Indiana Tribüne, Volume 28, Number 268, Indianapolis, Marion County, 5 July 1905 — Page 4
Juviana Tribüne, 5. Juli ISS.
Indiana Tribüne. erauljtatlttt von der Sutderg SB. Indianapolis, Ind. Sany O.THudlum . Präsident. OeschäftSloealt 5?o, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269.
Entcrcd at the Pott Office ot Indianapolis as second das matter, AuS der Sundeshauptstadt. ES wird mit jedem Tage Wahlschein licher, daß der Präsident die Idee einer Extrasttzung deS 59. Kongresses ganz lich hat fallen lassen. Aus vielen Gründen ging es nicht, ihn im Oktober einzuberufen und dann fetzte man daS Datum auf den 13. November fest. Die paar Wochen bis zum Anfang der regulären Sitzung hätten wohl kaum viel genützt. Sprecher Cannon kennt feine Pappenheimer und die Zufammenfetzung seiner KomiteS wird ihm fehr wenige Schwierigkelten machen. Er kann feine Leute aber nicht zum Arbeiten zwingen, und der durchschnitt liche ttongreßmannlift daran gewöhnt, erst nach den Weihnachtsfeiern an die Arbeit zu gehen. UebrigenS ist der Präsident überzeugt worden, daß es am besten sein wird, in den Haupt fragen den Kongreß in Ruhe zu lassen. Jeder Versuch, ihn zu zwingen, wird den Plänen der Administration mehr schaden als nützen. Der Präsident wird in seiner ZJahreZbotfchast daz Problem der Eisenbahnraten wiederum berühren und auch sehr wahrscheinlich die Frage der Tarifreform in Verbin dung mit dem Defizit im Schatzamte. Muthig, wieZPrüsident Roosevelt immer ist, wird er dem Kongreß seine An sichten mittheilen, aber damit wird er es genössen lassen. Er ist überzeugt,' daß von dem Senat keine Vorlage in dem Eisenbahnproblem zu erwarten ist, welche lden Ansichten der Adminiftra tion entsprechen wird. DaS wurde aus den Verhandlungen deS ElkinS 'schen KomiteS sehr ersichtlich. .. WaS die Vorlage dieses KomiteS sein wird, kann zur .Stunde Niemand sa gen, aber.der Präsident ist überzeugt, daß, vennZ in der Frachtratensrage überhaupt etwas unternommen werden wird, es eine Vorlage fein muß, welche der ' Unterstützung des KomiteS deS Senators ElkinS sicher ist. Auf einen Konflikt mit dem Senat wird sich die Administration unter keinen Umständen einlassen. Was nun eine Revision des Tarifs anbetrifft, so ist die Admini ftration längst zur Ueberzeugung ge langt, daß. die Standpatterö" auch in dem. nächsten Abgeordnetenhaus die Oberhand haben werden. ES ist da her gar nicht nothwendig, die Herren zu irritiren. Wenn ihnen die Lage des Schatzamtes klar gemacht wird und sie Maßregeln treffen müssen, einem weiteren und immer größeren Defizit vorzubeugen, so wird die Frage der Tarisreform von selbst auf's Tapet kommen. Allerdings glauben diele prominente .StandpatterS" durch Auf erlegung neuer Steuern der Tarifrevi stsn entgehen zu können, aber hier mö 'gen sie sich irren. Die Administration und nicht wenige StandpatterS", fo wie die ganze Minorität find gegen neue Steuern. Die Politiker wissen ganz genau, daß die Wiederbelebung der KriegSfteuern deS spanisch. amerika Nischen Krieges den Republikanern in den Wahlen von 1906 daS Abeordne tenhaus kosten würde. Man wird da her sehr vorsichtig sein und eine theil weise Revision deS Tarifs befürworten. Kapitän George W. Kirkman vom 25. JnfanterieRegiment ist bekannt lich vom Kriegsgericht zu drei Jahren Zuchthaus verurthellt worden und hat dieser Tage in Fort Leavenworth seine Strafe angetreten. Sobald sich die Thore des BundeSgefängnisseS hinter ihm geschlossen hatten, wurde er um seinen ftolzen'.Van DykeBart erleichtert, gemessen und photographirt und ihm die Nummer 4765 zugetheilt. Er war mit der Gattin deS ersten Leutnants LouiS B. C handler, der in der gleichen Garnison, in .Fort Niobrara, stand, durchgebrannt. Er wurde deshalb der Desertion und deS eines Ossizierk unwürdigen Benehmens, sowie der Un Zerschlagung und Fälschnng angeklagt, da ihm bei seinen Eskapaden das Klein geld ausging und er sich Geld durch Fälschung von EheckS verschaffte. Wenn man sich alle Nebenumftände ln'S Ge döchtniß zurückruft, so muß man ge sehen, daßj Kirkman recht billig davon kam. Während der kriegsgerichtlichen Verhandlungen fand eine Hochdrama tische CzeneZ ' statt. Frau Chandler
mußte als .Zeugin auftreten, und als sie ihren als Klüger erschienenen Gat ten daselbst antraf, warf sie sich ihm zu Füßen und bat ihn. ihr zu vergeben und sie wieder zurückzunehmen. Der Gatte wandte sich jedoch weinend ab und weigerte sich mit ihr zu sprechen. Am nächsten Tage fand man Frau Chandler in ihrem Zimmer im Paxton Hotel mit einer Kugeluunde todt auf. Der Verrath deS Geliebten und die Zurückweisung deS Gatten hatten der Verzweifelten die Waffe in die Hand gedrückt. Dem Juftizdepartment ging dieser Tage die amtliche Nachricht zu, daß im Verlause der Untersuchung über die Schwindeleien in Verbindung mit der Verwaltung der ChickasawNation im Indianer Territorium gegen den Schatzmeister Ward, den Gouverneur Johnston von der ChickasawNation, den früheren Gouverneur Moseley, den BundeLmarschall Colbert, den Bankier Purdon, die RechtSanwülte ManSsield, McMurray und Cornish und Andere Anklagen wegen wiederholter Ausgabe von Anweisungen auf den Schul und allgemeinen Fonds der ChickafawNa tion erhoben worden find. Die Ein leitung zur Aufdeckung von Land fchwindeleien in Neu.Mexiko, welch: sich denen in Oregon und Montana an die Seite stellen können, bildete die Verhaftung von Benjamin H. Tall madge Southwestern Land Company, auf die Beschuldigung der Verleitung zum Meineide. 'Der VorsührungSbe fehl war vom Kommissär Snyder auf Veranlassung des Specialagenten der Regierung, GroZvenor Clarkfon, aus gestellt worden, welcher im hiesigen Distrikt, seit mehreren Monaten thätig ist. ES wird behauptet, Tausende von Ackern Land im reichen Distrikt der artesischen Brunnen von New Mexiko, welches das werthvolle Gebiet
im . ganzen Territorium bildet, feien durch schwindelhafte Eintragungen un ter dem Verwände, daß eS sich um OelLändereien handle, erschlichen wor den. SommernachtSseft und Ball DeS deutschen MetzgerVereins ein schöner Erfolg. DaS SommernachtSseft deS deutschen MetzgerVereinS in der Südseite Turn Halle war, wie es wohl nicht anders zu erwarten war, ein durchschlagender Er folg. DaS Komlte, von dem Wunsche beseelt, seinen Gästen etwas Besonderes zu bieten, hatte weder Mühe noch Kosten gescheut und das große Publi kum, welches dem Feste beiwohnte, war einstimmig in dem Lobe des ihm Ge botenen. Der schöneZGarten mit der Unmenge elektrischer Glühlichter und Lampions, die trefflcheMufik.die große Schaar fest gestimmter, fröhlicher Menschenkinder, die sich den ihnen gebotenen Genüssen ergaben, trugen alle zur gegenseitigen Erheiterung bei. Der circa 1500 Pfd. schwere Ochse, der am Spieße gebraten wurde, fand reißende Abnahme, denn so ein saftiger Braten zu einem schäu menden Glase Bier schmeckt jedem vor trefflich. DaS Feuerwerk, welches um 9 Uhr abgebrannt wurde, fand allgemeines Lob und nicht minder die Ballonfahrt, die etwas später vor sich ging. In der Halle war ein Ball arran glrt, welcher die Theilnehmer des Herr lichen Festes lange beisammen hielt und als schließlich die Letzten die Hall, verließen, geschah eS im Bewußtsein, einen fröhlichen Abend in heiterer Ge sellschaft verlebt zu haben. DaS höchste Strafmak. Eine fürchterliche Strafe verhängte Richter Whallin über den sechszehn Jahre alten Daniel Callahan, 310 BateS Str., der am 3. Juli we gen AbschießenS blinder Patronen .ver hastet war. Die eigentliche Strafe von ZI nebst Kosten wurde dem Jungen nämlich unter der Bedingung erlagen. daß er sich am Vierten alles AbschießenS von Feuerwerkskörpern enthalte. Der Junge schlich nach verhängter Strafe von bannen, als ob er zu einer ArbeitS strafe verurtheilt wäre. E a r l C l a r k, 1534 Martlndale Ave., ein 12 Jahre alter Junge, den man auf. Aussagen seines Kameraden hin verhaftete, ist beschuldigt, mit Frank McCauley zugleich in' einem Geschäfte an' der Washington Straße eine Quantität Feuerwerkskörper ge stöhlen zu haben.'
iv
Line große Sehenswürdigkeit.
Pain'S Fall von
Unübertroffene pyrotechnische Effekte.
Ein unbeschreiblich anregendes Schauspiel bietet die Paln'sche Schau, ftelluna Der Fall von Port Arthur", welche dem Publikum unserer Stadt geboten wurde. Ein zahlreiches Publikum wohnte der gestrigen Schaustellung bei und man geht nicht fehl, wenn man den übrigen Schaustellungen, welche an allen Aben den dieser Woche im Base Ball Park an der Washington Straße fiattsinden, einen Riesenerfolg prophezeit. Die Schaustellung. Von dem dunkeln Nachthimmel hebt sich in getreuer Wiedergabe die Silhouette deS blutgetränkten Port Arthur und Umgebung ab. Ruhig schlagen die Gewässer deS Hafens an die felsige Küste. Der Tag bricht an und bei seinem Lichte sieht man die Straßen der Je ftung sich beleben. Frauen in ihren Nationalkoftümen lustwandeln und eine von griechischen Priestern geleitete Pro Zession macht ihr Erscheinen; denn eS ist der Namenstag eines Heiligen der grle chischen Kirche. Alles athmet Freude und Frohsinn; man erwartet den Vice könig Alexejew, dem ein festlicher Em pfang vorbereitet ist, und denkt nicht an den Feind, der in die Festfreude als bald mit rauher Hand TodeSgrauen und Entsetzen bringen wird. Langsam wandeln die Schildwachen auf und ab. Eine Sowie Kosaken langt an, ihre behenden Pserde hurtig tummelnd. Die Schutztruppen der verschiedenen Gesandtschaften marschieren -jedesmal von den Klängen der verschiedenen Natioanalhymnen begrüßt, auf, -und auch der chinesische Gouverneur mit sei nem Gesolge fehlt nicht. Nun beginnt die Volksbelustigung durch allerlei vor treffliche Specialitäten. Zouaven ge hen mit affenartiger Geschwindigkeit durch erftaumliche Evolutionen, um am Schluß wie Katzen einen glatten etwa 14 Fuß hohen Wall zu überklettern. Drei drollige russische Akrobaten machen belustigende Kunststücke, dann zeigen Carr, Jngraham und Carr ergötzliche Leistungen, die das. Publikum zu be geiftertem Applaus hinreißen. Ihnen folgen in gleich belustigenden Extravaganzen die Drei Macks- und die BertrandS mit ihren wundervollen akrobatischen Leistungen. Wie ein Mene Tekel" erscheint während all dieser Lustbarkeiten ein japanischer Of sizier, der einen Protest des Mikado Ungarns neuer Prcmier. kt verfechte, der Idee der Untheilbarkeit der Foppelmonarchie.. Die Ernennung des Generals Geza V. Fejervary zum ungarischen Ministerpräsidenten, an Stelle des von dem Posten zurückgetretenen Grafen Tisza. dürfte als ein letzter Ausbehelf der Krone anzusehen sein. Fejervary hat General Qt ja v. Fejervary. stets seine ganze Persönlichkeit für die Idee der Unteilbarkeit der Doppel Monarchie und deren Armee eingesetzt. Geboren 1833 zu Josephstadt, widmete Fejervary sich dem Soldatenstand. Bald fand er Gelegenheit, sich auszuzeichnen, so 1859 als Hauptlann beim Generalstab im Kriege mit Italien. Nach weiterer erfolgreicher Karriere trat , Baron Feiervary 1872 Er Honvedarmee über und wurde bald rauf zum Staatssekretär im Lanvertheidigungö Ministerium er lsnnt; 1883, wurde er Lanoesverthe,igungSMinister. MS solcher hat er V auZerordenmche Bndienpe mnie
Port Arthur.
gegen russische Uebergriffe in Korea überbringt. Seine Warnung verhallt in dem Festjubel ungehört. Die Priester vollziehen nun den weihevollen Akt der Fahnensegnung, und während die eintretende Nacht daS schöne Schauspiel nach und nach der hüllt, gleiten unbemerkt die behenden Torpedoboote in den Hafen, der in dem Fefttaumel nahezu gänzlich unbewacht geblieben, und machen den historischen Angriff vom 14. Februar 1904. Der Krieg mit all' seinen Schrecken ist aus gebrochen und blitzschnell folgen nun die Ereignisse. Japanische Spione er scheinen und zerstören ein Pulvermaga zin. Sie werden ermischt und stand rechtlich erschossen. Signale vom Sun Hill" werden sichtbar; sie sind die Vor. zeichen deS Bombardements, welches nun beginnt. Die ehernen Schlünde der Riesen kanonen auf den Schlachtschiffen und den Festungöwällen speien Verderben und die Landungstruppen der Japaner massiren sich zum Sturm auf die Festung. Ein grausig schöne Schau spiel gewahren die tollkühnen gelben Krieger, die manchmal vom Pulver dampf verhüllt, für Augenblicke un sichtbar werden, um dann ebenso plötz lich wieder aufzutauchen, Die Festung ist schließlich erstürmt und General Stoessel ergiebt sich. Kranken Pflegerinnen und Mann schaften vom Rothen Krenz" nehmen sich der Verwundeten an. Das Kriegs fchaufpiel ist beendet. Nun begann ein herrliches Feuer werk, dessen wunderbare Ueberra fchungen laute Rufe der Bewunderung den Zuschauern entlockte. Die Mög lichkeiten der pyrotechnischen Entfal wng schienen keine Grenze zu haben. ;. Funkengarben durchschossen die Lust, um sich in buntleuchtendem Sprühregen zu verwandeln. Feurige Kreise schwirr ten in die Höhe, um aus ihrer Mitte wunderbare Feuerblumen zu schütten. , . - Ein Portrait des MayorS in Feuer werkSkörpern zeigte sich und andere kunstvolle FeuerverkSstücke kreisten und ergossen eine leuchtende Farbenpracht, die man sich schöner nicht denken kann und als endlich in Feuerbuchstaben die Worte Gute Nachts leuchteten, da der ließ ein Jeder mit dem Gebotenen völlig befriedigt den - Schauplatz. ES war eben eine seltene .Sehenswürdigkeit, die für billigen Preis dem Publikum ge boten wurde. Ausbildunz der Honvedschaft erworben. Zwanzig Jahre lang stand er auf dem Posten. Aber die Krisis der letzten Zeit hatte auch ihn verschlungen. Da er stets mit aller Kraft für die Untheilbarkeit der Armee eingetreten war. so mußte er weichen. Er nahm im Juni 1903 seinen Abschied als Minister. Deutsch-französtfcher Cnteutbee. In die Apothele eines elsässischen Gebirgsdorfes kam jüngsthin ein bieberes Bäuerlein, das alle acht Tage eine Zeitungsnummer anfängt, um bis zum folgenden Sonntag fertig zu werden. Herr Pharmacien," sagte er, rnrmm Ente welle bi Gott zitier e paar'Dääj nimm! fresse, un Eier genn sie au nit. Jetzert do haw i gelase vum e dytschfranzösische .Entethee. Seye doch so SLet un gen mir au denne Thee un e lnwiesung War der Apotheker AnfangS über das Ansinnen em wenig verblüfft, so löste sich das Erstaunen in schallendes Gelächter auS, als das Bäuerlein die Zeitung hervorholte, in der dick gedruckt etnxls von deutsch französischer Entente stand. Schwer nur lieh sich das Bäuerlein von seinem Irrthum abbringen. Hanöwurste stn's alli z'samme, die Ketzer vun Zittungsschriewer," meinte in beller Entrüstung der besorgte Entenbesttzer beim 23 lassen der Apotheke. Alligator-Fang. Ein rteWtz Alligator. 7h ffuß lana. 476 lfund schwer, wurde letzthin in einem m im Mississippi-musse bei Cabotla, Mo., gefangen. Drei Männer zoaen an dem Netze und tödteten das Thier mit einem Knüppel. In seinem Magen wurde ein sechspfündiger Catfisch gefunden. Ein furchtbares Verbre chen aus Eifersucht, wird uns aus Artern an der Unstrüt gemeldet. Dort knebelte der Schlosser Grunert seine Ehefrau, begoß sie dann mit Benzin und zündete ste an, wodurch sie gräßliche Brandwunden erlitt. Der Grund zu dem Verbrechen war unbegründete Eifersucht.
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Erinnerung an Naihan Hale. See Ehre deS Patrioten in Huntington errichtete Sranitblotk. Während im City Hall-Park der Stadt New York eine Statue Nathan Hales an diesen Helden des Revolutionskrieges erinnert, wird in Huntington auf Long Island, N. F., wo Hale von den Briten gefangen genommen wurde, sein Andenken in Gestalt eines 1897 errichteten großen Granitblocks geehrt. Der Vwck. steht an der Stelle des schsn seit Langem verschwundenen Hauses, in dem Hale in die Hände der Engländer fiel. An der einen Seite des Blocks ist das Datum der Errichtung mit der Inschrift zu lesen: Nathan Hale; in ewiger Erinnerung." An der zweiten Seite des Blocks sind die Worte, mit denen Hale den Auftrag, die Stellung der Briten bei New F)ork angesichts eines fast sicheren und schimpflichen Todes auszukundschaften, entgegennahm, ferner sein lehter Ausspruch, als er nyn den Eng'. ländern gehängt wurde: Ich bedauere nur, daß ich nur ein Leben für mein Vaterland wegzugeben habe." Die Tafel an der dritten Seite des Blocks gibt über Hale die folgenden Daten: Seine Vorfahren, waren die Hales von Kent, England. Nathan Hale wurde am 6. Juni 1756 zu Coventry. Conn. geboren; er graduirte am L. September 1773 am Vale College, trat am 6. Juli 1775 als Leutnant in das fc KSÄföSM is Nathan Hale-Monument in Huntington. 7. Connecticut-Regiment ein, wurde am 1. September 1773 Kapitän und diente im September 1776 freiwillig als Spion für die Kolonialarmee. Hale wurde schon im selbigen Monate von den Briten gefangen genommen und am 22. September 1776 in New Jork hingerichtet." Auf dem alten Friedhose in Huntington. hatten die Briten im Revolutions kriege ein Lager aufgeschlagen. Nach dem Kriegs stattete Washington dem Orte einen Äesuch ab, worüber die dortigen alten Chroniken lebhafte Schilderungen enthalten. Als Vater des Landes" wurde George Washington schon im Jahre 1773, also während des Unabhängigkeitskrieges in einem deutschen in Pennsylvanien gedruckten Kalender b:zeichnet, während ihm die englische BeZeichnung the Father of his Country" erst im Jahre 1793 beim Uebergang von feiner ersten in seine zweite Prasidentfchaft beigelegt wurde.
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