Indiana Tribüne, Volume 28, Number 268, Indianapolis, Marion County, 5 July 1905 — Page 3
Jndkana Tribüllre, S. Juli
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Kniaz Potmkm" Macht dm Mächten am Schwarzen Meere ebenso gut wie Rußland Sorge.
Tie Rädelsführer der Meuterei vom Pobiodonosetz auf die Zitadelle Odessa gebracht. Abreise der japauischeu Friedeuöuntcrhaudler verzögert. Grausige Ucberschwemmung in Mexico.
Rumänien. Differenz mit Meute, rern. Bukarest, 3. Juli. Das ruf. fische Torpedoboot No. 267, welches den ttniaz Potemkin" begleitet, der suchte, in den Hafen von KuSlenji einzu laufen. Der rumünischeKreuzerClifabeth feuerte auf dasselbe, ohne zu treffen. DaS Torpedoboot zog sich darauf zurück. Bukarest, 3. Juli. Der turnstnische Kreuzer feuerte auf das Kano nenboot, nachdem die Bemannung des ttniaz Potemlin" sich geweigert hatte, den Vorschlag der Regierung an zunehmen, daß sie erst LebenSmittel erhalten werde, wenn sie unbewaffnet an Land gekommen fei u. das Schlacht schiff, sowie das Torpedoboot an den Hafenkapltän ausgeliefert habe. Darauf versuchte das russische Kano nenboot in den Hafen einzufahren und der rumänische Kreu.-.er feuerte. Die Meuterer, welche nicht wartet hatten, daß die Rumänen Ernst machen wür den, zogen sich daraus zurück. Ein Matrose, der mit seinen Käme raden vom Kniaz Potemkin an Land gekommen war, um mit dem Präfekten zu unterhandeln, drückte sich seitwärts in die Büsche. Er sagte später, die LebenSmittel auf dem Schiffe feien ausgegangen und die Bemannung habe schon 2 Tage gehungert; eö feien auch nur noch 10 Tonnen Kohlen an Bord. Unerwünschte Gäste. Bukarest, 3. Juli. Die Ha. fenbehördm von Kustenji sind ange wiesen worden, die 750 Meuterer an Bord der Kniaz Potemktn aufzufor dern, ohne Waffen an Land zu kom men. ES soll ihnen mitgetheilt wer den, daß so lange sie in Rumänien seien, sie al ausländische Deserteure behandelt werden 'würden. Für den Fall, daß die Meuterer sich weigern sollten, diese Bedingungen anzunehmen oder, daß sie Feindseligkeiten gegen die Stadt begehen, haben rumänische Kriegsschiffe Befehl erhalten, Gewalt zu gebrauchen. Der Präfekt von Kustenji gestattete einer Abtheilung Meuterer, in der Stadt LebenSmittel zu kausen.' Tie Bemannung deS russischen Ka nonenbootes .Psezonape, daS vor Ku ftenji liegt, traf die Leute vom Kniaz Potemkin an Land und fratenisirte mit ihnen. Etwa 300 Soldaten sind nach Ku ftenji geschickt worden und die Minister haben sich dorthin begeben, um die An gelegenheiten dort in die Hand zu nehmen. Rußland. Schwierige Aufgabe. St. Petersburg, 4. Juli. EZ verlautet, daß die Regierung, um dem Treiben des Kniaz Potemkin auf dem Schwarzen Meere ein Ende zu machen und möglichen internationalen Verwicklungen vorzubeugen, dem Tor pedobootzerstörer Smettilvy" den Be fehl ertheilt hat vom Hafen zu Odessa auszulaufen und den Kniaz Potem kin" zum Sinken zu bringen. Diese Aufgabe ist für einen einzelnen Torpedozerstörer gegenüber einem mäch tigen Schlachtschiffe, gelinde gesagt, eine gefährliche, zumal letzteres noch von einem Torpedoboote begleitet ist. Nachdem die Meuterer den rumänischen Hafen Kustenji verlassen haben, wird eZ auch ewige Zeit dauern bis sie auf gefunden werden. Die einzige Hoff nung liegt in einer Depesche von Ku ftenji, welche meldet, daß ein betracht licher Theil von ihnen ihre Führer zu verlassen und den Folgen ihrer Meute rei zu entgehen wünscht. Neue Meuterei. Kronstadt, 3. Juli. Die Be mannung des Kreuzers Minine' wei gerte sich, mit dem übrigen Geschwader in See zu stechen, weil das Alter und der schlechte Zustand ihres Schiffes nicht gestatte, daß es an Schießübungen und Manövern Theil nehme. Die Anftif ter der Meuterei wurden verhaftet und
von
der Minine" nach einem Fort ge schafft, wo er nun unter den Kanonen desselben vor Anker liegt. Maßreg eln gegen den Kniaz Potemkin". Odessa, 3. Juli. Daß die Meuterer mit dem Kniaz Potemkin" sich noch immer auf hoher See herum treiben, verursacht der Regierung Be denken. Sie hat Torpedobooten Be fehl ertheilt den Kniaz Potemkin" zum Sinken zu bringen, sobald sie ihn treffen. Zu dem Torpedobootzerstörer Now" der hier liegt, stießen heute 2 Torpedo boote und weitere werden erwartet. Vom Georgi Pobiedonosetz wurden 67 Meuterer nach der-Zitadelle gebracht. Der britische Konsul hat die 5 Dam pfer, die er zur Fortschaffung von Aus lündern in Bereitschaft hielt, weiterer Dienste entbunden, da er die Gefahr für beseitigt hält. Der englische Dam pfer Cranley wurde von den russischen Behörden freigegeben, da keine Flücht linge aus demselben gefunden wurden. Die russischen Behörden entschuldigten sich bei dem englischen Generalkonsul. Russische Schönfärbereien. St. Petersburg, 3. Juli. Die Admiralität giebt soeben bekannt, daß Admiral Kruger nach Sebastopol zu rückgekehrt ist und in Odessa völlige Ruhe herrscht. Die Mannschaft deS Pobiodonosetz soll sich, wie gestern gemeldet wurde, thatsächlich ergeben haben und der durch den von den auf rührerischen Streikern im Hafen ange legten Brand verursachte Schaden soll nicht bedeutend sein. Russische Frieden Unterhändler. St. Petersburg, 3. Juli. Daß Zar Nikolaus die russischen Be vollmächtigen in bester Absicht nach Washington sendet, wird nicht allein durch die Thatsache gezeigt, daß sie Be rechtigung haben, einen FriedenSver trag zu entwerfen und abzuschließen, sondern auch durch den Umstand, daß er 5 hohe Würdenträger, die in solchen Angelegenheiten Spezialisten sind, den FriedenSunterhündlern als Rathgeder beigab. Der' Rücktritt deS Kriegsministers Sacharoff bedeutet den Sturz der Kriegspartei. Im auswärtigen Amte wurde er klärt, wenn ein Friedensvertrag von den Bevollmächtigten zu Washington unterzeichnet und an die Regierungen zu Tokio und St. Petersburg geschickt sei, werde derselbe, soweit eS Rußland angehe, in Wirksamkeit treten, sobald er von dem Zaren und dem Minister deS Auswärtigen LamSdorff unterzeich net sei. DaS auswärtige Amt erklärt weiter, daß nach diesen Zeichen seines guten Willens Rußland einen Waffen stillstand, der weiteres Blutvergießen verhüte, gerne annehmen würde. Die Belräthe, welche den russischen Bevollmächtigten zur Verfügung gestellt werden und der Regierung in Washing ton durch Botschafter Meyer genannt wurden, sind Lepoff, Direktor deS Schatzamtes; Pokotiloff, Gesandter nach Peking; De MartenS, Professor des Völkerrechtes an der Universität von St. Petersburg und Generalmajor Er meloff, Militärattache der Botschaft zu London. Erlösung. B u k a r e st , 3. Juli. Der Kniaz Potemkin" fuhr heute Nachmittag von KuZlenjl ab. ES wird behauptet, daß er nach Odessa zurückkehrt. Unter der Bemannung soll Uneinig keit bestehen. Schwarze Meer. Flotte unzuverlässig. St. Petersburgs. Juli. Das Panzerschiff Kniaz Potemkin kreuzt mit einer meuterischen Bemannung aus dem Schwarzen Meere und der Admiral der übrigen Schwarzen Meer Flotte gesteht offen ein, daß er nicht im Stande ist, mit der Lage fertig zu werden. Dies sind die Verhältnisse, welchen die Admiralität gegenübersteht.
Der Geist der Flotte, welcher sich bei dieser Gelegenheit offenbart hat, erklärt
einigermaßen die Niederlage in der japanischen See, da viele Leute der Bemannung,' speziell von Nebogatog'ö Geschwader, von der Schwarzen Meer Flotte kamen und offenbar nicht mit Begeisterung in Kampf zogen. Streik. St. Petersburg, 3. Juli. In den NewZky.SchiffSbauhöfen find 5 -7.000 Arbeiter an Streik gegangen. Pobiedonosetz" ergiebt sich. Od essa, 3. Juli. Die Ueber gäbe deS Georgi Pobiedonosetz wurde heute vollzogen. Die Ossiziere des Kriegsschiffes kehrten von Nikolajeff zu rück und suchten die Führer der Meu terer aus, welche darauf an Land ge bracht wurden. Die Stadt ist ruhig; viele Arbeiter sind auf ihre Posten zurückgekehrt. Britisches Schiff durch. sucht. O d e s f a, 3. Juli. Ein Torpedo. bootzerftörer und ein Kanonenboot kamen hier während der Nacht an. Mit ihnen kam ContreAdmiral Chouk nin, Kommandant der Schwarzen Meerflotte. Bei der Ankunft feuerte der Tor pedobootzerstörer einen blinden Schuß über den Bug des britischen Dampfers Cranley, der bei Fontana lag,- und signalistrte ihm, in den Hafen zu fah ren. Der Cranley" that dies. Spä ter durchsuchten russische Beamte den Dampser nach Flüchtlingen trotz des Protestes de? britischen Generalkonsuls. Türlei. Die Pforte vorsichtig. Konftantinopel, 3. Juli. Die türkischen Behörden zu Anadoll Karak, am Eingange deS Bosporus, haben Maßregeln getroffen, um die Benutzung des Hafens durch die Meu terer auf dem Kniaz Potemkin" zu verhindern. Die Türken werden dem Schlachtschiffe nicht gestatten, nach Sonnenuntergang durch den Bosporus zu fahren. Sie brachten sogar das russische Wachtschiff mit dem Botschaf, ter durch einen blinden Schuß zum Hal ten, als eS eine kurze Kreuzfahrt auf dem Schwarzen Meere unternommen hatte. Der Botschafter landete und gelangte nach ttonstantinopel, das Wachtschiff aber mußte bis zum Morgen warten. Japan. Verzögerung in der Ab. reise der Unterhändler. Tokio, 3. Juli. Da an dem Dampfer Minnesota" zu Nagasaki Reparaturen vorgenommen werden müssen, ist eö zweifelhaft, ob Baron Komura und fein Stab vor dem 10. Juli nach Washington abreisen wer den, um an den FrledenSverhandlun gen Theil zu nehmen. Holland. Rücktritt des Ministe, r i u m S. Haag, 3. Juli. DaS Ministe rium, welches im Juli 1901 von Dr. Kuyper gebildet wurde, hat resignirt, da die jüngsten Wahlen 43 Anhänger des Ministeriums und 52 Gegner des selben in die Generalstaaten schicken. Großbritannien. Schadenfreude. L o n d o n, 3. Juli. Die Depesche von Sebastopol, welche meldet, daß Admiral Krüger den Potemkin" unbe helligt vor Odessa davonfahren ließ, wird hier so ausgelegt, daß Krüger einen, Angriff nicht gewagt habe, da er seinen eigenen Leuten nicht traute. Eine spätere Depesche von Kustenji, Rumänien, sagt, daß der Kniaz Po temkin" ein Boot an die Küste sandte und die rumänischen Behörden um Lebensmittel ersuchte. Man nimmt an, daß das Erscheinen des Kniaz Potemkin" die rumänische Regierung in eine schwierige Lage bringt. Feier des 4. Juli der schoben. L o n d o n. 3. Juli. Für die Feier des 4. Juli hatte die amerikanische Ko lonie große Vorbereitungen getroffen. Dieselbe sollte gleichzeitig als Empfang für den neuen Botschafter Whitelaw Reid gelten. Bei der ersten Nachricht vom Tode Staatssekretär Hay'S trat die Absicht hervor die ganze Feier- fallen zu lassen. Da aber diele Gäste, selbst vom Konti, nente schon angekommen waren, wählte man einen Mittelweg und hat die Festlichkeiten auf den 8. Juli ver schoben.
" Mexico. Ueberschwemmung und B a h n u n f a l l. Mexico, 3. Juli. Bei der Ueberschwemmung zu Guanajato sol
len bei der letzten Ueberschwemmung zwischen 200 und 1000 Menschen um gekommen sein. Der Sachschaden wird auf mehr wie eine Million Dollars geschätzt. Ein Zug der Mexican CentralBahn fuhr zwischen Jrapuato und Guana jato in eine Auswaschung. Sieben Personen wurden getödtet, 13 verletzt. Guanajuato, 3. Juli. Das Unglück, welches über diese Stadt her. eingebrochen ist, ist ohne Gleichen in ih rer Geschichte. Die Stadt liegt in einer tiefen Schlucht und ist daher durch Ueber, schwemmungen aus den Bergen sehr gefährdet. Die letzte Ueberschwemmung, welche Freitag Abend begann, dauerte den ganzen Samstag hindurch; sie war von unerhörter Heftigkeit. ES spielten sich schreckliche Scenen ab. Solid gebaute Steingebäude wurden im Nu umgeris sen und begruben unter ihren Trüm mern viele Leute, welche ihre Habselig leiten zu retten suchten. Zahlreiche Per. sonen hatten sich in die Kirche San Diego geflüchtet; sie wurden mit dem Priester, der ihnen Trost zusprach, von den stürzenden Mauern erschlagen. Frankreich. SigSbee und LoomiS bei Rouvier. Paris, 3. Juli. Premiermini. ster Rouvier empfing heute Contre-Ad miral SigSbee und HilfS'StaatSsekre tür LoomiS, den Sondergesandten der Vereinigten Staaten für die Feierlich. leiten bei Uebersührung deS Admirals Paul JoneS nach der Heimath. Die beiden Vertreter der Vereinigten Staa ten waren vom amerikanischen Flotten stabe in voller Uniform begleitet. Der Empfang war sehr' herzlich. LoomiS übergab eln persönliches Schreiben des verstorbenen Sekretärs Hay an Rou vier, welches Letzterer noch bei LoomiS. Abreise geschrieben hatte. Rouvier sprach in Ausdrücken der höchsten Hochachtung über die Verdienste Hay'S in internationalen Angelegen heiten. Staat und Kirche getrennt. P a r l s, 3. Juli. Die Deputir. tenkammer nahm das Gesetz, welches Staat und Kirche trennt, mit 341 ge gen 233 Stimmen an. Deutschland. Fünffacher Mord aus Ei f e r f u ch t. Köln, 3. Juli. Eine entsetzliche Tragödie wird aus Aschaffenburg ge meldet. Dort durchschnitt die Gattin deS RechtZanwalteS Hegeler ihren vier Kindern die Kehlen, worauf sie ihrem eigenen Leben ein Ende machte. Die Veranlassung zu der entsetzlichen That war begründete Eifersucht. Der Ad. vokat unterhielt seit längerer Zeit ein zärtliches Verhältniß mit einer seiner Schreiberinnen. Als feine Frau auf Entlassung des Mädchens bestand, fügte er sich, doch richtete er seiner Maitresse eine elegante Wohnung ein. Hitze fordert viele Opfer. Berlin, 3. Juli. In ganz Deutchland herrscht feit mehreren Tagen eine furchtbare Hitze. Aus allen Thei len des Reiches werden Tausende von Fällen von Sonnenstich gemeldet. Die Ambulanzen genügen ntcht,um dieHun derte von Menschen, welche in denStra ßen zusammenbrechen, nach den Kran kenhäusern zu schaffen. Der Geschäfts verkehr steht zum großen Theil still, und selbst die Straßenbahnen fahren unregelmäßig, da die Hitze die Schienen derartig ausgedehnt hat, daßdieStrom abnehmer an vielen Stellen nicht mehr in die Leitungsrinnen passen Onkel S a m" auf Seite Frankreichs. Berlin, 3. Juli. In einer Be sprechung des MarottoRummelS sagt die offizielle Nationalzeitung" heute: Große Betrübniß verursacht in amt lichen Kreisen die offenkundige That fache, daß die Ver. Staaten in dieser Frage auf der Seite Frankreichs stehen. Dies ist um so betrübender, da Teutsch, land die Politik der offenen Thürverficht, für welche Amerika doch zu je der Zeit energisch eingetreten ist." Kirchthurm durch Blitz zerstört. D a n z i g, 3. Juli. Der gewal tige Thurm der St. Katharinenkirche, der in den Jahren 13261330 gebaut wurde, ist heute durch einen Blitzschlag vollständig zerstört worden. Mehrere Glocken des Glockenspieles, die im Jahre 1633 gegossen wurden, find geschmolzen.
Italien. Hitze. Rom. 3. Juli. Auf der ganzen Halbinsel herrscht seit heute morgen eine große Hitze. Sie stieg über 100 Grad im Schatten.
Gewagte Lpetulatiouctt. Eine sensationelle Affäre aus höhe ren Gesellschaftskreisen spielt von Breslau nach Berlin herüber. Die 71jährige Wittwe eines anesehenen Generaldirektors aus Breslau erbte ein Vermögen von etwa einer Million Mark. Von ihre drei lebenden ftrn dern ist eine Tochter an einen Offizier verheiratet, der älteste Sohn ist selbst Offizier, während der jüngste Sohn als Dr. jur. in Berlin lebt. Dieser Rechtsgelehrte ist nun der betagten Mutter zum Verhangrnß geworden. Äurcy veriqieoene gewagte Sepkula nonen verlor er große Summen und wußte wiederholt seine Mutter zu be wegen, für beträchtliche Beträae Büraschuft zu leisten. Beide werden nun beschuldigt, durch Borslpegelung fal m k r w st i t 1 icyer .yaacyen lselvmanner zur Hergabe von Beträgen von 30 bii 100,000 Mark bewogen zu haben. Gegen die betagte Dame ist außerdem em Äersayren eingeleitet worden ml! der Beschuldigung, ste habe ihr Vermö gen, das sie im vorigen Jahre noch in oye von etwa yuu,uuu Mari ver. steuerte, beiseite gebracht, um sich eingegangenen ÄerpNichtungen zu entziehen. Die Verdächtige wohnte seit Monaten unangemeldet bei ihrem Sohne m Berlin, wurde dort durch Kriminalbeamte verhaftet, nach erfolgter Feststellung aber einstweilen wieder entlassen. Neu-Sü d-Wales. gehören mehr als 60 Prozent der in Australien vorhandenen Schafe. Seit 1860 hat Vit Schafschur Neu-Süd-Wales allein die enorme Summe von $1,330,000, 000 eingebracht. )v e r Farmer William Wilson in Green Township, Kan., ist der Besitzer eines 40 Acker umfassenden Landareals, das er seinerzeit für $54 von der Regierung kaufte. Das Land repräsentirt heute einen Werth, der 80 Mal so groß ist als die Summe, die Wilson dafür bezahlte. Züge ersten Ranges Schnelle Zeitig Zu bequemen Stunden ! 14 12 6 6 Züge zwischen Indianapolis und Cincinnati. Züge zwischen Indianapolis und Dayton. Züge zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. Züge zwischen Indianapolis und Wecakur, aarnois. A Züge zwischen Indianapolis und -t pringilelv, Lumvls. Parlor Waggon an aSen Tage? und Vchlaf kvaggznS an allen Slacht-ZSgen. Indianapolis Office : Union Bahnhof und 8 Nord JllinoiS St. R. P. lgeo, D. P. A. IAKE ERIE & VESTERII R.R. .. ..Fahrzeit der Züge.... bsahrt Satans doltdo. Chicago und Vtichigan krrZ.5 7.1 11QM Xoltho, Detroit und Chicago Lim ia.tO t S.U Mchigan iiy, Muncie u.2afnjttttGpLt 7.S0 jio. tSaliä t ausgenommen Sonntctal.
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