelloser Führung, von allerpeinlichster Rechtschaffenheit erwiesen? Als ein Mann, der nur seiner Aufgabe lebte und an dem . Je nie auch nur ein Schwanken in seinem'Thun und Lassen wahrgenommen hatte? Und war es auszudenken, daß man sich drei volle Jahre hindurch eines immer weiter gehenden Vertrauens würdig zeigte, wenn man vorher so Ungeheuerliches auf sich geladen hatte, wie er immer andeutete? Hatte er nicht, besonders im letzten Jahre, seit er auch ihre Geldgeschäfte führte, bundertmal Gelegenheit gehabt, einem etwa in ihm gährenden, unehrlichen Gelüste nachzugeben? Und nicht zuletzt: mußte er nicht ein Mann von tief wurzelnder Rechtschaffenheit sein, wenn er die verlockende Aussicht, die sie ihm rückhaltlos eröffnete, mit dem bezwingend ehrlichen Bekenntniß von sich wies, daß er sie nicht liebe? Plötzlich, wie aus dem Teppich aufwachsend, stand Joe Houston vor ihrem inneren Auge so, wie er an jenem Tage Zn Brighton vor ihr gestanden, als sie ihm ein nur allzu ähnliches Bekenntniß ablegte. Auch sie hatte dem Manne, der in Heller Leidenschaft für sie entbrannt Kar, erklärt: Ich schätze, achte, ich verehre Sie, aber ich liebe Sie nicht." Und wie hatte der riglit honorablo Joe Houston geantwortet? Mit einer stolzen That! Er hatte den ersten Schritt gethan, um sie zur Liebe zu zwingen. Und nun war sie es, der man geantwortet hatte: Ich achte, ich schätze und verehre Sie, aber es ist nicht Liebe, was ich für Sie empfinde!" Sollte sie weniger herzensstark sein, als Joe Houston? Sollt: nicht auch sie versuchen, Liebe zu wecken, wo bisher nur Werthschätzung und Dankbarkeit lebten? Gewiß," sagte sie sich aufathmend, der neue Fall liegt noch ungleich glücklicher, als jener, der in der Hochzeit zu Brighton seine Lösung gefunden! Muß ich diesem Manne denn .glauben, was er unter dem Eindruck einer düsteren Vergangenheit hervorstößt? Liegt es nicht viel näher, daß gerade diese seine traurige Vorgeschichte ihm eine Lüge auf die Lippen drängt? Erarf mich nicht lieben, weil er diese oder jene Schuld auf sich geladen hat das ist sgin Geheimniß. Ich dagegen weiß, daß er heute ein anderer, ein besserer geworden ist ich nehme den Bann von ihm! Auch ich werde um ihn kämpfen, wie einst Joe Houston um mich-7" Logik einer liebenden Frau! Am Abend bat er sie, seinen Rechen, schaftsbericht entgegenzunehmen. Das werde ich nicht thun, mein lieber Doktor sagte sie mit heiterer . Aeberlegenheit, ich hab' mir's anders überlegt. Wenn Sie meine Gefühle nicht erwidern und wenn Sie sich Ihrer ' Vergangenheit halber gar nicht mit der 'Hoffnung auf eine schöne Zukunft zu befassen wagen, dann, lieber Freund, $ai es ja keine Gefahr! Dann mögen Sie ruhig aus Jyrem Ponen vero:ei--.1 - im !ii f..i.l1 jen. ols nun ois cargns lausim " , . mt " C!.. mng vollen: tjt, ooer MS nie o
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erwünschte Professur bekommen, oder endlich, bis Sie aus - einem andern Grunde gehen wollen! Was wir heute Mittag miteinander sprachen, kann und darf Sie jetzt nicht mehr vertreiben. Wie zwei gute Freunde dürfen wir nach wie vor miteinander hausen. Und deshalb nehmen Sie Ihre Rechnungen nur wieder mit und kommen Sie später, wenn Sie Zeit haben' um uns Beiden, mir und Margit, Tennyson oder Burns vorzulesen!" Sie reichte ihm d:e Hand, gleichsam wie zur Versöbnuna. Er stand vor ihr wie ein aescholtenes Kind, dem man zu auterlekt dock wieder verziehen. Wenn nie zuvor, so war er in diesem Augenblick nahe daran, sichihr zu Füßen zu stürzen und den Saum ihres Kleides zu küssen. Ein Schütteln ging durch seine hohe, schöne Gestalt. Es war, als ob er sich einer Vorstellung erwehren wollte, die mit der Macht der Thatsächlichkeit auf ihn einstürmte als ob der - Damm zusammenbrechen wollte, hinter dem er sich verschanzt hatte. Aber wie bisher noch immer, so gewann er auch jetzt sehr schnell Gewalt übe? sich. Er neigte sich auf die ihm dargebotene Hand und berührte sie leicht mit seinen Lippen. Dann nahm er seine Bücher und Rechnungen und ging. Die nun folgenden Jahre waren viel, leicht die schönsten, die glücklichsten, die es in der Erinnerung Emma Houstons gab. Kein Gott hätte ihr den Glauden nehmen können, daß der Mann. der seit jenem Tage nur noch hingebungsvoller für sie bemüht war, der nur noch scharfsinniger zu errathen wußte, was sie jetzt wohl wünschen, woran sie wohl denken, womit sich ihr Innerstes wohl beschäftigen möge daß dieser Mann sie von Grund seines Herzens liebte. Er hatte eine wahrhaft hellseherisch- Sicherheit gewonnen in allem, was sie betraf. Und sie fühlte es auf jedem Schritt, wie sein sorgendes Auge über sie und ihr Eigenthum, über ihr Kind, ihr Glück und ihren Ruf wachte. Nie vergaß er sich mit einem Blick. Nie hätte die Dienerschaft oder Jemand, der im Hause verkehrte, ahnen können, daß diese beiden Leute. Frau Emma Houston und Doktor WilHelm Weber, jemals miteinander von Liebe gesprochen hatten. Er war und blieb, wenn schon kein Bediensteter mehr, so doch ein bescheidener Hausgenosse. dessen Lebensaufgabe es schien, sich seiner Herrin und ihrer Tochter nützlich zu erweisen mit jedem seiner Gedanken, mit jedem Athemzuge, dessen er in ihrem friedlichen Heim froh wurde. Frau Emma hatte das Gefühl, als stände die Zeit still. Sie wußte nicht, daß sie sich nun den Vierzigern näherte leuchtete doch ihr innerstes Glück aus ihren Augen, färbte doch das freudige Bewußtsein, geliebt zu werden, ihre Wangen sie war noch immer tiwt schöne Frau. Margit, nun über siebzehn Jahre alt, war von der Anämie, unter der sie gelitten, vollkommen hergestellt. Allerdings hatten sich dann erste Anzeichen einer Herzschwäche gezeigt. Aber gerade gegen dieses Leiden schien der Himmel selbst die rechte Hilfe senden zu wollen. Die Mutter sah es mit dankerfülltem Sinne, daß in dem jungen Rechtsanwalt, der seit einiger Zeit in ihrem Hause verkehrte, eine tiefwurzelnde Neigung für Margit aufkeimte und daß das Kind jenem Manne, wenn auch noch unbewußt, von Herzen zugethan war. Je mehr sie sich überzeugte, daß hier Margits Glück sich aufthat. um so näher rückte der heute mehr als je nach Liebe dürstenden Frau die Vision des eigenen Glücks. Ein nunmehr ganz deutlicher Plan bemächtigte sich ihrer. Man mußte Margit durch eine Seereise völlig gesund machen und sie verheirathen. Dazu war eine endgiltiz: Auseinandersetzung mit Jim Houston nothwendig. Denn auch der Rest ihres Vermögens war eingeschrumpft durch immer neue Anzapfungen von Seiten ihres Gatten." Er drohte mit Schande und Skandal und erpreßte immer wieder Geld von ihr Längst bezog sie nicht mehr so viel an Zinsen, als sie ihm zu zahlen sich verpflichtet hatte. Und doch mußte sie von dem, was sie noch besoß, eine ausreichende Mitgift für Margit abstoßen und noch für sich selbst gesichert bleiben. Sie hatte sich also mit ihrem alten Freunde van Dyk in Verbindung gesetzt, und war glücklich, als er ihr schrieb, Jim Houston befinde sich mehi als je in desolaten Verhältnissen. Er würde gewiß für ein paar Hunderttausend Mark zu gänzlichem Verzicht, zu einer Scheidung in aller Form zu haben sein. Das aber, so meinte der alte Anwalt, sei nur in einer persönlichen Begegnung zu erzielen. Vielleichd riskirte sie's, und ging: im Herbst zunächst nach London, wohin sich wohl auch Jim Houston zum Derby begeben würde, wenn man ihm auf geschickte Art tausend Pfund in die Hand spielte. Dort würde er, van Dyk, sie an einen ausgezeichneten Kollegen empfehlen, den er auf's Genaueste informiren und der die Verhandlung zwischen ihr und Jim sicher zu erwünschtem Ende führen würde. Deshalb reiste Mrs. Houston über London; deshalb auch hatte sie es abgelehnt, daß Doktor Weber SchiffsPlätze für die Amerikafahrt belege. Es war ja möglich, daß diese Reise unnöthig wurde. Dann wollte Frau Emma mit Margit nach dem Süd gehen, am Mittelmeer längeren Aufent halt nehmen, um zum Frühling die
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hoffentlich ganz Genesenein W Atme
Leonyard Reimers zu fuhren. Als nun heute Abend im. Schlafwagen Margit zum erstenmal von ihrer Liebe sprach, da hätte die Mutter aufschrekn mögen vor Glückseligkeit. Denn auch ihr lachte eine sonnige Zukunft, wenn sie zuvor ihre Tochter zu einer glücklichen jungen Frau machen konnte. Es war ein Kuß vorausentrichteter Dankbarkeit, den Frau Emma jetzt aus die bleiche Stirn der im Schlafe lächelnden Margit hauchte. Auch sie, die Mutter, würde berückend schön träumen heute Nacht. Leider träumte die liebende Frau, auch im Wachen. Sie hätte sonst erkennen müssen, daß hinter all der Glückseligkeit, die sie in sich und um sich zu sehen vermeinte, furchtbares Unheil sich drohend verbreitete. Aber sie ahnte es nicht einmal, daß Wilhelm Weber nun wirklich liebte zum erstenmal in seinem Leben mit der ganzen, immer wieder zurückgedämmten flammenden Leidenschaftlichkeit seines Wesens liebte daß aber nicht sie es war, die alle seine Nerven in Zuckungen versetzte, nicht sie, sondern die unter seinen Augen vom Kinde zur Jungfrau aufgeblübte Marait! uno was Frau Emma nocy wentger für möglich gehalten hätte, war, daß Wilhelm Weber auf die Laufbahn eines Verbrechers zurückblickte. Sie, die cs mit allem guten Willen einer dankbaren Natur nicht vermocht hatte, in zwölf frohen Jahren, die sie ihm dankte, den ehrlichsten, besten, den großherzigsten Menschen lieben zu lernen sie. die voll Abscheu davor zurückgeschreckt war, mit einem zwar bodenlos leichtsinnigen, charakterschwachen, fast verkommenen, aber vielleicht nicht eigentlich schlechten Menschen zu leben sie hatte, man darf sagen: auf den ersten Blick ihr Herz verloren an eine geborene, unrettbar verlorene Gaunernatur an einen WilHelm Weber! 3. K a p t 1 1 Öl rst am zweiten Morgen nach Mrs. Houstons Abreise fand sich der Doktor Weber im Bureau des Rechtsanwalts Reimers ein. Der gestrige Tag sei ihm mit Unterbringung des Wenigen, was man hatte retten können, mit Vernehmungen vor der Polizeibehörde und endlich mit allerlei Versuchen, sich telegraphisch mit seiner Herrin in Verbindung zu setzen, vergangen Versuchen, die leider erfolglos geblieben waren. Mit dieser einleitenden Erklärung waren eigentlich die nächsten Fragen, die dem Anwalt auf den Lippen brannten, vorweg beantwortet. Der Rechtsanwalt faßte den Mann scharf in's Auge, der angesichts eines solchen Ereignisses die Ruhe besaß, einen nahezu erschöpfenden Bericht in so wenig Worten zu geben. Er schien ihm merkwürdig beherrscht; außer einer leichten Blässe, die auch auf die rein physischen Anstrengungen des gestrigen Tages zurückgeführt werden konnte, sah man Herrn Doktor Weber nicht an, daß er vor sechsunddreißig Stunden Zeuge einer furchtbaren Brandkatastrophe geWesen, daß er, wie die Zeitungen berichtet, selbst in Lebensgefahr geschwebt und wenig mehr an seinem persönlichen Eigenthum gerettet hatte, als er auf dem Leibe trug. Seine Art, sich auszudrücken, war vorsichtig und gewählt wie je, er kokettirte auch heute noch nach Jahren! mit jenem gewissen amerikanischen Dialektanklange, der dem Anwalt immer wie etwas absichtlich beibehaltenes vorgekommen war; er gab sich den Anschein, zu rein geschäftlicher Besprechung hier erschienen zu sein. Haben Sie bereits irgendwelche Schritte wegen der Feuerversicherung gethan, Herr Doktor?" fragte Reimers. Gewiß; ich habe die glücklicherweise gerettete Police einem mir befreundeten Anwalt übergeben, damit er das Erforderliche einleite. " Ich bin einigermaßen verwundert, Herr Doktor, daß Sie nicht mir, dem ständigen Anwalt der Mrs. Houston, iesen Auftrag ertheilten." Und doch liegt die Erklärung sehr nahe: in Abwesenheit der Mrs. Houston bin ich es, der ihre Ansprüche bei der Versicherungsgesellschaft vertritt. Und ich habe mich natürlich an einen persönlichen Freund gewendet." Verstehen wir uns recht: mir ist es nicht etwa um den Auftrag zu thun! Vor solcher falschen Auffassung glaubte ich mich sicher. Aber ich besitze die Vollmacht der Mrs. Houston" Soviel ich weiß, nur in Angelegenheiten, welche ihre Verbindung mit d.er Berliner Bank betreffen und in einigen kleinen Gerichtssachen. Oder irre ich mich? Sind Sie vielleicht mit einer Generalvollmacht betraut worden, Herr Rechtsanwalt?" Das nicht. Aber Ihre Frage gibt mir das Recht zu einer Gegenfrage: Sind Sie denn überhaupt irgendwie ermächtigt, für Mrs. Houston in deren Abwesenheit einzutreten?" ftrtvlfffcim f rtTl JtU. wv"ö I In! Sadeort. Junge Frau (gähnend): Ist das ein ödes, langweiliges Nest ... da hätte ich ruhig meinen Mann mitnehmen können!" Logik. E r : Solch - ein Kleiderstoff ' von heute hält doch kaum bis morgen!" Sie: Da siehst Du. wie gut es ist, daß die Mode rasch wechselt." v55 fc-a"i&:tal
Protest.
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In einem Dorfe soll beim Bürgermeister eine Erbschaft getheilt werden. Während der Verhandlung entsteht Streit und bald ist eine Rauferei im Gange, in die man auch den Bürgermeister hineinzieht. Laßt mich auZ!" ruft er Ich erb' ja gar nicht mit!" .
Frauenspekulatisn. Gatte: Aber diese theuren Modesuchen können wir doch nie und nimmer bezahlen!" Frau: O, das weiß ich schon!" Gatte: Aber, Ella! Dann wird man sie Dir später wieder wegpfänden!" Frau: Ja spater! Bis dahin sind sie schon längst aus der Mode!" Mal-propre. Vater: Warst Du auch heute recht sauber in der Schule? Hänschen: Ja, der Lehrer sagte, ich sei doch 'mal propper! Darum di Eile. A.: Wohin so eilig? V.: Zur Bade-Anstalt. A.: Na, gehen Sie doch langsam! B.: Bewahre! Nehme ja Sturz-Bäder! -', m Vertrauensselig. Fähnrich: Und ist Ihr BartWuchsmittel wirklich so sicher?" F r i s e u r: O vollkommen!" Fähnrich: Dann bitte auch gleich eine Schnurrbartbinde." Gewichtig. Vater: Heirathe doch den Otto, er ist ein so gewiegter Kaufmann. Tochter: Darum kann er mir auch gewogen bleiben Theatergespräch. A.: Ist der Chor - Tenor aber arrogant! B.: Wieso denn? A.: Er will immer höher hinaus als alle Anderen! Aus der Schule. Lehrer: Wer hat Amerika entdeckt?" Schüler (schweigt). Lehrer: Na. Du Dummkopf, weißt Du denn das noch nicht? Columbus, das weiß jeder Mensch, jedes Kind, ich weiß es. überhaupt jeder Esel weiß das!" Mittel, mager zu w e rden. Man schaffe sich einen Photographischen Moment -Apparat an, alsbald wird man abnehmen". Guter Rath. A.: Meine ?köbre ist dock ein zu unartiger Balg! B.: Geben Sie das Kind doch zu unserm Organisten in Pension, ver wein doch mit Bälgen umzugehen! Durch dieBlume. Geizbals (t nein Neffen ein nur alo ae fülltes GlaS Wein anbietend): Nun. was sagst Du zu dem Weinazen? vuj fe: Hm! Ein guter Tropfen!
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Ergiebiges Thema. Frau (nach dem Kaffeekränzchen): So eine einfache Frau, die erkrankte Postmeisterin... und doch haben wir uns heute drei Stunden über sie unterhalten!" V o m B a l l e t. A.: Denken Sie nur, dem Rezensenten der Nachrichten" gefiel gestern das Ballet sehr gut. während es dem Kritiker des Anzeigers" direkt mißfiel! B.: Das macht nichts; ihr Urtheil war dennoch sehr ähnlich: was dem Einen Elephanten"-, war dem Andern ElfenBein". Junger Doktor: ES wäre gut, wenn Sie Herrn Mayer nahelegen wurden, daß er sein Testament macht. Haushälterin: O, das hat er schon gethan, bevor er Sie hat rufen lassen, Herr Doktor." Feine Untersckeiduna. Herr (Leinwandkragen Auswählend): Die Fasson Schiller entspricht mir wohl am besten, aber das Leinen ist mir zu grobfädig." Prinzipal: Gut. Kann Ihnen dieselbe Fasson aüH feiner bieten... Fräulein Rosa, geben Sie 'mal die Qualität von Schiller" herüber! Armer Kerl. Was? Sie haben Za eine Prachtfrau! Ein Kistchen solch herrlicher Eigarren kauft sie Ihnen?" Ehemann (seufzend): Ja. aber damit darf ich nur den Besuchern auf warten! Stoßseufzer. Bummler: Ich wollt', es gäb' kein Geld dann hätt' ich doch nicht immer keins!" AuZ derJnstruktionsstunde. Wozu dient die Paradeuniform?" Damit man sie infpiziren kann!" F r a p p i r t. Schullehrer: Herr Wirth! Sekt! Wirth (erstaunt): Waaas? Lehrer: Na. Sekt! Ist er frappirt? Wirth: Nein, aber ich! Spöttisch. Sonntagsjäger: ZefctharV ich aber wohl den Hasen richtig getrofsen." " ' . Förster: Gebellt hat r wenig stens ganz gehörig .... -
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