Indiana Tribüne, Volume 28, Number 244, Indianapolis, Marion County, 6 June 1905 — Page 4
, 6. Juni
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Indiana Tribüne. H,augeqeben von der Gutndrg TB. Indianapolis, Ind.
fasst O. Zhudium .... Präsident. efchaftS localt 0, 31 Süd Delaware Straße. TELBPHONE SS. Ertered &t the Pott Office ot Indianapolis a, sccond dass matter. Aus der Vundeshauptftadt. Es scheint also doch, alö ob bei Herrn LoomiS, dem ersten HilfSsekre tat deS StaatSDepartementS, während seiner Gesandten 'Carriere in Caracas und bei seinen Transaktionen mit dem ASPhalt.Truft, etwas zu viel Pech" kleben geblieben wäre. Ueber den Verlauf der Untersuchung in der Skandal Affaire Bowen-LoomiS" ist eS feit voriger Woche merkwürdig ftill gewor den, dafür kommt aber die höchst überraschende Mittheilung, daß Herr Loomis schon recht bald von seinem Posten sich zurückziehen wird und daß Herr Lloyd GriScom, der jetzige amerikanische Gesandte in Japan, zurückberufen wurde und zum Nachfolger deS Herrn LoomiS alSj erster Hilfssekretär auSersehen ist. Um die bittere Pille für Herrn LoomiSj etwas zu überzuckern und ihn gleichzeitig aus Schußweite zu bringen bis vollständig Gras über die Affaire gewachsen ist soll Herr LoomiS auf den brasilianischen Gesandt schaftSpoften versetzt werden, ein Po ften, der allerdings als alles Andere, nur als kein Avancement oder als eine besondere Ehrung zu betrachten ist. Der bisherige Gesandte für Brasilien, Herr Thompson, soll den Botschafter. Posten in Mexiko erhalten, da Herr Eonger denselben nur nominell antre treten und schon im September wieder zurücktreten wird. Ueber das Schicksal des Herrn Bowen verlautet zur Zeit noch nichts. Das Jntelligenz-Bureau im Flötten.Departement unter Leitung von Kapitän Seaton Schroeder hat sofort nach der großen Seeschlacht in der Straße von Korea eine neue Lifte der Flottenmächte aufgestellt. Rußland, das bisher als dritte Flottenmacht figurirte, ist jetzt in die 7. Reihe gestellt; Japan von der 7. an die sechste Stelle, Deutschland von der vierten nach der dritten und die Ver. Staaten von der fünften Stelle nach der vierten vorgerückt. Die Flottenmächte rangiren jetzt ihrer Stärke nach folgender maßen: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Ver. Staaten, Italien, Japan, Rußland und Oesterreich. Vor der Seeschlacht in der Straße von Korea rangirten die Mächte folgender maßen: Großbritannien, Frankreich, Rußland, Deutschland, Ver. Staaten, Italien, Japan und Oesterreich. Die Lifte wird nach dem Tonnengehalt der Kriegsschiffe aufgestellt, und zwar ver' fügt Großbritannien über 1.595,371, Frankreich über 1603,721, Deutschland über 441,249, Ver. Staaten über 316,523, Italien 254,510, Japan 252,661, Rußland, welches früher mit 457,315 Tonnen notirt war, über 207,343, und Oesterreich mit 112,. 336 Tonnen. Bei Rußland kommen thatsächlich nur noch die Schwarze Meer.Flotte und ein paar Schiffe in Wladiwoftock in Betracht. Wenn bei den nun bald zu eröffnen, den Verhandlungen über den Abschluß eines Handelsvertrages zwischenDeutsch land und den Ver. Staaten auf Seite Deutschlands eine gewiffe gereizte Stim mung zn Tage treten wird, so wird man dies beffer begreifen und würdi gen, wenn man sich darüber informirt, wie im Laufe derZletzten Jahre Expor teure nicht nur deutscher, sondern auch französischer undjitalienischer Waaren, besonders von Eßwaaren, in der rück, fichtsloseften Weife chikanirt worden find. Die Zollabfertigung selber, die häufig auftauchenden Differenzen über Fakturawerthe und Zollklasfifikationen wären noch zu überwinden gewesen, aber die Unannehmlichkeiten, die Ver. lüfte, welchen Importeure durch die Machenschaften des Chemikers des Ackerbau.DepartemmtS ausgesetzt wur den und noch werden, haben im Aus lande eine .solche Animosität gegen die Verzollungsmethoden in den Ber. Staaten hervorgerufen, daß Deutschland in der Zukunft wahrscheinlich nicht allein stehen wird, wenn es im Handelsverkehr mit den Ver. Staaten schärfere Saiten aufzieht, denn die Sxporteme anderer Länder haben unter den Placke reien nicht minder zu leiden und wer. den bei der Neuausftellung von Tarifen
in ähnlicher Weise verfahren wie Deutschland. . An dieser gereizten Stimmung trägt hauptsächlich das System die Schuld, welches Dr. Harvey Washington Wi ley, der Chef des chemischen Bureaus des Ackerbau-Departements, einführte, welcher feit Jnaugurirung des ersten BundeSzesetzeS gegen die Verfälschung von Lebensmitteln mit der Ueberwach ung der Importe von Eßwaaren be traut wurde. In fein Refort gehört die Entscheidung darüber, lob hier ein geführte Eßwaaren den Gesetzen gegen Nahrungsmittelverfülschung, wie sie in dem Ursprungslande bestehen, ent sprechen, denn die Bundesregierung hat, abgesehen von der Butterver fälschung keinen eigenen Standard auf. gestellt für die Reinheit von Eßwaaren und Genußmitteln, sondern verlangt lediglich, daß diese, wenn hier impor. tirt. den Gesetzen des Landes ent sprechen, auS welchen sie ausgeführt werden. Eine Kenntniß dieser Gesetze würde die Aufgabe einem Chemiker, der die Methoden der NahrungSmittelver. fälschung kennt und dieselben durch chemische Analysen nachzuweisen im Stande .ft, keine Schwierigkeiten machen und das Gesetz könnte ausge führt werden, ohne daß den Impor. teuren daraus alle die Unannehmlich leiten, Verluste und Plackereien erwüchsen, mit welchen Dr. Wiley mit seinen absonderlichen Geschäftsmethoden diesen Zweig deS Importgeschäftes heimge sucht hat. George E. Lorenz auS Toledo, O., welcher mit August W. Machen und Samuel und Diller B. Groff auf die Anklage der Verschwörung zur UeberVortheilung der Regierung bei Liefe rungSkontrakten für das Poftdeparte ment verurtheilt worden ift, tritt jetzt in dem ähnlichen Prozeß gegen Wm. G. Crawford als Staatszeuge auf. Allgemein wird angenommen, daß Lorenz bezüglich der gegen ihn noch schwebenden Anklage für seine Aussage Straflosigkeit zugesagt worden ift, während er ohnehin schon zwei Jahre Zuchthaus zu verbüßen hat. Wer brachte zuerst die Vertheilung der Profite unter dem von Crawford's Gesell, schaft erlangten Kontrakte in Vor. schlag?" frug der Richter. Die Ant. wort lautete: Machen befand sich in meinem Zimmer und sagte, es sollte
ein Uebereinkommen über die Verthei lnng der Beute abgeschlossen werden." Lorenz schonte sich in seiner Aussage selbst nicht. Er erklärte, zwischen ihm, Machen und Crawford habe ein Ab kommen bestanden, um die Kontrakte auf Lieferung der Brieftrügertaschen für daS Poftdepartement zu erlangen und den Prosit zu theilen. Die Kon trakte vermochte man sich durch Ma chen'S Verbindungen mit der Supply Division des PoftdepartementS zu ver schaffen und Crawford führte sie als General-BetriebSleiter der Postal De vice Lock Company in New Bork aus. Lorenz spielte die Rolle des Zwischenträgers, aber eS fanden auch Zusammenkünfte aller drei Verschwörer in Lorenz' Zimmer in dem hiesigen Hotel statt. Für den sich allmählich ent wickelnden Ausbau eines internationa len Privatrechts ift das internationale Uebereinkommen über den Eisenbahn frachtverkehr ein wichtiger Baustein. Elf Staate'! deö europäischen Konti nentö haben sich über die Grundsätze geeinigt, die bei ununterbrochener Be förderung von Waaren von einem Staatsgebiet in ein anderes Platz grei fen sollen. Darnach haben alle Eisen, bahnen des Vertragsgebietes die Pflicht, ausländische Güter auf den an gegebeneu Routen weiterzubefördern. So ift für den internationalen Eisen bahnfrachtverkehr eine geseßlich gleich mäßige Veriehröfreiheit auf einem Netto von 213,975 Kilometer geschaf. fen. Deutschland partizipirt daran mit 54,644 Kilometer, Rußland mit 52,226, Frankreich mit 39,239,Oefter reich mit 19,673, Ungarn mit 17,437, Italien mit 13,347, Belgien mit 4593, die Schweiz mit 3620, Rumänien mit 3178, Holland mit 2711. Dänemark mit 1995, BoSnien.Herzogevina, mit 881 uud Luxemburg mit 376 Kilom. Alle an einem Transporte betheiligten Eisenbahnen haften gemeinschaftlich für das ihnen anvertraute Frachtgut. Die in Ausführung des Uebereinkommens in'S Ausland gesandten Güterwagen und Lokomotiven find gegen jede Be schlagnahme geschützt. Bis zur Abnahme des Empfänge gilt der Absender auch als der Eigen thümer des ins Ausland tranSporttrten Frachtgutes. Er kann auch bis zur
Höhe des Werthes der Sendung dmch die Eisenbahnverwaltung des fremdrn Landes Nachnahme einziehen laffen. Ansprüche aus dem Frachtvertrage kann er nach Belieben entweder gegen die erste Bahn (als? in der Regel in seinem eigenen Lande) oder gegen diejenige Bahnverwaltung einklagen, die das Gut mit dem Frachtbrief zuletzt über nommen hat. Für die internationalen Frachtbriefe kann nur die deutsche oder die franzöfische Sprache verwandt werden. Zur Abrechnung und Regulierung der An gelegenheiten dieses internationalen Eisenbahnfrachtverkehr unterhalten die betheiligten Verwaltungen ein Zen tralamt in Bern. Die Kosten desselben, die im letzten Jahre 97,850 Franken betrugen, werden nach dem Umfang des Verkehrs vertheilt. Der höchste Beitrag (24,. 996 Franken) fiel auf Deutschland, der niedrigste (172 Franken) auf Luxem bürg.
Behörde für öffentliche Arbeiten. Die Behörde öffentlicher Arbeiten beschloß die Downey Ave., von der Washington Straße bis zur Ritter Ave. mit Bituminösen Macadam zu pfla ftern. Eine Petition, welche darauf hinarbeitete, die Resolution auf War. ren'S Bitulitie Pflaster zu modifiziren. wurde abgewiesen, da laut Untersuchung des Ingenieurs diese Petition nicht von einer Mehrzahl der Hausbesitzer unterzeichnet war. Eine Remonftranz kann noch bis zum 15. Juni eingereicht werden. Die Resolution, Verbesserungen an der Ritter Ave. vorzunehmen, wurden gleichfalls angenommen. Eine Petition von Bürgern derselben eingereicht, wieS gleichfalls nicht genügend Namen auf. Vor der Behörde wurde auch durch den Vertreter der Eisenbahnen gestern eine Resolution eingereicht, daß die Be hörde daS Angebot der Marion County Conftruction Co. für Lieferung der Concrete - Arbeiten und der Wälle für die Hochgeleise an der Massachusetts Ave. und 10. Straße gutheiße. Der Preis dieser Arbeiten wird sich auf annähernd $57,000 belaufen. Die Resolution schlägt vor, daß G. C. Chodand, der Ingenieur der Big 4 Bahn die Oberaufsicht über die Arbeiten führe, daß dieselben aber der Gut heißung des Stadt-JngenieurS Jeup unterworfen fein sollen. Die Resolu tion wurde unterzeichnet. Die Indianapolis & Western Railway Co., welche eine Jnterurban Bahn nach Danville, Ind., erbaut, und die durch Greencaftle und Brazil, Terre Haute erreicht, hat die Behörde ersucht, ihr daS Recht zu gewähren, nach einem zwischen der Compagnie und der In dianapoliS Terminal & Traction Co. abgeschlossenen Uebereinkommeu, ihre Waggons in die Stadt einfahren zu laffen. ,, Fred Henneman, 1607 Massachusetts Avenue und Henry Mills, 119 Nord Alabama Str., un. ter Anklagen des Großdiebftahls, Trunkenheit und Grausamkeit gegen Thiere verhaftet, scheinen auf originelle Weise in Hast gerathen zu sein. Beide hatten sich in Begleitung eines Dritten zu einer Fahrt ein Buggy gemiethet und hatten dann in einer Wirthschaft an der 16. Str. und Martindale Ave. Einkehr gehalten. Mills und Henne man fuhren von hier aus fort, ließen ihren dritten Mann aber in der Wirth schaft zurück, fuhren 3 SquareS nörd. lich und kehrten dann um, ihren Ge führten abzuholen. Dieser hatte in der Zwischenzeit aber Alarm geschlagen und dann erfolgte bis Verhaftung. Von den Polizisten Ready und Patchen und Sergt. Warren wurden der 18-jährige Harry Smith, 1313 Le rington Ave. und der 16jährige Wm. Seemann, 317 S. Alabama Straße setzte Nacht in der Polizeistation eingeliefert Die vorläufige Anklage lautete auf Umherbummeln. Die Burschen behaupteten auf der Fußreise nach Cincinnati gewesen zu sein. Die Ausrüstung für dieselbe war eine etwas eigenartige. Aus den Taschen der beiden entnahm der dienstthuende Sergeant 5 große Schachteln Streich Hölzer, einen Haufen lose Streichhölzer, 9 Packete verschiedener Rauchtabacke, eine gute Kleiderbürste, eine Scheere, einen kleinen Hammer und etwas Kleingeld. Das Weitere wird flch heilte im Polizeigericht finden. sucht die B0NANZA.
Vom Jnlande. V o n M i l l e r, S. D.. w i r d b erichtet, daß einem alten Ansiedler im Sioux River Thal, Frank Meyers, eine sonderbare Ueberraschung zu Theil wurde. Als er nämlich des Morgens in den Keller unter seiner Küche ging, fand er nur noch ein schwarzes Loch oder poetisch ausgedrückt einen gähnenden Schlund." Wie tief das Loch ist, weiß er nicht, denn mit einer langen Stange konnte er keinen Grund finden. Ueber einen merkwürdigen Unfall wird aus Shawano, Wis., gemeldet. Ein gewisser John Polin gerieth unter einen rollenden Baumstamm und gab, als man ihn unter demselben hervorgezogen hatte, kein Lebenszeichen mehr von sich. Seine Arbeitsgefährten legten ihn auf einen Wagen und begaben sich mit dem vermeintlichen Todten auf den Weg nach einem Leichenbestattergeschäft. Während der Fahrt dorthin kam Polin wieder zu sich und richtete sich zur Ueberraschung seiner Begleiter empor. Später stellte sich heraus, daß er schwere Verletzungen an dem Kinnbacken erlitten hatte, so daß dieser zum Theil durch eine Operation beseitigt werden mußte. EineMusterkuh, welche den schönen Namen 2)efa Sunbeam" führt, besitzt ein Bürger von Athens, Wis. ftreb. Reitbrock ist der Name des Glücklichen. Yeska Sunbeam" kalbte zum letztenmal am 11. September 1904 und von dem vierten Tage nach diesem freudigen Ereigniß, also vom 15. September 1904, an gerechnet, hat sie an den folgenden 198 Tagen 8220 Pfund Milch, im Durchschnitt 41 Pfund pro Tag, gegeben. Die Milch enthielt 5.71 Prozent Fett, und es wurden aus ihr 469.59 Pfund Butter hergestellt. Mit solchen glänzenden Resultaten übertrifft Jeska Sunbeam", obgleich sie erst zehn Lenze zählt, noch die berühmte Loretta D", die berühmte Milchkuh der verflossenen Weltausstellung in St. Louis. Eine romantische Geschichte fand ihren Abschluß, als dieser Tage Gelcomine Conforti, eine hübsche junge Italienerin, in Kenosha, Wis., sich mit Gaetano Gallo verheirathete. Das junge Mädchen entwischte vor einem Jahre den Einwanderungsbeamten in New ?)ork, welche sie nicht ins Land lassen wollten, da sie damals eine Augenentzündung hatte. GelcoMine kam nach Kenosha, wurde aber von den Bundesbeamten aufgespürt, die sie deportiren wollten. Die Noth war groß, und das junge Mädchen flehte die Senatoren Spooner und Quarles um Hilfe an. Diese legten ein gutes Wort für sie ein und es wurde ihr gestattet, bei ihren Verwandten zu bleiben. Gallo, ihr jetziger Gatte, war einer der Männer, der ihr half, in's Land zu kommen. Ein Polizeirichter in Newark, N. I., hat ein neues Versahren eingeführt, welches er in Zukunft auf Arrestanten anwenden will, die ihm wegen Trunkenheit vorgeführt werden. Bisher wurde jeder derartige Arrestant mit $3 bestraft, fortan aber wird der Richter unterscheiden, ob der Arrestant wegen Trunkenheit schon vorbestraft ist oder nicht. Ist es der erste Betretungsfall und liegen keine sonstigen erschwerenden Umstände vor, so wird den Betreffenden straffrei entlassen. Der Richter, Sweeney heißt der Mann, sagte zur Erklärung: Dieses Verfahren ist in Boston mit großem Erfolge durchgeführt und wird hier wahrscheinlich das gleiche Resultat haben. Trunkenheit ist kein Verbrechen, und diejenigen, welche nachweisen können, daß sie noch nicht wegen Trunkenheit vorbestraft sind, werde ich straffrei entlassen." Ein anscheinend probates Mittel, der New York & New Jersey Telephon - Gesellschaften Trotz zu bieten, wandte in Williamsburg der Lagerhaus - Besitzer Robert Gaynor an. Um besagte Gesellschaft daran zu hindern, vor seinem Geschäftslokal einen Telephonpfosten zu errichten, stellte sich Gaynor schon in aller Frühe in das acht Fuß tiefe ausgegrabene Loch und harrte dort geduldig den ganzen Tag über aus, zum größten Gaudium der Volksmenge, die aus allen Theilen jenes Stadtviertels herbeieilte, um den Mann im Loch" anzustaunen. Die Telephon - Gesellschaft befand sich in einem schlimmen Dilemma, aus dem sie keinen Ausweg finden konnte. Mit polizeilicher Hülfe konnte Gaynor nicht aus seinem unterirdischen Fort vertrieben werden, den Pfosten einzurammen ging auch nicht an, da man das Leben des Mannes gefährdet haben würde, und von irgendwelchen Vermittlungsversuchen wollte Letzterer auch nichts wissen. So mußte man denn einfach gute Miene zum bösen Spiel machen und ruhig den weiteren Verlauf der Dinge abwarten. Zwei Brüder Gaynor's standen neben dem Loch auf Wachposten, und von Zeit zu Zeit wurden dem Mann im Loch" Erfrischungen gereicht, die derselbe sich gut munden ließ. Um 5 Uhr Abends endlich kapitulirte" die Telephongesellschaft, nachdem man ihr mit einem Einhaltsbefehl gedroht. Die ffriedensbedmgungen lauteten, daß der Telephonpfosten nicht vor dem Gaynor'schen Lagerhaus, sondern vor dem Nebengebäude errichtet werden soll. Und seelenvergnügt ob des errungenen Sieges kroch Gaynor aus dem Loch!
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