Indiana Tribüne, Volume 28, Number 248, Indianapolis, Marion County, 10 June 1905 — Page 3

3

In Kriegsbereitschaft

Kronprinz Gustav zurüllgckchrt.

Tic deutsche Note. Tas Segelschiff Afta" untergegangen. Kaiser unternimmt keine Nordlandfabrt. Einstellung der Feindsclichkeiten erwartet.

Schweden und Norwegen. Kronprinz Gustav zurück. Stockholm, 9. Juni. Kronprinz Gustav kehrte heute von Berlin zurück und wurde am Bahnhofe von Mitgliedern der königlichen Familie, des Ministeriums und von einer großen Volks menge mit Begeisterung empfangen. Beide Länder kriegsbereit. Chriftiania, 9. Juni. Ob es zum Kriege kommen wird oder nicht, wird sich in wenigen Tagen entscheiden. Vorläusig hat sich der König darauf beschränkt, an den Premierminister Michelsen, wie an den Präsidenten de Storthing zu telegraphiren und gegen den Beschluß Protest einzulegen, aber e- wird mit Recht darauf hingewiesen, daß der Schwedische RikSdag erst am 6. April $600,000 zur Anschaffung neuer Gewehre und eine gleiche Summe zur Stärkung der schwedischen Festungen bewilligt hat. Demgegenüber bemerken die Norweger, daß die schwedisch-nor-wegische Grenze durch eine Handvoll Leute vertheidigt werden könne, daß die norwegische Flotte in ausgezeichnetem Zustande sei und jederzeit einen Angriff aus Gothenburg unternehmen könne, das in seiner gegenwärtigen Verfassung unmöglich langen Widerstand leisten könne. Ueberhaupt sei die schwedische Küste einer Flotte von Kreuzern ziemlich wehrlos preisgegeben. Kronprinz Gustav er' wartet. Chriftiania, 9. Juni. Es besteht auf keiner Seite in dem gegenwärtigen '.Streite zwischen Schweden und Norwegen die Abficht, die Sache zu überstürzen. Man erwartet mit Spannung die Ankunft des Kronprinzen Gustav, der von Berlin unterwegs ist. Man weiß, daß er ein Gegner der norwegischen Sonderbeftrebungen ist und erwartet, daß er in dem Konflikte eine entschlossene Haltung annehmen wird. Auflösung der Union. Chriftiania, 9. Juni. Ueber Fort AkershuS und im ganzen Lande wurde heute die norwegische Trikolore an Stelle der Bundesflagge gehißt. Bei Fort AkershuS hatten sich die Mitglie. der des StorthingS und 30,000 andere Personen eingefunden. Die Garnison deS Forts war in Parade vor dem Hause des Kommandanten aufgestellt. Der Kommandant verlas den Beschluß deS StorthingS, durch welchen die Union mit Schweden aufgelöst wird. König OSkar bleibt fest. Kopenhagen, 9. Juni. Alle Hoffnungen, daß König Oskar oder Kronprinz Gustav dem Wunsche deS norwegischen StorthingS, einen Prin zen aus dem Hause Bernadotte auf den norwegischen Thron zu setzen, willfah ren würden, find nun geschwunden. Auch die dänische KönigSfamilie wird nicht gestatten, daß ein dänischer Prinz d?n norwegischen Thron einnimmt. ES verlautet, daß Arrangements für eine nationale Convention in Norme gen getroffen werden, und falls eine solche stattfindet, dürfte das Ergebniß die Einführung einer Republik sein. Es wird berichtet, daß Rußland oder Deutschland irgend einer Regierung in Norwegen die Anerkennung versagen würden, ehe König OSkar eine Loslösung von der Union sanctionirt hat. Hochzeit deS Schweden Prinzen. L o n d s n, 9. Juni. Kaum ist Kö. nig AlphonS fort, so nimmt die bevor ftehende Hochzeit deS ältesten SohneS deS Kronprinzen von Schweden, Gustav Adolph das Interesse der Gesellschaft in Anspruch. Seine Braut Prinzessin Margaret Victoria, Tochter des Herzogs von Connaught, ist ein Liebling der Londoner. Die HochzeitSgäfte werden nächste Woche eintreffen. Die Presse über den skandinavischen Zwift. Stockholm, 9. Juni. Die hiesigen Zeitungen besprechen das Vor gehen des norwegischen StorthingS und betrachten die Lage als äußerst ernst.

Die Nya Dagligt Allehanda" sagt: Die norwegische Regierung hat alle Grenzen überschritten, aber unzweifel haft stehen ihre Handlungen im Einklänge mit ihrer Ueberzeugung, daß es zum beften des Landes geschah, und keine schwedische Partei und kein schwe discher Politiker wird versuchen, Norwegen zu überreden oder zu zwingen, eine Union aufrechs zu erhalten, welche zur Last geworden war. Der schwe dische Reichstag wird in vierzehn Tagen zu einer außerordentlichen Ver. sammlung zusammentreten und im Namen Schwedens sprechen. Bis dahin spricht der König der Union im Namen der Union und hat bereits gegen die Revolution protestirt, welche in seinem Königreiche Norwegen geplant wird." Das Dagblad" sagt: Die Revolutionäre haben endlich die MaSke abgeworfen und haben die Union und ihren Treueid gegen den König unter die Füße getreten. So bald als möglich müffrn alle Norweger in unserem diplomatischen Dienste abgesetzt werden. Schweden kann sich nicht mehr durch Leute vertreten lassen, welche einem Lande angehören, das eine Revolution in's Werk setzt, seinen König entthront und alle Bande der Union zerreißt." Frankreich. Die deutsche Note. Paris, 9. Juni. In hohen Kreisen nimmt man an, daß Deutsch. landS Note an die Mächte, in der eS eine internationale Konferenz zur Regelung der Marokko Frage vorschlägt, die Spannung wieder erhöht. In offiziellen Kreisen behauptet man, dle Note Deutschlands beweise, daß dieses und nicht Marokko die Idee einer internationalen Konferenz vertrete. Der Wortlaut der Note zeigt, daß Deutschland sich hauptsächlich auf Artikel 17 des Madrider Vertrages stützt, der allen Signatarmächten das Meiftvergünftigungs Recht gewährt; Deutschland leitet aus diesem Rechte das weitere ab, daß alle betheiligten Mächte berechtigt seien in Marokko-Angelegen heiten mitzureden. Die französischen Diplomaten dage gen behaupten, Artikel 17 beziehe sich auf Schutz von Gut und Leben der Ausländer in Marokko und alle Ausländer seien hierin gleichgestellt, der Artikel bedeute aber icht, daß alle Mächte gleichen Einfluß in der Politik Marokko'S haben sollten. Die deutsche Note wird morgen in einer KabinettSfitzung berathen werden.

König Oskar

Die Antwort auf dieselbe ist zweifelhaft. Man weiß nur, daß Premierminister Rouvier, der auch daS Portefeuille des Auswärtigen übernommen hat, eine Erweiterung der Spaltung zwischen Deutschland und Frankreich zu vermei den wünscht. Marokko. Britischer Gesandter beim Sultan. Fez, 9. Juni. Der britische Gesandte Ssuther hatte bei dem Sultan eine einftündige Audienz und die poli tische Lage wurde gründlich durchgesprechen. Der Sultan war sehr freundlich. Man hofft hier, daß eS zwischen Deutschland und Frankreich zu einem direkten Einverftündniß kommt, da an dernfallS ein langer diplomatischer Kamps, der allen Behelligten nur Nachtheile bringen könne, vorauSgesehen wird. Teutschland. Der Kaiser meidet den Norden. Berlin, 9. Juni. Auf Wunsch deS schwedischen Kronprinzen Gustav, welcher der Vermahlungsfeier bei wohnte, hat Kaiser Wilhelm wegen der Wirren in Norwegen und Schweden seine übliche Sommerreise nach Normegen, die Nordlandfahrt, für dieses Jahr aufgegeben. Er wird auf der Kaiseryacht Hohenzollern" in der Oftsee bleiben. L udwig KnauS als Ehren Mitglied. Der berühmte Genremaler Ludwig KnauS ist als Nachfolger des verftor denen Malers Adolf v. Menzel zum Ehrenmitglied der Akademie der Künste erkoren worden. Kanoniere zu Zuchthaus v e r u r t h e i l t. Das Kriegsgericht in Bromberg hat die Kanoniere Both und Wellner wegen militärischen Aufruhrs und thätlichen Angriffes auf Vorgesetzte, begangen in der Trunkenheit, zu sechs, bezw. fünf Jahren Zuchthaus verurtheilt. Journalist als Hochschul d o z e n t. Dr. Brunhuber, einer der Redakteure der Kölnischen Zeitung", ist von der Handelsschule in Köln berufen worden, Vorlesungen über daS heutige Preß wesen zu halten. ES ist dies der erste Fall, daß ein aktiver Journalist an einer Hochschule als Dozent fungirt. f Bischof Wahl. Einer Drahtnachricht aus Bautzen zufolge ist Bischof Wahl auS dem Leben geschieden. Böhmischer Landtag vertagt. Wie auS Prag telegraphisch gemeldet wird, hat der Statthalter den böhmi schen Landtag vertagt. Er kündigte an, die Regierung habe die Vorlage zwecks zeitgemäßer Umgestaltung der Wahlordnung fertig gestellt und werde sie im nächsten Herbst unterbreiten.

Jm W GäM&Bt3Bfi 4 'ijf 2 fc J Y 'lV V EuEflS 1 ft y ;

von Schweden.

Welfen und Hohen

z o l l e r n. Berlin, 9. Juni. Herzog Ernst August von Cumberland, Sohn des verstorbenen Königs Georg von Hannover, hat anläßlich der Hochzeit des Kronprinzen eine Glückwunschdepesche aus Gmunden gesandt, und zwar direkt an den Kaiser. Die Blätter konftatiren, daß dies die erste direkte Kundgebung von der welfischen Familie seit dem Jahre 1866 ist, welches die Kathastrophe für den hannoverschen Thron mit sich brachte. Zugleich wird daran erinnert, daß der Kaiser eS dem Herzog wahrlich nicht schwer gemacht habe, wenigstens bei diejcm festlichen Ereigniß aus dem Schmollwinkel herauszukommen. Die ritterliche Art, wie der Kaiser bei jeder Gelegenheit die junge GroßHerzogin von Mecklenburg-Schwerin, eine Tochter des Herzogs, ausgezeichnet habe, hätte den Herzog anläßlich der Vermählung deS Kronprinzen mit einer Schwägerin der cumberländischen Prinzessin gewiß bewegen können, einen herzlicheren Antheil an der Feier zu nehmen, ohne daß er seiner Würde etwas vergeben hätte. Aber diese Blätter vergessen, daß HöfllchkeitSphrasen kein Ersatz für den Thron find, der dem Welfengeschlechte gehörte als die Hohenzollern in des Deutschen Reiches Streusandbüchse" noch eine ziemlich dürftige Rolle spielten. Mit Mann und Maus verloren. Nach einer telegraphischen Meldung aus Kiel ist das Segelschiff Afta" mit seiner ganzen Bemannung verloren gegangen. Ein furchtbarer Sturm, gegen deffen Wucht das Fahrzeug vergebens ankämpfte, riß es in die Tiefe. Konferenz von Schiff fahrtsinterefsenten. B e r l i n, 9. Juni. Vertreter deS Nordd. Lloyd der Hamburg-Amerika Linie, französischer, holländischer und der Red Star Linien halten hier eine regelmäßige Sitzung. Aenderungen in Raten werden nicht gemacht werden. Hochherzige Stiftung. DaS Frankfurter Bankhaus Jakob S. H. Stern hat, anläßlich des hundertjährigen Jubiläums der Firma, die Summe von 100.000 Mark für wohl thätige Zwecke gestiftet. Rußland. Dank an Rojeftventsky. St. PeterSburg,9.Juni. Der Zar hat in einer Depesche Admiral RojeftventSky für sein tapferes Verhal ten in der Schlacht gedankt. Einstellung der Feind s e l i g k e i t e n. S t. P e t e r S b u r g, 9. Juni. Allem Anscheine nach, wird die Regierung in Kürze dem Volke mittheilen daß der Zar beschlossen habe, Friede zu schließen. Bis jetzt bestand nur die Muthmaßung, daß wichtige Entwick lungen zu erwarten seien. In gut unterrichteten Kreisen glaubt man, daß Japan bereits Feldmarschall Oyama inftruirt hat, während der schwebendenVerhandlungen seine Offen fivbewegungen einzustellen. Das unversöhnliche russische Kriegs element dringt angeblich darauf, daß General Linewitch noch einmal das Kriegsglück versuche. V olkSunruhen. Moskau, 9. Juni. Polizisten machten mit blanker Waffe einen An griff auf einen etwa 2000 Köpfe zäh' lenden Volkshaufen. Viele davon wurden verwundet ehe eS der Polizei gelang dieselben auseinander zu trei den. Großbritannien. König Alfonso. London, 9. Juni. Heute war der letzte Tag deS Besuches Königs Al fonso. Er reift morgen früh nach Spanien ab. Er besuchte heute Kunst gallerien, den zoologischen Garten und später mit dem Könige Edward Schloß Windsor. Italien. Pessimistisch. Rom, 9. Juni. Die Jtalia veröffentlicht eine Unterredung mit Herrn KronpenSky, dem hiesigen rusfi schen Geschäftsträger, worin derselbe erklärte, daß an FriedenSunterhandlun gen oder selbst Waffenftillftand vor läusig gar nicht zu denken sei. Die Sachlage habe sich durch den japanischen Seefieg in keiner Weise geändert. Die Armeen in der Mandschurei müßten den Krieg entscheiden.

artenspiel dci Hofe. (3 ist bekannt, daß am preußischen

Königshofe nur zum niedrigsten Saze starten gespielt wird, und daß Kalier Wilhelm II. seinen Vierteipennigrat wie ieder schlichte Bürgersmann spielt. Es ist dies eine im Hause der preußischen Herrscher von alters her übernommene Sitte, wofür nachstehen.tx Emsode aus der egierungszelt nig Friedrich Wilhelms IV. einen ergölichen Beweis erbringt. In den fünfziger Jahren wurde eines Tages während der Berathungen des- Herrenhauses in Berlin Graf Konrad vo:: Dyhrn, Mazoratsherr aus Reezewitz und Schönau, zur Königlichen Tafel geladen und dann an ren Whisttisch der Königin Elisabeth befohlen. Graf Dyhrn (geb. 1802, gestorben Ende der 60er Jahre) war zwar ein gewiegter Politiker und hochgebildeter Mann, der lich vielfach schriftstellerilch beschäftigte, aber ein schlechter Kartenspieler. Zudem bekam er an jenem Abende die denkbar schlechtesten Karten, sodaß er Robber um Robber verlor. Als Neuling bei Hofe mit dessen Gep'logenheiten nicht vertraut und in dem Glauben, daß um hohe Beträge gespielt werde, machte Graf Dyhrn einen Ueberchlag seines Verlustes und kam zu dem Schlüsse, daß der Inhalt seiner Börse bei Weitem zur Deckung nicht ausreidxn würde. Immer näher rückte das Ende des Spieles heran, und die Verlegenheit des Grafen steigerte sich auf's Höchste. Da nahte die Rettung: Ein intimer Freund ging an seinem Tisch vorüber. Schnell entschlossen sprang Graf Dyhrn vom Spieltische auf, trat an seinen Freund heran und setzte ihm mit fliegender Hast von seiner Verlegenheit in Kenntnis. Dann nahm er wieder an seinem Spieltische Platz, um weiter zu spielen. Einige Minuten später trat der Freund an denTisch des Grafen Dyhrn heran und schob diesem unauffällig eine Rolle Louisdor zu. Beruhigt setzte Graf Dyhrn da? Spiel fort. Als das Spiel beendet war und die Berechnung er'olgte, hat'te Graf Dyhrn 300 Points verloren. Graf Dyhrn, Sie haben 12z Silbergroschen verloren!" sagte da die Konigin und fügte halb ernsthaft, halb scherzend hinzu: Das ist doch recht leichtsinnig von Ihnen". Man hatte das Point um Pfennig gespielt. Ter threc Power ftandard. Die statistischen Tabellen der neuen Au-sgabe des britischen Navy Annual" lassen erkennen, daß die vergleichsweise Starke der englischen Flotte, trotz dem Wachsthum anderer Flotten, beibehalten wurde. Die Zahl der fertigen und noch trn Bau begriffenen, für den Seetamvf in Betracht kommenden Schiffe beträgt nach den Tabellen für England 178, davon 6o Linienschiffe, für Frankreich 93 (36), die Vereinigten Staaten 75 (36), Deutschland 69 (35), Rußland 44 (26). Wenn man die Gesammtzahl der Schiffe betrachtet, so bat England seinen Grundsatz, stets mehr Schiffe als zwei andere Großmachte zuiammen zur Verfügung zu haben, nicht nur durchgeführt, fondern weit überschritten. Dies trifft nicht so ausgesprochen in Bezug auf die Zahl der Linienschiffe zu, jedoch darf man nicht vergessen, daß die Engländer in dieser Schiffsklasse bedeutend an Tonnenaebalt überlegen sind und daß viele der anderen Mächte dadurch eine scheinbar hohe Zahl v?n Limenlchissen ausZuweisen baten, daß sie kleine Linnschiffe 3. Klasse mitrechnen. Zieht man nur die Linienschiffe 1. Klasse in Betracht, so ändert sich das Verhältniß bedeutend zu Gunsten Englands. Es verfügt über 50 Schiffe dieser Klasse. Die Zahlen für die anderen Länder sind: Frankreich 17, die Vereinigten Staaten 25. Deutschland 22. Rußland 13. England hat demnach nahezu die selbe Starke in Linienschiffen, wie die drei Seegroßmächte des kontinentalen Europas zusammen, so daß thatsächlich nicht mehr bloß dem two power-, sondern dem three Power standard", enrsprachen ist. Das Daily Chronicle" bemerkt zu dieser Liste: Wenn die englische Flotte qualitativ so gut ist, wie quantitativ, so können wir Nachts ruhig schlafen." Ein anderes engli sches Blatt hat die qualitative Volltommenheit, wenigstens soweit die ausschlaggebenden schweren Flottengeschütze in Betracht kommen, bekanntlich vor Kurzem angezweifelt. Der Protest der Buren gegen das neue Berfassungsftatut. Aus dem Haag wird gemeldet: Bi der hiesigen Vertretungsstelle der vormaligen Burenstaaten sind jetzt genaue Meldungen über die Haltung der Bu ren gegenüber der von England ge schenkten" PseudoVerfassung eingegangen. Danach hat Louis Botha in Ue bereinstimmung mit mehreren anderen maßgebenden Führern erklärt, dasVerfassungsstatut stehe im schreiendstenWi. derspruch zu den Friedensabmachungen von Vereeniging. In diesem sei ausdrücklich zugesagt worden, daß die einzusetzende parlamentarische Vertretung gesetzgebende Gewalt haben solle, daß die holländische Sprache der englischen gleichberechtigt sein solle und daß der vormalige Oranjefreistaat dieselbe Ver. fassung wie Transvaal erhalten solle. Da diese drei Bedingungen nicht erfüllt seien, so sei für ihn das neue Statut ganz unnehmbar. Die endgiltige Entscheidung solle jedoch dem nächsten Burenkongreß vorbehalten bleiben.

31.550 Rundfahrt Cincinnati Sonntag. 11 Juni. Der Spezialzug fährt um 7 Uhr Morgens ab. Retourfahrt von Eincinnati 6.20 Uhr Abends. Nach Hamil ton $1.25. Ruihville und ConnersviUe $1.00. Base Ball Cincinnati vs. Philadelphia. Ein Fahrpreis (PluS 25 SentS) nach Indianapolis und zurück via Big Four Route In Anbetracht deS Turnscftcs des Nord-Ameri-kanifchen Turncrbnndes. Das größte Ereigniß seit Jahren. 3,000 deutsche Turnvereine in .bilderreichen Exerzitien und Formationen. Tag-Parade mit herrlichen Schauwagen. Fackel-Parade mit 3,000 Turnern. Kapellen-Konzerte, Sängerfest, athletische Ereignisse, Männer, Frauen und Kinder als Mitwirkende. TickctS werden am 2., 21., 22. und 23. Jnni 1905 verkauft. Retonrfahrt beschränkt ans de 27.Jni'10S. Für völlige Information und Einzelnhei ten hinsichtlich Raten etc. wende man sich an die Big Four Route Ticket-Agenten oder an die Unterzeichneten. Warren j. Lynch, Gen. Pass. & Ticket Agt. Sinctnnati, O. ober H. TO. Bronson. .. P. Indianapolis. Kentucky River Excursion $9.00 die Rundfahrt $9.00 Schließt Eisenbahnfahrt von Jndianapolis nach Madison und zurück in sich, sowie Passage, Mahlzeiten und KajüteSchlafraum auf dem Dampfer Falls City für drei Tage und Nächte, von Madison nach Valley View oder Old Camp Nelson und zurück. Abfahrt von Indianapolis am Montag, 19. Juni, Morgens um 8.05 Uhr. Für Einzelnheiten wende man sich an die hiesigen Ticket-Agenten oder schreibe an W. W. Richardso, A. G. P. . Big Four Route New Z)ork Central Linien. ..Exeurfionen.. Sonntag, 11. Zum. Lawrencebnrg, Aurora und Zwilcheustationen. Rundfahrt $1,00 oder weniger Spezialzug verläßt Indianapolis um 7.30 Uhr Morgens; Retourfahrt von Aurora um 7.20 Uhr Abends. ..LOUISVILLE.. $15 Rundfahrt $1,30 Spezialzug verläßt Indianapolis 7 Uhr Morgen ; Retourfahrt oon LouiSville um 7 Uhr Abends. Züge ersten Ranges Schnelle Zeit! Zu bequemen Stunden ! 14 12 6 6 4 Züge zwischen Indianapolis und Cincinnati. Züge zwischen Indianapolis und Dayton. Züge zwischen Indianapolis und Toledo und Detroit. Züge zwischen Indianapolis und Decatur, JSinoiS. Züge zwischen Indianapolis und Springfield, Illinois. Parlor Waggon an aHen Tages und Schlas maggonS an allen Nachtrügen. Indianapolis Offiee : Union Bahnhof und 8 Nord Illinois St. R. P. lgeo, D. P. . IAKE ERIE & WESTERN R. R. Fahrzeit der Züge.. .. b'ad nkuuf l oieco, hieaao und ichiga iftei-t 7. 15 tio M lolt fco. Detroit und hicagv U.M t U Nchigan City, SRunct u.Lafahettepl..s 7.0 tlO.M taglich t avkenomen Gamttag.

&SX Cmmh Vr5'