Indiana Tribüne, Volume 28, Number 249, Indianapolis, Marion County, 12 June 1905 — Page 3

Jüdinn Tribüne, 12. Juni 1903

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Fricdcnsverhandlungkn. Rußland will feinem Bevollmächtigten enge Schranken ziehen.

Günstiger Zustand der russischen Armee in der Mandschurei. Abwarten ist die Politik Schwedens und Norwegens. Die Marotto-Frage in Paris aufgefrischt.

Rußland. Geringe Vollmacht für Friedensvermittler. St. Petersburg, 11. Juni, 11:15 Uhr Abends. Rußland wartet darauf, daß Japan den Ort und die Zeit bestimmt, da es feine FriedenSbedingungen den russischen Vertretern mittheilt. Die kaiserliche Regierung würde als Ort der Vorverhandlungen Paris be günstigen doch ist diese Frage eine nebensächliche. Der Vertreter Rußlands in den VerHandlungen wird nicht absolute Vollmacht haben, sondern nur die Ansichten seiner Regierung übermitteln. Er wird in erster Linie beauftragt werden einen Waffenstillstand abzuschließen, Ader dieser Waffenstillstand darf nicht zu lange dauern. Die Armee in gutem Zustande. St. Beters bur a. 11. Juni, ES scheint, dafe in der Armee die Ueberuauna naedrunaen i. dak eine Na. n " l tionalersammluna über Krieg und Frieden entscheiden muß. in ffnrsvond,nt meldet von der tont dak die Armee in gutem Zu. stunde ist. daß sie aenüaend LebensMittel und Munition hat und auch gu. ten Muthes ist. Die gesundheitlichen Nerkstltnine in der Armee sollen ausgezeichnet sein. Japan. Erfolge in der Man d s ch u r e i. Tokio. 11. Juni. Aus dem Hauptquartiere wird berichtet: in der Mandschurei Am 9. Junl, um 4 Uhr Morgen, weben wn den Feind von den nördllchen Höhen bei Liangshuichuan und Nanchengtsu und besetzten dieselben. An demselben Tage besetzten wir die Nachbarschaft von Erhshilipa, 10 Meilen nordöstlich von Changtu, und Shuwgtai, 10 Meilen nördlich von Ehangtu. SchwedeN'Norwegen. Schweden zuversichtlich. Stockholm, 11. Juni. Premierminister Ramftedt sagte einem Be.treter der Presse gegenüber, die schwedische ealeruna werde ote evoiutlon rn Norwegen nicht anerkennen und diesbe zügliche Anträge dem Rickstag zugehen lasten. Der Premierminister ist der Meir. w. an: j.w n x. w a n i. nun, oav oer lllsoag na oen n. ten der Regierung anschließen wird w w.r. .i c. j " am .xi I uno oav leme avswarnge wayx oane Zustimmung Schwedens Norwegen als unabhängige Macht anerkennen wud. K a r l v. F r l e s e n. f Stockholm, 11. Juni. Karl v. Friesen, der UnterrichtSminifter. ist gestarben. Waraftü Tanger, 11. Juni. Maurische Banditen drangen in die Wohnung des österreichischen Vize-KonsulS zu Mazu gan und ermordeten BizeKonsul Maoden. einen britischen Unterthanen, der auch Dünemark vertritt. Die Banditen verwundeten auch seine Frau. Die österreichische und die britische Regierung haben an den Minister des Auswärtigen von Marooko energische Proteste gerichtet. Frankreich. Marokko Affaire. Paris, 11. Juni. Fürst Rado lin, der deutsche Botschafter für Frankreich, hatte gestern mit Premierminister Rouvier eine Unterredung bezüglich der Marokko.Frage. Die Unterredung be. kündete von beiden Seiten eine durchaus versöhnliche Stimmung. Die Un terredung trug einen informellen Charakter und wurde fortgesetzt, als Abends der deutsche Botschafter und Premier. minister Rouvier fich bei einem Diner in der österreichischen Botschaft trafen, Auf die deutsche Note, welche eine internationale Konferenz zur Regelung der Marokko-Affaire vorschlägt, wird Frankreich erst antworten, nachdem eS in London, Rom, Madrid und Washinaton angefragt hat.

Premierminister Rouvier wird der suchen direkt mit Deutschland zu einem Einverständniffe zu gelangen, ohne Zu Hilfenahme auswärtiger Mächte. Die Schwierigkeit der Aufgabe wird nicht unterschätzt, da die Ziele und Zwecke der beiden Mächte in dieser Frage sich diametral gegenüber zu stehen scheinen.

Der neue russische Bot s ch a ft e r. Paris, 11. Juni. Präsident Roosevelt'S Erfolg in der FrkedenSver. mittlung zwischen Rußland Und Japan ist hier das allgemeine Gesprächsthema. Im Publikum hat man über die Nach richt sogar die Marokko-Frage beinahe vergeffen. Bilder der Diplomaten, welche an der FriedenSvermitklung mitarbeiten, erscheinen in allen Blättern. Man urtheilt sehr günstig über Präs. Roosevelt'S Auftreten, vermag aber wenig daS Mißvergnügen darüber zu verbergen, daß Frankreich, die verbün dete Macht Rußland's bei der ganzen Sache eine so nebensächliche Rolle . IPten. Baron Rosen, der neue russische Bot schafter für Washington, der auch wahrscheinlich die Friedensvermittelun en einleiten wird, kam auf der Durch ise nach Amerika heute hier an. Er W, er werde am 28. Juni mit dem Dampfer Kaiser Wilhelm der Große von Bremen nach New $orf abfahren. Baron v. Rosen verhielt sich allen Anzapfungen gegenüber sehr zurückhal tend. Die Frage deS Friedens und der Rolle, die er beim Abschluss? desselben zu spielen habe, wollte er überhaupt nicht erörtern. Sollte Baron v. Rosen mit dem Amte eines Unterhändlers bt Umi rden, so wird eS immerhin noch einen Monat dauern, bis er in Wash. jgton eintrifft. mpr sagt heute Abend: ftftk denken sollen, daß Frankreich die große Rolle spielen bie ben Vereinigten Staaten zugefallen ist, aber die Umstünde ent. Wthtn anders. Frankreich kann sich aber über den Erfolg der Schwester. Republik freuen, der in erster Linie Präsident Roosevelt'S Scharfblick und fm Entschlüsse zu verdanken ist." Philippinen. Bahnbauten auf den Philippinen. Washington, 11. Juni. Das Kriegsdepartement hat die von Sekretär $aft unterzeichneten Einladungen fü " " contrankte zu den Eisenbahnbauten f den Philippinen veröffentlicht. tzz jft etn ziemlich ausgedehntes Bahnnetz geplant, wie überhaupt fü Transportwesen gesorgt werden soll. Die Regierung der Philippinen über nimmt die Garantie für Sicherheit der Bahnstrecken. Bon den Brutto-Ein nahmen der Bahnen ist in erster Linie 4 Prozent als Steuer an die Regierung b abj"3ben Deutschland. Verdächtige Geschichte. Berlin, 11. Juni. Großes Aufsehen erregt daS heute erfolgte plötz liche Ende des sogenannten Plötzensee Prozeffeö, welcher vor der vierten Straf kammer des hiesigen Landgerichts I nach den mehrmals vertagten Terminen nun mehr allen Ernste.' verhandelt werden sollte. Die Angeklagten waren bekannt lich die Redakteure KaliSki und Büttner vom sozialdemokratischen Hauptorgan Vorwärts". Sie hatten Artikel über die hygienischen und sonstigen Zustände rn der Strafanstalt Plötzensee verössent licht, durch welche fich die Direktoren Aerzte und andere Beamte deZ Gefäng niffeS beleidigt fühlten, die dann den Weg der Klage beschritten. Die Ver theidigung hatte bis heute behauptet, sie würde für sämmtliche Angaden im Vorwärts" über die Zustände in Plötzensee Beweise erbringen. Zahlreiche Gefangene sollt unmenschlich bestraft worden sein, wenn sie ein ihnen aufgetragenes Arbeitspensum nicht zu erledigen vermochten. Die Kost in Plötzensee sollte ekelerregend sein; vielfach .seien Ratten und Mäuse darin vorgefunden u. dgl. m.

Zur allgemeinen Ueberraschung gaben aber heute die ankeklagten Redak teure die Erklärung ab, daß eine Belei digung der betreffenden Beamten von ihnen nie beabsichtigt gewesen sei. ES hätten in den inkriminirten Artikeln nur die Mängel deS Strafvollzugs in der fraglichen Anstalt dargelegt werden sollen. Die Angeklagten erklärten sich zugleich bereit, sämmtliche Kosten deS gerichtlichen Verfahrens übernehmen zu wollen, worauf der StaatSanwalt die Klage zurückzog. Reichstag Ersatzwahlen. Berlin, 11. Juni. Bei der ReichStagS-Ersatzwahl in Kaufbeuren, welche durch das um die Mitte deS MonatS März erfolgte Ableben des Cen trumsabgeordneten Linder nothwendig geworden war, hat der CentrumS-Can-didat Geiger den Sieg davongetragen. Bei der ReichStagS-Ersatzwahl im 9. hannoverischen Wahlkreise Hammeln. Springe hat der Nationalliberale Hausmann, welcher schon dem preußi. schen Abgeordnetenhause als Mitglied angehört, über den Sozialdemckraten Brey gesiegt. Reiche Mitgift der KrönPrinzessin C e c i l i ev Berlin, 11. Juni. Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß die Mitgift der neuvermählten Kronprinzessin Cecilie nicht weniger als neunzig Millionen Mark beträgt. Der schöne

Batzen Geld ist theilweise, wenn nicht zum größten Tyett russtsqen ur. sprungS. Bekanntlich ist die Mutter der jungeu Kronprinzessin, die verwitt wete Großherzogin Anaftasia, eine ge. dorene russische Großfürstin, Tochter deS unvermeßlich reichen Großfürsten Michael. Des Meineides ange klagt. Hannover, 11. Juni. In Aurich ist Major Auer deS Meineides, den er in dem Prozesse gegen den ,,Ol denburger Residenzboten" abgelegt haben soll, angeklagt worden. König Menelik. Berlin, 11. Juni. Dr. Rosen. der Spezialgesandte Deutschlands nach Abessinien, der den Auftrag hatte einen Handelsvertrag abzuschließen, ist von AbiS Abeba zurückgekehrt. Nach Dr. Rosen'S persönlicher Anficht ist König Menelik ein Mann von gesunden moralischen Ansichten und lebt auch denselben entsprechend. Der König ist rasch in seinen Entschlüssen, aber leicht versöhnlich; er hält Versprechen und beobachtet die Gebräuche seiner Hei math. VerhängnißvolleS Un Wetter. Berlin, 11. Juni. Ein furcht. bares Unwetter hat in den letzten vierundzwanzig Stunden im Harz, sowie in den Provinzen Schlesien, Oft- und Weftpreußen geherrscht. VielerwürtS find gewaltige Ueberschwemmungen eingetreten, durch welche die Bewohner zahlreicher Ortschaften bedroht werden. Durch Blitzschläge sind verheerende Brände verursacht, die einen bedeuten den Eigenthumsschaden mit sich brach ten. Handel und Wandel leiden unter General welcher vom Zaren mit dictatorischer Ordnung im

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großen Verkehrsstörungen und die HiobSposten wollen schier kein Ende nehmen. Selbstmord eines Amts Vorstehers. Breölau, 11. Juni. Der 70 Jahre alte AmtSvorfteher Schubert in Gedhardsdorf bei Lauban, Mitglied des KreisausschuffeS uud der Kreissynode, hat sich wegen finanzieller Unregelmüßigkeiten im Dorfteich ertränkt. Vorlesungen amerikanischer Professoren. Berlin, 11. Juni. Profeffor I. Lawrence Laughlin von der Chica. goer Universität ist von der hiesigen Vereinigung für ftaatSwiffenschaftliche Fortbildung aufgefordert worden, im nächsten Wintersemester Verlesungen zu halten. Die Bereinigung steht im engften Zusammenhange mit dem preußischen Kultusministerium- Außer Pro feffor Laughlin, wird auch Profeffor Peabody von Harvard-Universität hier Borlesungen halten. Die Berufungen find eine Folge des vom Kaiser angeregten ProfefforenAuStauscheS. D aS Kriegsschiff in Frieden. Berlin, 11. Juni. Anschließend an die bereits gekabelte Nachricht über die Entsendung deutscher Kriegsschiffe zu wissenschaftlichen Zwecken nach Nor wegen, zusammen mit den drei ForschungSdampfern deS Fürsten von Monaco, wird in maßgebenden Kreisen erzählt, daß eS fich hier um einen Beschluß deS Kaisers handelt, der aus seinem kürzlichen Gespräch mit dem Fürsten Salm, dem Präsidenten des Flottenvereins, erwuchs. Der Monarch soll dem Fürsten nahe gelegt haben, daß die Gesellschaft vielleicht weniger scharf angegriffen werden würde, wenn sie fich ab und zu auch frkülichen Zwecken zuwendete und als der Fürst erwiderte, daß daS Studium des Schiffsbau'S die ganze Aufmerksamkeit der Mitglieder in Anspruch nehme, soll der Kaiser gesagt haben: DaS Kriegsschiff müßte in FriedenSzeiten im Dienste der Wiffenschaften stehen. Manche Million, die sonst au' Manöverzwecke verwendet wird, könnte auf diese Weise der Wissenschaft vollen Werth für jeden Pfennig bringen." Wie viel Wahres an diesem Bericht ist, läßt fich nicht ermitteln, wohl aber

ist'S Thatfache, daß wenige Tage darauf der Befehl ertheilt wurde, mehrere deutsche Kriegsschiffe mitDrachenballonS und Tiefseenetzen auszurüsten. Drei solcherart ausgestattete Kreuzer befinden fich jetzt auf derFahrt nach dem Norden. Wiederverheirathung Geschiedener. Berlin, 11. Juni. Der Beschluß der Freisynode Friedrich-Werder, daß ihre Geistlichen in Zukunft nur dann Geschiedene wieder verheirathen dürfen, wenn sie sich genau über die Umstände der Scheidung erkundigt haben und zu dem Schluß gelangt ftnd, daß die zweite Heirath nicht Sünden verdecken, son dern zu liebevollem Leben führen soll", wird in Kirchenorganen eifrig besprochen. Man hegt die Ansicht, daß ein derartiger Beschluß in kurzer Zeit für alle Synoden deö Reiches bindend werden wird. Trepoff, Gewalt ausgerüstet wurde, um Ruhe und Lande herzustellen.

Georg ManoleSku tn Amerika? Berlin, 11. Juni. Die Berliner Kriminalpolizei ist fest überzeugt davon, daß Georg ManoleSku, der Fürft der Diebe", wiederum nach Amerika geflüchtet ist, nachdem er bei einem hiesigen Juwelier wieder einen großen Diamantendiebftahl ausgeführt hat. Der Beraubte hat das Bild Manolesku'S im Verbrecheralbum mit Be stimmtheit identifizirt und eS sollen bereitS Schritte gethan sein, um deö Gauners jenseits des großen Teichs habhaft zu werden. Den amerikafeindlichen Zeitungen hat die Episode zu häßlichsten Bemerkungen über Yankee-Gewiffenlofigkeit Gelegenheit gegeben. Man erinnert daran, daß ManoleSku kurz nach seiner ersten Flucht nach den Vereinigten Staaten eine einflußreiche Sekretärs stelle in New York erhielt und daß seine Arbeitsgeber eS nicht der Mühe werth fanden, fich über die Vergangenheit ihres neuen Gehilfen zu informiren. Von anderer Seite wird übrigens be hauptet, der Gesuchte könne den Dieb stahl gar nicht begangen haben, da er laut authentischer Information Amerika gar nicht verlassen hatte.

Internationale Musika g i t a t i o n. Berlin, 11. Juni. Die kürzlich hier in'S Leben gerufene Internationale Mufikgefellfchaft beabsichtigt ihre Agitation über'S Meer auszudehnen. ES verlautet, daß entweder Profeffor Georg Schumann, Director der Singakade mie, oder Univ.-Prof. Dr. Max Friedländer im Laufe des Jahres im Auftrage der Vereinigung die Ver. Staaten bereisen wird. Tür?ei. Griechen und Bulgaren Saloniki, 11. Juni. Bei Pantchatin, nahe Vodel, kam es kürzlich zu einem Kampfe zwischen Bulgaren und Griechen, in dem 3 Griechen und 28 Bulgaren fielen. Ein ähnlicher Kampf fand zu Libadi, westlich von Camendja statt. Base-Ball. Die gestrigen Spiele resultirten wie folgt: American-Association. Milwaukee, 11. Juni. Milwaukee. ...21000000 03 Indianapolis. . 00 000000 00 Batterien Bateman und Wolfe; McGill und Zalucky. Toledo, 11. Juni. Erstes Spiel. Toledo 00 1 2 000 1 4 Kanfas City. ..000 00 000 00 Batterien Minnehan und Boyle; Fels und Butler. Zweites Spiel. Toledo 20110070 11 Kanfas City.. 0 0 0 0 2 00 00- 2 Batterien O'Brien und Boyle; Fels und Butler. Louisville, 11. Juni. Erstes Spiel. Louisville 25000003 10 St. Paul Z0 0020000 0 2 Batterien Steche! und Shaw; EvertS, Cannoy und Sullivan. Zweites Spiel. Louisville ....00200100 14 St. Paul.... 11002000 1-5 Batterien Wright und Shaw; Furguson und Sullivan. National-Liga. Chicago, 11. Juni. Chicago 10012000 4 New York 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 Batterien Reulbach und O'Neill; Wiltse, McGinnity und BreSnahan. Cincinnati, 11. Juni. Cincinnati. . ..10000000 01 Philadelphia ..00401001 0-6 Batterien Check, Hahn und Schlei; Pittinger und Dooin. St. Louis, 11. Juni. St. LouiS. . ..01000500 6 Brooklyn 10 1 1 1 000 0-4 Batterien Thielman und Bradly; Stricklett und Ritter. Columbuö, 11. Juni. Erstes Spiel. Columbus 00200000 2 MinneapoliS.. 00000000 0-0 Batterien Dorn und Ryan; Stovall'und Schmidt. Zweite Spiel. Columbus 00100001 02 MinneapoliS. ..00000005 05 Batterien Hart und Pierce; Seiver und Marshall.

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