Indiana Tribüne, Volume 28, Number 267, Indianapolis, Marion County, 3 July 1905 — Page 4

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Judtana Tribuns 3. Juli 1905.

Indiana Tribüne. Ctaala4ttn von btt tttttntf Indianapolis, Ind. garry O. Thudium yrSfident. VeschäftSlocalt No, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE S69.

Entred t the Pott Office ot Indianapolis as econd dass matter. Eine Hanly-Tchlappe. Man kann die große Stimmenzahl, welche Chaö. Bookwalter bei der Vor wähl erhielt, logisch dadurch erklären, daß die republikanischen Wühler beabsichtigten, ihr Mißfallen gegen die Amtsführung des Gouverneurs Hanly klar zum Ausdrucke zu bringen. Der Sieg Bookwalter's bedeutet weniger die Niederlage Stalnaker'Z, als eine Rüge für den-Gouverneur. Die Wüh. ler, welche sonst Herrn Stalnaker als Kandidaten vorgezogen hätten, waren nach den neuesten Mützchen des Gouver neurS nicht in der Laune, für den von ihm Bevorzugten zu stimmen. Das liberale Element hat Zuwachs aus Wählerkreisen erlangt, die sich sonst ablehnend verhalten haben. Man ist eS eben auch in diesen Kreisen müde ge worden, Gesetze sdurchgeführt zu sehen, die von Rübenbauern, welche städtisches Leben nur von der schlechtesten Seite kennen. fürZ die kultivirte Bürgerschaft einer groß?n StadtZZgemacht wurden. ES ist eine Thatsache, von welcher die Polizei wohl unterrichtet ist, daß wäh. rend der Legislatursitzungen die Dir. nen und Spiel'Spelunken der Stadt ihre goldene ErnteZhaben. Wenn so ein Landonkel dann nach durchschwärmterZNacht mit einem mo ralischen Jammer zu den Legislatur sitzungen geht, ist er bereit, für alle Ge fetze zu stimmen, denen man einen moralischen Hintergrund geben kann. Wenn sich der Gouverneur dann noch dazu hergiebt, Durchführungen von Ge setzen zu erzwingen, die für unmündige Knaben, aber nichtfür die intelligente Bügerschaft eines großen Gemeinwesens bestimmt sind, dann ist es natürlich, daß er die Freundschaft derer verliert, die ihn bislang unterstützten. Der Sieg Bookwalter's hatialso eine erhöhte Be deutung erlangt. Man gewinnt da durch die Ueberzeugung, daß die Beftre, bungen der liberal gesinnten Bürger nun von Kreisen, die sonst als gegne risch galten, indosfirt werden. Bookwalter's Sieg ist in erster Linie eine Blamage für Gouverneur Hanly. Daß Herr Hanly dieselbe reichlich v:.ui t . i ... r.Tin ca.ri ucxoicni ym, iiiujs c iciuji um eilen einsehen. Er hatte sich Gouverneur Folk..-Missouri zum Vorbild ge nömmen,' derlaber auf einer Platform erwählt wurde, die sein Vergehen, wenn auch nicht ganz, so doch theil weise rechtfertigte. Herrn Hanly'Z Bekämpfung der liberalen Bürgerschaft ist durch Nichts entschuldbar. Dem in kleinen Verhält nissen aufgewachsenen Politiker ist an scheinend der Kopf dermaßen durch die ihm verliehene .Würde angeschwollen, daß er nur! daran denkt, diese dem Volke durch Druck fühlbar zu machen. DaZ liberale Element unserer Stadt hat Ursache, dem Gouverneur dankbar zu sein, Herrn Bookwalter's Sieg wäre ohne Gouverneur Hanly's Repressalien wohl kaum ein! so vollständiger gewe sen. Die Republikaner der Stadt scheinen auch entschlossen zu sein, den MayorSCanditaeen einmüthig zu un tttftützen. Auch der Umstand, daß Herr HZtz erklärte, er werde, falls Stalmaker nominirt würde, kein Aspi rant für das MayorZamt fein, war Wasser auf Bookwalter's Mühle, man ist eben der fortwährenden Temperenz simpelei herzlich müde geworden und will sich nicht länger von überspannten Hechten drangsaliren lassen. Die Freundschaft von Sitz ist schon manchem Kandidaten gefährlich ge worden. Die Revolution in Nukland ist da, troKdem der Zar und seine Bera ther den Vogel Strauß spielen. Allzu scharf macht schartig das sollten sich Scharfmacher wie Gouver neur Hanly in'S Stammbuch schreiben. Lieber 865,000 ohne Gelbes Fieber als 825,000 mit, dachte Chef. Ingenieur Wallace als er den Panama Kanal Job aufgab. Die Petersburger Depeschen, welche die Ergebung der Meuterer vom Kniaz Potemkin meldeten, waren Enten. Der Wunsch war eben Vater deö Gedanken?.

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großen deutschen Flotte deute klar auf daS erwähnte Endziel." Dann wird weiter gesagt: Es'würe daher vielleicht zu unserem Vortheil, eineS möglichen Feindes loS zu werden, ehe die deutsche Flotte stark genug ist, den Kampf zu einem schwierigen für uns zu machen. Ehedem haben eS keck dreinfahrende britische Seeleute ge wöhnlich fertig gebracht, die Schisse ge führlicher, drohender Nebenbuhler in den Grund zu bohren, und eS giebt auch heute Leute, die eine solche Politik für weise und entschieden sparsam e achten; denn der Friede der Welt ist einst, durch solches Verfahren auf längere Zeit erhalten worden." Wenn Gefahr droht," heißt eS weiter, so steht zu hoffen, daß wir nicht den verderblichen Irrthum, den wir in SüdAsrika begingen, wieder holen und unsere eigene Rechtschaffen heit (!) dadurch beweisen werden, daß wir warten, bis der Feind den ersten Schlag führt. Für den einzelnen mag eS ja ganz hübsch sein, von der Auf rechterhaltung deS Friedens zu reden, wenn auf der anderen Seite keine An grisssluft vorliegt. Aber wenn wir mit einem Feinde kurz aufräumen wollen, so müssen wir in dem Augen blicke zuschlagen, wo wirkliche Gefahr vorliegt und zwar, wie Herr Lee sagt, ehe der Feind in den Zeitungen ließt, daß der Krieg erklärt ist. Deutschland aber hat daS gethan, was wäh rend der letzten Jahre vielmals zum Kriege Veranlassung gegeben hätte, wäre unsere Regierung nicht bemüht gewesen, die Schrecken deö Blutver gkeßenö hintan zu halten." Proklamation des Prüsi d e N t e N. O y st e r B a y, N. Y., 2. Juli. Präs. Roosevelt hat eine formelle Pro klamatkon entworfen, die morgen in Washington veröffentlicht werden soll. Er wird Mittwoch der Beerdigung in Cleveland beiwohnen. Schisssnachrichten. New York: Umbria" von Liverpool; Blücher" von Hamburg; La GaScozne" von Havre. Liverpool: Etruria" von New York. Moville: Numidian" von New York. Southampton: Philadelphia" von New York. Boulogne: Ryndam" nach New Jork. Cherbourg: Friedrich der Große" nach New Dork. Queenötown: Lucania"- nach New York. Halikaz: Siberian" von Glasgow.

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Präsident und zu schnelles Fahren.

Mit seinem ältesten Sohn und mit zwei von dessen Kameraden fuhr Präsident Roosevelt an cmem der letzten Abende :n fernern Automobil in und M Washmgto:: pazieren. Er selbst saß auf einem der Hinteren Sitze und hatte mit 'der Lei timg des Fahrzeugs nichts zu thun, sondern überließ diese seinem Chauffeur", für dessen Thun cr aber als mitfahrender Bescher des Automobils natürlich veranüvortlich ist. Auch in diesen Chauffeur" fuhr der Teufel; und "obgleich' auch an rnc sein Tage di? Zeitungen voll von'Berichten über' Autoinobil'Nnfälle wa' rcn, übertrat er die dortige Vor schrift, wonach er höchstens fünfzehn Meilen in der Stunde fahren durfte, bei Weitem. Zwei Pollzinen hielten daher das Fuhrwerk an und erklärten dem Chauffeur, dass er vor dem Po lizcigcricht zu erscheinen habe. Tocl, als sie sahen, dan der Präsident in dem Automobil saß, zogen sie die Vorlaoung zurück, wahrend der Prandenr den Chauffeur kräftig zu langsame rcm Fahren ermähnte. Von Rechts wegen hatte aber der Präsident selbst sammt dein Automo billenkcr vor das Polizcigericht gela' den werden sollen, obgleich durch das 31t schnelle Fahren kein Unglück ge schehen war. Tcnn die Ncbertrctung der Verordnung ist auf jeden Fall strafbar. In früherer Zeit war die Wash' ingtoner Polizei nicht so parteiisch und rücksichtsvoll. Präsident G r a n t fuhr einmal mit zwei feuri gen Rossen zu schnell durch Straßen in und bei der NtmdeöhauptstJdt. Ein wackerer Polizist hielt ihn an lind lud ihn vor's Polizcigericht. Präsi' dent Grant fand dies ganz in der Ordnung, erschien rechtzeitig vor dem Polizeirichter Walter und dieser, ein derber Schwabe, vcrurthellte ihn zur höchsten Geldstrafe, die bereitwillig bezahlt wurde. Grant, der ein aus gezeichneter Pferdckenncr und Wa genlenker war und sein Gespann fest in der Hand hatte, gefährdete aber durch sem zu schnelles Fahren die Sicherheit viel weniger, als es durch das Automobil geschah. Doch emen Squire Walter" giebt es nicht mehr m der Bundeshauptstadt: Für einen weit größeren Mann als den Fcldherril'Und Präsidenten Grant halt sich, beiläufig gesagt, unser Chi cagoer Stadtschreiber Capitän" An son, der dick damit thut, daß er mit scmcm Automobil die Vorstadt Cvan ston durchsauste und der Polizei cnt rann. Cr sollte nachträglich beim Wickel genommen werden. ZuGrant'sZeit war das jetzigeFahr ungethüm noch nicht vorhanden. Der Prediger G. L. Morrill.zu St. Paul in Minnesota aber hat in seiner neue sten, gegen gewissenlose Chauffeurs gerichteten Predigt die Entdeckung ge macht, daß das mörderische Automo bil schon vom jüdischen Propheten N a h u m qeschaut worden ist. Und allerdings in seiner Prophezeiung des Unterganges der assyrischm Haupt stadt Ninive sagt der Prophet Nahum (im fünften Vers des zweiten Capl tels): Tie Wagen rollen auf den Gasseii und rasseln auf den Straßen; sie blicken wie aaeln und fahren un tcr einander her wie die Blitze." Tiefen Vers sollte sich unser bibelfester Prandent merken, obgleich der Pro phet Nahum eine der bösen Eigen schaftcn dieser Wagen vergessen hat ihren Gestank. Wiederzunahme der Ausfuhr von Brod st offen. Der diesmalige Monat Mai steht, was die oben erwähnte Aussuhr betrifft, in erfreulichem Gegensatze zu der unmittelbar vorangegangenen Zelt. In den letzten elf Monaten lieferten die Ver. Staaten dem Ausland für 43.337.049 weniger Brodstoffe als in dem entsprechenden vorherigen Zeitab schnitt. Wahrend aber auch im dies maligen Monat Mai die Weizenaus fuhr sich nur auf 123.551 Bügel im Werthe von $122,787, gegen eine weit stärkere Ausfuhr von früher belief, war die diesmalige Maisausfuhr um so umfangreicher. Denn es sind diesmal 6.503.963 Bushel Mais im Werthe von $3,611,262 nach dem Ausland zur Verladung gelangt, gegen 1.380.767 Bushel im Werthe von $753.946 im Mai vorigen Jahres. Und in den mit dem diesmaligen Mai beendeten elf Monaten waren es 84.161,744 Bufhel Mais im Werthe von $44.708.584. oe gen 53.875.450 Bushel im Werthe von $23.975.815 letzten Jahres. Die Ausfuhr von Weizenmehl, im Gegensatz zum Weizen selbst, Iaht sich neuerdinas recht befriedigend an, und zwar infolge großer Versendungen nach Asien. Denn es sind im diesjährigen Mai 897.985 Faß im Werthe von $3.894,075 exportirt worden, gegen 650.260 Faß im Werthe von $2.841.415 im Mai vorigen Jahres. Ob die Wiederzunahme der Ausfuhr von Brodstofsen. wie sie sich im dies maligen Mai zeigte, auch in den jetzi folgenden Monaten andauern wird. das muß sich freilich erst zeigen. Netto Ansstcht. Onkel (Beamter): 3ta, lieber Neffe, willst Du mir vielleicht jetzt Deine Schulden angeben? N e f f e (Student):- .Ach, warten wir,' bis Du 'mal. emen freien 'cacymtttag yatt:-

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