Indiana Tribüne, Volume 28, Number 260, Indianapolis, Marion County, 24 June 1905 — Page 8

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Eine Dundefreundschast. öumoreske von Hermann Heinrich. Herr Max Wendland hatte sich nach , längerem Spaziergang auf einer Bank ' deö Stadtparks ausgeruht und wollte 1 eben seinen Weg fortsetzen, als ein Hundlem seine Aufmerksamkeit erregte, das schnüffelnd und suchend und offenbar in sehr trauriger Stirn mung langsam um den kleinen See herumkam. Als es den Herrn ge wahrte, blieb es stehen, sah ihn fragend an und bewegte unschlüssig den Schwanz. Bis auf einige Schritte kam es langsam heran und sah ihm mit jenem treuherzigen, verständigen, sprechenden Blick ins Auge, der die Annahme einer Hundeseele zu rechtfertigen scheint und immer noch den Weg zum Herzen eines guten Menschen gefunden hat. Du armes Viehchen", sagte Herr WendlaN) mitleidig, hast deinen Herrn verloren und kannst ihn nicht wiederfinden? Bist du aber ein dummer Kerl! Aha. losgerissen hast du dich, ich sehe es an dem abgerissenen Halsriemen, fortgelaufen bist du und kannst nun den Weg nach Hause nicht finden. Geographie schwach. Schäme dich, du dummes Vieh! Was, ein Teckel willst du sein? Weißt du nicht, daß ein anständiger Teckel krumme Beine hat? Ein Bastard bist du, ein ganz gewöhnliches Hundevieh unechter Rasse." Der Hand nahm diese abfällige Kritik wie eine Liebkosung auf. Er hob die Vorderbeine, legte sie auf das Knie des Herrn und wandte den Kopf mit den langen Ohren nach rechts und links. Darf ich oder darf ich nicht?" schien er zu fragen. Der Hcrr streichelte ihm den Kopf, und sofort legte der Hund die lange Schnauze demuthsvoll und vertraulich auf das Knie seines neuen Be kannten. Die Bewegungen des Schwanzes wurden immer lebhafter, und die Augen leuchteten wie zwei Lichter. Herr Wendland klopfte dem Thiere den glatten, schwarzen Rücken. Der Hund schrie auf vor Freude, ein Sprung, und er saß auf der Bank. Aber damit war er noch nicht zufrieden. Das Ziel seiner Sehnsucht war unzwe.elhaft der Schoß des Herrn. Dahin gampelte er. Sieh, sieh!" sagte Herr Wendland, du scheinst ja aus guter Familie zu sein. So dick ist unsere Freundschaft denn doch noch nicht." Er stand auf, klopfte sich die feine, weiße Hose ab und sagte in strengem Ton: Nun fort! Geh nach Hause!" Als er aber mit schnellen Schritten um den See herumging, war das Hündchen hinter ihm her. Er wies eS mit heftigen Worten ab, hob drohend d?n Stock, warf sogar nach ihm, umsonst, das Thier war nicht zu vertreiben. Zuweilen ging es zurück, blieb einen Augenblick sitzen und sah dem Herrn sehnsüchtig nach. Dann aber, wenn er es schon los zu sein glaubte, kam es in schnellem Galopp nach, sprang freudig bellend an ihm empor und bewies ihm so liebevolle Anhänglichkeit, daß er es nicht weiter übers Herz brachte, eö zurückzuweisen. Vielleicht kommt ein Hundefänger", dachte er, dann ist uns beiden geholsen." Der Hund trug keinen Maulkorb und mußte deshalb jedem Manne des Gesetzes auffallen. Herr Wendland hatte die Hauptpraße der Stadt erreicht und ging in ein Geschäft, um sich ein Paar Hand schuhe zu kaufen. Der erste, der durch die geöffnete Ladenthür hineinging, war der Hund. Ach was für ein niedliches Thier!" sagten die Verkäuferinnen, und als ihnen Herr Wendland erzählte, auf welche Weise er die Bekanntschaft des Hundes gemacht 'hatte, setzten sie ihm vollMitleid eine Schale Milch vor, die er gierig ausleckte. Als erster auf der Straße, lief der Teckel dem Herrn freudig voran. Mochte Herr Wendland ein noch so strenges und abweisendes Gesicht machen, der Hund hatte sein gutes Herz entdeckt und glaubte weder dem bösen Gesichte, noch den scheltenden Worten. Ein Hundefänger ließ sich nicht sehen; wenn man diese Leute braucht, so sind sie natürlich nie zu haben. Einige Straßenjungen aber bemerkten den Hund und verfolgten ihn mit dem Ruf: Der Hund hat keinen Maulkorb!" Das verfolgte Thier suchte bei Herrn Wendland Schutz, und im Augenblicke hatte sich eine Korona theilnehmender und neugieriger Menschen um ihn gebildet. Nehmen Sie Ihren Hund doch auf den Arm, wenn er keinen Maulkorb hat", sagte eine vornehme Dame. Aber gnädige Frau, es ist ja gar nicht mein Hund", antwortet? Herr Wendland voller Entrüstung über die Zumuthung. In diesem Augenblick sprang das Vieh so liebevoll und schweifwedelnd I zu dem Herrn empor, daß seine Zuehorlgkelt zu diesem vollauf erwttfen schien. Die Dame warf Herrn Mendla?ld einen vernichtenden Blick zu; dieser aber brach sich mit Gewalt durch den Menschenhaufen Bahn und eilte mit Siebenmeilenstiefeln durch ein Hewirr von Straßen seiner Wohnung sie. Als er die Thür zu feiner Wohnivlg öffnete, sprang der Hund vor ihm hinein, um ihm gleich darauf vom Sefa herab mit freudigem Wedeln den Entschluß zuzuheulen: Wir bleiben zusammen!" Du abscheuliche Bestie!" tief Herr Wendland, indem er sich mit sehr zornigem Gesicht zu ihm niederneigte. " . i... trjc..ljt. cn n im ts

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auf die Schultern seines Unfreiwilligen Beschützers, und es hätte nicht viel gefehlt, so hätte er ihm sein Einverständniß mit allen menschlichen und hündischen Kosenamen in einem zartlichen Kuß ausgedrückt. Herr Wendland war seit einer Woche ohne Beschäftigung, da er wegen eines scharfen Conflikts mit seinem Chef die bisherige vortheilhafte Stellung in einem großen Weißwaarengeschäft aufgegeben hatte. Wenn ihn nun auch seine Ersparnisse auf Monate hinaus über Wasser halten konnten, so war doch ein Mitesser, wie dieser Hund, dessen Pflege ja auch nach anderer Seite Ansprüche an seine Kasse stellte, eine sehr überflüssige Erwerbung. Wenn's noch eine Katze wäre", sagte die Wirthin, die bedeutet wenigstens Glück." Herr Wendland meldete den Fund bei der Polizei an und machte ihn in dem gelesensten Blatt der Stadt bekannt, umsonst, der Eigenthümer meldete sich nicht. Und doch machte das gut gepflegte Thier den Eindruck, daß es bisher unter einer liebevollen Hand gestanden hatte. Der Hund gewöhnte sich an den Wechsel schneller, als sein neuer Herr. Freilich war er diesem gegenüber im Vortheil, da Herr Wendland ihm in seiner Gutmüthigkeit die bequemsten, wärmsten und weichsten Plätzchen einräumte. Die neue Stellung, die Herr Wendland übernahm, war ein Lückenbüßer und gewährte ihm keine Befriedigung. Wie er sich auch mühte, eine seinen Kenntnissen entsprechende Beschäftigung zu erhalten, so mußte er doch die Erfahrung machen, daß es leichter ist. eine gute Stellung aufzugeben, als eine zu finden. Sein Gemüthszustand war infolgedessen sehr gedrückt. Die Welt erschien ihm wie ein naßgrauer Novembertag, aber ohne den fernen Hintergrund des hellen Weihnachtsfestes. Wenn er nun verärgert und mißmuthig aus dem Vureau nach Hause kam, so sprang ihm der Hund mit der liebevollsten Anhänglichkeit entgegen, und wenn ihm diese Hundefreundschast auch keineswegs den Mangel seines Lebens ersetzen konnte, so war sie doch ein Lichtstrahl in dem nebelkalten Dasein. Er hätte das Thier jetzt nicht mehr weggegeben, wenn man's ihm auch theuer bezahlt hätte. Nach feiner animalischen Gestalt freilich war's ein ganz gewöhnliches Hundevieh unechter Rasse, aber das Gemüth war echt wie Gold. Als Herr Wendland eines Tages wieder im Stadtpark spazieren ging und ohne Aufmerksamkeit für seine Umgebung über seine Lage nachdachte, hörte er plötzlich das fürchterliche Geheul seines Puck", wie er den Hund getauft hatte. In einiger Entfernung attackirte der Hund eine ältere Dame, die sich, wie es schien, nur mühsam gegen seinen Ansturm halten konnte. Schnell eilte Herr Wendland hinzu. Hierher, Puck, hierher, du schlechter Kerl!" Aber wie gebannt blieb er stehen, als er sah, wie die Dame den Hund auf ihre Arme nahm und seine stürmischen Liebkosungen mit Entzücken erwiderte. Aida, mein Liebling, Aida!" Das war ein gegenseitiges Jubeln und Herzen, ein Schmeicheln und Kosen, daß die Spaziergänger stehen blieben und lachend dem Schauspiele zusahen. Jetzt riß sich der Hund von der Dame los und eilte auf Herrn Wendland zu; im Dauerlauf und mit erneutem Jubelgeschrei lief er zwischen den beiden hin und her, umkreiste sie, sprang an ihnen empor, als wollte er nicht nur ihre Annäherung, fondern ihre ewige Verbindung herbeiführen. Die Erklärung für die erregte Scene war sehr einfach. Die Dame, Frau Kommerzienrath Walter aus Magdeburg, war Pucks ehemalige Herrin. Das Thier war ihr vor fünf Monaten auf einem Besuche, den sie hier bei Verwandten gemacht hatte, auf unerklärliche Weise verloren gegangen, und da diese in einem Vorort wohnten, so hatten ihre Erkundigungen zu keinem Resultat geführt. Herr Wendland berichtete,auf welche Weise er in den Besitz des Thieres gelangt war, und die Dame hörte es mit Thränen in den Augen. Sie haben ein Hundegemüth", sagte sie, griff in die Tasche und fuhr fort: Ihre Güte kann ich Ihnen nicht bezahlen, aber die gemachten Auslagen " damit drückte sie dem -Herrn die Hand und ließ einen blauen Schein darin zurück. Gnädige Frau", sagte Herr Wendland schnell, auch die Auslagen lasse ich mir nicht bezahlen. Sie kennen das Thier, soviel war es mir werth." Dann, bitte, führen Sie den Vetrag einer wohlthätigen Kasse zu, vielleicht dem Thierschutzoerein. Und noch einmal herzlichsten Dank!" Sie nahm den Hund auf den Arm und trug ihn glückselig davon. Stark verstimmt kehrte Herr Wendland nach Hause zurück, verstimmt Über die Absindung", und tief gekränkt darüber, daß Puck so ohne weiteres seiner alten Herrin gefolgt war. Nein, es gibt keine Dankbarkeit in der Welt, selbst bei den vlelgepr!esenen Thieren nicht! Aber Herr Wend land konnte auch boshaft sein. Er sandte den Hundertmarkschein an die Direktion des Thierschutzvereins und stellte der Kommerzienräthin den Posteinlieferungsschein mit einem höflichen, kühlgehaltenen Schreiben zu. Die Antwort traf umgehend ein. Von dem Gelde stand nicht ein Wort darin, wohl aber .enthielt sie eine Mittheilung, die HeM Wendland ei.

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Annahme, daß sie sich nach Ihnen sehnt. Jedesmal, wenn es klingelt, läuft sie wimmernd nach der Thür, um dann tieftraurig nach ihrem Lager zurückzukehren. Kommen Ek, verehrter Herr, um des armen Thieres willen. Ihre Gegenwart allein kann es heilen." Aha, da haben wir's!" Ohne Zögern setzte sich Herr Wendland auf die Bahn und fuhr zu dem Vorort hinaus, wo die Kommerzienräthin auf Besuch weilte. Die Freude der Dame war groß, aber Pucks Freude war unbeschreiblich. Er spielte wieder eine Weile den wilden Mann, ehe er sich beruhigt zu den Füßen der beiden sich gegenübersitzenden guten Menschen niederließ. Längere Zeit plauderten sie zwanglos miteinander. Dann deutete die Dame auf Aida und sagte: Was soll nun mit der geschehen?" Herr Wendiand zuckte die Achseln. Theilen können wir ihn nicht." Wollen Sie sich nicht selbständig machen? Ihre gegenwärtige Stellung gefällt Ihnen ja so nicht." Wie meinen Sie das, gnädige Frau?" Ich habe mir die Sache reiflich überlegt. Sie kommen mit mir nach Magdeburg und gründen dort ein eignes Geschäft. Das Kapital dazu erhalten Sie von mir, und zwar zu den gang und gäben kaufmännischen Bedingungen. Sie wohnen in meinem Hause, so daß Sie Aida täglich sehen kann. Ich will Ihnen, und wenn Sie sich verheirathen, auch Ihrer Frau eine mütterliche Freundin sein." Herrn Wendland wurde es bunt vor den Augen. Gnädige Frau, wodurch habe ich dieses große Vertrauen verdient?" Durch die Hundefreundschaft", entgegnete die Kommerzienräthin lächelnd. Wer gegen ein hilfloses Thier so barmherzig ist, der ist jedes Vertrauens werth. Sie nehmen also an?" Herr Wendland führte die Hand der Dame an seine Lippen. Die Eelbstständigkeit war stets das Ziel meiner heimlichen Sehnsucht. Aber ich abt nicht geglaubt, daß ich es jemals erreichen würde." Der Plan der Kommerzienräthin wurde sofort realisirt, und bald gehörte die Firma Max Wendland" zu den geachtetsten Firmen der Weitzwaarenbranche. Seine Frau suchte Herr Wendland zwar allein, und er fand sie in der Familie eines Künstlers, der mehr Talent als Talente hatte; aber für die standesgemäße Ausstattung sorgte die mütterliche Freundin. Am glücklichsten von allen aber war doch der Hund daran, der nun, ohne sein armes Hundehcrz zu theilen, seine Liebe gleicherweise der Kommerzienräthin und Herrn Wendland zuwenden konnte. M0 i - Matteres Schnupftabakdose. Der berühmte französische Lustspiel dichter Moliere besaß eine aus Muschclschalen angefertigte Schnupftabaksdose in der Größe eines Hühnereies. deren silberner Deckel mit dem Monogramm P. M." geziert war. Bei dem 1673 erfolgten Ableben Molieres war die Dose noch so wohl erhalten, daß sie unter die zu veräußernden Werthsachen aufgenommen und gelegentlich deren Auktion von einem deutschen Grafen Schmerfeld erstanden wurde. Von ihm kam sie tn's Raritätenkabinett zu Kassel und aus diesem in den Besitz des Schauspielers Ludwig Löwe, der sie dem Wiener Dichter CasteKi schenkte. Dieser wieder vermachte die Dose testamentarisch Franz Grillparzer. und so geschah eö, daß sie mit dessen Nachlasse in das Eigenthum der Stadt Wien gelangte und im Grillpar-zer-Zimmer des städtischen Museums eine bleibende Stätte gefunden hat. Verheerende Feuersb r u n st. Ein Trunkenbold in Vriezenveen, Holland, steckte sein Haus in Brand. Das Feuer griff um sich und äscherte 240 Häuser ein. Der Schaden beträgt mehrere 100,000 Gulden (1 Gulden gleich 40.2 Cents). Die Königin Wilhelmina schenkte 1000 Gulden für die Abgebrannten. Schwalbenschicksal. Dieser Tage blieb die Uhr des St. Johannsthors in Basel stehen. Beim Nachsehen fand man, daß an 50 Schwalben durch eine Oeffnung der Mauer geflogen und umgekommen waren. Einize waren in das Rädergetriebe des Zeigerwerks gefallen und hatten so die Uhr gestellt. Tödtete die ganze Band e." Kürzlich erschoß ein Weißer Namens Frank Neighbors in Chattanooga, Tenn., seine Schwester und ihren Gatten George Taylor und verwundete eine zweite Schwester sehr schwer. Mit der gleichen Kaltblütigfett, mit der er die That begangen, lieferte sich nachher Neighbors der Polizei aus. Mit den Worten: Ich werde jetzt die ganze Bande todten" begab er sich in das Haus, in dem er die That beging, und als er zurückkehrte, erklärte er. er habe die ganze Bude gesäubert." Beleidigt einen Todten. Der Fabrikant George I. Kindel in Denver, Colo., wurde jüngst unter der Anklage verhaftet, den verstorbenen Henry B. Hyde, Gründer der Equitable Life Assurance Societey," dadurch kriminell beleidigt zu haben, daß er sein Bild auf einem Cirkular zwischen zwei Verbrechern drucken und darunter die Worte setzen ließ: Kindels Gallerie todter Betrüger." Da Kindel sich weigerte, Bürgschaft zu stellen, wurde

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