Indiana Tribüne, Volume 28, Number 246, Indianapolis, Marion County, 8 June 1905 — Page 4

Jttdtana Tribüne, 8. Juni 1905

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Indiana Tribüne. Geraulaeqtlen von dn utedrg TB. Indianapolis, Ind. vr?H O. Thuölum .... Präsident. VeschäftSloealt o. 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269,

t: Ured t the Post Office ot Indianapolis as sccond dass matter. Mürbe. Wenn sich die gestern eingelaufenen St. Petersburger Depeschen bestätigen, so ist der Zar mürbe geworden und bereit, FriedenSunterhandlungen anzuknüpfen. Präsident Roofevelt soll er. sucht worden sein, seine guten Dienste der Angelegenheit zu widmen. Sehr freudig wird Japan jetzt gerade nicht auf Unterhandlungen eingehen, da es gerade alle feine Kräfte auf die Einnahme von Wladiwostok concentri ren will, und der Besitz dieser Hafenftadt für Japan wohl die schweren ge brachten Opfer werth ist. Aber nicht nur um Wladiwoftock zu retten scheint die Regierung des Zaren Frieden zu fuchm. Die Zustände im Innern des Reiches spitzen sich mehr und mehr dermaßen zu, daß der Thron gefährdet ist. Schleuniger Friede erscheint als die einzige Rettung. Trepoff wurde wohl auch häuptsäch lich vom Zaren mit den weitgehenden Machtvollkommenheiten ausgerüstet, um den revolutionären Geist während der Friedensunterhandlungen durch eine Schreckensherrschaft einzudämmen. Ein billiger Frieden wird es nicht sein. Japans Haltung zeigt, daß es auf den vollen Preis des Sieges bestehen wird und Rußland wird den Preis zahlen müffen. ES ist trotz der Millionen Untertha nen Hülflos und unfähig den Krieg mit der geringsten Ausficht auf Erfolg fort zusetzen. Die Flotte ist geschwächt, die Truppen in der Mandschurei entmu thigt und rebellisch, der Feind dagegen stärker und durch die erzielten Erfolge kampfeSmuthiger als zuvor. Der Zar macht eben aus der Noth eine Zugend, wenn er wirklich Frieden sucht wie berichtet wird. Die russrschen Pole. Unser Korrespondent in St. PeterS bürg schreibt : Die Polen haben erhebliche Zugeständnisse bewilligt erhalten, insbesondere auf den Gebieten des Erwerbs ländlichen Grundeigenthums und des Schulwesens. Die hiesige Preffe spricht sich auch zum großen Theil günstig über diese Konzessionen au, ich kann mich indessen der Hoffnung auf eine künftige loyale Haltung der Polen nicht prz anschließen. Zunächst wurden die Zugeständnisse in einem vom Standpunkte der Staats raifon aus ungünstigen Zeitpunkte gemacht. Wohl hatte es in den letzten Monaten in verschiedenen Theilen Rußlands Unruhen gegeben, aber n!r gends waren sie so allgemein, so heftig und so dauernd wie in Polen. Wenn nun in diesem Augenblicke den Polen erhebliche Zugeftündniffe gemacht werden, so werden die anderen in Rußland vorhandenm unruhigen und unzufriedenen Elemente daraus schließen, daß sie auch noch nachdrücklicher auftreten müssen, um ebenfalls Zugeftündniffe zu erlangen. Die Polen selbst aber werden vielleicht auS der ihnen bewiesenen Nachficht folgern, daß sie noch mehr schreien müffen, um desto mehr her auszudrücken. Daß die Polen ihren Dank für die Zugeftündniffe in einer sehr eigenarti gen Form zum Ausdruck bringen, müffen selbst solche russischen Blätter, die diese Nachgiebigkeit billigen, zu. geben. Der volnijche Bischof Popiel erschien bei dem Generalgouverneur von Warschau, um für die Konzessionen zu danken, aber er hielt eS für angebracht, diesen Dank in französischer Sprache abzustatten; auch die schriftliche Dank, adreffe war in dieser Sprache abgefaßt. Damit wird zum Ausdruck gebracht, daß die Polen die Ruffen als eine völlig fremde Nation ansehen. Thatsächlich führt die Raffender, wandtschaft zwischen Polen und Ruffen in keiner Weise zu einer Annäherung. Im Gegentheil: während die Polen die Deutschen zwar Haffen, aber doch auch als eine ihnen kulturell überlegene Na tion respektiren, Haffen sie die Russen und verachten sie obendrein, weil sie sich ihnen an geistigen Gaben und Bildung überlegen fühlen. Wie wenig die Polen durch russische Nachgiebigkeit zu freundlicher Gefin-

nung gegen die Russen und zu der Ge neigtheit, die russische Oberherrschast anzuerkennen, gebracht werden, das hat der polnische Aufstand von 1830 dar. gethan. Damals war Rußland den Polen noch viel weiter entgegengekom men als heute, denn e? hatte ihnen nicht nur wie jetzt die polnische Schule, sondern auch ein eigenes polnisches Heer und eine Verfassung konzidirt. Der Dank dafür bestand darin, daß die Offizier? dieses Heeres eine Verschwörung gegen Rußland anzettelten. Wohl mißlang der Versuch, den russischen Statthalter zu ermorden, aber der Aufstand nahm so gewaltige Dimen sionen an, daß große russische Trup. penmassen drei Vierteljahre brauchten, um ihn niederzuwerfen. Inzwischen hat sich ja Rußland mi litärisch ganz anders in Polen vorge sehen, als damals, aber die Möglichkeit eines polnischen AufftandeS ist noch heute in Rusfisch-Polen größer, alS in den polnischen Gebieten Preußens oder Oesterreichs. DieS ergiebt sich aus der Zusammensetzung der Bevölkerung in den verschiedenen Gebieten. In den drei preußischen, stark mit Polen durch setzten Provinzen Polen, Schlesien und Weftpreußen ist die Verkeilung der Bevölkerung folgende: in Polen kommen auf eine Million einhunderttau send Polen siebenhunderttausend Deut sche, in Schlesien auf ebensoviel Polen 3 Millionen Deutsche und in West. Preußen auf eine halbe Million Polen eine Million Deutsche. Insgesammt stehen also in diesen drei Provinzen fünf Millionen zweihunderttausend Deutsche und zwei Millionen siedenhunderttausend Polen einander gegen, über, die Deutschen haben also nahezu die doppelte Uebermackt. In dem polnischen Gebiete Oefter reich?, in Galizien, vertheilen sich die sieben Millionen Einwohner unge. fahr zu gleichen Theilen auf die Polen und auf ihre Todfeinde, die Rll' thenen. In RuffischPolen hingegen stehen den 7 Millionen Polen und den li Millionen anderer Nationalitäten nur eine Million Russen gegenüber. Hier bildet also die herrschende Rasse nur ein Zehntel der Bevölkerung. Daraus ergiebt sich klar, wie nahe im Falle militärischen Mißgeschicks der Russen die Möglichkeit eines polnischen AufftandeS liegt. So lange freilich Rußland eine starke Truppenmacht in Russisch-Polen hat, braucht eS einen allgemeinen Aufstand der Polen nicht zu fürchten; aber die Gefahr deS polni schen AufftandeS wird eben uur durch die russischen Bajonette abgewendet und nicht durch Concessionen.

Die Englander verstehen o! Sie schließen Schutz, und Trutzbündnisse mit den Starken und führen nur mit den Schwachen Krieg. Als Vorläufer zum BundeöTurnfefte sah man gestern au der Washington. und Delaware-Straße die roth weißen Wimpel deS TurnerbundeS luftig im Winde flattern. Das Deko-rationS-Comite hat alles in seinen Kräften Stehende gethan, um die Firmen im Geschäfts . Distrikte der Stadt zu einer einheitlichen Ausschmückung zu veranlassen, und ist wie der Vorsitzer des Comite, Herr Robt. Kipp berichtet, in jeder Beziehung erfolgreich gewesen. Aber die Firmen allein thun'S nicht, sondern auch die Privatleute müssen Hand an'S Werk legen und ihre Fenster schmücken damit, wenn die fremden Gäste ein. treffen, die Stadt im schönsten Fest, kleide prangt. Die Entthronung König Oskar 's durch den norwegischen Storthing giebt wohl kaum zu Befürchtungen , daß ernste Verwickelungen daraus entstehen könnten, Anlaß. Die Interessen der beiden Länder find so grundverschieden geworden, daß derselbe Herrscher sie kaum richtig vertreten kann. Die Verfassung von 1815, welche die Vereinigung dieser beiden Länder verfügt, erklärt zwar in ihrer Ein. leitung, daß diese Union unlösbar sein solle, bestimmte aber auch, daß die Sonder Verfassung und die Gesetzge dung der beiden Reiche dadurch nicht verändert find. , Die gemeinsamen Angelegenheiten werden von dem Staatsrath entschieden der aus einer gleichen Anzahl Schwr den und Norweger besteht. Die innere Verwaltung beider Län der war stets getrennt, nur die äußere Politik und Diplomatie wurde geme'n. sam geführt. König OSca wird sedenfallS nicht die Bestimmung der Storthing zu durchkreuzen versuchen. Norwegen'S Interesse liegt im Freihandel, während Schweden für Schutzzoll ist.

Hindernisse im Polizeidienft.

Daß Polizisten sehr häufig mit her ben Enttäuschungen zu kämpfen haben ist selbstverständlich, daß aber erst eine Anklage erhoben wird und daß dann später die klagende Partei sich weigert die Polizei zu unterstützen, und viel leicht noch obendrein über die Polizei raisonirt wird, kommt natürlich nur selten vor. Gestern wurden dieRadler wie der von ihnen eingereichte Bericht de sagt, zur Hamilton Ave. und 10. Str. gerufen, da dort eine Frau R. A. Stemm von einem Farbigen um eine Portemonnaie erleichtert zu sein behauptete. Die Radler durchsuchten die Nachbarschaft und brachten endlich einen Farbigen zur Strecke verlangten dann aber daß die Frau denselben identift ziere, konnten jedoch dieselbe nicht dazu bewegen mit ihnen zu gehen, um sich den Farbigen anzusehen. Daß man den Mann unter solchen Umständen nicht halten konnte, ist selbftverständlich. Am Abend fragte dann ein Mann telephonisch an, was in der Angelegen heit geschehen sei und setzte die höh nische Bemerkung hinzu, ob nicht viel leicht die Polizisten, nachdem sie ein wenig Umschau gehalten, den Farbigen wiedel entlassen hätten, anstatt den selben festzuhalten. Sergeant Schwab, der von der Affaire, die am Tage pasfirte, nichts wußte, gab dem Fragesteller eine höfliche Antwort, biß sich aber auf die Zunge, als er den eigentlichen Zufam sammenhanz erfuhr, und dann die in der Frage liegende Ironie erkannte. -M Behörde fir öffentliche i leitn. Die Behörde pasfirte eine Resolution, den Stadtrath zur Bewilligung von $2000 zu veranlassen, für welches Geld eine Einschätzung der Anlagen der Con sumerS'Gaö Trust Eo. vorgenommen werden soll. Seitdem es jetzt bestimmt ist, daß die Anlagen verkauft werden müssen, hat die Stadt Notiz gegeben, daß fie unter der allgemeinen Gaö'Ordinanz Gebrauch von ihrem Vorkaufsrechte zu machen wünscht. Stadt - Ingenieur Jeup ist an der Arbeit, die Annoncen auszuarbeiten, in welchen die Stadt einen Freibrief für billiges Gas auszu. bieten gedenk, und dieselben werden fich hauptsächlich darauf beschränken, den Freibrief zu erläutern, welchen die Stadt zu bewilligen gedenkt; Bietende sollen verpflichtet fein, den Verkaufspreis ihres Gases bekannt zu geben. Endgültig beschlossen wurde die Highland Ave. auf der Westseite der Straße von der Ohio bis zur Marlowe Str. mit Cement-Seitenwegen zu der. sehen. An der Ohio Str. an der nördlichen Straßenseite, werden von der Massa chusettö Ave. östlich bis zu innerhalb 246.5 Fuß von der Delaware Str., gleichfalls Cement Seitenwege erbaut werden. An der Ville Ave. werden laut end. gültigem Beschlusse von der Prospekt bis zur Orange Str. neue Curben. Rinnsteine aus Backsteinen und Kiesfahrweg erbaut werden. Resolutionen wurden wie folgt an genommen. Die erste Alley östlich von der Roosevelt Ave., von der Roosevelt Avenue bis zu den Big 4 Geleisen zu räumen. Enneson Ave., von der Washington Str. bis zur Michigan Str. zu öffnen und zu erweitern. An der Union Str. von der Mc Carty bis zur Palmer Str., Backstein Pflaster zu legen, gleichfalls an der Union Str., von Palmer bis zur Iowa Straße. Armee und Marine Manöver zu Old Point Comfort, Ba., vom II, Mai bis 30. Juni. Sehr billige Eisenbahn Raten auf den C. H. & D. und 6. & O. Bahnen. Angriff auf Fort Monroe durch eine Flotte dreimal so stark wie die der Japaner ; ver theidigt durch 3000 Artilleristen mit den großen Küsten Vertheidigungs Geschützen. Am 10. Juni werden Fahrkarten für diese Gelegenheit für weniger als die Hälfte verkauft. Für völlige Information und belehrende Literatur adressire man JV. T. Potts, A. G. P. A., C. A O. Bahn. Cincinnati, O. R. P.Alge o, D. P.., C. H. Sc D. Bahn. Indianapolis, Ind.

Grundeigenthums - Uebertragungen.

Joseph H. Ballard an Harry G. Coleman, Lot 18, Kiftner'S Brookside Ave. Subd., Theil Lot 24, Fletcher's Add., 40 bei 126 Fuß, verbessert, nordöstliche Ecke Arsenal Ave. uud 12. Str. $3,000. Joseph W. Lunt an Samuel H. Richey, LotS 50, 52, 54, 61 und 62, Campbell'S West Park Add., 37 bei 125 Fuß, vacant, Westseite der Coffey Str., südlich von McCarty Str. $2,. 250. Prefton T. Coble an Henry C. Mor ton, Theil nordwestliche Vierter, Section 27, Township 16. Range 4, 26 Acker. Warren Township. $2,600. Harry McLeland an Frank M. Gimbel, Lot 2, KregloS Cub., Lot 30, 3. Broolftde Add.. 45 Fuß Front an der östliche Seite von Larch Str., nördlich von 12. Str. $2500. Walter B. PerkinS an Ambrose S. Martin, LotS 143 und 144, MalvernS Add., nördliche Seite von Michigan Str., westlich von TibbS Ave. $975. FranciS L. Harrison an Anna M. Roney, Lot 27, Masters Subd. Harrison & Co.'S Add., östliche Seite von Graceland Ave., südlich von 38. Str. Kl 000. WeSley A. Prather an Sam. Lewis, Lot 172, ClarkS 3. Add., West In. dianapolis, östliche Seite von Birch Ave., nördlich von Oliver Ave. $900. Walter I. Goodall an I. S. Holliday, Theil Lot 1, Square 43, süd. westliche Ecke Alabama und Ohio Sie., $12,500. College HeightS Realty Company an Kate K. BackuS, LotS 14 und 15, Square 2, Schofield u. A., Addition, südwestliche Ecke Martindale Avenue und 28. Str., $1000. Levi S. Pierson an Andrew I. McJntosh u. A., Theil LotS 32 und 33, ButlerS Subdivifion, Outlot 180. südwestliche Ecke 10. Str. und Park Avenue, $8,000. Samuel L. Shank an Wm. Ward, Lot 25, Block 30, Nord Indianapolis, 30 bei 125.9 Fuß, verbeffert, Nordseile 26. Str., östlich von Rader Str. $1200. Stoughton I. gleicher an Jndiana Trust Co., Truftee, Lot 13, Ellis & May'S Subd., Außenlot 138, 30 bei 163.15 Fuß. verbessert, Westseite West Str., nördlich von Georgia Straße. $1500. Samuel H. Richey an Joseph W. Lunt. Lots 5. 6, 19 und 20, Mulla. ney'S Brigbtwood Add., 35 bei 125 Fuß jede, verbeffert. Südseite Roose velt Ave., östlich von Dearborn Str. $6000. Thomas Rule an Mary U. Shana han, Theil Lot 44, McCarty'S Sub., Theil Außenlot 120, 27 bei 120 Fuß, verbeffert, Oftseite Illinois Str., nördlich von Wilkinö Str. $2000. Charles F. Robbinö an George B. YandeS, Theil von Lot 6, Square 62, 65 bei 67.6 Fuß, verbeffert, Oftseite Alabama Str., südlich von Washing. ton Str. und nördlich der Polizei ftation. $25,000. Mutual Home and SavingS Aff'n. an William D. DriSkill, Lot 34, Block 17, Nord JndplS.. 30 bei 125.9 Fuß, verbeffert; Nordseite 28., westlich von Clifton Str. $900. Bertha Pfeifer an Elizabeth M. Cook, Lot 7, Bradshaw'S Subdivision, Theil von Outlotö 50 und 55, 35 bei 120.6 Fuß, verbeffert, Oftseite von Pine Str., südlich von Vermont Str., $1700. Emma L. McKenzie an John Kiffel, Theil deö südwestlichen Viertels von Section 12, Township 15, Range 4, 50.36 Acres, Warren Towhship, $4500. Die Harthäutigkeit oder der Lederbrand des Rindviehes ist eine Krankheit, welche sich durch ein trockenes, rauhes und glanzloses Haar, sowie durch eine fest anliegende harte Haut kennzeichnet. Verdauungsstörungen, Absonderung schlechter Milch und Abzehrung sind die ferneren Kennzeichen dieser Krankheit. Ist ein dadon befallenes Thier schon heruntergekommen, so ist das Schlachten desselben jeder anderen BeHandlung vorzuziehen. Will man jedoch Thiere, welche sich in einem guten Ernährungszustande befinden, heilen, so ist ein warmer, trockener Stall, leicht verdauliches, gutes Futter und sorgfältige Pflege unbedingt erforderlich. Die Haut wäscht man mit stark verdünnter Aschenlauge oder Essig und bedeckt alsdann das betreffende Thier. Auch Einreibungen mit einer Mischung von einem Theil Terpentinöl mit vier Theilen Baumöl sind zweckmäßig. Da diese Krankheit in den meisten Fällen mit Lecksucht verbunden ist. so gibt man auch noch Mittel gegen Lecksucht.

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Der patriotische Michael. Ein Geistlicher schreibt dem Bayer:schen Vaterland": Bei der Wiederholung des 4. Gebotes in der Schule kam ich auch auf die Vaterlandsliebe zu sprechen, und da der Geburtstag des Prinzregenten nahe war, verbreitete ich mich auch über die patriotische (5hristeupflicht treuer Anhänglichkeit an das angestammte Herrscherhaus. Dann stellte ich die Frage: ,Wen müssen wir zur Zeit als den Landesater unseres geliebten Vayernlandes ehren und achten?' ,Tcn Herr Prinzregenten antwortete Michael Lutz mit patriotisckem Sturmcsn:ehen auf den frischen KnabenlipZzen. ,Warm müssen wir ihn ehren und achten?' fragte ich weiter. ,3fiH ma an sein Tag koa Schul ham,' gab der patriotische (?goist sofort wieder zur Antwort. Ich griff an meine Brust, uud Jugendsaiten seliger Erdrnenmg klangen wieder." Niedrige Fahrpreise nach dem Westen uud Nordwesten. Spezial Heimsuchers Excurfion via Pennsylvania Linien. Irgend Jemand der eine Reise nach dem Westen plant, kann den Vortheil dieser Fahr-preiö-Erniedriaung benutzen. HeimsuchersExkursionen über die Pennsylvania Linien nach allen Punkten in Colorado, Jdaho, Iowa, KansaS. Minnesota, Missouri. Montana, Rebraska, den Dakotas, Oregon, Washington, Texas und anderen Sektionen im Westen und allen Staaten im Süden. Auftnthalts -Privilegien welche den Reisenden gestatten, Geschäfts-unternehmungen zu um t er iuchcn, werden bewilligt. Diese Fahrkar ten werden an gewissen Datums mährend des Sommers zu haben sein. Einzelnheiten hinsichtlich Raten, etc., werden bereitwilligst ertheilt von allen Ticket Agenten der Penn sylvania Linien. Amerika sehen ! Wunderbare sceneriereiche Reise über das Felsen gebirge nach der Oregon Exposition. In gewisser Hinsicht offerirt die Exkursion zu der Lewis und Clark Centennial Ausftellung in Portland, Oregon, Vortheile die nie zuvor bei einem Ausstellungsbesuch geboten wurden. Die Ausstellung ist nicht nur sehr attraktiv und reich, sondern die Reise über daS Felsengebirge und der Cascade Range ist wunderbar herrlich und wer hat nicht in seinen Schultagen in der frohen Hoffnung gelebt, einst diesen sceneriereichen Theil von Amerika zu bewundern. Die HeU dazu ist jetzt günstig. Die Reise kann jetzt billiger als je gemacht werden. Für einen kleinen Unterschied im Fahrpreis kann die Reise nach San Francisco und Los Angeles ausgedehnt werden. Die Retourfahrt über eine andere Route ermözlicht den Reisenden einen großen Theil des Westens zu sehen. Für nähere Einzelnheiten. Fahrpreis, Datum der Spezial -Exkursionen nach Portland, wende man sich an die TicketAgenten der Pennsylvania-Linim. Raucht die Tish I Mingo.

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