Indiana Tribüne, Volume 28, Number 264, Indianapolis, Marion County, 29 June 1905 — Page 4

Jndiana Tribüne. Heraulgcben von bet utenderg GO. Indianapolis, Ind. Harrtz O. ?hdi .... Präsident. VeschSftsloca I: Ko S1 Süd Delaware Straße. TELBPH0NE SS.

Kntcred at the Post Office ot Indianapolis as sccond dass matter. Herr Hanly. Letzte Woche war Indianapolis der Versammlungsort von Taufenden Deutsch Amerikanern. Die städtische Administration hatte der großen Gelegenheit Rechnung tragend die Accise Gesetze so weit wie thunlich suspendirt. Der großen Mehrzahl nach waren die Feftgüfte lauter junge Leute voll sprühender Lebenslust und Lebenögluth. Sie hatten die beste Gelegenheit Herr Gouverneu. sich ein Urtheil darüber aus eigmer Anschauung zu bilden, wie freifinnig erzogene und denkende Men schentzon den gebotenen Freiheiten Gebrauchmachten. Keine einzige Ausschreitung, keine Ruhestörung war während dn Festtage zu berichten. Die Turnergüfte gesoffen nicht nur die Feftzeit in vollen Zügen, sondern auch das deutsche Nationalgetränk. Eine heitere fröhliche Schaar. die fich des Lebens freute, war es. Guter Wille für alle Nebenmenschen, glühen, der Patriotismus für unsere Republik beseelte alle. Sie gaben Ihnen den Okular.BeweiS, daß vernunftgemäße Freiheiten zur Erziehung der Jugend förderlicher find, wie ASketiSmuS. That Ihnen Herr Gouverneur der Anblick den Ihnen diese Schaaren boten nicht ungleich wohler als wenn Ihnen eine gleiche Anzahl kopfhängender mit der Welt und ihren Mitmenschen murrender Leute vor Augen gekommen wären? Kamen Ihnen nicht Zweifel über die Richtigkeit Ihrer bislang promulgirten LebenS'Anschauungen ? Wenn Sie, wie wir nicht zweifeln, wirklich die Abficht haben, die Bürger, die sie zu Ihrer hohen Stellung erhoben haben, durch weise Administration zu beglücken, glauben Sie nicht, daß eS in erster Linie nöthig ist, den AsketiS muS veralteter und unvernünftiger Gefetze durch freifinnige Ideen zu ersetzen ? Blicken Sie um sich. Kufen Sie den Enthusiasmus, den die Freude am Da fein unsere Stadt durchhallen ließ, in Ihr Gedächtniß zurück, und Sie müffen gestehen, daß Bürger, wie die, welche letzte Woche hier ihr Fest begingen, im Frieden die besten Bürger und die sichersten Stützen unserer großen Re publik in Zeiten der Noth und Gefahr find. . $m Das Moral-Aushängeschild ist bei Politikern das Beste weil'S billig ist. Der Erfolg des Turnfestes der' bürgt den Erfolg deS SängerfefteS in 1907. England wird so lange Fallen stellen bis eS selbst mal in eine solche geräth. Wenn man so lausen könnte", seufzen die Politiker, die dem Pferde rennen zuschauen. Wenn sich einer durchaus zum Han(ly)ne Fatzke Domino machen will, so ist das seine Sache. Paradox wäre es, wenn die lern perenzler unter der Iahn Büste ihre Campagne Versammlungen abhalten würden. Alle, die zum Bundesturnfestso freigebig beigesteuert haben, find zufrieden der überwältigende Erfolg ist die schönste Dividende. "Während der Turnfest Woche ließen uns die Krisen in Europa ziemlich kalt, wir hatten eben besseres zu thun und überdies kriselt'S ja weiter. In ihrem Nachruf, den sie dem zu rückgetretenen französischen Premier, minister Delcaffe widmet, äußert sich der Pariser Petite Republique": Er hatte einen Plan, die Jsolirung und dann die Zermalmung Deutschlands. Er ging auf dieses Ziel während sieben Jahren loS, die Augen auf seinen Po larftern, im vorliegenden Falle das russische Bündniß, gerichtet. Daher übersah er oder wollte nicht sehen, was auf der Erde, am Boden vor sich ging." Die größte Freude bekundeten die fpanifchen Zeitungen über den Sturz des Ministeriums Delcaffe. Der Im parcial" schrieb: Delcaffe ürzte, weil

er die schwersten Fehler in der marokka Nischen Frage beging. Er vertrat die Möglichkeit gefährlicher Abenteuer in Afrika und furchtbarer Verwicklungen i Europa. Seine Politik muß Des

schwinden, das marokkanNche Avenieuer muß enden. Für Spanien ist das ein Glück. Das französische Vordringen bedeutete unsere völlige AuSlöschung und die Vernichtung der Eanovas'schen Politik, die unserer Lage entsprach. Aus dem englischen Blaubuch geht deut lich hervor, daß Frankreich Spanien vollständig bei Seite schieben wollte. Der Rücktritt Delcaffe'S öffnet den Weg zu heilsamen Richtigstellungen und klärt den Horizont auf." Die schönen Festtage find nnn vor. über und hinterließen außer einem nachhaltigen Eindruck bedauerndes Ge fühl bei den Theilnehmern, daß sie nicht ewig dauern konnten. Alles im Leben hat jedoch ein Ende, und auch daS Turnfest gehört nun zu den ge wefenen Dingen, und eS bleibt uns nur noch übrig, einen kleinen Rück blick auf das schöne Fest zu werfen. ES war von Anfang diS zu Ende ein großer Erfolg. Noch nie zuvor lag die Feftordnung in so fähigen Händen, noch nie zuvor wurden die Anordnun gen Punkt für Punkt im Sinne der Oberleitung ausgeführt, wie es dies, mal der Fall gewesen war. Die Ein richtung der Lagerzelte hat sich bewährt und ist eine Neuerung, die hoffentlich beibehalten werden wird. Wenn EtwaS auszuätzen wäre, dann wäre eS die Thatsache, daß die Maffenüdungen zu spät und ohne Probe abgehalten wurden. Derartige Vorführungen imponieren dem amerikanischen Publikum am meisten und sollten nicht nur einmal, sondern mehrere Male aufgeführt wer den. Die Musikkapelle war nicht stark genug und konnte nicht überall auf dem weiten Platze gehört werden. Die Kapelle hätte mindestens 50 bis 75 Mann stark sein sollen. ES wäre im streitig beffer gewesen, wenn die ZählMaschinen, derem schlechten Funktionie ren die fehlerhaften Addierungen zu zuschreiben waren, erst einer Probe un terworfen worden wären, und durch eine rechtzeitige Preisvertheilung wäre ein besserer Schlußeindruck zu verzeich nen gewesen. (Fort Wayne Freie Preffe.) Ein Bericht des Ackerbaudeparte. mentö giebt Auskunft, was von feiten des Bundes und einer Anzahl von Staaten zur Bekämpfung der Nah rungömittel Verfälschung geschieht. Mit der Ausführung der Bundesgesetze ist theils dieses Departement, theils das Schatzamt betraut. Die Beamten fte hen unter den Regeln des Civilgesetzes, nur die asfiftirenden Chemiker erden mit zweijährigem Contrakt angestellt. Da5 erste Gesetz datirt vom 1. Juli 1902 und macht jedem Staat oder jedes Territorium für den Charakter der in demselben hergestellten Mölke reiprodukte oder Nahrungsmittel ver antwortlich, indem er die Angabe der Herkunft auf der Marke verlangt und diesbezügliche Fälschung untersagt. DaS Gesetz vom 3. März 1905 geht bedeutend weiter, indem eS den Ackerbau sekretär mit der Untersuchung von Fälschungen von Nahrungsmitteln, Gewürzen, Getränked und Droguen be traut. Nach Ermessen kann derselbe den Befund veröffentlichen. Unter suchungen sollen ferner angestellt wer den über die Wirkung deS Kaltluftver fahren; auf die Qualität der Waaren, über die Art der Mittel, die zur Prä servirung an( 'wendet werden, über Farbstoffe und sonstige den NahrungS Mitteln zugesetzte Stoffe und deren Wirkung auf Verdauung und Gesund heit. Die dabei zu beobachtenden Nor men find amtlich festzustellen. DaS Departement hat nicht nur ein geführte Waaren zu prüfen, sondern auf Verlangen auch solche, die von hier nach Ländern zur Ausfuhr kom men, in denen amtliche Untersuchung eingeführt ist usw. ES find darin die umfassendsten Vorschriften gegeben, die NahrungSmittelverfülschung zu bekäm pfen. Leider wird dieselbe in so riesi gem Umfange betrieben, daß die Bun deSorgane allein dafür nicht ausreichen. Deshalb muß auf die Beihülfe der Staaten gerechnet werden, von denen bereits fünfundzwanzig, nebst einigen Territorien, sowie Hawaii und Puerto Rico entsprechend? Gesetze angenommen und Beamte zu deren Durchführung eingesetzt haben. In der Mehrzahl derselben hat sich die Aufmerksamkeit der Gesetzgeber aber meistens auf die Molkerei.Produkte gelenkt, die bei dem Jntereffe, das das Farmwesen bean sprucht, bisher den Vorzug hatten, erst in neuerer Zeit hat sich die amtliche Untersuchung auch auf die anderen Nahrungsmittel ausgedehnt, wie da raus zu ersehen ist, daß die zuständigen amtlichen Berichte bei den vorgeschrit tenften Staaten erst seit zehn Jahren datireu, die meisten stammen aus den letzteren neunziger Jahren und seit 1900.

Das PoUantin.

Deilses erum gegen das Heufieber die Sqinptome der Krakktit. Professor William Dunbar. Direktor des hygienischen Jnstituis in Hamburq, der ein geborener Amerikaner ist, aber das deutsche Bürgerrecht erwarb, hat seit einer Reihe von Jahren das Heufieber zum Gegenstand seiner Spezialstudien gemacht. Es gelang Dunbar, den Krankheitskeim in dem Blüthenstaub von Roggen, Mais und gewissen Gräsern zu finden. Er beha.idelte Kaninchen mit diesen Keimen, und es gelang ihm die Herstellung eines von ihm Pollantin genannten Serums, das er mit gutem Erfolg angewendet und mit dem er viele Fälle von Erk'.ankungen an Heufieber vollständig geheilt hat. Das Heufieber, auch Heuschnupfen oder Heuastyma genannt, ist erst seit etwas über 100 Jahren bekannt. Es war früher auf dem europäischen Festland ein ziemlich seltener Gast; England und hauptsächlich Amerika waren die Stätten, die es vorzugsweise heimsuchte; in den letzten Dezennien ist die Krankheit aber auch auf dem europäischen Kontinent viel häufiger geworden. Die Krankheit tritt alljährlich in den Frühjahrsmonaten, besonders im Juni, bei einer beträchtlichen Anzahl von Personen auf. Ohne gerade für Leben und Gesundheit besonders Gefahren in sich zu schließen, kann die Krankheit gleichwohl durch ihre lange Dauer und durch die Heftigkeit der Symptome außerordentlich qualvoll werden. Wie der Name schon andeutet, ist das Heufieber im Grunde eine Art von Schnupfen, aber ein Schnupfen von ungewöhnlich heftigem und hartnäckigem Charakter. Inmitten völliger Gesundheit empfinden die von dem Leiden Heimgesuchten eines Tages einen eigenthümlichen Kitzel in der Nase, in den Augen, zuweilen auch im Gaumen; nach kurzer Zeit schon stellt sich dann überaus reichlicher Ausfluß von dünnflüssigen Massen aus der Nase ein, verbunden mit häufigen, heftigen Nieskrämpfen. Die Schwellkörper der Nase nehmen an Umfang zu und verschließen attmälig die ganze Lichtung; die Augen entzünden sich, die Lider schwellen stark an; nicht selten setzt sich die Entzündung auch auf die tieferen Luftwege, auf Kehlkopf, Luftröhre und deren Verzweigungen fort. Sehr häufig sind heftige Asthinaanfälle das quälendste Symptom der Krankheit, uno es kommt auch vor, daß das Asthma ganz allein auftritt ohne sonstige Krankheitserscheinungen und offenbar durch die gleiche Ursache bedingt, wie der gewöhnliche Heuschnupfen. Im Laufe der Zeit diät sich die Absonderung ein; sie wird schleimige eitrig; gleichwohl dauert in allen schwereren Fällen die Krankheit noch längere Zeit an; sie erlischt gewöhnlich erst zu Beginn des Monats Juli, fo daß sie also im Ganzen über zwei Monate andauern kann. Merkwürdig ist es. daß das Leiden bei Landleuten, die doch am meisten der Einwirkung blühender Gräser ausgesetzt sind, kaum beobachtet wird, dagegen tritt es in den gebildeten Ständen, namentlich bei geistigen Arbeitern mit Vorliebe auf und ist auch bei Männern häufiger als bei Frauen und Kindern. Tod den Moturfahrern. Die Gefahr, die das übermäßig schnelle und unvorsichtige Fahren der Motorcars für das Publikum mit sich bringt, kam dieser Tage in einem Polizeigerichtshof des Londoner Westends zur Sprache, wo der Marquis von Queensberry bei dem Magistrat das Gesuch einbrachte, eine Pistole bei sich führen zu dürfen, damit er sich damit gegen die Motoristen wehren könne, die ihn beinahe täglich in Lebensgefahr brächten. Der Marquis führte aus, daß er täglich mehrmals eine der Hauptstraßen zu passiren habe, die aus dem Westend von London führt, und obwohl e? die größte Vorsicht anwende, komme er immer wieder in die Gefahr. überfahren zu weroen. Kinder könne man überhaupt schon gar nicht mehr in die Nähe von Landstraßen lassen. Der Magistrat hörte das seltsame Gesuch lächelnd an und erklärte dem Marquis dann, er könne ihm nicht gut verwehren, einen Revolver bei sich zu tragen, das bedeute aber durchaus noch nicht, daß er das Recht habe, die Motoristen niederzuschießen. Deutsche Stndentenberbergen. Nicht nur in den deutschen Mittelgebirgen. sondern auch in den Alpen und in den süddeutschen Gebirgen besteht die segensreiche Einrichtung der Studentenherbergen, die durchwegs eine gelegentlich recht bedeutende Preisermäßigung gewähren. Solche Herbergen bestehen in den Alpen in nicht weniger als 413 Ortschaften; davon liegen: 153 in Tirol, 85 in Stetermark. 42 in Kärnten, 37 in Bayern. 35 im Salzburger Gebiet. 26 im Vorarlbergifchen und im Fürstenthum Liechtenstein. 15 in-Krain und Küstenland. 12 in Ober- und 8 in NiederOesterreich. Weitere 143 Herbergen befinden sich in den südwestdeutschen Gebirgen, und zwar 71 im Schwarz wald, 57 in den Vogesen und 15 in der pfälzischen Hardt. Außerdem gewähren bei der österreichischen Staatsbahn 60 und bei der Südbahn 27 Bahnhofsrestaurationen Preisermähi gung von lü ms 25 Prozent.

Schwimmende Städte. Die modernen iesendampfer und ihre Ka pantä tntiftike. Schwimmende Städte hat man nicht mit Unrecht die modernen Riesendamp!er genannt. Mit ihrer zahlreichen Beatzung, ihrem großen Bedienungsperfonal und der oft erstaunlich hohen Anzahl ihrer Fahrgäste geben sie an Größe der Einwohnerschaft zahlreicher Kleinstädte nichts nach. Schiffe, wie die ihrer Vollendung entgegengehenden Hamburger Dampfer Amerika" und Kaiserin Auguste Victoria" haben rund 4000 Menschen an Bord, übertreffen als? an Einwohnerzahl" mehr als die Hälfte aller Städte Preußens. Greift man die Verhältnisse auf dem Hauptgebiete des Seereiscverkehrs. auf den von Europa nach New tyoxt führenden Linien, heraus, so ergibt sich folgendes Bild: es kamen in New Dort im Jahre 1904 967 Schiffe mit insgesammt 735,187 Reisenden an Bord an. Die durchschnittliche Zahl stellte sich demnach für das Schiff auf 760 Reisende, gegen 830 im Jahre 1903 und 773 im Jahre 1902. Im Jahre 1901 wurden durchschnittlich 639. 1900 645 und im Jahre 1894 323 Reisende gezählt. Mehr als 1000 Fahrgäste auf Schiff und Reise sind zum ersten Male im Jahre 3991 von einer einzigen Gesellschaft, 1902 von, zwei, 1903 von sieben Gesellschaften befördert woroen. Im letzten Jahre haben sich die Durchschnittsziffern von nur drei Gesellschaften, unter ihnen die beiden großen deutschen Rhedereien, über 1000 erhoben. An der Spitze steht die Hamburg-Amerika-Linie mit 1256 Fahrgästen auf der HamburgNew Aorker Strecke. Tie CunardLinie beförderte auf der Strecke FiumeNew York 1225 und der Norddeutsche Lloyd auf der Strecke Bremen-New York 1201 Reisende im Mittel. Ueber den oben angegebenen Durchschnitt von 760 beförderten Reisenden ragt weiter hinaus die Antwerpen-New Forker Strecke der Red Star - Linie mit 971. die Fahrt Liverpool - New Dort der Cunard - Linie mit 906. die Linie Genua - New Aork des Norddeutschen Lloyd mit 893, die Verbindung Liverpool - New Fort der White Star - Linie mit 869. die Strecke Havre-New Fork der französischen Schifffahrtsgesellschaft Compaqnie Generale Transatlantique mit 854 Reisenden. Pariser Gaunerkniff. Als in Paris ein Student an einem Abende spazieren ging, wurde er von einem Vorübergehenden heftig angerempelt. Der Student stellte den Menschen zur Rede, der darauf mit einer gemeinen Beleidigung antwortete. Der Streit wurde immer hitziger, und bald bildete sich ein Kreis von Neugierigen um die beiden. Plötzlich trat ein sehr elegant gekleideter Herr mit der Rosette des Offiziers der Ehrenlegion hervor und sagte zu dem Studenten: Sie dürfen sich das nicht gefallen lassen, an Ihrer Stelle würde ich dem Kerl da eine gehörige Lektion ertheilen!" Die Umstehenden stimmten natürlich sofort in diese Aufforderung ein, und der gefällige elegante Herr erbot sich, während des Kampfes den Rock des Studenten zu halten. Der Kampf begann, wurde aber bald durch Polizisten unterbrochen. Als der Student sich darauf nach dem Herrn mit seinem Rocke umfah, war dieser verschwunden. Der Student erkannte sofort, daß er einem Gauner in die Hände gefallen war, und hatte die Geistesgegenwart, seinen Gegner, der gerade auskneifen wollte, beim Kragen zu nehmen, da er mit Recht in ihm einen Spießgesellen vermuthete. Auf der Wache wurde dieser Anrempler als ein vielgesuchter rückfälliger Verbrecher erkannt; dieser weigerte sich aber energisch. den Namen seines Spießgesellen anzugeben, der in dem Rocke des Studenten eine Brieftasche mit 40Q Francs (1 Franc gleich 19.3 Cents) in Banknoten und 200 Fran in Werthpapieren mitgenommen hatte. Unter falscher Flagge. Ein biederer Sohn des himmlischen Reiches wollte sich mit einer Amerikanerin, einem Frl. Annie Halloway in Philadelphia verehelichen. Aber er hätte gern die Gebühr für die Heirathslizens gespart, auch die Notorität durch Veröffentlichung der Lizens vermieden, um keinen Hochzeitsschmaus geben zu müssen. Also richtete er sein Augenmerk auf die Gestade New Jerseys. Aber dort können nur daselbst Wohnende ohne eine Lizens verehelicht werden. Um an dieser Klippe vorbei zu kommen, nahm der Chinese für die Dauer der Hochzeitsceremonien den 9camen seines Freundes und Landsmannes Charlie Wong an und wurde als Charlie Wong getraut. Als aber sein Freund Charlie Wong von dieser Zwangsanleihe hörte, fürchtete er spätere Verwickelungen und beschloß daher vorzubeugen, so lange es noch Zeit sei. Er begab sich zu einem Friedensrichter und gab eine eidliche Versicherung ab, daß er, Charlie Wong, nicht verheirathet fei, vor allem aber kein amerikanisches Mädchen Namens Annie Halloway geheirathet habe, und hofft nun aegen alle spätere Eventualitäten geschützt zu sein. Den Insassen der Gefiingnisse in Australien sollen künftighin Zahnbürsten und -Pulver verabfolgt werden.

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