Indiana Tribüne, Volume 28, Number 259, Indianapolis, Marion County, 23 June 1905 — Page 7

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Joseph Kelly,ein StraßenbahnCon ducteur, wurde heute früh um 1 Uhr in betäubtem Zustande an der Washington Straße angetroffen und per Ambulanz nach dem Dispensarium gebracht, wo er dann von der Polizei in Empfang genommen wurde. Frank E. Bryant wurde wegen GrogdiebftahlS abgefaßt. Er ift be schuldigt, der Wrecking Co. einen elekirischen Motor und 2000 Pfund Metall im Gesammtwerth? von $200 entwendet zu haben.

Kleine Stadtnenigkeite. 48 Tamen vom Nord Cincinnati Turnverein, Nick. Seuso. Turnlehrer. Die Damen werden Samstag ihre Uebungen vorführen. 25 Damen und Herren der Cincin nati Turngemeinde und 15 vom West Cincinnati Turnverein. Der Präsident der New York 6ei tral & Lake Shore Bahn hat in einer gestern ftattgefundenen Conferenz mit den Leitern der Bahnen beschloffen, daß die Zeit der 18. ständigen Schnellzüge zwischen Chicago und New ?)ork auf 20 Stunden festgesetzt werde. Als John C a r l i n, ein Con ftadler in Richter SmockZ Gericht den 36 Oriental Str., wohnhaften Lon Conghan verhaften wollte, wurde er von 3 Männern angegriffen, die ihm seinen Gefangenen entriffen. Die An gelegenheit wird wieder untersucht wer den. Gestern Mittag wurde der 66-jahrige Fred. Trosky, No. 1209 Oft 19. Straße wohnhaft, an Illinoisund Washington - Straße von einem Expreßwagen überfahren und am lin ken Fuß und rechten Arm verletzt. Er wurde per Ambulanz nach seiner Wohnung überführt. i tm Personal-Notizen. Im Hause des Herrn Harry Rouitter. 4339 Nord Pennsy'. vania Str., wurde demselben und seinem Freunde HerrnGuftavA. L e h m a n n , die Beide die 6. Wie derkehr ihres Hochzeitstages feierten, eine sogenannte Surprife Party" der anftaltet, an der viele Freunde der beiden Ehepaare theilnahmen und cö sehr vergnügt herging. Polizeiliches. Jas Potter, ein Farbiger, wurde durch Capitän Hyland nahe Lawrenceburg verhaftet. In Ander fon wurde ein Mann durch einen Schlag auf den Kopf schwer verletzt und der Conducteur der Bahnlinie glaubt, daß die dort gegebene Beschreibung auf Potter paßt. Beweise liegen soweit keine vor. I. B. S p r a t t aus St. Joseph, Mo., den man auch in ColumbuS, Ind.. wegen DiebftahlS wünschen soll, wurde hier gestern verhaftet und Kleindiebftahlsanklage gegen ihn erhoben. Spratt ift beschuldigt, einem hiesigen Knaben 25 Cents gegeben zu haben, damit dieser ein Fahrrad für ihn stehle. Das Rad soll Spratt dann verpfändet und den Erlös verputzt haben. Er giebt an, Hunger habe ihn zu der That getrieben. In Columbus soll er eine Ge Haltsanweisung zweimal zur Zahlung präsentirt haben. Raucht Kiemeyer's Cuba No. X, Verhaftungen. Gestern wurden folgende verhaftet: Ruby Rced wegen Entwendung von 50 CentS. JameS B. Spratt wegen Entwen dung eines Fahrrades. Chas. Medaugh weil e? vor etwa 4 Wochen in S. BurbargerS Pool Room 314 Wabafh Str. sich in eine Schläge. re! verwickelte. T e r r e H a u t e , 22. Juni. Eine Verbindung der Freeman & Dickerson Interessen machte heute das fünfte MillioneN'Dollar-Kombine in den In diana Kohlenfeldern und bringt, wie es heißt, die MonoN'Linie mit in die BahN'Konkurrenzfchaft. Die Berg leute, die über die erste Kombine recht erfreut waren, beginnen jetzt zu befürch ten, daß die großen Kompagnien die Löhne heraddrücken werden. R i ch m o n d, 22. Juni. ES wird gemeldet, daß der Sheriff heute Frau George Keever in ihrer Wohnung nahe Eaft Cermantown verhaftete unter der Anschuldigung, ihren Gatten gescyoffen zu haben. Sie war bewaffnet, als ihre Verhaftung erfolgte, doch ließ sie sich überreden, ihre Waffe an den Sheriff abzugeben. Man glaubt, daß sie nicht ganz bei Sinnen ift. Der verwundete Ehemann wird kaum mit dem Leben

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Das tägliche Wachsen der Militär-la-'ttn. die Lehren des modernen Kriczes. dessen Kosten immer unerschwinglicher werden und dessen Gefährlichkeit anausgesetzt wächst, beginnen Regierungen wie Völker mit dem aufrichnzen Wunsche nach ci,nem dauerhaften 'Frieden zu erfüllen. Aber der Friede verspricht keine Dauer, wenn zwischen den Hauptbetheiligten nicht eine wohlüberlegte Organisation besteht. Eine solche Organisation bestrebt sich unser Comite rorzubereiten. Sie war einst unmöglich zwischen unwissenden und isolieren Völkern; heute aber sind diese selben Völker wohlunterrichtet und stehen in naher wirthschaftlicher Fühlung. Der moralische Fortschritt folgt dem wirthschaftlichen: die Eisenbahnen, die Postdampfer. die Telegraphie mit und ohne Draht sind die Verbindungsglieder. Gemeinsame Interessen, gemeinsame Gefahren, einigen außerdem auch ohne ihr Zuthun die großen europäischen Mächte. Eine jede von ihnen fühlt, daß sie sich in unfruchtbaren Feindseligkeiten erschöpft, während geeint sie alle nicht nur stark und angesehen sein, sondern sich auch größter Wohlfahrt erfreuen würden. Die Milliarden, die sie in unfruchtbaren Ausgaben verthun, könnten sie dann zur Förderung des Fortschritts im Innern verwenden. Dieses internationale Znsammcnwirken sollte der Wunsch der guten Bürger aller Länder sein. Gewiß bin ich bereit, wie so viele andere morgen für die Vertheidigung meines Vaterlandes zu sterben; aber solange der Friede herrscht, kann ich dem Vaterlande nicht besser dienen, als indem ich die Zahl seiner Freunde und Verehrer mehre und ihm Lasten und unnöthige Schwierigkeiten erspare. Jeder gute Deutsche muß denWunsch hegen, in gleicher Weise dem deutschen Vaterlande zu dienen. Die Eiferer, welche die Nationalitäten beseitigen wollen, mißbrauchen den guten Glauden naiver Zuhörer. Nicht die Unterdrückung. sondern die Vereinigung der Nationalitäten ist unser Ziel. Wie lange kann ein uneiniges Europa hoffen, unter dem Druck der Schuldenlüsten und Eifersüchteleien den Kampf gegen den Wettbewerb jungfraulicher Länder, deren Bevölkerung mehr und mehr wächst und die es durch seine Entdeckungen, sein Kapital, feine Maschinen und seine Lehrmeister fördert, auszuhalten? Dauert diese Uneinigkeit fort, so sind wir alle im voraus besiegt, dem Ruin und der Revolution preisgegeben. Allerdings ist Alles in Allem Frankreich verhältnißmäßig weniger bedroht als die anderen Staaten, dank der Eigenart seiner wichtigsten Erwerbszweige und dank dem Umstände, daß es die Revolution scbon hinter sich hat. Alle diese Wahrheiten Hai man übrigens in Deutschland .besser begriffen als in anderen Ländern. Sie sind den verschiedensten Klassen der Bevölkerung geläufig, dem Grafen von Bülow so gut wie den Sozialisten; Vertretern der Wissenschaft, wie denen von Handel und Industrie. Kaiser Wilhelm war der erste, welcher die Gefahr vorausgesehen hat. Vor mehr als zehn Jahren schon hat er den Muth gehabt, die europäischen Mächte zur Einigkeit zu mahnen; und nicht genug damit, der Kaiser begnügt sich nicht mit der Prophetenrolle. Auf Propheten hört man gewöhnlich nicht. Kaiser aber können sich Gehorsam verschaffen. Wenn Prophet und Kaiser einig sind, kann es nicht bei der Voraussage bleiben, es muß sich ein Heilmittel finden lassen ! Welches .Heilmittel? Ich sehe nur eines: vollen Freimuth, aufrichtige Prüfung der Lage. Lange Zeit war für unsere Vorgänger das Scbweigen eine Pflicht, heutzutage wird es eine Gefahr. Wenn wir für den Augenblick den mehr assatischen als europäischen russisch-japa-nischen Streit beiseite lassen, kann man versichern, daß alle zivilisirten Völker einschließlich derer Nord- und Südamerikas reis sind für eine Organisation. welche nach und nach friedliche Lösungen an Stelle der gewaltsamen setzen will. Nur zwei Nationen setzen durch ihre Absonderung einer solchen Organisation ein Hinderniß entgegen: Frankreich und Deutschland. Läßt sich dieses Hinderniß beseitigen? Das ist eine Frage. Man kann von Deutschland ebensowenig erwarten, daß es die blutigen Opfer vergißt, die es für die Erwerbung von Elsaß und Lothringen gebracht hat, wie von Frankreich das Verschmerzen des Blutes, das ihm der Verlust der beiden Provinzen gekostet. Die Deutschen hegen gegen die Franzosen keinen Haß ganz im Gegentheil ; ebenso lassen die Franzosen den guten Eigenschaften Deutschlands volle Gerechtigkeit widerfahren. Aber diese beiden Völker, welche nur den Wunsch hegen, sich zu verstehen, ! sich gegenseitig zu ergänzen, sich zu lieben. sind durch ihre theuersten Erinnerungen getrennt. Man kann, man darf selbst nicht wünschen, daß diese Erinnerungen im Laufe der Jabre verblassen, denn der geringste Anlaß würde sie neu beleben. Andererseits, wenn Vergessen nicht wünschenswerth, ist es die Revanche ebenso wenig. Weder Frankreich noch Deutschland können heute die Möglichkeit eincs ' Krieges in's Auge fassen, der, weit ' entfernt zur Entscheidung zu führen, immer auf's Neue zu beginnen wäre. .Wo würde das Schlachtfeld sein? Es wäre wieder,, das Elsaß, immer Elsaß, der ewige Breis dieses verbreenichen Streites. . Das Eljaß, wel.

ches seine Söhne in beiden Armeen hat! Es wäre ein Bruderkrieg. Da Revanch? ebenso unmöglich ist wie Vergessen, was ist da zu thun? In dieser Frage sollten beide Länder um die Palme ringen, indem sie durch gegenseitige Zugeständnisse nach dem Mittel suchen, die Zukunft zu retten, ohne die Achtung vor der Vergangenheit zu verletzen. Das wäre eine Aufgabe für den guten Willen; das wäre die Aufgabe für die deutsche Volksseele wie für die französische, die in ihrer Vereinigung den höchsten Punkt der Zivilisation darstellen, ein Meisterwerk, würdig des Vaterlandes Kants, der Heimath Pascals. das Heil der ganzen Welt! Ich wage es zu sagen, in beiden Ländern sind trotz aller gleichgültigen, bureaukratischen und feindseligen Elemente die Leute vorhanden, welche die sen Gedanken verwirklichen könnten. In Frankreich ist die Welt der Arbeit und des Gedankens bereit, eine ehrenvolle, sür beide Länder annehmbare Lösung zu erleichtern. Ist die deutsche Nation ebenso bereit dazu? Dann wird sich die Lösung rasch finden. Versuchen wir für den Anfang die dem Ausgleich geneigten Persönlichkeiten beider Länder in nähere Fühlung zu bringen. Mögen die von gutem Willen beseelten Deutschen den von denselben Gefühlen erfüllten Franzosen die Hand reichen, um gemeinsam das Mittel zu suchen, sich gegenseitig zu helfen. Mit Hülfe guter Beziehungen einzelner Männer werden sich allmählich die Völker einander nähern. Um diese guten Beziehungen zwischen allen Ländern zu fördern, hat sich unser Einigungs-Comite gebildet nach zehnjähriger vorbereitender Arbeit linter dem Wahlspruch, der sein Programm in kurzen Worten wiedergiebt: Pro patria per orbis concordiam."

in entlarvter 5hekschwindler. Zu einer überraschenden Entdeckung führten die Ermittelungen des Wiener Sicherheitsbureaus, dem ein englischer Checkschwindler in die Hände gefallen war. Der Mann wohnte in einem rornehmen Hotel und machte bedeutende Einkäufe, die er mit Checks der Londoner Firnia Brcwn, hipley & Co. bezahlte. Er nannte sich in Wien Charles Henry Leiter aus Chiacgo. Als die Werthlosigkeit ver Checks erkannt wurde, verschwand der Gauner und wurde erst dieser Tage in Luzern festgenommen, wo er unter dem Namen eines Lord Earl Gerald Falconer ähnliche Schwindeleien verübte. Es zeigte sich nun, daß die Londoner Firma das Checkbuch für M?s. Violetta Marv Fräser, die Gattin Guy Basil Fräsers, ausgestellt hatte. Einen Monat nach der Ausstellung benachrichtigte Mrs. Fräser die Ba'. 'aß ihr das Checkbuch abhanden gekommen sei. Die Bank sistirte sofort die Honorirung der Checks., Inzwischen liefen aus den verschiedensten Städten des Kontinents Checks im Gesammtbetrage vcn 1030 Pfd. St. ein. Nun trat eine überraschende Wendung ein. Als das Wiener Sicherheitsbureau die Photographie Leiter-Falconers nach London überschickte, wurde sie als die des Gatten der Besitzerin des Checkbuchs Guy Basil Fräser erkannt. Fräser hat den südafrikanischen Krieg als Offizier eines Linienregiments mitgemacht und sich hierauf verheirathet. Nach kurzer Ehe verließ er leine Gattin unter Mitnähme ihres Checkbuches. Mrs. Fräser hatte ihrem Gatten diese Schändlichkeit nicht zugetraut und nahm an. daß sie das Checkbuch verloren hätte. rigittcUes Bittgesuch an den Kaiser um Aufnahme in die deutsche Marine wird in den N. N." mitgetheilt. Tas Schreiben ist an den Kaiser gerichtet und lautet: Geehrter Herr! Ich erlaube es mir, ihnen anzureden, ich wollte gerne bei die Marine, ich bin zwars erst 16 I alt. Sie sind aber der Herr über die Morine und so können Sie mich ja einführen in die Marine. Ich war Sonn' abend den 25. M. nach k. bekam aber keinen Meldeschein. Einen Vater hab ich nicht meine Mutter is in Kiel ich bin beim Bauern. Ich verspreche Jh nen. ein tüchtiger Matrose zu werden. Ich bitte Sie nochmals, schicken Sie mir so bald als möglich auf ein. Bitte tun sie das. Dies schreibt Karl Fr. Meine Adresse heißt an Karl Fr. bei Herrn H. in Y. Ich bitte nochmal! schreiben Sie mir Bescheid, sonst mag ich nicht mebr leben Bitte Bitte. An Seiner Majestät Kaiser Wilhelm II. Berlin. Schloß." An solchen Schreiben sind zwar die Personalakten der Marinebehörden nicht gerade arm, aber das vorstehende beansprucht doch wgen seiner urwüchsigen Naivität einen besonderen Rang. Wie uns mitgetheilt wird, war es unter allen das schönste dieses Jahres." Tor Präsident der g?o sn KametVgefellschaft lind popw larfter Kölner Kmmevalifi Jm är rissen, der zu den fafthmgsfrohfteu Nbeinländcrn zählte, ist nach lange, rcm Lcidcn in 5töln am Horzschlag ge storben. Bibellesen kein Scheidungsgrund. Ter Referent" in einer Scheidungsklage in Guthrie. Okla., gab das Urtheil ab, daß- es nichts Schlimmes sei, wenn ein Ehemann einer Wittwe Stellen aus der Bibel vorliest. Eine Frau Elihu Cor hatte ihren Gatten auf Scheidung verklagt und als Grund anegel-en, daß ihr Gatte sich mehr in der Gesellschaft einer in einem Nachbarhause wohnenden Wittwe befinde, als in ihrer eigenen. Ter Gatte vermochte nachzuweisen, daß er der Wittwe Stellen aus der Bibel vorlese und dieselben nachher mit der Frau bespreche. Die Scheidungsklage wurde daraufhin abgewiesen.

Wollte kein Gewehr anrühren. Dieser Tage verließ der Infanterist Nemrawa in Olmütz, Mähren, den Garnisonsarrest, in dem er die ihm vom Landwehrgericht wegen Insubordination verhängte Strafe von sechs Monaten strengen Arrests verbüßt hatte. Nemrawa hatte bei der Eidesleistung der Rekruten den Schwur verweigert. Nach Verbüßung der Strafe 'wurde Nemrawa seiner Truppe überstellt. Trotz freundlichster Ermahnungen seitens seines Kompagniekommandanten Hauptmann Schußböck und des Rechnungsfeldwebcls Schubert erklärte Nemrawa. das ihm vorgelegte Gewehr überhaupt nicht in die Hand zu nehmen. Seine Ueberzeugung und sein Gewissen, so äußerte er, verbieten ihm. als Nazarener, zu schwören und eine Mordwaffe in die Hand zu nehmen. Gegen den Rekruten wurde nun neuerlich Strafanzeige erstattet. Vorläufig wurde er auf freiem Fuß belassen und ihm auch die Erlaubniß ertheilt, nach der Beschäftigung die Kaferne verlassen zu dürfen. Sämmtlichen Arbeiten bei der Kompagnie in der Kaserne unterwirft sich der Rekrut gewissenhaft, nur verweigert er, wie bisher, eine Waffe zu berühren. Studenten als Strikeb r e ch e r. In Stockhdlm. Schweden.

meldeten sich zu den Arbeiten der ausständischen Straßenreiniger eine Menge Freiwilliger, darunter jüngere und altere Studenten. Schtffskapttane, auch weibliche Studirende und weibliche Bureauangestellte. Einem Studenten, der einen Wasserwagen führte, folgte eine 400 Köpfe zählende Volksmenge, die später von der Polizei zerstreut wurde. Mehrere Tage später überfiel eine Volksmenge einen Hausbesitze?, der einen Wagen der Straßen-reinigungs-Gesellschaft fuhr. Die Polizei, die den Ueberfallenen befreite, wurde von der Menge mit Steinen beworfen, wobei sechs Polizisten verwundet wurden. Schließlich zog die Polizei blank und räumte die Straße. Später versammelte sich abermals eine Volksmenge und zertrümmerte du Straßenlaternen. Reitende Polizei zersprengte die Unruhestifter; 30 Pcr sonen wurden verhaftet. Vier Doktorgeneratio - nen. Den seltenen Fall, daß vier Ge. nerationen hintereinander an einer und derselben Universität zum Doktor prr moviren, hat die Göttinger Hochschule, Hannover, zu verzeichnen. Ka. Brakcbusch aus Cordoba, Argentinien, dessen Vater, ein geborener Hannover ner, dortselbst lange Jahre als Professor der Geologie thätig war, promovirte letzthin an der Göttinger Univerfität zum medizinischen Doktor. Der Vater (Dr. vhil.). der Großvater (Dr. Phil.) und der Urgroßvater (Dr. theol.) von Dr. Brakebusch haben sich gleichfalls in Göttingen den Doktorhut erworden. ? n r n t rn Rottet u m,- , .......... i , gekommen. In Gornsdorf. Sachsen. versteckten sich zwei Knaben von fünf und acht Jahren beim Spielen in einem Koffer. Der Deckel fiel zu, und beide Kinder erstickten. NordMichiganRcsorts Schnell und bequem erreihbar, via Pennsylvania Linien und Grand Rapids und Jndiana Eisenbahn. Kein Waggonwecksel. Der ..Northland Limited" Zug, täglich nach Grand Rapids, Ottawa Beach, Muskegon, Cadillac, Traverse City, Northport, Petssk,y, Bay Piem, Wequetonsing, Harbor Splings, Charlevoix, St. Jgnace, Wlckin und anderen Punkten. Durchlausende Schlaf- und Speise-Waggos. Sonntag, 25. Juni, um 7.20 Uhr AbendS, die Schlafwaggon-Linie wird etablirt von Indianapolis via Richmond und der G. I. Eisenbahn, (Td Fishing Line). ar Schlasmaggon Reservation wende man ' ch an die Ticket-Agenten oder W. W. Richardfon, A. G. P. . Indianapolis. EDWARD A. HARMENIN6, j Eigenthümer Busses Saloon 10 Xlovb Delaware Str. Neue Telephon 2258. . v Conner und Allen McCev. Echankkellner. Rudolph Maurath Occidental Barbierlade. Die feinste Barbierstube in der Stadt. Prächtige Badezimmer. Uc. 3 Süd Zllinois Strafte. 91.50 Rundfahrt r!..14.iil ssmss NUG Gonntag, 25. Juni. Der Spezialzug fährt um 7 Uhr Morgens ab. Retoursahrt von Ein cinnati 6.20 Nhr Abend. Nach Hamii. ton $1.25. Rushoille und Conners ville Z1.V0. Jährliche Niagara Falls Excursion,am 15. August 1905.

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