Indiana Tribüne, Volume 28, Number 243, Indianapolis, Marion County, 5 June 1905 — Page 4

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Zndiana Tribüne. Hnaußgevden von der Gutenbg Indianapolis, Ind. vrH O.XHdm .... Präfident. VeschSftSloealt 9lo, 31 Süd Delaware Straße. TELEPHONE 269 i tered t the Pott Office oi Indianapoli K tecond clats matter. Das Deutschihum in Chile. Ueber den Besuch des deutschen Kriegsschiffe Falke" in Südchile nnd die dabei gemachten Beobachtungen über die erfreuliche Stellung des DeutschthumS erhalten wir folgende Mittheilungen : Der deutsche kleine Kreuzer Falke", welcher sich auf einer Rundfahrt um Südamerika befindet, hat in der letzten Zeit auch mehreren südchilenischen Hüfen Besuche abgestattet. So wurde Punta ArenaS, deffen Bedeutung als Anlaufhafen des sich immer mehr ftei gernden TampferverkehrS durch die MagellanStraße dauernd zunimmt, angelaufen. Die deutschen Interessen in dieser südlichsten Hafenstadt Amerikaö find bedeutmde; wahrend in Ein und Ausfuhr, sowie im Schiffsverkehr Deutschland an zweiter Stelle nächst England rangirt, beansprucht es im Geschäftsverkehr den Löwenantheil. Nicht weniger als 13 deutsche Geschäfte und Unternehmungen finden sich am Platze, und an dem nahegelegenen mächtigen Fjord Ultima Esperanza haben Deutsche unter den schwierigsten Umständen auf dem Gebiete der Vieh zuckt und des Ackerbaues Pionierarbeiten ausgeführt. Von Punta ArenaS auS dampfte dann Falke" nach dem an der West küfte Südamerikas liegenden Puerto Montt, von wo aus Besuche in Puerto VaraS, Frutilla und Totoral am Llau quihueSee gemacht wurden. Puerto Montt ist eine der wichtigsten Städte SüdChileS, das bei zunehmender Bevölkerung ein reiches Land zu werden verspricht. Außer dem Bodenreichthum deS Landes ist sein Aufblühen in erster Linie den Deutschen zu verdanken, welche in eiserner, nunmehr fünfzigjähriger Arbeit den Boden urbar gemacht und Industrien geschaffen haben. Sie beherrschen das Land wirthschaft lich immer mehr und bringen sowohl in den Städten, wie auf dem Lande immer größeren Grundbesitz an sich. Die Chilenen sehen fich in die zweite Linie gedrängt, erkennen aber, beson. derS diejRegierung, die deutsche Arbeit an. Am erfolgreichsten ist diese in Valdivia, der Hochburg des DeutschthumS, gewesen. Hier giebt es außer einigen Beamten keine besitzenden, guten chilenischen Familien. Der Bürgermeifter und in der Hauptsache die Stadtvertretung find deutsch. In La Union und Osorno, dem reichster' ?rbaubezirk, find die Deutschen wohlhabende Großbauern oder GutSbefier und zugleich oft Jndu ftrielle; auch hier find fie in der Stadt Vertretung ausschlaggebend. Die weNiger günstigen Bodenverhültniffe, das zu feuchte Klima und die schlechten VerkehrSmittel haben die südlicheren Kolonie am Llauquihue und damit deren Anöfuhrhafen Puerto Montt in der Entwicklung zurückgehalten aber auch hier find die deutschen Bauern die befitzende, die Chilenen die dienende Klaffe. So sehr die hiesigen Coloni ften auch an die südbrasilischen erinnern, so scheinen fie hier inmitten der einheimischen Bevölkerung mehr wie dort eine herrschende Stellung einzu mhmen. In 'der That geht ihr Einfluß und ihre Bedeutung für das Land eit über ihre Zahl hinaus, die für ganz Chile auf 20,000 geschützt mirs. Die Deutschen SüdchileS halten bis jetzt zäh an ihrem Deutschthum fest. Besonder an dem entlegenen Llauqui hue könnten die Bauern nicht urdeutscher sein. Die Beziehungen mit Deutschland werden nach Kräften un terhalten, deutsche Waaren bevorzugt und soweit dieMittel vorhanden find, die Kinder! vielfach zur Erziehung in die frühere Heimath geschickt. Eine VerMischung mitjChilenen ist selten. In ewigen Gegenden fängt die jün gere Generation aber doch schon an, ihre Sprache! zu verlieren, und damit geräth auch das Bolköthum in Gefahr, zu verschwinden. ES tritt hier wieder die so sehr wichtige Schulfrage in die Erscheinung. Die Stellung der Schulen ist um fr schwieriger in Chiele, als in den EtaatSfchulen sowohl der Besuch all auch die Lehrmittel umsonst,

die Leistungen durch die Organisation der Schulen nach deutschem Muster und durch deutsche Lehrer recht gute find. Die deutschen Schulen stehen daher in schwierigem Wettbewerb. Dies trifft besonders auf die deutschen Schulen in Puerto Montt, Valdivia, Osorno und La Union zu; fie werden mit großer Opferwilligkeit unterhalten. Alle diese Schulen machten einen gut geleiseien Eindruck. Eines hervorragenden RufeS erfreut fich die Schule in Valdivia, an deren Spitze der verdienstvolle Direktor Bälde steht. Ungünstiger steht es mit den Schul Verhältnissen am Llauquihue. In Totoral ist eine deutsche Schule, in der ein früherer deutscher Unteroffizier mehr im guten patriotischen Geist, als mit Lehrerbegabung wirkt. Die größere Schule in Frutilar ist freilich von einem tüchtigen, echt deutschen Badenser Seminariften geleitet, fie ist aber chile Nische Staatsschule. In Puerto Va ras steht der Bau einer Schule bevor, während in La Fabrica mangels eines Lehrers die Schule seit Jahren leer steht. Die Aufnahme, welche der Kreuzer Falke", beziehungsweise seine Besatzung an allen Plätzen fand, war eine sehr warmherzige. Die chilenischen Behörden und die chilenische Bevölkerung ließen es fich angelegen sein, bei den Empfängen ihre besonderen Sym pathien für Deutschlar.d und ihre hohe Wertschätzung für ihre Landsleute deutscher Abstammung zu zeigen. Bei diesen kam die Freude über den seltenen Besuch eines deutschen Kriegsschiffes in einer Reihe wohlgelungener Feste zum Ausdruck, welche alle in patriotischer Weise ohne irgend welchen Mißklang verliefen. Besonder: Dank fanden die Besuche in Frutilla, Totoral, Osorno und La Union, wohin zum erften Male deutsche Marineangehörige kamen. Der,. Falke" wurde nicht nur von den vom Commandanten eingeladenen Schulkindern, sondern auch von Erwachsenen zu vielen Hunderten besucht. Wenn die deutschen Coloniften auch gute Chilenen geworden find, so haben fie doch treuefte Anhänglichkeit an ihr Heimath- und Stammland bewahrt.

Frankreich hat mit seinen Freund schaften entschieden Pech viele Rußland. Freud und Leid wohnen auch aus Herrscherthronen, dicht nebeneinander. Hochzeitsjubel in Berlin Jammer in St. Petersburg. Die Japaner find entschloffen, diesmal nicht, wie bei ihrem Siege über China, zu dulden, daß andere Mächte fich in den Friedensschluß mit Japan mischen. Sie haben auch Recht; denn ein starkes Japan bedeutet Frieden im fernen Osten. Der letzte Skatnachmittag beim nationalen Turnir in Milwaukee kam gestern leider zu einem jähen Abschluß durch eine Feuersdrunft im Aus ftellungSgebäude. Wie viele stolze Hoffnungen auf Preise mag daS unbündige Element vernichtet haben. Wie viele Seufzer über sichere Solos gegen" die ungespielt bleiben mußten, werden erpreßt worden sein. Aber da gab eS eben nichts als eilige Flucht. Die vom Feuer bedrohten Skatspieler waren eben übler daran wie die von einer Lawine Verschütteten, von denen ein hiesiger Dichter erzählte. Diese mußten bleiben und Jene mußten raus. Neuer Uuterftnsnngs-Berein. Der Deutsche UnterftützungS-Bund von PittSburg hat seit gestern einen Zweigverein hier in den Bund aufgenommen. 21 Herren sind die Gründer deS neuen Vereins. Die Beamten sind: Peter Hammerle. Präsident: Edward Bany, Bi:e.Prüftdent; Rich. Hinze, Sekretär; Fritz Wenzel, Schatzmeister; Fred. Krukemeyer, Führer; Fred. Malwieg, Thürhüter; Gottlieb Goett ling, Guft. Schenk und Aug. Caesar, TrufteeS. Wie schon der Name sagt, ist der Zweck deS Bundes, Unterstützung an die Mitglieder in Krankheitsfüllen und in Sterbefällen an die Hinterbliebenen auszuzahlen. Für die nächsten 60 Tagen werden neue Mitglieder noch als sog. CharterMitglieder aufgenommen. Die Ver sammlungen finden jeden 2. Sonntag des Monats, Vormittags 10 Uhr, in der Columbia Halle statt. Nächsten Sonntag, den 11. Juni, findet die Berathung der Statuten statt.

Zndtana Tribüne,

Dclltfch-Luthcrischc Wai-scnhcim-Gcscllfchast. Das Iahresfeft ein großartiger ErfolgDie Deutsche Lutherische WaisenheimGesellschaft, zu welcher die St. Pauls-, die DreieinigkeitS', die St. Petri-, die EmmauS-Gemeinde und die MisfionS-Gemeinde in Haughville ge hören, feierte gestern in ihrem Heim, Oft Washington und La Salle Straße ihr jährliches Fest. Die Theilnahme war ein überaus zahlreiche, selbstverständlich in allererster Linie von den hiesigen Gemeinden und ihren Freunden und Gönnern. Aber auch von auswärts war der Be such ein ganz bedeutender; von Lafayette und LoganSport brachten ExtraCars etliche Hunderte als Gäste, von VincenneS brachten ebenfalls ExtraCarS die Theilnehmer; von Peru, Terre Haute, ColumbuS, Seymour und LouiSville waren Gäste zu verzeich, nen, so daß die getroffenen Vorbereitungen soweit Speise und Trank in Betracht kommt, nicht zu weit gegangen waren. Ueber die kirchliche Feier haben wir gestern schon ausführlich berichtet und brauchen wir nur hinzuzufügen, daß dieselbe programmmäßig verlief. Wir bringen nachstehend den IahreSbericht von Herrn Pastor Seuel. ..Im Namen Jesu begrüße ich Euch, theure Waisenfreunde! In meinen Händen befindet fich ein gedrucktes Progrmm, auf welchem unter Anderem auch steht, daß nach dem Gesänge der Waisenkinder ein Feftbericht verlesen werden soll. Man wolle jedoch gütigst entschuldigen, wenn ich nur einige Daten aus dem JahreSberichte vom Januar dieses Jahres bringe. Daß der Gott aller Gnade uns im verflossenen Jahre treulich behütet und bewacht, auch ernährt und versorgt hat, unserZWaisenwerk gesegnet, das sei mit dankbarem Herzen zuerst bekannt. An GotteS Segen ist Alles gelegen und der Segen des Herrn macht reich ohne Mühe. Daß das Werk der Waisen-Versor-gung und Erziehung, wie eS fich die Gesellschaft zumZiele gesteckt und bisher an ihren Grundsätzen festgehalten hat, daß dieses Werk immer noch nöthig ist, davon zeugen die vielen Bittgesuche, die auch außerhalb unsereS kirchlichenKreiseS an uns gelangen. Seit unserem letzten JahreSfefte find 18 Kinder aufgenommen und eingetreten. Und es waren zumeist Halbwaisen. AuS einem kürzlich gelesenen Bericht eine Beamten einer staatlichen Waisen-RettungSanfialt geht hervor, daß z. B. van den 2300 sögenannten Waisen w:niger als der zehnte Theil wirklich Waisen find. Es find zumekfi vernachlässigte Kinder. In unsern StaatS'Reform.Anftalten sollen fich 3500 Personen befinden, deren Ge schichte zumeist ergiebt, daß fie keine liebende Mutter hatten, die fie erzogen, und keinen Vater, der fich um fie ge kümmert, also deren Familieu.Verhält nlffe zerstört und aufgelöst waren, und deren Anverwandte fich um die Kinder nichts gekümmert. Der Staat thut gewiß ein gutes Werk, wenn er auch nur äußerlich zu verhüten sucht, daß nicht ein verkommenes Geschlecht aufwächst zum Verderben der Gesellschaft. Daß wir als ev. luth. Christen uns unserer Waisen annehmen müssen, und dieselben den StaatSanftaltm nicht überweisen dürfen; daß Waisen nicht blos für dieses, sondern auch für daS ewige Leben erzogen werden sollen, daS ist uns klar und darum gründen und erhalteu wir Waisenanftalten. Zu diesem christlichen Werke und durch GotteS Wort zu ermuntern, feiern wir auch alljährlich ein Waisenfest, wobei die Hauptsache die Predigt göttlichen Wortes ist, wodurch die Herzen der Christen erwärmt and zum freiwilligen Geben für die I .Waisensache bewogen werden sollen. Unsere Waisengesellschaft besteht au Gliedern unserer hiesigen ev. luth. Stadtgemeinde, die einen jährlichen Beitrag zeichnen, der von den Collectoren eingesammelt wird. ES ist aber noch Raum da für viele, die daS Werk mit angreifen sollten und auch könnten, und wir hoffen, von jetzt an auch thun werden. Seid hiermit willkommen geheißen. (Hier folgen Zifferngemäße Nachrio ten über den Stand des Waisenheims, Einnahmen, Ausgaben etc. etc.)

S. Juni 1903.

Möge für diesmal das Wenige eines sogenannten Berichtes genügen, indem nur noch hinzugefügt werde, daß unsere Waisenschule unter der Leitung von Früul. E. Meißel und dem Hrn. Waisenvater dem gesteckten Ziele erfolgreich entgegen steuert. Auch unser verehrtes Direktorium sucht seine Aufgabe zu erfüllen. Unsere werthen FrauenVer. eine helfen in gewohnter Weise mit der Nadel und mit Geldgaben, die fich zur Ehre für einen Verein im Laufe von einigen Monaten über 50 Dollars beliefen. ES dürfte für die lieben Schwestern von anderen Städten eine Andeutung sein, wie auch andere helfen könnten und daneben dach noch für andere MisfionS - Zwecke etwas thun können. Derselbe wurde mit großem Beifall aufgenommen. Auch der finanzielle Erfolg war ein über alleS Erwarten erfolgreicher, so daß am Abend alle fich in jeder Weise hochbefriedigt auf den Heimweg begaben. Grundeigenthums Ueberlragungen. Ernst F. Knodel an ChaS. J.Brend, Lot 5, Knodel'S Subdivifion, 34.38 bei 134 Fuß, vacant, Südseite der Sanders Str., östlich von Eaft Str. 5750. Gertrude M. Brent an Otto L. Reifinger, Lot 213. West Park Addition, 38 bei 137 Fuß, Verb., Westseite der Addison Str., südlich von New York Str. 31875. Minnie CummingS an Mamie Haller, LotS 65 und 66, Milligan'S Brook Park Addition, 80 bei 148 Fuß, vacant, Nordoftecke Samoa Str. und Brookfide Ave. $609. John Warren an Elijah Jones, LotS 9 und 10 in TraubS Addition, 80 bei 130 Fuß, verbeffert, Nordseite der New York Str., östlich von Belmout Ave. 81600. George Seidenfticker an Wabash Reaity Loan Co., Lot 51 in Bravshaw Str. Subd. der Außenlot 100, 40 bei 120 Fuß, verbeffert, Südoftecke von Virginia Ave. und Bradshaw Str. $8000. Versammlung der Damen des Sociale Turnvereins. Die Damen deS Sozialen Turnvereins hielten gestern Nachmittag im Deutschen Hause eine gut besuchte, lüngere Versammlung ab. Drei neue Mitglieder wurden in den Verein aufgenommen und zwei Vorschläge zur Mitgliedschaft eingereicht. Die Damen hielten eine längere Aussprache über zu treffende Arrangements behufs Unterbringung von Damen, die von auswärtS kommend, am BundeSturnfeft fich betheiligen, resp, besuchen wollen. Nach Erledigung kleiner Routinegeschüfte trat Vertagung ein und begaden fich dann die Damen nach dem Germania Park, um an der offiziellen Eröffnung desselben theilzunehmen. W m. C a l d w e l l, ein Wirth, 923 Süd Meridian Str., wurde unter den Folgen einer großen Morphium leidend anfgefunden. Die herbeigeeilten DiSpensariumö-Aerzte Earhart und BriggS eilten dem Leidenden zu Hülfe, konnten aber, da Caldwell die Zähne zusammen biß, die Magenpumpe nicht zurAnwendung bringen und setzten den Mundknebel an, worauf hin dann die Frau deS Leidenden Protest erhob und den Aerzten weitere Behandlung ver bot, da fie ihren Familienarzt herbei rufen wollte. Die Aerzte gaben die Behandlung auf, blieben aber dort, bis weitere Hilfe eintraf. Ein Motiv konnte nicht gefunden werden. Großbritannien. Irische Feier. Dublin, 4. Juni. Nächste Woche wird eine recht bezeichnende Feier von vielen Jrlündern begangen werden, die nach dem Schlachtfelde von Föntenoy in Belgien pilgern. Dort wurden im Jahre 1745 die Engländer die Anfangs siegreich ge wesen waren von den Franzosen mit Hilfe einer irischen Brigade entscheidend geschlagen. Dänemark. Kronprinz beim amerikani schen Gesandten. Kopenhagen, 4. Juni. KrönPrinz Friedrich beehrte heute den amerikaniscken Gesandten L. F. Swenson und deren Gattin, die in nächster Zeit nach den Ver. Staaten zurückkehren werden, mit einem längeren Besuch.

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MM Bitt

Jonn c. Ritt,