Indiana Tribüne, Volume 28, Number 247, Indianapolis, Marion County, 9 June 1905 — Page 4
Jndta Tribüne, 9. Juni 1905.
Jndiana Tribüne. xaulfltqtbf n von bet utmkctfl S. Indianapolis, Ind. Harry O. Thudwm .... Prifident. eschäftSlocal: fto, 31 Süd Delaware Straße. TELBPHONE SS. tr tered at the Poit Office ot Indianapolis aa econd claas matter. Unblutige Revolution.
Die Revolution der Norweger Hat sich überraschend schnell abgespielt; wohl wußte man, daß die Radikalen in Nor wegen schon längere Zeit die LoStren nung erstrebten und daß Norwegen seine 10 Millionen-Anleihe vor einigen Jahren nur zu dem Zwecke, um für einen etwaigen Zusammenstoß zu rfi ften, aufgenommen, aber daß die Kün diguug der Union so ganz über Nacht kommen würde, war .nicht vorauSzu sehen. Die Freunde der norwegischen Sache hatten, wie eS schien, stets auf Unter ftützung Rußlands gerechnet, falls es zu einem Kampfe mit Schweden kom men sollte, erklärte doch, als die Frage der Lostrennung von Schweden vor einiger Zeit in Norwegen die brennende Faage war, der norwegische Schriftsteller Björnson, daß man viel leicht Rußlands Unterstützung gewin nen könne, wenn man den Rüsten etliche norwegische Häfen abtreten würde. Die Norweger ließen sich ver ständiger Weise nicht auf die hirnver brannte Idee ein. Hirnverbrannt, weil die interesjirten Mächte keineswegs eine derartige Störung des europüi schen Gleichgewichts geduldet haben würde. Die Norweger sahen dies auch ein und faßten den Entschluß, sich dermaßen zu kräftigen, daß sie keine fremde Hilfe brauchten, falls König Oscar mit Waffengewalt sich der Auflösung der Union widersetzen würde. Die Anleihe wurde daher aufgenommen und zumeist für Armeezwecke der wendet. Jetzt fühlt sich Norwegen stark genug, um König O-car und dem Schwedenreiche die Freundschaft zu kündigen. Wenn man bedenkt, daß Bernadotte das arme ginland an Rußland gegen die Garantie der Einverleibung Nor wegens an Schweden verschacherte, so könnte man sich versucht fühlen. Angefichts der jüngsten Ereignisse an eine ausgleichende Gerechtigkeit zu glauben. Es ist jedenfalls anzunehmen, daß König Oscar sich mit seinem Protest gegen die Lostrennung Norwegens zu frieden geben wird und die Revolution eine unblutige sein wird. Man kann darauf gespannt sein, wie der Nordpolfahrer Fnthjof Nansen sich als Diplomat auSnehmen wird, die nöthige Ruhe dazu besitzt er ganz bestimmt. Nöntgenftrahlen. Ein in Gunschuling poftirteS, vom evangelischen Rothen Kreuz Rußlands ausgerüstetes Feldlazareth, dessen Per sonal zum größten Theil auS den Oft seeprovinzen stammt und aus in Dorpat oder auf deutschen Universitäten vorgebildeten Aerzten besteht, ist u A. auch mit einem Röntzen-Apparat aus gestattet, der schon mit großem Erfolg angewandt worden ist. Ein junger Wiener, Herr Reiner, hat die Bedie nung der Röntgenabtheilung bisher zur vollsten Zufriedenheit der Aerzte ge leitet. Das Lazareth bedient sich eines Apparates von Hicschmann in Berlin. T.'r Apparat wird, was äußerst wich tiz ist, durch eine transportable, tUV irische Kraftquelle bedient ; für Kriegszwecke ist diese Art der Bedienung dcS Apparates die einzig brauchbare, da man nicht damit rechnen darf, überall elektrische Anlagen und Stromerzeuger vorzufinden. Der Apparat besteht aus einem Induktor von 1 Zoll Funken länge, der den elektrischen Strom aus einer kleinen Dynamomaschine erhält, der Dynomo wird durch einen kleinen SpirituSmotor von einer Pferdekraft zur Arbeit gebracht. Man hat hier das Prinzip der eigenen Erzeugung von Strom zur Anwendung gebracht und damit die besten Erfolge erzielt. Die Erfahrungen, welche der Leiter der Röntgenabtheilung gesammelt hat, lassen sich, wie ein Eorrespondent be richtet, kurz m Folgendem zusammen fasten: Bor allen Dingen muß die Be schaffenheit des Instrumentariums erst klasfig sein in Ausführung und Mate rial, Sparsamkeit ist bei der Anlage nicht am Platze. ES ist ein gutes Zeug.
niß für k ie genaue Arbeit der deutschen Industrie, daß der Apparat trotz zehnmonatlicher Thätigkeit unter besonders schwierigen Verhältnissen nach 400 photographischen Aufnahmen und etwa 2000 Durchleuchtungen noch ebenso ar beitet wie am ersten Tage, und auch nicht einen Tag versagt hat. Die San' - und Staubftürme der südlichen Mandschurei, welche die feinen Staub, körnchen auch durch die sicherst schließen den Koffer dringen lassen, ! haben dem Apparat ebenso wenig geschadet wie das hüufize Ein und Auspacken bei plötz lich befohlenen Rückzügen und beim Neuaufschlagen des Lazareths. Auch der Transport auf den entsetzlichen chinesischen Wegen hat dem Apparat nichts geschadet. Ferner muß daS In ftrumentarium so klein wie möglich sein, ohne dazu zu zwingen, einen klei neren als 40 Centimeter-Konduktor zu verwenden. Haupterforderniß ist ein durchaus zuverlässiger Unterbrecher, der eS ge stattet, bei einem ruhigen FluoreSzenz licht den menschlichen Körper nach dem kleinsten Granatsplitter mit dem Leucht schirm abzusuchen. Photographirt wird nur dann, wenn daß Durchleuchten nicht möglich ist, oder bei schweren Knochenbrüchen, für deren BeHandlung ein Röntgenbild für den Arzt von Werth ist. Zu dem ersteren Falle ge hören vornehmlich Kopf- und Beckenschüffe. Drollige Szenen spielen sich ab, wenn die russischen Soldaten durchleuchtet werden sollen. Mit einem gewissen Gruen betreten fte das dunkle Zimmer, das Entsetzen wird größer, wenn sie ihre eigenen Knochen auf dem Leuchtschirm sehen, mancher fühlt nach seinem durchleuchteten Arm, ob er auch nicht durch das unheimliche Licht gelitten hat. Sehr häufig wird der Arzt nach einer Röntgenaufnahme gefragt, ob er dem Soldaten nicht die Kugel zeigen kann, die er vorher im Leibe hatte und die, wie er vermuthet, durch das Licht der Röntgenftrahlen in die Kassette des photographischen Apparate befördert worden ist. Zum Schluß seien noch einige Fülle erwähnt, die besonderes Interesse ver dienen und für den großen praktischen Werth der Röntgeneinrichtung sprechen. ES wurde ein Mann eingelie fert, dem der rechte Knöchel durch schössen war, am linken Fuß hatte er einen kleinen Schorf wie von einer Kratzwunde. Der rechte Fuß wurde nach der Fraktur durchleuchtet, und zum Vergleich auch der linke; hierbei sah man, daß im iinken Fuß eine Ku gel saß. Die Einschüsse find, wie im vorliegenden Fall, oft so klein, daß man die mit Schorf bedeckte Stelle gar nicht als die Oeffnung eines Wundkanals erkennt. Wenn die Kugel zum Beispiel in der Lunge sttzt und ihre Bewegungen mitmacht, so bekommt man auf der photographischen Auf nähme nur eine große, unklare Stelle, welche die Rotationen der Kugel bezeichnet, der eigentliche Sitz ist nur am Leuchtschirm zu sehen. Ist ein solcher Lungenschuß, was sehr häufig der Fall ist, mit einem Rippenbruch verbunden, so ist außer der Durchleuchtung zur Feststellung deS Sitzes der Kugel noch eine photographische Aufnahme nöthig, um die Beschädigung der Rippen zu zeigen. Wenn die Thatsache nicht durch die behandelnden Aerzte bestätigt würde, so könnte nachstehende Operation als eine Uebertreibung erscheinen. Ein Mann hatte einen QuerlchlÜger ober halb der linken Schläfe in den Kopf bekommen; mit Hülfe eines Röntgen dildes wurde festgestellt, daß die Kugel im Kleingehim (Hinterkopf) stecken ge blieben war. Professor Zöge v. Manteuffel machte eine Trepanation des Hinterkopfes, der erweiterte Schußkanal wurde zereinigt, und der Mann ist, ohne auch nur in einer Funktion gestört zu sein, als g heilt entlassen worden. Natürlich ist es ein besonderer Glücksfall für ihn, daß die Kugel keine edleren Stränge deöGehirnS zerrissen hat, doch kann man wohl sagen, daß der Mann nächst der Kunst deS Chirurgen de? Anwendung der Röntgenftrahlen sein Leben ver dankt.
Eines der merkwürdigsten Hausthiere auf der Insel Ceylon ist das Zebu. Es ist der Zwerg unter den Rindern, denn es erreicht keine größere Höhe als 30 Zoll. London machte jüngst zu seinem Entsetzen die Entdeckung, daß die großen elektrischen Lampen an der Fassade der Amtswohnung des LordMayors in Deutschland gemacht wur-den.
Die Abnahme der Geburten.
Eine eigenthümliche Erscheinung in den mti 'ui Kulturländern. Eine eigenthümliche Erscheinung bilbtt bxt in den meisten Kulturländern zu verzeichnende Abnahme der Geburten. Nur in zwei Staaten war in den verflcffenen Jahren eine Vermehrung der Geburten vorhanden, nämlich in Rumänien, wo auf 1000 Einwohner im letzten Berichtsjahre 40.4 lebendgeborne Kinder kamen, und in Belgien mit 29.7 Geburten. Als die linderreichste Nation ist Rußland zu betrachten. Doch macht sich auch hier eine Abnahme der Geburten bemerkbar. Ihre Zahl betrug 1896 49.7, 1897 49.5, 1898 48.7 und 1899 48 auf je 1000 Einwohner. In Ungarn sank die Geburtenzahl von 42.5 im Jahre 1893 auf 37.9 im Jahre 1901. In Oesterreich treten weniger krasse Unterschiede zu Taae, aber deutlich erkennbar ist die allgemeine Tendenz auch hier. In Deutschland betrugen die Verhältnißzahlen von 1901 bis 1903 nacheinander 36.89, 36.19 und 34.94 Kinder auf 1000 Einwohner. Läßt man die Todtaebornen außer Betracht, so sank die Zahl der Lebendzebornen in den genannten drei Jahren auf 35.7, 35.1 und 33.9 auf das Tausend. In Jtalien verrinqerte stch die Geburtenziffer seit 1893 von 36.5 auf 33.3 im ahre 1902. Nehmen wir noch die Itiedezlande hinZu, die in dem zuletzt bezeichneten Zeitraum ebenfalls einen Rückqang von 33.8 auf 31.6 zu verzeichnen hatten, so ist die Reihe der Staaten, in denen die Zahl der jährlichen Lebendgebornen 30 auf's Tausend der Bevölkerung überschreitet, damit erschöpft. Vsn den Staaten mit einer Geburtenzahl von weniger als 30 auf das Tausend stehen sich Dänemark. Norwegen, Belgien und Großbritannien sehr nahe. Die erster beiden haben das aemein, daß in ihnen die Geburten von 30.8 und 30.6 im Jahre 1893 auf 29.3 und 28.9 im Jahre 1902 gesunken sind. Belgien schwankt ohne deutlich erkennbare Tendenz zwischen 28.2 und 29.7 hin und her, während Großbritannien eine Abnahme von 30.7 auf 28.6 erfahren hat. Bei der Schweiz reichen sich Anfang und Ende einer elfjährigen Periode nach einer dazwischenliegenden Wellenlinie mit 27.7 die Hand. In Schweden sank die Geburtenzahl in den Jahren 1901, 1902 und 1903 von 27 auf 26.7 und 26.4. Frankreich hatte die folgenden Ziffern zu verzeichnen: 1893 22.8, 1895 21.7. 1900 21.4. In den Ver. Staaten wurden im Jahre 1900 2,049,132 lebendgeborene Kinder gezahlt. Hält man damit die Thatsache zusammen, daß die im selben Jahre veranstaltete Volkszählung eine Bevölkerung von 71.212,168 Köpfen ergab, so würde das einer Geburtenziffer von 26.9 auf das Tausend entsprechen. Friihe amerikanische Eisenfunde. Nord-Carolina lieferte den Europäern das erste Beispiel von dem Vor. kommen von Eisen im heutigen Gebiet der Ver. Staaten. Die Entdeckung wurde 1585 durch eine von Sir Walter Raleigh ausgerüstete Expedition gemacht, die sich zur Gründung einer englischen Nieder! 'sung nach Roanoke Island begab. Es war dies die erste Kolonie an der atlantischen Küste. Thomas Hariot, der Historiker dieser Expedition, schreibt, daß an zwei Stellen am Roanoke reich eisenhaltiges Gestein gefunden wurde, und in Anbetracht der billigen Arbeitstraft und des Holzreichthums ließe sich wohl ein lohnender Handelsartikel herstellen. Die Kolonisten wollten aber Gold suchen und kein Eisen, und deshalb wurde die Entdeckung nicht ausgenutzt. Im Jahre 1586 kehrte die Expedition nach England zurück. Eine dauernde Niederlassung entstand in Nord-Carolina erst viele Jahre später, und erst lange, nachdem andere Kolonien angefangen hatten, ihre Eisenschätze zu heben, besann sich Nord-Carolina auf den Metallreichthum seines Bodens. Schulz der Dreiunda ch t z i g st e ist jüngst in Berlin als Gemeindeschullehrer angestellt worden. Bei der Numerirung werden von der Swdtverwaltung die Varianten des Namens Schulz und Schulze, beide mit oder ohne t, als ein und derselbe Name behandelt. In Wirklichkeit gibt es freilich doch keine 83 Schulz, Schulze u. s. w. unter den Berliner Gemeindeschullehrern. Es sind da immer mehrere Nummern vakant." weil ihre Inhaber inzwischen wieder ausgeschieden sind und die freigewordenen Nummern nicht sofort neu ausgegeben werden. Im letzten Winterhalbjahr waren nur" 63 Lehrer dieses Namens im Gemeindeschuldienst thätig, so daß Schulz 83" genau genommen erst der 64. ist. Brudermord. Der 37jähriae Peter Frigand in Rodenmachern. Deutsch-Lothringen, lebte seit Jahren eines alten Erbschaftsstreites wegen mit seinem jüngeren verheiratheten Bruder in Zwist. Jüngsthin drang er in das Haus des Bruders und fiel zuerst über dessen Frau her und verletzte diese mit einer Mistgabel schwer. Auf die Hilferufe der Frau eilte der Mann herbei. Der Bruder gab auf diesen zwei Flintenschüsse ab. In den Hals getroffen, stürzte der Unglückliche todt nieder.
Der Doudoukug in Mons. 9tt Kampf mit htm ..Drache" Heitere Volksbelustigung. Berühmt, wie manches allüberlieferte Fest in den belgischen Städten, ist das Trinitäts- oder Dreifaltigkeitsfest am ersten Sonntag nach Pfingsten in Mons durch den burlesken Aufzug des Doudou." Nach der Legende bedrohte im 12. Jahrhundert ein furchtbarer Drache die Stadt; der tapfere Ritter Gilles de Chin aber erlegte ihn unter schwerem Kampf wie ein anderer heiliger Georg. Dieser Drache wird der Doudou genannt und als ein schrecklich komisches Ungeheuer mit aufgeschwollenem Bauch und Menschenkopf dargestellt. Auf dem Marktplatz wird ein offenes Theater hergerichtet, auf welchem der Kampf des Ritters mit dem Drachen vor sich geht. In wohlgeordnetem Zuge zieht die Maskerade mit Teufeln und wilden Männern vorauf durch die Straßen der Stadt. Diese tanzende, fpringende und sich neckende Bande bildet die Zttibschaar des fürchterlichen Doudou, der ihnen im Zuge folgt. Hinterdrein dann auf feinem Rosse der stolze Ritter in Panzer. Helm und mit langer Lanze, umgeben von komischen Maskenreitern und Centaurengestalten, den Chins-Chins, nach dem sagenhaften Ritter so genannt. Musik, die luftige, alte Volksweisen aupielt, bealeitet den Zuzeine Dichtgedrängte MenschenMnP erwartet seine Ankunft auf dem Marktplatz, wo auch Tribünen erbaut sind. Sogleich beginnt der Kampf. Das Ungeheuer fängt an, indem es mit Schnaufen und grotesken Bewegungen gegen die Menge vordringt, um erst ein paar Menschen zu fressen. Halloh und Wildes Geschrei scheucht es zurück. Auch bedrängen es die Reiter und gerathen hierbei in einen Kampf mit den Teufeln und Wilden, die ihre Keulen gegen sie schwingen. Der Ritter legt seine Lanze ein und rennt damit gegen den Drachcn an, der nun schrecklich brüllt und sich furchtbar geberdet. Immer neue Lanzenstiche treffen ihn aber, und immer ärger wird seine Hollensamtzmannschaft bedrängt. Das Us thier läßt endlich zum Jubel deo Voltes Blut fließen und wankt. Es ist bestezt, es ist erlegt vom tapferen Ritter, und großes Triumphgeschrei er schallt. Die Musik fällt ein, man tanzt um das Opfer, dessen körperliche Hülle daliegt und singt vlämische Volkslieder. Neue inÄifene Eisenbahn. In Indien ist unlängst die Assam Bengalische Eisenbahn, deren Bau im Jahre 1892 begonnen wurde, dem Verkehr überleben worden. Die neue. 620 englische Meilen lange Bahn zieht sich ro.7. Hafen Chitragong an d?r nordöstlichen Küste des Golfs von Ben galen bis nach Sadyia am Brahmaputra, nicht weit südwärts, von der tibetanischen Grenze. In ihrem Verlaufe durch den östlichen Theil von Bengalen und Assam erschließt die Bahn dem Handel eine sehr fruchtbare und bevöllerte Gegend, welche bis jetzt ohne entsprechende Transportmöglich ketten gewesen ist. Ein großer Theil des Thees von Assam und der Jute Ost-Bengalens wird fortan auf diesem Weg befördert werden. Der Theil der Eisenbahn durch das Cachar-Gevirge war sehr schwierig zu bauen, nicht nur wegen der Tunnele. Brücken und anderen erforderlichen Ingenieurbauten, sondern auch weil es nöthig war, Lebensmittel für ungefähr 25,000 Arbeiter aus beträchtlicher Entfernung über Bcrgpfade auf dem Rücken von Elephanten. Kameelen und Mauleseln herbeizuschaffen. Im Juni 1897 beschädigte ein heftiges Erdbeben ungefähr 200 Meilen des theilweise vollendeten Schienenweges und zerstörte viele der im Bau begriffenen Brücken. Viele Arbeiter fielen der Ma laria und anderen Krankheiten zum Opfer und neun Ingenieure starben vor Vollendung des Werks. Die Kosten betrugen ungefähr 540.000,000. Die größte Kraftübertragung in Europa ist kürzlich von der Kompagnie für elektrifche und mechanische Industrie in Genf, Schweiz, in Angriff genommen worden. Die Wasserkraft für die fragliche Anlage wird von der Jsere geliefert und soll bis zu 630,000 Pferde stärken ausgenützt werden. Die Uebertragung wird durch starke Kupferdrähte van Moutiers bis Lyon, Frankreich, stattfinden. Bei der großen Entfernunz muh mit einem erheblichen Kraftverlust gerechnet werden. Der Strom soll daher unter der hohen Spannung von 56.960 Volt in die Leitung gesandt werden, und man erwartet, daß dann bei der Ankunft in Lyon die Spannung noch 50,000 Volt betragen wird. Kompromißflagge. Die Frage, ob auf Skibo Castle. dem Landsitze Andrew Carnegies in Schottland, eine amerikanische oder eine britische Flagge wehen solle, hat Carnegie nicht wenig Kopfzerbrechens gemacht, da er weder die Gefühle seiner Gutsnachbarn, noch die feiner amerikanischen Landsleute verletzen wollte. Schließlich hatte der Schloßherr die glückliche Idee, ein Kompromiß einzugehen, wonach die Flagge von Skibo Castle auf der einen Seite die Sterne und Streifen und auf der anderen Seite den .Union Jack" zeigt.
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halten das wirkliche o OO 00 0 OOOOOOOO Berkebr in Sibirien. Auf den sibirischen Flüssen herrscht gegenwärtig ein lebhafter Verkehr. Eine für Sibirien sehr merkwürdige Thatsache ist, dah zum Transport von Tjumen. Westsibirien, nach Ostsibirien 6,000,000 russische Pfund Thee in Ziegelform angenommen worden sind. Bis jetzt ging der Transport des Ziege!thees aus Schanghai nach dem europäifchen Ruhland auf dem Transitweg über Sibirien; aber der Krieg hat alles umgestürzt. Sibirien muß jetzt mit Thee aus dem europäischen Rußland auf dem Umwege über Odessa, Moskau, Nischni Nowgorod, Perm und Tjumen, versorgt werden! Bei den verschiedenen DampfschifffahrtsGesellschaften in Tjumen hat die Nachricht über die Abkommandirung des Chefs der inneren Wasserkommunikationswege nach dem Auslande zwecks Bestellung flachgehender Dampfschiffe für die sibirischen Flüsse Erstaunen hervorgerufen! Denn flachgehende Dampfschiffe für sibirische Flüsse im Auslande zu bestellen, zu einer Zeit, da sich in Tjumen zwei SpezialschiffsbauWerften befinden, die augenblicklich ohne Arbeit seien, sei ebenso geistreich. Wie die Fahrt aus Tula nach Paris um Ssamowars (Theemaschinen, welche in Tula fabrizirt werden) einzukaufen. Merkwürdige Schnupftabaksdosen in der Zahl von 1800 hatte der 1862 verstorbene Wiener Dichter Castelli gesammelt. Die Kollektion wurde indeß nach dem Tode des Dichters in alle Winde zerstreut. 3Uie amerikanische Baumwollernte des Jahres 1904 bezifferte sich auf 13,584,457 tandelsballen von je 600 Pfund. ies bedeutet der Baumwollernte des Jahres 1903 gegenüber eine Zunahme um 3.491,386 Ballen, gleich 35 Proitnt. Zur Haltung der Zuchtschwein e. Den Zuchtschweinen muß hauptsächlich stickswffreiches Futter, wie Magermilch, Gerste, Oelsuchen u. s. w. gegeben werden, und darf eine einseitige Fütterung nicht vorkommen; denn nur kräftige, gut genährte Zuchtthiere können auch vollkommen entwickelte Junge werfen und säugen und garantiren uns durch die Mehrausgabe für Futter eine gewinnbringende Nachzucht. Gleichzeitig muß den Sauen die nöthige Bewegung verschafft werden, um den Ansatz von Fett zu verhindern. Man läßt sie am besten in einem eingefriedigten Hof oder, wenn kein Schaden zu befürchten ist, auf Wiesen in der Nähe des Hauses tummeln. Armee und Marine Manöver zu Old Point Comsort, Ba., vom 15 Mai bis 30. Juni. Sehr billige ßisenbahn Naten aufden C. tz. & D. und C. & O. Bahnen.
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