Indiana Tribüne, Volume 28, Number 266, Indianapolis, Marion County, 1 July 1905 — Page 3

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Widerstreitende Angaben Ucbcr das Schicksal des russischm Schlachtschiffes Kniaz Potcmlin."

Riesige Hiye in Berlin.- Schnelle Fahrt norwegische

NuKland. London, 1. Juli. Eine De pesche, welche heute früh von Odessa anlangte, erklärt, da die ttniaz Po temlin sich nicht ergeben hat. Die Depesche hat folgenden Wort laut: 63 wurde berichtet, daß die Kniaz Potemkin sich bedingungslos ergab. ES wird jedoch nun bestätigt, daß sich das Schlachtschiff Pbiednotz, dessen Offiziere gefangen genommen wurden, der Kniaz zugesellte. Die beiden Schiffe ankern nebeneinaner und suchen mit Suchlichtern das Meer nach dem Geschwader, dessen Angriff sie erwar ten, ad. Kniaz Potemkin streicht dierotheFlagge. Odessa, 30. Juni (Abends). Der Tag verging, ohne daß ein Schuß am Lande oder im Hafen fiel. Die meuternde Mannschaft deZ Kinaz Po temkin ergab sich bedingungslos dem Vice.Admiral ttonger. Das Zchiff folgte um 5:30 Abends dem abfahren den Geschwader Kruger'S in einer Ent fernung von 3 Meilen. WaSaberwirklichstatt. fand, ist nicht bekannt, man kann nur muthmaßen. Nach den Schüssen gestern Abend ist nichts bemerkenswertes pafsirt. Am frühen Morgen sah man das Schwarze Meer Geschwader bei Langeron vor Anker liegen und ein Seekampf wurde von allen erwartet. Die Stadt sah wie ein Feldlager aus, Truppen besetzten alle Hafenzu gänge und vier Batterien Feldgeschütze waren im Park und bei Langeron sta tionirt. Man sah die Kniaz Potemkin dem Geschwader entgegendampfen und im Fahren Signale wechselnd. Dann zum allgemeinen Erstaunen sah man die Schiffe des Admiral Kruger davonfahren. Mittags kehrte das Geschwader in Begleitung mehrerer Torpedoboote und Zerstörer zurück. Wiederum wurden mit der Kniaz Po lernlin Signale gewechselt, aber an scheinend in einem Geheimcodex, weil man sie vom Land aus nicht verstand. Nun machte die Kniaz Potemkin klar zum Gefecht und das Geschwader begann zu manöveriren. Kniaz Po temkin lag zwischen der Küste und dem Geschwader mit der Breitseite der Stadt zugewendet. Später sah man zehn Bootladungen MarineSoldaten vom Geschwader aus auf die Kniaz Potemkin zurudern, deren Mannschaft sich angeblich auf Gnade und Ungnade ergeben hat. Der Kniaz Potemkin" abgefahren. St. P e t e r S b u r g . 30. Juni. Das Schlachtschiff Kniaz Potemkinhat nach Mittheilungen des Gouver neurS von Cherfon zu früher Morgen stunde den Hafen von Odessa nach un bekannten Gegenden verlassen. In offiziellen Kreisen wird jetzt be hauptet, die Meuterei sei das Werk von 20 Matrosen gewesen, die einer revolu tionären Verschwörung angehörten. Beschwerde über schlechte Beköstigung sei nur ein Vorwand gewesen. AlS die Beschwerde gemacht wurde, ließ der Kapitän die Matrosen auf Deck antreten und forderte diejenigen, die zufrieden seien, auf, vorzutreten; die Mehrzahl trat vor. Daraus richteten die Meuterer Geschütze auf ihre Käme raden. ES folgte eine blutige Scene. Neun Offiziere und viele Leute wurden getödtet oder sprangen über Bord. Nachdem die Meuterer die übrigen Of fiziere in Eisen gelegt hatten, waren sie Herren des Schiffes. Kommandant Golikoff war unter den Todten. Als der Kniaz Potemkin" vor Odessa er schien, hatte er die rothe Flagge aufge zogen. Als die Leiche des Matrosen Omiltschuk, der vom Kommandanten erschossen wurde, zur Beerdigung an Land gebracht wurde, umringten sie Revolutionäre und Studenten, darun ter viele Juden. ES wurden aufrei zende Neben gehalten und fchließlich de

des Dampfers Deutschland."-Die Frage.

gaben sich einige Revolutionäre an Bord des Schisses und versicherten die Meuterer der Mitwirkung der Armee. Darauf wandten die Matrosen ihre Aufmerksamkeit den Schiffen im Hafen und dem Hafenviertel zu, das bald an vielen Stellen in Flammen stand. Revolution. St. Petersburg, 30. Juni. Die Verhältnisse für die Autokratie und die Romanoff.Dynaftie liegen sehr un günstig, trotzdem ist es möglich, daß die Krisis in einigen Tagen vorüber ist. Die Matrosen von Kronstadt find ebenfalls in Aufruhr. ES werden um fangreiche Vorsichtsmaßregeln getroffen, die Ausdehnung der Meuterei nach Pe terSburg zu verhindern. Auf der Admiralität hieß eS, Cintre. Admiral Kruger'S Geschwader werde heute vor Odessa erwartet. ES wird zugegeben, daß gestern Abend der Kniaz Potemkin- die Stadt beschoß. Die Polizei und die Truppen hatten eS während des Tages vermieden mit den Meuterern in Konflikt zu gerathen. Vielleicht hatte die Regierung auch kein Vertrauen zu den Truppen. Ein Regi ment Dragoner und eine Brigade Argade Artillerie find von Khersen nach Odeffa geschickt worden. Man glaubt, daß der Militärgouverneur dann genug Truppm hat, den Ausstand niederzu zuwerfen. Man glaubt, daß der Plan vorliegt, den Aufstand in der Stadt durch Trup pen zu unterdrücken, während Admiral Kruger'S Geschaiader den Hafeneingang besetzt hält. ES ist fraglich, ob Kruger den Kniaz Potemkin" angreifen wird. Seine Flotte wird jedenfalls beschädigt werden, ehe er den Potemkin". der ein starkes aber auch sehr theures Schiff ist, zum Sinken bringen könnte und wahrscheinlich würden auch Geschosse in die Stadt fliegen. Wahrscheinlich wird Admiral Skryd loff's Plan, die Meuterer auSzuhun gern, '.befolgt werden. St. Petersburg, 30. Juni. Auf dem ttniaz Potemkin" wurden drei verwundete Offiziere zurückbehal ten, als man, die anderen heute an's Land setzte. Admiral KrugerS Geschwader ist den letzten Berichten zufolge noch nicht ge sichtet worden. Die Mannschaft deS Kniaz Potem kin" feuerte auf die Stadt Odessa, weil die Lokalbehörden zehn ihrer Kamera den, die gestern die Leiche bonOmiltchuck zu Grade geleiteten, verhafteten. Gleich nachdem ein Schuß ein Gebäude zerstört hatte, wurden die Beamten von Odessa knieschwach und befreiten die zehn Ma. trosen, die sich sofort wieder an Bord begaben. Konsulardepeschen aus Odessa. Washington, 30. Juni. Eine Depesche von Konsul Henan in Odessa sagt: Sechs Offiziere des .Potemkin" wurden getödtet, 8 befreit, die übrigen werden gefangen gehalten. Die Flotte ist vor Odessa noch nicht angekommen. Großer Feuerschaden am Hafen. Fünf zig Aufrührer wurden getödtet, viele russische Dampfer verbrannt." Eine zweite Depesche deZ Konsuls meldet: Das Kriegsschiff beschießt die Stadt. Keine Flotte." K r i e g S r e ch t. St.PeterSSurg, 30. Juni. Die Regierung hat das Kriegsrecht in den Provinzen Sebastopol, Nicholaiff und Erivan erklärt. Ein kaiserliches Dekret bekleidete heute den ViceKönig des Kaukasus mit der Würde und den Machtvollkommenheiten ein Militär. Kommandeurs des Schwarzen Meer Geschwaders.' Zustünde zu Odessa. Paris, 30. Juni. Offizielle Nachrichten von Odessa melden, es seien daselbst 3 Kriegsschiffe von der Schwarzen Meerflotte eingetroffen, um gegen den .Potemkin" vorzugehen. ES herrscht einige Besorgniß, daß die

Mannschaften mit den Meuterern ge meinsame Sache machen könnten. In der Stadt ist wieder ziemliche Ordnung,, aber der Ausruhe im Hafen viertel dauert fort. An den Wersten und Docks haben die Brandstifter gro ßen Schaden angerichtet.

Aus den offiziellen Depeschen schließt man,. daß mehrere Hundert Menschen getövtet und verwundet wurden. L i b a u , 30. Jnni. Die Meute. rei ist beendet. Die Matrosen erklär, ten sich bereit, die Waffen abzuliefern und auf ihre Posten zurückzukehren. nachdem ihnen bessere Beköstigung der sprachen worden war. Nelidoffwill nicht. St. Petersburg, 30. Juni. ES verlautet, daß M. Nelidoff, der russische Gesandte in Paris sich ge weigert hat, den Posten als Friedens Unterhändler anzunehmen und daß M. Muravieff der Gesandte in Rom den Posten erhält. Teutschland. Hitze in Berlin. Berlin. 30. Juni. Eine ungewohnlich heiße Welle hat Berlin heim gesucht. Die Temperatur in den Stra ßen registrirt 107 Grad. Die Hitze war so fürchterlich, daß sich die Schienenstrange der Untergrund Bahn gaben. Mehrere Hitzschläge sind zu verzeichnen. Unwetter in Schlesien. B e r l i n, 30. Juni. Eine HiobS. Post kommt aus Ratibor in Oberschle sien. Der ganze KreiS Ratobor ist von einem furchtbaren Unwetter heimge sucht worden. Die Kartoffelernte ist vollständig vernichtet, und von den Halmfrüchten, die der Reife entgegen gingen, ist auch fast nichts übrig geblieben. Die ackerbautreibende Be völkerung der vom Unheil betroffenen Gegend wird dadurch in eine ernste Nothlage versetzt, und es wird an die öffentliche und private Wohlthätigkeit appellirt werden, um ihr über daS Schlimmste hinwegzuhelsen. Die Provinz Schlesien hat in diesem Jahre unter Unwettern besonders schwer zu leiden, und der auf Flur und Feld von Hagel und Wolkenbrüchen angerichtete Schaden erreicht eine bedeutende Ziffer. Russische Papiere fallen. Berlin, 30. Juni. An der Börse fielen Russen gleich Eröffnung um 1 Prozent und wurden während des Ta geS schwächer. Berliner Ansichten. Berlin, 1. Juli. Deutsche Zei tungen betrachten die Sachlage in Odessa und Libau als sehr ernst und bezeichnen, den Zustand in Rußland als eine Revolution. Oberst Gaedke der Militür.Ezperte des Tageblatt" sagt, eS wäre thöricht anzunehmen. daß die Meuterei auf der Kniaz Po temkin nur individuelle Bedeutung habe. kCS sei sicher, daß ein wohldurch dichter Plan vorliege. Schlußarbeiten deöHer r e n h a u s e S. Berlin, 30. Juni. ReichSkanz ler Fürst v. Bülow befürwortete in der heutigen Sitzung des preußischen Her renhauseS in kurzer Rede die Annahme deS Bergarbeiterschutz.GesetzeS, welches von der zuständigen Kommisston un längst gutgeheißen wurde, während die auf die Stilllegung der Zechen bezügliche Novelle scheiterte. Das Herren haus nahm dann auch nach längerer Debatte das VergarbeiterschutzGesetz an, und zwar mit großer Mehrheit. Handelsminister Möller erklärte hier. auf, daß die Staatsregierung die auf die Stilllegung der Zechen bezügliche Vorlage zurückziehe. Desgleichen wird der Antrag Camp zur Annahme gelan gen, welcher die Muthungssperre be trifft, d. h. die Sperrung der Berg baufreiheiheit für Steinsalz und Kohle auf zwei Jahre. Die Sitzungsperiode des preußischen Landtags wird am Samstag schließen. Erstes Festdiner beim Kronprinzen. Berlin, 30. Juni. Das jung vermählte Kronprinzenpaar gab heute Abend im Marmorpalais zu Potsdam sein erstes Diner. Als Gäste waren die Offiziere des 1. GardeRegimentS z. F., welchem Kronprinz Wilhelm als Hauptmann und Kompagniechef ange hört, nebst ihren Damen eingeladen. Schnelle Fahrt der Deutschland-. Berlkn, 30. Juni. Mit der größ ten Anzahl von Kajüten Passagieren, die er jemals nach Europa trug, kam heute Abend der Ocean Windhund Deutschland" der Hamburg.Amerika

Linie in Plymoutj an. DaS Prachtschiff machte die Fahrt von Sandy Hook nach dem Lizard in der fast den besten Recoid erreichenden außeror dentlich kurzen Zeit von 6 Tagen 13 Stunden und 50 Minuten. Wie Kapt. Kämpff berichtet, pasfirte er das ameri kanische Geschwader, das nach Frank reich geht, um die Gebeine des Admi. ralS Paul JoneS nach der Neuen Welt

ZU ölen. Prächtiges Wetter begün stigte die ganze Reise, und dieselbe wurde durch ein. glänzendes Konzert verschönert, bei welchem mit anderen hervorragenden Künstlern und Künst lerinnen Frau SchumanN'Heink auftrat. Der bedeutende Ertrag des ge nußreichen Abends wurde dem See mannS'FondS überwiesen. Zieht den Tod der Schande vor. Halle, 23. Juni. Hier hat sich der AmtSvorsteher, Gutsbesitzer ReuSner erschossen, als er die Ankündigung erhielt, daß die seiner Obhut ander traute SpardarlehnSknsse revidirt wer. den sollte. Eine flüchtige Untersuchung der Bücher ergab daS Vorhandensein eines großen Defizits. Päpstlicher Orden für L e u t w e i n. Heidelberg. 23. Juni. Dem hier weilenden Generalmajor Leutwein, dem ehemaligen Gouverneur von Deutsch.Südwestafrika, ist eine große Ehre zu Theil geworden. Der päpst liche OrdenZpräfekt überreichte ihm in Anerkennung seiner Verdienste um das Milfionswesen in Afrika einen ihm von PiuS X. verliehenen Orden. HafenarbeiterStrlke beendet. Berlin, 23. Juni. Nach einer telegraphischen Meldung aus Emden haben die Rhedereien nunmehr nachgegeben und die wesentlichen Forderun gen der strikenden Hafenarbeiter be willigt. Der Ausstand ist in Folge für beendet erklärt worden. Schärfere Grenzübe rw a ch un g. Ar es lau, 30. Juni. Es wird gemeldet, daß in dem Grenzftädtchen Mylowitz die Grenzkommissäre, Landrüthe, sowie Vertreter anderer Behör den zwecks Besprechung von Maßnah men zu einer gründlichen Grenzüber wachung zusammengekommen seien. Solche Maßnahmen haben sich mit Rückficht auf den massenhaften Ueber tritt russischer Flüchtlinge in Folge der Unruhen in die deutschen Grenzbezirke als nothwendig erwiesen. In den Freiherrnstand erhoben. Carlsruhe, 30. Juni. Groß Herzog Friedrich von Baden hat den preußischen General der Artillerie v. ffroben, welcher a la suite deS 1. Badischen FeldartillerieRegimentS No. 14 steht, anläßlich seines fünfzigjährigen DienftjubiläumS in den Freiherrenstand erhoben. Frankreich. Amerikanisches Geschwa der. Cherbourg, 30. Juni. DaS amerikanische Geschwader, bestehend aus den Kreuzern Brooklyn", Ehatto nooga", Tacoma" und Galvefton" und kommandirt von Admiral SigSbee, welches die Ueberreste von Admiral JoneS nach den Ver. Staaten bringen soll, kam heute Morgen um 9 Uhr hier an und tauschte mit den Schiffen im Hafen und den Forts den üblichen Sa lut aus. Großbritannien. Schwarze Meer Flotte. London, 30. Juni. Eine Pri vatdepesche meldet, daß die Schwarze Meer.Flotte vor Odessa erschien und sich dann bis an den Horizont zurück zog, wo sie nun bewegungslos liegt. Hayti. Amerikaner erhalten Kontrakt. Port au Prince, 30. Juni. Die Deputirtenkammer verlieh einem amerikanischen Konsortium den Kon tiakt zum Bau einer Bahn von Gonai ver nach Kinche. Japan. Oyama thätig. Tokio, 1. Juli. Feldmarschall OyamaS rechter Flügel hat die Offensive gegen die Russen bei Hailungchea er griffen. Waffenstillstand? Washington, 30. Juni. ' Man weiß hier auS guter Quelle, daß in der Mandschurei Verhandlungen wegen eines Waffenstillstandes im

Gange find.

Oesterreich'Nngarn. Handelsvertrag. Wien, 30. Juni. Im Abgeord. netenhause deS Reichsraths wurde der Handelsvertrag mit Deutschland nach der ersten Lesung einer Kommission überwiesen. Panama. Nachfolger von Wall.ace

ernannt. Panama, 30. Juni. W. E. Dauchy, der ChefJngenieur der Cu lebra Division der Kanalbauten, ist als Nachfolger von Chef Ingenieur Wallace erwählt worden. Schweden'Norwegen. D e m e n t i r t. Christiania, 30. Juni. Das norwegische KriegSmmisterium erklärt, daß kein wahres Wort daran sei, daß Norwegen für einen Krieg mit Schweden rüstet. Vase-Ball. Die aestriaen Sviele relultirten wie folgt: American. Association. Indianapolis, 30. Juni. Indianapolis 1 Toledo 7 Louiöville, 30. Juni. LouiSville ....0000300014 CslumbuZ.... 0010000012 Batterien Scott und Sbaw: Ma larkey und Ryan. National. Liga. PlttSburg, 30. Juni. PittSburg 0 1000002 3 St. Louis 0 0100100 02 Batterien Case und Carisch; Ni cholS und Grady. Philadelphia, 30. Juni. Philadelphia. . 10103110 7 Boston 000 0 02 1 0 0- 3 Batterien SparkS und Dooin: Wilhelm und Needham. Brooklyn, 30. Juni. Brooklyn 00050100 6 New York 022 0 0 001 0 5 Batterien McJntyre und Beraen: AmeS und Bowerman. Winke zur Sekandlung der Stiefmütterchen. Die Stiefmütterchen haben im Hausgarten eine reiche Verwendung. Als Einfassungs-, Gruppen- und Topfpflanzen sind sie überall geschätzt und ihre Blüthendauer übertrifft viele ihrer Genossen im Blumengarten. Will man ihre Blühwilligkeit erhöhen, so sorge man dafür, daß jede Blüthe, welche abgeblüht ist, sofort entfernt wird, damit die Kraft der Pflanze nicht in die Samenbildung, sondern in die Knospenentwickelung geleitet wird. Sodann achte man darauf, daß keine Rankenbildung eintritt. Jeden Auslaufer entferne man schonungslos. Aus diese Weise bleiben die Stengel buschig und die Pflanzen auf ihren Grundstock beschränkt. Sehr empfehlenswerth ist es, Stiefmütterchen aus Samen zu ziehen. Ist dieser in den Samenkapseln dunkelbraun geworden, dann ist er reif. Man nimmt einen großen Blumentopf oder eine kleine Kiste, füllt sie mit sandiger Erde und streut den Samen darauf dünn aus. Dann wird eine Schicht Erde darüber gestreut. In wenigen Tagen treten die Pflänzchen an die Oberfläche. Sind zwei Herzblätter außer den Samenblättern erschienen, so pekirt man die Pflänzchen ,d. h. man versetzt sie einzeln in ein kleines Gartenbeetchen an sonniger Lage. Etwas Bewässerung sagt ihnen zu. Im Herbst sind sie oftmals schon so stark geworden, daß einzelne blühen. Für den Winter werden sie dadurch vorbereitet, daß man sie mit etwas trockenem Laub und Fichtenreisig bedeckt. In frostarmen Wintern halten sie auch ohne schützende Decke aus. Man kann die Pflanzen auch in den Topf setzen, nur dürfen sie alsdann mcht zu warm gestellt werden. Juchkei, Ferien! Immer in der Schule sitzen, Bei den Schulaufgaben schwitzen. Wer hält das wohl lange aus Und zieht nicht die Stirne kraus? Laben nun schon viele Wochen Brav gelernt, gar nichts verbrochen, Und die mt drückt so schwer Wenn doch nur erst Schulschluß wär'! Denn wir waren immer fleißig; Dafür gibt's nun zweimal dreißig Lange Tage Fröhlichkeit O Du schöne Ferienzeit! Lustig schwenken wir die Mützen, Brauchen lange Zeit nicht schwitzen; Fröhlich gehen wir nach Haus, Keiner zieht die Stirne kraus. Schöne Zeit! An nichts gebunden, Sind wir frei zu allen Stunden. Ferien, wer Euch erdacht. Sei ein Hurrah heut' gebracht! G. Paul.

Dichmann SS (Zrabhorn,

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